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Dokumentenidentifikation DE60201104T2 15.09.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001264608
Titel Zusammengesetztes Material und Schlauch für medizinische Anwendungen sowie medizinisches Instrument
Anmelder Terumo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kaneko, Takashi, Ashigarakami-gun, Kanagawa, JP;
Tsukamoto, Hideki, Ashigarakami-gun, Kanagawa, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60201104
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.05.2002
EP-Aktenzeichen 020117503
EP-Offenlegungsdatum 11.12.2002
EP date of grant 01.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.09.2005
IPC-Hauptklasse A61L 29/12
IPC-Nebenklasse A61L 29/14   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verbundmaterial für medizinische Anwendungen, auf einen Schlauch für medizinische Anwendungen und auf ein medizinisches Instrument. Spezieller bezieht sich die vorliegende Erfindung auf: ein medizinisches Instrument, das auf dem Gebiet der medizinischen Vorsorge, wie der kardiovaskulären Medizin und der Chirurgie und der Radiologie verwendet wird, wie einen direkt in ein menschliches vaskuläres System eingesetzten Katheter und einen Herzschrittmacher (im folgenden einfach als "Schrittmacher" bezeichnet), eingesetzt in einen menschlichen Körper für eine lange Zeitspanne, der ausgezeichneten Widerstand gegenüber elektromagnetischen Wellen besitzt, sowie auf einen Schlauch und ein Verbundmaterial, das in einem solchen medizinischen Instrument verwendet wird.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Als Ergebnis der Entwicklungen in der Elektronik in den letzten Jahren sind zahlreiche elektronische Einrichtungen, welche Elektrizität, Elektronen, Radiowellen und dergleichen benutzen, in breiten Gebrauch gekommen. Einige von ihnen strahlen elektromagnetische Wellen ab, welche für den menschlichen Körper, andere Einrichtungen und dergleichen schädlich sind. In den letzten Jahren ist unter anderem eine solche elektromagnetische Störung als Problem erkannt worden.

Um eine zunehmende Nachfrage für Hochfrequenz-Digitalvorrichtungen zu kompensieren, erfolgen internationale Intensivierung von Kontrollen hinsichtlich der Immunität vor Störungen durch elektromagnetische Wellen (Störfestigkeit) und Untersuchungen hinsichtlich der Einflüsse von elektromagnetischen Wellen auf menschliche Körper. Jedoch wurden die Probleme des Störens durch elektromagnetische Wellen in medizinischen elektronischen Vorrichtungen (ME-Vorrichtungen), insbesondere bei das Leben erhaltenden medizinischen elektronischen Vorrichtungen, bislang nicht gelöst, so daß es ein soziales Problem geworden ist. Daher ist eine spezifische und schnelle Lösung erwünscht. Sollte die elektromagnetische Störung irgendwelche negativen Einflüsse auf lebenserhaltende medizinische elektronische Vorrichtungen bewirken, wird dies zu einem massiven sozialen Unordnung führen. Daher ist eine Maßnahme zur Verhinderung einer solchen Situation extrem wichtig geworden.

Tatsächlich sind bei öffentlichen Transportsystemen die Passagiere durch Ankündigung oder Anschlag mit Bezug auf die Beachtung der Einflüsse auf Schrittmacher aufgefordert, sich von der Benutzung von tragbaren Telefonen zu enthalten (d. h. die Geräte abzuschalten), wenn sie an Bord in Fahrzeugen sind. Trotz dieser Anstrengungen wurde jedoch kein substantieller Effekt erreicht, wodurch ein soziales Problem gegeben ist. Schrittmacher sind typische Beispiele von Vorrichtungen, welche frei von irgendeiner Fehlfunktion gehalten werden müssen, da ihre Fehlfunktion direkt das lebenserhaltende System beeinträchtigt, und es hat eine starke Forderung nach Maßnahmen gegeben, um Fehlfunktionen, welche durch ein elektromagnetisches Feld hervorgerufen werden, zu verhindern.

Als eine Gegenmaßnahme für eine solche elektromagnetische Störung wurden verschiedene Typen von elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien kommerziell erhältlich und finden Anwendung in der allgemeinen Industrie. Die Hauptmärkte für elektromagnetische Wellen abschirmende Materialien schließen die Gebiete von Computern, Kommunikationsvorrichtungen, audiovisuellen (AV) Vorrichtungen, medizinischen elektronischen Vorrichtungen, elektrischen Meßeinrichtungen, Büroausrüstung und elektrische Ausrüstung für Automobile ein. Beispiele der elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien, welche bislang verwendet wurden, schließen Materialien ein, welche Oberflächenbehandlung durch stromloses Plattieren, Überziehen mit einer elektrisch leitenden Beschichtungszusammensetzung, Metallaufsprühen, Aluminiumdampfabscheidung, Sputtering oder dergleichen umfassen, um ihnen Elektroleitfähigkeit zu erteilen, Verbundmaterialien, welche geknetete Harze mit Absorber für elektromagnetische Wellen aufweisen, wie elektrisch leitende Kunststoffe und Ferrit; sowie Verbundmaterialien, welche hieran gebunden eine Metallfolie oder -platte aufweisen.

Bislang wurden die elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien für die allgemeine Industrie am meisten in Form von Folien, Platten, Bändern, Fasern oder Stoffen geliefert, und elektromagnetische Wellen abschirmende Materialien mit dreidimensionalem Aufbau oder Profil wurden bislang nicht auf den Markt gebracht. Der Grund hierfür ist, daß das Verfahren zur Verwendung der elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien auf Anwendungen in der allgemeinen Industrie beschränkt ist. Dies bedeutet, die elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien für die allgemeine Industrie sind dazu vorgesehen, auf der Innenseite des Gehäuses einer elektronischen Vorrichtung aufgebracht zu werden oder um rings um Kabel gewickelt zu werden oder um eine Vorrichtung zu umhüllen, damit die Abschirmung von elektromagnetischen Wellen erreicht wird. Tatsächlich schneiden die Anwender die elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien, welche sie in Form von Folie beispielsweise angeliefert bekommen, auf eine geeignete Gestalt und Größe und legen das Segment auf eine Vorrichtung auf, wickeln es um die Vorrichtung oder hüllen die Vorrichtung hiermit ein.

Jedoch wurde die Anwendung von solchen elektromagnetische Wellen abschirmende Materialien für die allgemeine Industrie auf medizinische Instrumente wie Katheter, welche in menschliche Körper eingesetzt werden und direkt das Körperfluid wie Blut kontaktieren, und auf Schrittmacher, welche in menschliche Körper implantiert werden, bislang nicht realisiert. Der Grund hierfür ist, daß die elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien für die allgemeine Industrie nicht als geeignet angesehen werden, in einer solchen Weise verwendet zu werden, daß sie Flüssigkeiten kontaktieren, so daß, falls sie für medizinische Instrumente verwendet würden, welche in menschliche Körper eingesetzt werden und das Körperfluid wie Blut kontaktieren oder in menschliche Körper implantiert werden, die Probleme von Eluat und von Korrosion unvermeidbar wären. Zusätzlich verwenden die elektromagnetische Wellen abschirmenden Materialien für die allgemeine Industrie hauptsächlich Metalle, welche im menschlichen Körper leicht ionisiert und als Ionen eluiert werden, beispielsweise Aluminium, Kupfer und Nickel, in den elektrischen Leitern oder in den Absorbern für elektromagnetische Wellen hiervon. Daher könnten einige Personen an allergischer Reaktion hierdurch leiden und es ist erwünscht, die Verwendung solcher Metalle bei medizinischen Instrumenten zu vermeiden. Weiterhin ist die Schwierigkeit der Verarbeitung des elektromagnetische Wellen abschirmenden Materials in einen dreidimensionalen geformten Gegenstand ein weiterer Grund für das Versagen seiner Kommerzialisierung bislang.

Nebenbei wurden zahlreiche Beispiele von Versagen von Schrittmachern als Folge von elektromagnetischen Wellen angegeben. Im April 1997 wurde vom Ministerium für Gesundheit und Soziales (jetzt Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (Health, Labor and Welfare)) von Japan eine Richtlinie herausgegeben, in welcher Trägern von Schrittmachern empfohlen wird, daß die Schrittmacher sich in einer Entfernung von wenigstens 22 cm von tragbaren Telefonen befinden müssen.

Bislang kann jedoch niemand unmittelbar angeben, ob eine Person, welche sich in der Nähe befindet, einen Schrittmacher verwendet, so daß immer die Gefahr besteht, daß eine andere Person, welche sich in extrem naher Nachbarschaft zu einem Träger eines Schrittmachers befindet, ein tragbares Telefon benutzt. Insbesondere emittieren tragbare Telefone elektromagnetische Wellen ebenfalls im Bereitschaftsmodus, so daß sie eine sehr gefährliche Situation in einem dicht bevölkerten Raum ergeben, wo kein Platz ist, von anderen Personen sich zu entfernen und Personen sich sehr nahe beieinander befinden, beispielsweise in einem eng gefüllten Zug.

Darüber hinaus besteht zusätzlich zu tragbaren Telefonen die Möglichkeit, daß Niederfrequenzstörungen aus Maschinen, Motoren und dergleichen ein Fehlverhalten von Schrittmachern hervorrufen.

Wie oben beschrieben, stehen bei derzeitigen Umständen die Träger von Schrittmachern unter verschiedenen Zwängen in ihrem täglichen Leben.

Ein Schrittmacher schließt einen Schrittmacherkörper und eine Schrittmacherleitung (im folgenden manchmal lediglich als "Leitung" bezeichnet) ein, wobei die Leitung den Schrittmacherkörper mit dem Herzen des Trägers verbindet, um die Schrittmacherfunktion durchzuführen und das Wirkungspotential des Herzens festzustellen. Die Störung von elektromagnetischen Wellen bei Schrittmachern ist eine Fehlfunktion, welche der Leitung zuzuordnen ist. Dies bedeutet, die Leitung hat eine Struktur, welche als eine für Störungen empfängliche Antenne wirkt, und um die Sache noch schlimmer zu machen, da das Aktionspotential eines Herzens so niedrig wie mehrere Millivolt (mV) ist, sind die Schrittmacher gegenüber dem Einfluß von elektromagnetischen Wellen stärker empfindlich als andere medizinische Instrumente. Daher wurde eine Leitung, welche eine Struktur besitzt, die nicht als eine Antenne wirkt, gesucht. Jedoch wurde bislang als Folge von Problemen hinsichtlich Sicherheit, Dicke, Lebensdauer und elektrischen Eigenschaften keine Kommerzialisierung hiervon durchgeführt.

Andererseits wurden verschiedene Mittel zur Lösung des Problems der Störung durch elektromagnetische Wellen ebenfalls hinsichtlich des Körpers des Schrittmachers untersucht.

Wie beispielsweise in der JP 8-266647 A (der Ausdruck "JP XX-XXXXXX A", wie er hier verwendet wird, bedeutet eine "nichtgeprüfte, veröffentlichte japanische Patentanmeldung") und in der JP 10-314318 A beschrieben ist, wurden Mittel vorgeschlagen, in denen der Steueralgorithmus in dem Schrittmacherkörper so angepaßt ist, daß er eine Funktion des Nachweises von Störungen besitzt, und ein Computerprogramm wird verwendet, welches den Operationsmodus auf einen fixierten Herzgeschwindigkeits-Stimulationsmodus verändert, welcher nicht das aktive Potential des Herzens benutzt, wenn Störungen nachgewiesen werden.

Jedoch würden sich die Träger von Schrittmachern unwohl fühlen als Ergebnis der Veränderung des Betriebsmodus in einem fixierten Herzgeschwindigkeit-Stimulationsmodus. Zusätzlich besteht in einem Fall, daß eine schlechte elektromagnetische Umgebung, wo der Steueralgorithmus des Schrittmacherkörpers nicht funktioniert, eine Gefahr, daß der Träger des Schrittmachers zu Tode kommt.

Ebenfalls wurden verschiedene Einrichtungen zur Verhinderung des Störens durch elektromagnetische Wellen von Schrittmachern untersucht, indem andere Vorrichtungen in der Peripherie des Schrittmachers bereitgestellt wurden.

Beispielsweise beschreiben die JP 5-74548 U, JP 7-110352 A, JP 8-47543 A und JP 11-33125 A Alarmvorrichtungen, welche die Träger von Schrittmachern vor der Existenz von gefährlichen elektrischen und magnetischen Feldern warnen.

Sicherlich sind diese Alarmvorrichtungen in einem gewissen Ausmaß als Gegenmaßnahmen für das Fehlverhalten von Schrittmachern wirksam. Da sie jedoch gefährliche elektrische und magnetische Felder nachweisen und die Träger von Schrittmachern über die Gefahr informieren, wodurch ihnen eine Warnung gegenüber dem Eintreten in den gefährlichen Bereich gegeben wird, sind die Träger von Schrittmachern unvermeidlich in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. Zusätzlich bringt die Verwendung von Alarmvorrichtungen einen Nachteil mit sich, da der Alarm das Gefühl von Ängstlichkeit hervorruft. Darüber hinaus ist es für Träger von Schrittmachern beinahe unmöglich, zu verhindern, daß eine Person, welche eine elektronische Vorrichtung wie ein tragbares Telefon trägt, bis an sie herankommt.

Im Gegensatz dazu beschreibt die JP 2933063 B (der Ausdruck "JP XXXXXXX B", wie hier verwendet, bedeutet ein "japanisches Patent") (JP 10-341483 A) ein tragbares Telefonsystem, welches eine Radiowellen-Übertragungsvorrichtung für die Information des Trägers eines Schrittmachers (physikalisch gehandikapte Person) von der Anwesenheit eines Benutzers eines tragbaren Telefons einschließt, wobei dieses mit einer Funktion ausgerüstet ist, um automatisch Radiowellenübertragung durch einen Kommunikationskanal zum Zeitpunkt des Empfangs von Radiowellen von der Radiowellen-Übertragungsvorrichtung unmöglich zu machen.

Dieses System erlaubt es dem Benutzer des tragbaren Telefons, die Anwesenheit des Trägers des Schrittmachers zur Kenntnis zu nehmen, wobei jedoch das Problem auftritt, daß die Privatsphäre des Trägers des Schrittmachers gestört wird, was die Kommerzialisierung eines solchen Systems schwierig macht.

Die JP 11-88300 A beschreibt eine Vorrichtung, welche Sperrwellen aussendet, um die Forderung für eine Antwort an den Empfänger auszuschließen, wobei diese von einer Basisstation eines tragbaren Telefons ausgesandt wird, um die Übertragung von uneingeschränktem Antworten zu verhindern.

Jedoch bewirkt die Verwendung von Sperrwellen den Nachteil, daß das tragbare Telefon zeitweilig nicht benutzt werden kann. Ebenfalls bedeutet die Möglichkeit der Kenntnis von Benutzern von tragbaren Telefonen, daß sie in einem Bereich sind, wo tragbare Telefone benutzbar sind, daß sie wissen können, daß ein Träger eines Schrittmachers vorhanden ist, wobei dies das Problem der Störung der Privatsphäre bewirkt.

Daher ist es schwierig, daß eine solche Vorrichtung breit angenommen wird. Dies bedeutet, es ist im allgemeinen die Mentalität einer einen Schrittmacher tragenden Person, welche als gehandikapte Personen anerkannt werden, so daß sie es nicht wünschen, daß sie von anderen als Träger von Schrittmachern erkannt werden, und es ergibt bei ihnen emotionale Sorgen, falls andere wissen, daß sie Schrittmacher tragen.

Die JP 2850954 B (JP 10-52506 A), japanische Gebrauchsmusterregistrierung 3034951, JP 10-200289 A, JP 11-244000 A und JP 11-244399 A beschreiben elektromagnetische Wellen absorbierende Folien oder Platten, welche außerhalb des Körpers zum Schutz von Schrittmachern angeordnet werden sollen. Entsprechend diesen Angaben wird erwartet, daß die Folie oder die Platte nahe bei einem Schrittmacher angeordnet werden, indem sie auf die Haut nahe bei einem Schrittmacher aufgelegt wird oder indem sie in die Brusttasche eines Jackets eingesetzt wird, um den Effekt der Absorption von elektromagnetischen Wellen aufzuweisen.

Jedoch ist es wohlbekannt, daß die Ausbildung eines ein elektrisches Feld abschirmenden Films derart durchgeführt werden muß, daß eine vollständige Umschließung erreicht werden kann, und daß die Existenz selbst des kleinsten Spaltes den Schutzeffekt reduziert, da die elektromagnetischen Wellen hierdurch eindringen. Daher können die elektromagnetische Wellen absorbierenden Folien oder Platten, die in den oben genannten Publikationen beschrieben werden, nur dazu dienen, höchstens eine Beruhigung anzubieten, obwohl sie eine einfache und leichte Gegenmaßnahme liefern. Spezifisch haben sie den Nachteil, daß sie trotz ihrer Wirksamkeit zur Verhinderung des Eintrittes von elektromagnetischen Wellen von der Vorderseite des Körpers sie zur Verhütung des Eintrittes von Wellen über die Arme, Beine, den Kopf, etc. des Körpers, gegenüber von den Seiten des Körpers eintretenden Wellen und von der Rückseite des Körpers eintretenden Wellen unwirksam sind.

Die JP 11-293505 A und die JP 11-235389 A beschreiben Kleider zum Abschirmen einer elektromagnetischen Welle, wobei dies durch Verwendung einer elektrisch leitenden Faser erhalten wird, die durch Plattieren oder Beschichten der Oberfläche hiervon mit Silber oder dergleichen erhalten wird.

Jedoch verwenden diese Kleider metallisches Silber, Nickel, Kupfer oder dergleichen, welches leicht auf der Oberfläche einer elektrisch leitfähigen Faser ionisiert wird, so daß die Haut mit dem leicht ionisierbaren Metall wie Silber in Kontakt kommt, was zur Folge hat, daß Ionen von Silber oder dergleichen als Folge von Schweiß oder dergleichen die Neigung zu ihrer Bildung haben, und einige Träger können an allergischer Reaktion gegenüber dem Metall leiden. Tatsächlich wurden in den letzten Jahren Kupfer, Aluminium, Nickel, Silber, etc. stark in antimikrobiellen Materialien verwendet, und die Möglichkeit des Kontaktes hiervon mit dem menschlichen Körper hat infolgedessen zugenommen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit von allergischer Reaktion gegenüber Metallen ansteigend. Darüber hinaus wurden Fälle berichtet, bei denen die Verwendung von antimikrobiellem Katheter unter Verwendung von Silber allergische Reaktionen hervorrief, was zum Tod von Patienten durch Schock führte. Daher ist die Verwendung von Metallen, welche häufig mit Personen im täglichen Leben in Kontakt kommen und hohe ionische Tendenzen besitzen, wie Silber, Kupfer, Nickel und Aluminium, nicht bevorzugt.

Die JP 11-178936 A beschreibt Kleider unter Verwendung von Polyester-Baumwolle enthaltenden Grundstoffen, welche Strahlen im fernen Infrarot emittieren, und die JP 10-37068 A beschreibt Kleider, hergestellt aus einer Faser, welche hierin Kohlenstoff dispergiert hat.

Jedoch wenn der Träger von Schrittmacher dies auszieht, beispielsweise zum Zeitpunkt des Badens, kann kein Schutzeffekt erreicht werden. Daher gibt es eine natürliche Beschränkung des Schutzes unter Verwendung dieser Kleider. Darüber hinaus besteht das Problem, daß Leitungsstrom, wenn Strom direkt in dem Körper als Ergebnis von elektrischem Lecken aus einem elektrischen Haushaltsgerät oder dergleichen fließt, nicht verhindert werden kann.

Die JP 11-36131 A beschreibt eine Faser, welche elektromagnetische Wellen abschirmende Eigenschaften besitzt. Die Faser wird auf elektromagnetische Wellen abschirmende Kleider aufgetragen und hat daher dieselben Probleme, wie sie zuvor beschrieben wurden. Selbst bei Verwendung hiervon bei anderen Anwendungen könnte sie nicht als ein Material für Katheter und Implantate verwendet werden, da das Material, aus welchem die Faser gesponnen wird, Viskoserayon (Cellulose) ist, wobei dies ein Harz ist, das in Wasser quillt, wobei es extrem niedrig hinsichtlich der Festigkeit wird und sehr empfänglich gegenüber Hydrolyse ist, wie dies auf dem Fachgebiet wohlbekannt ist, so daß sein Zerfall im lebenden Organismus zu befürchten ist.

Andererseits beschreibt, wie für Katheter, die JP 11-276484 A eine intraperitoneale Ultraschallwellen-Diagnoseeinrichtung mit weniger Störung im Bild, umfassend eine Katheterlitze, die geerdet ist, um in die Signalleitung des Ultraschallwellen-Katheters eingemischte Störungen zu entfernen.

Jedoch ist eine solche Einrichtung, wie zuvor beschrieben, obwohl sie zur Abschirmung von elektromagnetischen Niederfrequenzwellen von 1 GHz oder weniger wirksam ist, kaum wirksam für die Abschirmung von elektromagnetischen Wellen in einem Frequenzbereich oberhalb 1 GHz. Derzeit werden tragbare Telefone unter Verwendung eines Bandes von elektromagnetischen Wellen von 1,5 GHz und die Verwendung eines Bandes von elektromagnetischen Wellen von 4 GHz für die nächste Generation von tragbaren Telefonen untersucht. Darüber hinaus müssen mit der zu erwartenden zukünftigen Konstruktion von drahtlosem LAN in Krankenhäusern Maßnahmen zum Schutz von medizinischen Instrumenten vor elektromagnetischen Wellen unter Berücksichtigung von Bändern von elektromagnetischen Wellen im ultrabreiten Bereich in Betracht gezogen werden.

Die EP-A-0 928 611 lehrt ein medizinisches Pulver, umfassend ein Grundteilchen von einem ferromagnetischen Metall, das hierauf eine Beschichtung trägt, wobei wenigstens die Außenseite dieser Beschichtung eine bioinerte Substanz umfaßt.

Die US-A-5 817 017 beschreibt Katheter, welche hierin oder hierauf verteilte (Eisen)Teilchen aufweisen, wobei diese Teilchen wahlweise mit einem Polymeren, z. B. einem Celluloseester, beschichtet sind.

Die EP-A-0 701 835 (Spalte 3) beschreibt einen Katheter, der eine innere Schicht mit magnetischen Teilchen, welche gegenüber Menschen schädlich sind, besitzt. Eine Beschichtung wird auf die innere Schicht aufgetragen, um direkten Kontakt zwischen dem schädlichen Material und den Körperfluiden des Patienten zu verhindern.

Schließlich ist in der EP-A-0 573 275 eine implantierbare Schrittmacherleitung mit einer porösen Beschichtung beschrieben, die aus kugeligen oder kugelförmigen leitfähigen Teilchen (z. B. Platin, Palladium) besteht, beschichtet mit einer Schicht eines nichtmetallischen Materials (z. B. Titanoxid). Die Leitung schließt eine Elektrode zur Verwendung mit einem Herzschrittmacher ein.

Nach Prüfung der Angaben des Standes der Technik, welche auf Schrittmacher gerichtet sind, wie oben beschrieben, wurde keine Maßnahme zum Schutz des Körpers eines medizinischen Instrumentes, als Typ sei ein Schrittmacher oder ein Katheter genannt, das direkt Blut oder dergleichen kontaktiert, vor elektromagnetischen Wellen in praktische Anwendung genommen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verbundmaterial für medizinische Anwendungen und einen Schlauch für medizinische Anwendungen bereitzustellen, welche in einem lebenden Organismus in einem Zustand verwendet werden, wo sie direkt mit einem Körperfluid in Kontakt kommen, und die Störung durch elektromagnetische Wellen verhindern, sowie ein medizinisches Instrument, das keine Störung von elektromagnetischen Wellen bewirkt. Erweitert ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gegenmaßnahme für elektromagnetische Wellen eines medizinischen Instrumentes selbst, wie eines Schrittmachers, Katheters oder dergleichen, bereitzustellen, und dem Anwender eines solchen medizinischen Instrumentes Sicherheit und Beruhigung zu geben.

Als Ergebnis von extensiven Untersuchungen im Hinblick auf die Lösung der oben genannten Probleme haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung die vorliegende Erfindung dadurch abgeschlossen, daß sie effektive Anwendung der Präzisionsmehrschichttechnologie machten, d. h. einer Technologie zur Ausbildung einer Mehrfachschicht durch übereinander Anordnen von dünnen Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Daher liefert die vorliegende Erfindung ein Verbundmaterial für medizinische Anwendungen, umfassend eine außen liegende Kontaktschicht, bestehend aus einem bioverträglichen Material, und eine funktionelle Schicht, enthaltend metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierender Eigenschaft, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.

Das Verbundmaterial für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung sichert Bioverträglichkeit durch Vorsehen der außen liegenden Kontaktschicht, so daß es für medizinische Instrumente, welche in einem lebenden Organismus eingesetzt werden sollen, in einem Zustand verwendet werden kann, wo sie ein Körperfluid direkt kontaktieren. Zusätzlich absorbiert es elektromagnetische Wellen durch Vorsehen der funktionellen Schicht, so daß es das medizinische. Instrument gegenüber Störungen durch elektromagnetische Wellen schützen kann. Das Verbundmaterial für medizinische Vorrichtungen der vorliegenden Erfindung kann in Form eines Schlauches, einer Platte, eines Films, einer Faser, von nicht-gewebten Stoffen, Geweben oder dergleichen, abhängig von seiner Verwendung, bereitgestellt werden.

Die vorliegende Erfindung liefert ebenfalls einen Schlauch für medizinische Anwendungen, umfassend eine am weitesten außen liegende Schicht und wenigstens eine innere Schicht, worin die am weitesten außen liegende Schicht eine Außenkontaktschicht ist, bestehend aus einem bioverträglichen Material, und die wenigstens eine innere Schicht wenigstens eine funktionelle Schicht aufweist, welche metallisches Pulver enthält, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt, in welcher jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.

Der Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung kann in geeigneter Weise für Katheter, Schrittmacherleitungen und dergleichen verwendet werden, da seine am weitesten außen liegende Schicht eine Außenkontaktschicht ist, welche aus einem bioverträglichen Material besteht und verhindert, daß Katheter, Schrittmacher oder dergleichen durch elektromagnetische Wellen gestört werden, da wenigstens eine innere Schicht elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt.

Weiterhin liefert die vorliegende Erfindung ein medizinisches Instrument, das einen Schlauch, der in einen lebenden Organismus eingepflanzt werden soll, und einen Transmitter für elektrische Signale, der in der Innenseite des Schlauchs eingesetzt ist, umfaßt, wobei der Schlauch wenigstens eine funktionelle Schicht umfaßt, die metallisches Pulver enthält, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaften besitzt, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.

Üblicherweise haben Katheter oder Elektrodenleitungen die Neigung, als eine Antenne zu wirken, da sie lange und dünn sind, jedoch ist das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung für keine Störung durch elektromagnetische Wellen empfänglich, wenn es als ein Katheter oder eine Elektrodenleitung verwendet wird.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des oben genannten medizinischen Instrumentes umfaßt der Schlauch eine am weitesten außen liegende Schicht, die aus einem bioverträglichen Material besteht.

Bei dieser Ausführungsform wird ein medizinisches Instrument erhalten, das in einem lebenden Organismus in einer Form verwendet werden kann, wo es direkt mit einem Körperfluid in Kontakt kommt.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform des oben genannten medizinischen Instrumentes umfaßt der Schlauch eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, die aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material besteht.

Bei dieser Ausführungsform ist wegen des Vorsehens der funktionellen Schicht, die metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaften enthält, das medizinische Instrument gegenüber dem Auftreten von Störungen durch elektromagnetische Wellen als Folge der elektromagnetischen Wellen in einem Bereich mit ultrahoher Frequenz geschützt. Zusätzlich ist wegen des Vorsehens der Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem elektrisch leitfähigen Material oder einem weichmagnetischen Material, das medizinische Instrument gegenüber der Störung durch elektromagnetische Wellen geschützt, welche als Folge der elektromagnetischen Wellen im Bereich von niedriger Frequenz bis hoher Frequenz auftreten.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eines jeden der oben genannten Verbundmaterials für medizinische Anwendungen, dem Schlauch für medizinische Anwendungen und dem medizinischen Instrument besteht das metallische Pulver aus einem weichmagnetischen Material. Wenn das metallische Pulver aus einem weichmagnetischen Material besteht, erzeugt es, weil das weichmagnetische Material hohe magnetische Permeabilität besitzt, hohe Magnetisierung gegenüber äußerem Magnetfeld und absorbiert relativ leicht die elektromagnetischen Wellen durch Umwandlung hiervon in Wärmeenergie oder dergleichen.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform von jedem des oben genannten Verbundmaterials für medizinische Anwendungen, dem Schlauch für medizinische Anwendungen und dem medizinischen Instrument besteht das metallische Pulver aus einer Fe-Al-Si-Legierung oder einer Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung. Das metallische Pulver, bestehend aus einer Fe-Al-Si-Legierung oder einer Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung, hat hohe magnetische Dichte und niedrige Koerzitivkraft, wodurch ausgezeichnete absorbierende Eigenschaft bei hohen Frequenzen geliefert wird.

Bei jedem der oben genannten Verbundmaterialien für medizinische Anwendungen, dem Schlauch für medizinische Anwendungen und dem medizinischen Instrument haben die Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt. Die Teilchen des metallischen Pulvers von flacher Gestalt können in einer bestimmten Richtung orientiert werden, so daß die Orientierung der Magnetisierung ausgerichtet werden kann. Weiterhin erniedrigt die Anordnung des metallischen Pulvers in einer laminierten Struktur die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Lücken zwischen den Teilchen des metallischen Pulvers, so daß ein Effekt von unregelmäßiger Anordnung oder ein Labyrintheffekt erwartet werden kann. Daher wird die elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft weiter erhöht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

1 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche ein Beispiel eines Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine schematische Querschnitts-Seitenansicht, welche ein Beispiel eines Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ist ein schematisches Diagramm, welches die Konstruktion eines Schrittmachers zeigt;

4 ist eine schematische geschnittene Querschnittsansicht des in 3 gezeigten Schrittmachers längs der Schnittlinie A-A; und

5 ist eine schematische Ansicht, welche den Zustand zeigt, bei welchem ein Schrittmacher in einem menschlichen Körper implantiert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Jedoch sollte die vorliegende Erfindung durch diese Ausführungsformen nicht eingeschränkt werden.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verbundmaterial für medizinische Anwendungen, umfassend eine Außenseiten-Kontaktschicht, bestehend aus einem bioverträglichen Material, und eine funktionelle Schicht, enthaltend metallisches Pulver, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat. Ebenfalls bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Schlauch für medizinische Anwendungen, umfassend eine am weitesten außen liegende Schicht und wenigstens eine innere Schicht, wobei die am weitesten außen liegende Schicht eine Außenseiten-Kontaktschicht ist, welche ein bioverträgliches Material umfaßt, und die wenigstens eine innere Schicht eine funktionelle Schicht aufweist, welche metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierender Eigenschaft enthält, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.

1 und 2 sind eine schematische Querschnittsansicht bzw. eine schematische Querschnitts-Seitenansicht, welche ein Beispiel eines Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung zeigen.

Wie in 1 gezeigt, umfaßt ein Schlauch 10 für medizinische Anwendungen eine am weitesten außen liegende Schicht 12, wobei dies eine Außenseiten-Kontaktschicht ist, eine Zwischenschicht 14 und eine am weitesten innen liegende Schicht 16.

Das Material der am weitesten außen liegenden Schicht 12 des Schlauches 10 für medizinische Anwendungen ist nicht besonders beschränkt, sofern es Bioverträglichkeit aufweist, und synthetische Polymere, welche keinen Zusatzstoff enthalten, der einen Effekt auf die Bioverträglichkeit, wie beispielsweise einen Verarbeitungshilfsstoff oder einen Stabilisator hat, können verwendet werden. Spezifisch kommerziell erhältliche thermoplastische Harze oder hitzeschrumpfbare Schläuche, welche keinen solchen Zusatzstoff enthalten, können geeigneterweise verwendet werden.

Unter ihnen sind Materialien einer Sorte zum Verpacken von Lebensmitteln und einer Sorte für medizinische Anwendungen bevorzugt, da solche Materialien weniger Eluat bei der Anwendung erzeugen. Diese Sorten sind bevorzugt, da die Menge von Eluaten auf einen bestimmten Standard oder sogar darunter, entsprechend den vom Gesetzgeber geforderten Standardwerten, beschränkt ist. Solche Polymere, die üblicherweise in Kathetern oder Schrittmacherleitungen verwendet werden, beispielsweise Polyvinylchloride, Polyurethane, Polyurethanelastomere, Ethylen/Vinylacetatcopolymere, chlorierte Polyethylene, ABS, Polypropylene, Polyolefine, Nylonprodukte, Polyester, Polyesterelastomere, Nylonelastomere, Fluorharze, Silikonelastomere, Olefinelastomere, gemischte Polymere hiervon, können verwendet werden.

Insbesondere sind Harze wie Silikonharze, Polycarbonat-Polyurethanharze und Polyethylenharze, welche die Qualität von medizinischen Implantaten haben, deren ausgezeichnete Bioverträglichkeit, insbesondere Verträglichkeit mit Blut, anerkannt ist, bevorzugt.

Im Fall der Verwendung von anderen Harzen ist es zur Verbesserung der Verträglichkeit mit Blut bevorzugt, daß eine antithrombotische Beschichtung unter Verwendung von Heparin, einem Anti-Blättchenwirkstoff, Urokinase oder dergleichen, eine Beschichtung eines Blockcopolymerharzes mit antithrombotischer Eigenschaft, gekennzeichnet durch eine Mikrophasen-Trennstruktur, wie Hemastyrol, Polyethernylon oder dergleichen, oder ähnliche Materialien, auf die Oberfläche der am weitesten außen liegenden Schicht aufgebracht werden.

Als Oberflächenbehandlung der am weitesten außen liegenden Schicht 12 kann eine beliebige konventionellerweise bekannte Oberflächenbehandlung zusätzlich zu den oben genannten Behandlungen durchgeführt werden. Beispielsweise kann bei dem Fall, bei welchem der Schlauch 10 für medizinische Anwendungen als ein Katheter oder eine Leitung verwendet wird, eine Überzugsschicht aus hydrophilem Polymerem hierauf vorgesehen werden, um den Gleitwiderstand bei seiner Handhabung herabzusetzen. Ob eine solche Überzugsschicht aus hydrophilem Polymerem vorgesehen oder nicht vorgesehen wird, kann in Abhängigkeit von der Anwendung des medizinischen Instrumentes oder dergleichen entschieden werden.

Die innere Schicht des Schlauches 10 für medizinische Anwendungen wird durch die zwischenliegende Schicht 14 und die am weitesten innen liegende Schicht 16 gebildet, wie in 1 und 2 gezeigt.

Die Zwischenschicht 14 ist eine funktionelle Schicht, welche metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft enthält. Die funktionelle Schicht ist nicht besonders eingeschränkt, sofern sie metallisches Pulver enthält, welches elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt.

Das metallische Pulver gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt ein weiches magnetisches Material im Hinblick darauf, daß es hohe magnetische Permeabilität besitzt und starke Magnetisierung gegenüber äußerem magnetischen Feld erzeugt. Das weiche magnetische Material schließt beispielsweise das Pulver aus weichmagnetischen flachen Teilchen, wie im folgenden beschrieben wird, und das in der elektromagnetische Wellen abschirmenden Schicht verwendete weichmagnetische Material ein, wie später beschrieben.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform umfaßt das metallische Pulver eine Fe-Al-Si-Legierung oder eine Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung, da solche Legierungen relativ einfach erhalten werden können und ausgezeichnete absorbierende Eigenschaft bei hohen Frequenzen haben.

Die Gestalt der Teilchen von metallischem Pulver ist flach. Spezifisch haben die Teilchen ein Höhen/Seitenverhältnis von bevorzugt 5 oder darüber und mehr bevorzugt 10 oder darüber. Das metallische Pulver mit flachen Teilchen, verglichen mit metallischem Pulver mit kugelförmigen Teilchen, kann in einer bestimmten Orientierung ausgerichtet werden, um die Orientierung der Magnetisierung auszurichten. Die Anordnung der Teilchen des metallischen Pulvers in einer Laminatstruktur macht es schwierig, daß Lücken zwischen den Teilchen des metallischen Pulvers gebildet werden, so daß der Effekt einer willkürlichen Anordnung oder ein Labyrintheffekt erwartet werden kann. Daher wird die elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besser.

Als funktionelle Schicht können spezifisch kommerziell erhältliche Harze, welche hierin eingemischt weichmagnetisches metallisches Pulver mit flachen Teilchen aufweisen, als das metallische Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierender Eigenschaft verwendet werden.

Beispiele von praktisch eingesetztem weichmagnetischem metallischen Pulver mit flachen Teilchen schließen flache Pulver von einer amorphen oder nanokristallinen Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung, flache Pulver von elektromagnetischem rostfreiem Stahl und flache Teilchen von Sendust (Fe-Al-Si-Legierung) ein, und diese können in geeigneter Weise in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die flachen Teilchen der nanokristallinen Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung haben einen Durchschnittsteilchendurchmesser von bevorzugt 50 &mgr;m oder weniger, mehr bevorzugt 35 &mgr;m oder weniger und bevorzugt 25 &mgr;m oder darüber. Die flachen Teilchen des elektromagnetischen rostfreien Stahls haben einen Durchschnittsteilchendurchmesser von bevorzugt 30 &mgr;m oder weniger, mehr bevorzugt 20 &mgr;m oder weniger und bevorzugt 0,1 &mgr;m oder mehr.

Unter ihnen sind flache Teilchen von FINEMET (eingetragene Marke in Japan, hergestellt von Hitachi Metals, Ltd.), welche aus einer nanokristallinen Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung hergestellt sind, sowie flache Teilchen von Sendust wegen ihrer hohen Höhen/Seitenverhältnisse bevorzugt.

Die am weitesten innen liegende Schicht 16 ist eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material.

Das elektrisch leitende Material schließt beispielsweise elektrisch leitende Polymere und elektrisch leitende Metalle ein, Spezifische Beispiele des elektrisch leitenden Polymeren schließen Ruß enthaltende Gummiplatten, Polyacetylene und Harze, enthaltend elektrisch leitende Füllstoffe, ein. Ebenfalls können mit Metall plattierte Folien und Folien mit Metallabscheidung verwendet werden. Das elektrisch leitfähige Material schließt beispielsweise Gold, Silber, Kupfer, Platin und Legierungen dieser Metalle ein. Ebenfalls kann ein Umhüllungsmaterial von diesen Metallen verwendet werden. Weiterhin können rostfreier Stahl, rostfreier Umhüllungsstahl und dergleichen verwendet werden. Eine spezifische Ausführungsform der Abschirmungsschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitfähigen Material, schließt beispielsweise eine elektromagnetische Abschirmschicht, gebildet durch ein elektrisch leitfähiges Polymeres, und eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, gebildet durch ein Metallgeflecht oder ein Metallband, ein.

Als weichmagnetisches Material werden beispielsweise Permalloy, Siliziumstahl und elektromagnetischer rostfreier Stahl in geeigneter Weise verwendet, da sie hinsichtlich der Verarbeitbarkeit ausgezeichnet und leicht erhältlich sind.

Ebenfalls können andere Materialien, beispielsweise amorphe Fe-Legierungen, amorphe Co-Legierungen, Weichferrite, nanokristalline Materialien und magnetische Materialien in Form von dünner Folie, welche hohe magnetische Permeabilität besitzen, verwendet werden. Weiterhin können solche weichmagnetische Materialien, welche oben als verwendbar in der funktionellen Schicht beschrieben wurden, ebenfalls verwendet werden.

Bevorzugt werden unter Berücksichtigung der Verarbeitbarkeit und der leichten Verfügbarkeit und in der Erwartung der Nichtherbeiführung von Problemen bei Exposition im Fall von Bruch der am weitesten außen liegenden Schicht rostfreie Bänder aus Stahl SUS316L und aus Stahl SUS304H für Implantationsmaterialien verwendet, und Legierung MP35N (Co-Ni-Legierung) werden für Elektrodenleitungen verwendet.

Die Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen spielt grundsätzlich die Rolle des Reflektierens des Eindringens von elektromagnetischen Wellen und die Rolle der Ableitung des Stroms zur Erde. Daher wird sie bevorzugt geerdet, um den Strom in die Erde abzuleiten. Wenn jedoch die Struktur keine Erdung erlaubt, muß die Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen nicht geerdet werden, da sie fast die gesamte Menge der auftreffenden elektromagnetischen Wellen reflektiert.

Die Materialien, welche die Zwischenschicht 14 und die am weitesten innen liegende Schicht 16 bilden, sind nicht besonders eingeschränkt, und sie können untereinander austauschbar verwendet werden, sofern sie nicht direkt mit einem Körperfluid oder einer Chemikalie in Kontakt kommen. Obwohl die oben gegebene Erklärung sich auf die Ausführungsform bezog, in welcher die zwischenliegende Schicht 14 eine funktionelle Schicht ist, welche metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierender Eigenschaft enthält, und die am weitesten innen liegende Schicht 16 eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material, ist, kann ebenfalls eine Ausführungsform möglich sein, in welcher die Zwischenschicht 14 eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material, ist, und die am weitesten innen liegende Schicht 16 eine funktionelle Schicht, enthaltend metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen abschirmende Eigenschaft, ist. Diese beiden sind bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

In dem Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung hat die am weitesten außen liegende Schicht, obwohl die Dicke dieser Schicht nicht besonders beschränkt ist, eine Dicke von bevorzugt 10 bis 800 &mgr;m und mehr bevorzugt von 50 bis 600 &mgr;m. Die funktionelle Schicht, welche metallisches Pulver mit elektromagnetische Wellen absorbierender Eigenschaft enthält, hat eine Dicke von bevorzugt 10 bis 500 &mgr;m und mehr bevorzugt von 25 bis 150 &mgr;m. Wenn eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material, vorgesehen ist, hat die Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen eine Dicke von bevorzugt 10 bis 200 &mgr;m und mehr bevorzugt von 20 bis 150 &mgr;m.

Die Gesamtdicke des Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung (Stärke des Schlauches) ist nicht besonders eingeschränkt, bevorzugt beträgt sie jedoch 0,03 bis 1,5 mm und mehr bevorzugt 0,1 bis 0,8 mm.

Die Querschnittsform des Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders beschränkt und schließt beispielsweise Kreise, Ellipsen, Polygone und nichtdefinierte Formen ein.

Der Schlauch für medizinische Anwendungen, gezeigt in 1 und 2, besteht aus einer Dreischichtstruktur. Jedoch kann gemäß der vorliegenden Erfindung eine Auskleidungsschicht ebenfalls als am weitesten innen liegende Schicht vorgesehen sein. Weiterhin ist in dem Schlauch für medizinische Anwendungen gemäß der vorliegenden Erfindung die Anzahl von inneren Schichten nicht besonders beschränkt, sofern der Schlauch eine innere Schicht besitzt.

In dem Schlauch 10 für medizinische Anwendungen wird die am weitesten außen liegende Schicht 12, welche eine Außenseiten-Kontaktschicht ist, die einen lebenden Organismus beim Einsetzen hierin kontaktiert, aus einem bioverträglichen Material mit ausgezeichneter Verträglichkeit für Blut oder dergleichen gebildet. Weiterhin macht das Vorsehen der Zwischenschicht 14, welche schädliche elektromagnetische Wellen absorbiert, und der am weitesten innen liegenden Schicht 16, welche schädliche elektromagnetische Wellen reflektiert, den Schlauch gegenüber dem Einschluß von elektromagnetischen Wellen weniger empfänglich.

In diesem Beispiel sind die Zwischenschicht 14 und die am weitesten innen liegende Schicht 16 aus einem elektromagnetische Wellen absorbierenden Material bzw. einem Abschirmmaterial für elektromagnetische Wellen hergestellt. Diese Struktur soll die elektromagnetische Störung beseitigen, welche elektromagnetischen Wellen mit einer Wellenlänge in einem breiten Bereich zuzuschreiben sind, da das Abschirmmaterial für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material im allgemeinen als eine Gegenmaßnahme für Rauschen, hervorgerufen durch elektromagnetische Wellen in einem Bereich von einer niedrigen Frequenz bis zu einer hohen Frequenz bei 1 GHz oder darunter, wirksam ist, während das elektromagnetische Wellen absorbierende Material als eine Gegenmaßnahme für Rauschen, hervorgerufen durch elektromagnetische Wellen in einem ultrahohen Frequenzbereich bei 1 GHz oder darüber, wirksam ist. Der tatsächliche Zustand der medizinischen Umgebung wie ein Krankenhaus ist, daß Niederfrequenzrauschen von elektrischen Skalpellen, Motoren und dergleichen, und Hochfrequenzrauschen von tragbaren Telefonen, drahtlosem LAN und dergleichen erzeugt werden, so daß es bevorzugt ist, die durch elektromagnetische Wellen in einem solchen breiten Bereich hervorgerufene Störung zu beseitigen.

Das Verfahren zur Herstellung des Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders eingeschränkt, und er kann beispielsweise durch Koextrudieren der am weitesten außen liegenden Schicht und der Zwischenschicht (beispielsweise Harz mit eingekneteten flachen Teilchen aus einem weichmagnetischen Material) zur Herstellung eines integrierten Schlauches erzeugt werden. In diesem Fall kann eine schlauchförmige Struktur, die ein spiralförmig gewundenes Metallband aufweist, als innere Schicht verwendet werden.

Wie oben beschrieben ist offensichtlich, daß das Verbundmaterial für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung als der Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung oder dergleichen verwendet werden kann und als ein Material für medizinische Instrumente geeignet ist.

Das Verbundmaterial für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung kann einen Schlauch für medizinische Anwendungen liefern, dar aus einem neuen Material hergestellt ist, insgesamt für Bioverträglichkeit, Einsetzbarkeit und physikalische Eigenschaften ausgezeichnet ist, wie nie zuvor durch den Stand der Technik bereitgestellt. Zusätzlich hat die vorliegende Erfindung zum ersten mal neue medizinische Instrumente realisiert wie Katheter und Elektrodenleitungen, welche weniger empfänglich für Störungen durch elektromagnetische Wellen sind.

Als nächstes werden die medizinischen Instrumente der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Schlauch, der bei einem lebenden Organismus eingepflanzt werden soll und einen Transmitter für elektrische Signale, der im Inneren des Schlauches eingesetzt ist, wobei der Schlauch wenigstens eine funktionelle Schicht umfaßt, welche metallisches Pulver enthält, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft aufweist.

Das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung hat bevorzugt eine am weitesten außen liegende Schicht, bestehend aus einem bioverträglichen Material. Dies bedeutet, daß es bevorzugt ist, daß der oben genannte Schlauch der Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung ist.

Bevorzugt ist das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung ein solches, in welchem der oben genannte Schlauch eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material, umfaßt, und mehr bevorzugt ist der Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung ein solcher, der eine elektromagnetische Abschirmschicht, bestehend aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichmagnetischen Material, umfaßt.

Der in dem medizinischen Instrument der vorliegenden Erfindung verwendete Schlauch ist derselbe wie der Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung mit der Ausnahme, daß die am weitesten außen liegende Schicht, die aus einem bioverträglichen Material besteht, nicht ein unbedingt erforderliches Bildungselement ist, so daß detaillierte Erläuterung hiervon hier ausgelassen werden kann.

In dem medizinischen Instrument der vorliegenden Erfindung ist der Transmitter für elektrische Signale, eingesetzt in der Innenseite des Schlauches, nicht besonders beschränkt, und allgemein verwendete Transmitter für elektrische Signale können verwendet werden. Beispiele hiervon schließen Metalldrähte mit ausgezeichneter elektrischer Leitfähigkeit wie Emaildrähte und mit Edelmetall plattierte Drähte ein.

Üblicherweise sind Katheter und Elektrodenleitungen lang und dünn, so daß sie die Neigung besitzen, als Antennen zu dienen. Im Gegensatz dazu bewirkt das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung keine Störung durch elektromagnetische Wellen, wenn es zu einem Katheter oder zu einer Elektrodenleitung ausgebildet wird, weil der Schlauch zumindest die funktionelle Schicht besitzt, welche metallisches Pulver mit der Eigenschaft zur Absorption von elektromagnetischen Wellen enthält.

Der Ausdruck "Katheter", wie er hier verwendet wird, bezieht sich allgemein auf einen Schlauch, welcher die Innenseite des Körpers mit der Außenseite des Körpers verbindet. In der vorliegenden Erfindung schließen bevorzugte Beispiele des Katheters einen Elektrodenkatheter für die Aufzeichnung, verwendet in der Elektrophysiologie, einen Cauterisierungskatheter, verwendet in der Therapie von Arrhythmien, einen Katheter, der mit verschiedenen Sensoren für Temperatur, Druck, Strömungsrate usw. ausgerüstet ist, oder einen Laser für die Therapie, einen Führungskatheter, verwendet für das Einsetzen eines Katheters in den Körper, einen Ultraschallkatheter für die Diagnose/Therapie und einen durch Hochfrequenz erhitzten Ballonkatheter, der für lokale Thermotherapie innerhalb eines Körpers verwendet wird, oder dergleichen ein. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Reduzierung von Fremdrauschen zum Zeitpunkt der Benutzung von Kathetern, sowie eine Reduzierung des Rauschens, abgegeben aus den Kathetern, realisiert werden.

Die Elektrodenleitungen schließen beispielsweise Leitungsdrähte für implantierte Defibrillatoren, Schrittmacher und funktionelle elektrische Simulatoren, welche Bewegungsfunktion wieder aufbauen und unterstützen, ein. Die vorliegende Erfindung schützt diese medizinischen Instrumente vor Störungen durch elektromagnetische Wellen.

Im folgenden wird das Verfahren zur Anwendung einer Schrittmacherleitung, welche eine bevorzugte Ausführungsform des medizinischen Instrumentes der vorliegenden Erfindung ist, beschrieben.

5 ist eine schematische Ansicht, welche den Zustand wiedergibt, in welchem ein Schrittmacher mit einer Schrittmacherleitung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des medizinischen Instrumentes der vorliegenden Erfindung in einem menschlichen Körper implantiert ist. Der in 5 gezeigte Schrittmacher schließt eine Schrittmacherleitung 20 und einen Schrittmacherkörper 30 ein. Die in 5 gezeigte Schrittmacherleitung 20 gehört zum bipolaren Leitungstyp.

Die Schrittmacherleitung 20 ist an dem Schrittmacherkörper durch eine Verbindung angeschlossen. Der Schrittmacherkörper wird unter der Haut der Brust implantiert, und die Schrittmacherleitung wird in das Herz durch die Schlüsselbeinvene eingesetzt. Die Schrittmacherleitung 20 hat einen proximalen Endabschnitt, welcher eine Verbindung aufweist, die mit dem Schrittmacherkörper 30 verbunden werden muß, und einen distalen Elektrodenabschnitt, welcher das Herzgewebe stimuliert und elektrische Signale der Herzwirkung aufnimmt.

Die Schrittmacherleitung 20 hat zwei Grundfunktionen des Messens eines schwachen Biopotentials und der Abgabe einer elektrischen Stimulierung zu dem lebenden Organismus unter Anwendung von unterschiedlichen/indifferenten Elektroden, und sie wird angewandt, indem sie in dem Blutgefäß für eine lange Zeitspanne eingebaut ist.

Obwohl eine Erläuterung hinsichtlich bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, gemacht wurde, ist die vorliegende Erfindung hierauf nicht beschränkt, und verschiedene Abänderungen und Modifizierungen können bei der vorliegenden Erfindung gemacht werden, sofern sie nicht von dem Umfang der vorliegenden Ansprüche abweichen.

BEISPIELE

Im folgenden wird die vorliegende Erfindung im einzelnen anhand von Beispielen beschrieben. Jedoch sollte die vorliegende Erfindung nicht so ausgelegt werden, daß sie auf diese Beispiele beschränkt ist.

1. Herstellung eines Schlauchs für medizinische Anwendungen

Ein Schlauch 10 für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung wurde wie folgt hergestellt. Der Schlauch 10 für medizinische Anwendungen schloß eine am weitesten außen liegende Schicht 12, eine Zwischenschicht 14 und eine am weitesten innen liegende Schicht 16, wie in 1 und 2 gezeigt, ein.

Zuerst wurde ein Metallband entgegen dem Uhrzeigersinn um ein Kernmetall von 60 cm Länge und 1,7 mm äußerem Durchmesser in einem Winkel von 45° ohne Lücken gewickelt, um eine schlauchförmige Monoschichtspirale von 48 cm Länge zur Bildung der am weitesten innen liegenden Schicht 16 zu bilden. Das Metallband wurde durch Aufschlitzen eines kommerziehl erhältlichen Bandes, hergestellt aus rostfreiem Stahl SUS316L (Dicke: 25 &mgr;m) auf eine Breite von 0,3 mm erhalten. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Richtung des Aufwickelns sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn sein kann.

Die schlauchförmige Monoschichtspirale unter Verwendung eines Metallbandes dient als eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen, hergestellt aus einem elektrisch leitenden Material, und sie wirkt als eine reflektierende Schicht für elektromagnetische Wellen. Die Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen muß keine Monoschichtspirale sein, sondern ebenfalls kann eine in verschiedenen Richtungen gewickelte aus vielen Schichten bestehende Vielfachband-Flachspirale verwendet werden. Im Fall einer Monoschichtspirale könnten benachbarte Abschnitte des Metallbandes einen Spalt hierzwischen beim Biegen bilden. Der Spalt war in der Größenordnung von höchstens mehreren Millimetern, und die Metallbandabschnitte sind in einem Zustand benachbart zueinander, so daß elektromagnetische Wellen nicht durch den Spalt durchtreten könnten und durch die Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen reflektiert oder eingefangen werden.

In dem vorliegenden Beispiel waren die Enden der Monoschichtspirale nicht besonders miteinander verbunden, miteinander verschweißt oder verklebt, oder sie waren nicht besonders geerdet. Jedoch können sie hartgelötet, geschweißt, geklemmt oder dergleichen sein, oder sie können durch einen Klebstoff oder dergleichen angeklebt sein, und sie können an einem freiliegenden Endteil für die Erdung befestigt sein.

Dann wurde über die gesamte Länge der Monoschichtspirale, welche die innerste Schicht 16 bildete, ein Band für die Unterdrückung von Störungen für elektromagnetische Wellen im Uhrzeigersinn in einem Winkel von 45° ohne Fugen gewickelt, so daß die Fugen zwischen den Abschnitten des die Monoschichtspirale bildenden Metallbandes bedeckt werden konnte, um die zwischenliegende Schicht 14 zu bilden. Das Band für die Unterdrückung der Störung durch elektromagnetische Wellen wurde dadurch erhalten, daß eine kontinuierliche Folie von 50 &mgr;m Dicke aus einem Unterdrückungsmaterial für Störungen durch elektromagnetische Wellen, hergestellt von Tokin Co., Ltd. (Markenname "Film Impedor E50 Sheet") zu einer Breite von 1 mm aufgeschlitzt wurde. Die kontinuierliche Folie wurde aus einem Harz hergestellt, welches hierin eingemischt flache Teilchen von Sendust (Zusammensetzung: 9,5 Massen-% Si, 5,5 Massen-% Al, Rest Fe; Durchschnittsteilchendurchmesser 50 &mgr;m; Höhen/Breitenverhältnis = 15; Curie-Temperatur 500°C), wobei dies ein weichmagnetisches Metall war, als das metallische Pulver mit Eigenschaft zur Absorption von elektromagnetischen Wellen enthielt. Die Richtung der Wicklung kann entweder in derselben Richtung wie diejenige der Monoschichtspirale oder hiervon verschieden sein.

Weiterhin wurde ein hitzeschrumpfbarer Schlauch aus Silikonkautschuk auf der Zwischenschicht 14 abgelegt, und Heißluft wurde hierauf von der Außenseite unter Verwendung einer Heißluftpistole geblasen, um den hitzeschrumpfbaren Schlauch zu schrumpfen und an der Zwischenschicht 14 unter Bildung der am weitesten außen liegenden Schicht 12 zu binden, wodurch eine Dreischichtenstruktur gebildet wurde. Als hitzeschrumpfbarer Schlauch wurde ein solcher mit einer Länge vor dem Hitzeschrumpfen von 60 cm, einem inneren Durchmesser vor dem Schrumpfen von 2,6 ± 0,3 mm, einer Dicke vor dem Schrumpfen von etwa 0,2 mm, einem inneren Durchmesser bei maximaler Schrumpfung von 1,3 mm und einer Dicke nach dem Schrumpfen von 0,40 ± 0,10 mm verwendet. Hitzeschrumpfschläuche, hergestellt aus Polyolefin oder Silikonkautschuk, sind kommerziell erhältlich, so daß leicht herzustellende Gegenstände oder nachgeschneiderte Gegenstände leicht erhalten werden können. Zusätzlich zur Verwendung einer Heißluftpistole für das Hitzeschrumpfen könnten Hitzeschrumpfschläuche durch Eingeben in einen Ofen hitzegeschrumpft werden.

Danach wurde der Metallkern herausgezogen, um einen Schlauch für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

Der fertiggestellte Schlauch 10 für medizinische Anwendungen sicherte einen Innendurchmesser von 1,7 mm oder mehr durch das Vorhandensein des Metallkerns. Er hatte einen äußeren Durchmesser von 2,1 mm. Der Schlauch 10 für medizinische Anwendungen behielt die Unversehrtheit der Dreischichtstruktur durch die Federwirkung des Aufwickelns des Metallbandes, welches als am weitesten innen liegende Schicht 16 verwendet wurde, und die zurückbleibende Kontraktionskraft des hitzeschrumpfbaren Schlauches, der als am weitesten außen liegende Schicht 12 verwendet wurde, bei, und weder die Zwischenschicht 14 noch die am weitesten innen liegende Schicht 16 zeigten eine Zerfaserung oder Ausbeulungen.

Obwohl in dem vorliegenden Beispiel ein Metallkern von 60 cm Länge verwendet wurde, wäre es einfach, einen fortlaufenden Gegenstand zu erhalten, beispielsweise durch Verwendung eines Metallkerns für einen kontinuierlichen Draht, so daß ein Gegenstand mit großen Abmessungen leicht hergestellt werden könnte.

In dem Schlauch 10 für medizinische Anwendungen dient die am weitesten außen liegende Schicht 12, hergestellt aus Silikonkautschuk, als ein Fluidkontaktteil, welches mit Blut in Kontakt kommt. Der Silikonkautschuk ist bevorzugt, da er hinsichtlich Bioverträglichkeit ausgezeichnet ist und als ein Langzeitimplantationsmaterial verwendet werden kann. Das Material, welches die am weitesten außen liegende Schicht 12 bildet, ist nicht auf Silikonkautschuk beschränkt, sondern ein beliebiges bioverträgliches Material kann verwendet werden. Insbesondere wird es bevorzugt, daß das Material ein Harz ist, welches ausgezeichnete Bioverträglichkeit besitzt und vollständigen Erfolg bei Verwendung als ein Material für Katheter oder dergleichen gezeigt hat. Die am weitesten außen liegende Schicht 12 muß nicht hitzeschrumpfbar sein, sondern sie kann beispielsweise durch Aufquellen mit einem Lösungsmittel der Zwischenschicht 14 oder einfach durch Einsetzen einer Zweischichtstruktur, bestehend aus der am weitesten innen liegenden Schicht 16 und der Zwischenschicht 14, in den als am weitesten außen liegenden Schicht 12 dienenden Schlauch gebildet werden.

Es war bekannt, daß der in der Zwischenschicht 14 verwendete Störungsunterdrücker für elektromagnetische Wellen elektromagnetische Wellen in einem ultrahohen Frequenzbereich absorbiert, und daß er Störströme unterdrückt, und verschiedene folienähnliche Gegenstände sind als Produkte für Gegenmaßnahmen für elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) kommerziell erhältlich.

Jedoch sind die Störunterdrücker für elektromagnetische Wellen nicht zur Verwendung in lebenden Organismen vorgeschlagen, und daher besteht die Furcht, daß die Komponenten eluiert werden könnten. Daher können sie nicht in dem Zustand, in welchem sie sich befinden, als bioverträgliche Materialien eingesetzt werden.

Andererseits kann der Schlauch 10 für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung in lebenden Organismen eingesetzt werden, da er die am weitesten außen liegende Schicht 12, hergestellt aus einem bioverträglichen Material, besitzt.

Die am weitesten innen liegende Schicht 16 ist eine elektromagnetische Abschirmschicht. Der in der oben genannten Zwischenschicht 14 verwendete Störunterdrücker für elektromagnetische Wellen ist so ausgelegt, daß er in effizienter Weise Energie von elektromagnetischen Wellen im Gigahertzband zur Beseitigung von Rauschen umwandelt, so daß er elektromagnetische Wellen in einem Niederfrequenzbereich nicht absorbiert. Daher ist es bevorzugt, die am weitesten innen liegende Schicht 16 als eine Abschirmschicht für elektromagnetische Wellen vorzusehen, welche elektromagnetische Wellen in einem Niederfrequenzbereich abschirmt. Es ist darauf hinzuweisen, daß der Störunterdrücker für elektromagnetische Wellen alleine einen Effekt auf Rauschen durch elektromagnetische Wellen in einem Hochfrequenzbereich haben kann, das von tragbaren Telefonen oder dergleichen ausgesandt wird.

2. Herstellung von Schrittmacherleitungen

Unter Verwendung des oben erhaltenen Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung wurde eine Schrittmacherleitung als ein medizinisches Instrument der vorliegenden Erfindung hergestellt. 3 ist eine schematische Seitenansicht, welche den Aufbau eines Schrittmachers zeigt, der aus der Schrittmacherleitung und dem Schrittmacherkörper besteht, und 4 ist eine schematische partielle Querschnittsansicht des in 3 gezeigten Schrittmachers längs der Schnittlinie A-A.

Die Schrittmacherleitung 20 wurde durch Einsetzen einer mit Harz beschichteten Leiterspirale 22 in die Innenseite des Schlauches 10 der medizinischen Anwendungen der vorliegenden Erfindung, wie in 4 gezeigt, hergestellt. Die Schrittmacherleitung 20 besteht aus einem monopolaren Leitertyp, wie in 3 gezeigt. Die Schrittmacherleitung vom monopolaren Leitertyp soll gegenüber Einflüssen von elektromagnetischen Wellen empfindlicher sein als die Schrittmacherleitung vom bipolaren Leitertyp, wie in 5 gezeigt.

Die mit dem Schrittmacherkörper 30 verbundene Schrittmacherleitung 20, wie in 3 gezeigt, wurde bei Störungstests von Schrittmachern gegenüber elektromagnetischen Wellen, wie später beschrieben, benutzt.

3. Test auf Störung von Schrittmachern durch elektromagnetische Wellen

Ein kommerziell erhältlicher Schrittmacher vom Typ DDDR (Double chambers-Double chambers-Double rate-Responsive) (rate-responsive type) der neuesten Bauart wurde in einem Testsystem entsprechend dem internationalen Standard IEC61000-4-3 und MIL-STD-462 für Immunität gegenüber elektromagnetischen Wellen benutzt, um die Beziehung des Auftretens von irrtümlichen Vorgängen (Störung durch elektromagnetische Wellen) eines Schrittmachers infolge von elektromagnetischen Wellen und auf die Schrittmacherleitung zu untersuchen.

In einem Fall, in welchem keine Schrittmacherleitung angeschlossen war, wurde die Erzeugung von irrtümlichen Vorkommen selbst bei einem elektrischen Hochfrequenzfeld von 400 V/m nicht beobachtet.

In einem Fall, bei welchem eine kommerziell erhältliche Schrittmacherleitung angeschlossen war, befand sich der Schrittmacherkörper unter den Zuständen einer maximalen Empfangsempfindlichkeit von 0,18 bis 0,5 mV, und der Bewegungsmodus des Schrittmacherkörpers war AAI. Dies ist der Modus, der gegenüber den Einflüssen der elektromagnetischen Wellen am empfindlichsten war. In diesem Fall wurde die Erzeugung von irrtümlichen Meldungen in einem Band von mehreren zehn MHz bis 800 MHz sowohl in einem elektromagnetischen Strahlungsfeld von 10 V/m und einem magnetischen Hochfrequenzfeld von 400 V/m beobachtet. Kein Einfluß wurde in einem magnetischen Niederfrequenzfeld von 30 kHz oder weniger beobachtet.

Wenn die oben genannte Schrittmacherleitung 20 angeschlossen wurde, ergab das Anlegen eines elektromagnetischen Feldes mit einer elektrischen Feldstärke von 400 V/m, einem Band von 10 kHz bis 3 GHz und einer Modulationsfrequenz mit variabler Frequenz von 40 bis 400 Hz, welche einen bemerkenswerten Einfluß in einer aufgespaltenen Leitung im Fall des kommerziell erhältlichen Schrittmachers ergaben, keine Bildung von irrtümlichen Meldungen. Dies bedeutet, daß die Schrittmacherleitung als ein medizinisches Instrument gemäß der vorliegenden Erfindung sich als wirksam erwies, eine Fehlfunktion des Schrittmachers durch direkten Einfluß von intensiven elektromagnetischen Wellen zu verhindern.

Wie oben beschrieben, ergibt die Verwendung des Schlauches für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung als eine bevorzugte Ausführungsform des Verbundmaterials für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung in Kathetern, Schrittmacherleitungen und dergleichen, die bisher lang und dünn waren, so daß sie die Neigung besaßen, als Antenne zu dienen und damit gegenüber Störung durch elektromagnetische Wellen empfindlich waren, bei diesen die Erteilung der Eigenschaft von Festigkeit gegenüber elektromagnetischen Wellen. Zusätzlich ist der Schlauch für medizinische Anwendungen als eine bevorzugte Ausführungsform des Verbundmaterials für medizinische Anwendungen der vorliegenden Erfindung so ausgelegt, daß die Verwendung in lebenden Organismen vollständig berücksichtigt wurde, so daß die vorliegende Erfindung als eine Gegenmaßnahme zur Vermeidung von Störung durch elektromagnetische Wellen von medizinischen Instrumenten, welche bislang unmöglich war, bereitstellen kann.

Weiterhin nimmt das medizinische Instrument der vorliegenden Erfindung im Gegensatz zu konventionellen medizinischen Instrumenten keine elektromagnetische Störungen an, so daß es in geeigneter Weise als ein Katheter, eine Schrittmacherleitung oder dergleichen benutzt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Verbundmaterial für medizinische Anwendungen, umfassend eine Außenseiten-Kontaktschicht, bestehend aus einem bioverträglichen Material, und eine funktionelle Schicht, enthaltend metallisches Pulver, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.
  2. Verbundmaterial für medizinische Anwendungen nach Anspruch 1, in welchem das metallische Pulver ein weiches magnetisches Material umfaßt.
  3. Verbundmaterial für medizinische Anwendungen nach Anspruch 1, in welchem das metallische Pulver eine Fe-Al-Si-Legierung oder eine Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung umfaßt.
  4. Schlauch für medizinische Anwendungen, umfassend eine am weitesten außen liegende Schicht und wenigstens eine innere Schicht, in welchem die am weitesten außen liegende Schicht eine Außenseiten-Kontaktschicht, bestehend aus einem bioverträglichen Material, ist, und die wenigstens eine innere Schicht wenigstens eine funktionelle Schicht hat, enthaltend metallisches Pulver, das elektromagnetische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt, worin jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.
  5. Schlauch für medizinische Anwendungen nach Anspruch 4, in welchem das metallische Pulver ein weiches magnetisches Material umfaßt.
  6. Schlauch für medizinische Anwendungen nach Anspruch 4, in welchem das metallische, Pulver eine Fe-Al-Si-Legierung oder eine Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung umfaßt.
  7. Medizinisches Instrument, umfassend einen Schlauch, der in einen lebenden Organismus eingesetzt worden soll, und einen Transmitter für elektrische Signale, der in der Innenseite des Schlauches eingesetzt ist, in welchem der Schlauch wenigstens eine funktionelle Schicht umfaßt, die metallisches Pulver enthält, das elektrische Wellen absorbierende Eigenschaft besitzt, in welchem jedes Teilchen des metallischen Pulvers eine flache Gestalt hat.
  8. Medizinisches Instrument nach Anspruch 7, in welchem der Schlauch eine am weitesten außen liegende Schicht umfaßt, die aus einem bioverträglichen Material besteht.
  9. Medizinisches Instrument nach Anspruch 7 oder 8, in welchem der Schlauch eine Abschirmungsschicht für elektromagnetische Wellen umfaßt, bestehend aus einem elektrisch leitenden Material oder einem weichen magnetischen Material.
  10. Medizinisches Instrument nach irgendeinem der Ansprüche 7 bis 9, in welchem das metallische Pulver ein weiches magnetisches Material umfaßt.
  11. Medizinisches Instrument nach irgendeinem der Ansprüche 7 bis 9, in welchem das metallische Pulver eine Fe-Al-Si-Legierung oder eine Fe-Cu-Nb-Si-B-Legierung umfaßt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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