Hintergrund der Erfindung
Regenerator-Wärmetauscher-Geräte oder Regeneratoren sind gut bekannt.
Eine Art von Regenerator ist der rotierende Luft-zu-Luft-Wärmetauscher, der typischerweise
die Form eines rotierenden Wärmetauscher-Rades hat, das eine Matrix aus Wärmetauscher-Material
einschließt. Siehe beispielsweise das kanadische Patent 1 200 237 (Hoagland), die
US-Patente 4 432 409 (Steele) und 4 875 520 (Steele et al.), und die anhängige US-Patentanmeldung
08/736 382 vom 24. Oktober 1996 auf die Namen von Donald F. Steele und Lawrence
C. Hoagland, mit dem Titel „Regenerator Heat Exchanger Having One or More
Adjustable Performance Characteristics, die auf den vorliegenden Anmelder übertragen
wurde (im nachfolgenden „anhängige Anmeldung"), wobei diese Anmeldung eine
Teil-Fortsetzungsanmeldung der Anmeldung 08/132 523 vom 6. Oktober 1993 ist, die
nunmehr fallengelassen wurde, wobei alle diese Anmeldungen auf den vorliegenden
Anmelder übertragen wurden. Rotierende Luft-zu-Luft-Wärmetauscher übertragen freie
Wärme und Feuchtigkeit, üblicherweise zwischen in Kanälen geführten und entgegengesetzt
strömenden Luftströmen, um Energie innerhalb eines Gebäudes einzusparen, während
eine Außenluft-Ventilation geschaffen wird, um Luftverunreinigungen aus einem Gebäude
zu entfernen. Beispielsweise werden Wärme und Feuchtigkeit von der Innenluft, die
während der Heizperiode nach außen hin abgegeben wird, auf die kühlere trockenere
ankommende Frischluft übertragen, während in der Kühlperiode Wärme und Feuchtigkeit
von einer eintretenden, warmen feuchten Außenluft zu der kühleren trockeneren Luft
übertragen werden, während diese nach außen abgegeben wird. Die Übertragung von
Wärme und Feuchtigkeit in dieser Art kann typischerweise die Energiemenge, die zum
Erwärmen, Kühlen, Befeuchten oder Trocknen der ankommenden Belüftungs-Luft erforderlich
ist, typischerweise um ungefähr 50% bis ungefähr 85 verringern, in Abhängigkeit
hauptsächlich von den Betriebsleistungs-Eigenschaften des rotierenden Energieübertragungsrades.
Es ist gut bekannt, derartige rotierende Wärmetauscher-Räder mit einer
Matrix aus Wärmetauscher-Material (das in der Lage ist, freie Wärme zu absorbieren)
herzustellen, das mit einem Trocknungsmaterial (das in der Lage ist, Feuchtigkeit
und somit gebundene als auch freie Wärme zu absorbieren) beschichtet ist. Derartige
Regeneratoren werden in Belüftungssystemen verwendet, wie sie beispielsweise in
Energierückgewinnungs-Ventilatoren oder in Heiz- und/oder Klimatisierungssystemen
vorgesehen sind, bei denen die Übertragung von sowohl freier als auch gebundener
Wärme erwünscht ist, wie beispielsweise im Fall von Klimatisierungssystemen, die
in einem Sommerklima verwendet werden, das durch warme und feuchte Außenluft gekennzeichnet
ist. Bei einem derartigen Klime ist es in vielen Fällen erwünscht, Frischluft von
der Außenumgebung hereinzuführen. In diesem Fall werden die Regeneratoren dazu verwendet,
freie und gebundene Wärme von der eintretenden Luft auf die austretende Luft zu
übertragen. Die Entfernung von gebundener Wärme von der eintretenden Luft vor der
Hindurchleitung der Luft über Verdampferwindungen von Klimatisierungssystemen trägt
dazu bei, die Wärmebelastung zu verringern, die auf das Klimatisierungssystem einwirkt.
Um eine maximale Übertragung der gebundenen Wärme zu erzielen, ist
ein geeignetes Wärmetauscher-Matrixmaterial für freie Wärme, wie z. B. Kunststoff
(beispielsweise ein hohes Molekulargewicht aufweisende synthetische Polymere), Aluminium,
oder Kraft- oder anderes Faserpapier vollständig und gleichförmig mit einem Trocknungsmaterial
gemäß einem Verfahren beschichtet, das dem Fachmann gut bekannt ist. Bei einer Art
von Regenerator umfasst die Matrix einen Kunststoffstreifen, der mit einem Trocknungsmaterial
beschichtet und um eine Nabe herumgewickelt ist, um auf diese Weise ein Wärmetauscherrad
zu bilden. Die Luftströmung durch das Rad und der Wirkungsgrad der Wärmeübertragung
durch die Rad-Matrix werden teilweise durch den Abstand zwischen gegenüberliegenden
Oberflächen benachbarter Teile der Streifen der Matrix bestimmt. Dieser Abstand
kann durch Kontrollieren der Höhe von Einprägungen in dem Streifen kontrolliert
werden. Für eine vorgegebene Luftströmung ist der Wirkungsgrad der Wärmetauscher-Matrix
um so höher, je enger der Abstand (oder je dichter die Wicklung) ist, und um so
größer ist der Druckabfall längs der zwei Seiten des Rades. Siehe US-Patent 4 432
409 auf den Namen von Steele und 4 825 936 auf den Namen von Hoagland et al.
Es gibt eine Entwicklung in Richtung auf Forderungen für vergrößerte
Luftwechselgeschwindigkeiten, um Innenluft-Schadstoffe zu verringern. Diese größeren
Luftwechselraten erfordern notwendigerweise größere Energierückgewinnungs-Räder.
Während die Räder in ihrer Größe vergrößert wurden, haben sie eine Vergrößerung
ihres Gewichtes erfahren, so dass es wünschenswert wurde, das Rad in keilförmigen
Segmenten herzustellen (typischerweise acht Segmente, die jeweils einen Winkel von
45° einschließen), und die Segmente in einem Rad-Rahmen zu befestigen, so dass
die keilförmigen Segmente jeweils getrennt in dem Rahmen befestigt und zur Reinigung
und/oder zum Ersatz entfernt werden können.
Die keilförmigen Segmente arbeiteten gut bei Rädern bis zu einem Durchmesser
von 1,88 m (74 Zoll). Räder mit noch größeren Abmessungen sind jedoch erforderlich,
beispielsweise Räder, die Durchmesser in der Größenordnung von 2,64 m (104 Zoll)
und mehr haben. Eine Vergrößerung des Rades auf diese Größe schafft Probleme. Ein
Problem bezieht sich auf den Rad-Rahmen. Die Kräfte der vergrößerten gegensinnig
strömenden Luft können Biegemomente auf den größeren Rad-Rahmen ergeben, wodurch
andererseits eine Verformung des Rades sowie Leckstellen um den Umfang des Rades
herum hervorgerufen werden können. Zusätzlich macht das vergrößerte Gewicht jedes
keilförmigen Segmentes dieses relativ schwer und schwierig in dem Rad-Rahmen zusammenzubauen
oder aus dem Rad-Rahmen zur Reinigung oder zum Ersatz zu entfernen. Beispielsweise
könnte ein keilförmiges Rad-Segment, das aus mit einem Trocknungsmaterial beschichteten
Kunststoffstreifen hergestellt ist und einen Winkel von 45° einschließt sowie
für ein Rad mit 2,64 m (1,04 Zoll) ausgelegt ist, in der Größenordnung von 27,2
kg (60 Pfund) oder mehr in Abhängigkeit von der Dicke des Rades wiegen. Dies stellt
ein besonderes Problem in Anwendungsfällen dar, bei denen kommerzielle Belüftungssysteme
typischerweise auf den Dächern von Gebäuden befestigt sind, was es schwierig macht,
die Räder zu warten. Bei manchen Konstruktionen ist es erforderlich, die Räder mit
schwerer Ausrüstung zu entfernen, was es in vielen Fällen unpraktisch macht, das
Rad zu ersetzen, so dass sich hierfür nur ein geringer Anreiz ergibt.
Das US-Patent 3 789 916 beschreibt eine Rad-Baugruppe mit inneren
und äußeren Wärmetauscher-Segmenten.
Entsprechend sind die Ziele der Erfindung die Schaffung einer verbesserten
rotierenden Wärmeregenerator-Radbaugruppe: (a) mit einer verbesserten und festeren
Rad-Rahmenbaugruppe zur Halterung von Segmenten, (b) die einfach zusammenzubauen
und zu zerlegen ist, und (c) die unterschiedlich geformte Segmente einschließt,
so dass die Segmente eine verringerte Größe aufweisen können, um die Befestigung
und Entfernung der Segmente von dem Rahmen und ihre Reinigung und ihren Ersatz zu
erleichtern.
Zusammenfassung der Erfindung
Ein Regenerator-Wärmetauschergerät umfasst einen Rahmen und eine Anzahl
von Segmenten aus einem Wärmeübertragungs-Material. Gemäß einem Gesichtspunkt der
Erfindung schließt der Rahmen eine Anzahl von Speichen ein, wobei jede der Speichen
zumindest einen Teil mit einem I-Träger-Querschnitt zur Aufnahme von zumindest einer
Kante eines der Segmente und zur Lieferung von Widerstandskräften gegen das Biegemoment
aufgrund von Kräften der in entgegengesetzten Richtung strömenden Luft einschließt.
Vorzugsweise umfasst jede der Speichen (a) einen I-Träger-Teil mit
einem I-Träger-Querschnitt und einen T-Träger-Teil, der einen T-Träger-Querschnitt
aufweist, und (b) einen Stab, der so konstruiert ist, dass er Segmente in dem Rahmen
festlegt.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung umfasst
die Matrix eine Anzahl von entfernbaren austauschbaren Segmenten, wobei die Segmente
zumindest zwei Typen einschließen, wobei jeder Typ eine unterschiedliche Form hat,
so dass sie miteinander zusammenwirken, um den Einbau und die Entfernung der Segmente
aus dem Rahmen zu erleichtern.
Gemäß einer Ausführungsform schließt der Rahmen eine Anzahl von Speichen
ein, und zumindest ein Segment jedes Typs von Segmenten ist zwischen benachbarten
Speichen angeordnet.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist jede der Speichen radial
gerichtet.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist ein Segment der Typen von
Segmenten, das innere radiale Segment, so geformt und bemessen, dass es in Radialrichtung
an seinen Platz verschiebbar und aus diesem heraus verschiebbar ist, wenn das Segment
zwischen Speichen befestigt wird, wobei die Segmente zwischen die I-Träger-Teile
von zwei benachbarten Speichen an einer radial innenliegenden Position passen, während
das andere Segment der Typen von Segmenten so geformt und bemessen ist, dass es
sich in Axialrichtung in und aus seinem Platz bewegt und zwischen die T-Träger-Teile
von zwei benachbarten Speichen in einer radial außenliegenden Position passt, um
auf diese Weise die Befestigung und Entfernung von Segmenten am Anwendungsort zu
erleichtern, ohne dass es erforderlich ist, das Rad vollständig aus dem Belüftungssystem
zu entfernen, in dem es befestigt ist.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung schließt
jede der Speichen einen I-Träger-Querschnitt mit einem Stegteil und einem Flanschteil
auf jeder Seite des Stegteils ein und ist so ausgebildet, dass sie einen beträchtlichen
Teil der Biegebeanspruchungen aufnimmt, die auf das Rad von den Kräften ausgeübt
werden, die auf das Rad durch die gegensinnig strömenden Luftströme ausgeübt werden.
Zumindest eines der Segmente ist so geformt und bemessen, dass es zwischen die Flanschteile
jeder Speiche und zwischen die Stegteile zwischen benachbarten Speichen passt, wenn
in richtiger Weise in den Rad-Rahmen angeordnet ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform schließt jede Speiche einen inneren
Speichenteil mit einem inneren I-Träger-Teil zur radialen Aufnahme und Befestigung
eines inneren Segmentes und einen äußeren T-Träger-Teil zur axialen Aufnahme des
äußeren Segmentes derart, dass das innere radial angeordnete Segment
an seinem Platz verriegelt wird, und eine Stange zum Verriegeln des äußeren radial
angeordneten Segmentes an seinem Platz ein.
Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden ohne
weiteres für den Fachmann aus der folgenden ausführlichen Beschreibung ersichtlich,
in der eine bevorzugte Ausführungsform gezeigt und beschrieben ist, und zwar lediglich
zur Erläuterung einer besten Ausführungsform der Erfindung. Wie dies zu erkennen
ist, kann die Erfindung in anderen und unterschiedlichen Ausführungsformen verwirklicht
werden, und die verschiedenen Einzelheiten können in verschiedener Hinsicht modifiziert
werden, ohne von der Erfindung abzuweichen. Entsprechend sollen die Zeichnungen
und die Beschreibung als erläuternd und nicht beschränkend aufgefasst werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Zum vollständigeren Verständnis der Eigenart und Ziele der vorliegenden
Erfindung sollte auf die folgenden Zeichnungen Bezug genommen werden, in denen:
1 eine Vorderansicht einer bevorzugten
Ausführungsform eines rotierenden Wärmetauscher-Rades ist, das innerhalb eines rotierenden
Wärmetauscher-Systems angeordnet ist, wobei das Rad eine Matrix umfasst, die aus
entfernbaren Segmenten gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt ist;
2 eine perspektivische Ansicht eines
Teils des Rades nach 1 ist;
3 und 4
perspektivische Ansichten eines Teils des Rades nach 1
sind, die den Mechanismus zur Befestigung und Entfernung der äußeren radialen Segmente
von dem Rad-Rahmen zeigen;
5 eine Vorderansicht eines Teils eines
Rades ist, die die Befestigung und Entfernung eines inneren radialen Segmentes von
dem Rad-Rahmen zeigt; und
6 eine Querschnittsansicht entlang der
Linie 6-6 in 1 ist.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
In 1 weist der Regenerator der vorliegenden
Erfindung vorzugsweise die Form eines Energierückgewinnungs-Rades 10 auf,
das in einem Gehäuse 12 gehaltert ist, wobei das Rad so ausgebildet ist,
dass es auf dem Pfad von zwei entgegengesetzt strömenden in Kanälen geführten Luftströmen
befestigt ist, so dass zu jedem Zeitpunkt ein Luftstrom durch eine Hälfte des Rades
und der andere durch die andere Hälfte des Rades strömt. Das Rad ist für eine Drehung
um seine Achse 14 befestigt, so dass Wärme von dem wärmeren Luftstrom auf
den kühleren Luftstrom übertragen wird.
Das Rad umfasst einen Tragrahmen 16 und Energieübertragungs-Segmente
18 aus einem Wärmetauscher-Material. Der Rahmen ist so konstruiert, dass
er den Biegemomenten der gegensinnig strömenden Luftströme widersteht, während er
weiterhin eine feste Konstruktion zum Festhalten und zur leichten Entfernung von
Energieübertragungs-Segmenten von dem Rahmen ergibt.
Wie dies in 1 und mit weiteren Einzelheiten
in den 2–5
gezeigt ist, umfasst der Tragrahmen 16 des Energierückgewinnungs-Rades
10 eine Nabe 20 (die in den 1,
2 und 5
gezeigt ist), Speichen 22 (die in den 2-5
gezeigt sind) und eine Kranzbaugruppe 24 (die am besten in den
3 und 4 gezeigt
ist) zur Halterung der Energieübertragungs-Segmente 18 (die im Einzelnen
in den 2 und 5
gezeigt sind). Der Rahmen 16 des Rades 10 besteht vorzugsweise
aus einem ein geringes Gewicht aufweisenden stabilen Material, wie z. B. Aluminium
oder Stahl. Der Rahmen schließt eine Anzahl von Speichen 22 ein, die sich
vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise in Radialrichtung von der Nabe
20 zur Kranzbaugruppe 24 unter gleichen Winkelabständen um die
Nabe herum erstrecken. Beispielsweise können acht Speichen mit einem Winkelabstand
von 45° vorgesehen werden, obwohl die Anzahl und der Winkel sich ändern können.
Die Speichen können sich weiterhin unter einem Winkel zur Radialrichtung erstrecken.
Wie dies am besten in den 2-4
gezeigt ist, schließt jede Speiche 22 ein langgestrecktes Speichenelement
30 ein, das vorzugsweise einen inneren, an der Nabe 20 befestigten
I-Träger-Teil 32 und einen äußeren T-Träger-Teil 34 aufweist,
der sich von dem I-Träger-Teil 32 zu der Kranzbaugruppe 24 erstreckt.
Wie dies am besten in 6 zu erkennen ist, schließt der
I-Träger-Teil 32 zwei Flansche 36 und 38 mit einem dazwischenliegenden
Steg 40 ein. Der T-Träger-Teil 34 ist im Wesentlichen eine Verlängerung
eines Flansches und des Steges des I-Träger-Teils, so dass der I-Träger-Teil und
der T-Träger-Teil vorzugsweise eine integrierte einstückige Konstruktion bilden,
obwohl der T-Träger-Teil getrennt von dem I-Träger-Teil hergestellt werden kann
und die beiden miteinander verbunden werden können, um eine jeweilige Speiche zu
bilden. Der inneren I-Träger-Teil erstreckt sich über eine vorgegebene Strecke von
dem Mittelpunkt des Rades aus, wo er an einem Punkt 42 (2)
endet, während sich der T-Träger-Teil 34 von dem Endpunkt 42 des
I-Trägers zu der äußeren Kranzbaugruppe 24 des Rahmens
16 erstreckt.
Bei dieser Konfiguration können zwei unterschiedlich geformte Energieübertragungs-Segmente
18A und 18B verwendet werden, so dass sich kleinere Segmente ergeben,
die den Zusammenbau, die Entfernung, den Ersatz und/oder die Reinigung der Segmente
erleichtern. Das innere Segment ist keilförmig und ähnlich den bekannten Segmenten,
wie sie beispielsweise in der anhängigen Anmeldung beschrieben sind. Wenn es in
richtiger Weise in dem Rahmen angeordnet ist, weist das innere Segment vorzugsweise
eine innere bogenförmige Kante mit einem Krümmungsradius derart, dass er mit der
Nabe zusammenwirkt, und eine äußere bogenförmige Kante mit einem Krümmungsradius
auf, die sich exakt zu dem Endpunkt 42 erstreckt oder um eine vorgegebene
Strecke, beispielsweise einen Bruchteil von 2,54 cm (1 Zoll) über den Endpunkt
42 hinaus erstreckt, so dass sich ein Teil des inneren Segmentes in den
T-Träger-Teil 34 für zwei benachbarten Speichenelemente 22 erstreckt.
Das äußere Energieübertragungs-Segment 18B ist ein bogenförmig geformtes
Segment und weist, wenn es in richtiger Weise in dem Rahmen angeordnet ist, einen
inneren Krümmungsradius, der im Wesentlichen dem äußeren Krümmungsradius des inneren
Segmentes entspricht, und einen äußeren Krümmungsradius auf, der im Wesentlichen
gleich dem der äußeren Kranzbaugruppe ist. Somit passt das äußere Segment
18B zwischen das innere Segment 18A und die Kranzbaugruppe
24 und in die T-Träger-Teile 34 der benachbarten Speichenelemente.
Die Energieübertragungs-Segmente 18A und 18B können
aus Streifen aus Kunststoff (beispielsweise einem ein hohes Molekulargewicht aufweisenden
synthetischen Polymermaterial), Aluminium, Kraft- oder anderem Faserpapier oder
Stahl geformt werden. Irgendwelche Polymermaterialien des Typs, der wärmeversiegelbar
ist, werden vorzugsweise verwendet. Jedes der inneren und äußeren in Radialrichtung
angeordneten Segmente kann beispielsweise durch vollständiges Hindurchschneiden
durch einen oder mehrere Streifen gebildet werden, die zu einem Rad aufgewickelt
sind, das im Wesentlichen beispielsweise mit einem erhitzten Schneidwerkzeug von
einer Stirnfläche zur gegenüberliegenden Stirnfläche geschnitten wird, so dass die
resultierenden keilförmigen oder bogenförmigen Elemente jeweils bogenförmige Streifen
aufweisen, die an ihren Enden entlang der Schnittlinie miteinander verschmolzen
sind. Wie dies in 6 gezeigt ist, können sowohl die
inneren als auch die äußeren Segmente mit einem geeigneten Rahmen umgeben werden,
wie z. B. einem C-Kanal-Haltebügel, der allgemein bei 44 gezeigt ist und
der so bemessen ist, dass er in die I-Träger-Konstruktion passt, die durch die Speichenelemente
30 gebildet wird. Alternativ kann der C-Kanal-Haltebügel fortgelassen werden.
Der Fachmann wird erkennen, dass andere Matrix-Konstruktionstechniken
verwendet werden können, und dass andere Matrizen mit anderen Konfigurationen hergestellt
werden können, wie z. B. solche, die ebene Schichten oder eine wabenförmige Struktur
aufweisen. Wie dies in der Technik bekannt ist, sind geeignete Abstandseinrichtungen
in der Matrix vorgesehen, um Gaskanäle in einer axialen Richtung durch die Radsegmente
mit einer vorgegebenen Oberflächendichte zu bilden.
Wie dies in 5 gezeigt ist, kann das innere
kuchenförmige Segment somit zwischen den Speichen angeordnet und in Abstand von
der Nabe angeordnet werden und dann in Radialrichtung in seine Position gegen die
Nabe verschoben werden. An seinem Platz wird das innere Segment zwischen den Flanschen
der zwei benachbarten I-Träger-Teile der benachbarten Speichenelemente festgelegt
und erstreckt sich an seiner äußeren radialen Kante bis zu dem Ende des I-Träger-Flansches
oder über eine kurze Strecke über dieses hinaus, wo der T-Träger am Endpunkt
42 beginnt. Sobald sich das innere Segment an seinem Platz befindet, kann
das äußere Segment in Axialrichtung an seinen Platz zwischen der Kranzbaugruppe
24 und dem inneren Segment und zwischen den T-Träger-Teilen 34
der benachbarten Speichenelemente geschoben werden, wodurch das innere Segment an
seinem Platz festgelegt wird.
Um die äußeren Segmente innerhalb der Rahmenbaugruppe festzulegen,
wie dies in den 2 gezeigt ist, ist eine Stange
46 vorgesehen. Die Stange 46 verriegelt oder klemmt vorzugsweise
die gerade Kante des äußeren Segmentes, um das äußere Segment an seinem Platz zu
halten. Die Stange 46 kann in irgendeiner bekannten Weise befestigt werden.
Vorzugsweise schließt die Stange Einrichtungen zur Befestigung der Stange derart
ein, dass sie den T-Träger-Teil abdeckt. Die Stange schließt allgemein zwei Streifen
48 ein, die sich (wie dies in 2 durch gestrichelte
Linien 50 gezeigt ist) in den I-Träger-Teil des Speichenelementes zwischen
der geraden Kante des inneren Segmentes und dem Steg des I-Träger-Teils erstrecken
und über zumindest einen Teil des Steges 40 des T-Träger-Teils
34 und die gerade Kante des äußeren Energieübertragungs-Segmentes
18B auf der Außenseite der Speiche passen.
Die Kranzbaugruppe schließt vorzugsweise geeignete Halteeinrichtungen,
wie z. B. den in den 3 und 4
gezeigten Mechanismus 58 ein, um die Stange 46 an ihrem Platz
zu halten. Der Mechanismus 58 schließt vorzugsweise einen Schwenkarm
60 ein, der auf der Innenseite des äußeren Kranzes 62 angebracht
ist und um einen Schwenkzapfen 34 zwischen einer offenen Stellung (die
an der Stelle A in 4 gezeigt ist) und einer geschlossenen
Klemmstellung verschwenkbar ist (die an der Stelle B in
3 gezeigt ist), wobei der Arm 60 an seinem
Platz durch einen Riegel 66 gehalten wird, der am Innenumfang des Außenkranzes
62 vorgesehen ist. Der Arm 60 ist mit zwei Laschen 68
und 70 versehen. Die Lasche 68 ist so ausgebildet, dass sie über
das äußere Ende der Stange 46 passt, wenn der Arm in seine geschlossene
Stellung bewegt wird, um die Stange 46 an ihrem Platz zu halten. Die andere
Lasche 70 ergibt die Einrichtung zum Bewegen des Arms in Radialrichtung
nach innen, so dass er an dem Riegel 66 vorbeilaufen kann, wenn der Arm
an der geschlossenen Stellung in eine offene Stellung bewegt wird.
Es ist zu erkennen, dass die Stange 46 an dem Rahmen auf
andere Weise befestigt werden kann. Beispielsweise kann die Stange 46 an
der Speiche mit einer oder mehreren Befestigungsmitteln, wie z. B. Schrauben und/oder
Bolzen, befestigt werden. Die Stange kann mit Klammern versehen werden, die an dem
Steg des T-Träger-Teils befestigt werden. Zusätzlich ist die Stange so gezeigt,
als ob sie sich über die Länge des T-Träger-Teils erstreckt, doch könnte sie auch
alternativ eine andere Länge aufweisen und sich beispielsweise weiter über den I-Träger-Teil
erstrecken oder verkürzt sein, um lediglich einen Teil des T-Träger-Teils abzudecken.
Es sei bemerkt, dass die Stirnfläche des Rades, durch die die Luft
strömen kann, ein wichtiger Faktor ist, der den Druckabfall und den Wirkungsgrad
der Energieübertragung innerhalb eines vorgegebenen Rad-Radius beeinflusst. Bei
der vorliegenden dargestellten Konstruktion wird die Stirnfläche des Rades sowohl
durch die Breite des I-Träger-Teils des Speichenelementes 30 als auch den
Segment-Rahmen 44 verringert. In einer typischen Rad-Konstruktion können
acht I-Träger-Speichen bis zu 5% der gesamten Oberfläche eines Rades darstellen,
und zwar ebenso wie die Rahmen 44 von acht keilförmigen Segmenten. Durch
Einsetzen der Rahmen 44 der Segmente im Inneren der I-Träger-Konstruktion
wird die Strömung durch die Fläche des Rades nicht merklich beeinflusst.
Es ist zu erkennen, dass die Verwendung der I-Träger-Konstruktion
eine ein geringes Gewicht und eine wenig aufwändige Konstruktion ergibt, um den
Biegemomenten zu widerstehen, die durch die gegensinnig strömenden Luftströme hervorgerufen
werden. Unter Verwendung einer I-Träger-Konstruktion befindet sich ein großer Anteil
des Materials in den parallelen Flanschen an den Enden des Trägers, an denen maximale
Biegekräfte in Druck- und Zugrichtung auftreten. Obwohl dies aus Gründen der Festigkeit
ideal ist, belegen die parallelen Flansche (abwechselnde Druck- und Zugelemente
des I-Trägers) eine Stirnfläche des Rades, durch die anderenfalls Luft strömen könnte,
obwohl durch Einsetzen der Haltebügel der Segmente innerhalb der I-Träger-Konstruktion
der Nachteil zu einem Minimum gemacht wird. Weiterhin können durch die Verwendung
der inneren und äußeren Segmente kleinere und leichtere Segmente geschaffen werden,
was den Einbau und die Entfernung der Segmente erleichtert. Dadurch, dass die Stirnflächen
der inneren und äußeren Segmente im Wesentlichen mit der gleichen Oberfläche (der
Oberfläche senkrecht zur Luftströmung) ausgebildet werden, haben sie ungefähr das
gleiche Gewicht, und sie haben die halbe Größe einer einzigen keilförmigen Einheit
mit vergleichbarer Größe, die für ein Rad mit den gleichen Abmessungen bestimmt
ist. Die Teile ergeben eine bequeme Möglichkeit zum Einbau und zur Entfernung der
inneren und äußeren radialen Segmente, die sich bei einer einstückigen Speichen-Konstruktion
mit I-förmigem Querschnitt nicht ergeben würde. Dies ist im Hinblick auf die Größe
der derzeit hergestellten Räder von extremer Bedeutung, weil hier die Segmente jeweils
ein Gewicht in der Größenordnung von 13,6 kg (30 Pfund) haben. Es ist gut bekannt,
dass eine I-Träger-Konstruktion eine extrem feste Abstützung gegen Biegebeanspruchungen
ergibt, denen das Rad ausgesetzt wird, während sich das Rad in zwei gegensinnig
strömenden Luftströmen bewegt. Eine einstückige T-Träger-Konstruktion ergibt nicht
die Halterung, die sich bei einer einstückigen I-Träger-Konstruktion ergibt. Die
Anmelder haben jedoch festgestellt, dass der größte Teil der Biegebeanspruchung
auf das innere radiale Segment konzentriert ist, so dass der I-förmige Trägerabschnitt
auf dem inneren Speichenabschnitt vorgesehen ist. Dies ermöglicht es, dass der äußere
Speichenabschnitt einen T-förmigen Querschnitt aufweist, und ergibt die Möglichkeit,
dünnere (und damit leichtere) Matrizen trotz der Größe des Rades bereitzustellen.
Es ist wichtig, festzustellen, dass wenn die Stange die Kante jedes der zwei äußeren
Segmente in dem Rahmen festklemmt, die resultierende Struktur des T-förmigen Querschnittes
und der Stange nicht die Festigkeit einer I-Träger-Konstruktion ergibt und dies
auch nicht ergeben muss. Die Klemmstange ergibt nur eine geringe zusätzliche Abstützung
gegen Biegebeanspruchungen.
Andere alternative Strukturen können vorgesehen werden. Beispielsweise
können die inneren Segmente kleiner oder größer als die äußeren Segmente ausgebildet
werden. Weiterhin kann, obwohl die bevorzugte Anordnung darin besteht, einen inneren
I-Träger-Teil und den äußeren T-Träger-Teil vorzusehen, unter bestimmten Umständen,
in denen beispielsweise festgestellt wird, dass der größte Teil der Biegebeanspruchungen
von dem äußeren Segment beispielsweise aufgrund von Unterschieden der Größen zwischen
den inneren und äußeren Segmenten, aufgenommen wird, der T-Träger-Teil als innerer
Teil vorgesehen werden, während der I-Träger-Teil den äußeren Teil bildet. Im letzteren
Fall würde das äußere Segment zunächst in Radialrichtung in die I-Träger-Teile
der Speichen eingesetzt, worauf die inneren Segmente in Axialrichtung in die T-Träger-Teile
der Speichen eingesetzt würden. In diesem Fall würde eine Stange oder eine andere
geeignete Einrichtung das innere Segment an seinem Platz halten. Zusätzlich kann,
obwohl zwei unterschiedliche Segmente gezeigt und beschrieben wurde, das Rad mehr
als zwei Arten von unterschiedlichen Typen von Segmenten einschließen.
In dieser Beschreibung sind verschiedene bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung gezeigt und beschrieben, doch ist es, wie dies weiter oben erwähnt
wurde, verständlich, dass die Erfindung unter verschiedenen anderen Bedingungen
und in anderen Umgebungen verwendet werden kann und innerhalb des Schutzumfanges
des erfinderischen Grundgedankens geändert oder modifiziert werden kann, wie er
in den Ansprüchen definiert ist.