Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmusikinstrument und insbesondere
auf einen Musikinstrument auf der Basis eines Pianos, auf ein Stummschaltungssystem,
das darin vorgesehen werden soll, und auf einen Auslösepuppenmechanismus, der einen
Teil des Musikinstrumentes auf Pianobasis bildet, um den Entweichungszeitpunkt abhängig
vom Betriebszustand zu verändern.
Ein Musikinstrument auf Pianobasis arbeitet in zwei Betriebszuständen.
Einer der Betriebszustände wird ausgewählt, um ein Musikstück auf der Tastatur mit
Pianotönen zu spielen, und er wird daher im Folgenden als "akustischer Klangbetriebszustand"
bezeichnet. Wenn ein Pianist die Fingerbewegung auf der Tastatur ohne irgendeinen
Pianoton üben möchte, wird er den anderen Betriebszustand auswählen. Während der
Pianist ein Musikstück auf der Tastatur mit den Fingern spielt, prallen die Hämmer
vor dem Anschlagen der Saiten zurück, und entsprechend erzeugen die Saiten keine
Pianotöne. Wenn der Pianist seine Fingerbewegung durch elektronische Töne überprüfen
möchte, legte das elektronische Klangerzeugungssystem die Tasten fest, die heruntergedrückt
werden und von dem Pianisten losgelassen werden, und erzeugt elektronische Töne
entsprechend den Pianotönen durch einen Kopfhörer. Der andere Betriebszustand wird
"stummer Betriebszustand" genannt, und das pianobasierte Musikinstrument wird "stummes
Piano" genannt.
1 zeigt ein typisches Beispiel des stummen
Pianos. Das stumme Piano wird auf der Grundlage eines akustischen Pianos hergestellt,
und weist entsprechend eine Tastatur 1 auf, weiter einen Betätigungsmechanismus
bzw. eine Tastenmechanik 2, Hämmer 3, einen (nicht gezeigten)
Dämpfermechanismus und Saiten 4. Der Betätigungsmechanismus weist mehrere
Betätigungseinheiten auf, die jeweils mit den schwarzen/weißen Tasten der Tastatur
1 verbunden sind. Wenn eine schwarze/weiße Taste heruntergedrückt wird,
betätigt die heruntergedrückte Taste die assoziierte Betätigungseinheit, die wiederum
den assoziierten Hammer zur Drehung antreibt. Der Hammer 3 schlägt die
Saite 4 an, um Schwingungen zu erzeugen, und der Pianoton wird durch die
Schwingungen der Saite 4 erzeugt.
Die Betätigungseinheit 2 weist eine Hebegliedanordnung
2a auf, eine Stoßzunge 2b und eine Auslösepuppe bzw. einen Regulierungsknopf
2c. Die Hebegliedanordnung 2a ist an ihrem einen Ende mit einer
Hebegliedschiene 2d mittels eines Hebegliedflansches 2e verbunden,
und ist um den Hebegliedflansch 2e drehbar. Die Stoßzunge 2b ist
drehbar am anderen Ende der Hebegliedanordnung 2a angeschlossen und besitzt
einen Schenkel und einen Fuß. Der Fuß hat einen Vorderteil 2f und einen
Anschlag 2g, und der Vorderteil 2f ist der Auslösepuppe
2c gegenüberliegend. Andererseits ist der Anschlag 2g einer Hilfsauslösepuppe
2h gegenüber. Die Auslösepuppe 2c hängt von einer Auslösepuppenschiene
2i herunter, die an einer Schaftflanschschiene angebolzt bzw. angeschraubt
ist. Die Schaftflanschschiene wird durch Betätigungsbügel 2j derart aufgehängt,
dass die Auslösepuppe 2c auf der Laufbahn des Vorderteils 2f ist.
Wie zuvor beschrieben betätigt die heruntergedrückte Taste die Betätigungseinheit
so, dass die Hebegliedanordnung 2a zur Drehung um den Hebegliedflansch
2e angetrieben wird. Entsprechend wird die Stoßzunge 2b um den
Hebegliedflansch 2e zusammen mit der Hebegliedanordnung 2a gedreht,
und der Vorderteil 2f kommt nahe an den die Auslösepuppe. Wenn der Vorderteil
2f in Kontakt mit der Auslösepuppe 2c gebracht wird, erzeugt die
Reaktion eine Drehung der Stoßzunge 2b um die Hebegliedanordnung
2a. Dann entweicht die Stoßzunge 2b vom Hammer 3 und
stößt ihn an. Dies hat eine freie Drehung des Hammers 3 zur Folge. Der
Pianist drückt die schwarze/weiße Taste entgegen das gesamte Eigengewicht der Hebegliedanordnung
2a, der Stoßzunge 2b und des Hammers 3 herunter und fühlt
die schwarze/weiße Taste schwer. Wenn jedoch die Stoßzunge 2b vom Hammer
3 freikommt, übt der Hammer keine Kraft entgegen die Tastenbewegung aus.
Aus diesem Grund fühlt der Pianist die schwarze/weiße Taste leicht. Somit wird der
Widerstand gegen die Tastenbewegung beim Entweichen verändert. Die Veränderung des
Widerstandes gegen die Tastenbewegung ist einzigartig und wird "Pianotastengefühl"
genannt.
Die Hilfsauslösepuppe 2h hängt von einer Welle
2k herunter, die drehbar von den Betätigungsbügeln 2j mittels
Lager 2m getragen wird. Somit ist die Hilfsauslösepuppe 2h um
die Mittellinie der Welle 2k drehbar, und ist entsprechend in die Laufbahn
des Anschlags 2g und aus dieser heraus bewegbar. Es wird angenommen, dass
die Hilfsauslösepuppe 2h außerhalb der Laufbahn des Anschlags
2g ist. Der Vorderteil 2f wird in Kontakt mit der Auslösepuppe
2c gebracht, und zwar ohne irgendeine Gegenwirkung mit der Hilfsauslösepuppe
2h, und die Stoßzunge 2b dreht sich um den Endteil der Hebegliedanordnung
2a aufgrund der Reaktion von der Auslösepuppe 2c. Andererseits
wird angenommen, dass die Hilfsauslösepuppe 2h in die Laufbahn des Anschlags
2g bewegt wird. Der Anschlag 2g wird in Kontakt mit der Hilfsauslösepuppe
2h gebracht, und zwar gleichzeitig mit dem Kontakt zwischen dem Vorderteil
2f und der Auslösepuppe 2c, und die Stoßzunge 2b dreht
sich um den Endteil des Hebegliedes aufgrund der Reaktion von der Hilfsauslösepuppe
2h. Die Stoßzunge 2b entweicht vom Hammer 3, und der
Hammer 3 beginnt die freie Drehung. Somit bewirken der
Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h, dass die Stoßzunge
2b vom Hammer 3 früher freikommt als der Entweichungspunkt davon
aufgrund der Reaktion von der Auslösepuppe 2c auftritt. Die Auslösepuppen
2c, die Vorderteile 2f, die Hilfsauslösepuppe 2h und
der Anschlag 2g bilden als Ganzes den Auslösepuppenmechanismus des Standes
der Technik.
Der Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik bietet zwei unterschiedliche
Entweichungszeitpunkte für die Stoßzunge 2b. Dies kommt von der Tatsache,
dass der Stummschaltungsbetriebszustand einen früheren Entweichungszeitpunkt erfordert.
Im Detail ist ein Hammeranschlag 5 zwischen der Anordnung von Hämmern
3 und den Saiten 4 vorgesehen. Der Hammerstopper 5 wird
umgeschaltet zwischen einer Blockierungsposition und einer freien Position. Wenn
der Hammerstopper 5 in der freien Position ist, ist der Hammerstopper
5 außerhalb der Laufbahnen der Hämmer 3 und schlägt die Saiten
4 ohne irgendeine Unterbrechung an. Wenn andererseits der Hammerstopper
5 in der Blockierungsposition ist, ist der Hammerstopper 5 auf
den Laufbahnen der Hämmer 3 und bewirkt, dass die Hämmer 3 darauf
zurückprallen, bevor die Hämmer 3 die Saiten 4 erreichen. Somit
gestattet der Hammerstopper 5, dass ein Pianist ein Musikstück ohne die
Pianotöne spielt.
Wenn der Hammerstopper 5 in der freien Position bleibt, beginnt
der Hammer 3 sicher die freie Drehung nach dem Entweichen. Wenn jedoch
der Hammerstopper 5 in der Blockierungsposition ist, ist die Distanz zwischen
dem Hammer 3 am Entweichungspunkt und dem Hammerstopper 5 sehr
kurz. Tatsächlich ist die Distanz bei einem Standardpiano in der Größenordnung von
2 Millimetern. Wenn die Betätigungseinheit 2 verursacht, dass die Stoßzunge
2b vom Hammer später als Üblich entweicht, erreicht der Hammer
3 den Hammerstopper 5 vor der Vollendung des Entweichens und wird
zwischen der Stoßzunge 2b und dem Hammerstopper 5 eingezwängt.
Der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe 2h bewirken, dass die
Stoßzunge früher vom Hammer 3 freikommt. Das frühe Freikommen ist einer
großen Distanz zwischen dem Hammer 3 am Entweichungspunkt und dem Hammerstopper
5 äquivalent. Somit verhindern der Anschlag 2g und die Hilfsauslösepuppe
2h, dass der Hammer in nicht wünschenswerter Weise eingeklemmt wird.
Auch wenn die Hilfsauslösepuppe 2h und der Anschlag
2g von dem Auslösepuppenmechanismus des Standes der Technik mitgenommen
werden, wird verhindert, dass der Hammer 3 in nicht wünschenswerter Weise
in dem Zustand eingeklemmt wird, dass der Spalt zwischen dem Vorderteil
2f und der Auslösepuppe 2c verringert wird. Jedoch entweicht die
Stoßzunge 2b früher vom Hammer 3, und zwar ungeachtet des Betriebszustandes.
Dies hat zur Folge, dass der Pianist das Tastengefühl als ungewöhnlich erfährt.
Wie klar sein wird, erfordert das stumme Piano die Veränderung des
Zeitpunktes des Entweichens zwischen dem akustischen Klangbetriebszustand und dem
stummen Betriebszustand bzw. Stummschaltungsbetriebszustand, und der Anschlag
2g und die Hilfsauslösepuppe 2h machen eine stumme Darbietung
möglich. Jedoch trifft man ein Problem bei dem stummen Piano bzw. Stummschaltungspiano
des Standes der Technik dahingehend an, dass der Auslösepuppenmechanismus des Standes
der Technik die Nachrüstungsarbeit von einem akustischen Piano zu einem stummen
Piano bzw. Stummschaltungspiano schwierig macht. Im Detail heißt dies, dass Anwender,
die schon akustische Pianos haben, ihre akustischen Pianos zu dem stummen Piano
bzw. Stummschaltungspiano nachrüsten möchten. Ein elektronisches Klangerzeugungssystem,
der Hammerstopper 5 und die Hilfsauslösepuppen 2h werden zu dem
akustischen Piano hinzugefügt, und die üblichen Stoßzungen werden durch die Stoßzunge
2b ersetzt. Obwohl die Montage des elektronischen Klangerzeugungssystems,
des Hammerstoppers 5 und der Hilfsauslösepuppen 2h nicht schwierig
ist, ist das Ersetzen der üblichen Stoßzungen gegen die Stoßzungen 2b zeitaufwändig,
da der Arbeiter die Betätigungseinheiten bzw. Tastenmechaniken auseinander bauen
muss und die Teile wiederum zu den Betätigungseinheiten zusammenbauen muss. Die
Betätigungseinheiten sind bezüglich ihrer Anzahl gleich der Anzahl der schwarzen/weißen
Tasten. Bei einem üblichen Piano bzw. Flügel bilden 88 Tasten die Tastatur
1, und der Montagearbeiter nimmt die 88 Betätigungseinheiten auseinander
und baut die Stoßzungen 2b und die anderen Teile in die 88 Betätigungseinheiten
erneut ein. Nach der Montagearbeit reguliert der Arbeiter die Distanz zwischen den
Vorderteilen 2f und den Auslösepuppen 2c und die Spalte zwischen
den Anschlägen 2g und den Hilfsauslösepuppen. Somit ist ziemlich viel Arbeit
zur Nachrüstung erforderlich und bewirkt, dass das Nachrüsten zum stummen Piano
teuer ist.
Der Anmelderin/Eigentümerin Yamaha Corporation gehört diese Erfindung,
die in der europäischen Patentanmeldung EP
1 156 472 A2, die unter Beanspruchung der Priorität auf der Grundlage der
japanischen Patentanmeldung Nr. 2000-148717 eingereicht wurden. Der dort offenbarte
Auslösepuppenmechanismus hat eine Auslösepuppenstange, die mit dem Umschaltmechanismus
verbunden ist, und die Distanz zwischen der Stoßzunge und der Auslösepuppenstange
wird durch Verwendung des Einstellmechanismusses geregelt. Der Einstellmechanismus
steht in den Raum vor den Betätigungsmechanismen vor, so dass ein Klavierstimmer
leicht die Distanz auf den entsprechenden Wert einstellt, und zwar
unter Verwendung des Einstellmechanismusses. Jedoch werden die Anschläge auf dem
Fußteil der Stoßzunge zusammen mit dem Vorderteil ausgebildet, und die Stoßzunge
kommt vom Hammer frei, wenn entweder der Vorderteil oder der Anschlag in Kontakt
mit der Auslösepuppe oder der Auslösestange gebracht wird.
Ein Hilfsauslösepuppenmechanismus ist in der Druckschrift
US 5 557 052 A offenbart. Der dort
offenbarte, herkömmliche Hilfsauslösepuppenmechanismus umfasst ein drehbares Schaft-
oder Wellenglied, einen Vorsprung und eine Polsterlage. Die Polsterlage ist an der
Spitze des Vorsprungs befestigt, und der Vorsprung ragt von dem drehbaren Wellenglied
nach unten. Das drehbare Wellenglied kann geschwungen bzw. geschwenkt werden, so
dass die Polsterlage in die und aus der Bahn des Fußteils der Stoßzunge bewegt wird.
Die relative Position zwischen dem drehbaren Wellenglied, den Vorsprung, und der
Polsterlage einerseits und den Fußteilen andererseits kann sich unbeabsichtigt ändern,
beispielsweise über einen längeren Zeitraum hinweg nach der Auslieferung an den
Kunden. Die Einstellarbeit ist jedoch sehr schwierig, da der Arbeiter den Hilfsauslösepuppenmechanismus
durch längeres Probieren zu einer bestimmten Position bewegt, wo das Freikommen
zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgt.
In der Druckschrift US 5 602
351 A sind verschiedene Arten von Zeitpunktsveränderungseinrichtungen offenbart.
Abstandshalter, ein Nockenglied und eine Spalteinstellvorrichtung werden verwendet
zum Einstellen des Zeitpunkts des Freikommens. Die Abstandshalter werden nicht in
Kontakt mit den Stoßzungen gebracht; die Abstandshalter werden in Kontakt mit dem
Vorsprung gebracht, wo auch die Auslösepuppe in Kontakt gebracht wird; und das Nockenglied
und die Spalteinstellvorrichtung werden nicht in Kontakt mit der Stoßzunge gebracht.
Ferner ist ein weiterer herkömmlicher Hilfsauslösepuppenmechanismus offenbart. Jedoch
sind dort zwei Vorsprünge auf den Fußteilen der Stoßzunge notwendig.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Merkmale und Vorteile des Tastenmusikinstrumentes, des Stummschaltungssystems
und des Auslösepuppenmechanismusses werden klarer aus der folgenden Beschreibung
verständlich, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zusehen ist, in
denen die Figuren folgendes darstellen:
1 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
des stummen Pianos des Standes der Technik zeigt;
2 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
eines wichtigen Teils eines stummen Pianos gemäß der vorliegenden Erfindung in einer
freien Position zeigt;
3 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
des wichtigen Teils des stummen Pianos in einer Blockierungsposition zeigt;
4 ist eine bruchstückhafte Perspektivansicht,
die die Struktur eines Umschaltmechanismuses zeigt, der in einem stummen System
bzw. Stummschaltungssystem vorgesehen ist;
5 ist eine bruchstückhafte Perspektivansicht,
die die Struktur eines Halters zeigt, der einen Teil des Umschaltmechanismuses bildet;
6 ist eine teilweise aufgeschnittene
Vorderansicht, die einen Einstellmechanismus zeigt, der in den
Halter eingebaut ist;
7 ist eine Perspektivansicht, die den
Halter und den Einstellmechanismus zeigt;
8A und 8B
sind Seitenansichten, die Dämpfungssäulen zeigen, für die eine Einstellung erforderlich
ist;
9 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
10 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
11 ist eine Seitenansicht, die die Struktur
von noch einem weiteren stummen Piano gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
Erstes Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf die 2 und 3
der Zeichnungen weist ein stummes Piano bzw. Stummschaltungspiano, das die vorliegende
Erfindung verkörpert, im Großen und Ganzen ein akustisches Piano 6 und
ein stummes System bzw. Stummschaltungssystem 7 auf. In diesem Fall ist
das akustische Piano ein Piano bzw. Flügel und weist eine Tastatur 6a auf,
weiter einen Betätigungsmechanismus bzw. eine Tastenmechanik 6b, Hammeranordnungen
13, einen (nicht gezeigten) Dämpfermechanismus und Saiten S. Auf der anderen
Seite weist das Stummschaltungssystem 7 einen Hammerstopper 30a
auf, und ein elektronisches Klangerzeugungssystem 30b. Während ein Pianist
ein Musikstück auf der Tastatur 6a mit den Fingern spielt, treiben die
Betätigungsmechanismen 6b selektiv die Hammeranordnungen 13 zur
Drehung über den Entweichungspunkt an. Wenn der Hammerstopper 30a in einer
freien Position ist, schlagen die Hammeranordnungen 13 die assoziierten
Saiten S an, und die Saiten S schwingen zur Erzeugung von Pianotönen. Wenn andererseits
der Hammerstopper 30a in einer Blockierungsposition ist, prallen die Hammeranordnungen
13a auf dem Hammerstopper 30a zurück, und zwar ohne irgendeine
Unterbrechung durch den Hammerstopper 30a, und kehren zu den Ruhepositionen
zurück. Das elektronische Klangerzeugungssystem 30b überwacht die Hammeranordnungen
13 und erzeugt elektronische Töne entsprechend den zu erzeugenden Pianotönen.
Somit tritt das stumme Piano selektiv in den akustischen Klangbetriebszustand (siehe
2) und in den stummen Betriebszustand ein (siehe
3).
In der folgenden Beschreibung bezeichnet der Ausdruck "vorne" eine
Position näher an einem Pianisten, der vor dem akustischen Piano sitzt, als eine
Position, die mit dem Ausdruck "hinten" bezeichnet ist. Der "Vorderteil" ist auf
der rechten Seite der 2 und 3,
und der "Hinterteile" ist auf der linken Seite in den Figuren. Der Ausdruck "seitlich"
zeigt die Richtung senkrecht zu den Blättern an, auf denen die 2
und 3 aufgezeichnet sind, und die Richtung
von "vorne nach hinten" ist senkrecht zur seitlichen Richtung, das heißt die Richtung
von der hinteren Position zur vorderen Position.
Die Tastatur 6a wird durch schwarze Tasten und weiße Tasten
10a gebildet, und der Betätigungsmechanismus 6b hat mehrere Betätigungseinheiten,
die mit den schwarzen Tasten bzw. den weißen Tasten 10a assoziiert sind.
Die schwarzen/weißen Tasten 10a sind in dem wohlbekannten Muster ausgelegt,
und sind in seitlicher Richtung angeordnet. Jede der schwarzen/weißen Tasten
10a ist mit Bezug auf eine Balance- bzw. Auslösepuppenschiene
10b drehbar, und zwar mittels eines Balance- bzw. Ausgleichsstiftes
10c. Die schwarzen/weißen Tasten 10a sind mit dem (nicht gezeigten)
Dämpfermechanismus genauso wie mit dem Betätigungsmechanismus 6b assoziiert.
Ein Kapstanknopf bzw. eine Pilote steht vom hinteren Teil von jeder schwarzen/weißen
Taste 10a vor und wird in Kontakt mit der assoziierten Betätigungseinheit
gehalten. Ein Fänger 15a ist am hinteren Endteil der schwarzen/weißen Taste
10a befestigt und steht darauf aufrecht. Der Fänger 15a nimmt
die assoziierte Hammeranordnung 13 auf, die auf der assoziierten Saite
S oder dem Hammerstopper 30a zurück geprallt ist. Wenn ein Pianist Kraft
auf dem vorderen Teil der schwarzen/weißen Tasten 10a ausübt, sinkt der
vordere Teil ab, und entsprechend wird der hintere Teil angehoben. Dann betätigt
die heruntergedrückte Taste 10a die assoziierte Betätigungseinheit durch
die Pilote 14 und beabstandet den assoziierten Dämpfer von der Saite S.
somit wird die Kraft durch die heruntergedrückte Taste 10a auf den assoziierten
Dämpfer genauso wie auf die assoziierte Betätigungseinheit übertragen.
Die Betätigungseinheiten werden durch eine Hebegliedschiene
15b getragen, die wiederum von Betätigungsbügeln 15c getragen
wird. Die Betätigungsbügel 15c sind auf einem (nicht gezeigten) Tastenrahmen
vorgesehen und sind voneinander in seitlicher Richtung beabstandet. Jede der Betätigungseinheiten
weist einen Hebegliedflansch 11a auf, eine Hebegliedanordnung
11b, eine Stoßzunge 12, einen Wiederholungshebelflansch
16, einen Wiederholungshebel 17a und eine Wiederholungsfeder
17b. Der Hebegliedflansch 11a ist an der Hebegliedschiene
15b befestigt und ist darauf aufrecht. Die Hebegliedanordnung
11b ist schwenkbar an ihrem hinteren Teil mit den Hebegliedflansch
11a verbunden, und die Pilote 14 wird in Kontakt mit der Unterseite
der Hebegliedanordnung 11b gehalten. Der Wiederholungshebelflansch
16 ist an dem Zwischenteil der Hebegliedanordnung 11b befestigt
und ist auf der Hebegliedanordnung 11b aufrecht. Der Wiederholungshebel
21 ist drehbar mit dem oberen Endteil des Wiederholungshebelflansches
16 verbunden.
Die Stoßzunge 12 ist mit dem vorderen Endteil der Hebegliedanordnung
11b an einem gebogenen Teil mittels eines Stiftes angeschlossen und hat
einen relativ langen Schenkelteil 12a und einen relativ kurzen Fußteil
12b. Ein Loch 17a ist im vorderen Teil des Wiederholungshebels
17a ausgebildet, und der relativ langen Schenkelteil 12a ist in
das Loch 17a eingeführt. Die Wiederholungsfeder 17b ist zwischen
dem Wiederholungshebel 17a und der Stoßzunge 12 vorgesehen und
drückt die Stoßzunge 12 zu jedem Zeitpunkt gegen den Uhrzeigersinn. Ein
Vorderteil 12Ba ist in dem relativ kurzen Fußteil 12B ausgebildet.
Es ist kein Anschlag ausgeformt. Die Oberfläche des relativ kurzen Fußteils
12B ist zwischen den gebogenen Teil und dem Vorderteil 12Ba flach.
Somit ist die Stoßzunge 12 die Gleiche wie die Stoßzunge eines üblichen
Pianos bzw. Flügels. Ein doppelter Auslösepuppenmechanismus 23 sorgt dafür,
dass die Stoßzungen 12 von den assoziierten Hammeranordnungen
13 entweichen, die im folgenden im Detail beschrieben wird.
Eine Schaftflanschschiene 18 wird durch die Betätigungsbügel
15c getragen und erstreckt sich in seitlicher Richtung. Die Hammeranordnungen
13 werden schwenkbar durch die Schaftflanschschiene 18 getragen
und stehen davon nach hinten vor. Die Hammeranordnung 13 weist einen Hammerschaftflansch
19 auf, einen Hammerkopf 20, einen Hammerschaft 21 und
eine Hammerrolle 22. der Hammerschaftflansch 19 ist an der Schaftflanschschiene
18 mittels eines Bolzens bzw. einer Schraube befestigt, und der Hammerschaft
21 ist schwenkbar mit dem Hammerschaftflansch 19 verbunden. Der
Hammerkopf 21 ist an dem vorderen Ende des Hammerschaftes 21 befestigt
und ist auf den assoziierten Satz von Saiten S gerichtet. Die Hammerrolle
22d ist mit dem Hammerschaft einundzwanzig verbunden und steht von der
Unterseite des Hammerschaftes 21 vor. Obwohl das vordere Ende des Schenkelteil
12A in Kontakt mit der Hammerrolle 22 bis zu einem Entweichungsvorgang
der Stoßzunge 12 gehalten wird, wird die Hammerrolle 22 von dem
Schenkelteil 12A verlassen, nachdem die Hammeranordnung 13 die
freie Drehung beginnt. Beim Anschlagen des Satzes von Saiten S prallt der Hammerkopf
20 auf den Satz von Saiten S zurück, und der Hammerkopf 20 wird
von dem Fänger 15a aufgenommen. Nachdem die heruntergedrückte Taste
10 losgelassen wurde, wird der Schenkelteil 12A wieder in Kontakt
mit der Hammerrolle 22 gebracht.
Eine Auslösepuppenleiste 119 ist an der Schaftflanschschiene
18 mittels Bolzen bzw. Schrauben 153 befestigt und erstreckt sich
in seitlicher Richtung. Der doppelte Auslösepuppenmechanismus 23 weist
mehrere Auslösepuppen 23a auf, mehrere Auslösepuppenstangen 223,
Dämpfungssäulen 223a, einen Umschaltmechanismus 300 und einen
Einstellmechanismus 305. Die Auslösepuppen 23a bilden jeweils
Teile der Betätigungseinheiten. Andererseits bilden die Vielzahl von Auslösepuppenstangen
223 die Dämpfungssäulen 223a, ein Umschaltmechanismus
300 und ein Einstellmechanismus 305 insgesamt einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus,
der in dem stummen System 7 vorgesehen ist.
Die Auslösepuppenstangen 223 sind in den Räumen zwischen
den Betätigungsbügeln 15c vorgesehen. Die Auslösepuppenstangen
223 können durch eine einzige Auslösepuppenstangen oder durch eine Vielzahl
von Sätzen von Auslösepuppenstangen eingerichtet werden. In diesem Fall werden die
schwarzen/weißen Tasten 10 in drei bezüglich der Höhe getrennte Teile aufgeteilt,
das heißt einem höher liegenden Teil, einen in der Mitte liegenden Teil und einen
niedriger liegenden Teil, und ein Paar von Auslösepuppenstangen 223 ist
jedem der drei bezüglich der Höhe getrennten Teile zugeordnet. Entsprechend sind
sechs Auslösepuppenstangen 223 in dem Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
vorgesehen. Die Dämpfungssäulen 223a sind an den Unterseiten der jeweiligen
Auslösepuppenstangen 223 befestigt, und liegen gewissen gebieten der Oberseiten
der relativ kurzen Fußteile 12B der Stoßzungen 12 gegenüber. Das
gewisse Gebiet ist ungefähr in der Mitte der Oberseite zwischen den gebogenen Teil
und dem Vorderteil 12Ba. Der Einstellmechanismus 305 ist für die
Auslösepuppenstangen 223 vorgesehen, und wird verwendet, um den Spalt zwischen
den Dämpfungssäulen 223a und den Oberseiten der assoziierten Stoßzungen
12 zu regeln, wie im folgenden im Detail beschrieben wird.
Die Auslösepuppen 27b hängen von der Auslösepuppenschiene
23a mittels Schrauben 23b und sind in den Vorderteilen
12Ba der assoziierten Stoßzungen 12 gegenüber. Der Spalt zwischen
jeder der Auslösepuppen 23a und dem assoziierten Vorderteil 12Ba
ist variabel durch drehen der Auslösepuppe 23a um die Schraube
23b.
Es wird angenommen, dass ein Pianist die schwarze/weiße Taste
15a herunterdrückt. Die Pilote 14 drückt die Hebegliedanordnung
11b nach oben und erzeugt eine Drehung der Hebegliedanordnung
11b um den Hebegliedflansch 11a gegen den Uhrzeigersinn. Die Stoßzunge
12 wird zusammen mit der Hebegliedanordnung 11b ohne irgendeine
Relativdrehung der Hebegliedanordnung 11b gedreht. Der Schenkelteil
12A drückt auf die Hammerrolle 22 und erzeugt eine Drehung des
Hammerschaftes 21 und des Hammerkopfes 20 um den Hammerschaftflansch
19. Wenn der Vorderteil 12Ba in Kontakt mit der
assoziierten Auslösepuppe 23a gebracht wird, erzeugt die Reaktionen von
der Auslösepuppe 23a die Drehung der Stoßzunge 12 um die Hebegliedanordnung
11b. Dann entweicht die Stoßzunge 12 von der Hammerrolle
22, und der Schenkelteil 12A stößt die Hammerrolle 22
an. Der Entweichungsvorgang erzeugt die freie Drehung der Hammeranordnung
13, und der Hammerkopf 20 prallt entweder auf den Hammerstopper
30a oder auf den Saiten zurück, und zwar abhängig vom Betriebszustand.
Der doppelte Auslösepuppenmechanismus 23 bildet einen Teil
des stummen Systems 7 außer den Auslösepuppen 23a. Aus diesem
Grund werden die Auslösepuppenstangen 223, die Dämpfungssäulen
223a, der Umschaltmechanismus 300 und der Einstellmechanismus
305, das heißt der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, im folgenden im
Detail zusammen mit dem Hammerstopper 30a und dem elektronischen Klangerzeugungssystem
30b beschrieben.
Zuerst werden der Hammerstopper 30a und das elektronische
Klangerzeugungssystem 30b kurz beschrieben. Der Hammerstopper
30a weist eine Welle 33A auf, Stoßaufnehmer 33b, Bügel
33C und eine Betätigungsvorrichtung 33d. Die Welle erstreckt sich
seitlich über die Hammerschäfte 21 und ist mit der Betätigungsvorrichtung
33D an ihrem einen Ende verbunden. Die Bügel 33C sind an der Welle
33A in Intervallen befestigt, und die Stoßaufnehmer 33B sind jeweils
an den Bügeln 33C gesichert. In diesem Fall wird die Betätigungsvorrichtung
33D durch einen Elektromotor gebildet. Der Elektromotor 33D hält
die Stoßaufnehmer 33B nach vorne gerichtet, wie in 2
gezeigt. Der Hammerstopper 30a ist außerhalb der Laufbahnen der Hammerschäfte
21 und ist entsprechend in der freien Position. Die Betätigungsvorrichtung
33D dreht die Welle 33A im Uhrzeigersinn. Dann treten die Stoßaufnehmer
33B in die Laufbahnen der Hammerschäfte 21, und der Hammerstopper
30a wird in die Blockierungsposition umgeschaltet.
Das elektronische Klangerzeugungssystem 30b weist mehrere
(nicht gezeigte) Tastensensoren auf, mehrere Hammersensoren 33E, eine Steuervorrichtung
33F und ein Klangsystem mit einem Kopfhörer 33G. Die (nicht gezeigten)
Tastensensoren sind unter der Tastatur 6a vorgesehen und melden die gegenwärtigen
Tastenpositionen der assoziierten schwarzen/weißen Tasten 10 an die Steuervorrichtung
33F. Andererseits sind die Hammersensoren 33F jeweils mit den
Hammeranordnungen 13 assoziiert und melden die gegenwärtigen Hammerpositionen
der assoziierten Hammeranordnungen 13 an die Steuervorrichtung
33F. Die Steuervorrichtung 30b weist einen Datenprozessor und
einen Tongenerator auf. Die Tastensensoren und die Hammersensoren 33E sind
parallel zu einer Schnittstelle des Datenprozessors verbunden, und der Datenprozessor
analysiert die Tastenbewegung und die Hammerbewegung auf der Grundlage der gegenwärtigen
Tastenpositionen und der gegenwärtigen Hammerpositionen zur Erzeugung von den Musikdatencodes.
Die Musikdatencodes werden an den Tongenerator geliefert. Der Tongenerator erzeugt
ein analoges Audiosignal aus den Musikdatencodes und liefert das analoge Audiosignal
an den Kopfhörer 33G. Der Kopfhörer 33G wandelt das analoge Audiosignal
in die elektronischen Töne um.
Wie zuvor beschrieben sind die Dämpfungssäulen 223a jeweils
an den Unterseiten der Auslösepuppenstangen 223 befestigt, und werden in
die Laufbahnen der Oberseiten der Fußteile 12B hinein bewegt und aus diesem
heraus. Der Umschaltmechanismus 300 hält die Dämpfungssäulen
223a außerhalb der Laufbahnen der Fußteile 12B in der freien Position,
und die Vorderteile 12Ba werden in Kontakt mit den Auslösepuppen
23a gebracht, bevor die Oberseiten die Dämpfungssäulen 223a erreichen.
Wenn der Umschaltmechanismus 300 für die Blockierungsposition manipuliert
wird, werden die Dämpfungssäulen 223a in die Laufbahnen der Fußteile
12B bewegt, und die Oberseiten der Fußteile 12B und die Vorderteile
12Ba werden gleichzeitig in Kontakt mit den Dämpfungssäulen 223a
bzw. den Auslösepuppen 23a gebracht. Die Spalte zwischen den Vorderteilen
12Ba und den Auslösepuppen 23a sind derart eingestellt, dass der
Pianist das Tastengefühl genauso fühlt wie jenes des Standardpianos. Die Reaktionen
von der Dämpfungssäule 223a erzeugt die Drehung der Stoßzunge
12 mit größerer Winkelgeschwindigkeit als die Drehung der Stoßzunge
12 im akustischen Klangbetriebszustand, da das gewisse Gebiet auf der Oberseite
näher an dem gebogenen Teil ist als der Vorderteil 12Ba. Somit beschleunigen
die Dämpfungssäulen 223a und die Oberseiten der Fußteile 12B das
Entweichen von den Stoßzungen 12 von den Hammeranordnungen 13
und verhindern, dass die Hammerschäfte 21 zwischen den Stoßzungen
12 und den Stoßaufnehmern 33B eingeklemmt werden. Anders gesagt
machen die Dämpfungssäulen 223a und die Fußteile 12B die Distanz
zwischen dem Hammerkopf 20 bei der Vollendung der Entweichungsvorgänge
und den Saiten S breiter als die Distanz bei den stummen Piano des Standes der Technik.
Die Dämpfungssäulen 223a haben einen kreisförmigen Querschnitt
und werden aus elastischen Material geformt. Die Dämpfungssäulen 223a können
aus Faserbündeln gebildet werden. Anderenfalls können die Dämpfungssäulen
223a aus Filz, einem schwammartigen zellenförmigen Gummi oder aus Tuch
geformt sein. Somit sind die Dämpfungssäulen 223a elastisch verformbar
und nehmen das Geräusch beim Kontakt mit den Fußteilen 12B auf.
Es wird im folgenden eine Beschreibung des Umschaltmechanismuses
300 und des Einstellmechanismusses 305 mit Bezugnahme auf die
4,5 und
6 dargelegt. Der Umschaltmechanismus
300 ist in dem Raum unter der Auslösepuppenschiene 119 vorgesehen,
und ist mit den Auslösepuppenstangen 223 verbunden. Der Umschaltmechanismus
300 wird verwendet, um gleichzeitig die Auslösepuppenstangen
223 zwischen einer ersten Winkelposition und einer zweiten Winkelposition
umzuschalten. Die Dämpfungssäulen 223a in der ersten Winkelposition sind
außerhalb der Laufbahnen der Fußteile 12B. Wenn jedoch der Umschaltmechanismus
für die zweite Winkelposition manipuliert ist, werden die Dämpfungssäulen
223a in die Laufbahnen der Fußteile 12B bewegt. Somit entsprechen
die erste Winkelposition und die zweite Winkelposition der freien Position und der
Blockierungsposition, und der Elektromotor 33D wird gemeinsam von dem Hammerstopper
30a und dem Umschaltmechanismus 300 verwendet. Wenn der Elektromotor
33D den Hammerstopper 30a in die freie Position umschaltet, bewirkt
der Elektromotor 33D, dass der Umschaltmechanismus 300 die Dämpfungssäulen
223a in die erste Winkelposition umschaltet. In ähnlicher Weise schaltet
der Elektromotor 33D gleichzeitig den Hammerstopper 30a und die
Dämpfungssäulen 223a in die Blockierungsposition und die zweite Winkelposition.
Der Umschaltmechanismus 300 weist eine Welle 150
auf, weiter Lagereinheiten 154, Halter 161 und eine Verbindungsanordnung
151/152. Die Verbindungsanordnung 151/152 ist
durch einen geeigneten (nicht gezeigten) Wandler zur Umwandlung einer Drehung in
eine gerade Winkelbewegung mit dem Elektromotor 33D verbunden. Anderenfalls
können die Verbindungsanordnung 151/152 und eine Verbindungsanordnung
den des Hammerstoppers 30a mit einem Griff- oder einem Fußpedal verbunden
sein, um gleichzeitig den Hammerstopper 30a und den Umschaltmechanismus
300 zwischen der freien bzw. ersten Winkelposition und der blockierenden
bzw. zweiten Winkelposition umzuschalten.
Die Welle 150 erstreckt sich in seitlicher Richtung und wird
drehbar durch die Schaftflanschschiene 18 mittels der Lagereinheiten
154 getragen. Jede der Lagereinheiten 154 hat ein kurzes Plattenglied
154a, ein langes Plattenglied 154b und ein Abdeckplattenglied
154c. Die Länge des kurzen Plattengliedes 154a ist ungefähr gleich
der Breite der Vorderseite der Schaftflanschschiene 18, und ein Durchgangsloch
ist in dem kurzen Plattenglied 154a ausgebildet. Das lange Plattenglied
154b ist ungefähr bezüglich der Länge gleich dem Abdeckplattenglied
154c und das Abdeckplattenglied 154c hat im allgemeinen die Form
des Buchstabens Omgea (&OHgr;). Zwei Durchgangslöcher werden in dem langen Plattenglied
154b ausgebildet, und es werden auch zwei Durchgangslöcher in den beiden
Seiten teilen des Abdeckplattengliedes 154c ausgebildet. Die Durchgangslöcher
in dem langen Plattenglied 154b sind gleich beabstandet zu den Durchgangslöchern,
die in dem Abdeckplattenglied 154c ausgeformt sind, und sind entsprechend
damit ausgerichtet. Ein Paar von weiblichen Bolzenlöchern 154d ist in der
Schaftflanschschiene 18 ausgebildet und ist zu beiden Seitenflächen der
Vorderseite der Schaftflanschschiene 18 aufgenommen. Das kurze Plattenglied
154a, das lange Plattenglied 154b und das Abdeckplattenglied
154c sind auf der Vorderseite der Schaftflanschschiene 18 laminiert,
und die Welle 150 ist sandwichartig zwischen dem langen Plattengliedern
154b und dem Abdeckplattenglied 154c aufgenommen. Das Durchgangsloch
in dem kurzen Plattenglied 154a, das obere Durchgangsloch in dem langen
Plattenglied 154b und das obere Durchgangsloch des Abdeckplattengliedes
154c sind mit dem weiblichen Bolzenloch 154d ausgerichtet, und
ein langer Bolzen bzw. eine lange Schraube 153a ist in das weibliche Bolzen-
bzw. Schraubenloch 154d eingeschraubt. Eine kurze Schraube 153b
ist weiter in das Durchgangsloch in dem langen Plattenglied 154b und das
Durchgangsloch in dem Abdeckplattenglied 154c eingeschraubt. Die kurzen
Plattenglieder 154a, die langen Plattenglieder 154b und die Abdeckplattenglieder
154c sind zu den Lagereinheiten 154 zusammengebaut, die an die
Schaftflanschschiene 18 angeschraubt sind. Somit wird die Welle
150 drehbar durch die Schaftflanschschiene 18 durch die Lagereinheiten
154 unterstützt.
Die Verbindungsanordnung 151/152 weist einen Arm
151 und ein Verbindungsglied 152 auf (siehe 2
und 3). Der Arm 151 ist an seinem
oberen Ende an der Welle 150 befestigt, und das Verbindungsglied
152 ist drehbar mit dem unteren Ende des Arms 151 verbunden. Das
Verbindungsglied 152 ist wiederum durch äußere Verbindungsglieder mit dem
Wandler für eine Umwandlung einer Drehung in eine geradlinige Bewegung verbunden.
Anderenfalls ist das Verbindungsglied 152 mit dem Griff oder dem Fußpedal
verbunden.
Die Halter 161 werden durch die Welle 150 in Intervallen
gehalten und stehen von der Welle 150 nach hinten vor. Jedes Paar von Haltern
161 ist mit der Auslösepuppenstangen 223 assoziiert. Die hinteren
Endteile der Halter 161 sind an beiden Endteilen der Auslösepuppenstangen
223 befestigt, und die Dämpfungssäule 223a ist an der Unterseite
der Auslösepuppenstange 223 befestigt.
Jeder der Halter 161 hat eine Armplatte 161a, ein
Ringglied 161b, Bolzen 161c und eine Hülsenauskleidung
161d. Ein kreisförmiges Loch ist in der Armplatte 161a ausgebildet,
und das Ringglied 161 bist an der Armplatte 161a derart befestigt,
dass das kreisförmige Loch mit einem darin ausgebildeten Durchgangsloch
161e ausgerichtet ist. Die Hülsenauskleidung 161d ist mit der
Innenseite des Ringgliedes 161b verbunden, und das Durchgangsloch
161e hat einen dünnen Durchmesser, der ungefähr gleich dem Außendurchmesser
der Welle 150 ist. Die Welle 150 läuft durch das kreisförmige
Loch und Durchgangsloch 161e, und die Hülsenauskleidung 161d gestattet,
dass die Halter 161 sanft um die Welle 150 gedreht werden. Die
Armplatte 161a steht von der Welle 150 nach hinten vor und ist
an den Auslösepuppenstangen 223 mittels der Schraube 161c befestigt.
Somit werden die Auslösepuppenstangen 223 durch die Welle 150
mittels der Halter 161 gehalten.
Der Einstellmechanismus 305 weist drehbare Winkelglieder
160 auf, Einstellschraube 170, stationäre Bügel 180,
Bügeleinstellschrauben 180b und Kappen 170c (siehe 7).
In diesem Fall steht der stationäre Bügel 180 geringfügig in Richtung der
Mittellinie der Welle 150 vor. Der vorstehende Teil ist mit 180a
bezeichnet. Somit ist der stationäre Bügel 180 breit genug, um die Welle
stabil zutragen. Ein Paar von Einstelleinheiten ist mit jeder der Auslösepuppenstangen
223 assoziiert. Jeder stationäre Bügel 180, jedes drehbare Winkelglied
160, jede Einstellschraube 170, jede Bügeleinstellschrauben
180b und jede Kappe 170c sind zu einer der Einstelleinheiten zusammengebaut,
die an einem Endteil der Auslösepuppenstange 223 vorgesehen ist, und ein
weiterer stationäre Bügel 180, ein weiteres drehbares Winkelglied
160, eine weitere Einstellschraube 170, eine weitere Bügeleinstellschraube
180b und eine weitere Kappe 170c sind zu einer weiteren Einstelleinheit
zusammengebaut, die an dem anderen Endteil der Auslösepuppenstange 223
vorgesehen ist. Somit ist das Paar von Einstelleinheiten an beiden Endteilen von
jeder der Auslösepuppenstangen 223 vorgesehen. Die Einstelleinheiten sind
bezüglich der Struktur einander ähnlich, und nur eine Einstelleinheit, die an der
rechten Seite vorgesehen ist, wird im folgenden detailliert dargestellt.
Das Paar von Einstelleinheiten erzeugt eine Relativdrehung zwischen
den Haltern 161 und der Welle 150 zur Veränderung des Spaltes
zwischen den Fußteilen 12B und der assoziierten Dämpfungssäule
223a. Wie zuvor beschrieben wird der Halter 161 aufgeteilt in
die Armplatte 161a, das Ringglied 161b und die Bolzen bzw. Schrauben
161c. Der stationäre Bügel 180 hat eine Form wie eine "9" und
ist aufgeteilt in einen Ringteil 180c und einen flachen Teil
180d. Ein Durchgangsloch ist in dem Ringteil 180c ausgebildet.
Der Ringteil 180c ist mit einem Durchgangsloch 180e ausgebildet,
und das Durchgangsloch 180e ist bezüglich des Durchmessers geringfügig
größer als das Ringglied 161b. Aus diesem Grund wird der Ringsteil
161b drehbar in dem Durchgangsloch 180e des linken Teils
180c aufgenommen, wenn der stationäre Bügel 180 mit dem Halter
161 zusammengebaut wird. Der Ringteil 180c ist breiter als das
Ringglied 161b, und die linke Seitenfläche des Ringglieds 161b
wird in das Durchgangsloch 180e zurückgezogen. Das Durchgangsloch
180e liegt über dem Durchgangsloch 161e, und die Welle
150 läuft durch das Durchgangsloch 161e.
Ein Bolzenloch 180f ist weiter in dem Ringteil
180c ausgebildet, und die Bügeleinstellschraube 180b ist in das
Bolzenloch 180f eingeschraubt. Die Bügeleinstellschraube 180b
wird gegen die Welle 150 gepresst, und die Reaktion bewirkt, dass der stationäre
Bügel 180 gegen die Welle 150 gedrückt wird. Somit wird der stationäre
Bügel 180 an der Welle 150 mittels der Bügeleinstellschraube
180b gesichert. Entsprechend verändern der stationäre Bügel 180
und die Welle 150 nicht die Relativposition nach der Montage.
Ein Schraubenloch 180g ist in dem flachen Teil
180d ausgebildet, und die Einstellschraube 170 steht von dem flachen
Teil 180d nach vorne vor. Die Einstellschraube 170 hat einen mit
Gewinde versehenen Schaftteil, einen Kopfteil 170a, und einen dünne Kantenteil
170b. Der mit Gewinde versehene Schaftteil ist in das Schraubenloch
180g eingeschraubt. Der dünnen Kantenteil 170b steht von dem Plattenteil
180d nach vorne vor.
Das Winkelglied 160 ist drehbar mit der Armplatte
161a mittels eines Stiftes 160b verbunden, und der Stift
160b hat eine Mittellinie, die von der Mittellinie des Durchgangsloches
versetzt ist, das in dem Ringglied 161b ausgebildet ist. Das Winkelglied
160 hat einen vorstehenden Teil 160c, der von dem restlichen Teil
vorsteht, der in Kontakt mit dem Armglied 161a gehalten wird. Ein Schlitz
160d ist in dem vorstehenden Teil 160c ausgebildet und ist zur
linken Seite hin offen. Der Schlitz 160d hat eine geringfügig größere Breite
als der Durchmesser des mit Gewinde versehenen Schaftteils der Einstellschraube
170, ist jedoch kleiner als der Durchmesser des Kopfteils 170a.
Wenn der stationäre Bügel 180 an der Welle 150 befestigt ist,
steht der vorstehende Teil 160c dem flachen Teil 180d gegenüber,
und der Schlitz 160d ist mit dem Schraubenloch 180g ausgerichtet.
Aus diesem Grund läuft die Einstellschraube 170 durch den Schlitz
160d und ist in das Schraubenloch 180g eingeschraubt. Somit wird
die Einstellschraube 170 an ihrem vorderen Ende durch den stationären Bügel
180 und an ihrem Aufnahme- bzw. Lagerungsteil durch das drehbare Winkelglied
160 aufgehängt.
Der dünne Kantenteil 170b steht in den relativ breiten Raum
vor den Betätigungsmechanismen 6b vor, und ein Klavierstimmer kann leicht
die Einstellschraube bzw. den Stimmnagel 170 mit einem geeigneten Werkzeug
drehen, dass mit dem dünnen Kantenteil 170b in Eingriff steht.
Ein Innenraum 170d ist in der Kappe 170c definiert
und ist nach außen durch einen Schlitz 170e freigelegt die Breite des Innenraum
des 170d ist ungefähr gleich der gesamten Dicke des Kopfteils
170a, einer Hülsenauskleidung 170f und dem vorstehenden Teil
160c. Wenn die Kappe 170c zu dem Kopfteil 170a hingedrückt
wurde, der schon von dem drehbaren Winkelglied 160 und dem flachen Teil
180d getragen wurde, werden der Kopfteil 170a, die Hülsenauskleidung
170f und der vorstehende Teil 160c in dem Innenraum
170d der Kappe 170c aufgenommen. Somit werden der Kopfteil
170a und das drehbare Winkelglied 160 mittels der Kappe
170c verbunden, und die Kappe 170c verhindert, dass die Einstellschraube
170 von dem drehbaren Winkelglied 160 herunterfällt.
Es sei nun angenommen, dass ein Klavierstimmer die Einstellschrauben
170 dreht, um den Spalt zwischen den drehbaren Winkelglied 160
und den flachen Teilen 180d der stationären Bügel 180 auszuweiten,
so werden die Kopfteile 170a nach hinten bewegt, und drücken die drehbaren
Winkelglieder der 160 durch die Kappen 170c, da die Bügeleinstellschrauben
180B verhindern, dass die stationären Bügel 180 sich um die Mittellinie
der Welle 150 drehen. Die Kraft erzeugt nicht nur die Drehung der drehbaren
Winkelglieder 160 um die Stifte 160b, sondern auch die Drehung
der Armglieder 161 um die Welle 150. Die Halter 161 werden
im Uhrzeigersinn in 5 zusammen mit der Auslösepuppenstange
223 gedreht. Dies hat eine Steigerung des Spaltes zwischen der Dämpfungssäule
223a und den Fußteilen 12B der assoziierten Stoßzungen
12 zur Folgen.
Wenn andererseits der Klavierstimmer den Spalt zwischen der Dämpfungssäule
223a und den Fußteilen 12B verringert, dreht der Klavierstimmer
die Einstellschrauben 170 in der entgegengesetzten Richtung und verringert
den Spalt zwischen den drehbaren Winkelglieder dann 160 und den flachen
Teilen 180d. Die stationären Bügelglieder 180 verändern nicht
die relative Positionen der Welle 150. Die Einstellschrauben
170 werden weiter in die Schraubenlöcher 180g geschraubt. Die
Kopfteile 170a drücken die drehbaren Winkelglieder 160 zu den
flachen Teilen 180d mittels der Kappen 170c hin, und die Armglieder
161a werden zur Drehung gegen den Uhrzeigersinn angetrieben. Somit verringert
der Klavierstimmer den Spalt zwischen der Dämpfungssäule 223a und den Fußteilen
12B mittels der Einstelleinheiten.
Wenn ein Pianist ein Musikstück mit Pianotönen spielen möchte, weist
er den Elektromotor 33D an, die Ausgangswelle zu drehen, um den Hammerstopper
30a und die Dämpfungssäulen 223a in die freie Position bzw. die
erste Winkelposition umzuschalten. Die Welle 33A wird zur Drehung angetrieben,
und die Stoßaufnehmer werden aus den Laufbahnen der Hammerschäfte 21 bewegt.
Andererseits wird das Verbindungsglied 152 nach hinten gezogen, und der
Einstellhebel bzw. Auslösepuppenhebel 151 wird in den 2
und 3 im Uhrzeigersinn gedreht. Die Drehung
wird durch die Welle 150 und die Halter 161 zu den Auslösepuppenstangen
223 übertragen, und die Dämpfungssäulen 223a werden aus den Laufbahnen
der Fußteilen 12B bewegt. Somit wird das stumme Piano in einen akustischen
Klangbetriebszustand umgeschaltet, und der Pianist wird bereit zum Spielen.
Der Pianist drückt selektiv die schwarzen/weißen Tasten
10a zum Spielen herunter. Während der Pianist das Musikstück auf der Tastatur
6a spielt, wird angenommen, dass der Pianist eine der schwarzen/weißen
Tasten 10a herunterdrückt, die in 2 gezeigt
sind. Der Vorderteil der schwarzen/weißen Taste 10a senkt sich ab, und
entsprechend wird der hintere Teil angehoben. Die Kapstanschraube bzw. Pilote
14 drückt auf die Hebegliedanordnung 11b und erzeugt die Drehung
der Hebegliedanordnung 11b gegen den Uhrzeigersinn, und zwar um den Hebegliedflansch
11a herum. Die Stoßzunge 12 wird auch um den Hebegliedflansch
11a herum gedreht, und zwar ohne irgend eine Relativdrehung zur Hebegliedanordnung
11b, und drückt auf die Hammerrolle 22. Der Vorderteil
12Ba kommt näher und näher an die Auslösepuppe 23a. Der Vorderteil
12Ba erreicht die Auslösepuppe 23a früher als die Oberseite des
Fußteils 12B die Dämpfungssäule 223a erreicht. Wenn der Vorderteil
12Ba in Kontakt mit der Auslösepuppe 23a gebracht wird, erzeugt
die Reaktion die Drehung der Stoßzunge 12 um den vorderen Endteil der Hebegliedanordnung
11b im Uhrzeigersinn. Die Stoßzunge 12 entweicht von der Hammerrolle
22 mit einer relativ geringen Geschwindigkeit, und der Schenkelteil
12A stößt die Hammerrolle 22 an. Somit erzeugt der Entweichungsvorgang
eine freie Drehung der Hammeranordnung 13 im Uhrzeigersinn. Die Hammeranordnung
13 wird auf der Laufbahnen bewegt, und der Stoßaufnehmer 33b liegt
außerhalb der Laufbahnen. Aus diesem Grund erreicht der Hammerkopf 20 den
assoziierten Satz von Saiten S ohne irgendeine Unterbrechung des Hammerstoppers
30a. Der Hammerkopf 20 schlägt den Satz von Saiten S an. Die Saiten
S vibrieren und erzeugen den Pianoton.
Der Hammerkopf 20 prallt auf dem Satz von Saiten S zurück,
und der Fänger 15A nimmt die Hammeranordnung 13 auf. Wenn der
Pianist die heruntergedrückte taste 10a losläßt, sinkt die Pilote
14 zusammen mit dem hinteren Teil der losgelassenen Taste 10a
ab, und gestattet, dass die Hebegliedanordnung 11b im Uhrzeigersinn gedreht
wird. Entsprechend ist der Vorderteil 12Ba von der Auslösepuppe
23a beabstandet, und der Schenkelteil 12A gleitet in den Raum
unter der Hammerrolle 22.
Wenn der Pianist die Fingerbewegung auf der Tastatur 6a ohne
irgend einen Pianoton üben möchte, weist er den Elekromotor 33D an, die
Ausgangswelle in der entgegengesetzten Richtung zu drehen. Die Welle 33A
wird zur Drehung im Uhrzeigersinn angetrieben, und die Stoßaufnehmer 33b
treten in die Laufbahnen der Hammerschäfte 21 ein. Darüber hinaus wird
das Verbindungsglied 152 nach vorne gedrückt, und der Hebel 151
wird zur Drehung gegen dem Uhrzeigersinn angetrieben. Die Dämpfungssäulen
223a treten in die Laufbahnen der Fußteile 12B ein, und sind dazu
gegenüberliegend. Somit wird das stumme Piano in den stummen Betriebszustand umgeschaltet.
Während der Pianist seine Finger auf der Tastatur 6a bewegt,
wird angenommen, dass er die schwarze/weiße Taste 10a herunterdrückt, wie
in 3 gezeigt. Die heruntergedrückte Taste
10a bewirkt, dass die Pilote 14 die Hebegliedanordnung
11b nach oben drückt. Die Hebegliedanordnung 11b wird um den Hebegliedflansch
11a gedreht. Der Fußteil 12B kommt näher und näher an die Dämpfungssäule
223a und die Auslösepuppe 23a. Der Vorderteil 12Ba und
das gewisse Gebiet auf der Oberseite des Fußteils 12B werden gleichzeitig
in Kontakt mit der Auslösepuppe 23a und der Dämpfungssäule 223a
gebracht, und die Reaktion von der Dämpfungssäule 223a erzeugt die schnelle
Drehung der Stoßzunge 12 um den vorderen Endteil der Hebegliedanordnung
11b. Die Stoßzunge 12 entweicht von der Hammerrolle
22 mit einer relativ hohen Geschwindigkeit, da die Winkelgeschwindigkeit
in dem gewissen Gebiet größer ist als die Winkelgeschwindigkeit am Vorderteil
12Ba. Die Hammeranordnung 13 beginnt die freie Drehung und prallt
auf den Stoßaufnehmer 33b zurück, bevor der Satz von Saiten S angeschlagen
wird. Obwohl somit die Stoßzunge 12 von der Hammeranordnung 13
in den stummen Betriebszustand zum gleichen Zeitpunkt entweicht, wie die Stoßzunge
12 im akustischen Klangbetriebszustand, vollendet die Stoßzunge
12 den Entweichungsvorgang in dem stummen Betriebszustand früher, als die
Stoßzunge 12 diesen im akustischen Klangbetriebszustand vollendet. Während
die Stoßzunge 12 von der Hammerrolle 23 freikommt, wird die Hebegliedanordnung
11b weiter gedreht, und entsprechend wird der Schenkelteil 12A
nach oben bewegt. Der Schenkelteil 12A wird nur über eine kurze Distanz
im stummen Betriebszustand bewegt. Die Distanzen, über die der Schenkelteil
12A in den stummen Betriebszustand bewegt wird, ist geringer als die Distanzen,
über die der Schenkelteil 12A im akustischen Klangbetriebszustand bewegt
wird, da die Stoßzunge 12 den Entweichungsvorgang früher vollendet, als
in dem akustischen Klangbetriebszustand. Dies hat zur Folge, dass die Stoßzunge
12 weniger wahrscheinlich zwischen dem Hammerstopper 30a und der
Stoßzunge 12 eingezwängt wird. Darüber hinaus beginnt der Entweichungsvorgang
an dem gewissen Punkt auf der Laufbahnen der heruntergedrückten Taste
10a sowohl im akustischen Klangbetriebszustand als auch im stummen Betriebszustand,
und das Pianotastengefühl im stummen Betriebszustand ist das Gleiche wie im akustischen
Klangbetriebszustand.
Wenn der Pianist die schwarze/weiße Taste 10a herunterdrückt,
beginnen der (nicht gezeigte) Tastensensor und der Hammersensoren 33e die
Überwachung und liefern das Tastenpositionssignal und das Hammerpositionssignal
an den Datenprozessor der Steuervorrichtung 33F. Der Datenprozessor legt
die heruntergedrückte Taste 10a auf der Grundlage des Tastenpositionssignals/Hammerpositionssignals
fest, und berechnet die Hammergeschwindigkeit direkt bevor die Hammeranordnung
13 auf dem Stoßaufnehmer 33B zurückprallt. Der Datenprozessor
speichert diese Musikdateninformationen in Musikdatencodes, wie beispielsweise MIDI-Datencodes
(MIDI = Musical Instrument Digital Interface). Wenn die Hammeranordnung
13 über einen voebestimmten Punkt sofort vor dem Zurückprallen läuft, liefert
der Datenprozessor die Musikdatencodes, die für den Tastencode repräsentativ sind,
welcher der heruntergedrückten Taste 10a zugeordnet ist, weiter dem Note-an-Ereignis
und der Hammergeschwindigkeit des Tongenerators. Der Tongenerator erzeugt ein Audiosignal
und liefert das an den Kopfhörer 33G. Der Kopfhörer 33G wandelt
das Audiosignal in den elektrischen Ton um, und der Pianist überprüft die Fingerbewegung
durch die elektronischen Töne.
Wenn der Pian ist die heruntergedrückte Taste 10a losläßt,
kehrt die losgelassene schwarze/weiße Taste 10a zurück zur Ruheposition.
Die losgelassene Taste 10a läuft über eine vorbestimmte Positionen auf
dem Weg zur Ruheposition hin. Dann liefert der Datenprozessor die Musikdatencodes,
die für den Tastencode und das Note-aus-Ereignis repräsentativ sind, an den Tongenerator.
Der Tongenerator sorgt dafür, dass der elektronische Ton abnimmt.
Es wird angenommen, dass das stumme Piano für einen lange Zeit verwendet
worden ist. Die Dämpfungssäulen 223a werden unbeabsichtigt aus der geeigneten
Positionen in eine Position bewegt, die in 8a durch
Strich-Punkt-Linien angezeigt werden, und der Entweichungszeitpunkt im stummen Betriebszustand
liegt früher als der Entweichungszeitpunktes im akustischen Klangbetriebszustand.
Der Anwender merkt, dass das Tastengefühl ungewöhnlich ist. Eine Einstellung ist
erforderlich.
In dieser Situation müssen die Dämpfungssäulen 223a von der
gegenwärtigen Positionen nach oben bewegt werden. Ein Klavierstimmer greift in den
Raum vor dem Betätigungsmechanismus bzw. der Tastenmechanik 6b zu, ohne
diesen auf einen Arbeitstisch herauszunehmen, und dreht die dünnen Kantenteile
170b derart, dass die Kopfteilen 170a nach hinten bewegt werden.
Dies hat zur Folge, dass die Distanzen zwischen den Kopfteilen 170a und
den flachen Teilen 180d vergrößert werden. Die Kopfteilen 170a
üben eine Kraft auf die assoziierten Winkelglieder 160 durch die Kappen
170c aus. Die Stifte 160b halten die Winkelglieder 160
parallel zu den Einstellschrauben 170, und die tangentialen Kraftkomponenten
die erzeugen die Drehung der Armglieder 161 im Uhrzeigersinn. Entsprechend
werden die Auslösepuppenstangen 223 und die Dämpfungssäulen 223a im Uhrzeigersinn
gedreht, und kehren in die entsprechende Position zurück, die durch die durchgezogenen
Linien in 8A gezeigt werden.
Wenn andererseits die Dämpfungssäulen 223a von der geeigneten
Position beabstandet sind und an der Position sind, die in 8B
von den Strich-Punkt-Linien angezeigt werden, wird die Vollendung des Entweichens
im stummen Betriebszustand später. Im schlechtesten Fall wird der Hammerschaft
21 zwischen der Stoßzunge 12 und den Stoßaufnehmern
33B eingezwängt. Die Dämpfungssäulen 223a sollen nach unten bewegt
werden.
Der Klavierstimmer greift auf die dünnen Kantenteile 170b
des Raumes vor dem Tastenbetätigungsmechanismus 6b zu, und dreht die Einstellschrauben
170 derart, dass die dünnen Kantenteile 170b weiter von den flachen
Teilen 180d vorstehen. Die Distanzen zwischen den Kopfteilen
170a und den flachen Teilen 180d werden verringert, und die Kräfte
werden auf die winkelartigen Glieder 160 durch die Kappen 170c
ausgeübt. Die Stifte 160b halten die Winkelglieder 160 parallel
zu den Einstellschrauben 170, und die tangentialen Kraftkomponenten erzeugen
die Drehung der Halter 161 gegen den Uhrzeigersinn. Entsprechend werden
die Auslösepuppenstangen 223 und die Dämpfungssäulen 223a gegen
den Uhrzeigersinn gedreht und kehren zu den geeigneten Positionen zurück.
Die Distanze zwischen den Oberseiten der Fußteilen 12B und
den Dämpfungssäulen 223a wird abhängig von dem Winkel variiert, über den
sich die Einstellschrauben 170 drehen. Der Klavierstimmer kann die in den
8A und 8B gezeigten
Einstellarbeiten wiederholen, bevor die Auslösepuppenstangen 27c an den
geeigneten Positionen eingestellt werden. Jedoch muss der Klavierstimmer nicht den
Betätigungsmechanismus 6b zu einem Werktisch bewegen. Somit wird die Einstellarbeit
einfacher als die Einstellarbeit bei dem stummen Piano des Standes der Technik.
Wie aus der vorangegangenen Beschreibung klar werden wird, ist keine
spezielle Stoßzunge für den doppelten Auslösepuppenmechanismus 23 gemäß
der vorliegenden Erfindung erforderlich. Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen
wie die Stoßzungen des Standardpianos. Wenn der Hersteller das Piano in das Stummschaltungspiano
nachrüsten soll, benötigt er nur den Hammerstopper 30a, das elektronische
Klangerzeugungssystem 30b und den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, und
verändert die Nachrüstarbeit innerhalb relativ kurzer Zeitdauer, da die Arbeiter
nicht die Stoßzungen auswechseln. Wenn Pianos bzw. Flügel von unterschiedlichen
Herstellern gebaut werden, sind die Stoßzungen bezüglich der Größe und/oder der
Form unterschiedlich. Trotzdem sind der Hammerstopper 30a, das elektronische
Klangerzeugungssystem 30b und der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus standardisiert,
und zwar ungeachtet der Unterschiede unter den Stoßzungen. Somit werden die akustischen
Pianos wirtschaftlich zu Stummschaltungspianos umgebaut.
Darüber hinaus ist der Einstellmechanismus 305 gemäß der
vorliegenden Erfindung leicht zu manipulieren. Der Einstellmechanismus
305 gestattet es einem Klavierstimmer, die Dämpfungssäulen 223a
auf die Position einzustellen, wo die Stoßzungen 120 gleichzeitig in Kontakt
sowohl mit den Dämpfungssäulen 223a, als auch den Auslösepuppen
23a gebracht werden, ohne diese auf eine Werkbank herauszunehmen. Der Arbeiter
vollendet schnell die Einstellarbeit.
Obwohl die Einstellschrauben 170 hin und her bewegt werden,
ziehen die drehbaren Winkelglieder 160 die tangentialen Kraftkomponenten
heraus, die auf die Halter 161 auszuüben sind, und zwar aus der Kraft.
Der Mechanismus zur Umwandlung einer linearen Bewegung in eine Drehung das heißt
die Kombination des Winkelgliedes 160, des Stiftes 160b unter
der Kappe 170c sind ziemlich einfach und weniger mit Ärger behaftet.
Schließlich beschleunigt der doppelte Auslösepuppenmechanismus
23 das entweichen im stummen Betriebszustand ohne Veränderung des Tastengefühls.
Zweites Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 9 der Zeichnungen weist
ein weiteres stumme Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, ebenfalls
im Großen und Ganzen eine Piano bzw. einen Flügel 6 auf, und auch ein Stummschaltungssystem
7A. Das Piano bzw. der Flügel ist ähnlich dem Piano, dass in dem stummen
Piano eingebaut ist, dass das erste Ausführungsbeispiel darstellt, und die Komponententeile
sind mit den Bezugszeichen bezeichnet, die entsprechende Komponententeile des Pianos
des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnen, und zwar ohne detaillierte Beschreibung.
Das stumme System bzw. Stummschaltungssystem
7A weist auch den (nicht gezeigten) Hammerstopper auf, dass (nicht gezeigte)
elektronische Klangerzeugungssystem, und einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
23A. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23A ist ähnlich dem
Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, der in dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist, und zwar außer den Dämpfungsmitteln. Die Dämpfungssäulen 223a werden
durch Dämpfungsrohre 323a ersetzt. Die Dämpfungsrohre 323a sind
elastisch und verhindern, dass die Stoßzungen 12 Geräusche erzeugen.
Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos,
und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem und der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
23a werden dem Piano bzw. Flügel bei der Nachrüstungsarbeit hinzugefügt.
Somit erreichen das stumme Piano und das stumme System bzwww. Stummschaltungssystem
alle Vorteile von jenen, die das erste Ausführungsbeispiel einrichten.
Drittes Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 10 der Zeichnungen weist
noch ein weiteres stummes Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, ebenfalls
im Großen und Ganzen einen Piano bzw. einen Flügel 6 und ein Stummschaltungssystem
7B auf. Das Piano ist ähnlich dem Piano, dass in dem stummen Piano vorgesehen
ist, dass das erste Ausführungsbeispiel darstellt, und die Komponententeile sind
mit den Bezugszeichen bezeichnet, die entsprechende Komponententeile des Pianos
des ersten Ausführungsbeispiels bezeichnen, und zwar ohne detaillierte Beschreibung.
Das stumme System 7B weist auch den (nicht gezeigten) Hammerstopper,
dass (nicht gezeigte) elektronische Klangerzeugungssystem und einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
23b auf. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23b ist ähnlich
dem Hilfsauslösepuppen Untermechanismus, und zwar außer den Dämpfungsmitteln. Die
Dämpfungssäulen 223a werden durch zusammengesetzte Dämpfer ersetzt. Jeder
der zusammengesetzten Dämpfer wird eingerichtet durch einen starren Streifen
423 und ein Dämpfungsflächenelement 424. Der starre Streifen
423 steht von der Unterseite der Auslösepuppenstangen 223 vor
und wird durch das Dämpfungsflächenelement 424 bedeckt. Das Dämpfungsflächenelement
424 wird beispielsweise aus Filz, Tuch, Schwamm oder zellenförmigen Gummi
gebildet, und ist entsprechend elastisch. Die Dämpfungsflächenelemente verhindern,
dass die Stoßzungen 12 Geräusche erzeugen.
Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos,
und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem unter der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
23b werden dem Piano bei der Nachrüstarbeit hinzugefügt. Somit erreichen
das stumme Piano und das stumme System bzw. Stummschaltungssystem alle Vorteile,
die beim ersten Ausführungsbeispiel erreicht werden.
Viertes Ausführungsbeispiel
Mit Bezug auf 11 der Zeichnungen weist
noch ein weiteres stummes Piano, dass die vorliegende Erfindung verkörpert, auch
im Großen und Ganzen eine Piano bzw. einen Flügel 6 und eine Stummschaltungssystem
bzw. stummes System 7C auf. Das Piano ist ähnlich dem Piano, dass in dem
stummen Piano vorgesehen ist, dass das erste Ausführungsbeispiel verkörpert, und
die Komponententeile sind mit den Bezugszeichen bezeichnet, die Komponententeilen
des Pianos des ersten Ausführungsbeispiels entsprechen, und zwar ohne detaillierte
Beschreibung.
Das Stummschaltungssystem 7C weist auch den (nicht gezeigten)
Hammerstopper auf, ein elektronisches (nicht gezeigtes) Klangerzeugungssystem, und
einen Hilfsauslösepuppenuntermechanismus 23C. Der Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
23C ist ähnlich jenem, der in dem ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist, außer den Dämpfungsmitteln. Die Dämpfungssäulen 223a werden durch
laminierte Dämpfer 523 ersetzt. Jeder der laminierte Dämpfer
523 wird durch eine Vielzahl von elastischen Lagen 523a/523b/523c
eingerichtet. Die elastische Lage 523a/523b/523c sind
bezüglich ihrer Elastizität voneinander unterschiedlich. Die elastische Lage
523a ist die weichste von allen und ist stark verformbar. Die elastische
Lage 523b ist weicher als die elastischen Lagen 523c und die elastische
Lage 523c wird weniger verformt. Anders gesagt wird die Dämpfungsfähigkeit
von der elastische Lage 523a zur elastischen Lagen 523c verringert.
Die laminierten Dämpfer 523 sind wünschenswert, da eine Klavierstimmer
leicht diese an der geeigneten Position positioniert. Der Fußteil 12B wird
zuerst in Kontakt mit der weichste Lage 523a gebracht. Die weichsten Lage
523a ist so weich, dass die Stoßzungen 12 in Kontakt mit ihr ohne
irgendein Geräusch gebracht wird. Die Stoßzungen 12 verformt die nächste
Lage 523b und erreicht schließlich die relativ harte Lage 523c.
Die Lage 523c wird weniger verformt und bewirkt sicher, dass die Stoßzungen
sich um den Endteil der Hebegliedanordnung 11b dreht. Der Hersteller kann
die laminierten Dämpfer 523 auslegen, um das gleiche Tastengefühl zu erreichen
wie im akustischen Klangbetriebszustand.
Die Stoßzungen 12 sind die Gleichen wie jene eines Standardpianos,
und nur der Hammerstopper, das elektronische Klangerzeugungssystem und der Hilfsauslösepuppen
Untermechanismus 23C werden dem Piano bzw. Flügel bei
der Nachrüstarbeit hinzugefügt. Somit erreichen das stumme Piano und das stumme
System bzw. Stummschaltungssystem alle Vorteile, die in dem ersten Ausführungsbeispiel
vorgesehen sind.
Obwohl spezielle Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gezeigt
und beschrieben worden sind, wird es dem Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene
Veränderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Kern und Umfang
der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Beispielsweise kann nur eine Lagereinheit 154 oder mehr als
zwei Lagereinheiten drehbar die Welle 150 mit der Schaftflanschschiene
18 verbinden. Die Dämpfungssäulen oder Dämpfungsrohre können durch halbe
Dämpfungssäulen oder halbe Dämpfungsrohre ersetzt werden.
Die Hilfsauslösepuppenuntermechanismen können für ein stummes Piano
modifiziert werden, dass auf der Grundlage eines Klaviers hergestellt wird. Wenn
das Klavier zu dem stummen Piano bzw. stummen Klavier nachgerüstet bzw. umgerüstet
wird, freut sich der Anwender über den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus, da er
die Kosten zur Nachrüstung des Klaviers zu dem stummen Klavier verringert.
Ein automatisch spielendes Klavier bzw Piano kann zu einem stummen
Piano umgebaut werden. Das automatisch spielende Piano ist auch ein Musikinstrument
auf der Grundlage eines Pianos. Ein automatisch spielendes System ist in einem akustischen
Piano vorgesehen, d. h. in dem Flügel oder dem Klavier. Das automatisch spielende
System bewegt selektiv die schwarzen/weißen Tasten, ohne dass ein menschlicher Spieler
ein Musikstück darbietet. Das stumme System, welches den Hilfsauslösepuppenuntermechanismus
gemäß der vorliegenden Erfindung aufweist, ist in dem automatisch spielenden Klavier
eingebaut, so dass der Anwender ein Musikstück in verschiedener Art und Weise genießt.
Der doppelte Auslösepuppenmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung
kann einen Teil einer weiteren Bauart eines Tastenmusikinstrument bilden. Das Tastenmusikinstruments
wird im Folgenden als "gedämpftes Piano" (Mute Piano) bezeichnet. Das gedämpfte
Piano ist ein Tastenmusikinstrument auf Basis eines Pianos. Obwohl der doppelte
Auslösepuppenmechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung in dem gedämpften Keyboard
bzw. dem gedämpften Tasteninstrument vorgesehen ist, sind der Hammerstopper und
das elektronische Klangerzeugungssystem nicht in dem gedämpften Keyboard vorgesehen.
Der doppelte Auslösepuppenmechanismus wird umgeschaltet in die erste Winkelposition,
wobei das gedämpfte Piano die üblichen Pianotöne erzeugt. Wenn der doppelte Auslösepuppenmechanismus
in die zweite Winkelposition umgeschaltet wird, werden die Dämpfungssäulen in die
Laufbahnen der Fußteile bewegt. Die Fußteilen werden in Kontakt mit den Dämpfungssäulen
entweder gleichzeitig oder früher als die Auslösepuppen gebracht, so dass die Stoßzungen
mit einer größeren Winkelgeschwindigkeit gedreht werden. Die Schenkelteil gleiten
auf den Hammerrollen, und die Kraft wird nicht ausreichend von den Schenkelteilen
auf die Hammerrollen übertragen. Obwohl die Hammeranordnungen die freie Drehung
beginnen, werden die Hammeranordnungen langsam auf den Laufbahnen bewegt, und die
Hammerköpfe prallen sanft auf den Saiten zurück. Als eine Folge sind die Schwingungen
schwach, und die Lautstärke wird verringert im Vergleich zur der der üblichen Pianotöne.
Ein weiteres stummes Piano bzw. gedämpftes Piano ist mit dem Hammerstopper
ausgerüstet. Der Hammerstopper wird umgeschaltet zwischen einer freien Position
und einer gedämpften Position. Wenn der Hammerstopper in der gedämpften Position
ist, erreichen der Hammerkopf und der Hammerschaft gleichzeitig die Saiten und den
Stoßaufnehmer. Aus diesem Grund werden die Saiten sanft mit dem Hammerkopf angeschlagen,
und die Lautstärke wird verringert.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die Dämpfungsglieder,
wie beispielsweise die Dämpfungssäulen 223a an der Unterseite der Auslösepuppenstangen
befestigt, und der Umschaltmechanismus 300 bewegt die Dämpfungsglieder
in die Laufbahnen der Fußteilen und aus ihnen heraus. Jedoch können die Auslösepuppenstangen
eine Fähigkeit zur Aufnahme von Stößen haben. In diesem Fall bewegte der Umschaltmechanismus
die Auslösepuppenstangen, um zu bewirken, dass die Auslösepuppenstangen in die Laufbahnen
der Fußteilen eintreten und davon freikommen.