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Dokumentenidentifikation DE102004007019A1 08.09.2005
Titel Fallschirm oder Bremsschirm für ein Weltraum-Flug-Gerät oder eine Raumsonde
Anmelder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
Erfinder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
DE-Anmeldedatum 12.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004007019
Offenlegungstag 08.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.09.2005
IPC-Hauptklasse B64D 17/80
IPC-Nebenklasse B64G 1/62   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Fallschirm oder Brems-Schirm für ein Weltraum-Fluggerät (oder Raumsonde), der für Lande-Flüge in die Atmosphäre der Erde oder andere Planeten geeignet ist, der aus einer mit hohem Druck aufblasbaren Konstruktion besteht, die sehr stabil, leicht und in der Lage ist, sich ohne die Luftströmung zu öffnen. Die Erfindung besteht aus aufblasbaren Kammern, die aus sehr dünnen Wänden bestehen. Die Wände können aus Kevlar-Fasern oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen, im Kunststoff eingebettet (wenn sehr hoher Innendruck und ein höherer Festigkeitsgrad erreicht werden muss), gebaut werden. Diese Luftkammern werden in Form der Hülle des Fallschirms gebaut. Der Fallschirm wird mit hohem Luftdruck durch eine Hochdruck-Patrone aufgepumpt, wodurch im Inneren der Kammer ein Hochdruck erreicht wird. Die Folien-Wände, die weniger als ein mm dick sind, entfernen sich nicht voneinander bzw. sie werden durch die Querverbindungen zusammengehalten. Dadurch, dass die Folien-Wände, obwohl sehr biegsam und elastisch, nicht dehnbar sind, wird die Außenhülle der Luftkammer durch den inneren Druck hart.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Fallschirm oder Brems-Schirm für ein Weltraum – Fluggerät (oder Raumsonde), der für Lande-Flüge in die Atmosphäre der Erde oder andere Planeten geeignet ist, der aus eine mit hohen Druck aufblasbaren Konstruktion besteht, die sehr stabil, leicht und in der Lage ist ohne die Luftströmung sich zu öffnen.

Die heutigen Fallschirme für Weltraum-Fluggeräte, insbesondere Raumsonden oder die Raumfähre sind aus sehr vielen leichten Materialien gebaut. Wenn man einen Fallschirm oder Brems-Schirm für eine Raumfähre bauen will, dann soll sie eine bestimmte Stärke (Dicke) aufweisen und mit vielen Verstärkungs-Fasern verstärkt werden. Nur so ist garantiert, dass die Fallschirm-Hülle den Belastungen auch standhält.

Die Raumsonden werden immer komplizierter gebaut. Sie sind mit Robotern ausgestattet, die auf anderen Planeten landen können. Aktuell sind die Landeflüge der Raumsonden und Robotern auf Mars. Eine Landung einer Raumsonde auf dem Mars ist mit sehr vielen Problemen verknüpft. Die schwierigste Phase einer Landung ist der Bremsvorgang in der sehr dünnen Mars-Atmosphäre. Trotz der Brems-Raketen und Airbags, sind auch Fallschirme notwendig, um die Fallgeschwindigkeit zu verringern. Es sind dafür spezielle Fallschirme konstruiert worden, die sehr gross und leicht sind. Es ist bekannt, dass um einen Fallschirm zu öffnen, eine bestimmte Intensität an Luftströmung notwendig ist. Ein Fallschirm auf die Mars-Atmosphäre zu öffnen ist sehr schwer, weil die Luft- bzw. Gasströmung sehr niedrig ist. Auch wenn er irgendwie geöffnet werden sollte, bleibt er nicht ständig offen wegen der unberechenbaren Verwirbelungen der dünnen Gas-Atmosphäre. Der Fallschirm kann sich verwuscheln und dann kommt es gar nicht zu der Erfüllung seiner Aufgabe.

Der in den Patentansprüchen 1 bis 42 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Fallschirm oder Brems-Schirm für ein Weltraum-Fluggerät zu schaffen, insbesondere für eine Raumsonde, die für eine Landung auf einem anderen Planeten mit einer dünnen Atmosphäre konzipiert ist, das eine effektive Bremsung in die hohen Schichten oder in sehr dünnen Atmosphäre ermöglicht, das extrem leicht und stabil gebaut ist und der ohne Luftströmung zu öffnen ist.

Dieses Problem wird mit den in den Patentansprüchen 1 bis 42 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Vorteile der Erfindung sind:

  • – keine Luftströmung notwendig um den Fallschirm zu öffnen,
  • – er kann sich auch in sehr niedrigen Höhen geöffnet werden,
  • – sehr gut für dünne Atmosphäre, insbesondere für die Atmosphäre von anderen Planeten, z.B. Mars oder Venus geeignet,
  • – der Fallschirm oder Brems-Schirm ist sehr leicht und schnell zu öffnen,
  • – viel sicherer als der herkömmliche Fallschirm,
  • – kann problemlos auch an kleinen Raumsonden eingebaut werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 1 bis 5 erläutert. Es zeigen:

1 eine neue Luftkammer-Aussenhülle,

2 ein Erklärungs-Beispiel,

3 eine Raumsonde, die mit den neuen Fallschirm ausgestattet ist,

4 die Anordnung der konzentrischen ringförmigen Kammer-Elementen,

5 eine Raumfähre mit den neuen Brems-Schirm.

Die Erfindung ist eine neuartige Brems-Schirm oder Fallschirm-Konstruktion, die extrem stabil und leicht ist. Sie besteht aus aufblasbaren Kammern 1, die aus sehr dünnen Wänden 2 bestehen. Die Wände können aus herkömmlichen Folien hergestellt werden (wenn keine hohe Innendruck notwendig ist), oder aus Kevlar-Fasern oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen im Kunststoff eingebettet (wenn sehr hohe Innendruck und eine höhere Festigkeitsgrad erreicht werden muss), gebaut werden. Diese Luftkammer werden in Form der Hülle 3 des Fallschirms 4 gebaut werden. Wenn der Fallschirm benutzt werden soll, wird er mit hohem Luftdruck durch eine Hochdruck-Patrone 5 (CO2-Patrone oder eine andere) aufgepumpt, wodurch in inneren der Kammer ein paar Bar erreicht werden können. Die Doppelwand-Struktur der Aussenhülle, wo der Luftdruck aufgebaut wird, ist sehr dünn und beträgt ein paar mm bis zu ein paar cm. Das wird durch die Querverbindungen 6 und Querverstärkung/Querwände erreicht. Die Folien-Wände, die weniger als ein mm dick sind, entfernen sich nicht voneinander, bzw. sie werden durch die Querverbindungen zusammengehalten. Dadurch dass die Folien-Wände, obwohl sehr biegsam und elastisch, nicht dehnbar sind, wird die Aussenhülle der Luftkammer durch den inneren Druck hart. Die Festigkeits-Grad des Schirms ist abhängig von dem Innendruck.

Diese Konstruktion ist völlig anders als die der Luftballons oder der bekannten Luftschiffe. Die Luftschiffe (auch Zeppeline genannt) haben eine Aussenhülle die zwar aufblasbar ist, die aber als Auftriebskörper dient und dessen ganzes Volumen mit Auftriebsgas gefüllt ist. Die Erfindung hier erzeugt keinen Auftrieb, weil diese Konstruktion nicht dazu geeignet ist. Die Erfindung ist eine Fallschirm-Konstruktion für eine Raumsonde oder ein Weltraum-Fluggerät, der sehr ähnlich wie der herkömmliche Fallschirm aussieht, nur dass er anders gebaut ist und das hier der Fallschirm durch Luftdruck im Inneren zu öffnen ist und dadurch auch seine Form annimmt. Das Material erreicht seine Härte allein durch den Innenluftdruck zwischen den Wänden. Die Unterteilung der Wände in vielen getrennten Kammern, die wie Kacheln angeordnet sind, kann die Sicherheit noch mehr erhöhen, falls doch eine der Luftkammern, Luft verlieren soll.

Um das besser verstehen zu können, kann man ein Beispiel mit einem Luftballon nehmen. Wenn ein schlauchförmiger Luftballon, der nur ein paar cm dick aber 1 m lang im aufgeblasenen Zustand ist, noch mehr aufgeblasen wird, wird er immer härter. Irgendwann platz er. Aber wenn das Material nicht platzen würde, durch eine höhere Festigkeit des Materials, dann könnte man den Ballon weiter aufblasen. Nehmen wir an, dass das Material so hergestellt ist, dass er sich nicht mehr ausdehnt. Bei einem Luftdruck von ca. 10 Bar ist der Luftballon so hart, das man ihn nicht mehr biegen kann. Bei 20 Bar Luftdruck, verhält sich der Ballon fast wie Stahl. Er wird sogar auch ein paar Gramm schwerer als am Anfang durch die Luftmenge, die hineingepumpt worden ist. Wenn man anstatt des zylindrischen Ballons einen flachen Ballon 7, mit Abmessungen von je 1 m Länge und Breite, der aber nur 1 cm dick ist, der aus diesen nicht dehnbaren Material besteht, nimmt und ihn auflässt, wird er in der Mitte ziemlich dick werden. Ein paar Querverbindungen 6 in dem inneren des Ballons zwischen den Wänden wirken wunder und der Ballon wird nicht mehr zu dick, sondern behält seine 1 cm Dicke bei. Durch einen 20 Bar Luftdruck, wird dieser Ballon sehr hart und bleibt trotzdem sehr flach. Der hohe Luftdruck herrscht nur innerhalb der Doppelwandstruktur in dem Luftballon.

Das ist das Prinzip der Erfindung. Hier wird die Zugfestigkeit der neuen elastischen Materialien, mit der physischen Festigkeit, die durch internen Luftdruck erreicht werden kann, vereint. Die Luftkammer des Fallschirms kann so hart werden, dass sie beim Klopfen einen metallischen Ton abgeben, ähnlich als man auf Stahl klopfen würde. Sie können beliebig geformt werden, vorausgesetzt, die Querverbindungen in Innenwände passend für die Form eingebaut sind. Die Aussentemperatur bei grossen Flughöhen hat keine grosse Wirkung auf diese Konstruktion. Sie kann zwar ein wenig schrumpfen, aber das ist innerhalb der normalen Parameter.

Diese Konstruktion eignet sich perfekt für Fallschirme für Raumsonden 8, die auf dem Mars landen sollen (3). Auch Raumfähre oder Raumschiffe, die auf anderen Planeten landen sollen, können diesen Fallschirm als Brems-Schirm benutzen. Mit dem neuartigen Fallschirm ausgestattet, der erst kurz vor dem Eintritt in die Atmosphäre aufgeblasen wird und seine harte Form einnimmt, wird eine Raumsonde schneller schon in sehr dünnen Luft-/Gasschichten gebremst. Schon bei 0,1% Luftkonzentration wird eine Bremswirkung erreicht, dass die Raumsonde während Landanflug sicher zu Landung bringen kann. Ein herkömmlicher Fallschirm kann bei dieser Luftkonzentration gar nicht geöffnet werden.

Diese Erfindung bringt mehr Sicherheit und schnellere Fortschritt für die Weltraum-Flug-Technik.

Die 4 zeigt eine Konstruktion, die aus eine Vielzahl von kleinen Hochdruck-Kammern 1 besteht. Sie sind komplett oder nur gruppenweise druckübertragend durch kleine Kanälen 9 miteinander verbunden. Diese kleinen Kammern können noch höherem Druck standhalten. Um der Konstruktion Stabilität zu verleihen, sind die Kammer ringförmig gebaut und konzentrisch angeordnet. Jeder Versuch die Konstruktion zu verbiegen würde in einen großen Widerstand durch die einzelnen Kammern stossen.

Eine komplizierte gitterartige Konstruktion 10 der einzelnen Hochdruck-Kammern kann den Schirm noch widerstandsfähiger gegen Verformungs-Kräften, die auf die Konstruktion einwirken können, machen.

Die 5 zeigt einen Raumschiff 11, der mit einem speziellen Brems-Schirm 12 ausgestattet ist. Während des Eintritts in die Atmosphäre, ist der Luftwiderstand schon in sehr hohen Schichten, deutlich zu spüren. Das kommt wegen der extrem hohen Geschwindigkeit der Raumfähre, die ca. 28.000 km/h beträgt. Es ist sehr wichtig, dass die Raumfähre unter einem bestimmten Winkel in die Atmosphäre eintritt, der eine Bremsung durch die dünne Luftschicht ermöglicht. In ca. 65.000 m Höhe fliegt die Raumfähre immer noch mit einer Geschwindigkeit von ca. 22.000 km/h. Bis die Raumfähre die dickeren Luftschichten erreicht, muss sie schon auf unter 12.000 km/h gebremst werden, was eine geringere Hitzeentwicklung verursachen soll. Ein Brems-Schirm kann eine Raumfähre schneller bremsen auch in dünnen Luftschichten der Atmosphäre. Das Problem ist, dass ein Brems-Schirm sich nicht in dünner Luft öffnen lässt. Mit der Erfindung wäre das kein Problem mehr. Der Hitzeschild, der eine empfindliche Konstruktion ist, die bei auch kleineren Störungen komplett versagen kann, könnte durch den neuartigen Brems-Schirm sogar gespart werden. Die Raumfähre muss beim Wiedereintritt in die Atmosphäre den aufblasbaren Schirm öffnen und damit die Eintritts-Geschwindigkeit schnell verringern. Eine Geschwindigkeitsreduzierung von 28.000 auf 10.000 km/h kann innerhalb von 3–4 Minuten erfolgen, was eine negative Beschleunigung von unter 3-G entspricht. Diese Beschleunigung halten die Astronauten sehr locker aus. Eine Geschwindigkeit von unter 8.000 km/h erzeugt keine gefährliche Hitze für die Raumfähre. Der Brems-Schirm kann dann durch Abblassen des Luftdrucks verkleinert werden. Dann bremst er nicht mehr und stört nicht bei der Landung. Er kann auch einfach gekappt werden. Die Aufblas-Patrone kann in die Schirm-Konstruktion integriert werden. Der Auslöse-Vorrichtung 13 kann auch fernesteuerbar konzipiert werden. Zuerst wird der Schirm nach hinten geschleudert und dann per Fernsteuerung 14, die Druckluft-/Gas-Patrone 5 aktiviertt. Der Schirm wird blitzschnell aufgeblasen und nimmt seine Form. Es wird nicht viel Gas oder Druckluft benötigt um den Schirm aufzublasen. Um einen Schirm mit Durchmesser von 20 m (ca. 314 m2) aufzublasen braucht man lediglich 3,4 m3 Luft oder Gas. Wenn der Abstand zwischen den Wänden auf 3 mm reduziert wird, dann reicht auch 1 m3 Luft oder Gas völlig aus. Durch eine Ablassventil 15 kann der druck abgebaut werden und der Schirm schnell verkleinert werden, sodass er nicht mehr stört.

Anstatt mit Luft, kann der Schirm mit einer Druck-Flüssigkeit aufgefüllt werden, z.B. mit Hydraulik-Öl oder mit eine andere Flüssigkeit, die nicht brennbar sein soll. Dadurch, dass der Aufnahme-Volumen der Kammer sehr klein ist, können einige Liter Öl den Schirm entfalten und seine Form durch den hohen Druck gewährleisten. Das Transportieren der Öl-Menge in dem Schirm kann durch einer Patrone, die mit Pressluft angetrieben wird, erreicht werden. Der Öl-Behälter kann in dem Schirm integriert werden. Der Auslöse-Mechanismus kann per Fernsteuerung aktiviert werden.


Anspruch[de]
  1. Fallschirm oder Brems-Schirm für ein Weltraum-Fluggerät oder eine Raumsonde, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallschirm oder Bremsschirm-Hülle aus mindestens einer aufblasbaren luftdichten Kammer aus einer Doppelwand-Konstruktion, dessen Wände/Hülle aus einen zugfesten oder reißfesten Material bestehen, wobei der Luftdruck nur in den luftdichten Kammer zwischen den Wänden der Konstruktion aufgebaut ist, besteht.
  2. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbare Luftkammer-Wände der Schirm-Hülle aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen bestehen, die im Kunststoff eingebettet sind wobei ein hoher Luftdruck nur in der luftdichten Kammer zwischen den Wänden der Konstruktion aufgebaut ist.
  3. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Luft-Kammer aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die im weichen Plastik eingebettet sind, bestehen.
  4. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Luft-Kammer aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die in die Keramik oder im Kunst-Glas eingebettet sind, bestehen.
  5. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Luft-Kammer aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die im PVC eingebettet sind, bestehen.
  6. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Luftkammer aus Kevlar-Fasern, die in der Folie eingebettet oder integriert sind, bestehen.
  7. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in die Luftkammer über 300.000 Pa oder über 3 Bar beträgt.
  8. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass anstatt der Luft, der Innenraum der Kammer der Konstruktion mit einem anderen Gas aufgefüllt ist.
  9. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas ein Edelgas ist.
  10. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit eine Druck-Pump-Vorrichtung, die den Schirm schnell mit Pressluft oder ein anderen Gas aufpumpt, verbunden ist.
  11. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit eine Hochdruck-Patrone und eine Auslöse-Vorrichtung, die den Fallschirm beim Bedarf blitzschnell aufpumpt, ausgestattet ist.
  12. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruck-Patrone eine CO2-Patrone ist.
  13. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöse-Vorrichtung mechanisch oder elektrisch funktioniert.
  14. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Kammer mit mehreren Querverbindungen, die die Doppelwand-Struktur trotz dem extrem hohen Druck zusammenhält, ausgestattet ist.
  15. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Spalt-Breite in der Konstruktion zwischen den Wänden der Kammer, wo sich der extrem hohe Druck aufgebaut ist, ca. 1 bis 200 mm beträgt.
  16. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der aufblasbaren Doppelwand-Konstruktion eine gitterartige Masse aus einem leichten und sehr reißfesten Material, die mit den Wänden verbunden ist und diese gegen den Druck zusammenhält, eingebaut ist.
  17. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kevlar-Fasern oder die Kohlenstoff-Nanoröhrchen fein gitterartig in die Kammer-Wand integriert sind.
  18. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, es der Schirm mit sehr hohem Druck aufblasbar ist und eine Festigkeit bekommt.
  19. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hart aufblasbare Konstruktion in vielen kleinen Hochdruck-Kammern, die voneinander isoliert sind oder komplett oder gruppenweise miteinander durch Kanäle druck-übertragend verbunden sind, aufgeteilt ist.
  20. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandfläche der kleinen Kammern ca. je 1 cm2 beträgt.
  21. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Kammern in die Gesamtkonstruktion gitternetzartig angeordnet sind, wobei eine Verformung der Gesamtkonstruktion durch Aussenkräfte verhindert wird.
  22. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Kammern in Form von konzentrischen Ringen angeordnet sind.
  23. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 10 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Pump-Vorrichtung fernsteuerbar ist.
  24. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Luftdruck-Ablass-Ventil ausgestattet ist.
  25. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil elektrisch gesteuert ist.
  26. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil mit einer Fernsteuerung ausgestattet ist.
  27. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Kammer anstatt mit Luft oder einem Gas, mit einer Druck-Flüssigkeit, die das Entfalten des Schirms und seine Form durch den Innendruck gewährleistet, auffüllbar ist.
  28. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druck-Flüssigkeit- oder Druck-Öl-Behälter mit der Schirm-Konstruktion gekoppelt ist.
  29. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Flüssigkeit in dem Druck-Behälter durch ein Treibgas, der direkt in dem Behälter sich befindet oder in einer Patrone angebracht ist, angetrieben ist.
  30. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 19 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Kammern des Schirms gesteuert und separat oder gruppenweise mit Pressluft/Gas oder Flüssigkeit auffüllbar sind.
  31. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 19 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in den Druck-Kammern schnell und gesteuert gruppenweise oder separat veränderbar sind.
  32. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 19 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck-Kammern so angeordnet sind, das durch unterschiedlichen Druck in verschiedenen Druck-Kammern eine gesteuerte Verformung des ganzen Schirms zu erreichen ist.
  33. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 19 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Druck-Steuerungs-Gerät, der in der Lage ist den Druck unterschiedlich an verschiedenen Schirm-Druck-Kammern zu regeln, gekoppelt ist.
  34. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das Druck-Steuerungs-Gerät mit einem eigenen Computer oder mit dem Computer der Raumfähre gekoppelt ist und von dem gesteuert ist.
  35. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass das Druck-Steuerungs-Gerät mit Elektroventile, die den Druck an verschiedene Druck-Kammern des Brems-Schilds kontrollieren, ausgestattet ist.
  36. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Druck-Steuerungs-Gerät mit dem Pressluft-/Gas-Behälter, durch den der Brems-Schild entfaltbar ist, gekoppelt ist.
  37. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroventile Piezo-Elektroventile sind, die durch Piezo-Effekt sich schliessen oder öffnen können und dadurch den Druck einzelner Druck-Kammer regeln können.
  38. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 33 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Druck-Steuerungs-Gerät mit Hilfe von Schläuchen oder Röhren mit den Druck-Kammern verbunden ist.
  39. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der Ansprüche 33 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm durch gesteuerte Druck-Änderung an bestimmten Druck-Kammern, nachträglich nachdem er sich entfaltet hat und im Betrieb ist, komplett wieder faltbar ist, wobei seine Luft-Widerstands-Fläche verkleinert werden kann.
  40. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm so konzipiert ist, dass er beliebig oft geöffnet und gefaltet werden kann auch während der Zeit, wenn er im Betrieb ist.
  41. Fallschirm oder Brems-Schirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm halbzylindrisch oder wie ein Teil eines Zylinders geformt ist.
  42. Fallschirm oder Brems-Schirm nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm in der Mitte eine verengte Stelle, die als Luftströmungs-Stabilisator dient, aufweist (5)
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