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Dokumentenidentifikation DE60105246T2 01.09.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001201222
Titel Filmbildende kosmetische Zusammensetzung
Anmelder L'OREAL, Paris, FR
Erfinder de la Poterie, Valerie, 77820 Le Chatelet-en-Brie, FR;
Collin, Nathalie, 92330 Sceaux, FR;
Piot, Bertrand, 75009 Paris, FR
Vertreter BEETZ & PARTNER Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60105246
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 27.09.2001
EP-Aktenzeichen 014024897
EP-Offenlegungsdatum 02.05.2002
EP date of grant 01.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.09.2005
IPC-Hauptklasse A61K 7/032

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung einer kosmetischen Zusammensetzung, die ein filmbildendes Polymer und ein Wachs enthält, um einen Film zu erhalten, der eine gute Beständigkeit gegenüber kaltem Wasser aufweist und mit warmem Wasser entfernt werden kann. Die Erfindung betrifft ferner eine Mascara sowie ein Verfahren zum Schminken oder zur kosmetischen Pflege von Keratinfasern.

Die Zusammensetzung zur erfindungsgemäßen Verwendung kann zum Schminken oder zur Pflege keratinischer Materialien, wie der Haut, der Wimpern, der Augenbrauen, der Haare und der Nägel insbesondere von Personen verwendet werden; sie kann als Mascara, Eyeliner, als Produkt für die Lippen, als Wangenrouge, Lidschatten, Make-up, als Produkt zum Schminken des Körpers, als Produkt zum Abdecken von Augenringen, als Produkt für die Nägel, als Zusammensetzung zum Sonnenschutz, zum Färben der Haut oder als Produkt für die Pflege der Haut vorliegen. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Mascara.

Unter Mascara wird eine Zusammensetzung verstanden, die auf die Wimpern aufgetragen werden soll: Es kann sich um eine Zusammensetzung zum Schminken der Wimpern, eine Grundmasse zum Schminken der Wimpern, eine Zusammensetzung zum Auftragen auf eine Mascara, die auch als top coat bezeichnet wird, oder auch um eine Zusammensetzung zur kosmetischen Behandlung der Wimpern handeln. Die Mascara ist insbesondere für die Wimpern von Personen bestimmt, aber auch für falsche Wimpern.

Aus der Druckschrift WO-A-95/15741 sind Mascara-Zusammensetzungen in Form von Wachs-in-Wasser-Emulsionen, die grenzflächenaktive Stoffe enthalten, bekannt. Der Schminkfilm, der mit diesen Zusammensetzungen erhalten wird, weist aber keine gute Beständigkeit gegenüber Wasser auf; der Film löst sich bei Kontakt mit Wasser, beispielsweise beim Baden oder beim Duschen, teilweise auf, wobei er abbröckelt oder auch um das Auge herum verläuft. Das Abbröckeln des Films führt dazu, dass die Farbe der Schminke deutlich an Intensität verliert, wodurch die Anwenderin gezwungen ist, die Mascara erneut aufzutragen. Das Verlaufen des Films bewirkt, dass um den geschminkten Bereich herum ein sehr unästhetischer Hof entsteht. Auch Tränen und Schweiß rufen diese unangenehmen Erscheinungen hervor.

Aus der Druckschrift US-A-4423031 ist es bekannt, Acrylpolymere in wässeriger Dispersion zu verwenden, um die Wasserbeständigkeit der Schminke zu fördern. Die Mascara ist jedoch schwer zu entfernen und es müssen spezielle Abschminkmittel auf der Basis von Ölen oder organischen Lösemitteln verwendet werden. Diese Abschminkmittel können aber die Augen reizen und insbesondere dazu führen, dass die Augen brennen oder dass ein Schleier vor dem Auge zurück bleibt; sie können auch einen unangenehmen fettigen Restfilm auf der Haut um das Auge (Augenlid) zurück lassen.

Es ist möglich, Wasser und Seife zu verwenden, um den Einsatz dieser speziellen Abschminkmittel zu vermeiden, wie es in der Druckschrift WO-A-96/33690 beschrieben ist, wobei eine Mascara vorgeschlagen wird, die ein in Wasser unlösliches Polymer und ein wasserlösliches filmbildendes Polymer enthält. Die Verwendung von Seife kann aber ein unangenehmes Gefühl in den Augen hervorrufen, das darauf beruht, dass die Augen brennen oder dass sich ein Schleier vor die Augen legt. Die Seife löst auch den Schminkfilm, der sich um das Auge herum ausbreitet, einen unästhetischen Hof bildet und Flecken auf der Haut zurück lässt.

Durch die Verwendung von warmem Wasser, d. h. von Wasser mit einer Temperatur von größer oder gleich 35°C (bei atmosphärischem Druck bestimmte Temperatur) und insbesondere von etwa 35 bis 50°C, können die unangenehmen Begleiterscheinungen der Abschminkmittel, die bislang bekannt waren, vermieden werden, die vorstehend beschriebenen Mascara-Zusammensetzungen, die gegenüber kaltem Wasser beständig sind, können aber mit warmem Wasser nicht entfernt werden.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kosmetische Zusammensetzung anzugeben, die mit warmem Wasser entfernt werden kann und zugleich eine gute Beständigkeit gegenüber kaltem Wasser aufweist.

Die Erfinder haben festgestellt, dass eine solche Zusammensetzung erhalten werden kann, indem eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers und eine Mikrodispersion von Wachs verwendet wird.

Nach dem Auftragen der Zusammensetzung auf die keratinischen Materialien und insbesondere auf die Wimpern weist die erhaltene Schminke eine gute Beständigkeit gegenüber kaltem Wasser, d. h. gegenüber Wasser mit einer Temperatur von kleiner oder gleich 30°C, beispielsweise beim Baden, und/oder gegenüber Tränen und/oder gegenüber Schweiß auf. Mit warmem Wasser kann die Schminke leicht entfernt werden, insbesondere durch Reiben mit einem Wattebausch oder einem Gazepad: Die Schminke löst sich leicht von den Wimpern ab; sie wird von den Wimpern abgenommen, ohne dass sie sich auflöst (in Form einer Schicht) oder aber in Form von Fragmenten oder Bruchstücken. Die so abgelöste Schminke breitet sich nicht auf der Haut aus, wodurch die Ausbildung eines Hofs um das Auge herum vermieden wird: Die Haut bekommt beim Abschminken keine Flecken und bleibt sauber. Die Schminke lässt sich sehr leicht mit warmem Wasser abnehmen und insbesondere mit warmem Wasser, das keine Detergentien, wie Seifen, enthält. Bei dem zum Abschminken verwendeten warmen Wasser kann es sich um Leitungswasser, entmineralisiertes Wasser oder auch um Mineralwasser, das auf eine Temperatur von größer oder gleich 35°C und insbesondere von etwa 35 bis 50°C erwärmt wurde, handeln.

Aus der Druckschrift EP-A847753 ist bereits eine Zusammensetzung bekannt, die auf die Haut, die Semi-Schleimhäute und die Schleimhäute aufgebracht werden kann und die eine wässerige Dispersion von Partikeln filmbildender Polymere und eine wässerige Dispersion von Wachsen enthält.

Die Patentschrift EP-A-0 853 940 beschreibt die Verwendung einer Zusammensetzung, die in einem physiologisch akzeptablen Medium, das eine wässerige Phase enthält, eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln und eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, um einen Film zu erhalten, der auf keratinische Materialien abgeschieden wird, wobei der Film gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Seifenwasser abgenommen werden kann. Das Wasser zum Abschminken enthält also ein Reinigungsmittel und die Zusammensetzungen sind nicht wirklich als Mascara geeignet.

In der Patentschrift WO 01/17488, die gemäß Artikel 54 (3) EPÜ als Stand der Technik gilt, ist eine Mascara beschrieben, die eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält und die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln enthält, wobei das filmbildende Polymer kein färbendes Polymer ist. Die Größe der Partikel des filmbildenden Polymers ist kleiner oder gleich 10 Mikrometer.

Die Erfindung betrifft genauer die Verwendung einer Zusammensetzung, die in einem physiologisch akzeptablen Medium, das eine wässerige Phase enthält, eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln und eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, um einen auf keratinischen Materialien abgeschiedenen Film zu erhalten, der gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Wasser entfernt werden kann.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer wässerigen Mikrodispersion von Wachspartikeln und einer wässerigen Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers in einer Zusammensetzung, die ein physiologisch akzeptables, eine wässerige Phase enthaltendes Medium enthält, um einen auf keratinischen Materialien abgeschiedenen Film zu erhalten, der gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Wasser abgenommen werden kann.

Die Erfindung hat außerdem eine Mascara zum Gegenstand, die in einem physiologisch akzeptablen Medium, das eine wässerige Phase enthält, eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln und eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, wobei die Größe der Partikel des filmbildenden Polymers mindestens 10 nm beträgt und wobei es sich bei dem filmbildenden Polymer nicht um ein färbendes Polymer handelt.

Die Erfindung betrifft ferner ein nichttherapeutisches kosmetisches Verfahren zum Schminken oder zur Pflege von Keratinfasern und insbesondere der Wimpern, das die Applikation einer wie vorstehend definierten Zusammensetzung auf die Keratinfasern beinhaltet.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein kosmetisches Verfahren zum Abschminken von keratinischen Materialien, die mit einer wie vorstehend definierten Zusammensetzung geschminkt wurden, das mindestens einen Schritt beinhaltet, bei dem die geschminkten keratinischen Materialien mit warmem Wasser, das auf eine Temperatur von größer oder gleich 35°C erwärmt wurde, abgespült werden.

Unter physiologisch akzeptabel wird ein Medium verstanden, das mit den keratinischen Materialien kompatibel ist, wie beispielsweise ein kosmetisches Medium.

Das Abschminken mit warmem Wasser wird durch den Einsatz einer wässerigen Mikrodispersion von Wachs erreicht, die den Film gegenüber Wasser empfindlicher macht: Der Film wird bei Kontakt mit warmem Wasser angegriffen und löst sich unter Reiben, beispielsweise mit den Fingern oder auch mit einem Tuch oder einem Wattebausch, leicht auf oder er löst sich von seinem Träger ab.

a) Das filmbildende Polymer in wässeriger Dispersion

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält ein filmbildendes Polymer, das in Form von Partikeln in wässeriger Dispersion vorliegt und im Allgemeinen unter der Bezeichnung Latex oder Pseudolatex bekannt ist.

In der vorliegenden Anmeldung wird unter einem "filmbildenden Polymer" ein Polymer verstanden, das befähigt ist, allein oder in Gegenwart eines Hilfsmittels zur Filmbildung auf einem Träger und insbesondere auf keratinischen Materialien wie den Wimpern, einen kontinuierlichen und haftenden Film zu bilden. Bei dem in wässeriger Dispersion vorliegenden filmbildenden Polymer handelt es sich vorzugsweise nicht um ein färbendes Polymer, wodurch die Polymere, die mindestens einen monomeren organischen Farbstoff enthalten, ausgeschlossen sind.

Von den filmbildenden Polymeren, die in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendbar sind, können die synthetischen Polymere vom Radikaltyp oder vom Polykondensattyp, die Polymere natürlichen Ursprungs und die Gemische dieser Polymere genannt werden.

Unter einem durch radikalische Polymerisation herstellbaren filmbildenden Polymer wird ein Polymer verstanden, das bei der Polymerisation von Monomeren mit ungesättigter Bindung und insbesondere ethylenischer Doppelbindung anfällt, wobei die einzelnen Monomere zur Homopolymerisation befähigt sind (anders als die Polykondensate).

Bei den filmbildenden Polymeren vom Radikaltyp kann es sich insbesondere um Vinylpolymere oder Vinylcopolymere und besonders um Acrylpolymere handeln.

Die filmbildenden Vinylpolymere können bei der Polymerisation von Monomeren mit ethylenischer Doppelbindung, die mindestens eine Säuregruppe enthalten, und/oder Estern dieser Säuremonomere und/oder Amiden dieser Säuremonomere entstehen.

Von den Monomeren, die Säuregruppen aufweisen, können die &agr;,&bgr;-ethylenisch ungesättigten Carbonsäuren verwendet werden, beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Maleinsäure und Itaconsäure. Es werden vorzugsweise (Meth)acrylsäure und Crotonsäure verwendet und besonders bevorzugt wird die (Meth)acrylsäure eingesetzt.

Die Ester von Säuremonomeren sind vorteilhaft unter den Estern von (Meth)acrylsäure (die auch als (Meth)acrylate bezeichnet werden) ausgewählt und insbesondere unter den Alkyl(meth)acrylaten, insbesondere C1-30-Alkyl(meth)acrylaten und vorzugsweise C1-20-Alkyl(meth)acrylaten, den Aryl(meth)acrylaten, insbesondere C6-10-Aryl(meth)acrylaten, und den Hydroxyalkyl(meth)acrylaten, insbesondere C2-6-Hydroxyalkyl(meth)acrylaten.

Von den Alkyl(meth)acrylaten können Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Laurylmethacrylat und Cyclohexylmethacrylat angegeben werden.

Von den Hydroxyalkyl(meth)acrylaten können Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, Hydroxyethylmethacrylat und 2-Hydroxypropylmethacrylat genannt werden.

Von den Aryl(meth)acrylaten können Benzylacrylat und Phenylacrylat angegeben werden.

Besonders bevorzugte (Meth)acrylsäureester sind die Alkyl(meth)acrylate.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Alkylgruppen der Ester fluoriert oder perfluoriert sein, d. h. die Wasserstoffatome der Alkylgruppe können ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sein.

Als Beispiele für Säuremonomere vom Amidtyp können die (Meth)acrylamide und insbesondere die N-Alkyl(meth)acrylamide angegeben werden, wobei die Alkylgruppe insbesondere 2 bis 12 Kohlenstoffatome aufweist. Von den N-Alkyl(meth)acrylamiden können N-Ethylacrylamid, N-t.-Butylacrylamid, N-t.-Octylacrylamid und N-Undecylacrylamid genannt werden.

Auch die filmbildenden Vinylpolymere können das Ergebnis der Homopolymerisation oder der Copolymerisation von Monomeren sein, die unter den Vinylestern und den Styrolmonomeren ausgewählt sind. Diese Monomere können insbesondere mit Säuremonomeren und/oder deren Estern und/oder deren Amiden, wie den oben angegebenen Verbindungen, polymerisiert werden.

Beispiele für Vinylester sind etwa Vinylacetat, Vinylneodecanoat, Vinylpivalat, Vinylbenzoat und Vinyl-t.-butylbenzoat.

Von den Styrolmonomeren können Styrol und &agr;-Methylstyrol angegeben werden.

Die angegebene Auflistung der Monomere ist nicht einschränkend zu verstehen; es können beliebige dem Fachmann bekannte Monomere aus der Gruppe der Acrylmonomere und Vinylmonomere verwendet werden (einschließlich der Monomere, die mit einer Siliconkette modifiziert sind).

Von den filmbildenden Acrylpolymeren, die erfindungsgemäß verwendbar sind, können die Polymere genannt werden, die unter den Bezeichnungen NEOCRYL XK-90®, NEOCRYL A-1070®, NEOCRYL A-1090®, NEOCRYL BT-62®, NEOCRYL A-1079® und NEOCRYL A-523® von der Firma AVECIA-NEORESINS, unter der Bezeichnung DOW LATEX 432® von der Firma DOW CHEMICAL und unter der Bezeichnung DAITOSOL 5000 AD von der Firma DAITOKASEY KOGYO im Handel sind.

Von den filmbildenden Polykondensaten können ferner die Polyurethane, die Polyester, die Polyesteramide, die Polyester mit Fettkette, die Polyamide und die Epoxyesterharze angegeben werden. Es werden vorzugsweise die Polyurethane verwendet.

Die Polyurethane können unter den anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren Polyurethanen, den Acryl-Polyurethanen, den Polyvinylpyrrolidon-Polyurethanen, den Polyester-Polyurethanen, den Polyether-Polyurethanen, den Polyharnstoffen, den Polyharnstoff/Polyurethanen und den Gemischen dieser Verbindungen ausgewählt sein.

Bei dem filmbildenden Polyurethan kann es sich beispielsweise um ein aliphatisches, cycloaliphatisches oder aromatisches Polyurethan-Copolymer, Polyharnstoff/Urethan-Copolymer oder Polyharnstoff-Copolymer handeln, das einzeln oder im Gemisch aufweist:

  • – mindestens eine Sequenz eines aliphatischen und/oder cycloaliphatischen und/oder aromatischen Polyesters und/oder
  • – mindestens eine verzweigte oder nicht verzweigte Siliconsequenz, beispielsweise Polydimethylsiloxan oder Polymethylphenylsiloxan, und/oder
  • – mindestens eine Sequenz, die fluorierte Gruppen aufweist.

Die filmbildenden Polyurethane können, wie sie gemäß der Erfindung definiert sind, auch aus verzweigten oder nicht verzweigten Polyestern oder Alkydverbindungen, die mobile Wasserstoffe enthalten, hergestellt werden, die durch Umsetzung mit einem Diisocyanat und einer bifunktionellen organischen Verbindung (beispielsweise Dihydro, Diamino oder Hydroxyamino) modifiziert werden, wobei sie außerdem entweder eine Carboxygruppe oder Carboxylatgruppe, eine Sulfonsäuregruppe oder Sulfonatgruppe oder auch eine neutralisierbare tertiäre Aminogruppe oder eine quartäre Ammoniumgruppe enthalten.

Von den erfindungsgemäß verwendbaren filmbildenden Polyurethanen können insbesondere die Verbindungen genannt werden, die unter den Bezeichnungen NEOREZ R-981® und NEOREZ R-974® von der Firma AVECIA-NEORESINS im Handel sind, die Produkte AVALURE UR-405®, AVALURE UR-410®, AVALURE UR-425®, AVALURE UR-450®, SANCURE 875®, SANCURE 861®, SANCURE 878® und SANCURE 2060® von der Firma GOODRICH und IMPRANIL 85® von der Firma BAYER.

Die Polyester können bekanntermaßen durch Polykondensation von Dicarbonsäuren mit Polyolen und insbesondere mit Diolen hergestellt werden.

Die Dicarbonsäure kann aliphatisch, alicyclisch oder aromatisch sein. Von diesen Säuren können beispielsweise angegeben werden: Oxalsäure, Malonsäure, Dimethylmalonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, 2,2-Dimethylglutarsäure, Azelainsäure, Suberinsäure, Sebacinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Itaconsäure, Phthalsäure, Dodecandisäure, 1,3-Cyclohexandicarbonsäure, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, 2,5-Norbornandicarbonsäure, Diglykolsäure, Thiodipropionsäure, 2,5-Naphthalindicarbonsäure und 2,6-Naphthalindicarbonsäure. Diese Dicarbonsäuremonomere können einzeln oder auch als Kombination von mindestens zwei Dicarbonsäuremonomeren verwendet werden. Von diesen Monomeren werden vorzugsweise Phthalsäure, Isophthalsäure und Terephthalsäure ausgewählt.

Das Diol kann unter aliphatischen, alicyclischen und aromatischen Diolen ausgewählt sein. Es wird vorzugsweise ein Diol verwendet, das ausgewählt ist unter: Ethylenglykol, Diethylenglykol, Triethylenglykol, 1,3-Propandiol, Cyclohexandimethanol und 4-Butandiol. Weitere Polyole, die verwendet werden können, sind Glycerin, Pentaerythrit, Sorbit und Trimethylolpropan.

Die Polyesteramide können analog zu den Polyestern durch Polykondensation von Disäuren mit Diaminen oder Aminoalkoholen hergestellt werden. Von den Diaminen können Ethylendiamin, Hexamethylendiamin, m-Phenylendiamin oder p-Phenylendiamin verwendet werden. Als Aminoalkohol kann das Monoethanolamin eingesetzt werden.

Der Polyester kann außerdem mindestens ein Monomer mit mindestens einer Gruppe -SO3M aufweisen, wobei M ein Wasserstoffatom, ein Ammoniumion NH4+ oder ein Metallion, wie beispielsweise Na+, Li+, K+, Mg2+, Ca2+, Cu2+, Fe2+ oder Fe3+, bedeutet. Es kann insbesondere ein bifunktionelles aromatisches Monomer mit einer solchen Gruppe -SO3M verwendet werden.

Der aromatische Kern des bifunktionellen aromatischen Monomers, das zusätzlich eine wie oben beschriebene Gruppe -SO3M trägt, kann beispielsweise unter Benzol, Naphthalin, Anthracen, Diphenyl, Oxydiphenyl, Sulfonyldiphenyl und Methylendiphenyl ausgewählt werden. Als Beispiele für bifunktionelle aromatische Monomere, die zusätzlich eine Gruppe -SO3M tragen, können angegeben werden: Sulfoisophthalsäure, Sulfoterephthalsäure, Sulfophthalsäure und 4-Sulfonaphthalin-2,7-dicarbonsäure.

In den Zusammensetzungen, die Gegenstand der Erfindung sind, werden vorzugsweise Copolymere auf Isophthalat/Sulfoisophthalat-Basis verwendet und insbesondere Copolymere, die durch Kondensation von Diethylenglykol, Cyclohexandimethanol, Isophthalsäure und Sulfoisophthalsäure erhalten werden. Solche Polymere sind beispielsweise unter dem Markennamen Eastman AQ von der Firma Eastman Chemical Products im Handel.

Die gegebenenfalls modifizierten Polymere natürlichen Ursprungs können unter Schellackharz, Sandarak, Dammarharzen, Elemiharzen, Kopalen, in Wasser unlöslichen Cellulosepolymeren und den Gemischen dieser Verbindungen ausgewählt sein.

Es können auch die Polymere genannt werden, die bei der radikalischen Polymerisation eines oder mehrerer radikalisch polymerisierbarer Monomere im Innern und/oder zum Teil an der Oberfläche vorab gebildeter Partikel mindestens eines Polymers, das unter den Polyurethanen, den Polyharnstoffen, den Polyestern, den Polyesteramiden und/oder den Alkydverbindungen ausgewählt ist, entstehen. Diese Polymere werden im Allgemeinen als Hybridpolymere bezeichnet.

Die Dispersion, die ein oder mehrere filmbildende Polymere enthält, kann vom Fachmann auf der Basis seiner allgemeinen Kenntnisse hergestellt werden.

Die Größe der in wässeriger Dispersion vorliegenden Polymerpartikel kann im Bereich von 10 bis 500 nm und vorzugsweise von 20 bis 300 nm liegen.

Es wird vorteilhaft ein filmbildendes Polymer mit einem Wert der Wasseraufnahme von kleiner oder gleich 50%, vorzugsweise von kleiner oder gleich 40%, noch bevorzugter von kleiner oder gleich 30% und besser noch von kleiner oder gleich 20% verwendet.

Gemäß der vorliegenden Anmeldung wird unter „Wasseraufnahme des filmbildenden Polymers" der prozentuale Anteil von Wasser verstanden, der von dem Polymer aufgenommen wird, nachdem es bei 20°C 10 Minuten in Wasser getaucht wurde. Die Wasseraufnahme wird an einer (vor dem Trocknen) 300 &mgr;m dicken Schicht bestimmt, die auf eine Platte aufgebracht und anschließend 24 Stunden bei 30°C und einer relativen Feuchtigkeit von 50% getrocknet wird. Dann werden aus dem trockenen Film geschnittene Stücke von etwa 1 cm2 gewogen (Bestimmung der Masse M1) und anschließend 10 Minuten in Wasser getaucht. Nach dem Eintauchen wird das Filmstück abgetrocknet, um das überschüssige Wasser an der Oberfläche zu beseitigen, und anschließend gewogen (Bestimmung der Masse M2). Die Differenz M2 – M1 entspricht der von dem Polymer aufgenommenen Wassermenge.

Die Wasseraufnahme ist gleich [(M2 – M1)/M1] × 100 und wird als auf das Gewicht des Polymers bezogener Gewichtsanteil des Wassers ausgedrückt.

Das in wässeriger Dispersion befindliche filmbildende Polymer kann in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Trockensubstanzgehalt von 1 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 40 Gew.-% und besser noch von 10 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ein Hilfsmittel für die Filmbildung enthalten, das die Bildung eines Films mit den Partikeln des filmbildenden Polymers unterstützt. Ein solcher Filmbildner kann unter beliebigen Verbindungen ausgewählt sein, von denen dem Fachmann bekannt ist, dass sie befähigt sind, die gewünschte Funktion zu erfüllen; es kann insbesondere unter Weichmachern und Koaleszenzmitteln ausgewählt sein.

Die wässerige Phase der Zusammensetzung kann im Wesentlichen aus Wasser bestehen. Es kann auch ein Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren Lösemittel, wie niederen Monoalkoholen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Ethanol und Isopropanol, Glykolen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Propylenglykol, Ethylenglykol, 1,3-Butylenglykol und Dipropylenglykol, Ketonen mit 3 bis 4 Kohlenstoffatomen und Aldehyden mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, enthalten sein. Die wässerige Phase (Wasser und gegebenenfalls das mit dem Wasser mischbare organische Lösemittel) macht in der Praxis 5 bis 99,4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, aus.

b) Die Mikrodispersion von Wachs

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält im übrigen eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln. Unter einer wässerigen Wachs-Mikrodispersion wird eine wässerige Dispersion von Wachspartikeln verstanden, worin die Größe der Wachspartikel kleiner oder gleich etwa 1 &mgr;m ist.

In der vorliegenden Anmeldung ist ein Wachs eine lipophile Verbindung, die bei Umgebungstemperatur (25°C) fest ist, mit reversiblem Wechsel zwischen festem/flüssigem Zustand und mit einem Schmelzpunkt von größer oder gleich 30°C, der bis zu 120°C betragen kann. Wenn das Wachs in den flüssigen Zustand überführt wird (Schmelzen), ist es möglich, das Wachs mit Ölen mischbar zu machen und ein mikroskopisch homogenes Gemisch zu bilden; wenn die Temperatur des Gemisches aber wieder auf Umgebungstemperatur gebracht wird, erfolgt eine Rekristallisation des Wachses in den Ölen des Gemisches.

Der Schmelzpunkt des Wachses kann mit einem Gerät der dynamischen Differenz-Kalorimetrie (D. S. C.) bestimmt werden, beispielsweise mit dem Kalorimeter, das unter der Bezeichnung DSC 30 von der Firma METLER im Handel ist. Eine Probe von 15 mg des Produkts wird in einen Tiegel gegeben und einer ersten Temperaturerhöhung von 0 auf 120°C mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 10°C/min unterzogen, wonach bei einer Abkühlgeschwindigkeit von 10°C/min von 120 auf 0°C abgekühlt wird und schließlich ein zweites Mal mit einer Aufheizgeschwindigkeit von 5°C/min von 0 auf 120°C erhitzt wird. Während des zweiten Heizlaufs wird die Änderung der Differenz der Leistungsaufnahme des leeren Tiegels und des Tiegels, der die Produktprobe enthält, in Abhängigkeit von der Temperatur bestimmt.

Der Schmelzpunkt der Verbindung entspricht dem Temperaturwert am Peakmaximum der Kurve, die die Änderung der Differenz der Leistungsaufnahme in Abhängigkeit von der Temperatur abbildet.

Bei den Mikrodispersionen von Wachs handelt es sich um stabile Dispersionen kolloidaler Wachspartikel; sie sind insbesondere in "Microemulsions Theory and Practice", L. M. Prince Ed., Academic Press (1977), Seiten 21–32, beschrieben.

Die Wachs-Mikrodispersionen können insbesondere hergestellt werden, indem das Wachs in Gegenwart eines grenzflächenaktiven Stoffes und gegebenenfalls in Gegenwart eines Teils des Wassers geschmolzen wird, worauf dann unter Rühren allmählich warmes Wasser zugegeben wird. Es bildet sich zunächst eine Emulsion vom Wasser-in-Öl-Typ, worauf schließlich durch Phaseninversion eine Mikroemulsion vom Öl-in-Wasser-Typ erhalten wird. Nach dem Abkühlen erhält man dann eine stabile Mikrodispersion von festen, kolloidalen Wachspartikeln.

Die Mikrodispersionen von Wachs können auch durch Rühren des Gemisches von Wachs, grenzflächenaktivem Stoff und Wasser mit einer Rührvorrichtung, wie einem Ultraschallgerät, einem Hochdruckhomogenisator oder einem Rührer, hergestellt werden.

Die Abmessungen der Partikel der Wachs-Mikrodispersion liegen im Mittel vorzugsweise unter 1 &mgr;m (insbesondere im Bereich von 0,02 bis 0,99 &mgr;m) und vorzugsweise unter 0,5 &mgr;m (insbesondere im Bereich von 0,06 bis 0,5 &mgr;m).

Die Partikel bestehen im Wesentlichen aus einem Wachs oder einem Gemisch von Wachsen. Sie können aber in geringem Anteil auch ölige oder pastöse Fettsubstanzen als Zusatz, einen grenzflächenaktiven Stoff und/oder einen gebräuchlichen fettlöslichen Wirkstoff/Zusatzstoff enthalten.

Die Wachse, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden können, sind unter den Wachsen tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs, die bei Umgebungstemperatur fest und starr sind, sowie den Gemischen dieser Wachse ausgewählt. Der Schmelzpunkt der Wachse kann im Bereich von etwa 30 bis 120°C und besser noch von 45 bis 120°C liegen. Das Wachs kann ferner eine Härte im Bereich von 0,05 bis 15 MPa und vorzugsweise von 3 bis 15 MPa aufweisen. Die Härte wird durch Messung der Druckkraft mit einem Texturanalysator, der unter der Bezeichnung TA-TX2i von der Firma RHEO im Handel ist, bestimmt, wobei die Messung bei 20°C erfolgt; der Texturanalysator ist mit einem Zylinder aus nichtrostendem Stahl mit einem Durchmesser von 2 mm ausgestattet, der sich mit einer Geschwindigkeit von 0,1 mm/s bei der Messung bewegt und bis zu einer Tiefe von 0,3 mm in das Wachs eindringt. Zur Durchführung der Härtemessung wird das Wachs bei einer Temperatur, die dem Schmelzpunkt des Wachses +20°C entspricht, geschmolzen. Das geschmolzene Wachs wird in einen Behälter mit einem Durchmesser von 30 mm und einer Tiefe von 20 mm gegossen. Dann wird das Wachs während einer Zeitspanne von 24 Stunden bei Umgebungstemperatur (25°C) rekristallisiert und anschließend mindestens 1 Stunde bei 20°C aufbewahrt, bevor die Härtemessung durchgeführt wird. Der Wert der Härte entspricht der bestimmten Druckkraft, geteilt durch die mit dem Wachs in Kontakt gebrachte Oberfläche des Zylinders des Texturanalysators.

Es wird vorteilhaft eine Mikrodispersion eines polaren Wachses verwendet. Unter einem polaren Wachs wird ein Wachs verstanden, das chemische Verbindungen enthält, die mindestens eine polare Gruppe aufweisen. Die polaren Gruppen sind dem Fachmann wohl bekannt; es kann sich beispielsweise um Alkohol, Ester- oder Carbonsäure-Gruppen handeln. Nicht zu den polaren Wachsen zu zählen sind die Polyethylenwachse, die Paraffinwachse, die mikrokristallinen Wachse, Ozokerit und die Fischer-Tropsch-Wachse.

Die polaren Wachse weisen insbesondere einen mittleren Löslichkeitsparameter dA nach HANSEN bei 25°C auf, der so ist, dass dA > 0 (J/cm3)1/2 und besser noch dA > 1 (J/cm3)1/2 ist.

worin dP und dH den polaren Beitrag bzw. den Beitrag spezifischer Wechselwirkungskräfte an den Löslichkeitsparametern nach HANSEN angeben.

Die Definition von Lösemitteln im dreidimensionalen Löslichkeitsraum nach HANSEN wurde von C. M. HANSEN in dem Artikel: „The three dimensionnal solubility parameters" J. Paint Technol. 39, 105 (1967) angegeben:

  • – dH kennzeichnet spezielle Wechselwirkungskräfte (Wasserstoffbrücken, Säure/Base, Donor/Akzeptor und dergleichen) und
  • – dP kennzeichnet die DEBYE-Wechselwirkungskräfte zwischen permanenten Dipolen sowie die KEESOM-Wechselwirkungskräfte zwischen induzierten Dipolen und permanenten Dipolen.

Die Parameter dP und dH werden in (J/cm3)1/2 ausgedrückt.

Es können insbesondere Kohlenwasserstoffwachse, wie Bienenwachs, Lanolinwachs und Chinesisches Wachs, Reiswachs, Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs, Korkfaserwachs, Zuckerrohrwachs, Japanwachs und Sumachwachs, Montanwachs und wachsige Copolymere sowie deren Ester genannt werden.

Es können ferner die Wachse angegeben werden, die durch katalytische Hydrierung von tierischen oder pflanzlichen Ölen mit geradkettigen oder verzweigten C8-32-Fettketten hergestellt werden. Von diesen können insbesondere hydriertes Jojobaöl, hydriertes Sonnenblumenöl, hydriertes Ricinusöl, hydriertes Kopraöl und hydriertes Lanolinöl genannt werden.

Es können auch die Siliconwachse und fluorierte Wachse angegeben werden.

Es wird vorzugsweise Carnaubawachs, Bienenwachs und Candellilawachs verwendet.

Es ist außerdem möglich, im Handel erhältliche Gemische von selbstemulgierenden Wachsen zu verwenden, die ein Wachs und grenzflächenaktive Stoffe enthalten. Mit diesen kommerziellen Gemischen können durch einfache Zugabe von Wasser Mikrodispersionen von Wachsen hergestellt werden.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann vorzugsweise 0,1 bis 50 Gew.-% Trockensubstanz Wachs in Form einer Wachs-Mikrodispersion enthalten (das als erstes Wachs bezeichnet wird), insbesondere 1 bis 30 Gew.-% und besser noch 5 bis 20 Gew.-%.

Die Zusammensetzung kann ferner einen grenzflächenaktiven Stoff in einer Menge enthalten, die ausreichend ist, um eine Wachs-Mikrodispersion sowie eine stabile Endzusammensetzung zu erhalten. Sie kann insbesondere 0,01 bis 5 Gew.-% eines herkömmlichen grenzflächenaktiven Stoffes enthalten, der unter den folgenden Verbindungen ausgewählt sein kann:

  • – anionischen grenzflächenaktiven Stoffen, insbesondere Salzen von Fettsäuren, die gegebenenfalls ungesättigt sind und beispielsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisen, Alkalisalzen oder Salzen von organischen Basen und Alkylschwefelsäuren und Alkylsulfonsäuren mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Alkylarylsulfonsäuren, deren Alkylgruppe 6 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist, und Ethersulfaten;
  • – nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen, insbesondere polyalkoxylierten und/oder mehrfach mit Glycerin veretherten grenzflächenaktiven Stoffen, insbesondere Fettsäuren oder Fettsäureamiden, Fettalkoholen oder Alkylphenolen, Estern von Fettsäuren und Polyolen, Alkandiolen und Alkylethern von Alkandiolen; es können auch die Alkylcarbamate von Triglycerin, die ethoxylierten oder propoxylierten Derivate von Lanolinalkoholen, Lanolin-Fettsäuren oder deren Gemische genannt werden; und
  • – kationischen grenzflächenaktiven Stoffen, insbesondere quartären Ammoniumderivaten.

Das Wachs oder das Gemisch von Wachsen kann mit einer oder mehreren (öligen und/oder pastösen) Fettsubstanzen kombiniert werden. Es können insbesondere pflanzliche Öle, wie beispielsweise Sonnenblumenöl und Jojobaöl, Mineralöle, wie Paraffinöl, Siliconöle, Vaseline, Lanolin, fluorierte Öle, Kohlenwasserstofföle mit perfluorierten Gruppen und Ester von Fettalkoholen genannt werden.

Es ist möglich, in die wachsige Mikropartikel-Phase außerdem fettlösliche Wirkstoffe einzuarbeiten, wie beispielsweise UV-Filter, fettlösliche Vitamine und fettlösliche kosmetische Wirkstoffe.

Die Zusammensetzung kann die Mikrodispersion von Wachs und das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer vorteilhaft in einem Gewichtsverhältnis filmbildendes Polymer/mikrodispergiertes Wachs von 50/50 bis 95/5 und besser noch von 60/40 bis 80/20 enthalten.

c) Die Zusatzstoffe

Die Zusammensetzung kann abgesehen von der Wachs-Mikrodispersion ferner ein zusätzliches Wachs in Form von Partikeln mit einer Größe von mindestens 1 &mgr;m und vorzugsweise mindestens 1,3 &mgr;m, die in der wässerigen Phase dispergiert sind, enthalten. Das zusätzliche Wachs liegt damit nicht in Form einer wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln vor, wie sie oben definiert ist. Die mittlere Größe der Partikel des zusätzlichen Wachses kann insbesondere im Bereich von 1 bis 10 &mgr;m und vorzugsweise von 1,3 bis 5 &mgr;m liegen.

Mit dem zusätzlichen Wachs kann eine stärkere Schminke auf den Wimpern erhalten werden; die Mascara wird als gehaltvoll bezeichnet. Die Zusammensetzung, die das zusätzliche Wachs enthält, kann verwendet werden, um die Keratinfasern und insbesondere die Wimpern dichter zu machen. Das zusätzliche Wachs kann unter den vorstehend aufgeführten Wachsen ausgewählt werden und es kann in einem Mengenanteil von 0 bis 30 Gew.-% (insbesondere von 0,1 bis 30 Gew.-%), vorzugsweise von 1 bis 25 Gew.-% und besser noch von 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.

Das filmbildende Polymer und das zusätzliche Wachs können in der Zusammensetzung vorteilhaft in einem Gewichtsverhältnis filmbildendes Polymer/zusätzliches Wachs von 40/60 bis 95/5 und vorzugsweise von 55/45 bis 80/20 vorliegen.

Die wässerige Phase der Zusammensetzung kann außerdem ein wasserlösliches zusätzliches filmbildendes Polymer enthalten, das insbesondere in einem Mengenanteil von 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.

Von den wasserlöslichen Polymeren können insbesondere angegeben werden:

  • – wasserlösliche Cellulosepolymere, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylethylcellulose und Ethylhydroxyethylcellulose,
  • – Keratinderivate, wie Keratinhydrolysate und Sulfokeratine,
  • – anionische, kationische, amphotere oder nichtionische Chitinderivate oder Chitosanderivate und insbesondere Hydroxypropylchitosan,
  • – Cellulosederivate, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Ethylhydroxyethylcellulose und Carboxymethylcellulose sowie die quaternisierten Derivate von Cellulose,
  • – Acrylpolymere oder Acrylcopolymere, wie Polyacrylate oder Polymethacrylate,
  • – Polyvinylalkohole und Polyvinylpyrrolidone,
  • – Vinylcopolymere, wie beispielsweise die Copolymere von Methylvinylether und Äpfelsäureanhydrid oder das Copolymer von Vinylacetat und Crotonsäure,
  • – Polyethylenglykole,
  • – gegebenenfalls modifizierte Polymere natürlichen Ursprungs, wie beispielsweise:
  • – Gummi arabicum, Guargummi, Xanthanderivate und Karaya-Gummi,
  • – Alginate und Carrageenate,
  • – Glykosaminoglykane sowie Hyaluronsäure und ihre Derivate
  • – Schellackharz, Sandarak, Dammarharze, Elemiharze und Kopale und
  • – Desoxyribonucleinsäure.

Die Zusammensetzung kann ferner mindestens ein Farbmittel, wie pulverförmige Verbindungen, enthalten, beispielsweise in einem Anteil von 0,01 bis 50% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung.

Die pulverförmigen Verbindungen können unter den Pigmenten und/oder den Perlglanzpigmenten ausgewählt werden, die herkömmlich in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet werden. Die pulverförmigen Verbindungen machen vorteilhaft 0,1 bis 25% und besser noch 1 bis 20% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung aus.

Die Pigmente können weiß oder farbig, anorganisch und/oder organisch sein. Von den anorganischen Pigmenten können Titandioxid, das gegebenenfalls an der Oberfläche behandelt ist, die Oxide von Zirkonium oder Cer sowie die Oxide von Eisen oder Chrom, Manganviolett, Ultramarinblau, Chromhydrat und Eisenblau angegeben werden. Von den organischen Pigmenten können Ruß, die Pigmente vom Typ D & C sowie die Lacke auf der Basis von Cochenillerot, Barium, Strontium, Calcium oder Aluminium genannt werden.

Die Perlglanzpigmente können unter weißen Perlglanzpigmenten, beispielsweise mit Titandioxid oder Bismutoxidchlorid überzogenem Glimmer, farbigen Perlglanzpigmenten, beispielsweise Titandioxid-Glimmer mit Eisenoxiden, Titandioxid-Glimmer insbesondere mit Eisenblau oder Chromoxid und Titandioxid-Glimmer mit einem ausgefällten organischen Pigment, sowie Perlglanzpigmenten auf der Basis von Bismutoxidchlorid ausgewählt sein.

Die Zusammensetzung kann außerdem Füllstoffe enthalten, die unter den dem Fachmann wohl bekannten und häufig in kosmetischen Zusammensetzungen verwendeten Füllstoffen ausgewählt sein können. Die Füllstoffe können mineralisch oder organisch, lamellar oder kugelförmig sein. Es können genannt werden: Talk, Glimmer, Kieselsäuren, Kaolin, Nylonpulver (Orgasol von Atochem), Poly(&bgr;-alanin)pulver und Polyethylenpulver, Teflon, Lauroyllysin, Stärke, Bornitrid, Polytetrafluorethylenpulver, Mikrohohlkugeln, wie Expancel (Nobel Industrie), Polytrap (Dow Corning) und Mikrokugeln aus Siliconharz (beispielsweise Tospearls von Toshiba), gefälltes Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat und Magnesiumhydrocarbonat, Hydroxylapatit, Mikrohohlkugeln aus Kieselsäuren (SILICA BEADS von MAPRECOS) und Mikrokapseln aus Glas oder aus Keramik und Metallseifen, die von organischen Carbonsäuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen abgeleitet sind, wie beispielsweise Zinkstearat, Magnesiumstearat, Lithiumstearat, Zinklaurat oder Magnesiummyristat.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem Inhaltsstoffe aufweisen, die häufig in der Kosmetik verwendet werden, wie Spurenelemente, reizlindernde Mittel, Maskierungsmittel, Parfums, Öle, Silicone, Verdickungsmittel, Vitamine, Proteine, Ceramide, Weichmacher, Koaleszenzmittel, Kohäsionsmittel sowie Mittel zum Alkalischmachen oder zum Ansäuern, die üblicherweise in der Kosmetik verwendet werden, Emollientien und Konservierungsstoffe.

Der Fachmann wird die gegebenenfalls verwendete ergänzende Verbindung oder die Verbindungen und/oder ihre Menge selbstverständlich so auswählen, dass die vorteilhaften Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzung durch den beabsichtigten Zusatz nicht oder im Wesentlichen nicht verändert werden.

Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann nach den Verfahren hergestellt werden, die auf dem jeweiligen Gebieten gebräuchlich sind.

Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele ausführlicher erläutert.

Beispiel 1

Es wird eine Mikrodispersion von Carnaubawachs hergestellt, die die folgende Zusammensetzung aufweist: – Carnaubawachs 27 g – polyethoxyliertes Glycerylmonostearat (30 EO) (TAGAT S von GOLDSCHMIDT) 6,75 g – Ethanol 10 g – Wasser q. s. p. 100 g.

Das Wachs und der grenzflächenaktive Stoff werden auf 90°C erwärmt, wobei das Gemisch unter mäßigem Rühren homogenisiert wird. Dann wird unter fortgesetztem Rühren das auf 90°C erwärmte Wasser eingearbeitet. Anschließend wird auf Umgebungstemperatur abgekühlt und es wird der Ethanol zugegeben, um eine Wachs-Mikrodispersion zu erhalten, worin der mittlere Partikeldurchmesser etwa 170 nm beträgt.

Beispiel 2

Es wird eine Mascara der folgenden Zusammensetzung hergestellt: – Polyurethan in wässeriger Dispersion, unter der Bezeichnung AVALURE UR 425 von der Firma GOODRICH im Handel, 49 Gew.-% Wirkstoff 14 g WS – Wachs-Mikrodispersion von Beispiel 1 31,5 g – Bienenwachs 10 g – Verdickungsmittel 1,9 g – Ethanol 7 g – Propylenglykol 5 g – Pigmente 5 g – Konservierungsstoffe q. s. – Wasser q. s. p. 100 g.

Die Mascara lässt sich leicht auf die Wimpern auftragen. Sie bildet eine Schminke, die gegenüber kaltem Wasser beständig ist. Mit warmem Wasser (40°C) lässt sie sich leicht entfernen.

Beispiel 3

Es wird eine Mascara der folgenden Zusammensetzung hergestellt: – Sulfopolyester, unter der Bezeichnung EASTMAN AQ 55 S von der Firma EASTMAN im Handel 20,8 g WS – Wachs-Mikrodispersion von Beispiel 1 34,5 g – Hydroxyethylcellulose 0,9 g – Propylenglykol 5 g – Pigmente 7 g – Konservierungsstoffe q. s. – Wasser q. s. p. 100 g.


Anspruch[de]
  1. Verwendung einer Zusammensetzung, die in einem physiologisch akzeptablen Medium, das eine wässerige Phase enthält, eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln und eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, um einen auf keratinischen Materialien abgeschiedenen Film zu erhalten, der gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Wasser, das keine Detergentien enthält, entfernt werden kann.
  2. Verwendung einer wässerigen Mikrodispersion von Wachspartikeln und einer wässerigen Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers in einer Zusammensetzung, die ein physiologisch akzeptables, eine wässerige Phase enthaltendes Medium enthält, um einen auf keratinischen Materialien abgeschiedenen Film zu erhalten, der gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Wasser, das keine Detergentien enthält, abgenommen werden kann.
  3. Verwendung einer Zusammensetzung, die in einem physiologisch akzeptablen Medium, das eine wässerige Phase enthält, eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln und eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, um einen auf Keratinfasern abgeschiedenen Film zu erhalten, der gegenüber kaltem Wasser beständig ist und mit warmem Wasser entfernt werden kann.
  4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel des filmbildenden Polymers eine Größe von 10 bis 500 nm und vorzugsweise von 20 bis 300 nm aufweisen.
  5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer unter den durch radikalische Polymerisation hergestellten Polymeren, den Polykondensaten und den Polymeren natürlichen Ursprungs ausgewählt ist.
  6. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer unter den Vinylpolymeren, den Polyurethanen, den Polyestern und den Polyamiden ausgewählt ist.
  7. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem in wässeriger Dispersion vorliegenden filmbildenden Polymer um ein Polyurethan handelt.
  8. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Wasseraufnahme des filmbildenden Polymers kleiner oder gleich 50%, vorzugsweise kleiner oder gleich 40% und besser noch kleiner oder gleich 30% ist.
  9. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion befindliche filmbildende Polymer in einem Mengenanteil von 1 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 40 Gew.-% und besser noch von 10 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
  10. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachs-Mikrodispersion Wachspartikel mit einer mittleren Größe von kleiner 1 &mgr;m und vorzugsweise kleiner 0,5 &mgr;m enthält.
  11. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs einen Schmelzpunkt im Bereich von 30 bis 120°C und vorzugsweise im Bereich von 45 bis 120°C aufweist.
  12. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Wachs der Mikrodispersion um ein polares Wachs handelt.
  13. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs unter Bienenwachs, Lanolinwachs, Chinesischem Wachs, Reiswachs, Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs, Korkfaserwachs, Zuckerrohrwachs, Japanwachs und Sumachwachs, Montanwachs, Wachsen, die durch katalytische Hydrierung von tierischen oder pflanzlichen Ölen mit geradkettigen oder verzweigten C8-32-Fettketten erhalten werden, hydriertem Jojobaöl, hydriertem Sonnenblumenöl, hydriertem Ricinusöl, hydriertem Kopraöl und hydriertem Lanolinöl, Siliconwachsen und den Gemischen dieser Verbindungen ausgewählt ist.
  14. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs eine Härte von 0,05 bis 15 MPa und vorzugsweise von 3 bis 15 MPa aufweist.
  15. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs der Mikrodispersion in einem Trockensubstanzgehalt von 0,1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise von 1 bis 30 Gew.-% und besser noch von 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
  16. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel der Wachs-Mikrodispersion ferner ölige und/oder pastöse Fettsubstanzen als Zusatz und/oder einen fettlöslichen Zusatzstoff/Wirkstoff enthalten.
  17. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung ferner mindestens einen grenzflächenaktiven Stoff enthält.
  18. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer und die Mikrodispersion von Wachs in der Zusammensetzung in einem Gewichtsverhältnis filmbildendes Polymer/mikrodispergiertes Wachs von 50/50 bis 95/5 und vorzugsweise von 60/40 bis 80/20 vorliegen.
  19. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung ferner ein wasserlösliches zusätzliches filmbildendes Polymer enthält.
  20. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung ein zusätzliches Wachs in Form von Partikeln mit einer Größe von mindestens 1 &mgr;m enthält, das in der wässerigen Phase dispergiert vorliegt.
  21. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung ferner einen Zusatzstoff enthält, der unter den Pigmenten, Perlglanzpigmenten, Füllstoffen, Spurenelementen, reizlindernden Mitteln, Maskierungsmitteln, Parfums, Ölen, Siliconen, Verdickungsmitteln, Vitaminen, Proteinen, Ceramiden, Weichmachern, Koaleszenzmitteln, Kohäsionsmitteln, Mitteln zum Alkalischmachen, Mitteln zum Ansäuern, Emollientien und Konservierungsstoffen ausgewählt ist.
  22. Mascara, die eine wässerige Dispersion von Partikeln eines filmbildenden Polymers enthält, wobei die Partikel des filmbildenden Polymers eine Größe von 10 bis 500 nm aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine wässerige Mikrodispersion von Wachspartikeln enthält, wobei das filmbildende Polymer kein färbendes Polymer ist.
  23. Mascara nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel des filmbildenden Polymers eine Größe von 20 bis 300 nm aufweisen.
  24. Mascara nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer unter den durch radikalische Polymerisation hergestellten Polymeren, den Polykondensaten und den Polymeren natürlichen Ursprungs ausgewählt ist.
  25. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das filmbildende Polymer unter den Vinylpolymeren, den Polyurethanen, den Polyestern und den Polyamiden ausgewählt ist.
  26. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer ein Polyurethan ist.
  27. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Wasseraufnahme des filmbildenden Polymers kleiner oder gleich 50%, vorzugsweise kleiner oder gleich 40% und besser noch kleiner oder gleich 30% ist.
  28. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion vorliegende filmbildende Polymer in einem Mengenanteil von 1 bis 60 Gew.-%, vorzugsweise von 5 bis 40 Gew.-% und besser noch von 10 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
  29. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Wachs-Mikrodispersion Wachspartikel mit einer mittleren Größe von kleiner 1 &mgr;m und vorzugsweise kleiner 0,5 &mgr;m enthält.
  30. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs einen Schmelzpunkt im Bereich von 30 bis 120°C und vorzugsweise von 45 bis 120°C aufweist.
  31. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs der Mikrodispersion ein polares Wachs ist.
  32. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs unter Bienenwachs, Lanolinwachs, Chinesischem Wachs, Reiswachs, Carnaubawachs, Candellilawachs, Ouricurywachs, Korkfaserwachs, Zuckerrohrwachs, Japanwachs und Sumachwachs, Montanwachs, Wachsen, die durch katalytische Hydrierung von tierischen oder pflanzlichen Ölen mit geradkettigen oder verzweigten C8-32-Fettketten erhalten werden, hydriertem Jojobaöl, hydriertem Sonnenblumenöl, hydriertem Ricinusöl, hydriertem Kopraöl und hydriertem Lanolinöl, Siliconwachsen und den Gemischen dieser Verbindungen ausgewählt ist.
  33. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs eine Härte von 0,05 bis 15 MPa und vorzugsweise von 6 bis 15 MPa aufweist.
  34. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs der Mikrodispersion in einem Trockensubstanzgehalt von 0,1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise von 1 bis 30 Gew.-% und besser noch von 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
  35. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 34, worin die Partikel der Wachs-Mikrodispersion außerdem ölige und/oder pastöse Fettsubstanzen als Zusatz und/oder einen fettlöslichen Zusatzstoff/Wirkstoff enthalten.
  36. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 35, die ferner mindestens einen grenzflächenaktiven Stoff enthält.
  37. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass das in wässeriger Dispersion befindliche filmbildende Polymer und die Wachs-Mikrodispersion in der Zusammensetzung in einem Gewichtsverhältnis filmbildendes Polymer/mikrodispergiertes Wachs von 50/50 bis 95/5 und vorzugsweise von 60/40 bis 80/20 vorliegt.
  38. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Mascara ferner ein wasserlösliches zusätzliches filmbildendes Polymer enthält.
  39. Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Zusatzstoff enthält, der unter den Pigmenten, Perlglanzpigmenten, Füllstoffen, Spurenelementen, reizlindernden Mitteln, Maskierungsmitteln, Parfums, Ölen, Siliconen, Verdickungsmitteln, Vitaminen, Proteinen, Ceramiden, Weichmachern, Koaleszenzmitteln, Kohäsionsmitteln, Mitteln zum Alkalischmachen, Mitteln zum Ansäuern, Emollientien und Konservierungsstoffen ausgewählt ist.
  40. Nichttherapeutisches Verfahren zum Schminken oder zur Pflege von Keratinfasern und insbesondere der Wimpern, dadurch gekennzeichnet, dass es die Applikation einer Mascara nach einem der Ansprüche 22 bis 39 auf die Keratinfasern beinhaltet.
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