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Dokumentenidentifikation DE10348795B4 01.09.2005
Titel Vorrichtung zum Auswechseln von Bauteilen für eine Druckmaschine
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Dobrindt, Dirk, 24147 Klausdorf, DE
Vertreter Lauerwald, J., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 24214 Gettorf
DE-Anmeldedatum 21.10.2003
DE-Aktenzeichen 10348795
Offenlegungstag 02.06.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse B41F 13/008
IPC-Nebenklasse B41F 13/012   B41F 21/00   B41F 13/02   
Zusammenfassung Aufgabe der Erfindung ist, ein wechselbares Bauteil einer Druckmaschine auf einfache Weise an diese anzubringen, wobei die Antriebsverbindung zwischen Bauteil und Druckmaschine sicher hergestellt werden kann.
Bereitgestellt ist eine Vorrichtung zum Auswechseln von Bauteilen für eine Druckmaschine, wobei das Bauteil mit der Druckmaschine mit Zahnrädern zum Antreiben einer Transporteinrichtung für den Bedruckstofftransport verbunden ist und ein zweites Zahnrad um einer zweiten Antriebswelle der Transporteinrichtung vorgesehen ist, welches bei axialem Angreifen eines ersten Zahnrads an dieses Zahn an Zahn entlang der zweiten Antriebswelle axial verschiebbar ist, und ein Freilauf um die zweite Antriebswelle zum Tragen des zweiten Zahnrads vorgesehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auswechseln von Bauteilen für eine Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Druckmaschinen sind in den vielfältigsten Ausführungen bekannt, von denen einige modular aufgebaut sind. Bekannt sind Druckmaschinen, bei denen unterschiedliche Module oder Bauteile vor und besonders hinter der Druckmaschine variabel angeordnet werden. Ein gängiges Modul oder Bauteil sind Papierbehälter, welche vom Bediener beim Anleger gefüllt zugeführt werden und ausgewechselt werden, wenn diese entleert sind. Bei einer speziellen Bauform eines Anlegers einer Druckmaschine ist ein Antrieb bei der Seite der Druckmaschine angeordnet, welcher über Zahnräder Rollen bei der Seite des Papierbehälters antreibt. Diese Rollen dienen dem Papiertransport vom Papierbehälter in die Druckmaschine. Beim Entfernen und anschließenden erneuten Koppeln des Papierbehälters, etwa ein Papiertablett, an die Druckmaschine besteht die Problematik, dass die Zahnräder auf der Seite der Druckmaschine mit denen auf der Seite des Papierbehälters zusammentreffen und unter Einfluss der wirkenden Kräfte beschädigt werden, insbesondere die Zahnradzähne. Aus der Automobiltechnik ist ein Einspurgetriebe für Andrehvorrichtungen von Brennkraftmaschinen bekannt, das auf einer Antriebswelle eines Andrehmotors angeordnet ist, wobei ein innerer Laufring mit einem Andrehritzel gegenüber einem äußeren Laufring mit einer Mitnehmerhülse axial federnd nachgiebig gelagert ist. Die Konstruktion des Einspurgetriebes ist jedoch aufwändig und teuer.

Aus der US 2 831 362 ist eine Kupplung einer Antriebsverbindung zweier Zahnräder bekannt, bei der ein Zahnrad mit einer Antriebswelle vorhanden ist, welches bei axialem Angreifen eines weiteren Zahnrades an dieses Zahn an Zahn entlang der Antriebswelle axial verschiebbar ist. Hierdurch wird erreicht, dass beim axialen Zusammenführen der beiden Zahnräder diese leicht in Eingriff kommen, auch wenn sie zunächst Zahn an Zahn anliegen.

Aufgabe der Erfindung ist, ein wechselbares Bauteil einer Druckmaschine auf einfache Weise an diese anzubringen, wobei die Antriebsverbindung zwischen Bauteil und Druckmaschine sicher hergestellt werden kann.

Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Bereitgestellt ist eine Vorrichtung zum Auswechseln von Bauteilen für eine Druckmaschine, wobei das Bauteil mit der Druckmaschine mit Zahnrädern zum Antreiben einer Transporteinrichtung für den Bedruckstofftransport verbunden ist, mit einem zweiten Zahnrad um einer zweiten Antriebswelle der Transporteinrichtung, welches bei axialem Angreifen eines ersten Zahnrads an dieses Zahn an Zahn entlang der zweiten Antriebswelle axial verschiebbar ist, und ein Freilauf um der zweiten Antriebswelle zum Tragen des zweiten Zahnrads vorgesehen ist.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

Auf diese Weise werden die Herstellungskosten der zweiten Antriebswelle verringert, da spanende Verfahren zum Herstellen der zweiten Antriebswelle eingespart werden.

Vorteilhaft ist eine Druckfeder um der zweiten Antriebswelle zum Spannen und Entspannen des zweiten Zahnrads beim axialen Verschieben des zweiten Zahnrads vorgesehen, wobei auf einfache Weise eine Gegenkraft zur Druckkraft des ersten Zahnrads auf das zweite Zahnrad bereitgestellt wird, die das In Eingriff Bringen des ersten Zahnrads mit dem zweiten Zahnrad ermöglicht, indem das axial verschobene zweite Zahnrad durch die Federkraft der Druckfeder im Wesentlichen in ihre Ausgangslage axial zurückgeschoben wird.

Bei einer Ausführungsform steht ein drittes Zahnrad im Eingriff zwischen dem ersten Zahnrad und dem zweiten Zahnrad, wobei der Drehsinn des ersten und zweiten Zahnrads gleich ist.

Nachfolgend ist die Erfindung mit Bezug auf die Fig. in Einzelheiten beschrieben.

1 zeigt eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer Druckmaschine, welcher mit einem Bauteil gekoppelt ist, mit einer Transporteinrichtung zum Transportieren von Bedruckstoff von der Druckmaschine zum Bauteil,

2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts einer Druckmaschine und einen Abschnitt des Bauteils nach 1, mit der Transporteinrichtung, wobei ein erstes Zahnrad am Bauteil und ein zweites Zahnrad an der Druckmaschine im Eingriff stehen,

3 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform mit dem ersten Zahnrad des Bauteils einer Druckmaschine im Eingriff mit einem dritten Zahnrad und dem zweiten Zahnrad an der Druckmaschine zum Ankoppeln an das dritte Zahnrad,

4 zeigt eine schematische Ansicht nach 1, wobei das erste Zahnrad mit dem dritten Zahnrad in die durch die Pfeile dargestellte Richtung bewegt wird und das zweite Zahnrad vom ersten Zahnrad und dritten Zahnrad entlang einer Antriebsachse verschoben wird,

5 zeigt eine schematische Ansicht nach 1 und 2 nach Anlaufen einer Antriebswelle des zweiten Zahnrads bei der Druckmaschine, wobei das erste Zahnrad mit dem dritten Zahnrad im Eingriff steht und sich dieses mit dem zweiten Zahnrad im Eingriff befindet, ähnlich zu 2.

1 zeigt eine Draufsicht auf einen Abschnitt einer Druckmaschine 17 an der linken Seite. Dies ist hierbei beispielhaft ein Ausleger der Druckmaschine 17, bei welchem der in der Druckmaschine 17 fertig bedruckte Bedruckstoff abgelegt wird. Am Anleger der Druckmaschine 17 ist bei der rechten Seite nach 1 ein Bauteil 15 angekoppelt, bei diesem Beispiel ein Papiertablett, zum Einlegen und Zuführen von Bedruckstoff zur Druckmaschine 17. Das Bauteil 15 kann ferner am Anleger der Druckmaschine 17 angebracht sein oder beim Ausleger beispielsweise zur Druckweiterverarbeitung dienen, etwa zum Schneiden, Falzen oder Binden. Am Bauteil 15 sind erste Transportrollen 11 angebracht, welche zum Befördern des Bedruckstoffs vom Ausleger der Druckmaschine 17 zum Bauteil 15 dienen. Auf dem Bauteil 15, bei diesem Beispiel ein Papiertablett, wird der Bedruckstoff, etwa ein Bogen von Papier, abgelegt. Die Transportrichtung des Bedruckstoffs ist von links rechts nach 1 gerichtet. Korrespondierend zu den ersten Transportrollen 11 sind am Anleger der Druckmaschine 17 zweite Transportrollen 12 angebracht, welche dem Transport des Bedruckstoffs dienen und sich in die gleiche Richtung wie die ersten Transportrollen 11 drehen. Durch das Angreifen der ersten Transportrollen 11 und der zweiten Transportrollen 12 an den Bedruckstoff wird dem Bauteil 15 von der Druckmaschine 17 durch Reibkraft der Bedruckstoff zugeführt und auf dem Bauteil 15 abgelegt.

Der Ausleger der Druckmaschine 17 bzw. die Druckmaschine 17 weist einen Antrieb auf, welcher die zweite Antriebswelle 200 und die an dieser befestigten zweiten Transportrollen 12 und das zweite Zahnrad 2 mittels eines Zahnriemens 6, welcher um ein Zahnriemenrad 5 greift, antreibt. Das Zahnriemenrad 5 befindet sich an der zweiten Antriebswelle 200 der Druckmaschine 17. Das erste Zahnrad 1 2 an einer ersten Antriebswelle 100 beim Bauteil 15 reift in das dritte Zahnrad 3 ein, das wiederum in das zweite Zahnrad 2 an der Druckmaschine 17 eingreift. Das zweite Zahnrad 2 treibt das dritte Zahnrad 3 und das erste Zahnrad 1 an. Auf diese Weise wird die erste Antriebswelle 100 des Bauteils 15 angetrieben, an welcher das erste Zahnrad 1 befestigt ist, wobei die erste Antriebswelle 100 die ersten Transportrollen 11 der Druckmaschine 17 antreibt. Die erste Antriebswelle 100 am Bauteil 15 verfügt demnach über keinen eigenen Antrieb. Das Bauteil 15, welches auswechselbar mit der Druckmaschine 17 verkoppelt ist, verfügt demnach über keinen eigenen Antrieb, sondern wird mittels des Antriebs der Druckmaschine 17 angetrieben. Der doppelseitige Pfeil kennzeichnet die Richtung, in welche das Bauteil 15 von der Druckmaschine 17 entfernbar ist und mit der Druckmaschine 17 koppelbar ist. Das Bauteil 15 wird hierzu senkrecht zu seiner Längsachse und zur Transportrichtung des Bedruckstoffs in der Bildebene von der Druckmaschine 17 fortgezogen oder zu dieser hingeschoben.

2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts der Druckmaschine 17 nach 1 mit einem Abschnitt des Bauteils 15. Insbesondere ist hierbei ersichtlich, wie das zweite Zahnrad 2 der Druckmaschine 17 in das dritte Zahnrad 3 des Bauteils 15 eingreift und dieses antreibt und das dritte Zahnrad 3 in das erste Zahnrad 1 des Bauteils 15 eingreift und dieses antreibt. Die Druckmaschine 17 befindet sich nach 2 in ihrem Betriebszustand, die Zahnräder 1, 2, 3 stehen im Eingriff. Bei diesem speziellen Beispiel greift das zweite Zahnrad 2 der Druckmaschine 17 in das dritte Zahnrad 3 des Bauteils 15, treibt dieses an und greift nicht direkt in das erste Zahnrad 1 des Bauteils 15. Dies ist erforderlich, damit die Drehrichtung des zweiten Zahnrads 2 und des ersten Zahnrads 1, welche die zweiten Transportrollen 12 bzw. die ersten Transportrollen 11 antreiben, gleich ist und der Transport des Bedruckstoffs gewährleistet ist. Der Zahnriemen 6, das zweite Zahnrad 2 und das erste Zahnrad 1 werden in die durch den Pfeil dargestellte Richtung bewegt. Das dritte Zahnrad 3, welches in der Mitte zwischen dem ersten Zahnrad 1 und dem zweiten Zahnrad 2 im Eingriff mit diesen angeordnet ist, bewegt sich gegenläufig zu diesen. Daraus folgt, dass der Bedruckstoff von der Druckmaschine 17 von den ersten Transportrollen 11 und den zweiten Transportrollen 12, welche von der ersten Antriebswelle 100 mit dem ersten Zahnrad 1 bzw. der zweiten Antriebswelle 200 mit dem zweiten Zahnrad 2 angetrieben werden, auch in die Richtung des Pfeils zum Bauteil 15, in diesem Fall ein Papiertablett, transportiert wird. Wenn das erste Zahnrad 1 und das zweite Zahnrad 2 den gleichen Durchmesser aufweisen, weisen diese die gleiche Drehgeschwindigkeit auf und ein gleichmäßiger Transport des Bedruckstoffs ist gewährleistet.

3 zeigt zur Verdeutlichung des Prinzips eine schematische Ansicht des ersten Zahnrads 1, das an der ersten Antriebswelle 100 beim Bauteil 15 befestigt ist. Die erste Antriebswelle 100 und das erste Zahnrad 1 sind vom Bauteil 15 umfasst und dienen als Teile einer Transporteinrichtung 20 zum Transport eines Bedruckstoffs von der Druckmaschine 17 zum Bauteil 15. Das Bauteil 15 ist wechselbar mit der Druckmaschine 17 verbindbar und ist beispielsweise ein Papiertablett zum Ablegen von Bedruckstoff von der Druckmaschine 17. Das zweite Zahnrad 2, welches die zweiten Transportrollen 12 antreibt, treibt mit Vermittlung des dritten Zahnrads 3 das erste Zahnrad 1 an, welches die ersten Transportrollen 11 antreibt, wobei die ersten Transportrollen 11 und die zweiten Transportrollen 12 den Bedruckstoff befördern. Das erste Zahnrad 1 und das dritte Zahnrad 3 sind in axialer Richtung in einer festen Position zueinander angeordnet und werden nicht axial zueinander bewegt. Um die zweite Antriebswelle 200 herum, an der vom ersten Zahnrad 1 und vom dritten Zahnrad 3 abgewendeten Seite, ist eine Druckfeder 13 angeordnet, welche an einer Seite gegen das zweite Zahnrad 2 und an seiner anderen Seite gegen einen Anschlag 16 grenzt und zusammendrückbar ist. Der Anschlag 16 befindet sich daher im Verhältnis zum benachbarten zweiten Zahnrad 2 zur Druckmaschine 17 nach innen gerichtet. Der dargestellte Zustand nach 3, bei welchem das erste Zahnrad 1 mit dem dritten Zahnrad 3 und das zweite Zahnrad 2 axial versetzt zueinander angeordnet sind, liegt beim Auswechseln des Bauteils 15 von der Druckmaschine 17 vor. Beim vorliegenden Zustand, bei welchem das Bauteil 15 ausgewechselt wird und sich das zweite Zahnrad 2 und das dritte Zahnrad 3 mit dem ersten Zahnrad 1 nicht im Eingriff befinden, steht der Antrieb der zweiten Antriebswelle 200 still und die Zahnräder 1, 2, 3 werden nicht angetrieben.

4 zeigt eine schematische Ansicht nach 3, wobei die erste Antriebswelle 100 mit dem ersten Zahnrad 1 und die dritte Antriebswelle 300 mit dem dritten Zahnrad 3 gleichzeitig in die durch den Pfeil dargestellte Richtung bewegt werden und das zweite Zahnrad 2 entlang der zweiten Antriebswelle 200 verschoben wird. Das erste Zahnrad 1 und das dritte Zahnrad 3 sind hierbei starr mit der ersten Antriebswelle 100 bzw. der dritten Antriebswelle 300 verbunden. Das zweite Zahnrad 2 wird von einem Freilauf 30 getragen, welcher an der zweiten Antriebswelle 200 angebracht ist. Der Freilauf 30 dient zum einen zur Übertragung des Drehmoments beim Betrieb der Druckmaschine 17, wobei die zweite Antriebswelle 200 mit dem Freilauf 30 in eine Richtung dreht, und zum anderen zum In Eingriff Bringen des dritten Zahnrads 3 mit dem zweiten Zahnrad 2, wie nachstehend beschrieben, wobei die zweite Antriebswelle 200 mit dem Freilauf 30 gewöhnlich in die entgegengesetzte Richtung als beim Betrieb der Druckmaschine 17 dreht. Der Vorgang nach 4 findet statt, wenn das Bauteil 15 aus seitlicher Richtung, entsprechend den Pfeilen, an die Druckmaschine 17 angebracht wird und das dritte Zahnrad 3, welches zwischen dem ersten Zahnrad 1 und dem zweiten Zahnrad 2 angeordnet ist, in Eingriff mit dem zweiten Zahnrad 2 gebracht wird. Ersichtlich ist, dass das dritte Zahnrad 3 seitlich am zweiten Zahnrad 2 anliegt. Dies ist der Fall, wenn eine Seitenfläche eines Zahns des dritten Zahnrads 3 an eine Seitenfläche eines Zahns des zweiten Zahnrads 2 trifft und eine Zahn an Zahn Stellung auftritt. Dieser Zustand tritt beispielsweise auf, wenn die Zahnräder 1, 2, 3 durch Vibrationen ihre Position verändern oder unerwünscht bewegt werden, so dass die Zahn zu Lücke Stellung, bei welcher beim Einschieben des Bauteils 15 an die Druckmaschine 17 ein Zahn geeignet in eine Lücke eingreift, verändert wird. Die Zahnräder 1, 2, 3 sind schematisch dargestellt, die strichpunktierte Linie kennzeichnet jeweils die Grenze vom massiven Teil des Zahnrads 1, 2, 3, dem Grundkörper des Zahnrads 1, 2, 3 jenseits der Zähne, zu den Zähnen. Wenn die in 4 dargestellte Stellung der Zahnräder 1, 2, 3 erreicht ist, wird ein weiterer Druck durch Schieben des Bauteils 15 dazu führen, dass das zweite Zahnrad 2 entlang der zweiten Antriebswelle 200 in Richtung des Pfeils verschoben wird, wegen der Zahn an Zahn Stellung des zweiten Zahnrads 2 zum dritten Zahnrad 3. Das zweite Zahnrad 2 ist, um eine Verschiebung entlang der zweiten Antriebswelle 200 zu gewährleisten, mit dem Freilauf 30 versehen, welcher in die Aufnahmebohrung des zweiten Zahnrads 2, durch welche sich die zweite Antriebswelle 200 erstreckt, eingepresst ist. Der Freilauf 30 ist schematisch durch gestrichelte Linien bei der zweiten Antriebswelle 200 dargestellt. Der gewöhnliche Freilauf 30 wird beim Verschieben entlang der zweiten Antriebswelle 200 in einem neuen Anwendungsfall verwendet, zu dem gewöhnlich kein Freilauf 30 verwendet wird. Auf der zweiten Antriebswelle 200 ist bei der Endposition des zweiten Zahnrads 2 ein Anschlag 16 angebracht, welcher die axiale Verschiebung des zweiten Zahnrads 2 auf der zweiten Antriebswelle 200 begrenzt. Zwischen dem Anschlag 16 und dem zweiten Zahnrad 2 ist eine Druckfeder 13 um der zweiten Antriebswelle 200 angeordnet. Bei Druck gegen das zweite Zahnrad 2, welcher durch das Einschieben des Bauteils 15 verursacht wird, wobei die erste Antriebswelle 100 und die dritte Antriebswelle 300 mit dem ersten Zahnrad 1 bzw. dem dritten Zahnrad 3 bewegt werden, wird das zweite Zahnrad 2 entlang der zweiten Antriebswelle 200 verschoben und die Druckfeder 13 wird gespannt, wobei die Druckfeder 13 eine Energie speichert, welche eine Kraft in Richtung des Pfeils entgegengesetzt zur Schieberichtung ausübt. In der dargestellten Position nach 4 rastet das Bauteil 15 in seine Endposition ein, bei welcher die Druckmaschine 17 mit dem Bauteil 15 betriebsbereit ist. Nun stehen Zähne des dritten Zahnrads 3 und des zweiten Zahnrads 2 seitlich aneinander. Wenn im Gegensatz zum hierbei betrachteten Fall eine Zahn zu Lücke Stellung des zweiten Zahnrads 2 zum dritten Zahnrad 3 auftritt, treten diese in den Eingriff und das zweite Zahnrad 2 wird nicht entlang der zweiten Antriebswelle 200 verschoben. Als nächstes wird der Antrieb der zweiten Antriebswelle 200 bei der Druckmaschine 17 eingeschaltet, wobei das zweite Zahnrad 2 angetrieben wird. Die Zähne des zweiten Zahnrads 2 bewegen sich einen gewissen Weg entlang der seitlich anliegenden Zähne des dritten Zahnrads 3, welches nicht angetrieben ist. Dann treffen die entsprechenden Zähne des zweiten Zahnrads 2 auf die Lücken zwischen den Zähnen des dritten Zahnrads 3 und es tritt eine Zahn zu Lücke Stellung auf. Aufgrund der Kraft der gespannten Druckfeder 13, welche das zweite Zahnrad 2 in Richtung des dritten Zahnrads 3 drückt, wird das zweite Zahnrad 2 in Richtung des Pfeils nach 4 und des dritten Zahnrads 3 bewegt und die Zähne des zweiten Zahnrads 2 greifen in die Lücken des dritten Zahnrads 3 ein. Hierbei dreht das zweite Zahnrad 2 gewöhnlich in die entgegengesetzte Richtung zur Drehrichtung beim Betrieb, wobei aufgrund der Funktion des Freilaufs 30 der Drehung des zweiten Zahnrads 2 keine wesentliche Kraft entgegen steht. Die Druckfeder 13 entspannt sich und das zweite Zahnrad 2 nimmt die Position nach der 5 ein, die Radialachsen der Zahnräder 1, 2, 3 verlaufen nun etwa in einer Linie. Das erste Zahnrad 1 und das dritte Zahnrad 3 bewegen sich hierbei nicht in axialer Richtung, ihre Positionen sind in 4 und 5 gleich. Das zweite Zahnrad 2 weist nun in 5 etwa die gleiche Position wie nach 3 auf, bevor das erste Zahnrad 1 und das dritte Zahnrad 3 beim Einschieben des Bauteils 15 in Richtung des zweiten Zahnrads 2 bewegt ist. Nun, wenn das zweite Zahnrad 2 und das dritte Zahnrad 3 im Eingriff stehen, treibt das zweite Zahnrad 2 bei der Druckmaschine 17 das dritte Zahnrad 3 beim Bauteil 15 und dieses das erste Zahnrad 1 beim Bauteil 15 an. Bei diesem Betriebszustand dreht sich das zweite Zahnrad 2 in die entgegengesetzte Richtung wie beim Einführen der Zähne des dritten Zahnrads 3 in die Zähne des zweiten Zahnrads 2, wobei der Freilauf 30 des zweiten Zahnrads 2 das Drehmoment der zweiten Antriebswelle 200 im Wesentlichen ohne Spiel überträgt. Wie beschrieben, dient der Freilauf 30 dazu, das zweite Zahnrad 2 während des Anbringens des Bauteils 15 entlang der zweiten Antriebswelle 200 zu verschieben. Im Betriebszustand, beim In Eingriff Stehen der Zahnräder 1, 2, 3 und Drehen der ersten Transportrollen 11 und zweiten Transportrollen 12, dient der Freilauf 30 dazu, das Drehmoment der zweiten Antriebswelle 200 auf das zweite Zahnrad 2 zu übertragen und beim In Eingriff Bringen des zweiten Zahnrads 2 mit dem dritten Zahnrad 3 erfüllt der Freilauf 30 die Funktion, das zweite Zahnrad 2 ohne wesentliche Gegenkraft frei laufen zu lassen. Die Verwendung eines einfachen Freilaufs 30 bei der beschriebenen Ausführungsform spart Herstellungskosten ein, da die beschriebenen Funktionen auf andere als die beschriebene Weise nur durch Bearbeiten der zweiten Antriebswelle 200 durch Fräsen erzielt werden. Vorstehend ist die Variante beschrieben, bei welcher drei Zahnräder 1, 2, 3 verwendet werden, weitere Varianten mit einer anderen Anzahl von Zahnrädern sind ausführbar.

1erstes Zahnrad 2zweites Zahnrad 3drittes Zahnrad 5Zahnriemenrad 6Zahnriemen 11erste Transportrollen 12zweite Transportrollen 13Druckfeder 15Bauteil 16Anschlag 17Druckmaschine 20Transporteinrichtung 30Freilauf 100erste Antriebswelle 200zweite Antriebswelle 300dritte Antriebswelle

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Auswechseln von Bauteilen (15) für eine Druckmaschine (17), wobei das Bauteil (15) mit der Druckmaschine (17) mit Zahnrädern (1, 2) zum Antreiben einer Transporteinrichtung (20) für den Bedruckstofftransport verbunden ist, gekennzeichnet durch ein zweites Zahnrad (2) um einer zweiten Antriebswelle (200) der Transporteinrichtung (20), welches bei axialem Angreifen eines ersten Zahnrads (1) an dieses Zahn an Zahn entlang der zweiten Antriebswelle (200) axial verschiebbar ist und durch einen Freilauf (30) um der zweiten Antriebswelle (200) zum Tragen des zweiten Zahnrads (2).
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Druckfeder (13) um der zweiten Antriebswelle (200) zum Spannen und Entspannen des zweiten Zahnrads (2) beim axialen Verschieben des zweiten Zahnrads (2).
  3. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zahnrad (1) entlang der ersten Antriebswelle (100) axial verschiebbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein drittes Zahnrad (3) im Eingriff zwischen dem ersten Zahnrad (1) und dem zweiten Zahnrad (2) steht.
  5. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (15) ein Papiertablett zum Zuführen oder Ablegen von Bedruckstoff zu bzw. von der Druckmaschine (17) ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (15) beim Ausgang des Papierpfads der Druckmaschine (17) angeordnet ist und eine Einrichtung zum Weiterverarbeiten des bedruckten Bedruckstoffs ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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