Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung ohne aufwändige Klemmvorrichtung
zum schnellen, sicheren und genauen Schneiden von mehreren Brennholzstücken auf
einmal mit einer Kettensäge oder anderen Motorsäge. Die Brennholzstücke werden am
Anschlag 5 anliegend zwischen den Scheren 1/2, auf den
V-förmigen Bock 11 aufgelegt und rechts entlang der Schneidlehren
6, 7 und 8, zu 1/3- oder zu ½- Meter Stücken zersägt.
Bei Überlängen kann entlang der Lehre 9 auf einen Meter genau abgelängt
werden. Um Beschädigungen der Schnittlehren durch die Sägekette zu vermeiden, wird
zuerst die Schutzhülse 16 auf das Sägenschwert bis zum Anschlag aufgesteckt
und verschraubt. Die Schutzhülse 16 gewährleistet einen sauberen, genauen
und gefahrlosen Schnitt entlang der Sägelehren 6 bis 9. Die V-Form
des Bockes und die nach oben parallelen Scheren gewährleisten sichere Lage der Hölzer
und stabilen gefahrlosen Schnitt ohne Klemmvorrichtung. Das gilt für den Schnitt
bei wenigen Hölzern genauso, wie bei ganz angefüllter Vorrichtung. Die Anordnung
von sechs Stück der Scheren 1/2 gewährleistet klemmfreien Schnitt
bis zum Durchstich auch bei 1/3-Meter langen Stücken. Die zersägten Stücke liegen
immer auf mindestens zwei der Scheren 1 auf und können problemlos, bündelweise
entnommen und gestapelt werden. Zum Schutz gegen den unerwarteten Durchstich nach
unten ist der Durchschnittschutz 3 angebracht. Die Vorrichtung ist gesteckt
und, wie in 3 und 4
gezeigt zusätzlich klappbar und daher problemlos auf- und abzubauen und zu verstauen:
Die zug- und verwindungsfeste Steckverbindung wird mittels den Stecktüllen
13/14 und einer einfachen Zeltstangenverriegelung 10,
einem Druckknopf hergestellt.
Aus dem Gebrauchsmuster G 91 04 545.2 U1 z.B. ist eine Erfindung bekannt,
die unter bestimmten Voraussetzungen das Schneiden von mehreren Holzstücken gleichzeitig
ermöglicht.
Die Erfindung ist nicht geeignet für klemmfreies und gefahrloses Sägen.
Durch die Beschränkung der Scheren auf drei Stück, liegen die Holzstücke nicht zweimal
auf und klemmen die Säge beim Durchstich nach unten ein. Das ist insofern gefährlich,
da zudem ein Durchschnittschutz fehlt der die Säge in jedem Fall stoppen könnte.
Dem Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren; ein genauer Schnitt somit nicht ohne
Weiteres möglich.
Aus dem Patent DE 296 03 645 U1 z.B. ist eine weitere Erfindung bekannt,
die unter bestimmten Voraussetzungen das gefahrlose Schneiden von mehreren Holzstücken
gleichzeitig ermöglicht, benötigt aber eine sehr aufwändige Klemmvorrichtung. Dem
Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren, ein genauer Schnitt ist somit nicht ohne
Weiteres möglich.
Aus dem nicht österreichischen Patent E 60 916 B z.B. ist eine Erfindung
bekannt, die unter bestimmten Voraussetzungen das Schneiden von mehreren Holzstücken
gleichzeitig ermöglicht, benötigt aber ebenfalls eine sehr aufwändige Klemmvorrichtung.
Dem Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren, ein genauer Schnitt ist somit nicht
ohne Weiteres möglich.
Die vorliegende Erfindung soll die bekannten Schwächen und Nachteile
der genannten Patente und auch anderer Vorrichtungen zum Schneiden von mehreren
Brennholzstücken auf einmal mit einer Motorsäge vermeiden, Sicherheit und einen
schnellen und genauen Schnitt gewährleisten.
Bestimmungsgemäß wird dieses Ziel durch die vorliegende Erfindung
wie im folgenden beschrieben erreicht:
Die Brennholzstücke werden am Anschlag 5 anliegend zwischen
den Scheren 1/2, auf den V-förmigen Bock 11 aufgelegt
und rechts entlang der Schneidlehren 6, 7 und 8, zu 1/3-
oder zu ½- Meter Stücken zersägt. Bei Überlängen kann entlang der Lehre
9 auf einen Meter genau abgelängt werden. Um Beschädigungen der Schnittlehren
durch die Sägekette zu vermeiden, wird zuerst die Schutzhülse 16 auf das
Sägenschwert bis zum Anschlag aufgesteckt und verschraubt. Die Schutzhülse
16 gewährleistet einen sauberen, genauen und gefahrlosen Schnitt entlang
der Sägelehren 6 bis 9. Die V-Form des Bockes und die nach oben
parallelen Scheren gewährleisten sichere Lage der Hölzer und stabilen gefahrlosen
Schnitt ohne Klemmvorrichtung. Das gilt für den Schnitt bei wenigen Hölzern genauso,
wie bei ganz angefüllter Vorrichtung. Die Anordnung von sechs Stück der Scheren
1/2 gewährleistet klemmfreien Schnitt bis zum Durchstich auch
bei 1/3-Meter langen Stücken. Die zersägten Stücke liegen immer auf mindestens zwei
der Scheren 1 auf und können problemlos, bündelweise entnommen und gestapelt
werden. Zum Schutz gegen den unerwarteten Durchstich nach unten ist der Durchschnittschutz
3 angebracht. Die Vorrichtung ist gesteckt und, wie in 3
und 4 gezeigt zusätzlich klappbar und daher
problemlos auf- und abzubauen und zu verstauen. Die zug- und verwindungsfeste Steckverbindung
wird mittels den Stecktüllen 13/14 und einer einfachen Zeltstangenverriegelung
10, einem Druckknopf hergestellt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann problemlos aufgebaut und in
der Regel. ohne besondere weitere Schutzmaßnahmen eingesetzt werden. Die üblichen
Hosen und Stiefel mit Schnittschutz, Helme und Augenschutz sind dennoch grundsätzlich
nötig.
Ublicherweise wird die Vorrichtung aus Aluminium
hergestellt, mit rutschfesten Fußstöpseln aus Hartgummi o.ä, oder aus andern geeigneten
Materialien in ausreichender Dimensionierung.
Weitere Vorteile und Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen angegeben. In den Zeichnungen
zeigt
1 die Isometrie der zusammengebauten Vorrichtung
in einer gebogenen und geschweißten Ausführung.
2 eine gebogene und verschweißte Schere
1/2 mit Einzelteilen, die mit weiteren Scheren der gleichen Art,
wie unter 1 gezeigt, zusammensteckbar sind.
3 zwei einfache und gleich gebogene Scheren
1/2, die mittels versenktem Drehbolzen 12 und Anschlag
15, Durchschnittschutz 3 und des Steckrohres 13 mit Stecktülle
14, spiegelbildlich, klappbar zusammenbaut wurden und die mit weiteren
Scheren der gleichen Art, wie unter 4 gezeigt, zusammensteckbar
sind.
4 die Isometrie der zusammengebauten Vorrichtung
in einer einfach gebogenen und mittels Drehbolzen, klappbar zusammengebauten Ausführung.
5 die aufsteckbare Schutz- und Führungshülse
für das Schwert der Motorsäge.
1- Schere mit V-Bock 11
2- Fußteil Schere 1
3- Durchschnittschutz
4- Schweißnaht zwischen Schere 1 mit V-Bock und Fußteil
2
5- seitlicher Längenanschlag
6- Schnittlehrenkante 1/3 Meter
7- Schnittlehrenkante 1/2 Meter
8- Schnittlehrenkante zweiter 1/3 Meter
9- Schnittlehrenkante 1 Meter
10- Bohrung mit Zeltstangenverbindung mittels Druckknopf
11- V-Bock
12- versenkter Drehbolzen zur klappbaren Verbindung der ersten
Schere 1/2 mit der zweiten Schere 1 /2
13- Verbindungsrohr mit Steckhülse 14
14- Steckhülse des Verbindungsrohres 13
15- Anschlag für die erste und zweite Schere 1/2
16- aufsteckbare Schutz- und Führungshülse für das Schwert einer
beispielhaften Motorsäge
17- Schlitz für Aufnahme des Sägeschwertes, mit Ausnehmungen
für die Kette
18- versenkte Bohrung für Befestigung am Schwert