Die Erfindung betrifft einen Zigarrenschneider mit den Merkmalen im
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein solcher Zigarrenschneider ist aus der DE
200 20 265 U1 bekannt. Er besteht aus einem zylinderrohrförmigen Gehäuse,
welches mehrere axial hintereinander angeordnete und untereinander über Schraubgewinde
lösbar verbundene Gehäuseteile aufweist. Die endseitigen Gehäuseteile sind als Klingenhalter
ausgebildet, die jeweils eine ringförmige Klinge, einen sogenannten Rundcutter,
tragen. Die Klingen sind gegeneinander gerichtet und unterschiedlich groß. In jedem
Klingenhalter ist ein eigener Ausstoßer angeordnet, der axial beweglich geführt
ist und eine Rückholfeder aufweist. Die Klingenhalter sind untereinander durch Distanz-
und Verbindungshülsen gekoppelt. Wenn weitere Klingengrößen gewünscht sind, können
zusätzliche Klingenhalter mit Ausstoßer eingeschraubt werden. Der vorbekannte Zigarrenschneider
hat eine große Baulänge, die durch die Distanz- und Verbindungshülsen noch weiter
vergrößert wird. Durch die mehrfach vorhandenen Ausstoßer mit Federlagerung sind
die Baukosten hoch. Die Erscheinungsform ist wenig attraktiv, wobei die gleich aussehenden
vorderen und hinteren Gehäuseenden Probleme bei der Wahl der gewünschten Klinge
bereiten.
Die DE 299 09 289 U1
zeigt einen Zigarrenabschneider mit drei unterschiedlich großen Ringklingen, die
axial ineinander gesteckt und miteinander über Schraubgewinde in Reihe verbunden
werden können. Ferner ist ein mit dem rückwärtigen Gehäuseteil verbundener stiftförmiger
Ausstoßer vorhanden, der im Gehäuseinnenraum endet. Die Klingen sind allesamt nach
vorn gerichtet, wobei zum Schutz der vordersten Klinge ein separater Schraubdeckel
erforderlich ist.
Die DE 200 14 408 U1
befasst sich mit einem Zigarrenbohrer mit zigarrenförmiger Außenkontur, der nur
eine Klinge besitzt. Der Ausstoßer ist lösbar am Frontende des zweiteiligen Gehäuses
eingesteckt. Zur Sicherung der Schraubverbindung der Gehäuseteile ist ein Gummiring
vorgesehen.
Die DE 100 22 137 C1
offenbart einen Zigarrenrundschneider mit zwei konzentrisch in einem Gehäuse angeordneten
und einzeln ausfahrbar beweglichen Ringklingen von unterschiedlichem Durchmesser,
die beide zur Gehäusevorderseite weisen, wobei die hintere kleinere Ringklinge zugleich
eine Ausstoßerfunktion für die größere Ringklinge hat. In der DE
535 694 C ist eine sehr einfache ursprüngliche Ausführungsform eines Zigarrenlochers
in Form eines Handgriffs mit einer Nadel und einem konzentrisch auf dem Nadelschaft
angeordneten Stirnfräser angesprochen.
Ein weiterer Zigarrenschneider ist in der DE
200 10 164 U1 dargestellt, dessen zwei Ringklingen zur Gehäusefront weisen.
Die innere Ringklinge ist im Gehäuse der äußeren Ringklinge über ein Schraubgewinde
längsbeweglich gelagert. An der Rückseite des Gehäuses ist ein Ausstoßer angeordnet,
der im Innenraum der inneren Ringklinge durch ein weiteres Schraubgewinde längsbeweglich
angeordnet ist.
Die US 6,092,289 offenbart
die Kombination eines klappbaren Taschenmessers mit einem Zigarrenschneider. Hierbei
sind drei unterschiedlich große Ringklingen nebeneinander an einem schwenkbaren
Trägerblatt angeordnet.
In der US 5,765,569 ist ein
Zigarrenschneider mit einer einzelnen Ringklinge angesprochen, die mittels einer
Bajonettführung in einem Gehäuse beweglich gelagert ist.
Die US 1,376,335 zeigt einen
weiteren einfachen Zigarrenlocher mit einem Handgriff und einer Nadel.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den bekannten Zigarrenschneider
zu verbessern.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Der beanspruchte Zigarrenschneider lässt sich einfacher, besser und
mit größerer Sicherheit handhaben. Die gewünschte Klingengröße kann leicht und mit
hoher Treffsicherheit gewählt werden. Hierfür ist es von Vorteil, dass die Klingen
alle in die gleiche Richtung zum Hinterende des Zigarrenschneiders weisen und hintereinander
angeordnet sind. Vorder- und Hinterende des Gehäuses lassen sich klar unterscheiden,
so dass die gewünschte Klinge im Gegensatz zum Stand der Technik ohne Probieren
sofort gefunden und benutzt werden kann. Der Zigarrenschneider hat zudem ein ästhetisch
ansprechendes Gehäuse.
Durch die konstruktive Gestaltung ist es möglich, auf bewegliche Funktionsteile
zu verzichten und den Zigarrenschneider dadurch besonders kostengünstig herzustellen.
Zudem wird die Betriebssicherheit verbessert. Feste Funktionsteile können im Gegensatz
zu beweglichen Teilen nicht durch Verkanten, Verklemmen oder dergleichen funktionsunfähig
werden.
Der beanspruchte Zigarrenschneider bietet eine besonders einfache
und für jeden Benutzer eingängige Handhabung. Er kommt mit wenigen Teilen aus und
hat eine kleine Baugröße. Für die Benutzung genügt es, das Gehäuse
an einer Stelle zu öffnen und die gewünschte Klinge freizulegen.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch
dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
1: einen Zigarrenschneider mit geschlossenem
Gehäuse in seitlicher Aussenansicht,
2: den Zigarrenschneider von
1 mit gestrichelt eingezeichneten, innenseitig verborgenen
Funktionsteilen,
3: einen geöffneten Zigarrenschneider
in Explosionsdarstellung seiner Teile,
4 und 5:
einen geöffneten Zigarrenschneider in Ausstoßstellung für zwei unterschiedliche
Klingen,
6: einen Längsschnitt durch das hintere
Gehäuseteil und den Ausstoßer,
8 und 8:
einen Längsschnitt und eine geklappte Draufsicht des mittleren Gehäuseteils und
ersten Klingenhalters und
9 und 10:
einen Längsschnitt und eine geklappte Draufsicht auf das vordere Gehäuseteil und
den zweiten Klingenhalter.
1 und 2
zeigen einen Zigarrenschneider (1) in geschlossener Form, der mit zwei
oder mehr unterschiedlich großen Klingen (4,5) ausgerüstet ist,
um die Enden unterschiedlich großer Zigarren einschneiden oder abschneiden zu können.
Der Zigarrenschneider (1) kann an seinem Hinterende (28)
mit einem beliebig geeigneten Halter (3) ausgerüstet sein. Dies kann z.B.
ein Haken, ein Tragring oder Schlüsselring sein. Hierdurch lässt sich der Zigarrenschneider
(1) am Schlüsselbund, an der Kleidung oder an sonstiger beliebiger Stelle
befestigen. Auf den Halter (3) kann alternativ verzichtet werden.
Das hülsenförmige Gehäuse (2) des Zigarrenschneiders (1)
besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus drei in der Längsachse (29)
hintereinander angeordneten Gehäuseteilen (9,13,21),
die untereinander lösbar in einer beliebig geeigneten Weise, z.B. durch die in den
anderen Figuren gezeigten und nachfolgend beschriebenen Schraubgewinde (11,16,19,25)
verbunden sind. Alternativ können Bajonettkupplungen, Klemmverbindungen oder sonstige
geeignete Verbindungsmittel eingesetzt werden.
Das Gehäuse (2) wird von einem stiftförmigen Ausstoßer (9)
durchsetzt, der mit dem hinteren Gehäuseteil (9) starr verbunden ist und
von diesem wegragt. Auf dem Ausstoßer (9) sind die anderen hülsenförmigen
Gehäuseteile (6,7) hintereinander angeordnet und geführt. Das
mittlere Gehäuseteil (6) bildet einen ersten Klingenhalter (6)
mit einer ersten Klinge (4). Das dritte und zugleich vordere Gehäuseteil
(21) bildet einen zweiten Klingenhalter (7) mit einer zweiten
Klinge (5). Der Ausstoßer (9) durchsetzt alle anderen Gehäuseteile
(13,21) und ragt mit seiner Spitze (30) am Vorderende
(27) des Gehäuses aus dem vorderen Gehäuseteil (21) durch eine
dortige Auslassöffnung (23).
Wie 1 und 2
verdeutlichen, besitzt das Gehäuse (2) eine ellipsoide Form, die vorzugsweise
mittensymmetrisch ist. Diese Form ähnelt derjenigen einer Zigarre, für die der Zigarrenschneider
(1) auch bestimmt ist. Der Ausstoßer (9) besitzt eine verrundete
Spitze (30), mit der er durch die Auslassöffnung (23) ragt. Die
Rundung der Spitze (30) schließt mit dem Rand der Auslassöffnung (23)
bündig ab, so dass die Spitzenrundung in die weiterführende elliptische Gehäuserundung
des vorderen Gehäuseteils (21) übergeht. Die Länge der einzelnen Gehäuseteile
(9,13,21) ist vorzugsweise so gewählt, dass sich die
in 1 gezeigte gleichmäßige Form und Unterteilung ergibt.
Die vorderen und hinteren Gehäuseteile (9,21) sind dabei in etwa
gleich lang. Das mittlere Gehäuseteil (13) ist demgegenüber kürzer und
ist im mittleren Bereich des Gehäuses (2) angeordnet. Es hat durch diese
Formgebung und Anordnung eine ähnliches Aussehen, wie die Bauchbinde einer Zigarre.
Wie 3 und 7
bis 10 verdeutlichen, sind die Klingen (4,5)
ringförmig ausgebildet und stellen sogenannte Rundklingen, Rundmesser oder Rundcutter
dar. Sie werden durch angeschrägte und geschärfte Randkanten der Ringe oder Hülsen
gebildet. Die Durchmesser der Klingen (4,5) sind unterschiedlich
groß, wobei die Klinge (4) am mittleren Gehäuseteil (13) bzw.
an dem hiervon gebildeten ersten Klingenhalter (6) einen größeren Durchmesser
hat als die zweite Klinge (5) am vorderen Gehäuseteil (21) bzw.
dem hiervon gebildeten zweiten Klingenhalter (7).
Die Klingenhalter (6,7) haben eine im Durchmesser
abgestufte Form und greifen bei ihrer axialen Verbindung teilweise ineinander.
2 zeigt diese Anordnung in einer vereinfachten verborgenen
Darstellung.
Das hintere Gehäuseteil (9) besitzt eine den Ausstoßer (8)
ringförmig umgebende Aufnahmeöffnung (10) mit einem Innengewinde (11).
An deren Stirnseite ist eine umlaufende ringförmige Ausnehmung (12) angeordnet.
Am Innengewinde (11) kann das mittlere Gehäuseteil (13)
bzw. der erste Klingenhalter (6) angeschraubt werden.
Der erste Klingenhalter (6) ist hülsenförmig gestaltet und
besitzt eine zentrale Durchgangsbohrung (14), die auf den Durchmesser des
Ausstoßers (8) abgestimmt ist und die als Hülsenführung dient. An das Gehäuseteil
(13), welches die Außenkontur im geschlossenen Zustand des Zigarrenschneiders
(1) bestimmt, schließt sich ein im Durchmesser verkleinerter Gehäusevorsprung
(18) an, der außenseitig ein Schraubgewinde oder Außengewinde (19)
zur Verbindung mit dem hinteren Gehäuseteil (9) trägt. Stirnseitig schließt
sich an den Gehäusevorsprung (18) die ringförmige Klinge (4) an,
die einen größeren Innendurchmesser als die Durchgangsbohrung (14) aufweisen
kann. Am Übergang des Gehäusevorsprungs (18) in das Gehäuseteil (13)
kann eine Eindrehung mit einem Sicherungsring (20) angeordnet sein. Dies
ist z.B. ein Reibring aus Kunststoff oder Gummi, der bei der Verbindung der Gehäuseteile
(9,13) mit der Ausnehmung (12) am hinteren Gehäuseteil
(9) in Kotakt tritt und durch Reibschluss das unbeabsichtigte Lösen des
Schraubgewindes (11,19) verhindert.
Im Gehäuseteil (13) ist eine Aufnahmeöffnung (15)
angeordnet, die ein Innengewinde (16) aufweist. Die Form und Größe der
Aufnahmeöffnung (15) ist an die Form der Gehäusespitze (27) angepasst,
was nachfolgend zu 4 und 5
noch im Einzelnen erläutert wird. Der Durchmesser der im Querschnitt kreisrunden
und ggf. in der Seitenansicht im Endbereich konischen Aufnahmeöffnung (15)
ist größer als der Durchmesser der zweiten Klinge (5). Am stirnseitigen
Rand der Aufnahmeöffnung (15) kann ebenfalls eine ringförmige Ausnehmung
(17) angeordnet sein, deren Kontur wie im ersten Fall an einen Sicherungsring
(26) am folgenden Gehäuseteil (21) angepasst ist. Die Kontur kann
z.B. im Querschnitt ein Viertel Kreisbogen sein.
Das dritte und vordere Gehäuseteil (21) ist länglich ausgebildet
und dient als Griffteil beim Schneiden der Zigarre. Es hat eine innenliegende zentrale
Durchgangsbohrung (22) zur Aufnahme und Führung des Ausstoßers (9),
die stirnseitig in die Auslassöffnung (23) mündet. Am rückwärtigen Ende
hat das Gehäuseteil (21) bzw. der hiervon gebildete zweite Klingenhalter
(7) ebenfalls einen im Durchmesser verkleinerten Gehäusevorsprung (24),
an dem die besagte zweite Klinge (5) angeordnet ist. Der Gehäusevorspruch
(24) trägt ein Außengewinde (25) und einen Sicherungsring (26).
Das Außengewinde (25) wird in das Innengewinde (16) des mittleren
Gehäuseteils (13) eingeschraubt. Die Aufnahmeöffnung (15) nimmt
dabei den Gehäusevorsprung (24) und die Klinge (5) auf.
Wie 3 in der Explosionsdarstellung verdeutlicht,
weisen beide Klingen (4,5) in die gleiche Richtung und zum hinteren
Gehäuseteil (9). In die gleiche Richtung weisen auch die Gehäusevorsprünge
(18,24).
Zum Schneiden einer Zigarre wird die benötigte Klinge (4,5)
ausgewählt. Die größere Klinge (4) ist für dicke Zigarren und die kleinere
Klinge (5) für dünnere Zigarren, z.B. Zigarillos, vorgesehen. Dementsprechend
schraubt der Benutzer das Gehäuse (2) am mittleren oder vorderen Gehäuseteil
(13,21) auf und legt dadurch die dortige Klinge (4,5)
frei. Wenn die größere Klinge (4) benötigt wird, bleiben die beiden Gehäuseteile
(13,21) miteinander verbunden und bilden hierdurch ein längeres
Griffstück. Wenn die kleinere Klinge (5) benötigt wird, wird nur das vordere
Gehäuseteil (21) abgeschraubt und benutzt.
Zum Anschneiden oder Abschneiden der Zigarrenspitze wird die freigelegte
Klinge (4,5) axial an die Zigarrenspitze angesetzt und eingedrückt
oder eingedreht. Durch die Ringklinge oder das Ringmesser wird dabei ein Stückchen
von der Zigarrenspitze abgetrennt und verbleibt beim Entfernen der Klinge (4,5)
in deren Innenraum. Dieser Tabakrest kann mit dem Ausstoßer (8) anschließend
wieder entfernt werden, wobei auch die benutzte Klinge (4,5) gereinigt
wird.
4 und 5
verdeutlichen hierbei das diesbezügliche Vorgehen. Bei der Variante von
4 wurde die größere Klinge (4) benutzt, wobei
die Gehäuseteile (13,21) miteinander verbunden sind. Zum Ausstoßen
des Tabakrestes werden diese Gehäuseteile (13,21) umgedreht und
mit der Auslassöffnung (22) voraus auf den Ausstoßer (8) gesteckt.
Hierbei taucht das vordere Gehäuseteil (21) mit seiner konisch oder elliptisch
verjüngten Spitze (27) in die Aufnahmeöffnung (10) am hinteren
Gehäuseteil (9), die hierfür eine entsprechende Form und Größe aufweist.
Die Gehäusespitze (27) bzw. Auslassöffnung (23) kann hierbei am
Boden der Aufnahmeöffnung (10) auftreffen, von wo aus auch der Ausstoßer
(8) ausgeht. Durch dieses Eintauchen kann am rückwärtigen Ende der Ausstoßer
(8) mit seiner Spitze (30) durch die Klinge (4) hindurchtreten
und den Tabakrest auswerfen. Die axiale Länge der miteinander verbundenen Gehäuseteile
(13,21) von der Auslassöffnung (23) bis zum Schneidrand
der Klinge (4) ist gleich groß oder kleiner als die Länge des Ausstoßers
(8) vom Boden der Ausnehmung (10) bis zum Beginn der Spitze (30)
oder deren Verrundung.
5 verdeutlicht die andere Variante, bei
der die kleinere Klinge (5) gewählt wurde. In diesem Fall bleiben die hinteren
Gehäuseteile (9,13) miteinander verbunden. Zum Ausstoßen des Tabakrestes
wird das vordere Gehäuseteil (21) wiederum in umgekehrter Ausrichtung auf
den Ausstoßer (8) geschoben und taucht dabei mit seiner
verjüngten Spitze in die entsprechend gestaltete rückwärtige Aufnahmeöffnung (15)
am mittleren Gehäuseteil (13). Die Auswerferspitze (30) kann wiederum
durch die Klinge (5) hindurchtreten und den Tabakrest ausstoßen.
Für diesen Effekt ist es von Vorteil, wenn die Aufnahmeöffnung (15)
am mittleren Gehäuseteil (13) stirnseitig bis auf Höhe des Gehäusebundes
bzw. der Übergangsstelle in den Gehäusevorsprung (18) reicht. Das vordere
Ende der Aufnahmeöffnung (15) kann auch noch weiter nach vorn bis in den
Gehäusevorsprung (18) verlegt sein, um dem vorderen Gehäuseteil (21)
zum Auswerfen eine ausreichende Eintauchtiefe zu gewähren.
Abwandlungen der gezeigten Ausführungsformen sind in verschiedener
Weise möglich. Zum einen kann die äußere Gehäuseform variieren, wobei allerdings
eine Verjüngung der Gehäusespitze (27) von Vorteil ist. Zudem können mehr
als zwei in der Größe und ggf. auch in der Form unterschiedliche Klingen (4,5)
unter Verwendung zusätzlicher Gehäuseteile vorgesehen sein. In diesem Fall werden
weitere Gehäuseteile in ähnlicher Gestaltung wie das vorbeschriebende mittlere Gehäuseteil
(13) eingesetzt.
Das Gehäuse (2) des Zigarrenschneiders (1) besteht
vorzugsweise aus Metall, kann aber auch aus einem beliebigen anderen geeigneten
Werkstoff gefertigt sein. Gleiches gilt für die Klingen (4,5).
Das Gehäuse (2) hat mit seinen Teilen im Querschnitt vorzugsweise
eine kreisförmige Gestalt. Diese Formgebung kann ebenfalls anders ausgestaltet sein.
1- Zigarrenschneider
2- Gehäuse
3- Halter, Tragring
4- erste Klinge
5- zweite Klinge
6- erster Klingenhalter
7- zweiter Klingenhalter
8- Ausstosser, Stift
9- Gehäuseteil von Ausstosser
10- Aufnahmeöffnung
11- Schraubgewinde, Innengewinde
12- Ausnehmung
13- Gehäuseteil erster Klingenhalter
14- Durchgangsbohrung
15- Aufnahmeöffnung
16- Schraubgewinde, Innengewinde
17- Ausnehmung
18- Gehäusevorsprung
19- Schraubgewinde, Außengewinde
20- Sicherungsring
21- Gehäuseteil zweiter Klingenhalter
22- Durchgangsbohrung
23- Auslassöffnung
24- Gehäusevorsprung
25- Schraubgewinde, Außengewinde
26- Sicherungsring
27- Gehäusespitze, Vorderende Gehäuse
28- Gehäuseende, Hinterende Gehäuse
29- Längsachse
30- Spitze Ausstosser