PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005007807U1 01.09.2005
Titel Vorrichtung zum schnellen, sicheren Schneiden von mehreren Brennholzstücken auf einmal mit einer Motorsäge
Anmelder IPEG GmbH - Ingenieurdienstleistungen, 84180 Loiching, DE
DE-Aktenzeichen 202005007807
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.09.2005
Registration date 28.07.2005
Application date from patent application 18.05.2005
IPC-Hauptklasse B27B 21/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung ohne aufwändige Klemmvorrichtung zum schnellen, sicheren und genauen Schneiden von mehreren Brennholzstücken auf einmal mit einer Kettensäge oder anderen Motorsäge. Die Brennholzstücke werden am Anschlag 5 anliegend zwischen den Scheren 1/2, auf den V-förmigen Bock 11 aufgelegt und rechts entlang der Schneidlehren 6, 7 und 8, zu 1/3- oder zu ½- Meter Stücken zersägt. Bei Überlängen kann entlang der Lehre 9 auf einen Meter genau abgelängt werden. Um Beschädigungen der Schnittlehren durch die Sägekette zu vermeiden, wird zuerst die Schutzhülse 16 auf das Sägenschwert bis zum Anschlag aufgesteckt und verschraubt. Die Schutzhülse 16 gewährleistet einen sauberen, genauen und gefahrlosen Schnitt entlang der Sägelehren 6 bis 9. Die V-Form des Bockes und die nach oben parallelen Scheren gewährleisten sichere Lage der Hölzer und stabilen gefahrlosen Schnitt ohne Klemmvorrichtung. Das gilt für den Schnitt bei wenigen Hölzern genauso, wie bei ganz angefüllter Vorrichtung. Die Anordnung von sechs Stück der Scheren 1/2 gewährleistet klemmfreien Schnitt bis zum Durchstich auch bei 1/3-Meter langen Stücken. Die zersägten Stücke liegen immer auf mindestens zwei der Scheren 1 auf und können problemlos, bündelweise entnommen und gestapelt werden. Zum Schutz gegen den unerwarteten Durchstich nach unten ist der Durchschnittschutz 3 angebracht. Die Vorrichtung ist gesteckt und, wie in 3 und 4 gezeigt zusätzlich klappbar und daher problemlos auf- und abzubauen und zu verstauen: Die zug- und verwindungsfeste Steckverbindung wird mittels den Stecktüllen 13/14 und einer einfachen Zeltstangenverriegelung 10, einem Druckknopf hergestellt.

Aus dem Gebrauchsmuster G 91 04 545.2 U1 z.B. ist eine Erfindung bekannt, die unter bestimmten Voraussetzungen das Schneiden von mehreren Holzstücken gleichzeitig ermöglicht.

Die Erfindung ist nicht geeignet für klemmfreies und gefahrloses Sägen. Durch die Beschränkung der Scheren auf drei Stück, liegen die Holzstücke nicht zweimal auf und klemmen die Säge beim Durchstich nach unten ein. Das ist insofern gefährlich, da zudem ein Durchschnittschutz fehlt der die Säge in jedem Fall stoppen könnte. Dem Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren; ein genauer Schnitt somit nicht ohne Weiteres möglich.

Aus dem Patent DE 296 03 645 U1 z.B. ist eine weitere Erfindung bekannt, die unter bestimmten Voraussetzungen das gefahrlose Schneiden von mehreren Holzstücken gleichzeitig ermöglicht, benötigt aber eine sehr aufwändige Klemmvorrichtung. Dem Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren, ein genauer Schnitt ist somit nicht ohne Weiteres möglich.

Aus dem nicht österreichischen Patent E 60 916 B z.B. ist eine Erfindung bekannt, die unter bestimmten Voraussetzungen das Schneiden von mehreren Holzstücken gleichzeitig ermöglicht, benötigt aber ebenfalls eine sehr aufwändige Klemmvorrichtung. Dem Bock fehlen Anschlag und Schnittlehren, ein genauer Schnitt ist somit nicht ohne Weiteres möglich.

Die vorliegende Erfindung soll die bekannten Schwächen und Nachteile der genannten Patente und auch anderer Vorrichtungen zum Schneiden von mehreren Brennholzstücken auf einmal mit einer Motorsäge vermeiden, Sicherheit und einen schnellen und genauen Schnitt gewährleisten.

Bestimmungsgemäß wird dieses Ziel durch die vorliegende Erfindung wie im folgenden beschrieben erreicht:

Die Brennholzstücke werden am Anschlag 5 anliegend zwischen den Scheren 1/2, auf den V-förmigen Bock 11 aufgelegt und rechts entlang der Schneidlehren 6, 7 und 8, zu 1/3- oder zu ½- Meter Stücken zersägt. Bei Überlängen kann entlang der Lehre 9 auf einen Meter genau abgelängt werden. Um Beschädigungen der Schnittlehren durch die Sägekette zu vermeiden, wird zuerst die Schutzhülse 16 auf das Sägenschwert bis zum Anschlag aufgesteckt und verschraubt. Die Schutzhülse 16 gewährleistet einen sauberen, genauen und gefahrlosen Schnitt entlang der Sägelehren 6 bis 9. Die V-Form des Bockes und die nach oben parallelen Scheren gewährleisten sichere Lage der Hölzer und stabilen gefahrlosen Schnitt ohne Klemmvorrichtung. Das gilt für den Schnitt bei wenigen Hölzern genauso, wie bei ganz angefüllter Vorrichtung. Die Anordnung von sechs Stück der Scheren 1/2 gewährleistet klemmfreien Schnitt bis zum Durchstich auch bei 1/3-Meter langen Stücken. Die zersägten Stücke liegen immer auf mindestens zwei der Scheren 1 auf und können problemlos, bündelweise entnommen und gestapelt werden. Zum Schutz gegen den unerwarteten Durchstich nach unten ist der Durchschnittschutz 3 angebracht. Die Vorrichtung ist gesteckt und, wie in 3 und 4 gezeigt zusätzlich klappbar und daher problemlos auf- und abzubauen und zu verstauen. Die zug- und verwindungsfeste Steckverbindung wird mittels den Stecktüllen 13/14 und einer einfachen Zeltstangenverriegelung 10, einem Druckknopf hergestellt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann problemlos aufgebaut und in der Regel. ohne besondere weitere Schutzmaßnahmen eingesetzt werden. Die üblichen Hosen und Stiefel mit Schnittschutz, Helme und Augenschutz sind dennoch grundsätzlich nötig.

Ublicherweise wird die Vorrichtung aus Aluminium hergestellt, mit rutschfesten Fußstöpseln aus Hartgummi o.ä, oder aus andern geeigneten Materialien in ausreichender Dimensionierung.

Weitere Vorteile und Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen angegeben. In den Zeichnungen zeigt

1 die Isometrie der zusammengebauten Vorrichtung in einer gebogenen und geschweißten Ausführung.

2 eine gebogene und verschweißte Schere 1/2 mit Einzelteilen, die mit weiteren Scheren der gleichen Art, wie unter 1 gezeigt, zusammensteckbar sind.

3 zwei einfache und gleich gebogene Scheren 1/2, die mittels versenktem Drehbolzen 12 und Anschlag 15, Durchschnittschutz 3 und des Steckrohres 13 mit Stecktülle 14, spiegelbildlich, klappbar zusammenbaut wurden und die mit weiteren Scheren der gleichen Art, wie unter 4 gezeigt, zusammensteckbar sind.

4 die Isometrie der zusammengebauten Vorrichtung in einer einfach gebogenen und mittels Drehbolzen, klappbar zusammengebauten Ausführung.

5 die aufsteckbare Schutz- und Führungshülse für das Schwert der Motorsäge.

1Schere mit V-Bock 11 2Fußteil Schere 1 3Durchschnittschutz 4Schweißnaht zwischen Schere 1 mit V-Bock und Fußteil 2 5seitlicher Längenanschlag 6Schnittlehrenkante 1/3 Meter 7Schnittlehrenkante 1/2 Meter 8Schnittlehrenkante zweiter 1/3 Meter 9Schnittlehrenkante 1 Meter 10Bohrung mit Zeltstangenverbindung mittels Druckknopf 11V-Bock 12versenkter Drehbolzen zur klappbaren Verbindung der ersten Schere 1/2 mit der zweiten Schere 1 /2 13Verbindungsrohr mit Steckhülse 14 14Steckhülse des Verbindungsrohres 13 15Anschlag für die erste und zweite Schere 1/2 16aufsteckbare Schutz- und Führungshülse für das Schwert einer beispielhaften Motorsäge 17Schlitz für Aufnahme des Sägeschwertes, mit Ausnehmungen für die Kette 18versenkte Bohrung für Befestigung am Schwert

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung ohne zusätzliche Klemmvorrichtung zum schnellen, sicheren und genauen Schneiden von mehreren Brennholzstücken auf einmal mit einer Motorsäge mit

    a) V-förmigen Bock 11 an der Schere 1/2, der auch Aufrauungen o.ä. aufweisen kann zum besseren Halt der Hölzer,

    b) parallelen Scheren 1 im Abstand von üblichen Sägeschwertlängen,

    c) austauschbarem Durchschnittschutz 3, ausreichender Stärke,

    d) seitlicher Längenanschlag 5, zum Anschlagen der Holzstücke, in geeigneter Stärke,

    e) Schneidlehren 6, 7, 8 und 9, die auch als Tiefenanschlag dienen, in geeigneter Stärke,

    f) Scherenfuß 2 der breiter ist als die Scheren 1 und V-Bock 11 und festen Stand gewährt,

    g) Scheren 1/2 die zusammengeschweißt sind,

    h) Scheren 1/2 die mittels versenktem Drehbolzen 12, oder Niete klappbar verbunden sind,

    i) Verbindungsrohr 13 mit Stecktülle 14 und Zeltstangenverbindung mit Druckknopf.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit

    a) Mehrfachnutzen, indem mehrere Hölzer gleichzeitig in einem Schnitt zersägt werden können,

    b) eingebauter Sicherheit durch den Durchschnittschutz 3,

    c) sicherem Scheiden auch bei einem Holz oder wenigen Hölzern, oder ganz angefüllten Scheren durch die V-Form 11 der Scheren 1/2,

    d) genauem, sicherem und schnellem schneiden durch die Schneidlehren 6, 7, 8 und 9, die auch als Stütze der Säge dienen,

    e) klemmfreiem und sicherem Sägen durch die Anordnung von mindestens zwei Scheren pro Holzabschnitt und auch bündelweises Entnehmen und Stapeln erlaubt, ohne die Holzstücke nochmal in die Hand nehmen zu müssen,

    f) mindestens zwei Scheren pro Holzabschnitt und somit kein Holzabschnitt nach unten durch die Anordnung fallen, oder die Säge verklemmen kann.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit

    a) aufsteckbarer Schutz- und Führungshülse für das Schwert der Säge im Zusammenhang mit den Schneidlehren 6, 7, 8 und 9,

    b) insgesamt geschweißten Vorrichtung aus verschiedenen geeigneten Materialien,

    c) steckbar und verleimt hergestellter Vorrichtung aus z.B. Holzwerkstoffplatten,

    d) mehrfach gesteckter Vorrichtung, z.B. auch die Scheren 1 auf Fuß 2 etc. und dadurch leichter transportabel ist.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com