| Dokumentenidentifikation |
EP1560157 08.09.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001560157 |
| Titel |
Verfahren und Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen |
| Anmelder |
Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, 49205 Hasbergen, DE |
| Erfinder |
Scheufler, Dr., Bernd, 49205 Hasbergen, DE; Marquering, Dr., Johannes, 49176 Borgloh, DE; Kötter, Heiner, 49086 Osnabrück, DE |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
19.01.2005 |
| EP-Aktenzeichen |
050009877 |
| EP-Offenlegungsdatum |
03.08.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
08.09.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
G06M 1/10
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| IPC-Nebenklasse |
G06M 7/00
A01C 7/10
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner
Körperchen gemäß der Oberbegriffe der Ansprüche 1 und 6, sowie ein Verfahren
zum optischen Zählen gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruches 11.
Ein derartiges Verfahren und eine derartige Vorrichtung sind in der
EP 0 166 136 A2 beschrieben. Bei dieser Vorrichtung sind im Winkel von 90° zwei
Elementarlichtschranken innerhalb eines Messraumes angeordnet, um die durch diesen
Messraum fallenden kleinen Körperchen zu zählen. Mittels eines entsprechenden Auswerteverfahrens
lassen sich die durch den Messraum fallenden Körperchen in ihrer Anzahl bestimmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum optischen Zählen kleiner Körperchen zu schaffen, mittels welcher Saatkörner
unterschiedlicher Größe, z.B. Raps wie auch Bohnen, die eine extrem unterschiedliche
Größe zueinander aufweisen, möglichst schnell genau zählen zu können.
Diese Aufgabe wird in einer ersten Lösung dadurch gelöst, dass die
Sensoren in Durchgangsrichtung der zu zählenden Körperchen gesehen in mehreren Ebenen
hintereinander angeordnet sind. Infolge dieser Maßnahme lassen sich verschiedene
Sensoreinheiten für jeweils ein entsprechendes Korngrößenspektrum bilden so
dass entsprechend der auszubringenden Saatgutart die jeweilige Sensoreinheit aktiviert
wird, um Messsignale an eine elektronische Auswerteeinheit zu übermitteln. Die jeweiligen
Sensoren sind auf die jeweilige Saatgutart oder zu Saatgutgruppen zusammengefasste
Saatgutarten entsprechend abgestimmt.
Bei einer weiteren Lösung ist vorgesehen, dass verschiedene Typen
von Sensoren vorgesehen sind. Hierdurch kann entsprechend der jeweiligen Saatgutart
der entsprechend optimale Sensortyp zur Messung verwendet werden.
So können beispielsweise zum Messen von Bohnen, die einen relativ
großen Durchmesser aufweisen, relativ große Elemente aufweisende Lichtschranken
verwendet werden, während beim Ausbringen von Saatgutarten mit kleineren Körperchen
entsprechend kleinere Elemente aufweisende Lichtschranken zum Einsatz kommen.
Auch kann es sinnvoll sein, auf Laserlichtbasis arbeitende Sensoren
einzusetzen. Durch entsprechende Versuche lassen sich die jeweiligen optimalen Sensortypen
ermitteln.
Zum Zählen der Körner einiger Saatgutarten kann es sinnvoll sein,
wenn entsprechende Versuche dies ergeben auf Infrarotlichtbasis arbeitende Sensoren
einzusetzen. Diese Sensoren können, wie erste Versuche gezeigt haben, bei einigen
Saatgutarten unter bestimmten Einsatzbedingungen, besonders gute Ergebnisse bringen.
Bei einer weiteren Lösung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Sensoren
mit einer ein Speichermedium aufweisenden elektronischen Auswerteeinrichtung verbunden
sind, dass in dem Speichermedium ein Auswerteprogramm hinterlegt ist, mittels welchen
die von den Sensoren übermittelten Signale in Anzahl der Körperchen umsetzbar sind.
Infolge dieses Auswerteprogramms lassen sich in einfacher Weise aus den Signalen
der Sensoren die Anzahl der Körperchen ermitteln.
Versuche haben in überraschender Weise gezeigt, dass besonders hohe
Messgenauigkeiten erzielbar sind, wenn die Messebene der Sensoreinheit in einem
von 90° abweichenden Winkel zur Durchgangsrichtung der Körperchen durch den Messraum
angeordnet ist. Hierbei können mehrere Sensoreinheiten mit ihrer Messebene auch
in kreuzweise zueinander angeordnet sein.
Es können auch verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten in Durchgangsrichtung
der Körperchen hintereinander angeordnet sein. Hierbei ist es sowohl möglich, dass
bei den Messvorgängen verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten miteinander
kombiniert werden, als auch, dass für die jeweilige Saatgutgruppe die entsprechende
Sensoreinheit aktiviert wird, so dass die Messsignale in entsprechend optimierter
Weise an die Auswerteeinheit übermittelt werden.
Um nur den jeweils benötigten und erforderlichen Messaufwand zu betreiben
und eine optimal schnelle Auswertung zu erreichen, ist vorgesehen, dass die verschiedenen
Sensoreinheiten eine unterschiedliche Anzahl von Sensoren aufweisen. Je nach Saatgutart
wird dann die jeweils unter den herrschenden Bedingungen optimal arbeitende Sensoreinheit
aktiviert.
Des weiteren ist vorgesehen, dass verschiedene Sensoreinheiten mit
unterschiedlichen Sensorelementen vorgesehen sind. Es ist auch möglich die unterschiedlichen
Sensoreinheiten miteinander zu kombinieren.
Bei dem Verfahren zum optischen Zählen von Körperchen ist zur Lösung
der Aufgabe vorgesehen, dass ein Auswerteprogramm vorgesehen ist, das je nach auszubringendem
Saatguttyp die Messwerte aller Sensoren der Sensoreinheit oder nur eine verringerte
Anzahl von Sensoren der Sensoreinheit zur Ermittlung der Anzahl der Körperchen herangezogen
werden.
Infolge dieser Maßnahme wird je nach auszubringendem Saatgut
nur die jeweils erforderliche Anzahl von Sensoren aktiviert um ein möglichst schnelles
und genaues Auswerteergebnis bzgl. der Anzahl der zu zählenden Körperchen zu erreichen.
Bei einem weiteren Verfahren ist vorgesehen, dass Sensoreinheiten
mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemittern und Lichtdetektoren in Durchgangsrichtung
der zu zählenden Körperchen gesehen hintereinander angeordnet sind und je nach auszubringendem
Saatgut die entsprechenden Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten Sensoreinheit
zur Auswertung herangezogen werden.
Um in automatischer Weise die jeweils erforderlichen Sensoren und/oder
Sensoreinheiten für die Auswertung zu aktivieren, damit sie entsprechende Messsignale
liefern, ist vorgesehen, dass mittels der hinterlegten Auswertesoftware entsprechend
des auszubringenden Saatgutes die entsprechend hinterlegte Anzahl von Sensoren und/oder
Sensoreinheiten zur Auswertung herangezogen werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind den übrigen Unteransprüchen,
der Beispielsbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Hierbei zeigen
- Fig.1
- die erfindungsgemäß ausgestattete pneumatische Sämaschine in Prinzipdarstellung,
- Fig.2
- die Anordnung der Sensoren in dem Verteilersystem der Sämaschine in vergrößerter
Darstellung und in Prinzipdarstellung,
- Fig.3
- die Anordnung der Sensoren in der Verteilerleitung in Schnitt- und in Prinzipdarstellung,
- Fig.4
- die Anordnung der Sensoren einer Sensoreinheit gemäß Fig. 3 in Seitenansicht
und in Prinzipdarstellung,
- Fig.5
- eine weitere Anordnung mehrerer Sensoreinheiten in der Verteilerleitung in Prinzipdarstellung,
- Fig. 6
- eine weitere Anordnung mehrerer Sensoreinheiten in der Verteilerleitung in Prinzipdarstellung,
- Fig.7
- eine weitere Anordnung der Sensoren in der Verteilerleitung in Seitenansicht
und in Prinzipdarstellung,
- Fig.8
- eine weitere Anordnung der Sensoreinheit in Seitenansicht und Prinzipdarstellung
und
- Fig.9
- eine weitere Anordnung der Sensoreinheiten in Seitenansicht und Prinzipdarstellung.
Die Sämaschine ist als pneumatische Verteilmaschine ausgebildet. Sie
weist einen Rahmen 1 und Vorratsbehälter 2 auf. Der Rahmen 1 stützt sich auf Laufrädern
3 oder einer Bodenwalze auf dem Boden ab. Dem Vorratsbehälter 2 ist ein Zentraldosierer
4 zugeordnet, der das sich im Vorratsbehälter 2 befindliche Saatgut über eine Schleuse
5 in eine zentrale Zuführleitung 6, die als Steigrohr 7 ausgebildet ist, einleitet.
Dieses Steigrohr 7 mündet an seinem oberen Ende in einem Verteilerkopf 8, über den
das dosierte Saatgut auf die einzelnen sich an dem Verteilerkopf 8anschließenden
Saatleitungen 9 gleichmäßig aufgeteilt wird. Die Saatleitungen 9 führen zu
den am Rahmen 1 angelenkten Säscharen 10. Dem Laufrad 3 ist eine nicht dargestellte
Wegstreckenmesseinrichtung zugeordnet, die Messdaten an eine als Bordcomputer 11
ausgebildete elektronische Auswerteeinheit übermittelt. Der Dosierer 4 wird über
einen Antriebsstrang und ein einstellbares Getriebe 12 von einer Kraftquelle 13
angetrieben. Das Getriebe 12 wird über einen Einstellmotor 14 eingestellt und von
dem Bordcomputern 11 angesteuert.
Dem Steigrohr 7 ist ein Sensor 15 zur Ermittlung der insgesamt ausgebrachten
Saatkörneranzahl zugeordnet. Des weiteren ist eine Sensoreinheit 16 zumindest einer
Saatleitung 9 zugeordnet. Der Sensor 15 und die Sensoreinheit 16 sind über Übertragungsmittel
mit dem Bordcomputer 11 verbunden, so dass die Messdaten der Sensoren 15 und 16
an den Bordcomputer 11 übermittelt werden. Die Sensoreinheit 16 weist die Lichtschranken
17 auf. Die Lichtschranken 17 zählen die einzelnen von dem Verteilerkopf 8 zu den
jeweiligen Säscharen 10 gelangenden Anzahl Saatkörner. Hierbei wird davon ausgegangen,
dass über den Verteilerkopf 8 das durch das Steigrohr 7 zum Verteilerkopf 8 gelangende
Saatgut gleichmäßig auf die einzelnen Saatleitungen 9 aufgeteilt wird.
Die als Lichtschranken 17 ausgebildeten Sensoren der Sensoreinheit
16 sind kreisförmig verteilt um die Verteilerleitung 9 angeordnet und können so
innerhalb der Verteilerleitung 9 die durch den Bereich der Sensoreinheit geförderten
Körperchen des Saatgutes zählen. Die Sensoren 17 der Sensoreinheit 16 sind mittels
Übertragungsleitung mit der elektronischen Auswerteeinheit 11, bspw. eines Bordcomputers
verbunden. Die Körperchen passieren den Messraum 18, wie durch den Pfeil 19 angedeutet.
Die Körperchen erzeugen durch das Passieren der Sensoreinheit 16 Messimpulse an
den Sensoren 17 die über die Übertragungsleitung an die Auswerteeinheit übermittelt
werden. Aufgrund des in dem Speichermedium,der Auswerteeinheit 11 hinterlegten Auswerteprogramms
werden diese Messsignale ausgewertet und in Anzahl Körner umgesetzt, so dass die
den Messraum im Bereich der Sensoreinheit 16 passierenden Körperchen gezählt und
die ausgebrachte Saatgutmenge mittels des Auswerteprogramms errechnet werden kann.
In einer Variante des Auswerteprogramms, welches in der Speichereinheit
der Auswerteeinheit 11 hinterlegt ist, ist vorgesehen, das entsprechend der Saatgutart
alle oder nur ein Teil der Lichtschranken 17 der Sensoreinheit 16 aktiviert sind
bzw. nur die von einigen oder von allen Lichtschranken 17 übermittelten Messsignale
verwertet werden. So wird man beispielsweise bei dem Ausbringen großer Saatgüter,
wie beispielsweise Mais oder Bohnen nur die Messsignale einiger Lichtschranken 17
berücksichtigen, während man bei dem Ausbringen von kleineren Saatgütern, wie beispielsweise
Raps alle Messsignale aller Lichtschranken 17 berücksichtigt. Eine mittlere Anzahl
von Lichtschranken zu aktivieren bzw. deren Messsignale zu verwenden, wird man bei
Saatgütern mittlerer Größenordnung, wie beispielweise Gerste, Weizen, Hafer
anwenden. Hierbei kann dann jede zweite Lichtschranke 17 aktiviert bzw. das Messsignal
jeder zweiten Lichtschranke 17 verwendet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind zwei Sensoreinheiten
16 und 16' hintereinander angeordnet, wobei die obere Sensoreinheit 16 und die untere
Sensoreinheit 16' die gleiche Anzahl von Sensoren 17 aufweisen. Beide Sensoreinheiten
16 und 16' sind mit Übertragungsleitungen mit der Auswerteeinheit 11 verbunden,
in welcher ein entsprechendes Auswerteprogramm hinterlegt ist, um aus den von den
Sensoren 17 der Sensoreinheit übermittelten Signalen die Anzahl der ausgebrachten
bzw. dosierten Saatkörner zu ermitteln.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 sind drei Sensoreinheiten
20, 20' und 20'' hintereinander angeordnet, wobei jede Sensoreinheit 20, 20' und
20'' eine andere Anzahl von Sensoren 17 aufweist. Die obere Sensoreinheit 20 ist
für das Zählen kleiner Körperchen beispielsweise Raps vorgesehen, während die mittlere
Sensoreinheit 20' für das Zählen mittelgroßer Körperchen, wie beispielsweise
Gerste, Hafer, Weizen vorgesehen ist und die untere Sensoreinheit 20'' für das Zählen
beispielsweise von Mais oder Bohnen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist die Sensoreinheit 21 bzw.
die Messebene 22, in welche die Sensoreinheit 21 angeordnet, ist in einem von 90°
abweichenden Winkel α zur durch den Pfeil 19 angedeuteten Strömungsrichtung
der dem Messraum 23 durchströmenden Körperchen innerhalb der Verteilerleitung 6
angeordnet. Der Winkel a beträgt hier etwa 45°.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 ist die Ebene der Sensoreinheit
21 ebenfalls in einem von 90° abweichenden Winkel α beispielsweise 30° zur
Senkrechten 24 zur Strömungsrichtung, wie durch den Pfeil angedeutet 19, angeordnet.
Gemäß Fig. 9 sind zwei Sensoreinheiten 25 und 26 ebenfalls unter
einem von 90° abweichenden Winkel α zur Strömungsrichtung 19 der den Messraum
23 und die Verteilerleitung 9 durchströmenden Körperchen angeordnet. Hierbei sind
die beiden Sensoreinheiten 25 und 26 bzw. ihre Messebenen 22, in welcher die Sensoren
17 angeordnet sind, über Kreuz angeordnet.
Die Sensoren der verschiedenen vorerwähnten Sensoreinheiten können
unterschiedlichen Typs sein, so beispielsweise Lichtschranken, verschieden große
Lichtschranken, auf Laserlicht Basis arbeitende Sensoren, auf Infrarotlicht Basis
arbeitende Sensoren etc.. Die Lichtschranken bestehen aus einem Lichtemitter und
einem Lichtdetektor, wobei der Strahlengang durch die den Messraum passierenden
Körperchen jeweils unterbrochen wird. Wie bereits vor erwähnt, können Sensoreinheiten
mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemitter und Lichtdetektoren in Durchgangsrichtung
der zu zählenden Körperchen gesehen hintereinander angeordnet sein, wobei je nach
auszubringendem Saatgut die entsprechenden Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten
Sensoreinheit zur Auswertung herangezogen werden. Entsprechend der hinterlegten
Auswertesoftware werden dann entsprechend des auszubringenden Saatgutes die entsprechend
hinterlegte Anzahl von Sensoren oder Sensoreinheiten zur Auswertung, d.h. zur Ermittlung
der Anzahl der dem Messraum passierende Körperchen herangezogen. Aus diesen Werten
lässt sich dann die Anzahl ausgebrachter Saatkörner pro Flächeneinheit ermitteln.
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| Anspruch[de] |
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die von einer
Sämaschine auszubringendes Saatkörner bei denen die zu zählenden Körper einen mit
Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei den Strahlengang zwischen einem
Lichtemitter und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'') in Durchgangsrichtung (19) der zu
zählenden Körperchen gesehen in mehreren Ebenen hinter einander angeordnet sind.
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die von einer
Sämaschine auszubringendes Saatkörner bei denen die zu zählenden Körper einen mit
Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei in Strahlengang zwischen einem Lichtemitter
und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, dass
verschiedene Typen von Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) vorgesehen
sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene
große Lichtschranken (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf Laserlichtbasis
arbeitende Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf Infrarotlichtbasis
arbeitende Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) vorgesehen sind.
- Vorrichtung zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die von einer
Sämaschine auszubringenden Saatkörner bei ,denen die zu zählenden Körper einen mit
Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei in Strahlengang zwischen einem Lichtemitter
und einem Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet, dass
die Sensoren (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) mit einer ein Speichermedium aufweisenden
elektronischen Auswerteeinheit (11) verbunden sind, dass in dem Speichermedium ein
Auswerteprogramm hinterlegt ist, mittels welchem die von den Sensoren (16, 16',
20, 20', 20'', 21, 25, 26) übermittelten Signale in Anzahl der Körperchen umsetzbar
sind.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Messebene (22) der Sensoreinheit (21, 25, 26) in einem
von 90 ° abweichenden Winkel zur Durchgangsrichtung (19) der Körperchen durch den
Messraum (23) angeordnet ist.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass verschiedenartig ausgebildete Sensoreinheiten (16, 16',
20, 20', 20'') in Durchgangsrichtung der Körperchen hintereinander angeordnet sind.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sensoreinheiten (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26)
eine unterschiedliche Anzahl von Sensoren (17) aufweisen.
- Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass Sensoreinheiten (16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) mit
unterschiedlichen Typen von Sensorelementen vorgesehen sind.
- Verfahren zum optischen Zählen kleiner Körperchen, insbesondere die von einer
Sämaschine auszubringenden Saatkörner, bei denen die zu zählenden Körperchen einen
mit Sensoren besetzten Messraum passieren und dabei den Strahlengang zwischen einem
Lichtemitter und Lichtdetektor der Sensoren unterbrechen, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Auswerteprogramm vorgesehen ist, dass je nach auszubringendem Saatguttyp
die Messwerte aller Sensoren (17) der Sensoreinheit (16, 16', 20, 20', 20'', 21,
25, 26) oder nur eine verringerte Anzahl von Sensoren (17) der Sensoreinheit (16,
16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) zur Auswertung und Ermittlung der Anzahl von Körperchen
herangezogen werden.
- Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoreinheiten
(16, 16', 20, 20', 20'', 21, 25, 26) mit unterschiedlicher Anzahl von Lichtemitter
(17) und Lichtdetektoren (17) in Durchgangsrichtung der zu zählenden Körperchen
gesehen hintereinander angeordnet sind und je nach auszubringendem Saatgut die entsprechenden
Signale von der jeweiligen bzw. aktivierten Sensoreinheit (16, 16', 20, 20', 20'',
21, 25, 26) zur Auswertung herangezogen werden.
- Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der
hinterlegten Auswertesoftware entsprechend des auszubringenden Saatgutes die entsprechend
hinterlegte Anzahl von Sensoren (17) und/oder Sensoreinheiten (16, 16', 20, 20',
20'', 21, 25, 26) zur Auswertung herangezogen wird.
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