Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beobachtungs- bzw. Umfragetechnik
zur Bestimmung, ob ein überwachtes Individuum eine vorgegebene Signalquelle beispielsweise
einen Fernsehkanal oder eine Radiostation eingestellt hat, und insbesondere auf
die Übertragung eines Abschätzungs- bzw. Umfragesignals, welches mit einem Programmsignal
kombiniert ist, von denen beide in dem hörbaren Frequenzbereich sind, jedoch das
Umfragesignal in ein nicht-hörbares Signal konvertiert und reproduziert wird, so
daß es dafür verwendet wird, eine Signalquelle nachzuweisen, die von einem Individuum
eingestellt ist.
Es ist aus vielerlei Gründen wichtig, eine Umfrage bei einer Zuhörerschaft
durchzuführen, um zu bestimmen bzw. festzustellen, in welchem Ausmaß jedes der Mitglieder
zu jedem Zeitpunkt eine besondere Programmquelle, beispielsweise ein Fernsehkanal
oder eine Radiostation (welche kollektiv als "Signalquelle" bezeichnet werden) eingestellt
hat. Inserenten sind natürlich daran interessiert, die Anzahl der Leute zu bestimmen,
welche zu ihren kommerziellen Übertragungen Zugang haben, und um ihre Zuhörer nach
ökonomischen und sozialen Kategorien charakterisieren zu können. Rundfunk und Fernsehanstalten
empfinden die Statistiken, welche sich auf die Größe und Art der Zuhörerschaft beziehen,
als günstig und angenehm, um ihre Werbeblöcke zu setzen bzw. einzustellen.
Herkömmliche Techniken zum Erhalten derartiger Informationen beinhalten
vorrangig die folgenden Ansätze. Personen innerhalb des Bereichs der Radiostation
oder diejenigen, welche einen Fernsehkanal (entweder über die Luft oder durch Kabel)
empfangen, werden durch Telefon kontaktiert und hinsichtlich ihrer Hörgewohnheiten
interviewt. Jede Person wird über die Signalquellen befragt, welche die Individuen
während der vergangenen, beispielsweise 24 Stunden, gehört haben. Allerdings ist
diese Technik anzuzweifeln, da sie Rückruffehlern ebenso wie einer möglichen Beeinflussung
durch den Interviewer unterworfen ist. Falls eine spezielle Signalquelle der interviewten
Person erwähnt wird, kann dieser Vorschlag eine positive Antwort entlocken, selbst
wenn das Einschalten auf diese spezielle Signalquelle in Wirklichkeit nicht vorlag.
Eine andere Technik umfaßt das Führen von Tagebüchern von Personen, die zugestimmt
haben, als Testsubjekte zu agieren. Die Tagebucheinträge müssen über den ganzen
Tag hinweg gemacht werden, um im Auge zu behalten, welche Signalquellen gehört werden.
Die Tagebücher werden von Zeit zu Zeit bzw. periodisch eingesammelt und analysiert.
Allerdings neigt dieser Ansatz zu Ungenauigkeiten, weil die Testsubjekte es versäumen,
Einträge aufgrund von Vergeßlichkeit und Faulheit zu machen. Daran kann vollständig
dargestellt werden, daß der rückrufabhängige Ansatz, welcher zuerst beschrieben
ist, unbefriedigend ist, weil Leute nicht exakt erinnern können, was sie zu einer
speziellen Zeit gehört haben, und ebenso wegen dem potentiellen Problem der suggestiven
Beeinflussung. Der auf dem Tagebuch basierende Ansatz ist gleichermaßen unbefriedigend,
weil Leute nicht kooperieren und nicht sorgfältig beim Ausführen der Tagebucheinträge
sind, wie es erforderlich wäre, um die gewünschte buchhalterische Genauigkeit zu
erreichen.
Es ist ebenfalls bekannt, ein Untersuchungs- bzw. Umfragesignal zu
verwenden, welches in Kombination mit einem Programmsignal zur Erzeugung eines Umfragesignals
im hörbaren Bereich übertragen wird. Wie in der US-P-4 718 106 beschrieben ist,
wird das periodisch übertragene Umfragesignal erkannt bzw. festgestellt und von
einem Lautsprecher in Form eines hörbaren Codes bzw. Tones hörbar reproduziert.
Der hörbare Code bzw. Ton wird von einer Vorrichtung nachgewiesen, welche von dem
zu überwachendem Individuum getragen wird, und Daten hinsichtlich des Eintretens
des Vorhandenseins und/oder der Zeit des Vorhandenseins werden gespeichert und analysiert.
Die Notwendigkeit das übertragene Umfragesignal hörbar zu reproduzieren,
stellt ein Nachteil dieser Technik da, weil es dazu führen kann, den Zuhörer zu
stören. Um bedeutsame bzw. verständliche Ergebnisse bereitzustellen, sollte eine
Zeitspanne von vorzugsweise nicht mehr als zehn Minuten zwischen den Übertragungssignalen
verstreichen. Dies kann jedoch einerseits die Zerhackung beispielsweise eines Musikprogramms
in einem ungeeigneten Maß bedeuten, und andererseits können einige Personen bereits
durch den Klang des Codes gestört werden, der wiederholt hörbar reproduziert wird.
Konsequenterweise wird es bevorzugt, die Verwendung eines hörbaren Umfragesignals
zu vermeiden. Allerdings erfordern staatliche Regulierungen in einigen Ländern,
daß Signale für kommerzielle Radios beispielsweise auf den hörbaren Bereich beschränkt
sein müssen. Tatsächlich können selbst Lautsprecher, welche momentan erhältlich
sind, Frequenzen außerhalb des hörbaren Bereiches des Menschen erzeugen. Nichtsdestotrotz
sind die verwendbaren, von den staatlichen Regulierungen erlaubten Frequenzen auf
den hörbaren Bereich beschränkt, weil ein Bedürfnis hinsichtlich der Kompatibilität
mit älteren, Lautsprechern von niedrigerer Qualität besteht. Dadurch existiert ein
Konflikt zwischen den jeweiligen Erfordernissen an das Übertragungsende und das
Empfängerende. Beim Übertragungsende besteht das Bedürfnis dahingehend, ein Umfragesignal
in dem hörbaren Frequenzbereich zu übertragen, während es beim Empfängerende vorgezogen
wird, das Umfragesignal in dem nicht hörbaren Bereich zu reproduzieren.
Einhergehend mit dem Überwachen der Signalquelle, welche das Individuum
eingeschaltet hat, ist es ebenso hilfreich, die Länge der Zeit festzustellen, während
der das Individuum dabei verbleibt, eine derartige Signalquelle einzustellen. So
wird in der US-P-4 718 106 festgehalten, daß beispielsweise die Tageszeit jedesmal
gespeichert wird, wenn ein kodiertes Umfragesignal nachgewiesen bzw. festgestellt
wird. Falls das Signal reproduziert wird, beispielsweise alle zehn Minuten, dann
ist es notwendig, jede Stunde sechs Zeitsignale im Speicher zu speichern. Da der
Speicher in der Lage sein muß, die Daten zu speichern, welche über eine angemessen
lange Zeitspanne gesammelt werden, beispielsweise über einen Monat, ist es vollkommen
verständlich, daß eine Memoryeinrichtung bzw. Speichereinrichtung mit hoher Kapazität
erforderlich wird.
Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung die Bereitstellung
einer verbesserten Umfragetechnik für die Zuhörerschaft, welche ein übertragenes
Umfragesignal verwendet, welches verwendet wird, um die Signalquelle, die ein überwachtes
Individuum eingestellt hat, zu identifizieren.
Es ist ein anderes Anliegen der vorliegenden Erfindung, ein Umfragesignal
im hörbaren Bereich zu übertragen, es aber als ein nicht hörbares Signal zu reproduzieren.
Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, die Anzahl
der Daten, welche gespeichert werden müssen, zu minimieren, um die erforderlichen
Umfrageinformationen bereitzustellen.
Das US Patent Nr. US-A-4 945 412 offenbart eine Umfragevorrichtung,
welche hörbare Codes verwendet, welche mit konventionellen Radio- und Programmsegmenten
gemischt werden.
Erfindungsgemäß wird ein System zur Abschätzung bzw. Erfassung einer
Zuhörerschaft oder eine Vorrichtung zur Abschätzung bzw. Erfassung einer Zuhörerschaft
mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 3, sowie den Merkmalen der abhängigen Ansprüche
geschaffen.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird im folgenden
eine Ausführungsform beispielhaft und unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen
beschrieben, in denen:
1 ein Blockdiagramm einer Schaltung bzw.
eines Kreises gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und
2 ein Flußdiagramm von Schritten, welche
beim Speichern von Zeitinformation in einem elektronischen Speicher bzw. Memory
verwendet werden.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
Um die Umfrage bzw. die Überprüfung durchzuführen, werden Personen
von einer Umfrageorganisation basierend auf bestimmten Kriterien ausgewählt. Diese
Kriterien können beispielsweise das Alter das Einkommen, die geographische Lage,
das Geschlecht und der Grad der Erziehung sein. Die Übertragungsorganisation und/oder
Inserenten können eine Analyse deren Zuhörerschaft anfordern, welche in eine oder
mehrere dieser Kategorien aufgeschlüsselt werden. Die Individuen, welche als mögliche
Testpersonen sowie Testobjekte angegangen werden, werden lediglich gefragt, an einem
Test teilzunehmen, dessen Details nicht erläutert werden. Jeder Person wird lediglich
erzählt, daß ein Erfordernis des Tests darin besteht, einen bestimmten Kleidungsartikel
zu tragen. Zusätzliche Information wird vorzugsweise nicht geliefert, um Voreinstellung
bzw. Vorurteile der individuellen Testobjekte in Richtung hin oder weg von den Zielen
der Umfrage zu vermeiden. Falls den Individuen erzählt wird, daß beispielsweise
die Umfrage sich auf eine Radioumfrage bezieht, kann dies dazu führen, daß mehr
Zeit und Beachtung zum radiohören geschenkt wird, als es normalerweise für die Person
wäre. Viel schlimmer würde die Situation sein, bei der dem Individuum erzählt wird,
welche die spezielle Radiogesellschaft ist, welche sich mit der Umfrage befaßt.
Um dieses Problem zu vermeiden, wird jedem Individuum ein Kleidungsartikel zum Tragen
auf einer regulären Basis gegeben. Beispielsweise kann ein derartiges Kleidungsstück
eine Uhr für einen Mann oder ein Armreif für eine Frau sein.
Die in Blöcken dargestellten Zeichnungen bilden eine Signalquelle
1 zum Aussenden von Frequenzsignalen bei einer der Frequenzen, auf welche
die Radios entweder auf dem AM oder FM Band einstellbar sind, oder auf dem der Fernsehkanal
überträgt. In beiden Fällen werden die verwendeten Frequenzen in dem Bereich zum
Produzieren von Signalen verwendet, welche normalerweise am Empfängerende in hörbare
Töne konvertiert wird. Die Signalquellen 1 umfassen einen Programmsignalgenerator
3 und einen Umfragesignalgenerator 5. Der Generator
3 kann ein Mikrofon für eine Live-Sendung oder ein Band für einige bereits
aufgenommenen Programme sein. Der Generator 5 entspricht eher einem aufgenommenen
kodierten Signal und er kann auf einen Timer mit einem vorgegebenen Intervall zwischen
Abspielungen betrieben werden oder er kann mit einem Schalter fungieren, welcher
manuell selektiv betätigt wird. Die Ausgänge des Generators 3 und
5 werden in dem kombinierenden Kreis 7 zusammengefügt und dann
dem Transmitter 9 zur Verfügung gestellt. Details aller
dieser Elemente 3, 5, 7 und 9 sind aus dem Stand
der Technik bekannt. Dementsprechend gilt es als nicht notwendig, weder den Kreis
und die strukturellen Spezifikationen dieser Übertragungseinheit, noch jedes andere
derartige Detail, welche mit der Signalquelle verbunden sind, außer der folgenden
zu versehen.
Der Generator 5 erzeugt ein kodiertes Umfragesignal, welches
für die weiter unten im größeren Detail beschriebenen Zwecke verwendet wird. Es
ist an dieser Stelle ausreichend zu erwähnen, daß der Generator 5 ein moduliertes
Signal erzeugt, welches von dem Träger Luftwelle (von der Trägerwelle), welche von
dem Transmitter 9 ausgesendet wird, so übertragen wird, daß es bei dem
Empfänger feststellbar ist, welcher auf die Frequenz der besonderen Signalquelle
von Interesse eingestellt ist. Das kodierte Umfragesignal wird zu vorausgewählten
Zeitintervallen, welche weiter unten im Detail diskutiert werden, ausgesendet. Dessen
signifikantestes Merkmal liegt in dessen Code, welcher einzigartig zu den besonderen
Signalquellen ist. Deren Übertragung Empfang und nacheinander Abspielen von einem
Lautsprecher charakterisiert den Empfänger als einer der auf die besondere Signalquelle
eingestellt wird.
Der Transmitter 9 überträgt deren Signal über die Luftwellen
in einer standardisierten Form. Diese Signale werden von einem herkömmlichen Empfänger
10 mit einer Antenne 11, einem Tuner 12, Signalverarbeitungseinrichtung
14 und Lautsprecher 16 aufgegriffen. Falls der Tuner
12 auf die Signalquelle von Interesse eingestellt ist, werden die Signale,
welche von dem Transmitter 9 übertragen werden, von dem Lautsprecher
16 reproduziert.
Bis an diese Stelle umfaßt die Beschreibung des Empfängers
10 lediglich sehr wohl bekannte Einheiten mit breitem Anwendungsbereich
in einem Empfänger. Um die Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu implementieren,
ist eine weitere Verdrahtungstechnik erforderlich. Es wird nun als Teil eines Empfängers
10 und ebenso als eine Verdrahtungstechnik beschrieben, welche in miniaturisierter
Form bereitgestellt wird, welche in einem kompakten Einschluß eines besonderen Harz
eingeschlossen ist, und welche in der Lage ist, vollständig von Individuen, wie
oben beschrieben, getragen zu werden. Diese kompakte Schaltungskonfiguration wird
weiter unten als tragbare Signalnachweiseinheit 20 gekennzeichnet.
Zuerst sich dem Empfänger 10 zugewandt, dient der Filter
13 dazu, das Umfragesignal von dem empfangenen Programmsignal zu trennen.
Der Filter 13 kann beispielsweise ein Kerbfilter bzw. Fallenfilter sein,
welcher ein schmales Frequenzband so entfernt, daß es keinen erkennbaren Einfluß
auf die Qualität des empfangenen und reproduzierten Programmsignals hat. Das gefilterte
Umfragesignal wird von dem Kreis 15 verarbeitet und dann auf den Lautsprecher
16 eingegeben. Der Kreis 15 verändert die Frequenz des Umfragesignals
von dem hörbaren Frequenzbereich, in welchem es übertragen wurde, auf eine andere
Frequenz, die außerhalb der hörbaren Frequenz ist, welche nichtsdestotrotz akustisch
von dem Lautsprecher 16 reproduziert werden kann. Der Kreis 15
kann die Frequenz erhöhen und die Frequenz erniedrigen, so daß sie jeweils oberhalb
oder unterhalb des Frequenzbereiches ist, welcher für Menschen hörbar ist. Dadurch
ist der Schlüssel für eine genaue Funktionsweise des Kreises 15, ein Empfänger
mit der Fähigkeit bereitzustellen, akustisch das Umfragesignal zu reproduzieren,
dies aber außerhalb des hörbaren Frequenzbereiches durchzuführen.
Ein tragbarer Signaldetektor 20, der einen Codedetektor
22 aufweist, ist in 1 gezeigt. Der Codedetektor
22 enthält eine Vorrichtung zum Reagieren auf das Signal, welches von dem
Lautsprecher 16 und ebenso von der Verdrahtungstechnik zum Verarbeiten
des detektierten Signals ausgesendet wird. Insbesondere erzeugt der Lautsprecher
16 ein akustisches Signal, der Codedetektor 22 enthält eine Sensoreinrichtung,
welche auf es reagiert und es in ein elektrisches Signal konvertiert. Das elektrische
Signal ist ein Code, der indikativ auf das codierte Umfragesignal ist, und wird
von der Verdrahtungstechnik in dem Codedetektor 22 gegen einen bereits
selektierten Code verglichen. Falls die Code übereinstimmen, stellt der Codedetektor
22 dann ein Ausgangssignal dem Speicher 24 zur Verfügung, welcher
es als eine Indikation bzw. Hinweis speichert, daß ein Ereignis eines Individuums,
welches die vorgegebenen Signalquelle eingestellt hat, nachgewiesen wird. Der Ausgang
eines Zeitkreises 26 kann optional ebenso in einem Speicher zusammen mit
diesem Ereignissignal so gespeichert werden, daß nicht nur das Ereignis aufgenommen
wird, sondern ebenso die Zeit wann es vorlag. Der Gegenstand der US-P-4 718 108
wird an dieser Stelle unter Bezugnahme in Verbindung mit der Verdrahtungstechnik
und Funktionsweise des Codedetektor 22, dem Speicher 24 und den
Zeitkreis 26, (welche in dem Patent als Detektionskreis 11, dem
Speicher 13 und Zeitkreis 15 identifiziert sind) unter Bezugnahme
darauf, in den Offenbarungsgehalt aufgenommen.
Die tragbare Signaldetektoreinheit 20 kann in einem kleinen
Kleidungsartikel, welche eine Person normalerweise trägt eingefügt sein. Beispielsweise
kann einem männlichen Testobjekt eine Armbanduhr gegeben werden, in der verschiedene
Komponenten 22, 24 und 26 installiert wurden. Die Zeitschaltung
26 ist natürlich ein inhärenter Teil der Uhr. Viele elektronische Uhren
wurden entwickelt, welche einen Speicher enthalten. Alarmähnliche Uhren enthalten
einen tonproduzierenden Wandler. Dieser Wandler kann mit einem
Mikrophon ersetzt werden, um zu detektieren, als vielmehr ein akkustisches Signal
zu erzeugen. Die verbleibende Verdrahtungstechnik ist in kleinem Maße implementierbar
und kann vollständig in eine herkömmliche Uhr eingefügt werden. Für eine Frau kann
die Verdrahtungstechnik für die tragbare Signaldetektoreinheit in einem Armreif,
einem dekorativen Stecker oder einem Halskettenpendand eingefügt sein.
Die in dem Speicher 24 gespeicherte Information kann auf
verschiedenen Wegen abgerufen werden. Beispielsweise kann die tragbare Signaldetektoreinheit
beispielsweise in monatlichen Intervallen eingesammelt werden. Der Inhalt des Speichers
wird dann in einem anderen geeigneten Speicher deponiert werden, von wo er dann
organisiert und je nach Gebrauch analysiert wird.
Die Informationen, die in der oben beschriebenen Art und Weise erhalten
werden, können Hinweise geben, in welchem Ausmaß die Testsubjekte auf besondere
Radiostationen von Interesse eingestellt sind. Lediglich ein passives Tragen des
Artikels ist notwendig. Falls die Einheit 20 Signale vom Empfänger
10 aufgreift, heißt, daß das Testsubjekt nahe dem Empfänger ist, und es
wahrscheinlich ist, dem Radio zuzuhören oder Fernsehzuschauen. Keine heikle Handlungsweise
von Seiten der Testobjekte ist erforderlich, um das Ereignis aufzunehmen. Vielmehr
kann ferner keine Verzerrung des Testergebnisses aufgrund jeglicher Voreingenommenheit
bzw. Vorschläge vorliegen, weil die Individuen nicht über den Zweck des Testes informiert
werden. Sie werden lediglich mit den Kleidungsstücken ausgestattet und gefragt,
es zu tragen. Keine weiteren Notwendigkeiten müssen gesagt werden. Konsequenterweise
ist der Test vollständig genau hinsichtlich dem kompletten Aufnehmen einiger Radiohören
und/oder Fernsehschaugewohnheiten, wobei die Tests unter natürlichen realen Lebensbedingungen
durchgeführt werden.
Diese Technik kann ebenso wertvolle Informationen über die Art der
Person bereitstellen, die reinhört. Es verleiht sich selber eine sorgfältige Auswahl
der Testsubjekte hinsichtlich beispielsweise des Einkommens, der Erziehung, der
Familiengröße usw. Die Information, welche über derartige Testsubjekte erhältlich
sind, können mit den gespeicherten Einstellgewohnheitsinformationen kombiniert werden,
so daß die resultierenden Daten zusammen analysiert werden und in unterschiedliche
Kategorien von Zuhörern verfeinert werden.
Falls die Tageszeit aufgenommen wird, wann das gespeicherte Signal
erzeugt wurde, kann eine Analyse zugunsten des Inserenten gemacht werden. Diese
Zeit kann gegen die Zeit korreliert werden, wenn eine vorgegebene Werbesendung übertragen
wurde. Diese Statistiken können deshalb im Hinblick auf die Größe der Zuhörerschaft
bereitgestellt werden, an welche die Werbesendung freigegeben wurde. Derartige Zeitinformationen
sind ebenso für Rundfunk und Fernsehanstalten wertvoll, weil es die Popularität
der Shows offenbart, welche von der Station in die Luft gesendet wird. Diese Information
kann verwendet werden, um die Werbekosten festzusetzen und ebenso falls nötig, das
Programm umzuändern.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es für den Speicher 24 wahrscheinlich,
eine Vorrichtung mit hoher Speicherkapazität zu benötigen, falls Daten eingegeben
werden und jedesmal gespeichert werden, wenn ein Umfragesignal nachgewiesen wird.
Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann die Zeitinformation gespeichert
werden, während die Menge der Speicherkapazität des Speichers 24, welche
erforderlich ist, minimiert wird. Auf welche Art dies durchgeführt wird, wird in
Verbindung mit 2 gezeigt.
Das Problem mit dem bisherigen Ansetzen zum Speichern von Zeitinformationen
besteht in der Notwendigkeit, Zeitinformationen bei jedem Ereignis eines detektierten
Umfragesignals zu Speichern. Allerdings speichert die vorliegende Erfindung lediglich
eine Startzeit und eine Endzeit. Die Startzeit wird gespeichert, wenn die Person
anfänglich auf eine vorgegebene Signalquelle einstellt. Die Endzeit wird gespeichert,
wenn eine Unterbrechung beim Empfang des Umfragesignals nachgewiesen wird. Konsequenterweise
werden alle zwischenzeitlichen Zeitsignale nicht weiter benötigt.
Im Besonderen wird das Umfragesignal von dem Codedetektor
22 als ein codiertes Signal gemäß Schritt 40 der 2
nachgewiesen. Schritt 42 bestimmt, ob das empfangene Signal einen Code
enthält welcher mit dem vorausgewählten Code übereinstimmt. Falls eine derartige
Übereinstimmung nachgewiesen wird, schreitet der Vorgang zu Schritt 44
weiter (Sprungschritt 46 zum jetzigen Zeitpunkt), wobei ein Marker auf
1 gesetzt wird. Bei Schritt 48 wird die Zeit in den Speicher
24 gespeichert, welche dann von der Uhr aufgenommen wird und kennzeichnet
sie als Startzeit. Der Vorgang springt dann auf Schritt 40 zurück. Falls
das Vorhandensein des Codes noch bei Schritt 42 nachgewiesen wird, legt
dann Schritt 46 fest daß der Marker bereits auf 1 gesetzt wurde. Konsequenterweise
richtet Schritt 46 den Vorgang zurück auf Schritt 40, um die Schleife
neu zu starten, als den Vorgang auf Schritt 48 zu richten, wo eine zusätzliche
Zeit anderwertig in Speicher 24 gespeichert wurde. Konsequenterweise werden
keine zusätzlichen Daten dieser Schleife beziehungsweise Vorgangs in Speicher
24 gespeichert. Tatsächlich wird die Programmschleife der Schritte
40, 42 und 46 ohne weiteren Daten, welche in dem Speicher
24 gespeichert werden, fortgesetzt, bis das überwachte
Individuum von der gegebenen Signalquelle weg einstellt.
Falls das Individuum von der gegebenen Signalquelle Abstand nimmt,
führt Schritt 22 die Programmschleife auf Schritt 50. Falls Schritt
50 feststellt, daß der Marker 1 gesetzt ist, heißt das, daß bis
zu diesem Punkt das Individuum die gegebene Signalquelle eingestellt hat. Die Tatsache
daß der Umfragesignalcode nicht länger nachgewiesen wird, gibt den Hinweis, daß
das Individuum gerade eben von der gegebenen Signalquelle weggegangen ist. Konsequenterweise
führt Schritt 50 die Programmschleife zu Schritt 52, welche in
der Speicherung im Speicher 24 der Zeit resultiert, welche dann von der
Uhr aufgenommen wurde, und ordnet sie als Endzeit zu. Schritt 54 setzt
dann den Marker zurück auf 0 und führt die Programmschleife zu Schritt
40 zurück.
Solange der vorausgewählte Code nicht bei Schritt 42 nachgewiesen
wird, wird der Vorgang der Schritte über die Schritt 40, 42 und
50 eine Schleife machen.
Wie vollständig von dem obigen abgeleitet werden kann, wird die Notwendigkeit
des Speicherplatzes im Speicher 24 unter Verwendung der vorliegenden Erfindung
drastisch reduziert, weil lediglich eine Startzeit und eine Endzeit notwendig ist,
gespeichert zu werden, und die zwischenzeitlichen Teilinformationen unnötig sind.
Sobald Daten im Speicher 24 gespeichert sind, ist die Startzeit von der
Endzeit unter Verwendung eines Extrabits unterschieden worden. Dadurch kann beispielsweise
der signifikanteste Bit, ("MSB"; für most significant bit) für die Startzeit als
"0" gekennzeichnet sein, während für die Endzeitdaten es zu einer "1" gekennzeichnet
wird. Falls die gespeicherten Informationen analysiert werden, wird der MSB abgerufen,
so daß die Daten, welche damit assoziiert sind, als Startzeit- oder Endzeitdaten
identifiziert werden können, um die geeignete Analyse der gespeicherten Daten zu
ermöglichen.