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Dokumentenidentifikation DE202004004592U1 08.09.2005
Titel Zigarrenschneider
Anmelder Hauser, Karlheinz, 86486 Bonstetten, DE;
Hauser, Peter, 86316 Friedberg, DE
Vertreter Ernicke & Ernicke, 86153 Augsburg
DE-Aktenzeichen 202004004592
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.09.2005
Registration date 04.08.2005
Application date from patent application 22.03.2004
IPC-Hauptklasse A24F 13/26

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Zigarrenschneider mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruchs.

Ein solcher Zigarrenschneider ist aus der DE 200 20 265 U1 bekannt. Er besteht aus einem zylinderrohrförmigen Gehäuse, welches mehrere axial hintereinander angeordnete und untereinander über Schraubgewinde lösbar verbundene Gehäuseteile aufweist. Die endseitigen Gehäuseteile sind als Klingenhalter ausgebildet, die jeweils eine ringförmige Klinge, einen sogenannten Rundcutter, tragen. Die Klingen sind gegeneinander gerichtet und unterschiedlich groß. In jedem Klingenhalter ist ein eigener Ausstoßer angeordnet, der axial beweglich geführt ist und eine Rückholfeder aufweist. Die Klingenhalter sind untereinander durch Distanz- und Verbindungshülsen gekoppelt. Wenn weitere Klingengrößen gewünscht sind, können zusätzliche Klingenhalter mit Ausstoßer eingeschraubt werden. Der vorbekannte Zigarrenschneider hat eine große Baulänge, die durch die Distanz- und Verbindungshülsen noch weiter vergrößert wird. Durch die mehrfach vorhandenen Ausstoßer mit Federlagerung sind die Baukosten hoch. Die Erscheinungsform ist wenig attraktiv, wobei die gleich aussehenden vorderen und hinteren Gehäuseenden Probleme bei der Wahl der gewünschten Klinge bereiten.

Die DE 299 09 289 U1 zeigt einen Zigarrenabschneider mit drei unterschiedlich großen Ringklingen, die axial ineinander gesteckt und miteinander über Schraubgewinde in Reihe verbunden werden können. Ferner ist ein mit dem rückwärtigen Gehäuseteil verbundener stiftförmiger Ausstoßer vorhanden, der im Gehäuseinnenraum endet. Die Klingen sind allesamt nach vorn gerichtet, wobei zum Schutz der vordersten Klinge ein separater Schraubdeckel erforderlich ist.

Die DE 200 14 408 U1 befasst sich mit einem Zigarrenbohrer mit zigarrenförmiger Außenkontur, der nur eine Klinge besitzt. Der Ausstoßer ist lösbar am Frontende des zweiteiligen Gehäuses eingesteckt. Zur Sicherung der Schraubverbindung der Gehäuseteile ist ein Gummiring vorgesehen.

Die DE 100 22 137 C1 offenbart einen Zigarrenrundschneider mit zwei konzentrisch in einem Gehäuse angeordneten und einzeln ausfahrbar beweglichen Ringklingen von unterschiedlichem Durchmesser, die beide zur Gehäusevorderseite weisen, wobei die hintere kleinere Ringklinge zugleich eine Ausstoßerfunktion für die größere Ringklinge hat. In der DE 535 694 C ist eine sehr einfache ursprüngliche Ausführungsform eines Zigarrenlochers in Form eines Handgriffs mit einer Nadel und einem konzentrisch auf dem Nadelschaft angeordneten Stirnfräser angesprochen.

Ein weiterer Zigarrenschneider ist in der DE 200 10 164 U1 dargestellt, dessen zwei Ringklingen zur Gehäusefront weisen. Die innere Ringklinge ist im Gehäuse der äußeren Ringklinge über ein Schraubgewinde längsbeweglich gelagert. An der Rückseite des Gehäuses ist ein Ausstoßer angeordnet, der im Innenraum der inneren Ringklinge durch ein weiteres Schraubgewinde längsbeweglich angeordnet ist.

Die US 6,092,289 offenbart die Kombination eines klappbaren Taschenmessers mit einem Zigarrenschneider. Hierbei sind drei unterschiedlich große Ringklingen nebeneinander an einem schwenkbaren Trägerblatt angeordnet.

In der US 5,765,569 ist ein Zigarrenschneider mit einer einzelnen Ringklinge angesprochen, die mittels einer Bajonettführung in einem Gehäuse beweglich gelagert ist.

Die US 1,376,335 zeigt einen weiteren einfachen Zigarrenlocher mit einem Handgriff und einer Nadel.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den bekannten Zigarrenschneider zu verbessern.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.

Der beanspruchte Zigarrenschneider lässt sich einfacher, besser und mit größerer Sicherheit handhaben. Die gewünschte Klingengröße kann leicht und mit hoher Treffsicherheit gewählt werden. Hierfür ist es von Vorteil, dass die Klingen alle in die gleiche Richtung zum Hinterende des Zigarrenschneiders weisen und hintereinander angeordnet sind. Vorder- und Hinterende des Gehäuses lassen sich klar unterscheiden, so dass die gewünschte Klinge im Gegensatz zum Stand der Technik ohne Probieren sofort gefunden und benutzt werden kann. Der Zigarrenschneider hat zudem ein ästhetisch ansprechendes Gehäuse.

Durch die konstruktive Gestaltung ist es möglich, auf bewegliche Funktionsteile zu verzichten und den Zigarrenschneider dadurch besonders kostengünstig herzustellen. Zudem wird die Betriebssicherheit verbessert. Feste Funktionsteile können im Gegensatz zu beweglichen Teilen nicht durch Verkanten, Verklemmen oder dergleichen funktionsunfähig werden.

Der beanspruchte Zigarrenschneider bietet eine besonders einfache und für jeden Benutzer eingängige Handhabung. Er kommt mit wenigen Teilen aus und hat eine kleine Baugröße. Für die Benutzung genügt es, das Gehäuse an einer Stelle zu öffnen und die gewünschte Klinge freizulegen.

In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im Einzelnen zeigen:

1: einen Zigarrenschneider mit geschlossenem Gehäuse in seitlicher Aussenansicht,

2: den Zigarrenschneider von 1 mit gestrichelt eingezeichneten, innenseitig verborgenen Funktionsteilen,

3: einen geöffneten Zigarrenschneider in Explosionsdarstellung seiner Teile,

4 und 5: einen geöffneten Zigarrenschneider in Ausstoßstellung für zwei unterschiedliche Klingen,

6: einen Längsschnitt durch das hintere Gehäuseteil und den Ausstoßer,

8 und 8: einen Längsschnitt und eine geklappte Draufsicht des mittleren Gehäuseteils und ersten Klingenhalters und

9 und 10: einen Längsschnitt und eine geklappte Draufsicht auf das vordere Gehäuseteil und den zweiten Klingenhalter.

1 und 2 zeigen einen Zigarrenschneider (1) in geschlossener Form, der mit zwei oder mehr unterschiedlich großen Klingen (4,5) ausgerüstet ist, um die Enden unterschiedlich großer Zigarren einschneiden oder abschneiden zu können.

Der Zigarrenschneider (1) kann an seinem Hinterende (28) mit einem beliebig geeigneten Halter (3) ausgerüstet sein. Dies kann z.B. ein Haken, ein Tragring oder Schlüsselring sein. Hierdurch lässt sich der Zigarrenschneider (1) am Schlüsselbund, an der Kleidung oder an sonstiger beliebiger Stelle befestigen. Auf den Halter (3) kann alternativ verzichtet werden.

Das hülsenförmige Gehäuse (2) des Zigarrenschneiders (1) besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus drei in der Längsachse (29) hintereinander angeordneten Gehäuseteilen (9,13,21), die untereinander lösbar in einer beliebig geeigneten Weise, z.B. durch die in den anderen Figuren gezeigten und nachfolgend beschriebenen Schraubgewinde (11,16,19,25) verbunden sind. Alternativ können Bajonettkupplungen, Klemmverbindungen oder sonstige geeignete Verbindungsmittel eingesetzt werden.

Das Gehäuse (2) wird von einem stiftförmigen Ausstoßer (9) durchsetzt, der mit dem hinteren Gehäuseteil (9) starr verbunden ist und von diesem wegragt. Auf dem Ausstoßer (9) sind die anderen hülsenförmigen Gehäuseteile (6,7) hintereinander angeordnet und geführt. Das mittlere Gehäuseteil (6) bildet einen ersten Klingenhalter (6) mit einer ersten Klinge (4). Das dritte und zugleich vordere Gehäuseteil (21) bildet einen zweiten Klingenhalter (7) mit einer zweiten Klinge (5). Der Ausstoßer (9) durchsetzt alle anderen Gehäuseteile (13,21) und ragt mit seiner Spitze (30) am Vorderende (27) des Gehäuses aus dem vorderen Gehäuseteil (21) durch eine dortige Auslassöffnung (23).

Wie 1 und 2 verdeutlichen, besitzt das Gehäuse (2) eine ellipsoide Form, die vorzugsweise mittensymmetrisch ist. Diese Form ähnelt derjenigen einer Zigarre, für die der Zigarrenschneider (1) auch bestimmt ist. Der Ausstoßer (9) besitzt eine verrundete Spitze (30), mit der er durch die Auslassöffnung (23) ragt. Die Rundung der Spitze (30) schließt mit dem Rand der Auslassöffnung (23) bündig ab, so dass die Spitzenrundung in die weiterführende elliptische Gehäuserundung des vorderen Gehäuseteils (21) übergeht. Die Länge der einzelnen Gehäuseteile (9,13,21) ist vorzugsweise so gewählt, dass sich die in 1 gezeigte gleichmäßige Form und Unterteilung ergibt. Die vorderen und hinteren Gehäuseteile (9,21) sind dabei in etwa gleich lang. Das mittlere Gehäuseteil (13) ist demgegenüber kürzer und ist im mittleren Bereich des Gehäuses (2) angeordnet. Es hat durch diese Formgebung und Anordnung eine ähnliches Aussehen, wie die Bauchbinde einer Zigarre.

Wie 3 und 7 bis 10 verdeutlichen, sind die Klingen (4,5) ringförmig ausgebildet und stellen sogenannte Rundklingen, Rundmesser oder Rundcutter dar. Sie werden durch angeschrägte und geschärfte Randkanten der Ringe oder Hülsen gebildet. Die Durchmesser der Klingen (4,5) sind unterschiedlich groß, wobei die Klinge (4) am mittleren Gehäuseteil (13) bzw. an dem hiervon gebildeten ersten Klingenhalter (6) einen größeren Durchmesser hat als die zweite Klinge (5) am vorderen Gehäuseteil (21) bzw. dem hiervon gebildeten zweiten Klingenhalter (7).

Die Klingenhalter (6,7) haben eine im Durchmesser abgestufte Form und greifen bei ihrer axialen Verbindung teilweise ineinander. 2 zeigt diese Anordnung in einer vereinfachten verborgenen Darstellung.

Das hintere Gehäuseteil (9) besitzt eine den Ausstoßer (8) ringförmig umgebende Aufnahmeöffnung (10) mit einem Innengewinde (11). An deren Stirnseite ist eine umlaufende ringförmige Ausnehmung (12) angeordnet. Am Innengewinde (11) kann das mittlere Gehäuseteil (13) bzw. der erste Klingenhalter (6) angeschraubt werden.

Der erste Klingenhalter (6) ist hülsenförmig gestaltet und besitzt eine zentrale Durchgangsbohrung (14), die auf den Durchmesser des Ausstoßers (8) abgestimmt ist und die als Hülsenführung dient. An das Gehäuseteil (13), welches die Außenkontur im geschlossenen Zustand des Zigarrenschneiders (1) bestimmt, schließt sich ein im Durchmesser verkleinerter Gehäusevorsprung (18) an, der außenseitig ein Schraubgewinde oder Außengewinde (19) zur Verbindung mit dem hinteren Gehäuseteil (9) trägt. Stirnseitig schließt sich an den Gehäusevorsprung (18) die ringförmige Klinge (4) an, die einen größeren Innendurchmesser als die Durchgangsbohrung (14) aufweisen kann. Am Übergang des Gehäusevorsprungs (18) in das Gehäuseteil (13) kann eine Eindrehung mit einem Sicherungsring (20) angeordnet sein. Dies ist z.B. ein Reibring aus Kunststoff oder Gummi, der bei der Verbindung der Gehäuseteile (9,13) mit der Ausnehmung (12) am hinteren Gehäuseteil (9) in Kotakt tritt und durch Reibschluss das unbeabsichtigte Lösen des Schraubgewindes (11,19) verhindert.

Im Gehäuseteil (13) ist eine Aufnahmeöffnung (15) angeordnet, die ein Innengewinde (16) aufweist. Die Form und Größe der Aufnahmeöffnung (15) ist an die Form der Gehäusespitze (27) angepasst, was nachfolgend zu 4 und 5 noch im Einzelnen erläutert wird. Der Durchmesser der im Querschnitt kreisrunden und ggf. in der Seitenansicht im Endbereich konischen Aufnahmeöffnung (15) ist größer als der Durchmesser der zweiten Klinge (5). Am stirnseitigen Rand der Aufnahmeöffnung (15) kann ebenfalls eine ringförmige Ausnehmung (17) angeordnet sein, deren Kontur wie im ersten Fall an einen Sicherungsring (26) am folgenden Gehäuseteil (21) angepasst ist. Die Kontur kann z.B. im Querschnitt ein Viertel Kreisbogen sein.

Das dritte und vordere Gehäuseteil (21) ist länglich ausgebildet und dient als Griffteil beim Schneiden der Zigarre. Es hat eine innenliegende zentrale Durchgangsbohrung (22) zur Aufnahme und Führung des Ausstoßers (9), die stirnseitig in die Auslassöffnung (23) mündet. Am rückwärtigen Ende hat das Gehäuseteil (21) bzw. der hiervon gebildete zweite Klingenhalter (7) ebenfalls einen im Durchmesser verkleinerten Gehäusevorsprung (24), an dem die besagte zweite Klinge (5) angeordnet ist. Der Gehäusevorspruch (24) trägt ein Außengewinde (25) und einen Sicherungsring (26). Das Außengewinde (25) wird in das Innengewinde (16) des mittleren Gehäuseteils (13) eingeschraubt. Die Aufnahmeöffnung (15) nimmt dabei den Gehäusevorsprung (24) und die Klinge (5) auf.

Wie 3 in der Explosionsdarstellung verdeutlicht, weisen beide Klingen (4,5) in die gleiche Richtung und zum hinteren Gehäuseteil (9). In die gleiche Richtung weisen auch die Gehäusevorsprünge (18,24).

Zum Schneiden einer Zigarre wird die benötigte Klinge (4,5) ausgewählt. Die größere Klinge (4) ist für dicke Zigarren und die kleinere Klinge (5) für dünnere Zigarren, z.B. Zigarillos, vorgesehen. Dementsprechend schraubt der Benutzer das Gehäuse (2) am mittleren oder vorderen Gehäuseteil (13,21) auf und legt dadurch die dortige Klinge (4,5) frei. Wenn die größere Klinge (4) benötigt wird, bleiben die beiden Gehäuseteile (13,21) miteinander verbunden und bilden hierdurch ein längeres Griffstück. Wenn die kleinere Klinge (5) benötigt wird, wird nur das vordere Gehäuseteil (21) abgeschraubt und benutzt.

Zum Anschneiden oder Abschneiden der Zigarrenspitze wird die freigelegte Klinge (4,5) axial an die Zigarrenspitze angesetzt und eingedrückt oder eingedreht. Durch die Ringklinge oder das Ringmesser wird dabei ein Stückchen von der Zigarrenspitze abgetrennt und verbleibt beim Entfernen der Klinge (4,5) in deren Innenraum. Dieser Tabakrest kann mit dem Ausstoßer (8) anschließend wieder entfernt werden, wobei auch die benutzte Klinge (4,5) gereinigt wird.

4 und 5 verdeutlichen hierbei das diesbezügliche Vorgehen. Bei der Variante von 4 wurde die größere Klinge (4) benutzt, wobei die Gehäuseteile (13,21) miteinander verbunden sind. Zum Ausstoßen des Tabakrestes werden diese Gehäuseteile (13,21) umgedreht und mit der Auslassöffnung (22) voraus auf den Ausstoßer (8) gesteckt. Hierbei taucht das vordere Gehäuseteil (21) mit seiner konisch oder elliptisch verjüngten Spitze (27) in die Aufnahmeöffnung (10) am hinteren Gehäuseteil (9), die hierfür eine entsprechende Form und Größe aufweist. Die Gehäusespitze (27) bzw. Auslassöffnung (23) kann hierbei am Boden der Aufnahmeöffnung (10) auftreffen, von wo aus auch der Ausstoßer (8) ausgeht. Durch dieses Eintauchen kann am rückwärtigen Ende der Ausstoßer (8) mit seiner Spitze (30) durch die Klinge (4) hindurchtreten und den Tabakrest auswerfen. Die axiale Länge der miteinander verbundenen Gehäuseteile (13,21) von der Auslassöffnung (23) bis zum Schneidrand der Klinge (4) ist gleich groß oder kleiner als die Länge des Ausstoßers (8) vom Boden der Ausnehmung (10) bis zum Beginn der Spitze (30) oder deren Verrundung.

5 verdeutlicht die andere Variante, bei der die kleinere Klinge (5) gewählt wurde. In diesem Fall bleiben die hinteren Gehäuseteile (9,13) miteinander verbunden. Zum Ausstoßen des Tabakrestes wird das vordere Gehäuseteil (21) wiederum in umgekehrter Ausrichtung auf den Ausstoßer (8) geschoben und taucht dabei mit seiner verjüngten Spitze in die entsprechend gestaltete rückwärtige Aufnahmeöffnung (15) am mittleren Gehäuseteil (13). Die Auswerferspitze (30) kann wiederum durch die Klinge (5) hindurchtreten und den Tabakrest ausstoßen.

Für diesen Effekt ist es von Vorteil, wenn die Aufnahmeöffnung (15) am mittleren Gehäuseteil (13) stirnseitig bis auf Höhe des Gehäusebundes bzw. der Übergangsstelle in den Gehäusevorsprung (18) reicht. Das vordere Ende der Aufnahmeöffnung (15) kann auch noch weiter nach vorn bis in den Gehäusevorsprung (18) verlegt sein, um dem vorderen Gehäuseteil (21) zum Auswerfen eine ausreichende Eintauchtiefe zu gewähren.

Abwandlungen der gezeigten Ausführungsformen sind in verschiedener Weise möglich. Zum einen kann die äußere Gehäuseform variieren, wobei allerdings eine Verjüngung der Gehäusespitze (27) von Vorteil ist. Zudem können mehr als zwei in der Größe und ggf. auch in der Form unterschiedliche Klingen (4,5) unter Verwendung zusätzlicher Gehäuseteile vorgesehen sein. In diesem Fall werden weitere Gehäuseteile in ähnlicher Gestaltung wie das vorbeschriebende mittlere Gehäuseteil (13) eingesetzt.

Das Gehäuse (2) des Zigarrenschneiders (1) besteht vorzugsweise aus Metall, kann aber auch aus einem beliebigen anderen geeigneten Werkstoff gefertigt sein. Gleiches gilt für die Klingen (4,5).

Das Gehäuse (2) hat mit seinen Teilen im Querschnitt vorzugsweise eine kreisförmige Gestalt. Diese Formgebung kann ebenfalls anders ausgestaltet sein.

1Zigarrenschneider 2Gehäuse 3Halter, Tragring 4erste Klinge 5zweite Klinge 6erster Klingenhalter 7zweiter Klingenhalter 8Ausstosser, Stift 9Gehäuseteil von Ausstosser 10Aufnahmeöffnung 11Schraubgewinde, Innengewinde 12Ausnehmung 13Gehäuseteil erster Klingenhalter 14Durchgangsbohrung 15Aufnahmeöffnung 16Schraubgewinde, Innengewinde 17Ausnehmung 18Gehäusevorsprung 19Schraubgewinde, Außengewinde 20Sicherungsring 21Gehäuseteil zweiter Klingenhalter 22Durchgangsbohrung 23Auslassöffnung 24Gehäusevorsprung 25Schraubgewinde, Außengewinde 26Sicherungsring 27Gehäusespitze, Vorderende Gehäuse 28Gehäuseende, Hinterende Gehäuse 29Längsachse 30Spitze Ausstosser

Anspruch[de]
  1. Zigarrenschneider mit einem hülsenförmigen Gehäuse (2), welches aus mehreren axial hintereinander angeordneten sowie untereinander lösbar verbundenen Gehäuseteilen (9,13,21) besteht, mit mehreren im Gehäuse (2) untergebrachten ringförmigen, unterschiedlich großen Klingen (4,5) mit Klingenhaltern (6,7) und mit einem stiftförmigen Ausstosser (9), dadurch gekennzeichnet, dass der Zigarrenschneider (1) einen das Gehäuse (2) durchsetzenden und mit einem hinteren Gehäuseteil (9) starr verbundenen Ausstosser (9) aufweist, auf dem die Klingenhalter (6,7) und die Klingen (4,5) hintereinander angeordnet sind und mit ihren Klingen (4,5) zum hinteren Gehäuseteil (9) weisen.
  2. Zigarrenschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenhalter (6,7) eine im Durchmesser abgestufte Form aufweisen und teilweise ineinander greifen.
  3. Zigarrenschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstosser (9) vom hinteren Gehäuseteil (9) ausgehend alle folgenden Gehäuseteile (13,21) durchsetzt und mit seiner Spitze (30) am vordersten Gehäuseteil (21) durch eine Auslassöffnung (23) austritt.
  4. Zigarrenschneider nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausstosser (9) eine verrundete Spitze (30) aufweist, deren Rundung mit dem Rand der Auslassöffnung (23) bündig abschließt.
  5. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseteile ein oder mehrere (9,13,21) Schraubgewinde (11,16,19,25) aufweisen.
  6. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen (27,28) Gehäuseteile (9,21) mit dem Ausstosser (8) und mit der einen Klinge (5) jeweils ein Schraubgewinde (11,25) aufweisen.
  7. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die mittlere(n) Klingenhalter (6) auf der einen Seite eine große Aufnahmeöffnung (15) mit einem Innengewinde (16) und auf der anderen Seite einen ringförmigen Gehäusevorsprung (18) mit einer Klinge (4) und einem Außengewinde (19) aufweisen.
  8. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schraubgewinden (11,16,19,25) Sicherungsringe (20,26) angeordnet sind.
  9. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) eine ellipsoide Form aufweist.
  10. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) in Längsrichtung (29) eine symmetrische Unterteilung und Anordnung der Gehäuseteile (9,13,21) aufweist.
  11. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Klingenhalter (6) und das endseitige Gehäuseteil (9) des Ausstossers (8) eine an die endseitige Form und Größe des vordersten (27) Gehäuseteils (21) angepasste Aufnahmeöffnung (10,15) aufweisen.
  12. Zigarrenschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Gehäuse (2) die Klingen (4,5) in den Aufnahmeöffnungen (10,15) des benachbarten Gehäuseteils (9,13) eingetaucht angeordnet sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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