| Dokumentenidentifikation |
DE102004007236A1 08.09.2005 |
| Titel |
Dampferzeuger für gewerbliche Gargeräte, insbesondere Heißluftdämpfer |
| Anmelder |
Convotherm Elektrogeräte GmbH, 82436 Eglfing, DE |
| Erfinder |
Riefenstein, Lutz, 82362 Weilheim, DE; Lammerskitten, Rainer, 82436 Eglfing, DE |
| Vertreter |
Hoefer & Partner, 81545 München |
| DE-Anmeldedatum |
13.02.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004007236 |
| Offenlegungstag |
08.09.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
08.09.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F22B 37/42
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| IPC-Nebenklasse |
E03C 1/10
F16K 15/00
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| Zusammenfassung |
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dampferzeuger (1) für gewerbliche Gargeräte, insbesondere Heißluftdämpfer, mit einem Dampfraum (2), mit einer Wasserzulaufleitung (3), die mit dem Dampfraum (2) verbunden ist, mit einer Abluftleitung (4), die von einem Kondensator (K) zur Atmosphäre (A) führt, und mit einer Rückflusssicherung (5), die in der Wasserzulaufleitung (3) angeordnet ist und die über eine Verbindungsleitung (6) mit der Abluftleitung (4) verbunden ist.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger für gewerbliche Gargeräte,
insbesondere Heißluftdämpfer, gemäß Anspruch 1.
Da derartige Dampferzeuger mit Trinkwasser gespeist werden, muss sichergestellt
werden, dass das Trinkwasser gegen eine Kontaminierung geschützt wird, die durch
eine Rücksaugung des in den Dampferzeuger eingespeisten Wassers in die Trinkwasserinstallation
auftreten könnte.
Um dieser Gefährdung einer Kontaminierung des Trinkwassers begegnen
zu können, ist im Prinzip ein freier Auslauf der Wasserzulaufleitung oberhalb der
Wasseroberfläche in den Dampfraum denkbar. Hierbei ergibt sich jedoch das Problem,
dass bei einer derartigen Einspeisung des kalten Wassers oberhalb der Wasseroberfläche
eine Kondensation des im Dampfraum erzeugten Dampfes erfolgt, was zu heftigen Schlägen
und damit einer Geräuschbelästigung führen kann, da die Kondensation des Dampfes
schlagartig erfolgt.
Eine weitere Möglichkeit besteht im Vorsehen eines belüfteten Tauchrohres,
das in den Dampfraum eingeführt wird. Dies ergibt jedoch den Nachteil, dass das
Tauchrohr im heißen Wasser des Dampfraumes verläuft, was zu schweren Verkalkungen
dieses Tauchrohres führen kann.
Schließlich ist es bekannt, eine Wassereinspeisung in den Dampfraum
unterhalb der Wasseroberfläche vorzunehmen, was jedoch mit aufwendigen Maßnahmen
zur Verhinderung einer Wasserrücksaugung einhergeht, wie zum Beispiel dem Vorsehen
eines kompliziert aufgebauten und damit teueren Rohrtrenners mit kontrollierbarer
Mitteldruckzone.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Dampferzeuger
für gewerbliche Gargeräte, insbesondere Heißluftdämpfer, zu schaffen, der es ermöglicht,
sicher eine Rücksaugung von Wasser in die Trinkwasserinstallation zu vermeiden,
und dabei einfach aufgebaut und verkalkungssicher ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruches
1.
Der erfindungsgemäße Dampferzeuger ermöglicht es, die Wasserzulaufleitung
außerhalb des heißen Wassers im Dampfraum zu verlegen und durch das Vorsehen einer
Rückflusssicherung die erforderliche Vermeidung der Verunreinigung des Trinkwassers
sicherzustellen. Dabei wird durch die Verbindung der Rückflusssicherung mit einer
Abluftleitung des Kondensators sichergestellt, dass bei Verstopfung des Dampferzeugerzulaufes
Wasser über die Ablaufleitung abgeleitet wird und eine sichere Luftstrecke zwischen
Düse und höchstmöglichem Wasserstand gewährleistet ist. Zum einen wird dadurch sichergestellt,
dass keine Rücksaugung in die Trinkwasserinstallation erfolgt und zum anderen elektrische
Installationen des Dampferzeugers nicht von überlaufendem Wasser benetzt werden,
so dass Beschädigungen der elektrischen Installationen des erfindungsgemäßen Dampferzeugers
sicher vermieden werden können.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
zum Inhalt.
Durch die Verlegung der Wasserzulaufleitung außerhalb des Dampfraumes
ist sichergestellt, dass keine Verkalkungen durch Erwärmung der Wasserzulaufleitung
auftreten.
Durch das Vorsehen einer Düse in der Rückflusssicherung wird ferner
sichergestellt, dass das eingespeiste Wasser mit hoher kinetischer Energie in den
Dampfraum des Dampferzeugers eingeleitet werden kann, so dass die Einströmöffnung
in den Dampfraum durch dieses mit hoher Geschwindigkeit einströmende Wasser nicht
verkalkt wird.
Durch die Verbindung der Einspritzkammer mit der Abluftleitung über
eine einfach aufgebaute Verbindungsleitung wird eine einfache Gesamtkonstruktion
erreicht, die einerseits kostengünstig herstellbar ist und andererseits einfach
zu montieren und gegebenenfalls zu warten ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.
Es zeigt:
1 eine schematisch stark vereinfachte
Prinzipdarstellung des erfindungsgemäßen Dampferzeugers, und
2 eine Detaildarstellung der Rückflusssicherung des
erfindungsgemäßen Dampferzeugers im an einer Ablaufleitung installierten Zustand.
In 1 ist in schematisch stark vereinfachter
Art und Weise ein Dampferzeuger 1 für gewerbliche Gargeräte, insbesondere
Heißluftdämpfer, dargestellt.
Der Dampferzeuger weist einen Dampfraum 2 auf, in dem aus
zugeführtem Wasser W über geeignete in 1 jedoch nicht
dargestellte Heizeinrichtungen Dampf erzeugt wird, der über die
Dampfleitung 7 dem Garraum des Gargerätes zugeführt wird.
Der Dampfraum 2 weist mit der Dampfleitung 7 auch
einen Überlauf auf, über den überschüssiges Wasser W abgeleitet werden kann.
Ferner weist der Dampferzeuger 1 eine Wasserzulaufleitung
3 auf, deren Einströmöffnung 14 in den Dampfraum 2 unterhalb
des Wasserspiegels S angeordnet ist.
Ferner ist eine Abluftleitung 4 vorgesehen, die von einem
durch den Pfeil K symbolisierten Kondensator zur durch den Pfeil A symbolisierten
Atmosphäre führt.
1 verdeutlicht ferner, dass in der Wasserzulaufleitung
3 eine Rückflusssicherung 5 angeordnet ist, die sicherstellt,
dass vom Dampfraum 2 durch entstehenden Unterdruck zurückfließendes Wasser
W nicht in die Trinkwasserinstallation zurückgesaugt wird, die in 1
durch die Linie 15 symbolisiert ist.
Hierfür weist die Rückflusssicherung 5 eine Einspritzkammer
9 auf, die über eine Verbindungsleitung 6 mit der Abluftleitung
4 verbunden ist. Somit ist es möglich, in die Einspritzkammer
9 bei Verstopfung der Wasserzulaufleitung 3 einströmendes Wasser
W über die Verbindungsleitung 6 in die Abluftleitung 4 und zum
Kondensator K abzuleiten, so dass eine Beschädigung der elektrischen Installation
des Dampferzeugers 1 verhindert werden kann.
Ferner verdeutlicht 1, dass die Rückflusssicherung
5 oberhalb des Überlaufes 7 des Dampfraumes 2 angeordnet
ist.
In 2 ist die Rückflusssicherung 5 im Dampferzeuger
1 integrierten Zustand detaillierter dargestellt.
Die Rückflusssicherung 5 weist im Beispielsfalle ein rohrähnlich
ausgebildetes Gehäuse 16 auf, dessen oberes Ende als Stutzen
10 ausgebildet ist, der mit einem Außengewinde 17 versehen ist.
In den Stutzen 10 ist eine Düse 8 eingesteckt, die über eine auf
das Außengewinde 17 aufschraubbare Überwurfmutter 11 fixierbar
ist. Die Überwurfmutter 11 ist Teil der Trinkwasserzuführleitung, die zur
durch den Fall 15 symbolisierten Trinkwasserinstallation führt.
Im Gehäuse 16 ist ferner die bereits erläuterte Einspritzkammer
9 angeordnet, die mit der in 2 durch den Pfeil
3 symbolisierten Wasserzulaufleitung in Strömungsverbindung steht und in
der sich bei Verstopfung der Wasserzulaufleitung 3 Wasser sammeln kann,
das über die Verbindungsleitung 6 in die Abluftleitung 4 einleitbar
ist. Hierzu ist die Rückströmkammer 9 mit einem Verbindungsstutzen
12 versehen, der über eine Gewindebuchse 17 mit einem Anschlussstutzen
13 verbindbar ist, der in die Abluftleitung 4 mündet.
Wie 2 verdeutlicht, ist der Durchmesser einer Düsenöffnung
18 der Düse 8 kleiner als der Querschnitt der Einströmkammer
9 und der Wasserzulaufleitung 3, so dass zugeführtes Wasser über
die Düsenöffnung 18 mit hoher kinetischer Energie in die Wasserzulaufleitung
3 eingespritzt werden kann. Ferner ergibt sich durch diese Konstruktion
und das Vorsehen der Einströmkammer 9 eine Trennung zwischen der Wasserzulaufleitung
3 und der Trinkwasserinstallation 15, was das erforderliche Vermeiden
eines Zurückfließens in die Trinkwasserinstallation 15 sicherstellt.
Die voranstehende Beschreibung macht ferner deutlich, dass bei einem
Auftreten eines Unterdruckes in der Trinkwasserinstallation 15 Luft über
die Düse 8 aus der Abluftleitung 4 angesaugt werden kann und damit
ein Rücksaugen von Nicht-Trinkwasser aus der Wasserzulaufleitung 3 in die
Trinkwasserinstallation verhindert werden kann.
1- Dampferzeuger
2- Dampfraum
3- Wasserzulaufleitung (Dampferzeugerzulauf)
4- Abluftleitung
5- Rückflusssicherung/Rückflusssicherungseinrichtung
6- Verbindungsleitung
7- Überlauf/Dampfleitung
8- Düse
9- Einspritzkammer
10- Stutzen
11- Überwurfmutter
12- Verbindungsstutzen
13- Anschlussstutzen
14- Einströmöffnung
15- Trinkwasserinstallation
16- Gehäuse
17- Gewindebuchse
18- Düsenöffnung
A- Atmosphäre
K- Kondensator
W- Wasser
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| Anspruch[de] |
- Dampferzeuger (1) für gewerbliche Gargeräte, insbesondere
Heißluftdämpfer,
– mit einem Dampfraum (2);
– mit einer Wasserzulaufleitung (3), die mit dem Dampfraum (2)
verbunden ist;
– mit einer Abluftleitung (4), die von einem Kondensator (K) zur
Atmosphäre (A) führt; und
– mit einer Rückflusssicherung (5), die in der Wasserzulaufleitung
(3) angeordnet ist, und die über eine Verbindungsleitung (6) mit
der Abluftleitung (4) verbunden ist.
- Dampferzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzulaufleitung
(3) außerhalb des Dampfraums (2) verläuft.
- Dampferzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Rückflusssicherung (5) oberhalb eines Überlaufs (7) des Dampfraums
(2) angeordnet ist.
- Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückflusssicherung (5) eine Düse (8) aufweist, die in
eine Einspritzkammer (9) mündet.
- Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsleitung (6) an einem ihrer Enden in die Einspritzkammer
(9) und an ihrem anderen Ende in die Abluftleitung (4) mündet.
- Dampferzeuger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Düse (8) einen als Einsteckteil ausgebildeten Düsenkörper aufweist,
der in einen Stutzen (10) der Rückflusssicherung (5) einführbar
ist.
- Dampferzeuger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper
der Düse (8) mittels einer Überwurfmutter (11) am Stutzen (10)
fixierbar ist.
- Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungsleitung (6) einen Verbindungsstutzen (12),
der in die Einspritzkammer (9) mündet, und einen Anschlussstutzen (13)
aufweist, der in die Abluftleitung (4) mündet.
- Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstutzen
(12) und der Anschlussstutzen (13) mittels einer Gewindebuchse
(17) verbindbar sind.
- Dampferzeuger nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Düsenkörper der Düse (8) aus Kunststoff besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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