Technisches Gebiet
Das Gebrauchmuster betrifft eine Einbauvorrichtung, insbesondere eine
Klemmvorrichtung für ein Sägeblatt in einer hin- und herbewegenden Handsäge, beispielsweise
einer Kurvensäge, einer hin- und herbewegenden Säge, u.s.w.
Stand der Technik
Bei heutigen hin- und herbewegenden Handsägen wird eine Schnelleinbau-Klemmvorrichtung
für ein Sägeblatt eingesetzt, die aus CN2647482Y bekannt ist. Aber diese Vorrichtung
ist nur für ein T Typ Sägeblatt (BOSCH) geeignet und lässt sich nicht für einen
anderen Sägeblatttyp verwenden. Damit ist die Allgemeinverfügbarkeit der Vorrichtung
eingeschränkt. Weiterhin stellt diese Vorrichtung wegen einer Druckkappe mit einer
Einstecköffnung und einer Sägeblatt aufnehmenden Rastnut sehr hohe Anforderungen
an die Breite und Dicke des Sägeblatts. Daher kann dieses Sägeblatt, das eine größere
Breite und Dicke als die Einstecköffnung oder Rastnut aufweist, nicht eingesetzt
werden, wenn dieses Sägeblatt, das eine kleinere Breite und Dicke als eine Einstecköffnung
oder Rastnut aufweist, nach dem Einsatz zur Schiefstellung, nach unrichtigen Einbau
des Sägeblatts verwendet wird, was zur Beeinträchtigung der Schnittqualität führen
könnte.
Kurze Darstellung des Gebrauchsmusters
Dem Gebrauchmuster liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einbauvorrichtung
für ein Sägeblatt zu schaffen, die sich für Sägeblätter mit unterschiedlichen Ausführungen
und Dicken eignet und einen ausrichtenden und stabilen Einbau für das Sägeblatt
ermöglicht.
Um diese Aufgabe zu lösen, stellt das vorliegende Gebrauchmuster eine
Ausgestaltung für eine Einbauvorrichtung des Sägeblatts zu Verfügung, die einen
Sägehalter mit einer Sägeblatt aufnehmenden Kammer umfasst. Der Sägehalter ist aus
einer ersten Komponente und einer zweiten Komponente gebildet, die miteinander fest
verbunden oder einteilig gefertigt sind, wobei sich dazwischen eine Einsteckkammer
für ein Sägeblatt ergibt. Die zweite Komponente weist auf ihrer der Kammer zugewandten
Seite eine keilförmige Nut auf, in der zur Gleitpassung zu der keilförmigen Fläche
dieser keilförmigen Nut ein Klemmelement liegt. Die erste Komponente weist auf ihrer
der Kammer zugewandten Seite eine Stützfläche für das Sägeblatt auf. An dem Sägehalter
ist noch ein Federelement zum Drucken des Klemmelements gegen das Sägeblatt angeordnet.
Dadurch, dass die Kammer in dieser Ausgestaltung auf der Seite der
zweiten Komponente eine keilförmige Nut bildet, in der zur Gleitpassung zu der keilförmigen
Fläche dieser keilförmigen Nut ein Klemmelement liegt, mit dem das Sägeblatt an
der Stützfläche des Sägeblatts in der ersten Komponente so angedrückt wird, dass
die Kammer sich entsprechend vergrößert und sich für Sägeblätter mit unterschiedlichen
Ausführungen und Dicken eignet. Ohne Einschränkung der Rastnut und Einstecköffnung
wie im Stand der Technik wird die Allgemeinverfügbarkeit dieses Aufbaus verbessert.
Außerdem ist an dem Sägehalter noch ein Federelement vorgesehen, das das Klemmelement
gegen das Sägeblatt so andrückt, dass auf das Sägeblatt ständig eine gegen die Stützfläche
der ersten Komponente für das Sägeblatt drückende Kraft aufgebracht wird, die das
Anliegen des Sägeblattes an der Innenfläche dieses Sägehalters ermöglicht. Das Sägeblatt
lässt sich somit ausrichtend und stabil einbauen ohne Schiefstellung und Lockerung,
damit eine gute Qualität für den Schnitt erreicht werden kann. Außerdem zeichnet
sich dieses Gebrauchsmuster durch einfachen Aufbau und leichte Bedienung aus.
Darstellung der beigefügten Zeichnungen
Nachfolgend wird das Gebrauchmuster anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
1 eine schematische Darstellung der Einbauvorrichtung
mit dem eingebauten Sägeblatt bei der Bereitstellung,
2 eine schematische Darstellung der Einbauvorrichtung
beim Auswechseln des Sägeblatts,
3 eine Rechtseitenansicht wie
1, in dem die zweite Komponente weggeworfen wird,
4 eine geschnittene Ansicht der Sägehalter,
5 eine Unteransicht aus 4,
6 den Schnitt A-A aus 4,
7 den Schnitt B-B aus 4,
8 eine schematische Darstellung des Druckknopfs,
9 eine Draufsicht aus 8,
10 eine schematische Darstellung der
Rolle auf dem Träger,
11 eine Seitenansicht aus 10,
12 eine schematische Darstellung eines
weiteren Ausführungsbeispiels,
13 eine schematische Darstellung des
mit einer Rollenhülse versehenen Zylinders.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In den 1 bis 7
ist eine Einbauvorrichtung für ein Sägeblatt dargestellt, die einen Sägehalter
1 mit einer Sägeblatt 5 aufnehmenden Kammer 14 umfasst.
Der Sägehalter ist aus einer ersten Komponente 11 und einer zweiten Komponente
12 einteilig gefertigt, zwischen denen sich eine Kammer 14 für
das Sägehalter ergibt. Die zweite Komponente 12 weist auf ihrer der Kammer
14 zugewandten Seite eine keilförmige Nut 13 auf, wobei in der
zur Gleitpassung zu der keilförmigen Fläche 131 dieser keilförmigen Nut
13 ein Klemmelement 3 liegt. Die erste Komponente 11
weist auf ihrer der Kammer 14 zugewandten Seite eine Stützfläche
16 für das Sägeblatt auf. An dem Sägehalter 1 liegt ferner ein
Federelement 6, mit dem das Klemmelement 3 an das Sägeblatt
5 angedrückt wird. Natürlich kann es auch sein, dass der Sägehalter
1 aus einer ersten Komponente 11 und einer zweiten Komponente
12 gebildet und miteinander fest verbunden ist.
In den 1 bis 3
ist dargestellt, dass das Klemmelement 3 ein Zylinder 3 ist, dessen
Enden sich über den Sägehalter 1 hinaus erstrecken.
In den 1, 2,
3, 8,
9 ist dargestellt, dass an der Außenseite
der zweiten Komponente 12 ein Stützdruckknopf 2 mit dem Stützschenkel
21 vorgesehen ist, und in dem Stützschenkel 21 ist eine Stützöffnung
211 angeordnet, durch die die Enden des Zylinders 3 durchgreifen,
und dass die zweite Komponente 12 auf ihrer Außenseite eine Schrägfläche
121 umfasst, die parallel zur keilförmigen Fläche 131 der keilförmigen
Nut 13 und zur Gleitpassung zur Innerseite des Druckknopfs 2 ist.
Es kann auch möglich sein, den Druckknopf 2 nicht anzuwenden, dabei kann
für eine leichte Bedienung der Zylinder verlängert sein.
In den 1, 2,
3, 10,11
ist dargestellt, dass, um das Sägeblatt 5 fest zu klemmen, auch ein Träger
7 am Zylinder 3 angeordnet ist, der in der keilförmigen Nut
13 liegt und mit einer Rolle 4 versehen ist. Eine Ausführung auch
ohne Träger 7 und Rolle 4 ist möglich.
1 bis 5
zeigen die Zugfeder als Federelement 6, dessen eine Ende in die Anhängöffnung
15 der ersten Komponente 11 in dem Sägehalter 1 einhakt
und dessen andere Ende am Zylinder 3 einhakt, dem eine Begrenzungsklemmfeder
9 zuordnet ist. Alternativ kann auch in dem Sägehalter 1 ein Federelement
6 angeordnet werden, das als Druckfeder 6 ausgeführt ist, das
in der keilförmigen Nut 13 liegt, wobei ein Ende des Federelements
6 an der oben Fläche der keilförmigen Nut 13 und ein anderes Ende
an der Oberseite des Zylinders anliegt.
Die in 12 gezeigte Klemmelement
3 ist in einem weiteren gebrauchsmustergemäßen Ausführungsbeispiel eine
Klemmbacke 3 mit keilförmiger Fläche 31, die zur Gleitpassung
an keilförmige Fläche 131 der keilförmigen Nut 13 steht. Die verbleibenden
Teile sind dieselben wie im zuvor beschriebenen Ausführungsbeipiel.
13 zeigt ein weiteres gebrauchsmustergemäßes
Ausführungsbeispiel, wobei auf dem Zylinder 3 eine Rollenhülse
32 vorgesehen ist, die in der keilförmigen Nut 13 liegt und mit
dem Zylinder 3 in Gleichpassung steht. Diese Anordnung bietet den Vorteil,
dass die Rollenhülse 32 aus verschleißfestem Material bestehen kann und
damit den Verschleiß der Fläche des Zylinders reduziert und Standzeit verlängert
werden kann.
Nach Anschluss an der Lenkstange 8 kann das vorliegende Gebrauchsmuster
betrieben werden. In 2 ist sichtbar, dass der Druckknopf
2 beim Auswechseln des Sägeblatts mit Hand nach oben und so auch entlang der außenseitigen
Schrägfläche 121 der zweiten Komponente 12 nach schräg oben verschoben
wird. Hierbei wird durch Verschieben der Stützöffnung 211 des Druckknopfs
2 der in die Stützöffnung 211 eingesetzte Zylinder 3
angehoben. So verschiebt sich der Zylinder 3 auch schräg nach oben und
entfernt sich von dem Sägeblatt 5, wobei das Sägeblatt 5 nicht
mehr angedrückt und somit aufgelöst wird und aus einer Kammer 14 zu entnehmen
ist. Nach Einbau des neuen Sägeblatts 5 wird der Druckknopf 2
von der Hand freigegeben, wobei sich der Zylinder 3 unter Auswirkungen
der Kraft des Federelements 6 entlang der keilförmigen Fläche
131 nach unten bis zum Boden der keilförmigen Nut 13 verschiebt
und mit dem Sägeblatt 5 im Kontakt steht. Das Sägeblatt 5 wird
fest gedrückt und geklemmt, wie in den 1,
3 dargestellt. Wenn der Träger
7 und die Rolle 4 verwendet werden, so kann die Rolle
4 wie der Zylinder 3 zu dem Sägeblatts 5 so passen, dass
das Sägeblatt 5 stabiler befestigt wird und nach Einbau des Sägeblatts
5 das vorliegende Gebrauchsmuster in Betrieb gesetzt werden kann.