Diese Erfindung betrifft das Gebiet der drahtlosen Kommunikationssysteme
und insbesondere einen variabel gesteuerten Oszillator zum Einsatz in solchen Systemen.
Der schnell wachsende Markt persönlicher Kommunikationssysteme, ferngesteuerter
medizinischer implantierter Systeme und drahtloser Hörhilfen bildet eine wachsende
Nachfrage nach höher integrierten und leistungsfähigeren mit Hochfrequenz (HF) arbeitenden
integrierten Schaltungen (ICs). Für diese ICs fordert man, daß sie mit Speisespannungen
unter 2 V und manchmal bis hinab zu 1 V arbeiten, mit minimalem Stromverbrauch bei
Frequenzen bis zu einigen GHz.
Der jüngste Fortschritt in der CMOS-Technologie hat die Übertragungsfrequenz
der CMOS-Vorrichtungen beträchtlich verbessert und hat die CMOS-Technologie zu einer
brauchbaren Auswahl für integrierte Hochfrequenzschaltungen gemacht, was eine kosteneffektive
Ein-Chip-Lösung erlaubt.
Der Sender ist einer der energiehungrigsten Blöcke drahtloser Systeme.
Für das Stromsparen ist es nützlich, einen direkt modulierten spannungsgesteuerten
Oszillator (VCO) einzusetzen, der bei der Sendefrequenz als ein Signalgenerator
für den Sender arbeitet. Das modulierte Signal von dem VCO kann durch die Ausgangsstufe
verstärkt und direkt oder über einen Filter an eine Antenne gegeben werden.
Diese Architektur ist einfach, jedoch sehr flexibel, da die Ausgangsstufe
die Ausgangsleistung über einen weiten Bereich steuern kann, und die Antennenparameter
können sich mit der Anwendung ändern.
Ein gutes Beispiels dieser Übertragungsstruktur wird durch den "1
GHz FM-Sender" dargestellt, der in irgendeinem 26 MHz Band von 100 bis 1000 MHz
arbeitet, welcher in dem Dokument NT2800 CHIP-MITTER, www.numatechnologies.com/pdf/NT2800
beschrieben ist.
In einigen Fällen, wenn die Antenne als ein Induktor mit hohem Q ausgebildet
ist, wobei die Eigenresonanzfrequenz mehr als 70% über der Sendefrequenz liegt,
ist es möglich, daß der VCO selbst als ein Sender arbeiten kann. Dies ermöglicht
es, den Strom zu sparen, der in der Ausgangsstufe benutzt wird.
Bei dieser Lösung ist der Ausgangsleistungsbereich auf 12–20
dB begrenzt, abhängig von den Antennenparametern und der Versorgungsspannung. Dies
hat den Grund, daß die Hochleistung durch die Spannungsversorgung festgelegt ist,
während die niedrige Leistung durch den minimalen Pegel anhaltender Oszillationen
definiert ist.
Der Hauptnachteil des Sende-VCO ist, daß der Modulationsindex dazu
neigt, Abhängigkeiten von der Sendeleistung zu zeigen. Das hat seinen Grund darin,
daß die Varaktor-Zelle, basierend auf einem MOS-Kondensator, einen relativ engen
Spannungssteuerbereich hat, der eng mit der Schwellenspannung des MOS-Transistors
korreliert. Der typische Bereich beträgt +/–0.5 V, wobei das Spannungsschwingen
über den Schwingkreis bis zu mehreren Volt sein könnte. Aufgrund dieser Tatsache
spricht die VCO-Frequenz nicht nur auf die Steuerspannung an, die an die Varaktor-Zelle
angelegt wird, sondern auch auf das Spannungsschwingen um den VCO-Schwingkreis.
Diese Tatsache bewirkt entweder die Begrenzung des Leistungsbereichs oder Variationen
bei der Indexmodulation.
Die beliebtesten VCO-Konfigurationen mit CMOS-Technik basieren auf
dem differentiellen Ansatz (Andreani, S. Mattisson "On the use of CMOS varactors
in RF VCO's (Über den Einsatz von CMOS-Varaktoren in Hochfrequenz-VCOs)", IEEE J.
Solid States circuit, Band 35, Seiten 905–910, Juni 2000), bei dem zwei differentiell
verbundene Varaktoren oder eine vollständige Varaktor-Brücke für die Frequenzsteuerung
benutzt werden (1).
Der differentielle Ansatz liefert den effizientesten Weg, hohe Leistung
und hohes Signal-zu-Rauschen-Verhältnis bei Begrenzung der Spannungszufuhr zu erhalten.
Auch wird die Steuerspannung an die Knoten mit Null-Hochfrequenzspannung angelegt,
so daß die Steuerspannungsquelle keine zusätzlichen Verluste in dem LC-Resonator
hervorruft.
Der Varaktor-Block kann mit dem LC-Oszillatorschwingkreis direkt oder
über Kopplungskondensatoren (US 6621365)
verbunden werden, welche dazu gedacht sind, die Verstärkung des VCO zu verringern
(2).
Diese Kopplungskondensatoren verringern auch das Hochfrequenzspannungsschwingen
über die Varaktoren und helfen dabei, die Empfindlichkeit der Frequenz gegenüber
der Leistung zu unterdrücken.
Bei dem direkt modulierten VCO kann die Modulation erhalten werden,
indem eine Modulationsspannung an den Varaktor-Block angelegt, zusätzlich zu der
Steuerspannung, welche die Trägermittenfrequenz einstellt (3).
Der Nachteil dieses Ansatzes besteht darin, daß die hohe VCO-Verstärkung
(~10 MHz/V), welche für die PLL (Phasenregelschleife, phasenverriegelte Schleife)
erforderlich ist, bedeutet, daß das Modulationsspannungsschwingen, das für die Peak-zu-Peak-Frequenzabweichung
(0.5–2 MHz bei 400 MHz) nötig ist, 0.05–0.2 V Peak-zu-Peak betragen
sollte. Ein zu geringer Wert der Modulationsspannung macht es schwierig, den Modulationsindex
genau zu steuern. Auch bedeutet dieser geringe Modulationsspannungspegel ein geringes
Verhältnis von Signal zu Rauschen. Die Variation der VCO-Verstärkung mit dem Hochfrequenzspannungsschwingen
(Hochfrequenzleistung) beeinflußt auch den Modulationsindex.
Ein weiterer Weg, Modulation bereitzustellen, ist es, einen zusätzlichen
Varaktor-Block hinzuzufügen, der mit dem LC-Schwingkreis parallel zu dem Varaktor-Block
verbunden ist, der für die Steuerung der Trägerfrequenz eingesetzt wird. Der zusätzliche
Block hat einen getrennten Steuerspannungseingang und eine geringere Verstärkung
(4). Die geringere Verstärkung erlaubt eine höhere
Modulationsspannung und ein größeres Singal-zu-Rauschen-Verhältnis. Der Modulationsindex
kann nicht nur durch das Modulationsspannungsschwingen gesteuert werden, sondern
zusätzlich mittels variabler Kapazitätsempfindlichkeit des Modulations-Varaktor-Blocks,
was eine geeignet hohe Verstärkung läßt, die für die PLL-Schleife erforderlich ist.
Wie oben angesprochen karnn die geringere Verstärkung mit dem Varaktor-Block
erreicht werden, der über Kopplungskondensatoren mit dem LC-Schwingkreis verbunden
ist. Jedoch können Kopplungskondensatoren nicht benutzt werden, um die Verstärkung
in dem Modulations-Varaktor-Block abzuschneiden, da beide ihre Anschlüsse mit ziemlich
hohen Spannungen versorgt werden und CMOS-Schalter, die verwendet werden, um Kopplungskondensatorsegmente
anzuschließen, aufgrund der geringeren Gatter-Quellen-Spannung und höherem Widerstand
weniger effektiv sind, wobei sie in dem Hochfrequenz-Stromweg liegen. So töten sie
den Resonator-Q-Faktor oder fügen zu viele parasitäre Einflüsse hinzu. Geschaltete
Kondensatoren, die parallel zu dem Modulations-Varaktor-Block geschaltet werden,
sind aus demselben Grund ebenfalls nicht geeignet.
Ein bekannter Weg (Chi-Wa Lo, H. C. Luong "A 1.5 V 900-MHz Monolithic
CMOS Fast-Switching Frequency Synthesizer for Wireless Applications (Ein 1.5 V 900
MHz monolithischer schnellschaltender CMOS Frequenz-Synthesizer für drahtlose Anwendungen)",
IEEE J. Solid-State Circuits, Band 37, No. 4, Seiten 459–470, April 2002)
besteht darin, eine Hochfrequenzträgerfrequenz grob mit geschalteten Kondensatoren
abzugleichen bzw. abzuschneiden, die zwischen den Ausgängen des VCO und Masse geschaltet
sind (5).
Diese Lösung ist nicht dazu geeignet, die Empfindlichkeit des Modulations-Varaktor-Blockes
abzuschneiden, da diese geschalteten Kondensatoren die Gesamtkapazität beeinflussen,
welche an den LC-Schwingkreis geschaltet ist, jedoch nicht dC/dV beeinflussen. Es
scheint so, daß die Modulatorverstärkung weiterhin durch diese Kondensatoren beeinflußt
würde, da die Frequenz von der relativen Kapazitätsabweichung dC/C des Schwingkreises
abhängig ist, wobei sie auch von dem Nenner abhängt, jedoch hält die PLL tatsächlich
die Gesamtkapazität des LC-Schwingkreises für bestimmte Hochfrequenz-Trägerfrequenzen
konstant, so daß der Nenner tatsächlich konstant bleibt.
Ein variabler Modulator-Kondensator mit abgeglichener Verstärkung
kann durch die Lösung erhalten werden, die in 6 gezeigt
ist, wobei obere Anschlüsse zweier Reihen geschalteter Varaktoren über Kopplungskondensatoren
mit dem LC-Schwingkreis verbunden sind. Eine Modulationsspannung wird an diese oberen
Anschlüsse relativ zur Masse über Widerstände angelegt. Untere Anschlüsse der geschalteten
Varaktoren können über NMOS-Schalter mit Masse verbunden werden, abhängig von der
erforderlichen Modulatorverstärkung. Der Nachteil dieser Lösung ist die unvollständige
Ausnutzung der C-V-Charakteristik des Varaktors, da nur eine positive Modulationsspannung
relativ zur Masse angelegt werden kann. Auch werden Volleistungs-Hochfregenzspannung
und Steuerspannung an denselben oberen Anschluß des Varaktors gelegt, und Widerstände,
die benutzt werden, um die Modulatorspannungsquelle von der Hochfrequenzspannung
zu entkoppeln, rufen zusätzliche unerwünschte Verluste und parasitäre Einflüsse
in dem LC-Schwingkreis hervor.
Nach einem Aspekt stellt die Erfindung einen Modulator mit variabler
Kapazität mit abgeglichener Verstärkung zur Verfügung, welcher einen differentiellen
Varaktor-Block enthält, der mit dem LC-Schwingkreis über zwei bevorzugt gleiche
Kopplungskondensatoren verbunden ist, die auch zwei bevorzugt identisch geschaltete
Abgleichkondensatoren aufweisen, von denen jeder zwischen Masse und einen der Knoten
geschaltet ist, wobei die Kopplungskondensatoren mit dem Varaktor-Block verbunden
sind.
Nach einem weiteren Aspekt stellt die Erfindung einen differentiellen
VCO mit direkter Modulation zur Verfügung, mit einem getrennten Modulations-Varaktor-Block,
der mit dem LC-Schwingkreis über zwei bevorzugt gleiche Kopplungskondensatoren verbunden
ist, der zusätzlich bevorzugt zwei identische geschaltete Abgleichkondensatoren
aufweist, die jeweils zwischen die Masse und einen der Knoten geschaltet
sind, wobei die Kopplungskondensatoren mit dem Modulations-Varaktor-Block verbunden
sind.
Ein VCO gemäß den Grundsätzen der Erfindung hat alle die beschriebenen
Vorteile des getrennten Modulations-Varaktor-Blockes: eine geringe Verstärkung des
Modulations-Varaktor-Blockes, die unabhängig von der Hauptverstärkung des VCO eingestellt
ist, welche für die Steuerung der PLL erforderlich ist; ein geringer Pegel der Hochfrequenzspannung
über die Modulations-Varaktoren und eine geringere Wirkung der Hochfrequenzleistung
auf den Modulationsindex; die Steuerspannung wird auf die Knoten mit Null Hochfrequenzspannung
angelegt und beeinflußt nicht den Q-Faktor des LC-Schwingkreises; und der gesamte
Steuerspannungsbereich des Varaktors wird ausgenutzt.
Zusätzlich erlaubt diese Lösung das Abgleichen der variablen Kondensatorverstärkung
des Modulators über einen sehr weiten Bereich mit einem Maximum-Minimum-Verstärkungsverhältnis
bis zu 4. Diese Verstärkungsvariation wird durch einen bestimmten Kapazitätsteilungseffekt
hervorgerufen und findet sogar dann statt, wenn die PLL die Gesamtkapazität des
Schwingkreises konstant hält. Abgleichkondensatoren werden hier in der Weise geschaltet,
daß der Verlust des Q-Faktors minimiert wird: untere Stifte eingeschalteter Abgleichkondensatorsegmente
befinden sich immer nahe der Spannung Null, während NMOS-Schalter, die benutzt werden,
um Abgleichkondensatorsegmente zu schalten, zwischen die Masse und die unteren Abgleichkondensatorensegmentanschlüsse
gelegt werden können, wo sie den minimal möglichen Widerstand haben, so daß ihre
Größe und ihr parasitärer Einfluß minimiert werden kann. Eine sehr kleine Abweichung
der Modulationskapazität kann bei dieser Lösung erreicht werden – so gering
wie 12 fF für ungefähr 1 V Modulationsspannung. Ein zusätzliches Abschneiden bzw.
Abgleichen des Modulationsspannungsschwingens bei diesem Ansatz kann eine sogar
geringere Kapazitätsvariation und sehr genaue Steuerung des Modulationsindex liefern.
Die Erfindung stellt weiterhin ein Verfahren zum Steuern eines direkt
modulierten spannungsgesteuerten Oszillators zur Verfügung, welches das Bereitstellen
eines variablen Kondensators für die Modulation und das Anpassen der Verstärkung
des variablen Kondensators aufweist.
Die Erfindung wird nun lediglich beispielhaft mit bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, wobei:
1a und 1b
einen VCO des Standes der Technik zeigen, mit zwei Varaktoren (a) und einer kompletten
Varaktor-Brücke (b), die differentiell geschaltet ist;
2a und 2b
einen Varaktor-Block zeigen, der mit dem LC-Schwingkreis direkt (a) und über Kopplungskondensatoren
(b) verbunden ist;
3 ein Direktmodulationsschema zeigt,
welches denselben Varaktor-Block benutzt, der für die Trägerfrequenzsteuerung gedacht
ist;
4 ein Direktmodulationsschema mit getrennten
Varaktor-Blöcken für die Modulation und Trägerfrequenzsteuerung zeigt;
5 die Grobabstimmung der Resonanzfrequenz
des LC-Schwingkreises mittels geschalteter Kondensatoren, die mit Masse verbunden
sind, zeigt;
6 das Abgleichen der Verstärkung des
Modulators mittels geschalteter Varaktoren, die mit Masse verbunden sind, zeigt;
7 einen Modulator-Varaktorkondensator
mit abgeglichener Verstärkung zeigt, der differentiell mit einem LC-Schwingkreis
gemäß den Grundsätzen der Erfindung verbunden ist;
8 eine C-V-Charakteristik einer AMOS-Varaktorzelle
zeigt;
9 eine schematische Darstellung eines
variablen Kondensators für die Modulation zeigt;
10 die differentielle Kapazität des variablen
Modulationskondensators gegen ½ Modulationsspannung für drei unterschiedliche
Abgleichcodes zeigt;
11 die Abgleichcharakteristiken des variablen
Modulatorkondensators zeigt; und
12 eine schematische Darstellung der
Schaltung eines spannungsgesteuerten Oszillators zeigt.
Ein Beispiel eines variablen Kondensators für die Modulation, der
bei dem direkt modulierten VCO eingesetzt wird, hergestellt in einem CMOS-Hochfrequenzprozeß,
wird mit bezug auf 7 beschrieben. Die Schaltung, die
in 7 gezeigt ist, weist einen Varaktor-Block
10 für die Steuerung der Trägerfrequenz auf, einschließlich Varaktoren
11, der an Knoten 12 mit der Schwingkreisschaltung 14
gekoppelt ist. Die Schwingkreisschaltung 14 weist die Kapazität
22 und die Induktivität 24 in einer an sich bekannten Weise auf.
Der Modulations-Varaktor-Block 16, der die Varaktoren
21 umfaßt, ist an Knoten 18 über gleiche Kopplungskondensatoren
20 mit der Schwingkreisschaltung 14 gekoppelt.
Die Knoten 18 werden mit Masse über identische Anordnungen
bzw. Reihen geschalteter Abgleichkondensatoren 26 verbunden. Sowohl die
Kopplungskondensatoren 20 als auch die geschalteten Kondensatoren
26 sind aus einfachen Fringe-Kondensatorzellen mit jeweils 64 fF in MOM-Technik
hergestellt. AMOS-Varaktorzellen, die in den Blöcken 10, 16 verwendet
werden, haben typischerweise eine C-V-Charakteristik, die in 8
gezeigt ist.
Die Varaktor-Kapazität Cv ändert sich von 0.15 bis 0.38 pF, wenn sich
die Steuerspannung von –1.5 V bis 0.5 V ändert, jedoch ist in dem nützlichen
nahlinearen Bereich die Spanne geringer: ungefähr –0.9 bis +0.2 V.
Ein komplettes Beispiel eines variablen Kondensators für die Modulation
ist in schematischer Weise in 9 gezeigt. Hier ist für
jeden Knoten ein geschalteter Abgleichkondensator 26 vorgesehen. Die geschalteten
Abgleichkondensatoren weisen Kapazitäten 30 und NMOS-Schalter
32 auf.
Die Werte der Komponenten des variablen Kondensators sind die folgenden:
Die Kopplungskondensatoren 20 umfassen jeweils 19 parallel geschaltete
Kapazitäten mit 64 fF, was eine Gesamtkapazität der Kopplungskondensatoren von jeweils
Cc = 1.22 pF ergibt. Jeder der zwei geschalteten Abgleichkondensatoren
26 enthält 36 Zellen mit einer Kapazität von 64 fF, die über NMOSFET W/L
= 3/0.35 &mgr;m mit Masse verbunden sind. Diese 36 geschalteten Kondensatorzellen
sind in 7 Abschnitte gruppiert, welche 3, 3, 4, 5, 6, 7 bzw. 8 Zellen enthalten,
welche durch den thermometrischen 7-Bit-Code mir<0:6> gesteuert wird.
Dieser thermometrische Code aus sieben Bit erzeugt acht unterschiedliche
Zustände, wobei 0, 3, 6, 10, 15, 21, 28 und 36 primitive Abgleichkondensatorzellen
eingeschaltet werden (von 0 bis 2.3 pF). Eine solche Aufteilung der Abgleichekondensatoren
stellt eine solche nicht lineare Abhängigkeit der Abgleichkapazität gegenüber dem
Code zur Verfügung, die letztendlich eine nahezu lineare Variation der Verstärkung
des variablen Kondensators für die Modulation (d. h. Delta C für eine bestimmte
Modulationsspannungsschwingung) gegenüber dem Steuercode (10)
ergibt. Eine größere Abgleichkapazität liefert eine geringere Modulatorverstärkung.
Die Varaktorbrücke in 9 enthält vier
Varaktorzellen 21. Abhängig von dem Abgleichcode und der Steuerspannung
der Varaktorbrücke liegt die Hochfrequenzspannung über die Varaktorbrücke aufgrund
des Kondensators bzw. dessen Teilungseffektes zwischen 0.3 bis 0.8 der Volleistung-Hochfrequenzspannung
über dem LC-Schwingkreis 14.
Die differentielle Ausgangskapazität des variablen Kondensators für
die Modulation über die Halbbrückenspannung für drei unterschiedliche Abgleichcodes
ist in 10 gezeigt. Diese Figur veranschaulicht, daß
zusätzliche Abgleichkondensatoren (von der Kurve unten nach oben in 10)
die Gesamtkapazität vergrößern, jedoch den variablen Teil der Gesamtkapazität verringern.
Genauere Abgleichcharakteristiken für den Modulator sind in
11 dargestellt. Die gesamte variable Ausgangskapazität
des Modulators gegenüber dem Abgleich-(mir)-Code in 11
ist durch zwei Kurven dargestellt, welche mit dem Abgleichcode abfallen. Für mir=0
sind alle Gruppen der Abgleichkondensatoren angeschlossen, während für mir=7 alle
Gruppen abgeschnitten sind. Diese beiden Kurven beziehen sich auf die Halbbrückenmodulationsspannung
–0.9 V bzw. 0.2 V, entsprechend den Kanten des nutzbaren Spannungsbereiches
der Varaktor-Steuerung. Die Kapazitätsabweichung Peak-zu-Peak für die Halbbrückenspannungsstufe
–0.9 zu 0.2 V gegenüber dem Abgleichcode ist in 11
durch die Delta C-Kurve (die mit dem Abgleichcode ansteigt) dargestellt. Delta C
ändert sich nahezu linear von 13 bis 44 fF, wobei in diesem Beispiel der Abgleichcode
von 0 bis 7 läuft. Die gesamte Modulatorkapazität wird von ungefähr 515 auf 350
fF mit dem Abgleichcode abgesenkt. Diese Variation der Gesamtkapazität gegenüber
dem Abgleichcode ist parasitisch, wird jedoch durch die PLL-Schleife ausgelöscht,
welche die Gesamtkapazität des LC-Schwingkreises konstant hält.
Ein Beispiel einer vorgeschlagenen vereinfachten schematischen Darstellung
eines direkt modulierten VCO mit einer praktischen Schaltung mit variablem Kondensator
für die Modulation ist in 12 gezeigt. Diese zeigt den
Modulations-Varaktor-Block 16, den Steuerblock 10 für die Trägerfrequenz
und die Schwingkreisschaltung 14.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den
Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.