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Dokumentenidentifikation DE102004009836A1 15.09.2005
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Extrudaten
Anmelder ThyssenKrupp Elastomertechnik GmbH, 21079 Hamburg, DE
Erfinder Stöhrmann, Andreas, 24616 Sarlhusen, DE;
Wedekind, Werner, 21376 Salzhausen, DE
Vertreter Patentanwälte HANSMANN-KLICKOW-HANSMANN, 22767 Hamburg
DE-Anmeldedatum 28.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004009836
Offenlegungstag 15.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.2005
IPC-Hauptklasse B29C 47/88
IPC-Nebenklasse B29D 30/00   
Zusammenfassung Das Verfahren und die Vorrichtung dienen zum Kühlen von Extrudaten. Das Extrudat wird von mindestens einem Trageelement gestützt durch eine Kühlstrecke transportiert, in deren Bereich Kühlgas in Richtung auf das Extrudat geleitet wird. Das Extrudat wird mindestens bereichsweise durch einen im wesentlichen geschlossenen Kühlraum geführt. Innerhalb des Kühlraumes in Richtung auf das Extrudat geleitetes Kühlgas wird mindestens zum Teil nach einer Kühlung des Extrudats einem Wärmetauscher zugeführt, dort erneut gekühlt und anschließend wieder zur Kühlung des Extrudats verwendet. Das Kühlgas strömt durch Kühldüsen in Richtung auf das Extrudat und wird von einer Gasfördereinrichtung vom Wärmetauscher zu den Kühldüsen gefördert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kühlen von Extrudaten, bei dem das Extrudat von mindestens einem Tragelement gestützt durch eine Kühlstrecke transportiert wird und bei dem Kühlgas in Richtung auf das Extrudat geleitet wird.

Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Vorrichtung zum Kühlen von Extrudaten, die mindestens ein das Extrudat stützendes Tragelement aufweist, das durch eine Kühlstrecke geführt ist und bei der im Bereich der Kühlstrecke eine Mehrzahl von Kühldüsen zur Leitung eines Kühlgases in Richtung auf das Extrudat angeordnet sind.

Entsprechende verfahren und Vorrichtungen werden beispielsweise beim Extrudieren von elastomeren Strängen verwendet, die nach einer geeigneten Konfektionierung zur Herstellung von Reifen verwendet werden.

Gemäß einer bekannten Ausführungsform werden die Extrudate auf einer bandartigen Fördereinrichtung unterhalb von ortsfest installierten Kühldüsen vorbeigeführt. Die Kühldüsen sind an eine zentrale Versorgungseinheit angeschlossen, die einen Luftkühler aufweist. Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen verursachen einen erheblichen Energieverbrauch aufgrund der erforderlichen Kühlluftmengen.

Insbesondere bei einem Betrieb der Anlagen in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit wird ein erheblicher Energieanteil dafür benötigt, die Feuchtigkeit bei einer Unterschreitung des Taupunktes auszukondensieren. Bei den bekannten Verfahren können nur etwa 30% der eingesetzten Kühlleistungen für die Kühlung des Extrudats verwendet werden, weitere 30% der eingesetzten Energiemenge entfallen auf die Kondensationswärme der auskondensierenden Feuchtigkeit und die restlichen 40% der eingesetzten Energiemenge werden durch ungenutzte Kühlluft an die Umgebung abgegeben.

Die obigen werte beziehen sich auf ein elastomeres Extrudat für die Reifenherstellung, das mit einer Fördermenge von etwa 1700 kg pro Stunde durch die Kühlstrecke gefördert und von etwa 100°C auf 35°C heruntergekühlt wird. Der Betrieb erfolgte bei einer Umgebungstemperatur von 30°C und 80% Luftfeuchtigkeit sowie einer Kühllufttemperatur von etwa 17°C.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren der einleitend genannten Art derart zu verbessern, daß ein verbesserter Wirkungsgrad erreicht wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Extrudat mindestens bereichsweise durch einen im wesentlichen geschlossenen Kühlraum geleitet wird und daß innerhalb des Kühlraumes in Richtung auf das Extrudat geleitetes Kühlgas mindestens zum Teil nach einer Kühlung des Extrudats einem Wärmetauscher zugeführt, erneut gekühlt und anschließend wieder zur Kühlung des Extrudats verwendet wird.

Weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu konstruieren, daß bei gleicher Kühlleistung die erforderliche Betriebsenergie vermindert wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kühlstrecke mindestens bereichsweise innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen Kühlraumes angeordnet ist und daß der Kühlraum mit einem Wärmetauscher gekoppelt und mit einer Gasfördereinrichtung versehen ist.

Durch die im wesentlichen geschlossene Ausbildung der Kühlstrecke wird eine Vermischung der Kühlluft mit der Umgebungsluft weitgehend vermieden. Insbesondere ist es nicht erforderlich, permanent frisch zugeführte Umgebungsluft herunterzukühlen und zu entfeuchten. Nach einer Beaufschlagung des Extrudats wird die Kühlluft vielmehr innerhalb eines geschlossenen Systems zurückgeleitet und es braucht lediglich die vom Extrudat an die Kühlluft abgegebene Wärmeenergie abgeleitet zu werden.

Typischerweise weist die Kühlluft auch nach einer Durchführung des Kühlvorganges am Extrudat eine Temperatur auf, die unterhalb der Temperatur der Umgebungsluft liegen kann. In jedem Fall ist der Feuchtigkeitsgehalt der vom Extrudat abströmenden Kühlluft erheblich geringer als der Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft, so daß die für das Kondensieren der in der Umgebungsluft enthaltenen Feuchtigkeit erforderliche Kondensationsenergie eingespart werden kann.

Eine gezielte Kühlgaszuführung wird dadurch unterstützt, daß das Kühlgas durch Kühldüsen hindurch in Richtung auf das Extrudat geleitet wird.

Eine besonders hohe Kühlwirkung kann dadurch erreicht werden, daß die Kühldüsen reihenartig angeordnete und im wesentlichen mit einem runden Querschnitt versehene Ausströmöffnungen aufweisen.

Eine hohe Kühlwirkung bei kompakter Anlagenkonstruktion wird dadurch erreicht, daß das Extrudat den Kühlraum mindestens bereichsweise sowohl entlang eines Hinweges als auch entlang eines Rückweges durchläuft.

Insbesondere wird eine kompakte Konstruktion der Gesamtanlage dadurch unterstützt, daß der Hinweg und der Rückweg in lotrechter Richtung mindestens bereichsweise übereinander durchlaufen werden.

Eine weitere Erhöhung der Kühleffektivität kann dadurch erreicht werden, daß das Extrudat mindestens bereichsweise zweiseitig gekühlt wird.

Eine gute Zugänglichkeit bei gleichzeitig optimaler Positionierung der Kühldüsen bezüglich der Kühlwirkung kann dadurch erreicht werden, daß mindestens eine der Kühldüsen verschwenkbar innerhalb des Kühlraumes positioniert wird.

Eine hohe Kühlleistung wird auch dadurch unterstützt, daß die Kühldüsen über einen Strömungsweg mit einem Druckerzeuger für das Kühlgas verbunden werden.

Ein optimales Erreichen einer Produktendtemperatur kann dadurch unterstützt werden, daß das Extrudat mindestens bereichsweise im Bereich seiner Oberfläche auf eine Temperatur unterhalb einer vorgesehenen Endtemperatur gekühlt wird und daß die Oberflächentemperatur anschließend durch innerhalb des Extrudats gespeicherte Restwärme wieder angehoben wird.

Eine große Flexibilität zur Anpassung an unterschiedliche zu kühlende Produkte sowie unterschiedliche Umgebungsbedingungen kann dadurch erreicht werden, daß eine Mehrzahl von Kühlmodulen in Transportrichtung des Extrudats hintereinander angeordnet werden.

Eine vorteilhafte Realisierung für den Transport des Extrudats durch das Kühlmodul hindurch besteht darin, daß das Extrudat von einem umlaufenden Tragelement durch den Kühlraum transportiert wird.

Eine zusätzliche Kühlwirkung durch einen Wärmeübergang vom Extrudat an das Tragelement wird dadurch unterstützt, daß ein Rücklaufbereich des Tragelementes mindestens bereichsweise gekühlt wird.

Das Erreichen einer vorgegebenen Endtemperatur des Extrudats wird dadurch unterstützt, daß eine Temperatur des Extrudats im Bereich mindestens einer Erfassungsstelle gemessen und die Meßwerte einer Regelung zur Vorgabe einer Kühlleistung zugeführt werden. Durch die Temperaturregelung kann auch eine Energieeinsparung unterstützt sowie das Erreichen einer reproduzierbaren Kühlguttemperatur gewährleistet werden.

Eine typische Anwendung besteht darin, daß das Extrudat innerhalb einer Anlage zur Gummiextrusion gekühlt wird.

Insbesondere ist daran gedacht, daß das Extrudat innerhalb einer Anlage zur Reifenherstellung gekühlt wird.

In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Anlage zur Reifenherstellung, die mit einem Extruder zur Herstellung eines elastomeren Extrudats sowie einer Kühlstrecke für das Extrudat versehen ist,

2 eine schematische Darstellung eines Vertikalschnittes durch einen im Bereich der Kühlstrecke angeordneten im wesentlichen geschlossenen Kühlraum,

3 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur einseitigen Kühlung eines Extrudats und

4 eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung einer zweiseitigen Kühlung eines Extrudats.

Eine Anlage zur Herstellung von Reifen gemäß 1 umfaßt einen oder mehrere Extruder (1), einen Kalander (2) sowie eine Fördereinrichtung (3). Die Fördereinrichtung (3) transportiert im Bereich des Kalanders (2) vom Extrudat abgeschnittene Randstreifen erneut zum Extruder (1), um eine Wiederverarbeitung zu ermöglichen.

Über eine weitere Fördereinrichtung (4) wird das Extrudat zu einer Fördereinrichtung (5) transportiert, die das Extrudat in Richtung auf eine Kühlstrecke (6) weiterleitet. Das Extrudat durchläuft dann die Kühlstrecke (6) über deren gesamte Länge bis in den Bereich einer Regelschwinge (7), durch die das Extrudat umgelenkt wird und die Längenänderungen des Extrudat durch eine Kontraktion als Folge der Abkühlung ausgleicht. Auf einem relativ zum ersten Niveau niedrigeren Höhenniveau durchläuft das Extrudat dann nochmals wenigstens einen Teil der Kühlstrecke (6) und wird von einer Fördereinrichtung (8) zu einer Laminiereinrichtung (9) geleitet. Die Laminiereinrichtung (9) steht mit einer Abwickelvorrichtung (10) in Verbindung, die ein verwendetes Laminat bereitstellt. Über eine Fördereinrichtung (11) wird das laminierte Extrudat dann zu Einwickelvorrichtungen (12) transportiert.

2 zeigt ein im Bereich der Kühlstrecke (6) angeordnetes Kühlmodul (13), das einen von einem Gehäuse (14) im wesentlichen umschlossenen Kühlraum (15) aufweist. Durch den Kühlraum (15) wird das Extrudat (16) im Bereich eines ersten oberen Durchlauf es (17) sowie im Bereich eines zweiten unteren Durchlaufes (18) hindurchgeführt. Das Extrudat (16) liegt im Bereich des Kühlraumes (15) auf einem Tragelement (19) auf, das vorzugsweise als umlaufendes Transportelement ausgebildet ist. Insbesondere ist daran gedacht, das Tragelement (19) förderbandartig zu konstruieren, wobei die bandartige Konstruktion durch flächige Kettensegmente bereitgestellt ist.

Entlang des Transportweges des Extrudates (16) durch den Kühlraum (15) sind eine Mehrzahl von Kühldüsen (20) angeordnet. Insbesondere ist daran gedacht, eine Mehrzahl von Kühldüsen (20) reihenartig zu positionieren. Bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt eine zweitseitige Kühlung des Extrudates (16) sowohl von oben als auch von unten. Die Kühlung von unten wird von Ausnehmungen im Bereich des Tragelementes (19) hindurch vorgenommen.

Zur Kühlung des innerhalb des Kühlraumes (15) befindlichen Kühlgases wird ein Wärmetauscher (20) eingesetzt, entlang dessen wärmeübertragungsflächen das Kühlgas durch die ventilatorische Wirkung eines Lüfterrades (24) gesaugt wird. Das Kühlgas durchläuft zunächst den Wärmetauscher (21) und anschließend einen Vorverteiler (23). Danach gelangt das Kühlgas in den Bereich des von einem Motor angetriebenen Lüfterrades (24), das einen erforderlichen Gasdruck für die Versorgung der Kühldüsen (20) bereitstellt.

Gemäß der Ausführungsform in 2 ist das Kühlmodul (13) durch eine Innenwand (25) in einen Zuströmraum (26) sowie einen Auströmraum (27) unterteilt. Durch den Zuströmraum (26) hindurch wird das auf Kühltemperatur heruntergekühlte Kühlgas den Kühldüsen (20) zugeführt. Nach einer Beaufschlagung des zu kühlenden Extrudates (16) strömt das Kühlgas durch den Abströmraum (27) hindurch erneut zum Wärmetauscher (21).

Gemäß der in 2 dargestellten Ausführungsform ist das im Bereich des oberen Durchlaufes (17) angeordnete Tragelement (19) mit einem innerhalb des Abströmraumes (27) verlaufenden Rücklauf (28) versehen, um einen geschlossenen Umlaufweg zu ermöglichen. Im Bereich des unteren Durchlaufes (18) ist ein weiteres Tragelement (29) angeordnet, das ebenfalls zur Bereitstellung eines geschlossenen Umlaufweges einen Rücklauf (30) aufweist. Grundsätzlich ist es ebenfalls denkbar, das Tragelement (19) und das Tragelement (29) als ein einheitliches Bauelement auszubilden und somit einen Vierfachdurchlauf durch das Kühlmodul (13) zu realisieren. Die Wahl der konkreten konstruktiven Realisierung erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen Anwendungsanforderungen, insbesondere in Abhängigkeit von der Länge der zu durchlaufenden Transportwege.

Gemäß der Ausführungsform in 2 sind die im Bereich des oberen Durchlaufes (17) und des unteren Durchlaufes (18) jeweils angeordneten oberen Düsen (20) verschwenkbar positioniert und lassen sich jeweils in eine Serviceposition (31) hochklappen. In dieser Positionierung ist der jeweilige Hinlaufbereich der Tragelemente (19, 29) für Service- und Wartungsarbeiten zugänglich.

Zur Veranschaulichung des geschlossenen Umlaufweges der Kühlluft sind in 2 jeweils Strömungspfeile eingezeichnet, die den Weg der Kühlluft durch den Zuströmraum (26) hindurch bis in den Bereich der Kühldüsen (20), durch Ausströmöffnungen der Kühldüsen (20) in Richtung auf das Extrudat (16) sowie durch den Abströmraum (27) hindurch bis zum Wärmetauscher (21) verdeutlichen.

3 veranschaulicht die Anordnung einer Mehrzahl von Kühldüsen (20) entlang des Extrudats (16). Es ist insbesondere erkennbar, daß die Kühldüsen (20) mit einem optimierten Abstand in Abhängigkeit vom Düsendurchmesser zum Extrudat (16) angeordnet werden. Hierdurch wird eine Prallstrahlbedüsung zur Erreichung einer effektiven Wärmeübertragung realisiert. Es werden ein definierter Luftdüsenstrahl und eine definierte Austrittsgeschwindigkeit der Kühlluft aus den Kühldüsen (20) heraus erreicht.

4 veranschaulicht eine relativ zum Extrudat (16) zweiseitige Anordnung von Kühldüsen (20). Es wird hierdurch sowohl im Bereich einer Oberseite als auch im Bereich einer Unterseite des Extrudats eine Kühlwirkung erreicht, so daß die erforderliche Kühlzeit verringert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Kühlen von Extrudaten, bei dem das Extrudat von mindestens einem Tragelement gestützt durch eine Kühlstrecke transportiert wird und bei dem Kühlgas in Richtung auf das Extrudat geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat (16) mindestens bereichsweise durch einen im wesentlichen geschlossenen Kühlraum (15) geleitet wird und daß innerhalb des Kühlraumes (15) in Richtung auf das Extrudat (16) geleitetes Kühlgas mindestens zum Teil nach einer Kühlung des Extrudats (16) einem Wärmetauscher (21) zugeführt, erneut gekühlt und anschließend wieder zur Kühlung des Extrudats (16) verwendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlgas durch Kühldüsen (20) hindurch in Richtung auf das Extrudat (16) geleitet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühldüsen (20) reihenartig angeordnete und im wesentlichen mit einem runden Querschnitt versehene Ausströmöffnungen aufweisen.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat den Kühlraum (15) mindestens bereichsweise sowohl entlang eines Hinweges als auch entlang eines Rückweges durchläuft.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hinweg und der Rückweg in lotrechter Richtung mindestens bereichsweise übereinander durchlaufen werden.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat (16) mindestens bereichsweise zweiseitig gekühlt wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Kühldüsen (20) verschwenkbar innerhalb des Kühlraumes (15) positioniert wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühldüsen (20) über einen Strömungsweg mit einem Druckerzeuger für das Kühlgas verbunden werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat mindestens bereichsweise im Bereich seiner Oberfläche auf eine Temperatur unterhalb einer vorgesehenen Endtemperatur gekühlt wird und daß die Oberflächentemperatur anschließend durch innerhalb des Extrudats (16) gespeicherte Restwärme wieder angehoben wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Kühlmodulen (13) in Transportrichtung des Extrudats (16) hintereinander angeordnet werden.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat (16) von einem umlaufenden Tragelement (19) durch den Kühlraum (15) transportiert wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rücklaufbereich des Tragelementes (19, 29) mindestens bereichsweise gekühlt wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Temperatur des Extrudats (16) im Bereich mindestens einer Erfassungsstelle gemessen und die Meßwerte einer Regelung zur Vorgabe einer Kühlleistung zugeführt werden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat (16) innerhalb einer Anlage zur Gummiextrusion gekühlt wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Extrudat (16) innerhalb einer Anlage zur Reifenherstellung gekühlt wird.
  16. Vorrichtung zum Kühlen von Extrudaten, die mindestens ein das Extrudat stützendes Tragelement aufweist, das durch eine Kühlstrecke geführt ist und bei der im Bereich der Kühlstrecke eine Mehrzahl von Kühldüsen zur Leitung eines Kühlgases in Richtung auf das Extrudat angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlstrecke (6) mindestens bereichsweise innerhalb eines im wesentlichen geschlossenen Kühlraumes (15) angeordnet ist und daß der Kühlraum (15) mit einem Wärmetauscher (21) gekoppelt sowie mit einer Gasfördereinrichtung (24) versehen ist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kühlstrecke (16) eine Mehrzahl von Kühldüsen (20) angeordnet sind.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindesten eine der Kühldüsen (20) reihenartig angeordnete und im wesentlichen runde Ausströmöffnungen aufweist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühldüsen (20) Ausströmöffnungen mit einer Querschnittgestaltung und Anordnung zur Realisierung einer Prallstrahlbedüsung aufweisen.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlstrecke (6) sowohl einen Hinlaufweg als auch einen Rücklaufweg für das Extrudat (16) aufweist.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Hinlaufweg und der Rücklaufweg übereinander angeordnet sind.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Kühldüsen (20) entlang von zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Extrudats (16) angeordnet sind.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Kühldüsen (20) verschwenkbar innerhalb des Kühlraumes (15) angeordnet ist.
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühldüsen (20) an einen Druckerzeuger für die Kühlluft angeschlossen sind.
  25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Kühlmodulen (13) in Transportrichtung des Extrudates (16) hintereinander angeordnet sind.
  26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (19, 29) umlaufend geführt ist.
  27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rücklauf (28, 30) des Tragelementes (19, 29) mindestens bereichsweise von einer Kühlung beaufschlagt ist.
  28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Tragelementes (19, 29) mindestens ein Sensor zur Erfassung einer Temperatur des Extrudats (16) angeordnet ist.
  29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor an eine Regelung für eine Kühlleistung des Kühlmoduls (13) angeschlossen ist.
  30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmodul (13) als Teil einer Anlage zur Gummiextrusion ausgebildet ist.
  31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlmodul (13) als Teil einer Anlage zur Reifenherstellung ausgebildet ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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