Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Es sind Haltevorrichtungen zum Festhalten eines gekrümmten Stoffes,
der von einer Näh- und/oder Stickmaschine bearbeitet werden soll, die auf dem gekrümmten
Stoff mit einem oberen und unteren Faden unter Zusammenarbeit mit einem Schiffchen
und einer vertikal reziprok angetriebenen Nadel Stiche bildet, mit einem Halteelement
mit rohrförmiger Ablagefläche für eine Ablage der unteren Fläche des zu bearbeitenden
Stoffes, einer Preßvorrichtung zum Drücken des Stoffes auf die Haltefläche des Halteelementes,
um den Stoff in die Position zu halten, wobei das Halteelement drehbar um eine Rotationsachse
ist, die sich senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Nadel erstreckt, bekannt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
1 eine schematische Aufsicht auf eine
Mehrkopf-Stickmaschine der vorliegenden Erfindung;
2 einen Querschnitt von den wesentlichen
Teilen der Maschine nach 1;
3 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
III-III in 2,
4 eine perspektivische Ansicht eines
über ein Drehglied nach 1 gehenden seilartigen Elementes;
5(A) eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht des Zustandes vor dem Aufsetzen eines Stoffes auf ein Halteelement durch
ein Preßelement nach 2;
5(B) und 5(C)
perspektivische Ansichten von Abwandlungen des Preß- bzw. Druckelementes;
6 eine perspektivische Ansicht, die den
Zustand vor dem Anordnen des Halteelementes auf einem Drehglied zeigt;
7 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht, die den Zustand vor dem Aufsetzen eines Stoffs auf ein Halteelement durch
ein Andruckelement einer Mehrkopfstickmaschine zur Erläuterung der Erfindung zeigt;
8 einen Querschnitt entsprechend 2
durch die wesentlichen Teile eines Halteelements nach 7;
9 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht, die den Zustand vor dem Aufsetzen eines Stoffs auf ein Halteelement einer
Mehrkopfstickmaschine zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung zeigt;
10 einen Querschnitt entsprechend
2 der wesentlichen Teile eines Halteelements nach
9;
11(A) eine perspektivische Ansicht eines
Halteelementes einer Mehrkopfstickmaschine zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung;
11(B) einen Querschnitt, der die Betriebsweise
des Halteelements nach 11(A) zeigt;
12 eine perspektivische Ansicht der wesentlichen
Teile eine Mehrkopfstickmaschine nach einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
13 einen Querschnitt entsprechend
2 des ersten Ausführungsbeispiels;
14 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
XIV-XIV nach 13;
15 einen Querschnitt entsprechend
2 durch die wesentlichen Teile einer Mehrkopfstickmaschine
nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
16 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
XVI-XVI nach 15;
17 einen Querschnitt entsprechend
2 der wesentlichen Teile einer Mehrkopfstickmaschine
nach einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
18 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
XVIII-XVIII nach 17;
19 einen Querschnitt entsprechend
2 durch die wesentlichen Teile einer Mehrkopfstickmaschine
nach einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
20 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
XX-XX nach 19;
21 eine perspektivische Ansicht der
wesentlichen Teile einer Mehrkopfstickmaschine nach einem fünften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
22 eine Vorderansicht nach
21;
23 eine rechte Seitenansicht der
21, die jedoch eine Haltevorrichtung zum Aufnehmen
eines Stoffes zeigt;
24 eine perspektivische Ansicht der
Haltevorrichtung;
25 einen vertikalen Querschnitt nach
23;
26 eine Ansicht in abgewickelter Form
der Haltevorrichtung;
27 eine vergrößerte perspektivische
Ansicht eines Teils eines Andruckelementes der Haltevorrichtung;
28 eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Teils der Haltevorrichtung, auf die ein Stoff aufgesetzt ist;
29 eine perspektivische Ansicht einer
Haltevorrichtung einer Mehrkopfstickmaschine nach einem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
30 eine Seitenansicht der wesentlichen
Teile der Stickmaschine nach dem sechsten Ausführungsbeispiel;
31 einen vertikalen Querschnitt durch
die Maschine nach 30;
32 eine perspektivische Ansicht einer
Haltevorrichtung einer Mehrkopf-Stickmaschine nach einem siebenten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
33 eine Aufsicht auf die wesentlichen
Teile einer Mehrkopfstickmaschine nach einem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
34 eine Vorderansicht nach
33;
35 eine Querschnittsansicht längs der
Schnittlinie XXXV-XXXV nach 34;
36 eine perspektivische Ansicht des
Wegs eines seilartigen Elementes nach 33;
37 eine Frontansicht der wesentlichen
Teile einer Mehrkopfstickmaschine nach einem neunten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
38 eine Querschnittsansicht längs der
Schnittlinie XXXVIII-XXXVIII nach 37;
39 eine perspektivische Ansicht des Wegs
eines seilartigen Elementes nach 37;
40 eine perspektivische Ansicht einer
Änderung des Wegs des seilartigen Elementes nach 39;
41 eine Aufsicht auf die wesentlichen
Teile einer Mehrkopfstickmaschine nach einem zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
42 eine Frontansicht nach
41;
43 einen Querschnitt längs der Schnittlinie
XLIII-XLIII nach 42;
44 eine perspektivische Ansicht des
Wegs eines seilartigen Elementes des zehnten Ausführungsbeispiels;
45 eine Aufsicht auf eine Mehrkopfstickmaschine
nach einem elften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
46 eine perspektivische Ansicht des
Mechanismus zum Antreiben einer Haltevorrichtung nach dem elften Ausführungsbeispiel;
47 eine Vorderansicht nach
46;
48 einen Querschnitt von 47,
der einen auf die Haltevorrichtung aufgesetzten Stoff zeigt;
49 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht, die den Zustand vor dem Aufsetzen des Stoffs auf die Haltevorrichtung zeigt;
50 eine perspektivische Ansicht, die
die Haltevorrichtung mit darauf aufgesetztem Stoff zeigt;
51 eine perspektivische Ansicht einer
Haltevorrichtung einer Mehrkopfstickmaschine nach einem zwölften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
52 einen Querschnitt, der einen auf
die Haltevorrichtung nach 51 aufgesetzten Stoff zeigt;
53 eine perspektivische Ansicht eines
Antriebsmechanismus einer Haltevorrichtung einer Mehrkopfstickmaschine entsprechend
einem dreizehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
54 eine Vorderansicht von
53;
55 einen senkrechten Querschnitt durch
53;
56 eine Aufsicht auf eine Mehrkopfstickmaschine
nach einem vierzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
57 eine vergrößerte Aufsicht auf einen
Teil der Stickmaschine nach 56;
58 eine vergrößerte perspektivische
Ansicht eines Teils von 57;
59 eine Vorderansicht eines Mechanismus
für den Antrieb einer Haltevorrichtung nach 58;
60 eine vertikale Querschnittsansicht
von 59;
61 einen Querschnitt entsprechend einem
Teil von 60, der jedoch einen von einem Auflagearm
nach 60 unterschiedlichen Auflagearms zeigt;
62(A) und 62(B)
vergrößerte Ansichten der Bodenflächen von zwei benachbarten Drehgliedern nach
58;
63 eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht eines Mechanismus für die Verbindung von seilartigen Elementen mit einer
der Stangen nach 58;
64 eine Seitenansicht einer Haltevorrichtung
nach 60;
65 eine Vorderansicht der Haltevorrichtung;
66(A) und 66(B)
Querschnittsansichten entsprechend einem Teil nach 60
und einem Teil nach 61 von wesentlichen Teilen einer
Mehrkopfstickmaschine nach einem fünfzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
67 eine Aufsicht auf eine Mehrkopfstickmaschine
nach einem sechzehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
68 eine Querschnittsansicht eines Mechanismus
für den Antrieb einer Haltevorrichtung nach 67;
69 eine Querschnittsansicht längs der
Schnittlinien LXIX-LXIX nach 68; und
70 und 71
perspektivische Ansichten von zwei unterschiedlichen Arten von Transmissionsplatten
nach 67.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden
nun in bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Ein Beispiel zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung ist in den
1 bis 6 dargestellt.
In 1 ist eine Mehrkopfstickmaschine schematisch
in Aufsicht dargestellt. Fünf zylindrische Schiffchenbasen 56 sind unter
einem Maschinentisch 1 mit gleichem Abstand in Längs- oder Querrichtung
des Maschinentischs 1 voneinander angeordnet, so daß sie unter ihrem entsprechenden
Nähkopf 50 positioniert sind, die später beschrieben werden. Jede Schiffchenbasis
56 weist eine axiale Richtung senkrecht zu der Seitenrichtung des Maschinentischs
1 auf. Eine Stichplatte 57 mit einem darin ausgeformten Nadelloch
55 ist an einem oberen Bereich jeder Schiffchenbasis 56 befestigt.
X-Achsen-Antriebsvorrichtungen 11 und Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen
13 sind unter dem Maschinentisch 1 angeordnet. Jede der X-Achsen-Antriebsvorrichtung
11 sowie der Y-Achsen-Antriebsvorrichtung 13 ist als Riemenantriebsvorrichtung
ausgebildet, die einen durch einen Impulsmotor aufgrund von Daten eines zu stickenden
Musters angetriebenen Gurt oder Riemen aufweist, derart, daß die Gurte oder Riemen
der X-Achsen-Antriebsvorrichtungen 11 und der Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen
13 jeweils reziprok in die Richtung der X-Achse und die Richtung der Y-Achse
bewegt werden.
Ein X-Achsenantriebselement 2 und ein X-Achsenantriebselement
10 sind auf dem Maschinentisch 1 angeordnet und mit den Riemen
der X-Achsen-Antriebsvorrichtungen 11 und der Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen
13 jeweils verbunden, so daß das X-Achsenantriebselement 2 und
das Y-Achsenantriebselement 10 jeweils in die Richtung der X-Achse und
die Richtung der Y-Achse bewegt werden, wenn die X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
11 und die Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 13 angetrieben werden.
Eine Antriebsstange 34 ist gleitend auf dem Y-Achsenantriebselement
10 über eine Mehrzahl von mit dem Y-Achsenantriebselement 10 verbundenen
Stangenlagern 35 gelagert. Die Antriebsstange 34 ist mit einem
Ende an einem Antriebsblock 17 befestigt, der mit dem X-Achsenantriebselement
2 verbunden ist, so daß die Antriebsstange 34 in die Richtung
der X-Achse zusammen mit dem X-Achsenantriebselement 2 bewegbar ist und
daß weiterhin die Antriebsstange 34 in die Richtung der Y-Achse relativ
zu dem X-Achsenantriebselement 2 bewegbar ist, wenn das Y-Achsenantriebselement
10 bewegt wird.
Der Aufbau der Stickmaschine wird nun in Verbindung mit einem der
Nähköpfe 50 und seiner zugeordneten Schiffchenbasis 56 erklärt,
wobei eine Haltevorrichtung für den Stoff später beschrieben wird. Die Konstruktion
der Nähköpfe ebenso wie die Konstruktion ihrer zugeordneten Mechanismen sind für
alle die gleichen.
Wie in den 2 und 3
gezeigt ist, umfaßt jeder Nähkopf 50 eine Nadelstange 52 und eine
Näh- bzw. Sticknadel 54, die am unteren Ende der Nadelstange
52 befestigt ist. Die Schiffchenbasis 56 umfaßt ein darin angeordnetes
Schiffchen 58, die unter der Stichplatte 57 angeordnet ist. Wie
es allgemein bekannt ist, wird, um einen Nähvorgang durchzuführen, die Nähnadel
54 zusammen mit der Nadelstange 52 vertikal reziprok bewegt, während
das Schiffchen 58 synchron mit der Nadelstange 52 drehbar angetrieben,
um so durch obere und untere Fäden auf einem Teil eines Stoffes 46 Stiche
zu bilden, der über der Stichplatte 57 positioniert ist.
Zwei Trägerbasen 12 sind an beiden Seiten der Schiffchenbasis
56 angeordnet und an der unteren Oberfläche des X-Achsenantriebselementes
10 über Schrauben 14 befestigt. Eine Platte 16, die so
ausgebildet ist, daß sie sich nicht mit der Schiffchenbasis 56 stört, ist
an den Vorderflächen der Trägerbasis 12 befestigt (siehe 3).
Ein zylindrisches Abstützelement 20 umfaßt ein hinteres Ende mit einer
Vielzahl von Armen 21, die an ihrer inneren Fläche befestigt sind. Die
Arme 21 sind mit der Vorderfläche der Platte über Schrauben 22
verbunden, so daß das Abstützelement 20 an der Platte 16 befestigt
ist. Das Abstützelement 20 ist so angeordnet, daß es die Schiffchenbasis
56 umgibt und umfaßt einen langgestreckten Nadelschlitz 24, der
an einer Stelle über dem Nadelloch 55 in der Stichplatte 57 gebildet
ist. Der Nadelschlitz 24 erlaubt die Einführung der Näh- bzw. Sticknadel
54 und er ist in Längsrichtung in der Richtung der Y-Achse ausgerichtet.
Die Länge des Nadelschlitzes 24 ist so festgelegt, daß sie dem Bewegungsbereich
des Y-Achsenantriebselementes 10 entspricht. Ein Flansch 26 ist
mit dem hinteren Ende des Abstützelementes 20 gebildet und dieser erstreckt
sich von dem hinteren Ende nach außen.
Ein ringförmiges Drehglied 30 ist drehbar auf einer äußeren
Fläche des hinteren Endes des Abstützelementes 20 befestigt, ist aber in
die Richtung der Y-Achse zusammen mit dem Abstützelement 20 bewegbar. Somit
ist das Drehglied 30 gleitend zwischen dem Flansch 26 und einem
Anschlagring 28 angeordnet, der an der äußeren Fläche des Abstützelmentes
20 derart befestigt ist, daß er sich nicht in die Richtung der Y-Achse
relativ zu dem Abstützelement 20 bewegt. Das Drehglied 30 umfaßt
eine ringförmige Vertiefung 32 auf einem Teil von dessen äußerer Oberfläche
an einer Stelle benachbart zu dem Y-Achsenantriebselement 10. Der andere
Teil der äußeren Oberfläche des Drehgliedes 30 sieht eine Befestigungsfläche
31 für eine Anordnung eines Halteelementes 40 auf ihr vor.
Um die lineare Bewegung der Stange 34 in die Drehbewegung
des Drehgliedes 30 umzuwandeln, ist ein seilartiges Element,
wie ein Draht oder ein Stahlreifen über die ringförmige Vertiefung 32 geführt,
wobei beide Endbereiche über Riemenscheiben 38 geführt sind, die auf dem
Y-Achsenantriebselement beidseitig des Abstützelementes 20 befestigt sind
und die dann mit feststehenden Blöcken 36 verbunden sind, die ihrerseits
an der durch das X-Achsenantriebselement 2 angetriebenen Stange
34 befestigt sind. Somit wird, wenn die Stange 34 in die Richtung
der X-Achse durch das X-Achsenantriebselement 2 bewegt wird, das seilartige
Element 37 bewegt, um das Drehglied 30 relativ zu dem Abstützelement
20 zu bewegen.
Der Weg des seilartigen Elementes 37 ist in 3
dargestellt. Wie aus 3 zu erkennen ist, wird das seilartige
Element in der ringförmigen Vertiefung 32 des Drehgliedes 30 über
eine Länge von eineinhalb Längen der Umfangslänge der ringförmigen Vertiefung
32 geführt, so daß das Drehglied 30 anderthalb Mal gedreht wird,
wie die Stange 34 um eine Länge entsprechend der Länge, über die das seilartige
Element 37 in der ringförmige Vertiefung 32 geführt ist, bewegt.
Die Anzahl der Umdrehungen des Drehgliedes 30 kann wie gewünscht festgelegt
werden, indem die Anzahl der Umschlingungen des seilartigen Elementes
37 über das Drehglied 30 sowie die Länge des von der Stange
34 bewegten seilartigen Elementes 37 gewählt wird, so daß eine
spiralförmige Nähoperation durchgeführt werden kann.
Wie in 2 gezeigt wird, ist das Halteelement
40, das eine zylindrische Form aufweist, lösbar an der Befestigungsfläche
31 des Drehgliedes 30 befestigt. Das Halteelement 40
umfaßt eine Ablagefläche 42, auf der der Stoff 46 (eine Kappe
in diesem Ausführungsbeispiel) mittels eines Preß- oder Druckringes 44
gehalten wird. Dadurch bilden das Drehglied 30, das Halteelement
40 und der Preßring 44 eine Haltevorrichtung zum drehbaren Halten
des Stoffes 46.
Der Stoff 46 vor dem Aufsetzen und Befestigen auf dem Halteelement
40 ist in 5(A) gezeigt. Das Halteelement
40 vor dem Befestigen auf dem Drehglied 30 ist in 6
dargestellt. Wie aus diesen Zeichnungen zu sehen ist, wird der Stoff 46
auf die Auflagefläche 42 des Halteelementes 40 aufgesetzt und
der Preßring 44 wird danach um die äußere Oberfläche des Stoffs
46 gelegt. Der Preßring 44 wird dann durch Verriegelungseingriff
einer Hakenvorrichtung 44a festgezogen, so daß der Stoff 46 auf
die Auflagefläche 42 des Halteelements 40 gepreßt wird. Das Halteelement
40, auf dem der Stoff 46 so gehalten wird, wird auf die Befestigungsfläche
31 des Drehgliedes 30 geschoben und dann in dieser Stellung mittels
eines nicht dargestellten Verriegelungsmechanismus festgelegt. Wie in
2 gezeigt wird, wird die innere Umfangsfläche des Halteelementes
40 gegenüberliegend zu der Auflagefläche 42 durch die äußere Umfangsfläche
des Abstützelementes 20 stabil gelagert. Der Preßring 44 kann
aus elastischem Material sein und als Gummiriemenring 44a entsprechend
5(B) und als Ringbandfeder 44B entsprechend
5(C) ausgebildet sein.
Um einen Näh- bzw. Stickvorgang auf dem Stoff 46 durchzuführen,
wird der Stoff 46 auf das Halteelement 40 aufgesetzt und dann
wie oben beschrieben mit diesem zusammen auf das Drehglied 30 aufgeschoben.
Das Drehglied 30 wird in Richtung der Y-Achse zusammen mit dem Abstützelement
20 bewegt, wenn das Y-Achsenantriebselement 10 durch die Y-Antriebsvorrichtungen
13 auf der Grundlage von das zu stickende Muster beschreibenden Daten in
bezug auf die Y-Achse bewegt wird, während das Drehglied 30 relativ zu
dem Abstützelement 20 bewegt wird, wenn die Stange 34 zusammen
mit dem X-Achsenantriebselement 2 durch die X-Achsenantriebsvorrichtungen
11 auf der Grundlage der Daten des zu stickenden Musters in bezug auf die
X-Achse bewegt wird. Somit wird der auf dem Drehglied 30 über das Halteelement
40 befestigte Stoff zusammen mit dem Abstützelement 20 in die
Richtung der Y-Achse bewegt und rotiert in einer Ebene, die senkrecht zu der Y-Achse
liegt und sich in Richtung der X-Achse erstreckt. Die Nadelstange 52 und
das Schiffchen 58 werden mit einer solchen Bewegung des Stoffes
46 synchron angetrieben, um Stiche in dem gewünschten Muster auf einem
Bereich des zu bestickenden Stoffes (im folgenden als "Stickbereich" bezeichnet)
durch den oberen und unteren Faden zu bilden. In diesem Ausführungsbeispiel ist
der Stickbereich ein Seitenbereich der Kappe, die eine im wesentlichen zylindrische
Form aufweist.
Wie in 2 gezeigt wird, wird die Krümmung
des Abstützelementes 20 so bestimmt, daß sie derjenigen des zu stickenden
Bereichs des Stoffes 46 entspricht. Wie darüber hinaus in 2
gezeigt wird, erstreckt sich das Abstützelement 20 nach vorn über das vordere
Ende oder freie Ende des Halteelementes 40 hinaus, um eine Abstützung für
den zu stickenden Bereich des Stoffs 46 vorzusehen, der sich von dem Halteelement
40 erstreckt. Dies kann verhindern, daß der zu stickende Bereich nach oben
und nach unten bewegt wird, wenn die Näh- bzw. Sticknadel 54 für den Stickvorgang
nach oben und nach unten bewegt wird. Darüber hinaus kann der zu bestickende Bereich
nicht bei einer Position über der Stichplatte 57 deformiert werden, wenn
der Stoff in die Richtung der Y-Achse bewegt wird oder wenn er in der Ebene der
X-Achse gedreht wird.
Zusätzlich ist, wie in 2 gezeigt wird,
das freie Ende des Halteelementes 40 so positioniert, daß es sich nicht
vor das Nadelloch 55 der Stichplatte 57 erstreckt, so daß der
zu bestickende Bereich über die gesamte Umfangslänge genäht bzw. gestickt werden
kann.
Da das Drehglied 30 sich anderthalb Mal um das Abstützelement
20 basierend auf den Daten des Musters in bezug auf die X-Achse gedreht
werden kann, kann der zu bestickende Bereich auch anderthalb Mal gedreht werden.
Dies bestimmt ein vorteilhaftes Merkmal in bezug auf Näh- bzw. Stickmaschinen des
Standes der Technik, bei denen der Drehwinkel des Stoffes begrenzt ist. Somit ist
es nicht nötig, die Näh- bzw. Stickoperation zu stoppen, um die Position des Stoffes
46 relativ zu dem Haftelement 40 zu ändern, wenn eine Stickoperation
über die gesamte Umfangslänge durchgeführt werden soll. Darüber hinaus ist es, insbesondere
in Fällen, bei denen das zu bestickende Muster kontinuierlich in Umfangsrichtung
vorgesehen ist, nicht notwendig, die Datendes vorgesehenen Musters zu teilen und
es ist nicht notwendig, einen Musteranpassungsvorgang durchzuführen, nachdem jeder
Stickvorgang für einen begrenzten Umfangsbereich durchgeführt wurde.
Das erste bis vierte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird nun in bezug auf die 12 bis 20
beschrieben, wobei die 7 bis 11
als Abwandlungen des vorherigen Beispiels zur Erläuterung herangezogen werden und
eine Erklärung derselben Teile, wie in dem Beispiel weggelassen, wobei die gleichen
Bezugszeichen verwendet werden.
Das abgewandelte Beispiel zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung
wird nun in bezug auf die 7 und 8
beschrieben. In diesem Beispiel ist der zu bearbeitende Stoff 46A ein gewölbtes
bzw. gekrümmtes Gewebestück, wie ein Frontseitenstück einer Kappe, bevor dieses
mit anderen Stücken zur Bildung der Kappe zusammengesetzt ist. Obwohl der Stoff
46A dieses Ausführungsbeispiel keine vollständige zylindrische Form aufweist
und unterschiedlich zu dem zu bestikenden Bereich des Stoffes 46 des ersten
Ausführungsbeispiels mit im wesentlichen zylindrischer Form ist, kann der Stoff
46A auf das Drehglied 30 mittels des Halteelementes
40 und des Preßrings 44 aufgesetzt werden, wie in 8
gezeigt wird. Vorzugsweise weist der Stoff 46A eine relativ größere Steifheit
auf, um die gekrümmte Ausbildung während des Näh- bzw. Stickvorgangs aufrechtzuerhalten.
Ein weiteres abgewandeltes Beispiel zur Erläuterung der vorliegenden
Erfindung wird nun in bezug auf die 9 und
10 beschrieben. Dieses Beispiel ist für das
Nähen eines zylindrischen Stoffes 46B geeignet, der eine relativ niedrigere
Steifheit aufweist, wie ein Handgelenkband oder ein Kopfband für Sportzwecke. In
diesem Ausführungsbeispiel umfaßt das Halteelement 40 ein Hilfshalteelement
43, das mit ihm über einen sich von dem freien Ende des Halteelementes
40 nach vorn erstreckenden Arm 41 verbunden ist. Das Hilfshalteelement
43 ist ringförmig ausgebildet und hat einen äußeren Durchmesser entsprechend
dem Durchmesser der Auflagefläche 42 des Halteelementes 40. Darüber
hinaus werden in diesem Ausführungsbeispiel zwei Preßelemente 44 verwendet,
die den Stoff 46B auf die Auflagefläche 42 des Halteelementes
40 und auf die äußere Oberfläche des Hilfshalteelementes 43 drücken,
so daß der Stoff 46B mit relativ niedriger Steifheit stabil an zwei Stellen
vor und hinter dem Nadelschlitz 24 oder dem Nadelloch 55 gehalten
werden kann.
Ein noch weiteres abgewandeltes Beispiel zur Erläuterung der vorliegenden
Erfindung wird nun in bezug auf die 11(A) und
11(B) beschrieben. In diesem Beispiel weist
das Halteelement 40 zwei Finger 60 auf, die sich nach vorn entsprechend
11(A) erstrecken, so daß die Kappe oder der Stoff
46 auf den Finger 60 über Klammern 61 (nur eine ist in
11(B) gezeigt) befestigt werden kann. Das Halteelement
40 mit den Fingern 60 nach diesem Beispiel ist auch gut dafür
geeignet, das gekrümmte Gewebestück oder Stoff 46(A) der ersten Abwandlung
des Beispiels zu halten.
Erstes Ausführungsbeispiel
Das erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
unter Bezugnahme auf die 12 bis 14
beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel sind eine Mehrzahl von Stützstangen
71 (fünf in diesem Ausführungsbeispiel) vorgesehen, deren hintere Enden
mit der Platte 16 der Abstützbasis 12 verbunden sind, die wiederum
an dem Y-Achsenantriebselement 10 befestigt ist. Die Stützstangen
71 erstrecken sich parallel zueinander in der Richtung der Y-Achse und
ihre vorderen Enden sind mit einer Scheibe 72 verbunden. Ein drehbarer
Mantel 70 ist drehbar auf jedem der Stützstangen 71 angeordnet.
Das Drehglied 30 wird drehbar durch die Stützstangen
71 an einer Stellung, benachbart zu dem Y-Achsenantriebselement
10 gelagert, aber es wird eine Bewegung in die Richtung der Y-Achse relativ
zu den Stützstangen 71 verhindert. Wenn in diesem Ausführungsbeispiel das
Drehglied 30 durch das X-Achsenantriebselement 2 in bezug auf
die X-Achse auf de r. Grundlage der Musterdaten gedreht wird, werden die Mäntel
70 relativ zu ihrer entsprechenden Stützstange 71 bewegt. Daher
wird kein Gleitwiderstand zwischen jedem der Mäntel und dem auf dem Drehglied
30 befestigten Stoff 46 erzeugt, so daß der Stoff 46
längs der Mäntel 70 gedreht werden kann, ohne daß er von den Mänteln
70 festgehalten wird.
Zwei Verbindungsstangen 73 sind zwischen der Platte
16 und der Scheibe 72 befestigt und sind auf beiden Seiten der
Schiffchenbasis 56 angeordnet. Ein Abstützelement 20A mit einem
Nadelschlitz 24 ist zwischen den Verbindungsstangen 73 befestigt.
Das Abstützelement 20A hat die Form einer gekrümmten Platte, deren Krümmung
der Krümmung des zu bestickenden Bereichs des Stoffs 46 entspricht. Das
Abstützelement 20A dient nur dazu, den Bereich über der Stichplatte
57 abzudecken.
Zweites Ausführungsbeispiel
Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
in bezug auf die 15 und 16
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel betrifft eine Abwandlung des X-Achsenantriebsmechanismus
zum Drehen des Drehgliedes. In diesem Ausführungsbeispiel wird ein Einstellzahnrad
44 um das Drehglied 30 herum durch Befestigen eines Einstellriemens
an der Umfangsbodenfläche der ringförmigen Vertiefung 32 des Drehgliedes
30 gebildet. Ein Impuls- oder Schrittmotor 46 ist an der Platte
16 der Abstützbasis 12 befestigt und wird auf der Grundlage von
Musterdaten in bezug auf die X-Achse angetrieben. Ein Einstellriemenrad
77 ist an der Ausgangswelle des Motors 76 befestigt. Über das
Einstellriemenrad 77 und dem Einstellzahnrad 74 des Drehgliedes
30 ist ein Einstellriemen 78 geführt, so daß das Drehglied
30 durch Antreiben des Impulsmotors 76 gedreht werden kann, um
eine zuverlässige Steuerung der Drehstellung des Drehgliedes 30 durchzuführen.
Somit können in diesem Ausführungsbeispiel die X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
11 und ihre zugeordneten X-Achsenantriebselemente 2 und die Stange
34 weggelassen werden, die in die obigen Ausführungsbeispielen benötigt
werden.
Drittes Ausführungsbeispiel
Das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
in bezug auf die 17 und 18
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel ist eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels,
wobei das Einstellzahnrad 74 in direktem Eingriff mit der Einstellscheibe
77 des Impulsmotors 76 ist, so daß der Einstellriemen
78 weggelassen werden kann.
Viertes Ausführungsbeispiel
Das vierte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
in bezug auf die 19 und 20
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel ist eine Abwandlung des dritten Ausführungsbeispiels,
wobei ein Einstellzahnrad 74 auf der inneren Umfangsfläche des Drehgliedes
30 durch Befestigen eines Einstellriemens auf der inneren Umfangsfläche
des Drehgliedes 20 gebildet wird. Der Impulsmotor 76 ist so positioniert,
daß die Einstellriemenscheibe 77 innerhalb des Drehgliedes 30
liegt und in direktem Eingriff mit dem Einstellzahnrad 74 ist.
Die obigen zweiten bis vierten Ausführungsbeispiele sind vorteilhaft
hinsichtlich der ersten, das seilartige Element 37 umfassenden Ausführungsbeispiele,
da der Drehwinkel oder die Anzahl der Umdrehungen des Drehgliedes 30 nicht
begrenzt sind. Daher kann eine kontinuierliche spiralförmige Näh- bzw. Stickoperation
auf einem zylindrischen Stoff über einen langen Nähweg durchgeführt werden.
Die fünften bis siebenten Ausführungsbeispiele werden nun unter Bezugnahme
auf die 21 bis 32
beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele sind insbesondere für das Besticken eines
Stoffes geeignet, der einen kegelstumpfartigen zu bestickenden Bereich aufweist.
Solche kegelstumpfartigen Bereiche werden typischerweise auf bestimmten Arten von
Kappen vorgesehen und diese Ausführungsbeispiele werden in bezug auf eine Stickmaschine
zum Besticken solcher Art von Kappen beschrieben. Darüber hinaus sind in den
21 bis 32
die gleichen Bezugszahlen für die gleichen Teile wie in dem zur Erläuterung der
Erfindung herangezogenen Beispiel vorgesehen.
Fünftes Ausführungsbeispiel
Das fünfte Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die
21 bis 28
beschrieben. Wie in den 21 und 22
gezeigt wird, umfaßt eine Stickmaschine dieses Ausführungsbeispiels ein Drehglied
122, das in die Richtung der Y-Achse zusammen mit dem Y-Achsenantriebselement
10 bewegbar ist und das in einer Ebene parallel zur X-Achse durch die Stange
34 drehbar angetrieben ist. Das Drehglied 122 ist vor einer Platte
114 angeordnet, die über die Basisplatten 12 mit dem Y-Achsenantriebselement
10 verbunden ist. Das Drehglied 122 weist eine innere Oberfläche
auf, die drehbar durch drei Stützrollen 116 gelagert ist. Die Stützrollen
116 sind drehbar auf der vorderen Fläche der Platte 114 an drei
mit gleichem Abstand zueinander liegenden Stellen in die Umfangsrichtung des Drehgliedes
122 gesehen befestigt. Drei Führungsglieder 118 sind an der Vorderfläche
der Platte 114 gleichsam befestigt und nehmen gleitend einen äußeren Flanschbereich
123 des Drehgliedes 122 auf, um dessen Drehung zu ermöglichen.
Ein seilartiges Element 126, wie ein Draht oder ein Stahlriemen
geht über die äußere Umfangsfläche des Drehringes 122 in derselben Weise
wie das seilartige Element 37 des zur Erläuterung der Erfindung herangezogenen
Beispiels. Die beiden Endbereiche des seilartigen Elementes 126 werden
über eine Riemenscheibe 128 geführt, die an dem Y-Achsenantriebselement
10 gelagert und an der Stange 34 über Blöcke 36 befestigt
ist. Wenn somit die Stange 34 in die Richtung der X-Achse auf der Grundlage
der Daten des Musters in bezug auf die X-Achse bewegt wird, wird das Drehglied
122 in der Ebene parallel zur X-Achse drehbar angetrieben. Wenn andererseits
das Y-Achsenantriebselement 10 in die Richtung der Y-Achse
auf der Grundlage der Daten des Musters in Bezug auf die Y-Achse bewegt wird, wird
das Drehglied 122 in die Richtung der Y-Achse zusammen mit der Abstützbasis
12 und der Platte 114 bewegt. Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel
das seilartige Element 126 einmal um das Drehglied 122 herumgeführt
wird, kann das Drehglied 122 um einen Winkel von mehr als 360° gedreht
werden, indem geeignet der Abstand zwischen den Blöcken 36 festgelegt wird,
an denen die beiden Enden des seilartigen Elementes 126 befestigt sind.
Eine Haltevorrichtung umfaßt ein ringförmiges Halteelement
140 und ein riemenähnliches Preßelement 150, wie in den
22 und 23
gezeigt wird. Das Halteelement 140 ist auf der äußeren Fläche des Drehgliedes
122 angeordnet und wird in dieser Stellung durch eine nicht dargestellte
Verriegelungsvorrichtung festgelegt, so daß das Halteelement 140 zusammen
mit dem Drehglied 122 um dieselbe Achse gedreht wird. Das Halteelement
140 weist ein vorderes oder freies Ende auf und umfaßt eine Auflagefläche
148, die auf ihrer äußeren Fläche auf der Seite des freien Endes ausgebildet
ist, um darauf eine Kappe oder einen Stoff 46A aufzunehmen.
Wie in 25 gezeigt wird, umfaßt das Halteelement
140 einen äußeren Ring 140a und einen inneren Ring 140b,
die miteinander verbunden sind. Der äußere Ring 140a weist eine innere
Umfangsfläche auf, die auf der äußeren Umfangsfläche des Drehgliedes 122
plaziert wird. Der innere Ring 140b weist eine äußere Umfangsfläche auf,
die die Auflagefläche 148 bildet. Eine Mehrzahl von Positionierstiften
146 sind auf der äußeren Umfangsfläche des äußeren Rings 140a
befestigt und sind in Umfangsrichtung gleichabständig angeordnet. Der äußere Ring
140a umfaßt einen äußeren Flansch 142, der integral mit ihm an
einer Stelle hinter und benachbart zu den Positionierstiften 146 ausgebildet
ist.
Das Preß- bzw. Druckelement 150 besteht aus einem Material
mit geeigneter Flexibilität, wie eine korrosionsbeständige Stahlplatte, derart,
daß sie elastisch verformt werden kann, damit sie die gleiche Form wie die äußere
Umfangsfläche des Halteelementes 140 aufweist. Wie in 24
gezeigt wird, wird ein Ende des Preßelementes 150 schwenkbar an einem Stab
143 über ein Verbindungsglied 158 gelagert. Der Stab
143 ist an dem Flansch 142 des äußeren Rings 140a befestigt.
Das andere Ende des Preßelementes 150 weist einen daran befestigten Haken
160 auf. Ein Verriegelungselement 162 für einen verriegelnden
Eingriff mit dem Haken 160 ist schwenkbar auf einem zweiten Stab
144 über ein Verbindungsglied 164 befestigt. Der zweite Stab ist
mit dem Flansch 142 verbunden.
Wie in den 26 und 27
gezeigt wird, ist ein Einführschlitz 152 in dem Preßelement 150
ausgebildet, um einen Schirmbereich 46A1 des Stoffs 46A aufzunehmen.
Eine Mehrzahl von Positionierschlitzen 154 sind in dem Preßelement
150 für einen Eingriff mit den Positionierstiften des Halteelementes
140 ausgebildet.
Darüber hinaus sind zwei Zahnsätze 155, 156 an dem
Preßelement 150 längs des Einführungsschlitzes 152 an beiden Seiten
desselben ausgebildet. Zwei Zahnsätze 157 sind auch an beiden Enden des
Preßelementes 150 an Stellen ausgebildet, die der Auflagefläche
148 des Halteelementes 140 gegenüberliegen.
Der Stoff 46A weist einen kegelstumpfförmigen, zu bestickenden
Stickbereich auf und der Stickvorgang wird normalerweise über einen Flächenbereich
dieses Bereichs durchgeführt, der sich umfänglich in einem großen Ausmaß von einer
mit dem Schirmbereich 46A1 verbundenen Stirnposition erstreckt. Der Stickbereich
weist in einer Seite, zu der der Durchmesser ansteigt, eine Öffnung auf. Der zu
bearbeitende Stoff 46A wird auf die Auflagefläche 148 des Halteelementes
140 aufgesetzt, wobei die Öffnung des Stickbereichs zu dem Halteelement
140 gerichtet ist. Um den Stickbereich so auszurichten, daß er sich parallel
zu der Stichplatte 57 während des Stickvorganges erstreckt, muß die Achse
des Stickbereichs relativ zur Drehachse des Halteelementes 140 geneigt
sein.
Um dieser Neigung des Stickbereichs zu entsprechen, ist das freie
Ende des Halteelementes 140 oder das vordere Ende der Auflagefläche
148 des inneren Rings 140b so ausgebildet, daß es eine Form entsprechend
der Kante der Öffnung des Stickbereichs des zu bearbeitenden Stoffes 46A,
der auf die Auflagefläche 148 aufgesetzt ist, aufweist. Darüber hinaus
ist in diesem Ausführungsbeispiel eine vordere Kante des Preßelementes
150 so bestimmt, daß sie eine Form entsprechend der Kante der Öffnung des
Stickbereichs aufweist. Wie daher in 26 zu erkennen
ist, in der das Halteelement 140 und das Preßelement 150 in abgewickelter
Form gezeigt sind, weist das freie Ende des Halteelementes 140 sowie die
vordere Kante des Preßelementes 150 eine gekrümmte Form auf. Darüber hinaus
ist in diesem Ausführungsbeispiel das vordere Ende des äußeren Rings 140a
so ausgebildet, daß es eine Form entsprechend der Kante der Öffnung des Stickbereichs
aufweist.
Die Betriebsweise der Haltevorrichtung wird nun beschrieben.
Zuerst wird der zu bearbeitende Stoff 46A auf die Auflagefläche
148 des Halteelementes 140 aufgesetzt, wobei das Preßelement nicht
an dem Halteelement 140 anliegt, wie in 24
gezeigt wird. Dann wird das Preßelement 140 um den Stoff
46A längs der äußeren Umfangsfläche des Halteelementes 140 gebogen,
während der Schirmbereich 46A1 durch den Einführungsschlitz 152
hindurchgeführt wird. Der an dem anderen Ende des Preßelementes 150 vorgesehene
Haken wird danach durch das Verriegelungselement 162 in Eingriff gebracht,
so daß der Kantenbereich der Öffnung des Stoffes 46A auf die Auflagefläche
148 gepreßt wird und in dieser Position festgelegt wird.
In diesem Zustand ist das freie Ende der Auflagefläche 148
des Halteelementes 140 sowie die vordere Kante des Preßelementes
150 in Ausrichtung mit der Kante der Öffnung des Stoffs 46A, wie
in den 23 oder 25
gezeigt wird. Somit erstrecken sich das Halteelement 140 ebenso wie das
Preßelement 150 nicht wesentlich von der Öffnung des Stoffes
46A nach vorn, so daß eine breitere Stickfläche erreicht werden kann.
Wenn das Preßelement 150 so um das Halteelement
140 gebogen ist, werden die Positionierschlitze 154 mit ihren
entsprechenden Positionierstiften 146 des Halteelementes 140 in
Eingriff gebracht, so daß der Stoff 46A sich nicht in Richtung der Y-Achse
zusammen mit dem Preßelement 150 während des Stickvorgangs bewegen kann.
Jeder der Positionierschlitze 154 weist eine langgestreckte Form auf, um
so mit der Veränderung der Positionen der Positionierschlitze 154 relativ
zu den Positionierstiften 146 abhängig von der Änderung der Dicke des zu
haltenden Stoffes 46A in Einklang gebracht zu werden.
Wie in 28 gezeigt wird, wird für den
Stickvorgang der Stoff 46A auf das Halteelement 140 mit einem
gurtähnlichen Schweißverhinderungselement 46A2, das so gebogen ist, daß
es sich nach außen von der Öffnung erstreckt, aufgesetzt. Das Schweißverhinderungselement
46A2 wird auf der inneren Kante der Öffnung des Stoffs 46A genäht
bzw. gestickt. Der auf einer Seite des Einführungsschlitzes 152 des Preßelementes
150 ausgebildete Zahnsatz 155 dient für einen Eingriff mit dem
Schirmbereich 46A1 an einer Stelle benachbart zu der Öffnung, um ihn auf
das Halteelement 140 zu drücken. Auf der anderen Seite dient der auf der
anderen Seite des Einführungsschlitzes 152 ausgebildete Zahnsatz
156 für einen Eingriff mit dem Schweißverhinderungselement 46A2
an einer Stelle benachbart zu der Öffnung, um es auf das Halteelement
140 zu drücken. Zwei Zahnsätze 157 dienen für einen Eingriff des
Kantenbereichs der Öffnung des Stoffes 46A an beiden Seiten des Schirmbereichs
46A1.
Insbesondere hat jeder der Zähne 156 für den Eingriff mit
dem Schweißverhinderungselement 46A2 ein spitzes Ende, so daß das Schweißverhinderungselement
46A sicher in Position gehalten wird.
Wenn ein Kern 46A3 aus zylindrisch gerolltem Papier usw.
in den zu bearbeitenden Stoff 46 plaziert werden soll, um zu verhindern,
daß der auf die Haltevorrichtung aufgesetzte Stoff 46A sich deformiert,
wird der Kern 46A3 um die Auflagefläche 148 des Halteelementes
140 oder die äußere Umfangsfläche des inneren Ringes 140b angeordnet
und ein Endbereich des Kerns 46A3 wird in einen Raum zwischen dem inneren
Ring 140b und dem äußeren Ring 140a eingeführt, wie in
28 gezeigt wird. Solche Verwendung des Kerns
46A3 ist nicht wesentlich für den Stoff 46A.
Das Halteelement 140, auf das der zu bearbeitende Stoff
46A aufgesetzt wurde, wird dann auf dem Drehglied 122 angeordnet,
wie in den 23 oder 25
gezeigt wird. Ein gekrümmtes Abstützelement 120 ist an der Stützplatte
114 befestigt und erstreckt sich benachbart und über der Stichplatte
57 der Schiffchenbasis 56. Das Abstützelement 120 dient
für eine Auflage des Stickbereichs des Stoffs 46A an einer Stelle über
der Stichplatte 57. Wie in 21 gezeigt wird,
weist das Abstützelement 120 einen Längsschlitz 121 auf, der sich
in Richtung der Y-Achse erstreckt und eine Einführung der Sticknadel 54
erlaubt.
Wenn das Drehglied 122 auf der Grundlage von Musterdaten
in bezug auf die X-Achse gedreht wird, während es in die Richtung der Y-Achse auf
der Grundlage von Daten in bezug auf die Y-Achse bewegt wird, wird der auf dem Drehglied
122 über die Haltevorrichtung angeordnete Stoff 46A gedreht und
in der gleichen Weise wie das Drehglied 122 bewegt und die Näh- bzw. Stickoperation
kann auf dem Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes 46A in der gleichen
Weise wie zuvor beschrieben durchgeführt werden.
Da die das Halteelement 140 und das Preßelement
150 umfassende Haltevorrichtung in diesem Ausführungsbeispiel dazu dient,
eine größere Stickfläche für den Stickbereich vorzusehen, kann die sonst übliche
Begrenzung hinsichtlich des zu stickenden Musters verbessert werden. Da darüber
hinaus der Stoff 46A um einen Winkel von mehr als 360° aufgrund der
Drehung des Drehgliedes 122 in den verbesserten Nähbereich, wie oben beschrieben,
gedreht werden kann, kann die Stickmaschine die Anforderung nach verschiedenen Arten
von Mustern erfüllen.
Sechstes Ausführungsbeispiel
Das sechste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
in bezug auf die 29 und 30
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf Abwandlungen der Haltevorrichtung
des fünften Ausführungsbeispiels und umfaßt ein Hilfshalteelement 170,
das vor einem Halteelement 140A entsprechend dem Halteelement
140 des fünften Ausführungsbeispiels angeordnet ist. Somit ist das Hilfshalteelement
170 von dem freien Ende oder dem vorderen Ende der Auflagefläche
148 des Halteelementes 140A in Richtung der Y-Achse beabstandet.
Das Hilfshalteelement 170 dient zum Abstützen des inneren Umfangs des zu
bearbeitenden Stoffes 46A an einer Stelle benachbart zu dem oberen Bereich
46A4 des zu bearbeitenden Stoffes 46A, der entfernt von der Öffnung
durch den Stickbereich liegt. Das Hilfshalteelement 170 ist an dem Halteelement
140A derart angeordnet, daß die Position des Hilfshalteelementes
170 in die Richtung der Y-Achse relativ zu dem Halteelement 140A
abhängig von der Höhe (Tiefe) des zu bestickenden Stoffs 46A einstellbar
ist.
Ein Preßelement 180 dieses Ausführungsbeispiels umfaßt einen
Preßteil 150A, der dem Preßelement 150 des fünften Ausführungsbeispiels
entspricht, aber eine geringere Breite als die Breite des Preßelementes
150 aufweist, so daß das Preßteil 150A dazu dient, nur den Kantenbereich
der Öffnung des Stoffes 46A entsprechend den 30
und 31 zu drücken. Das Preßteil
150A ist mit einem Hilfspreßteil 174 verbunden, das so ausgebildet
ist, daß es gegen das Hilfshalteelement 170 gedrückt wird, so daß das Preßelement
180 eine im wesentlichen rechteckige rahmenartige Form aufweist. Das Preßelement
180 weist ein Ende auf, das schwenkbar mit dem Stab 143 verbunden
ist, der an dem Flansch des Halteelementes 140A befestigt ist. Ein Verriegelungselement
146 ist an dem anderen Ende des Preßelementes 180 angeordnet.
Das Preßelement 180 ist so konstruiert, daß der Abstand zwischen dem Preßteil
150A und dem Hilfspreßteil 174 abhängig von der Einstellung des
Hilfshalteelementes 170 relativ zu dem Halteelement 140A einstellbar
ist, wie oben beschrieben wurde.
Wenn in diesem Ausführungsbeispiel der zu bearbeitende Stoff
46A auf die Auflagefläche 148 des Halteelementes 140A
aufgesetzt wird, wird das Hilfshalteelement 170 innerhalb des Stoffes
46A und benachbart zum oberen Bereich 46A4 positioniert. Dann
wird das Preßelement 180 um den zu bearbeitenden Stoff 46A längs des Halteelementes
140A und des Hilfshalteelementes 170 gebogen und das an dem freien
Ende des Preßelementes 180 vorgesehene Verriegelungselement 176
wird mit einem auf dem Halteelement 140A angeordneten Haken 172
in Eingriff gebracht, so daß der Kantenbereich der Öffnung des zu bearbeitenden
Stoffes 46A auf die Auflagefläche 148 des Halteelementes
140A durch das Preßteil 150A gedrückt wird und daß ein Bereich
des zu bearbeitenden Stoffes 46A benachbart zu dem oberen Bereich
46A4 auf das Hilfshalteelement 170 durch den Hilfspreßteil
174 gedrückt wird.
Das Preßteil 150A umfaßt eine Vielzahl von nicht dargestellten
Zähnen für einen Eingriff mit dem Kantenbereich der Öffnung des zu bearbeitenden
Stoffes 46A. Darüber hinaus ist ein nicht dargestellter Gummistreifen an
der Oberfläche des Hilfspreßteils 164 befestigt, der den zu bearbeitenden
Stoff 46A kontaktiert, so daß der zu bearbeitende Stoff 46A davon
abgehalten wird, wegzurutschen.
Somit wird mit diesem Ausführungsbeispiel der zu bearbeitende Stoff
46A stabil auf der Haltevorrichtung entsprechend den 30
und 31 angeordnet, so daß die Stellung des
zu bearbeitenden Stoffes 46A sicher während des Stickvorgangs aufrechterhalten
werden kann. Daher kann in diesem Ausführungsbeispiel das an der Platte
114 angeordnete Abstützelement 120 weggelassen werden.
Siebentes Ausführungsbeispiel
Das siebente Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
unter Bezugnahme auf 32 beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel
bezieht sich auf eine Verbesserung des sechsten Ausführungsbeispiels. Bei der Haltevorrichtung
nach diesem Ausführungsbeispiel umfaßt das Hilfshalteelement 170 eine runde
Stange 170a, die in einer bogenförmigen Ausbildung gebogen ist und deren
beide Enden mit Stützarmen 170 verschweißt sind. Das Preßteil
150A und das Hilfspreßteil 174 sind voneinander getrennt. Somit
ist ein Ende sowohl des Preßteils 150A als auch des Hilfspreßteils
170 schwenkbar mit dem an dem Flansch 142 des Halteelementes
140A befestigten Stab 143 verbunden, während jeweils das andere
Ende ein freies Ende ist, an dem ein Verriegelungsglied 176 angeordnet
ist.
In diesem Ausführungsbeispiel besteht das Hilfspreßteil
174 aus einer riemenartigen korrosionsfreien Stahlplatte und weist drei
gebogene Abschnitte, die durch flache Abschnitte 175 getrennt sind, in
Längsrichtung auf. Jeder gebogene Abschnitt ist in Richtung der Breite gekrümmt,
so daß jeder gebogene Abschnitt die runde Stange 170a ungefähr ein Drittel
der Umfangslänge in ihrem Schnitt überlappt. Darüber hinaus ist jeder gebogene Abschnitt
auch in die Längsrichtung gekrümmt, um eine Krümmung entsprechend der Krümmung der
runden Stange 170a in Längsrichtung aufzuweisen. Dem Hilfspreßteil
174 wird erlaubt, sich elastisch an den flachen Abschnitten 175
zu deformieren, so daß das Hilfspreßteil 174 die runde Stange
170a im wesentlichen über ihre gesamte Länge überlappt und daß es seine
in 32 gezeigte ursprüngliche Form wieder annehmen
kann, wenn es gelöst ist.
Der zu bearbeitende Stoff 46A wird auf die Haltevorrichtung
dieses Ausführungsbeispiels aufgesetzt, wie im folgenden beschrieben wird. Zuerst
wird der Kantenbereich der Öffnung des zu bearbeitenden Stoffes 46A auf
die Auflagefläche 148 des Halteelementes 140A
in dem Zustand entsprechend 32 aufgesetzt. Dann wird
das Preßteil 150A um den zu bearbeitenden Stoff 46A längs des
Halteelementes 140A gebogen und das Verriegelungsglied 146 wird
mit dem Haken 172 des Halteelementes 140A in einen verriegelnden
Eingriff gebracht. Das Hilfspreßteil 174 wird danach um den zu bearbeitenden
Stoff 46A längs des Hilfshalteelementes 170 gebogen, wobei eine
geeignete Spannung auf den Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes 46A
aufgebracht wird. Das Verriegelungsglied 176 des Hilfshalteelementes
170 wird dann mit dem Haken 172 des Halteelementes 140A
in Eingriff gebracht.
Da der zu bearbeitende Stoff 46A separat an dem Kantenbereich
der Öffnung und an dem Bereich nahe dem oberen Teil 46A4 gehalten werden
kann, kann der Stoff 46A auf der Haltevorrichtung in einer geeigneten Stellung
gehalten werden. In bezug auf den Bereich nahe des oberen Teils 46A4 kann
er zuverlässig gehalten werden, da dieser Bereich zwischen der äußeren Umfangsfläche
der runden Stange 170a des Hilfshalteteils 170 und dem Hilfspreßelement
174, das, wie oben beschrieben, gebogen ist, gehalten werden.
Die achten bis zehnten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nun unter Bezugnahme auf die 33 bis
44 beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele
beziehen sich auf Verbesserungen einer Bewegungsumwandlungsvorrichtung, die in dem
seilartigen Element 37 enthalten ist, um die lineare Bewegung des X-Achsenantriebselementes
2 in eine Drehbewegung des Drehgliedes 30 umzuwandeln, wie in
dem zur Erläuterung der Erfindung herangezogenen Beispiel beschrieben wurde. In
den 33 bis 44
sind dieselben Bezugszeichen den gleichen Teilen wie in diesem Beispiel zugeordnet.
Achtes Ausführungsbeispiel
sDas achte Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die
33 bis 36
beschrieben. Wie in 33 bis 35
gezeigt ist, ist eine Stützplatte 234 mit der Platte 16 über Arme
236 verbunden. Die Platte 16 ist an dem Y-Achsenantriebselement
10 über die Abstützbasen 12, befestigt. Die Stützplatte
234 weist im Querschnitt eine Bogenform und ist über der Schiffchenbasis
56 angeordnet, um einen Teil der inneren Umfangsfläche des zu bestickenden
Stoffs 46 abzustützen. Ein Schlitz 235 entsprechend dem Nadelschlitz
24n 2 ist in der Stützplatte 234
ausgebildet und erstreckt sich in die Richtung der Y-Achse. Der Schlitz
235 weist eine Länge entsprechend mindestens dem Bewegungsbereich des Y-Achsenantriebselementes
10 auf.
Zwei Rollenpaare 230 und 232 sind an dem oberen
und an dem unteren Bereich der Platte 16 angeordnet. Wie in 35
gezeigt wird, ist jede der Rollen 230 drehbar auf einer Rollenachse
231 gelagert, deren eines Ende mit der Platte 16 verbunden ist.
Jede der Rollen 232 ist drehbar auf einer Rollenachse 233 gelagert,
deren eines Ende mit der Platte 16 verbunden ist. Wie in den
33 und 35
gezeigt wird, erstrecken sich die am oberen Bereich angeordneten Rollen
230 nach vorn über die Stützplatte 234 hinaus und weisen ein angeschrägtes
vorderes Ende auf. Das angeschrägte vordere Ende dient zum Abstützen der inneren
Umfangsfläche des zu bearbeitenden Stoffs 46, um zu verhindern, daß der
Stoff 46 sich gleitend in die Umfangsrichtung durch den Kontakt mit dem
vorderen Ende der Stützplatte 234 bewegt, wie später erläutert wird. Die
unten angeordneten Rollen 232 müssen nicht solche Funktion ausführen und
daher haben sie eine kleinere Länge als die Rollen 232, um das Gewicht
der Stickmaschine zu verringern.
Ein Drehglied 240 entsprechend dem Drehglied 30
nach 3 wird drehbar durch die Rollen 230 und
232 gelagert. Das so gelagerte Drehglied 240 umgibt die Stützplatte
234 derart, daß das Drehglied 240 leicht die obere Oberfläche
(bogenförmige Oberfläche) des Stützelementes 234 kontaktiert. Ein äußerer
Flansch 241 ist an dem hinteren Ende (auf der Seite der Platte
16) des Drehgliedes 240 ausgebildet und ist gleitend in drei an
der Platte 16 befestigten Führungsgliedern 238 geführt. Somit
ist das Drehglied 240 relativ zu der Stützplatte 234 drehbar,
aber es kann sich nicht in Richtung der Y-Achse relativ zu der Stützplatte
234 über die Führungsglieder 238 bewegen.
Wie in 35 gezeigt wird, ist das ringförmige
Halteelement 40 lösbar an dem Drehglied 240 befestigt. Der zu
bearbeitende Stoff mit dem zylindrischen Stickbereich wird auf das Halteelement
40 mit dem Preßelement 44 aufgesetzt, wie im Zusammenhang mit
den 1–6
beschrieben wurde.
Eine Bewegungsumwandlungsvorrichtung 250 zum Umwandeln der
linearen Bewegung des X-Achsenantriebselementes 2 in eine Drehbewegung
des Drehgliedes 250 wird nun beschrieben. Zwei Scheibenachsen
259 sind fest auf der vorderen Fläche des Y-Achsenantriebselementes
10 in symmetrischer Position in bezug auf die Drehachse des Drehgliedes
240 befestigt. Eine Scheibe 258 (im folgenden "feste Scheibe
258" bezeichnet) ist drehbar durch jede der Scheibenachsen 259
aufgenommen. Zwei Blöcke 254 für eine gleitende Lagerung der Stange
24 ist an der oberen Fläche des Y-Achsenantriebselementes 10 in
symmetrischen Positionen in bezug auf die Rotationsachse des Drehgliedes
240 befestigt. Ein Block 256 ist an der Stange 34 an
Positionen zwischen den Blocks 254 befestigt. Eine Scheibe 260
(im folgenden als "bewegbare Scheibe 260" bezeichnet) ist drehbar auf einer
Scheibenachse 261 gelagert, die an dem Block
256 befestigt ist.
Ein seilähnliches Element 252, wie ein Draht oder ein Stahlriemen
wird über eine in der äußeren Umfangsfläche des Drehgliedes 240 an einer
Position benachbart zu dem Flansch 241 ausgebildeten Umfangsvertiefung
geführt. Wie in 36 gezeigt wird, gehen beide Enden
des seilartigen Elementes 252 jeweils über die festen Scheiben
258, um ihre Richtungen zu ändern und werden dann über die bewegbare Scheibe
260 für eine erneute Änderung ihrer Richtungen geführt. Diese Enden sind
dann jeweils mit den Blöcken 254 verbunden.
Das seilartige Element 252 ist an dem Punkt 240a
des Drehgliedes 240 in der Länge der Umfangsvertiefung des Drehgliedes
240 befestigt.
Wenn die Stange 34 in die Richtung der X-Achse derart bewegt
wird, daß die bewegliche Scheibe 260 um eine Entfernung S entsprechend
36 bewegt wird, wird wegen der festen Scheiben
258 das seilartige Element 252 um eine Entfernung 2S
bewegt, die doppelt so groß ist wie die Entfernung S. Daher wird das Drehglied
240 um die Entfernung 25 in Umfangsrichtung gedreht. Dies bedeutet,
daß die Bewegung des X-Achsenantriebselements 2 auf das Drehglied
240 in der Weise übertragen wird, daß das Ausmaß der Bewegung zweimal so
groß ist.
Das Ausmaß des Antriebs der X-Achsenantriebsvorrichtungen
11 kann nur den Wert des halben Ausmasses der Bewegung (Ausmaß der Drehbewegung)
in Umfangsrichtung des Stoffes 46 aufweisen, so daß die Antriebslänge der
jeweiligen X-Achsenantriebsvorrichtungen 11 (die Länge des Riemens) verkürzt
werden kann.
Allerdings müssen die Daten des zu stickenden Musters und das Drehausmaß
eine eins zu eins Beziehung aufweisen, um das Muster entsprechend den Daten zu stikken.
Daher werden in diesem Ausführungsbeispiel die Daten vorher so umgewandelt, daß
das Antriebsausmaß der X-Achsenantriebsvorrichtungen 11 halb so groß wie
das Ausmaß für die ursprünglichen Daten wird. Anders kann das Ausgangssignal des
Treiberkreises (nicht dargestellt) des Impulsmotors jeder X-Achsenantriebsvorrichtung
11 so eingestellt werden, daß das Antriebsausmaß des Impulsmotors halb
so groß wie das ursprüngliche Antriebsausmaß wird, während die Daten nicht umgewandelt
werden.
Während des Stickvorganges wird der zu bearbeitende Stoff
46 relativ zu der Stützplatte 234 gedreht. Da die Rollen
230 beidseitig der Stützplatte 234 angeordnet sind und sich über
die Stützplatte 234 nach vorn erstrecken, wird die innere Umfangsfläche
des zu bearbeitenden Stoffes 16 durch die angeschrägten vorderen Enden
der Rollen 230 gehalten, die frei für eine Drehung sind. Daher wird verhindert,
daß der zu bearbeitende Stoff 46 einen gleitenden Kontakt mit der Stützplatte
234 aufweisst.
Neunzehntes Ausführungsbeispiel
Das neunzehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
nun unter Bezugnahme auf die 37 bis 39
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Abwandlung der Bewegungsumwandlungsvorrichtung
250 des obigen Ausführungsbeispiels und umfaßt ein Antriebszahnrad
262 und eine Antriebsriemenscheibe 264, die auf einer mit der
Platte 16 verbundenen Achsen 263 angeordnet sind. Das Antriebszahnrad
262 und die Antriebsriemenscheibe 264 sind zusammen relativ zu
der Achse 263 drehbar. Ein angetriebenes Zahnrad 265 wird durch
einen Einstellriemen gebildet, der mit der inneren Umfangsfläche des Drehgliedes
240 verbunden ist. Das angetriebene Zahnrad 265 ist mit dem Antriebszahnrad
262 im Eingriff.
Das Verhältnis des Durchmessers der Antriebsriemenscheibe
264 zu dem Durchmesser des Antriebszahnrades 262 ist eins zu zwei,
so daß die Umfangsgeschwindigkeit des Antriebszahnrades 262 doppelt so
groß wie die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsriemenscheibe 264 ist.
Vier Riemenscheiben 266 sind drehbar auf der Vorderfläche
der Platte 16 an Stellen über dem Antriebszahnrad 262 (Antriebsriemenscheibe
264) derart angeordnet, daß zwei der Riemenscheiben 266 über den
anderen zwei Riemenscheiben 266 liegen. Eine feste Scheibe 258
ist drehbar an der Vorderfläche des Y-Achsenantriebselementes 10 in mittlerer
Position entsprechend dem Antriebszahnrad 262 (Antriebsriemenscheibe
264) angeordnet.
In diesem Ausführungsbeispiel wird das seilartige Element
252 nicht über das Drehglied 240 geführt, sondern wird entsprechend
39 um die Antriebsriemenscheibe 264 geführt.
Wie aus 39 zu erkennen ist, wird jedes sich von der
Antriebsriemenscheibe 264 erstreckendes Ende des seilartigen Elementes
252 über die entsprechenden oberen und unteren Riemenscheiben
266 geführt und wird dann über die feste Scheibe 258 des Y-Achsenantriebselementes
10 geleitet, derart, daß beide Enden des seilartigen Elementes
252 zu der festen Scheibe 252 von entgegengesetzten Richtungen
herkommen und daß ihre Richtungen an der festen Scheibe 258 umgekehrt wird.
Beide Enden des seilartigen Elementes 252 werden dann an zwei Blöcken
268 befestigt, die mit dem Y-Achsenantriebselement 10 verbunden
sind. Ein Teil des seilartigen Elementes 252 ist an der Antriebsriemenscheibe
264 an einer Stelle 264a in der Umfangsrichtung befestigt.
Mit diesem Ausführungsbeispiel werden die Antriebsriemenscheibe
264 und das Antriebszahnrad 262 über das seilartige Element
252 gedreht, wenn die Stange 34 in die Richtung der X-Achse bewegt
wird. Wie oben beschrieben, ist die Umfangsgeschwindigkeit des Antriebszahnrads
262 zweimal so groß wie die Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsriemenscheibe
264, so daß zweimal die Entfernung der Bewegung der Stange 34
(Antriebsausmaß jeder X-Achsenantriebsvorrichtung 11) auf das Drehglied
240 übertragen wird.
Insbesondere in diesem Ausführungsbeispiel kann das Verhältnis der
Steigerung des Antriebsausmasses wahlweise durch Verändern des Verhältnisses der
Durchmesser der Antriebsriemenscheibe 264 relativ zum Durchmesser des Antriebszahnrades
262 festgelegt werden. In diesem Fall sollten die Daten des Musters für
den Antrieb der X-Achsenantriebsvorrichtungen 11 abhängig von dem Verhältnis
der Steigerung umgewandelt werden.
Dieses Ausführungsbeispiel kann modifiziert werden, wie in
40 gezeigt wird, in der eine Scheibe 270
anstelle des Antriebszahnrads 262 vorgesehen ist. Ein zweites seilartiges
Element 242 wird über die Scheibe 270 geführt und an dieser an
einer Stelle 270a in der Umfangsrichtung befestigt. Das zweite seilartige
Element 252A wird dann über den äußeren Umfang des Drehgliedes
240 über geneigte Rollen 272 geführt, um eine geschlossene Schleife
zu bilden und wird an dem Drehglied an der Stelle 240a befestigt. Mit diesem
Aufbau kann die Endstufe der Übertragung des Antriebs von den X-Achsenantriebsvorrichtungen
11 zu dem Drehglied 240 von dem zweiten seilartigen Element
252A anstelle der Zahnradübertragung des obigen Ausführungsbeispiels durchgeführt
werden.
Darüber hinaus kann in dem neunten Ausführungsbeispiel ein Zahnstangenmechanismus
anstelle des Übertragungsmechanismus zwischen der Stange 34 und der festen
Scheibe 258 des X-Achsenantriebselementes 10 vorgesehen werden.
In diesem Fall wird das seilartige Element 252 zwischen der festen Scheibe
258 und der Antriebsriemenscheibe 264 über die Scheiben
266 der Platte 16 geführt, um eine geschlossene Schleife zu bilden.
Zehntes Ausführungsbeispiel
Das zehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun
unter Bezugnahme auf die 41 bis 44
beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Scheibenachse 274 an
dem Y-Achsenantriebselement 10 an mittlerer Position entsprechend der Drehachse
des Drehgliedes 240 befestigt. Eine große Riemenscheibe 275 und
eine kleine Riemenscheibe 276 sind auf der Scheibenachse 274 angeordnet
und sind zusammen relativ zu der Scheibenachse 274 drehbar. Das Verhältnis
des Durchmessers der kleinen Riemenscheibe 276 zu dem Durchmesser der großen
Riemenscheibe 275 ist 1 : 2. Eine Umkehrriemenscheibe 278 und
zwei Führungsscheiben 279 sind drehbar an der oberen Fläche des Y-Achsenantriebselementes
10 an einer Stelle hinter der großen Riemenscheibe 275 und einer
Stelle vor derselben jeweils angeordnet. Eine Stoßrolle 280 ist drehbar
auf der Scheibenachse 259 der festen Scheibe 258 angeordnet, die
auf der Vorderfläche des Y-Achsenantriebselementes 10 angeordnet ist. Die
Stoßrolle 280 dient zur Drehung über den Kontakt mit der äußeren Umfangsfläche
des Drehglieds 240.
In diesem Ausführungsbeispiel sind zwei seilartige Elemente
252B und 252C entsprechend 44 vorgesehen.
Das seilartige Element 252B geht über die kleine Riemenscheibe
276 und ist an ihr an einer Stelle 276a in der Umfangsrichtung
befestigt. Beide Enden des seilartigen Elementes 252B werden von entgegengesetzten
Richtungen über die Umkehrscheibe 278 geleitet, so daß ihre Richtungen
an der Umkehrscheibe 278 umgekehrt werden. Die Enden des seilartigen Elementes
252B sind mit den an der Stange 34 befestigten Blöken
268 verbunden.
Wie in den 42 und 43
gezeigt wird, wird das seilartige Element 252C über die in dem Drehglied
240 ausgebildete Umfangsvertiefung geführt und ist daran an der Stelle
240a in der Umfangsrichtung befestigt. Wie in 44
gezeigt wird, werden beide Enden des sich von dem Drehglied 240 erstreckenden
seilartigen Elementes 252C über die feste Scheibe 258 geführt,
so daß die Richtungen der Enden an der festen Scheibe 258 umgekehrt werden.
Die Enden werden danach über die große Riemenscheibe 275 über die Führungsscheiben
279 geleitet, um eine geschlossene Schleife zu bilden. Das seilartige Element
252C ist an der großen Riemenscheibe 275 an einer Stelle
275a in der Umfangsrichtung befestigt.
Wenn in diesem Ausführungsbeispiel die Stange 34 in die Richtung
der X-Achse bewegt wird, dreht sich die kleine Riemenscheibe 276 zusammen
mit der großen Riemenscheibe 275 über das seilartige Element
252B. Die Umfangsgeschwindigkeit der großen Riemenscheibe 275
ist doppelt so groß wie die Umfangsgeschwindigkeit der kleinen Riemenscheibe
276 und die Drehung der großen Riemenscheibe 275 wird dann an
das Drehglied 240 über das seilartige Element 252C übertragen.
Folglich wird das Doppelte des Bewegungsausmasses der Stange 34 (Doppelte
des Antriebsausmasses der X-Achsenantriebsvorrichtungen 11) an das Drehglied
240 übertragen. Wie zuvor erläutert, stößt die Stoßrolle 280 normalerweise
an die äußere Umfangsfläche des Drehgliedes 240 an und daher wird das Drehglied
240 nicht durch die Spannung des seilartigen Elementes 252C angehoben.
Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann das Verhältnis der Steigerung
des Antriebsausmasses der Übertragung von den X-Achsenantriebsvorrichtungen
11 an das Drehglied 240 wahlweise durch Verändern des Verhältnisses
des Durchmessers der großen Riemenscheibe 275 relativ zu dem Durchmesser
der kleinen Riemenscheibe 276 bestimmt werden.
Darüber hinaus kann in diesem Ausführungsbeispiel ein Zahnstangenantrieb
anstelle des Übertragungsmechanismus zwischen der Stange 34 und der festen
Scheibe 278 des Y-Achsenantriebselementes 10 vorgesehen werden.
In diesem Fall wird das seilartige Element 252B zwischen der Umkehrscheibe
278 und der kleinen Riemenscheibe 276 geführt, um eine geschlossene
Schleife zu bilden.
Die elften bis dreizehnten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nun unter Bezugnahme auf die 45 bis
55 beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele
beziehen sich hauptsächlich auf Verbesserungen eines Antriebsmechanismus einer Mehrkopfstickmaschine
mit einem Antriebsglied, wie einem Stickrahmen, der in X-Achsen- und Y-Achsen-Richtungen
angetrieben wird, und in den Zeichnungen sind die gleichen Bezugszeichen den gleichen
Teilen entsprechend denen der 1–6
(die Teile des Nähkopfes und der Schiffchenbasis) zugeordnet.
Elftes Ausführungsbeispiel
Das elfte Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die
45 bis 50
beschrieben. Eine Mehrkopfstickmaschine nach 45 umfaßt
einen Maschinentisch 310. Vier Schiffchenbasen 56 sind in Reihe
in der Längsrichtung des Maschinentischs 310 angeordnet. Die obere Fläche
jeder Schiffchenbasis 56 liegt in derselben Höhe wie die obere Fläche des
Maschinentischs 310. Der Maschinentisch 310 hat einen in der Höhe
verstellbaren Bereich 310a, der eine Fläche einschließlich der Fläche entsprechend
den Schiffchenbasen 56 abdeckt und der relativ zu dem Maschinentisch
310 nach oben und unten bewegbar ist. Der in der Höhe verstellbare Bereich
310a ist normalerweise in der gleichen Höhe wie die oberen Flächen der
Schiffchenbasen 56 angeordnet.
Obwohl es nicht in den Zeichnungen dargestellt ist, sind die Stick-
bzw. Nähköpfe 50 über der entsprechenden Schiffchenbasis 56 angeordnet,
wie in Zusammenhang mit den 1–6
beschrieben wurde.
X-Achsenantriebsvorrichtungen 312 und Y-Achsenantriebsvorrichtungen
314 entsprechen den X-Achsen-Antriebsvorrichtungen 11 und den
Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 13 der 1 bis
6 und sind jeweils unter dem Maschinentisch
310 angeordnet. Somit umfaßt jede X-Achsen-Antriebsvorrichtung
312 einen Impulsmotor und einen Riemen (nicht dargestellt), der in die
Richtung der X-Achse durch den Impulsmotor auf der Grundlage der Daten des Musters
in bezug auf die X-Achse angetrieben wird und jede der Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen
314 umfaßt einen Impulsmotor und einen Riemen (nicht dargestellt), der
in die Richtung der Y-Achse durch den Impulsmotor auf der Grundlage der Daten des
Musters in bezug auf die Y-Achse angetrieben wird.
Ein Stickrahmen 316 ist auf dem Maschinentisch
310 angeordnet und wird sowohl durch die X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
312 als auch die Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 314 angetrieben.
Somit wird der Stickrahmen 316 sowohl in Richtung der X-Achse als auch
der Y-Achse bewegt, wenn die Riemen der X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
312 und der Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 314 angetrieben werden.
Der Stickrahmen 316 ist für die Auflage eines flachen Gewebes
ausgebildet. Falls ein flaches Gewebe mit einem großen Flächenbereich abgestützt
werden soll, ist der Stickrahmen 316 so konstruiert, daß er ein einziges
Rahmenelement aufweist. Wenn andererseits eine Vielzahl von flachen Gewebestücken
jeweils mit kleiner Fläche aufgenommen werden sollen, ist der Stickrahmen
316 so konstruiert, daß sie eine Vielzahl von Rahmenelementen aufweist.
Ein Bewegungsumwandlungsmechanismus zum Umwandeln der Bewegung des
Stickrahmens 316 in die Bewegung eines Drehgliedes 340 wird nun
beschrieben.
Wie in den 47 und 48
gezeigt wird, ist eine Schiene 332 an der unteren Fläche jeder Schiffchenbasis
56 mit Schrauben 332a befestigt. Ein Gleiter 234 ist
auf der Schiene 332 angeordnet und gleitend relativ zu ihr in Richtung
der Y-Achse bewegbar. Ein Arm 336 ist unter dem Gleiter 334 mit
Schrauben 336a befestigt. Eine Platte 330, die so ausgebildet
ist, daß sie und die Schiffchenbasis 56 sich nicht einander stören, ist
an dem Arm 336 über Schrauben 330a befestigt, wie in
47 gezeigt wird.
Somit ist die Platte 330 zusammen mit dem Gleiter
334 in die Richtung der Y-Achse relativ zu der Schiffchenbasis
56 bewegbar.
Eine Stützplatte 326 entsprechend der Stützplatte
120 des fünften Ausführungsbeispiels mit einer bogenförmigen Ausbildung
im Querschnitt ist an der Vorderfläche der Platte 330 durch Schrauben
330a befestigt und so angeordnet, daß sie den oberen Bereich
der Schiffchenbasis 56 abdeckt. Somit weist die Stützplatte 326
einen Längsschlitz 327 auf, der sich in die Richtung der Y-Achse in einem
Bereich erstreckt, der mindestens der Bewegung der Platte 330 entspricht.
Die Konstruktion des Drehgliedes 340 und einer Abstützvorrichtung
zum Abstützen des Drehgliedes 340 wird nun beschrieben. Eine derartige
Konstruktion entspricht im wesentlichen dem fünften Ausführungsbeispiel.
Wie daher in der 48 dargestellt ist,
wird die innere Umfangsfläche des Drehgliedes 340 durch drei Stützrollen
338 abgestützt, die jeweils drehbar auf einer Rollenachse 339
gelagert sind, die mit einem Ende an der Platte 330 befestigt ist.
Das Drehglied 340 weist ein hinteres Ende (auf der Seite
der Platte 330) auf, das mit einem äußeren Flansch 341 versehen
ist. Der äußere Flansch 341 wird gleitend durch drei an der Platte
330 befestigte Führungsglieder 344 geführt.
Somit ist das Drehglied 340 in einer Ebene, die sich in Richtung
der X-Achse um einen Winkel von mehr als 360° erstreckt, drehbar. Das Drehglied
340 ist zusammen mit der Platte 330 in Richtung der Y-Achse bewegbar.
Das Drehglied 340 weist eine Auflagefläche 342 für eine Anordnung
eines Halteelementes 360 darauf an einer Stelle benachbart zu dem vorderen
Ende oder einem freien Ende des Drehgliedes 340 auf.
Ein Übertragungsmechanismus 350 zum Übertragen der Antriebsbewegung
des Stickrahmens 316 an das Drehglied 340 wird nun beschrieben.
Der Übertragungsmechanismus 350 umfaßt einen Mechanismus zum Umwandeln
der linearen Bewegung des Stickrahmens 316 in die Richtung der X-Achse
in eine Drehbewegung des Drehgliedes 340.
Eine Übertragungsplatte 352 ist an der oberen Fläche des
Stickrahmens 316 über Schrauben 352a befestigt. Zwei Blöcke
356 sind an der Vorderfläche der Übertragungsplatte 352 fest angeordnet.
Ein seilartiges Element 358, wie ein Draht oder ein Stahlriemen wird über
eine ringförmige Vertiefung 346, die auf der äußeren Umfangsfläche des
Drehgliedes 340 ausgebildet ist, geleitet. Beide Enden des seilartigen
Elementes 358 sind mit den Blöcken 356 verbunden. Das seilartige
Element 358 ist an dem Drehglied 340 an einem Punkt in der Umfangsrichtung
befestigt. Somit wird, wenn der Stickrahmen 316 in die Richtung der X-Achse
bewegt wird, das Drehglied 340 relativ zur Platte 330 über das
seilartige Element 358 gedreht. Durch geeignete Festlegung des Abstands
zwischen den Blöcken 356 und der Anzahl der Umschlingungen des seilartigen
Elementes 358 um das Drehglied 340 herum kann das Drehglied
340 um einen Winkel von mehr als 360° gedreht werden.
Wie in 48 gezeigt wird, ist eine Vertiefung
354 auf der unteren Fläche der Übertragungsplatte 352 ausgebildet,
die mit einem Teil des Flansches 341 des Drehgliedes 340 in Eingriff
steht, so daß die Übertragungsplatte 353 die Bewegung des Stickrahmens
316 in die Richtung der Y-Achse auf das Drehglied 340 überträgt,
aber die Übertragungsplatte 353 überträgt nicht die Bewegung des Stickrahmens
316 in die Richtung der X-Achse auf das Drehglied 340. Folglich
bewegt sich die Platte 330 zusammen mit dem Drehglied 340 relativ
zu der Schiffchenbasis 56.
Ein ringförmiges Halteelement 360 ist lösbar auf der Auflagefläche
342 des Drehgliedes 340 über einen nicht dargestellten Verriegelungsmechanismus
angeordnet. Das Halteelement 360 weist eine Auflagefläche 361
auf der Seite des vorderen Endes oder freien Endes auf. Der Kantenbereich der Öffnung
des zu bearbeitenden Stoffes 46 wird auf der Auflagefläche 361
über ein Preßelement 364 in der gleichen Weise wie in dem Beispiel nach
den 1 bis 6
angeordnet.
Wie in den 49 und 50
gezeigt wird, wird der zu bearbeitende Stoff in der Position relativ zu dem Halteelement
260 durch das Preßelement 364 über einen Verriegelungseingriff
mit einem Hakenglied 365 gehalten und der Stickvorgang kann fast auf der
gesamten Umfangsfläche des Stickbereichs des zu bearbeitenden Stoffes
46 durchgeführt werden.
Wie in 49 gezeigt wird, ist eine ringförmige
Vertiefung 362 auf der Auflagefläche 361 des Halteelements
360 ausgebildet, damit eine Bewegung des zu bearbeitenden Stoffes in die
Richtung der Y-Achse relativ zu der Auflagefläche 361 verhindert wird.
Die ringförmige Vertiefung 362 kann abhängig von der Art der Stickoperation
oder des zu bestickenden Bereiches weggelassen werden.
Die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels wird nun erklärt. Zuerst
wird der zu bearbeitende Stoff 46 auf dem Halteelement 360 derart
angeordnet, daß im wesentlichen die gesamte Umfangsfläche des Stickbereichs des
zu bearbeitenden Stoffes 46 bestickt werden kann, wie oben beschrieben.
Dann wird das Halteelement 360 auf der Befestigungsfläche 342
des Drehgliedes 340 angeordnet. Wenn der Stickrahmen 316 sich
in die Richtung der X-Achse und der Y-Achse auf der Grundlage von Daten des zu bestickenden
Musters bewegt wird, wird das Drehglied 340 abhängig von der Bewegung des
Stickrahmens 316 in die X-Achse bewegt, während das Drehglied
340 zusammen mit der Platte 330 in die Richtung der Y-Achse abhängig
von der Bewegung des Stickrahmens 316 in die Richtung
der Y-Achse bewegt wird.
Der zu bearbeitende Stoff 46 wird daher gedreht und wird
linear abhängig von den Daten des Musters bewegt, so daß das gewünschte Muster auf
dem Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes 46 über die Zusammenarbeit
der Stick- bzw. Nähnadel 54 und des Schiffchens 58 gestickt wird.
Wie oben beschrieben, kann auch in diesem Ausführungsbeispiel das Muster auf im
wesentlichen der gesamten Umfangsfläche des Stickbereichs des zu bearbeitenden Stoffes
46 gestickt werden und das Drehglied 340 kann um einen Winkel
von mehr als 360° durch die Bewegung des Stickrahmens 316 in die Richtung
der X-Achse gedreht werden, so daß der Stickvorgang auf dem Stickbereich des Stoffes
46 mit einem großen Flächenbereich durchgeführt werden kann.
Darüber hinaus wird, wie oben beschrieben, ein Teil des benachbart
und über der Stichplatte 57 angeordneten zu bearbeitenden Stoffes
46 durch die Stützplatte 326 abgestützt, so daß der Stickbereich
angemessen gespannt wird, ohne Falten zu bilden. Die Stützplatte 326 kann
jedoch weggelassen werden, wenn ein ringförmiger Kern in dem zu bearbeitenden Stoff
46 während des Stickvorgangs positioniert wird.
Wenn ein flacher zu bearbeitender Stoff, wie ein flaches Gewebe auf
den Stickrahmen 316 zum Besticken aufgelegt wird, wird die Platte
330 von der Schiffchenbasis 56 unter der Bedingung, daß das Halteelement
360 von dem Drehglied 340 entfernt wird, entfernt. Ein derartiges
Entfernen der Platte 330 wird durch Lösen der Schrauben 332a durchgeführt,
die die Schienen 332, wie in 48 gezeigt wird,
festlegen, oder durch Lösen der Schrauben 336a, die die Arme
336 festlegen, um die Arme von dem Gleiter 334 zu lösen. Zur gleichen
Zeit wird die Übertragungsplatte 352 des Übertragungsmechanismus
350 von dem Stickrahmen 316 durch Lösen der Schrauben
352a entfernt.
Somit kann die Platte 330, das Drehglied 340 und
das seilartige Element 358 des Übertragungsmechanismus 350 als
eine Einheit von der Stickmaschine entfernt werden. Der in der Höhe verstellbare
Bereich 310a des Maschinentischs 310 wird dann auf dieselbe Höhe
wie die obere Fläche der Schiffchenbasis 56 angehoben, so daß die Stickmaschine
so betrieben werden kann, daß ein Stickvorgang auf dem flachen zu bearbeitenden
Stoff durchgeführt werden kann.
Zwölftes Ausführungsbeispiel
Das zwölfte Ausführungsbeispiel wird nun in bezug auf die
51 und 52
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem elften Ausführungsbeispiel
in der Konstruktion des Halteelementes 360A, das dem Halteelement
460 des elften Ausführungsbeispiels entspricht, das aber ähnlich zu dem
Halteelement 40 des Beispiels nach 11(A),
11(B) ist. Somit umfaßt in diesem Ausführungsbeispiel
das Halteelement 360A zwei Stäbe 366 anstelle der Auflagearme
60 des Beispiels nach 11(A) und
11(B).
Wie in den 51 und 52
gezeigt wird, erstrecken sich die Stäbe 336 parallel von dem Flansch
336 in die Richtung der Y-Achse. Wenn der zu bearbeitende Stoff
46 auf dem Halteelement 360A angeordnet wird, werden die Stäbe
336 innen in dem zu bearbeitenden Stoff 46 positioniert, so daß
der Stoff 46 an Positionen entsprechend den Stäben 336 über Klammern
367 entsprechend 52 festgeklammert werden
kann.
Mit der Position des so relativ zu dem Halteelement 360 befestigten
Stoffes 46 wird der Randbereich der Öffnung des zu bearbeitenden Stoffes
46 auf die Auflagefläche 361 des Halteelementes 360 festgelegt
und der Stoff wird danach durch das Preßelement 364 fixiert, so daß der
zu bearbeitende Stoff korrekt auf das Halteelement 360 aufgesetzt werden
kann.
Dreizehntes Ausführungsbeispiel
Das dreizehnte Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die
53 bis 55
erläutert. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Halter 392 an der unteren
Fläche der Schiffchenbasis 56 durch Schrauben 392a befestigt.
Der Halter 392 umfaßt drei Hülsenbereiche 394, die integral mit
dem Halter 392 ausgebildet sind und an der oberen rechten und linken Position
und an der unteren mittleren Position angeordnet sind. Die Hülsenbereiche
394 erstrecken sich parallel zu der Y-Achse.
Wie in der 55 gezeigt wird, wird ein
stangenförmiges Stützelement 390 in jedem Hülsenbereich 394 über
ein lineares Lager 395 gelagert, so daß die Stützelemente 390
linear gleitend relativ zu dem Halter 392 in Richtung der Y-Achse bewegbar
sind. Eine Rolle 398 ist an dem vorderen Ende jedes Stützelementes
390 befestigt und drehbar um die Achse des jeweiligen stangenförmigen Elementes
390 angeordnet. Die Bewegung der Rolle 398 in axialer Richtung
ist durch einen nicht dargestellten Sprengring begrenzt. Die Rollen 398
dienen zur drehbaren Lagerung des Drehgliedes 340. Jede Rolle weist äußere
Flansche 398a auf, die an beiden Enden ausgebildet sind, so daß die Bewegung
des Drehgliedes 340 in die Richtung der Y-Achse relativ zu den Rollen
398 oder den Stützelementen 390 durch den Flansche 398a
begrenzt ist. Die andere Konstruktion ist die gleiche wie die in dem elften Ausführungsbeispiel.
Wenn in diesem Ausführungsbeispiel der Stickrahmen 316 in
die Richtung der X-Achse bewegt wird, wird das Drehglied 340 relativ zu
den Stützelementen 390 über das seilartige Element 358 des Übertragungsmechanismus
350 gedreht. Die Bewegung des Stickrahmens in die Richtung der Y-Achse
wird auf die Stützelemente 390 über das Drehglied 340 und die
Rollen 398 übertragen, so daß die Stützelemente 390 zusammen mit
dem Drehglied 340 in die Richtung der Y-Achse-relativ zu dem Halter
392 bewegt werden. Folglich wird, wenn der Stickrahmen 316 ähnlich
wie in dem elften Ausführungsbeispiel in die Richtungen der X-Achse und der Y-Achse
bewegt wird, das Drehglied 340 in der Ebene parallel zur X-Achse abhängig
von der Bewegung des Stickrahmens 316 in die Richtung der X-Achse gedreht
und die Stützelemente 390 werden linear zusammen mit dem Drehglied
340 in die Richtung der Y-Achse abhängig von der Bewegung des Stickrahmens
in die Richtung der Y-Achse bewegt.
Obwohl bei dem Übertragungsmechanismus 350 der obigen elften
bis dreizehnten Ausführungsbeispiele das seilartige Element 358 für die
Umwandlung der Bewegung des Stickrahmens 316 in bezug auf die X-Achse des
Drehelementes 340 verwendet wird, kann auch ein Metallriemen, ein Einstellriemen
oder ein Zahnrad einschließlich einer auf der Transmissionsplatte 352 ausgebildeten
Zahnstange und eines Ringzahnrades, das auf der äußeren Umfangsfläche des Drehgliedes
340 für einen Eingriff mit der Zahnstange angeordnet ist, verwendet werden.
Zusätzlich kann der Übertragungsmechanismus 350, der das
seilartige Element 358 verwendet, die Vorrichtung zum Erhöhen des Antriebsausmasses,
wie in Zusammenhang mit dem achten bis zehnten Ausführungsbeispielen beschrieben
wurde, umfassen. Darüber hinaus kann das Halteelement 360 oder
360A und der Preßring 364 verschiedene Abwandlungen umfassen,
die in Zusammenhang mit dem ersten bis neunten Ausführungsbeispiel beschrieben wurden.
Das vierzehnte bis sechszehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 56 bis
71 beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele
beziehen sich auf eine Verbesserung einer Mehrkopfstickmaschine, bei der ein seilartiges
Element vorgesehen ist, um die lineare Bewegung eines Drehgliedes umzuwandeln, wie
in einigen der oben erwähnten Ausführungsbeispielen beschrieben wurde. Genauer gesagt,
ermöglichen das vierzehnte bis sechzehnte Ausführungsbeispiel, daß die Mehrkopfstickmaschine
Stickköpfe aufweist, die in einem geringeren Abstand zueinander angeordnet sind,
so daß die Stickmaschine eine kleinere Abmessung aufweisen kann.
Vierzehntes Ausführungsbeispiel
Das vierzehnte Ausführungsbeispiel wird nun unter Bezugnahme auf die
56 bis 65
beschrieben. Wie in 56 gezeigt ist, umfaßt eine Mehrkopfstickmaschine
nach diesem Ausführungsbeispiel X-Achsen-Antriebsvorrichtungen 412 und
Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 414, die den X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
11 und den Y-Antriebsvorrichtungen 13 des Beispiels nach
1 bis 6 entsprechen
und die unter dem Maschinentisch 410 angeordnet sind. Ein X-Achsenantriebselement
413 und ein Y-Achsenantriebselement 415 entsprechend dem X-Achsenantriebselement
2 und Y-Achsenantriebselement 10 des ersten Ausführungsbeispiels
sind auf dem Maschinentisch 410 angeordnet. Wie in 57
gezeigt wird, weist das X-Achsenantriebselement 413 einen Antriebsblock
416 entsprechend dem Antriebsblock 17 des Beispiels nach
1 bis 6 auf.
Der Antriebsblock 416 ist zusammen mit dem X-Achsenantriebselement
413 in die Richtung der X-Achse bewegbar, aber ist zusammen mit dem Y-Achsenantriebselement
415 in die Richtung der Y-Achse relativ zu dem X-Achsenantriebselement
413 bewegbar.
Wie in den 57 und 58
dargestellt ist, sind die Schiffchenbasen 56 (vier in diesem Ausführungsbeispiel)
unter dem Y-Achsenantriebselement 415 angeordnet. Darüber hinaus sind eine
Mehrzahl von Stick- bzw. Nähköpfen über der entsprechenden Schiffchenbasis
56 angeordnet, wobei jeder Stickkopf eine Nadehstange 52 und die
Sticknadel 54 wie im Beispiel nach 1–6
einschließen. Daher sind in der Zeichnung dieses Ausführungsbeispiels die gleichen
Bezugszeichen für die gleichen Teile wie im Beispiel nach 1–6
vorgesehen.
Wie in den 59 und 60
dargestellt ist, sind Trägerstützen 432 an der unteren Fläche des Y-Achsenantriebselements
415 auf beiden Seiten jeder Schiffchenbasis 56 befestigt. Eine
Platte 430 ist an den vorderen Flächen der Trägerstützen 432 derart
befestigt, so daß Trägerstützen 432 und Platte 430 zusammen mit
dem Y-Achsenantriebselement 415 in die Richtung der Y-Achse bewegbar sind.
Eine Rollenachse 435 ist mit beiden Enden in den Trägerstützen
432 an einer Stelle unter der Schiffchenbasis 56 gelagert. Eine
Rolle 434 ist drehbar auf der Rollenachse 435 gelagert und stößt
auf einer Schiene 421, die an dem mittleren Bereich der unteren Fläche
der Schiffchenbasis 56 ausgebildet ist, an. Wenn daher das Y-Achenantriebselement
415 bewegt wird, rollt die Rolle 434 längs der Schiene
421 ab, so daß die Platte 430 stabil in die Richtung der Y-Achse
bewegt werden kann.
Zwei Stützplatten 426 sind über dem Schiffchen
56 angeordnet und mit der Vorderfläche der Platte 430 über Arme
428 verbunden. Diese Stützplatten 426 dienen
dazu, teilweise die innere Umfangsfläche des zu bearbeitenden Stoffes
46 aufzunehmen und sie sind zueinander beabstandet, derart, daß die Stützplatten
430 die obere Fläche des Schiffchens 56 abdecken mit der Ausnahme
des Bereichs entsprechend dem Nadelloch 55 der Stichplatte 57.
Die Funktion der Stützplatten 426 entspricht derjenigen der Stützplatte
120 des fünften Ausführungsbeispiels.
Ähnlich zu dem fünften Ausführungsbeispiel sind drei Rollen
436 vor der Platte 430 zum Abstützen eines Drehgliedes
440 angeordnet. Jede Rolle 436 ist drehbar auf einer Achse
437 gelagert, deren eines Ende mit der Platte 430 verbunden ist.
Auch ähnlich zu dem fünften Ausführungsbeispiel ist ein äußerer Flansch
441 integral mit dem hinteren Ende des Drehgliedes 440 ausgebildet.
Der äußere Flansch 441 ist drehbar gleitend durch drei Führungselemente
438 gehalten, die mit der Platte 430 verbunden sind. Somit ist
das Drehglied 440 in einer sich parallel zu der X-Achse erstreckenden Ebene
um einen Winkel von mehr als 360° drehbar und das Drehglied 440 ist
zusammen mit der Platte 430 in der Richtung der Y-Achse bewegbar, so daß
es linear in die Richtung der Y-Achse abhängig von der Bewegung des Y-Achsenantriebselementes
415 bewegbar ist.
Zwei Stangen 446 und 447 sind vor dem Y-Achsenantriebselement
415 und über dem Drehglied 440 angeordnet. Diese Stangen
446 und 447 erstrecken sich parallel zueinander in die Richtung
der X-Achse oder die Längsrichtung des Y-Achsenantriebselementes 415. Ein
Ende jeder Stange 446, 447 ist mit dem Antriebsblock
416, wie oben beschrieben, verbunden, so daß die Stangen 446 und
447 in die Richtung der X-Achse bewegt werden, wenn das X-Achsenantriebselement
413 bewegt wird. Darüber hinaus sind diese Stangen 446 und
447 gleitend durch Stützarme 450 und Stützarme 451 in
die Richtung der X-Achse gelagert. Diese Stützarme 450, 451 sind
an der oberen Fläche des Y-Achsenantriebselementes 415 durch Schrauben
452 befestigt.
Einer der Stützarme 451 der Stange 447 und einer
der Stützarme 450 der Stange 446 sind jeweils am besten in den
60 und 61
dargestellt.
Eine Mehrzahl von seilartigen Elementen 458, wie Drähte und
Stahlriemen sind mit der Stange 446 verbunden. Jedes seilartiges Element
458 ist mit seinen beiden Enden an der Stange 446 über Verbindungsglieder
454 verbunden. Eine Mehrzahl von seilartigen Elementen 459, wie
Drähte oder Stahlriemen, sind mit der Stange 447 verbunden. Jedes der seilartigen
Elemente 459 ist mit seinen beiden Enden über Verbindungsgliedes
455 mit der Stange 447 verbunden. Die seilartigen Elemente
458 und 459 werden eines nach dem anderen über Drehglieder
440 geführt, die in Reihe in Richtung der X-Achse angeordnet sind. Wie
in 60 dargestellt ist, ist jedes der seilartigen Elemente
458 und 459 an dem unteren Teil des entsprechenden Drehgliedes
440 durch ein Befestigungselement 444 befestigt. Somit werden
die Drehgliedes 440 über die seilartigen Elemente 458 und
459 gedreht, wenn die Stangen 446 und 447 in die Richtung
der X-Achse bewegt werden.
Die unteren Oberflächen der zwei benachbarten Drehglieder
440 sind jeweils in den 62(A) und
62(B) dargestellt. Wie aus diesen Figuren
zu erkennen ist, ist das Befestigungselement 444 an dem Drehglied
440 befestigt, wobei das seilartige Element 458 oder das seilartige
Element 459 auf das Drehglied 440 gepreßt wird.
Da die Stangen 446 und 447 mit Abstand zueinander
in die Richtung der Y-Achse angeordnet sind, werden die seilartigen Elemente
458 und 459 über die Drehglieder 440 an Stellen geleitet,
die zueinander in der Richtung der Y-Achse beabstandet sind. Zu diesem Zweck sind
vier unabhängige ringförmige Umfangsvertiefungen 442 auf der äußeren Umfangsfläche
jedes Drehgliedes 440 ausgebildet. Somit wird jedes der seilartigen Elemente
458 der Stange 446 über zwei der Vertiefungen 442 geleitet,
wie in der 62(B) gezeigt ist, während jedes der seilartigen
Elemente 459 der Stange 447 über die anderen zwei der Vertiefungen
442 geführt werden, wie in 62(A) gezeigt
wird.
Die Beziehung zwischen der Stange 446 und zwei der seilartigen
Elemente 458, die mit der Stange 446 verbunden sind, wird in der
63 dargestellt. Die Verbindungsglieder 454
zum Verbinden der seilartigen Elemente 458 dienen dazu, die Stange
446 zu verklemmen, so daß sie eine feste Stellung relativ zu den seilartigen
Elementen 458 einnimmt. Die Verbindungsglieder 454 sind durch
eine Einstellschraube 456 miteinander verbunden, die zwischen ihnen angeordnet
ist. Ein Verbinder 460 ist an dem Ende jedes seilartigen Elementes
458 befestigt und mit dem entsprechenden Verbindungsglied 454
über eine Schraube 461 verbunden. Daher kann durch Einstellen des Antriebsumfanges
der Einstellschraube 456 unter der Bedingung, daß die Verbindungsglieder
454 gelockert sind, um keine Klemmkraft auf die Stange 446 auszuüben,
die auf die seilartigen Elemente 458 aufgebrachte Spannung eingestellt
werden. Diese Beziehung kann auf die Beziehung zwischen der Stange 447
und zwei der seilartigen Elemente 459 angewandt werden.
Wie darüber hinaus aus den 60 und
61 erkannt werden kann, wird die Bewegung
der Verbindungsglieder 454 der Stange 446 nicht durch die Stützarme
451 der Stange 447 gestört werden und die Bewegung
der Verbindungsglieder 455 der Stange 447 wird nicht durch den
Stützarm 450 und die Stange 446 gestört, so daß die Verbindungsglieder
454 und die Verbindungsglieder 455 in die Richtung der X-Achse
bewegt werden kann, wobei der Weg der Bewegung jedes Verbindungsgliedes
454 sich teilweise mit dem Weg der Bewegung irgendeines der Verbindungsglieder
455 überschneidet. Daher kann der Abstand zwischen den Drehachsen der zwei
benachbarten Drehglieder 440 oder der Abstand zwischen den Achsen von zwei
benachbarten Schiffchenbasen 56 geringer festgelegt werden als der maximale
Bewegungsumfang der Verbindungsglieder 454 oder 455. Um jedes
Drehglied 440 um einen Winkel von mehr als 360° zu drehen, ist das
maximale Ausmaß der Bewegung der Verbindungsglieder 454 oder
455 so festgelegt, daß es länger als die Umfangslänge der Vertiefungen
442 des Drehgliedes 440 ist.
Wie in 60 gezeigt wird, ist eine Haltevorrichtung
462 zum Aufnehmen des zu bearbeitenden Stoffes 46 auf der äußeren
Umfangsfläche des Drehgliedes 440 an dem vorderen Ende angeordnet. Die
Haltevorrichtung 462 ist in ihrer Stellung mittels eines nicht dargestellten
Verriegelungsmechanismus festgelegt. Die Haltevorrichtung 462 umfaßt ein
Halteelement 462A und ein Preßelement 462B. Ähnlich zu den obigen
Ausführungsbeispielen dient das Halteelement 462A dazu, den Randbereich
der Öffnung des zu bearbeitenden Stoffes 46 aufzunehmen und das Preßglied
462B dient dazu, den Randbereich auf das Halteelement 462A zu
drücken.
Wie in den 64 und 65
gezeigt wird, weist das Halteelement 462A eine ringförmige Ausbildung auf
und das Preßelement 462B umfaßt ein seilartiges Element 465, wie
einem Draht oder einen Stahlriemen. Platten 466a und 466b sind
mit beiden Enden der seilartigen Elemente 465 verbunden. Die Platte
466a ist mit einem Ende schwenkbar an einer Stange 463 angeordnet,
die an dem Halteelement 462A befestigt ist. Ein Haken 467 ist
an der Platte 466b befestigt. Eine zweite Stange 464 ist an dem
Halteelement 462A befestigt. Ein Verriegelungsglied 468 für den
Eingriff mit dem Haken 467 ist schwenkbar mit der zweiten Stange
464 verbunden.
Um den zu bearbeitenden Stoff 46 auf die Haltevorrichtung
462 aufzusetzen, wird der Kantenbereich des zu bearbeitenden Stoffes
46 auf dem Halteelement 462A angeordnet und das Preßelement
462B wird dann um den Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes
46 an einer Stelle benachbart zu dem Schirmbereich gebogen. Der Haken
467 wird danach in Eingriff mit dem Verriegelungselement 468 gebracht.
Der Vorgang des Aufsetzens des zu bearbeitenden Stoffes 46 auf die Haltevorrichtung
462 ist somit beendet, wodurch der Stickvorgang auf im wesentlichen dem
gesamten Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes 46 durchgeführt werden
kann.
Der Stickvorgang in diesem Ausführungsbeispiel wird nun erläutert.
Nachdem die Haltevorrichtung 462, auf die der zu bearbeitende Stoff
46, wie oben beschrieben, aufgesetzt wurde, auf jedem der Drehglieder
440 angeordnet wurde, werden die X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
412 und die Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen 414 auf der Grundlage
von Daten des zu stickenden Musters angetrieben.
Das X-Achsenantriebselement 13 wird dann zusammen mit dem
Antriebsblock 416 in die Richtung der X-Achse durch die X-Achsen-Antriebsvorrichtungen
412 angetrieben, so daß die Stangen 446 und 447 in Richtung
der X-Achse bewegt werden, um die Drehglieder 440 über die seilartigen
Elemente 458 und 459 zu drehen. Auf der anderen Seite werden die
Drehglieder 440 in die Richtung der Y-Achse durch die Y-Achsen-Antriebsvorrichtungen
414 über die Y-Achsenantriebselemente 415 bewegt.
Der auf jedes der Drehglieder 440 über die Haltevorrichtung
462 angeordnete zu bearbeitende Stoff 46 wird gedreht und linear
entsprechend den Daten des zu stickenden Musters bewegt, so daß das gewünschte Muster
auf den Stickbereich des zu bearbeitenden Stoffes 46 durch Zusammenarbeit
der Sticknadel 54 mit dem Schiffchen 58 gestickt wird.
Das Muster kann auf im wesentlichen den gesamten Stickbereich des
zu bearbeitenden Stoffes 46 durch Festlegen des Bewegungsausmasses der
Verbindungsglieder 454 und 455 dahingehend, daß es größer ist
als die Umfangslänge der Vertiefungen 412 jedes Drehgliedes 440,
gestickt werden. Die Verbindungsglieder 454 und 455 verbinden
die Enden der seilartigen Elemente 458 und 459 jeweils mit der
Stange 446 und der Stange 447. Weiterhin besteht durch Einstellen
des Abstandes zwischen den Drehachsen von zwei benachbarten Drehgliedern
440 derart, daß er geringer ist als der maximale Bewegungsweg der Verbindungsglieder
454 und 455, kein leerer Raum zwischen den Stickköpfen der Mehrkopfstickmaschine.
Fünfzehntes Ausführungsbeispiel
Das fünfzehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
nun unter Bezugnahme auf die 66(A) und 66(B)
beschrieben, die eine Konstruktion entsprechend einem Teil der Stickmaschine nach
den 60 und 61
des vierzehnten Ausführungsbeispiels zeigen. In diesem Ausführungsbeispiel wird
eine Bewegungsplatte 472 anstelle der zwei Stangen 446 und
447 des vierzehnten Ausführungsbeispiels vorgesehen. Die Bewegungsplatte
472 wird durch lineare Bahnen 474 derart gelagert, daß die Bewegungsplatte
472 relativ zu der oberen Fläche des Y-Achsenantriebselementes
415 nur in die Richtung der X-Achse bewegt werden kann.
Ein Ende der Bewegungsplatte 472 ist mit dem Antriebsblock 416
verbunden, wie in dem achtzehnten Ausführungsbeispiel beschrieben ist. Das Verbindungsglied
454, an dem jedes Ende des seilartigen Elementes 458 befestigt
ist, ist mit der Bewegungsplatte 472 über Arme 476 verbunden,
wie in der 66(A) dargestellt ist. Darüber hinaus ist
das Verbindungsglied 455, mit dem jedes Ende des seilartigen Elementes
459 verbunden ist, an der Bewegungsplatte 472 über einen Arm
477 befestigt.
In diesem Ausführungsbeispiel kann nur eine einzige Bewegungsplatte
472 anstelle der Stangen 446 und 447 verwendet werden
und daher kann die Konstruktion vereinfacht werden.
Sechzehntes Ausführungsbeispiel
Das sechzehnte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
nun unter Bezugnahme auf die 67 bis 71
beschrieben. Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Mehrkopfstickmaschine
mit dem gleichen Stickrahmen 316 und seinem zugeordneten Antriebsmechanismus,
wie in Zusammenhang mit dem elften Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, und daher
sind in der Zeichnung die gleichen Teile wie in dem elften Ausführungsbeispiel mit
den gleichen Bezugszeichen versehen.
Somit umfaßt die Stickmaschine nach diesem Ausführungsbeispiel entsprechend
67 den Stickrahmen 316, der sowohl in Richtung
der X-Achse als auch der Y-Achse durch die X-Achsen-Antriebsvorrichtung
312 und die Y-Achsen-Antriebsvorrichtung 324 bewegbar ist.
Wie in den 68 und 69
dargestellt wird, ist eine Schiene 482 auf der unteren Fläche jeder Schiffchenbasis
56 angeordnet. Ein Gleiter 483 ist auf der Schiene 482
vorgesehen und ist relativ zu der Schiene 482 in die Richtung der Y-Achse
gleitend bewegbar. Eine Platte 485 ähnlich zu der Platte 430 des
fünfzehnten Ausführungsbeispiels ist mit einer Trägerstütze 484 verbunden,
die an der unteren Fläche des Gleiters 483 befestigt ist. Somit wird die
Platte 485 nicht direkt von dem Stickrahmen 316 getragen, sondern
ist in der Richtung der Y-Achse relativ zu der Schiffchenbasis 56 in der
gleichen Weise wie die Platte 330 des elften Ausführungsbeispiels bewegbar.
Jedes Drehglied 490 weist eine ringförmige Ausbildung auf
und ist drehbar durch Rollen 436 gelagert, die an der Platte
485 angeordnet sind. Zwei Flansche 491 und 492 und zwei
ringförmige Vertiefungen 494 und 495 sind auf der äußeren Umfangsfläche
des hinteren Endes jedes Drehgliedes 490 vorgesehen. Der Flansch
492 wird gleitend von drei Führungsgliedern 438 gehalten, die
an der Platte 485 in der gleichen Weise wie bei dem vierzehnten Ausführungsbeispiel
befestigt sind, so daß das Drehglied 490 relativ zu der Platte
485 in der sich parallel zur X-Achse erstreckenden Ebene gedreht werden
kann und derart, daß das Drehglied 490 in die Richtung der Y-Achse zusammen
mit der Platte 485 bewegt werden kann.
Wie in 67 gezeigt ist, sind Übertragungsplatten
486 und Übertragungsplastten 487, die jeweils unterschiedliche
Formen aufweisen, an der oberen Fläche des hinteren Rahmenteils 316a eine
nach der anderen in der Richtung der X-Achse angeordnet. Wie in 68
gezeigt wird, ist eine Vertiefung 486a auf der unteren Fläche eines vorderen
Bereichs der Übertragungsplatte 486 ausgebildet. Eine Vertiefung
487a ist auf der unteren Fläche eines vorderen Bereichs der Übertragungsplatte
487 ausgebildet. Die Vertiefungen 486a und 487a sind
an unterschiedlichen Stellen zueinander in Richtung der Y-Achse ausgebildet. Daher
ist die Vertiefung 486a der Übertragungsplatte 486 in Eingriff
mit einem Flansch 491 eines der zwei benachbarten Drehglieder
490, während die Vertiefung 487a der Übertragungsplatte
487 in Eingriff mit dem Flansch 492 der anderen der zwei benachbarten
Drehgliedern 490 ist.
Über den Eingriff der Vertiefung 486a der Übertragungsplatte
486 mit dem Flansch 491 und über den Eingriff der Vertiefung
487a der Übertragungsplatte 487 mit dem Flansch 492 wird
nur die Bewegung in die Richtung der Y-Achse des Stickrahmens 316 an jedes