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Dokumentenidentifikation DE202005003003U1 15.09.2005
Titel Lackwanne mit Überlaufschutz zur Anbringung eines Griffes mit luftdichter Kammer
Anmelder Nickel, Thomas, 88161 Lindenberg, DE
DE-Aktenzeichen 202005003003
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.09.2005
Registration date 11.08.2005
Application date from patent application 24.02.2005
IPC-Hauptklasse B44D 3/12
IPC-Nebenklasse B05C 17/02   B05C 21/00   

Beschreibung[de]

Bei Lackierarbeiten die mit der Walze ausgeführt werden müssen, besteht nach heutigem Wissen immer das Problem, dass die zum Walzen nötige Lackwanne nur stationär einsetzbar ist. Daraus ergibt sich der Nachteil, dass der Ausführende immer wieder zum Auffüllen der Walze zur Lackwanne laufen muss.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine portable Lackwanne zu schaffen, die Walzarbeiten auch an sehr langen oder großen Gegenständen ermöglicht ohne jedes Mal wieder seinen Standort verlassen zu müssen. Dieses Problem wird mit der in Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Mit der Erfindung wird erreicht, dass der Ausführende immer Walze und Lackwanne zur Hand hat und so rationelleres Arbeiten möglich macht.

Ein weiteres Problem nach heutigem Stand ist die Aufbewahrung der gebrauchten Lackwalze. Oft muss man nach dem ersten Farbauftrag die angefangene Lackierung beenden weil man erst am nächsten Tag (erste Lackschicht trocken) die zweite Schicht auftragen kann.

Der im Schutzanspruch 6 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde eine luftdichte Kammer zur Aufnahme der gebrauchten Walze zu schaffen. Dadurch ist es möglich die mit Lack oder Lasur gefüllte Walze nach dem Lackieren luftdicht zu verschließen, was die gebrauchte Walze wesentlich vor schnellem Austrocknen schützt. Ebenso kann die Kammer auch zur Aufbewahrung neuer Walzen oder anderer, der Größe Entsprechenden Dinge dienen.

Die Erfindung löst 3 Probleme nach heutigem Stand der Technik

  • 1 . Lackwanne nicht am Benutzer anwendbar (Mobilität – Flexibilität)
  • 2. Austrocknen gebrauchter Lackierwalzen
  • 3. versehentliches Auslaufen des Lackes beim hantieren mit der Wanne

Fig. 1 Gesamte Lackwanne von der Seite 1Seitenwagen (Standfüße) 2–3Stabilisierungsrippen 4Stabilisierungsrippe mit Halterung für Lackwalzenabstreifer 5Aufnahme des Griffs Fig. 2 Gesamte Lackwanne von unten und Detail der Aufnahme des Griffs seitlich 2–3Stabilisierungsrippen 4Stabilisierungsrippe mit Halterung für Lackwalzenabstreifer 5Aufnahme des Griffs Fig. 3 Gesamte Lackwanne von oben 7Überlaufschutz Fig. 4 Der Griff 8Luftdichte Kammer ergibt sich aus Griffhülse 9 und Verschlusskappe 10 9Griff gesamt 10Verschlusskappe mit Wulst 11 11Wulst der Verschlusskappe Fig. 5 Der Lackwalzenabstreifer 12Kerbe für Rollerdraht 13Abtropfwulst 14Kante 15Lackwalzenabstreifer gesamt

Anspruch[de]
  1. Lackwanne mit Überlaufschutz zur Anbringung eines Griffes mit luftdichter Kammer von unten und Lackwalzenabstreifer dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (5) des Griffes sich unter der Lackwanne befindet und die Wanne einen Überlaufschutz über dem Lackreservoir besitzt
  2. Aufnahme des Griffes nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet dass die Aufnahme rund oder eckig ausgeführt sein kann.
  3. Stabilisierung der Griffaufnahme nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass Stabilisierungsrippen (23) die Griffaufnahme (5) gegen Verwindungen abstützen. Die Länge, Höhe, Stärke und Anzahl der Rippen variieren je nach Große der Wanne. An den Rippen kann sich die Halterung (4) für den Lackwalzenabstreifer befinden.
  4. Der Lackwalzenabstreifer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Lackwalzenabstreifer (15) eine kreisförmige Abtropfwulst (13), eine Kerbe (12) und eine Kante (4) zum Herausnehmen aus der Halterung besitzt,
  5. Die Seitenwangen (1) der Wanne nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (1) bis über das Ende der Griffaufnahme (5) nach unten ragen um einen sicheren Stand der Wanne ohne Griff zu gewährleisten.
  6. Der Griff (9) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Griff eine einseitig verschlossenen Hülse ist, der mit Verschlusskappe (10) eine luftdichte Kammer (8) bildet. Ausführung rund oder eckig von innen in die Aufnahme (5) passend.
  7. Die Verschlusskappe (10) unten nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (10) passgenau von unten auf den Griff (9) aufgeschoben werden kann.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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