Bei Lackierarbeiten die mit der Walze ausgeführt werden müssen, besteht
nach heutigem Wissen immer das Problem, dass die zum Walzen nötige Lackwanne nur
stationär einsetzbar ist. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass der Ausführende
immer wieder zum Auffüllen der Walze zur Lackwanne laufen muss.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
eine portable Lackwanne zu schaffen, die Walzarbeiten auch an sehr langen oder großen
Gegenständen ermöglicht ohne jedes Mal wieder seinen Standort verlassen zu müssen.
Dieses Problem wird mit der in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Mit
der Erfindung wird erreicht, dass der Ausführende immer Walze und Lackwanne zur
Hand hat und so rationelleres Arbeiten möglich macht.
Ein weiteres Problem nach heutigem Stand ist die Aufbewahrung der
gebrauchten Lackwalze. Oft muss man nach dem ersten Farbauftrag die angefangene
Lackierung beenden weil man erst am nächsten Tag (erste Lackschicht trocken) die
zweite Schicht auftragen kann.
Der im Schutzanspruch 6 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde
eine luftdichte Kammer zur Aufnahme der gebrauchten Walze zu schaffen. Dadurch ist
es möglich die mit Lack oder Lasur gefüllte Walze nach dem Lackieren luftdicht zu
verschließen, was die gebrauchte Walze wesentlich vor schnellem Austrocknen schützt.
Ebenso kann die Kammer auch zur Aufbewahrung neuer Walzen oder anderer, der Größe
Entsprechenden Dinge dienen.
Die Erfindung löst 3 Probleme nach heutigem Stand der Technik
- 1 . Lackwanne nicht am Benutzer anwendbar (Mobilität – Flexibilität)
- 2. Austrocknen gebrauchter Lackierwalzen
- 3. versehentliches Auslaufen des Lackes beim hantieren mit der Wanne
Fig. 1 Gesamte Lackwanne von der Seite
1- Seitenwagen (Standfüße)
2–3- Stabilisierungsrippen
4- Stabilisierungsrippe mit Halterung für Lackwalzenabstreifer
5- Aufnahme des Griffs
Fig. 2 Gesamte Lackwanne von unten und Detail der Aufnahme
des Griffs seitlich
2–3- Stabilisierungsrippen
4- Stabilisierungsrippe mit Halterung für Lackwalzenabstreifer
5- Aufnahme des Griffs
Fig. 3 Gesamte Lackwanne von oben
7- Überlaufschutz
Fig. 4 Der Griff
8- Luftdichte Kammer ergibt sich aus Griffhülse 9 und
Verschlusskappe 10
9- Griff gesamt
10- Verschlusskappe mit Wulst 11
11- Wulst der Verschlusskappe
Fig. 5 Der Lackwalzenabstreifer
12- Kerbe für Rollerdraht
13- Abtropfwulst
14- Kante
15- Lackwalzenabstreifer gesamt