Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der Landwirtschaft
und, genauer gesagt, die Verwendung eines basischen Bodenverbesserungsmittels.
Verbesserungsmittel können in drei Kategorien eingeteilt werden (J.P.
Destain et al., Annales de Gembloux – 1986, 92: 201–217), bei denen
es sich um gebrannte Kalke (CaO und MgO), Kalkhydrate (Ca(OH)2 und Mg(OH)2)
oder gebrannte Produkte und Carbonate oder Rohprodukte (CaCO3 und MgCO3)
und die Silikatformen von Calcium handelt. Dem belgischen Dokument zufolge beträgt
der Neutralisationswert der Carbonate (Kreide) 35, beispielsweise bei einer Feinheitsanforderung
von "90 zu 0,15 mm" (d.h. 90% der Teilchen passen durch ein Sieb mit 0,15 mm).
Es wurde daran gedacht, CaCO3-Suspensionen in der Landwirtschaft
als Bodenverbesserer zu verwenden, aber diese Anwendungen ergaben keine dauerhaften
Entwicklungen; außerdem existieren französische Normen, wie die Norm NF U44-001
vom Juli 1988. Die verwendeten Produkte besitzen gewöhnlich eine Kohlendioxidlöslichkeit
von 60 bis 70 (vgl. Norm NF U44–174), die eine "landwirtschaftliche Reaktivität"
bewertet, und eine Feinheit in der Größenordnung von 80% zu 80 Mikron oder sogar
noch gröber (80% zu 10 mm) auf.
Die Probleme in Verbindung mit diesen Verwendungen hängen im Wesentlichen
mit der unzureichenden Wirksamkeit auf den Boden, den Assimilierungseigenschaften
durch die Pflanzen bezogen auf den Kalk zusammen, der auf diesem Gebiet der Bezug
bleibt. Natürlich kennt man die Nachteile des Einsatzes pulverförmiger Produkte,
die windempfindlich sind, Staubniederschläge erzeugen und ungenau dosierbar sind.
Der Einsatz von Flüssigkeiten hat auf diesem Gebiet zu einer Verbesserung geführt,
aber die Wirksamkeit oder die Assimilation bleiben mittelmäßig und die Genauigkeit
der Dosierung noch schlechter, zumal die bis heute hergestellte Formulierung keine
ausreichende Stabilität gewährleistete.
Somit besteht ein Bedarf an einem flüssigen basischen Verbesserungsmittel,
das insbesondere eine bessere Wirksamkeit auf den Boden und, wenn möglich, eine
bessere Assimilation durch die Pflanzen sowie Vorteile bei der Verwendung bietet.
Es besteht ebenfalls ein Bedarf an solchen basischen Verbesserungsmitteln, die ferner
zusätzliche Vorteile im Hinblick auf den Stand der Technik bieten. Solche Vorteile
bestehen zum Beispiel daraus, dass man sich der Belastung durch die Düngung dadurch
entledigt, dass der Eintrag an basischem Verbesserungsmittel mit anderen Einträgen,
wie Gülle und anderen, gekoppelt oder damit verbunden wird. Jedoch ist die Verträglichkeit
mit solchen anderen Einträgen nicht gewährleistet.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verbesserungsmittel bereit, das
auf überraschende Weise eine solche Gesamtheit von Vorteilen aufweist und somit
für die Landwirtschaft von sehr großem Interesse ist.
Die ersten basischen Verbesserungsmittel wurde auf trockene Weise
in Form von Pulvern oder Granulaten oder anderen hergestellt und besaßen sehr viele
Nachteile, wie die große Empfindlichkeit gegenüber Wind, die Ungenauigkeit der Aufbringung
und der Dosierung, Risiken einer Schadstoffemission und eine einerseits relativ
schwache und vor allem sehr langsame Wirksamkeit. Insbesondere bewirkt die Langsamkeit
der Wirkung auf die Böden und die Pflanzen, dass die Bewirtschaftung und die Vorausberechnung
der Kulturen sowie der aufzubringenden Dosen sehr beschränkt sind.
Ein erster Fortschritt wurde durch flüssige Verbesserungsmittel, gewöhnlich
in Form von Suspensionen, erzielt.
Der Artikel von Gary W. Colliver in Crops and Soils Magazine/August-September
1979 "Liquid-Lime", Seite 14, beschreibt den Einsatz eines "neuen Konzepts" des
basischen Verbesserungsmittels auf flüssigem Weg unter Ersetzen des pulverförmigen
Wegs. Die aufgebrachten Teilchen sind als "Feinstoffe" gekennzeichnet, weisen aber
gewöhnlich zwischen "100 und 200 Mesh", somit zwischen 74 und 149 Mikron, auf.
Insbesondere gemäß K.T. Winter et al., Soil Sci.-Soc. Am. J. Bd. 45,
1981, Seite 1224, ist ebenfalls bekannt, Suspensionen von feinverteiltem Calciumcarbonat
auf den Boden aufzubringen. Dieses Dokument präzisiert auf keinerlei Weise die eingesetzte
Korngröße, und somit muss man daraus ableiten, dass es sich um diejenige handelt,
die 1981 üblicherweise eingesetzt wurde und somit mit der 1979 von Gary Colliver
beschriebenen vergleichbar ist, was durch die anderen, nachstehend zitierten Dokumente
bestätigt wird, also in der Größenordnung von 100 Mikron oder mehr. Andererseits
ist die vorgesehene Anwendung auf eine Regulation des pH beschränkt. Dieses Problem
ist völlig verschieden von denjenigen, auf die sich das Bodenverbesserungsmittel
richtet, bei dem eine der wesentlichen Zweckbestimmungen die Wirksamkeit, ausgedrückt
als die Wirkung auf den Boden (die sich im Anstieg des pH zeigt), die Assimilation
durch die Pflanze und die Verbesserung der strukturellen Stabilität der Böden, ist.
Das Patent GB 2 283 014 von
1993 beschreibt den Einsatz von Gemischen als Bodenkonditionierungsmittel, die Calciumcarbonat
mit einer Korngröße von weniger als 75 Mikron umfassen, was bestätigt, dass sich
im aktuellen Stand der Technik die Korngrößen sich in Bezug auf 1979 bis 1981 nicht
verändert haben.
Dieses Fehlen einer Veränderung ist außerdem nur die Widerspiegelung
der vorstehend genannten Norm, gemäß der das als "pulverförmig" bezeichnete Verbesserungsmittel
so definiert ist, dass es mehr als 80% Teilchen, die durch ein Sieb mit 0,315 mm,
also mit 315 Mikron, passen, entspricht, eine Größenordnung, die den Stand der Technik
gut charakterisiert.
Das Dokument DE 36 00 400
von 1983 beschreibt eine im Fließbett umgeführte Suspension als Bodenverbesserungsmittel
mit einer Teilchenabmessung von weniger als 0,2 mm, also weniger als 200 Mikron.
Das Patent US 4,089,669 beschreibt
Carbonatsuspensionen zur Neutralisierung von Böden mit einer Korngröße zwischen
80 und 20 Mesh, also in der Größenordnung von 177 bis 84 Mikron.
Das Patent DE 37 14 444 von
1987 beschreibt ein Gemisch, das im Wesentlichen als 50% CaCO3 und 50%
MgCO3 gekennzeichnet ist, zum Entgegenwirken der Ansäuerung natürlicher
Gewässer von Waldböden und Wäldern mit einer Korngröße von "weniger als 30 Mikron".
Das Patent DE 41 42 627 beschreibt
Kalkdüngemittel mit einer Korngröße zwischen 0 und 3 mm mit 70% unterhalb von 1
mm.
Die Gesamtheit dieser Angaben liegt somit übereinstimmend um Korngrößenwerte
zwischen 300 oder 200 und 75 Mikron, in jedem Fall in der Größenordnung von mehreren
zehn Mikron für Anwendungen zur Bodenverbesserung, und etwas kleiner, in der Größenordnung
von weniger als 50 oder weniger als 30 Mikron, aber bei einer Anwendung, die von
der Verbesserung des pH im landwirtschaftlichen Bodenkörper völlig verschieden ist.
Man kennt auch das Dokument DE
36 28 611 A, das Anwendungen durch Verspritzen propagiert, um den Wirkungen
von saurem Regen entgegenzuwirken. Der erste Spritzvorgang (Pulver) findet "vor
der Schneeschmelze" statt, und ein zweiter Spritzvorgang findet im Herbst vor dem
Laubfall statt.
Man kennt auch das Dokument EPA
0 634 380, das ebenfalls eine Behandlung "direkt durch Anwendung auf die
Blätter" beschreibt und präzisiert, dass die Zusammensetzung durch die Epidermis
des Blatts aufgenommen wird. Dieses Dokument weist darauf hin, dass "die Behandlung
der Pflanzen durch Anwendung auf die Blätter nicht mit der Düngung der Böden im
Hinblick auf eine aktive Absorption der Düngemittelprodukte durch die Wurzeln vergleichbar
ist".
Erfindungsgemäß wird ein Bruch mit dem Stand der Technik durchgeführt
und als flüssiges basisches Bodenverbesserungsmittel ein Produkt vorgesehen, das
eine wässrige Suspension einer äußerst feinen mineralischen Substanz mit einer Korngröße
umfasst, die einem mittleren Teilchendurchmesser von weniger als 10 Mikron entspricht.
Vorzugsweise ist der mittlere Durchmesser kleiner als 7 Mikron, noch
stärker bevorzugt kleiner als 5 Mikron, und die bevorzugte Ausführungsform ist eine
stabile wässrige Suspension von Teilchen mit einem mittleren Durchmesser von 3 Mikron.
Zwar könnte man Probleme in Verbindung mit der großen Feinheit befürchten,
wie beispielsweise das Risiko einer Erhöhung der Viskosität mit Verstopfung der
Pumpmittel, Düsen und Analoga, Schwierigkeit der Reinigung der Geräte usw.... Diese
Probleme entstehen mit der erfindungsgemäßen Formulierung nicht.
Die Anmelderin hat festgestellt, dass diese Eigenschaft der sehr großen
Feinheit zu sehr gut verbesserten Werten bei den Parametern führen, die in der Landwirtschaft
in Betracht gezogen werden, insbesondere der Anstieg des pH im Bodenkörper (nicht
zu verwechseln mit der sehr unterschiedlichen Eigenschaft einer pH-Modifikation
an der Bodenoberfläche, die zur Keimung von kleinen Samenkörnern verwendet wird)
und die Verbesserung des austauschbaren Calciums in den Böden,
sowie zur Verbesserung der Austauschdynamik des und der Assimilationseigenschaften
der durch die Pflanzen (was ein besonders wichtiges Kriterium für Futterpflanzen
darstellt.
Dieses Kriterium der landwirtschaftlichen Reaktivität anhand des Verhältnisses
A zwischen der gemessenen Veränderung des vom Boden assimilierten, d.h. austauschbaren,
Calciums und der erwarteten Veränderung von Calcium gemäß der folgenden Formel bestimmen:
Das im Feld gemessene Kriterium der "landwirtschaftlichen Reaktivität"
wird durch die gemäß der Norm NF U44–174 und der Norm NF U44–001 definierte
Kohlendioxidlöslichkeit im Labor bewertet.
Die üblichen Produkte entsprechen Werten für die Kohlendioxidlöslichkeit
von 60 bis 70 oder sogar weniger bei einer üblichen Feinheit von 80% zu 80 Mikron
bis zu 80% zu 315 Mikron oder noch gröber.
Man kennt beispielsweise ein handelsübliches Produkt, dessen Korngröße
etwa 31% zu 315 Mikron, 50% zu 1 mm und 82% zu 10 mm beträgt, dessen Neutralisationswert
50 beträgt und dessen Kohlendioxidlöslichkeit als "mittel-schnelle Wirkung" gekennzeichnet
wird, was gemäß der Norm NF U44–001 einer Kohlendioxidlöslichkeit von 20 bis
50 entspricht. Die vom Hersteller empfohlene Dosis beträgt 3 bis 5 t/ha.
Man kennt auch Werte von 60 bis 70 für das Produkt RECALCITTM,
ein Produkt mit einer Korngröße, die für im Stand der Technik als fein angesehene
Produkte repräsentativ ist.
Erfindungsgemäß erreicht bei einem mittleren Durchmesser von 3 Mikron
die landwirtschaftliche Reaktivität mehr als 90% in nur wenigen Wochen, was einen
überraschenden Verbesserungsfaktor darstellt. Damit dieses Ergebnis besser geschätzt
wird, kann man darauf hinweisen, dass zum ersten Mal ein basisches Verbesserungsmittel
auf Basis von CaCO3 Eigenschaften aufweist, die mit denjenigen von Kalk
CaO vergleichbar sind. Es soll darauf hingewiesen werden, dass unter erfindungsgemäßer
basischer Verbesserungszusammensetzung auf Basis von CaCO3 flüssige basische
Verbesserungszusammensetzungen von mineralischen Substanzen verstanden werden sollen,
die natürliches Calciumcarbonat, wie Kreide, Calcit, Marmor oder eine andere Form
von Calciumcarbonat, die beispielsweise Tone enthalten kann, sowie Dolomit oder
deren Gemische oder auch Magnesiumoxid umfassen.
Diese Feinheit kann anders durch die spezifische Oberfläche ausgedrückt
werden, die erfindungsgemäß vorzugsweise größer als 3 m2/g oder besser
von 4 bis 6 m2/g beträgt. Man kann ebenfalls spezifische Oberflächen
vorsehen, die 7 oder 9 m2/g erreichen können.
Die Vorteile für die Landwirtschaft sind:
– eine viel schnellere Wirkung auf die Böden;
– ein besseres Bodengleichgewicht, d.h. eine optimale Verteilung des Ton-Humus-Komplexes
(Bestätigung durch Interpretation von Bodenanalysen):
– eine viel leichter zu leitende Produktion von Kulturen, weil die Wirkung
viel schneller ist; somit kann man die Produktion fast in Echtzeit durch geeignete
Kalkungsmessungen begleiten und nicht mehr, wie im Stand der Technik, mit großen
Unsicherheiten versuchen, die Wirkung zu erraten, um die vorzunehmenden Messungen
zu bestimmen;
– eine bessere Genauigkeit bei der Dosierung und somit geringere Kosten
und ein kleineres Risiko von Schadstoffeintrag durch unerwünschte Elemente, die
durch Agro-Nahrungsmittel-Nebenerzeugnisse eingebracht werden, wobei das Risiko
von Schadstoffeintrag eines der von dem vorstehend genannten Patent DE
36 00 400 dargelegten Probleme ist;
– eine viel größere allgemeine Wirksamkeit mit einer Wirkung, die bereits
kurz nach der Behandlung sichtbar ist, und ein Erreichen von 90% am Ende von bereits
1 bis 3 Monaten an Stelle der üblichen Wartzeit von 6 Monaten bis drei Jahren mit
den herkömmlichen Verbesserungsmitteln. Dies manifestiert sich in einem sehr schnellen
Anstieg des Calciumspiegels von 1 bis 4 Monaten nach der Düngung im Gegensatz zu
früheren 6 Monaten bis 3 Jahren.
Da es sich um ein flüssiges Produkt handelt, vermeidet man natürlich
die Nachteile der vorstehend genannten Pulver.
Vorteilhafterweise führt man Beimengungen von CaCO3 oder
Dolomit oder MgO mit anderen, in der Landwirtschaft üblichen Additiven durch. Insbesondere
kann man Produkte, wie MgCO3, Alkali- oder Erdalkalisulfate, Kaliumsalze
und analoge Produkte und andere Hilfsstoffe zugeben, die eine spezifische Funktion
erfüllen, wie die Beständigkeit gegen Gelbildung oder Verdunstung, Färbung oder
die Bekämpfung von Bakterien oder auch das Einbringen anderer Düngemittel.
Der Fachmann kann die Eigenschaften der Zusammensetzung in Abhängigkeit
von dem Boden, der Pflanze, den Atmosphärenbedingungen und dem zum Pumpen und Düngen
verwendeten Gerät einstellen.
Die Anwendungsdosen sind vorteilhafterweise in der Größenordnung von
2 bis 6 t/ha, vorzugsweise 2 bis 3 oder 4 t/ha und noch besser in der Größenordnung
von 2 t/ha für 2 bis 3 Jahren Pflege. Es ist wichtig festzustellen, dass die Zusammensetzungen
bereits in einer Dosis von nur 2 oder 3 t/ha wirksam sind, obwohl es aus für den
behandelten Boden und die betreffende Kultur spezifischen Gründen von Interesse
sein kann, diese Dosierung auf einen höheren Wert zu bringen. Somit ermöglicht die
Erfindung, im Gegensatz zum Stand der Technik, auch genauso eine gute Wirksamkeit
bei einer sehr kleinen Dosierung wie intensivere Einträge in bestimmten Sonderfällen.
Wenn es notwendig ist, kann man einen kleinen Anteil Dispergiermittel
und/oder Antisedimentationsmittel und andere Additive verwenden.
Vorzugsweise wird das Dispergiermittel aus den Produkten, die in der
nachstehenden Tabelle 2 beispielhaft dargestellt sind, und äquivalenten Produkten
und insbesondere aus denjenigen ausgewählt, die aus den (Meth)acrylpolymeren und
-copolymeren und deren Salzen, insbesondere Natriumsalzen, Mischsalzen von Calcium
oder Magnesium und Natrium, Ammoniumsalzen sowie deren Phosphaten, ausgewählt sind.
Vorzugsweise wird das Antisedimentationsmittel aus natürlichen oder
synthetischen Verdickungsmitteln, wie assoziierenden oder nicht-assoziierenden (Meth)acrylpolymeren,
ausgewählt.
Gewöhnlich geeignete Additive sind unter anderem Antigelbildungsmittel,
Antiverdunstungsmittel, Bakterizide und/oder Düngemittel und/oder synthetische oder
natürliche Färbemittel, wie beispielsweise natürliche mineralische Pigmente oder
auch Nahrungsmittelfarbstoffe, die sämtlich dem Fachmann bekannt sind.
Der Fachmann versteht auch, dass die Zusammensetzungen in einem bestimmten
Ausmaß für die Lieferung konzentriert werden können, um zu vermeiden, dass eine
erhebliche Menge Wasser transportiert werden muss, und dann vor der Verwendung mit
Wasser verdünnt werden können. Auch hier kann der Fachmann herkömmliche Additive
vorsehen, wie Dispergiermittel, übliche Modifikatoren der Rheologie usw....
Es sollte beachtet werden, dass die Erfindung auf einem neuen allgemeinen
Konzept beruht, das in der Verwendung von äußerst feinem CaCO3 (wie vorstehend
und in den folgenden Beispielen definiert) besteht, und dass die üblichen Kenntnisse
des Fachmanns auf dem Gebiet der flüssigen basischen Verbesserungsmittel gültig
bleiben, mit Varianten, die mithilfe von Routineexperimenten an Ort und Stelle völlig
innerhalb seiner Fähigkeiten liegen, und mit Ausnahme der Ergebnisse, die sehr ungewöhnlich
sind, aber in der vorliegenden Anmeldung präzisiert werden.
Gemäß einer in bestimmten Gegenden besonders geschätzten Ausführungsform
kann man für die herkömmlichen Düngungen die Zusammensetzung mit Gülle mischen.
Es wird kurz daran erinnert, dass Gülle ein natürliches Produkt des
Stoffwechsels von Schweinen, Rindern und anderen Tieren ist. Die Zusammensetzung
hat keinen Einfluss auf die Stickstoffdynamik, die Gerüche, noch auf Krankheitserreger
oder den pH.
Dagegen bietet diese Variante einen erheblichen Gewinn auf dem Gebiet
der Arbeitsorganisation, der Investitionen und der Kosten, und daneben die Sicherheit,
dass auf das Feld die gewünschten Mengen mit Genauigkeit ausgebracht werden.
Es wird auch eine Wirksamkeit von der ersten gepflanzten Kultur an
nach 1 bis 3 Monaten gewährleistet, an Stelle von 6 Monaten bis 3 Jahren bei den
ebenfalls flüssigen Produkten des Standes der Technik.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich besser beim
Lesen der folgenden Beschreibung in Bezug auf die beigefügte Zeichnung, in der:
1 die Korngrößenkurve der des Produkts
des Versuchs Nr. 2 zeigt, das eine stabile wässrige Suspension von Calciumcarbonat
mit 65% Trockenextrakt ist.
Beispiel 1:
Das für die erfindungsgemäßen Versuche 1 bis 3 verwendete Basisprodukt
ist das Produkt, dessen Eigenschaften in der 1 angegeben
sind. Dieses Produkt umfasst Rückstände von Mahlhilfsstoffen, wie insbesondere Dispergiermittelrückstände,
von insgesamt weniger als 1 Gew.-%, bezogen auf das Trockengewicht.
Seine Korngröße lässt sich mit den folgenden Daten zusammenfassen:
68% zu 2 Mikron
28% zu 1 Mikron
80% zu 2,5 Mikron
Die Versuchsbedingungen und die Ergebnisse von Tests auf den Böden
sind in der nachstehenden Tabelle 1 zusammengefasst. Die Dosis beträgt 2 t/ha. Die
"Bodenarbeit" bezieht sich auf das Pflügen, Untergrundlockern, Walzen, Eggen usw....
auf bekannte Weise. Die durch das SAS-Labor durchgeführte Analyse zeigt die Verteilung
bei der CEC (capacité d'échange cationique, Kationenaustauschkapazität, oder "Vorratskammer")
zwischen Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium und Wasserstoff. Wasserstoff ist unbrauchbar
und der Grund für Azidität. Somit wird man versuchen, ihn durch den Eintrag des
Verbesserungsmittels abzufangen. Die Veränderung der Calciumgehalte korreliert somit
mit dem Anstieg des pH der Böden. Dies ist das in Bezug auf die erwartete Veränderung
festgestellte Veränderungskriterium und wurde deshalb in der Tabelle verwendet.
Nach drei Monaten wurde für das Produkt eine Wirksamkeit von 90% gemessen,
was bemerkenswert ist.
Es wurden Zusammensetzungen mit einer Viskosität hergestellt, die
mit den heutzutage in der Landwirtschaft verwendeten Ausrüstungsgegenständen kompatibel
ist, d.h. maximal in der Größenordnung von 350 bis 600–700 cP, sogar 1000
cP.
Die Zusammensetzungen sind stabil und leicht zu versprühen.
Die erhaltenen Kohlendioxidlöslichkeiten betragen mindestens 90.
TABELLE 1
Man stellt fest, dass die überragende Reaktionsfähigkeit des Produkts
sich zeigt, weil auch ohne Bodenarbeit die Wirksamkeit nach nur einigen Wochen in
der Größenordnung von 90% liegt. Im Gegensatz dazu benötigen bestimmte repräsentative
Produkte des Standes der Technik ein Eingraben in den Boden und bewirken trotzdem
nur eine viel weniger gute Wirksamkeit (50% nach 6 Monaten).
Beispiel 2:
Es wurden mehrere Tests (Tests Nr. 4 bis 19) auf dem gleichen Boden
und mit der gleichen Kultur wie Versuch Nr. 2 durchgeführt, wobei die Art der verwendeten
Mineralien sowie ihre Dispersion und die verwendeten Additive,
insbesondere Dispergiermittel und Verdickungsmittel, variiert wurden. Es wurden
auch bestimmte Tests durchgeführt, wobei Additive, wie Färbemittel, Bakterizid,
Antiverdunstungsmittel, Antigelbildungsmittel oder andere Dünger, eingebracht wurden.
Die wesentlichen Eigenschaften der Zusammensetzungen wurden gemessen,
insbesondere die Viskosität, die Kohlendioxidlöslichkeit, die landwirtschaftliche
Reaktivität und die Wirksamkeit.
Die Ergebnisse wurden in der nachstehenden Tabelle 2 zusammengefasst.
TABELLE 2TABELLE 2TABELLE 2
Die Einsatzdosis bei den Versuchen beträgt 2 t/ha.
Die Erfindung betrifft auch Dispersionen mineralischer Substanzen,
die für die Verwendung als basische Bodenverbesserungsmittel bestimmt sind, wie
in der vorliegenden Anmeldung definiert.
Die Erfindung betrifft auch die Verwendung von Bodenverbesserungsmitteln
zum Zweck der Regulation des pH des Bodenkörpers und/oder zur Verbesserung der strukturellen
Stabilität von Böden.
Anspruch[de]
Verwendung eines flüssigen basischen Bodenverbesserungsmittels vom
Typ, welcher eine Suspension eines mineralischen Materials umfaßt, zur Verbesserung
der "Wirksamkeit" oder "landwirtschaftlichen Reaktivität", d. h. des Verhältnisses
A zwischen der gemessenen Veränderung des vom Boden assimilierten, d.h. austauschbaren,
Calciums und der erwarteten Veränderung von Calcium gemäß der folgenden Formel:
wobei auf den Boden eine wäßrige Suspension von Calciumcarbonat oder Dolomit oder
deren Gemischen oder äußerst feinem Magnesiumoxid in einer Korngröße, die einem
mittleren Teilchendurchmesser von weniger als 10 Mikron entspricht, aufgebracht
wird.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Durchmesser des mineralischen Materials
weniger als 7 Mikron beträgt.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Durchmesser des mineralischen
Materials weniger als 5 Mikron beträgt.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Durchmesser des
mineralischen Materials weniger als 3 Mikron beträgt.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin ein oder mehrere
Additive enthält, die aus MgCO3, Alkali- oder Erdalkalisulfaten, Kaliumsalzen
und anderen Additiven ausgewählt sind.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin ein Dispergiermittel
und/oder ein Antisedimentationsmittel umfaßt.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Dispergiermittel aus (Meth)acrylpolymeren und
-copolymeren und deren Salzen, insbesondere Natriumsalzen, Mischsalzen von Calcium
und Natrium oder von Magnesium und Natrium, Ammoniumsalzen sowie deren Phosphaten
ausgewählt ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach Anspruch
6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Antisedimentationsmittel aus natürlichen
oder synthetischen Verdickungsmitteln, wie assoziierenden oder nicht-assoziierenden
(Meth)acrylcopolymeren, ausgewählt ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin mindestens ein Additiv,
ausgewählt aus Färbemitteln, Düngemitteln, Antiverdunstungsmitteln, Antigelbildungsmitteln
und Bakteriziden, umfaßt.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumcarbonat aus Kreide,
Calcit, Marmor und jeder anderen natürlichen Form von Calciumcarbonat ausgewählt
ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,5
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g, und
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Calcium- und Natriummischpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
60%, bezogen auf die Trockenmasse, Calcit mit einem mittleren Durchmesser von 2
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 6,34 m2/g, und
0,10%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Calcit mit einem mittleren Durchmesser von 1,7
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 7,98 m2/g, und 0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom
Natriumpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Calcit mit einem mittleren Durchmesser von 1,8
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 7,66 m2/g, und
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Calcium- und Natriummischpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Calcit mit einem mittleren Durchmesser von 2,2
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,94 m2/g, und
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Magnesium- und
Natriummischpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
68%, bezogen auf die Trockenmasse, Calcit mit einem mittleren Durchmesser von 1,9
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 7,22 m2/g, und
0,15%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Calcium- und Natriummischpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,6
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g,
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und
0,015%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Verdickungsmittels oder Antisedimentationsmittels
vom Acrylcopolymer-Typ, das einen ethoxylierten Fettsäureester enthält,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,6
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g,
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Ammoniumpolyacrylat-Typ,
und
0,020% eines Bakterizids,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,6
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g,
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Ammoniumpolyacrylat-Typ,
und
0,030% eines Bakterizids,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,6
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g,
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und
4% eines Antigelbildungsmittels,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
65%, bezogen auf die Trockenmasse, Kreide mit einem mittleren Durchmesser von 1,6
Mikron und einer spezifischen Oberfläche von 5,5 m2/g,
0,13%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
0,020% eines Bakterizids,
2,0% eines Antiverdunstungsmittels, und
2,0% eines Antigelbildungsmittels,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
40%, bezogen auf die Trockenmasse, Dolomit mit einem mittleren Durchmesser von 2,9
Mikron, und
1,00%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
50%, bezogen auf die Trockenmasse, Dolomit mit einem mittleren Durchmesser von 4,0
Mikron, und
1,00%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Acrylsäure/Methylmethacrylat/Ethylenglycolmethacrylatphosphat-Copolymertyp,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
70%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Gemischs von zwei Dritteln Calciumcarbonat
und einem Drittel Dolomit mit einem mittleren Durchmesser von 2,3 Mikron, und
1,00%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es enthält:
40%, bezogen auf die Trockenmasse, Magnesiumoxid mit einem mittleren Durchmesser
von 2,3 Mikron, und
1,00%, bezogen auf die Trockenmasse, eines Dispergiermittels vom Natriumpolyacrylat-Typ,
und wobei der Rest, um 100% zu ergeben, Wasser ist.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden landwirtschaftlichen
Eigenschaften aufweist:
die Calciumcarbonatteilchen haben einen mittleren Durchmesser von weniger als 10
Mikron,
eine landwirtschaftliche Reaktivität von mindestens 90% in 3 Monaten, und
eine Kohlendioxidlöslichkeit von mindestens 90.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9 und 22 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden
landwirtschaftlichen Eigenschaften aufweist:
die Dolomitteilchen haben einen mittleren Durchmesser von weniger als 10 Mikron,
eine landwirtschaftliche Reaktivität von mindestens 60% in 3 Monaten, und
eine Kohlendioxidlöslichkeit von mindestens 60.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 9 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß es die folgenden landwirtschaftlichen
Eigenschaften aufweist:
die Teilchen des Gemischs von Calciumcarbonat und Dolomit haben einen mittleren
Durchmesser von weniger als 10 Mikron,
eine landwirtschaftliche Reaktivität von mindestens 60% in 3 Monaten, und
eine Kohlendioxidlöslichkeit von mindestens 60.
Verwendung des flüssigen basischen Verbesserungsmittels nach einem
der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß es in Verbindung mit Jauche
verwendet wird.
Verwendung des flüssigen basischen Bodenverbesserungsmittels nach
einem der Ansprüche 1 bis 29 in Verbindung mit anderen Produkten zum Ausbringen,
wie Düngemitteln, Wasser zur Bewässerung, Pestiziden und anderen.
Verwendung der flüssigen basischen Verbesserungsmittel-Zusammensetzung
nach einem der Ansprüche 1 bis 30 zur Regulierung des pH des Bodenkörpers und/oder
Verbesserung der strukturellen Stabilität von Böden.
Dispersion von mineralischem Material für ein basisches Bodenverbesserungsmittel
wie in einem der Ansprüche 1 bis 30 definiert.
Verwendung von Dispersionen nach Anspruch 32 als Verbindung für ein
flüssiges basisches Bodenverbesserungsmittel und zur Regulierung des pH des Bodenkörpers
und/oder zur Verbesserung der strukturellen Stabilität von Böden.