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Dokumentenidentifikation DE102004010425A1 29.09.2005
Titel Nahtverstärkung im Randbereich
Anmelder Voith Fabrics Patent GmbH, 89522 Heidenheim, DE
Erfinder Coop, Philip, Blackburn, Lancashire, GB;
Bibby, Carole, Preston, Lancashire, GB;
Holden, David, Blackburn, Lancashire, GB
DE-Anmeldedatum 01.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004010425
Offenlegungstag 29.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.09.2005
IPC-Hauptklasse D21F 7/10
Zusammenfassung Bespannung (1) für eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine mit Endabschnitten (2, 3), welche die Bespannung (1) in deren Länge abschließen und die, einander gegenüberliegend eine Verbindungsstelle (16) bildend, miteinander verbindbar sind, so dass die Bespannung (1) in der Form eines endlosen Bandes ausgebildet ist, und mit Randstreifen (5, 6), welche die Bespannung (1) in deren Breite abschließen, wobei zumindest ein zur Verbindungsstelle (16) unabhängiges Verstärkungselement (8) vorgesehen ist, welches dergestalt mit den beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten (2, 3) verbindbar ist, dass das Verstärkungselement (8) die Verbindungsstelle (16) überbrückt und die beiden Endabschnitte (2, 3) in allen Betriebszuständen der Bespannung (1) fest miteinander verbindet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bespannung für Papier-, Karton- oder Tissuemaschinen, die auf der Maschine zu einem Endlosband verbunden werden muss, sowie ein Verfahren zur Verbindung einer solchen Bespannung zu einem Endlosband.

Bespannungen für Papier-, Karton- oder Tissuemaschinen finden in der Formierpartie, der Pressenpartie oder der Trockenpartie einer solchen Maschine Verwendung. Bei den Bespannungen wird hierbei einerseits zwischen Formier-, Press- und Trockensieben unterschieden. Andererseits unterscheiden sich solche Siebe dadurch, dass diese entweder als Endlosband hergestellt sind und als solches auf der Maschine installiert werden, oder dass diese als Band mit Endabschnitten hergestellt werden und auf der Maschine zu einem Endlosband verbunden werden.

Bei den letztgenannten Sieben ergibt sich das Problem, dass einerseits die Herstellung der Verbindung der Endabschnitte sehr zeit- und kostenintensiv ist, und dass andererseits die Verbindungsstelle die Stelle mit der geringsten mechanischen Stabilität des Siebes ist. In der Praxis hat sich gezeigt, dass insbesondere die Verbindung im Bereich der Randstreifen der Bespannung empfindlich ist, und daher oftmals der Ausgangspunkt für ungewolltes Auftrennen oder Öffnen der Verbindungsstelle während des Betriebs des Siebes ist.

Aus dem Stand der Technik sind unterschiedliche Methoden bekannt, die Verbindungsstelle einer Bespannung für eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine zu verstärken.

Aus der US 6,065,505 ist ein Gewebeband bekannt, dessen Endabschnitte durch eine Nahtverbindung miteinander verbunden werden. Gemäß dieser Druckschrift werden die Enden der Endabschnitte durch Schlaufen der Kettfäden gebildet, wobei zur Herstellung eines Endlosbandes die gegenüberliegend angeordenbaren Schlaufen durch einen gemeinsamen Schließfaden miteinander verbunden werden. Zusätzlich offenbart die US 6,065,505, dass an den Enden der Endabschnitte in den Randbereichen jeweils eine Wendel eingearbeitet ist, die ebenfalls mit dem Schließfaden miteinander verbunden werden.

Die US 6,267,068 offenbart ein Gewebeband, dessen Endabschnitte durch eine Nahtverbindung miteinander verbunden werden, wobei zusätzlich zu den durch die Kettfäden gebildeten Schlaufen an jedem Endabschnitt ein Verstärkungsfaden vorgesehen ist, der parallel zu den Kettfadenschlaufen angeordnete Schlaufen zur Aufnahme eines gemeinsamen Schließfadens bildet.

Bei beiden vorgenannten Methoden ist es schwierig, eine einheitliche Länge von Kettschlaufen und Verstärkungsschlaufen zu schaffen, wodurch oftmals eine ungleichmäßige Kräfteverteilung an der Nahtverbindung hervorgerufen wird. Des Weiteren ist es bei den vorgenannten Methoden oftmals sehr zeitaufwendig den Schließfaden durch die Kettfadenschlaufen und durch die Verstärkungsschlaufen zu fädeln.

Die US 6,503,602 offenbart eine Papiermaschinenbespannung, deren beiden Randstreifen durch jeweils ein Gewebeband verstärkt sind, wobei die Gewebebänder durch Ultraschallschweißen mit den Randstreifen verbunden sind.

Die WO 03/071027 lehrt die Verstärkung der Randstreifen durch Aufbringen einer Beschichtung aus Polymer im Bereich der Randstreifen.

Ausgehend von den aus dem Stand der Technik bekannten Bespannungen, ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Bespannung mit verstärkter Verbindungsstelle vorzuschlagen, wobei die Verstärkung einfach und zeitsparend auf der Maschine installiert werden kann. Des Weiteren ist es die Aufgabe ein Verfahren zur einfachen und zeitsparenden Installation einer Bespannung auf einer Papier-, Karton- oder Tissuemaschine vorzuschlagen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 28 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die gattungsgemäße Bespannung für eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine weist Endabschnitte auf, welche die Bespannung in deren Länge abschließen. Jeder Endabschnitt erstreckt sich hierbei auf der gesamten Breite der Bespannung.

Die beiden Endabschnitte sind hierbei einander gegenüberliegend anordenbar und an einer Verbindungsstelle miteinander verbindbar, so dass die Bespannung in der Form eines endlosen Bandes vorliegt. Unter einer Verbindungsstelle ist in diesem Zusammenhang bspw. die beiden als Kettfadenschlaufen ausgebildeten Enden der Endabschnitte zu betrachten, die durch einen Schließfaden miteinander verbindbar sind.

Des Weiteren weist die Bespannung Randstreifen auf, welche sich auf der gesamten Länge der Bespannung erstrecken und die Bespannung in deren Breite abschließen. Hierbei stellen die Randstreifen oftmals aber nicht immer den Bereich der Bespannung dar, auf dem keine Faserstoffbahn transportiert wird.

Der Erfindung geht von der Überlegung aus, dass eine Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Verbindungsstelle dadurch erzielbar ist, indem eine zusätzliche Verstärkung geschaffen wird, welche unabhängig von der Verbindungsstelle ist, und welche die Verbindungsstelle zumindest bereichsweise überbrückt. Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Verstärkungen wird dagegen lediglich die Verbindungsstelle selbst verstärkt.

Die Erfindung geht des Weiteren von der Überlegung aus, dass eine einfach zu installierende Verstärkung der Verbindungsstelle nur dann herstellbar ist, wenn die Verstärkung zwischen den beiden Endabschnitten unabhängig von Verbindung zwischen den beiden Endabschnitten herstellbar ist.

Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, dass zumindest ein Verstärkungselement vorgesehen ist, welches dergestalt mit den beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten verbindbar ist, dass das Verstärkungselement die Verbindungsstelle zumindest bereichsweise überbrückt und die beiden Endabschnitte in allen Betriebszuständen der Bespannung fest miteinander verbindet.

Erfindungsgemäß kann somit das zumindest eine Verstärkungselement die Verbindungsstelle an einem beliebigen Ort bezogen auf die Breite der Bespannung überbrücken.

Da bspw. eine Faserstoffbahn in der Regel nicht im Bereich der beiden Randstreifen der Bespannung transportiert wird, ist es besonders sinnvoll, wenn das zumindest eine Verstärkungselement im Bereich zumindest eines Randstreifens angeordnet ist. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist daher vorgesehen, dass das zumindest eine Verstärkungselement die gegenüberliegend angeordneten Endabschnitte im Bereich zumindest eines Randstreifens miteinander verbindet.

Somit wird eine Bespannung mit zumindest einem Verstärkungselement geschaffen, wobei das Verstärkungselement dergestalt anordenbar ist, dass das Verstärkungselement den Randstreifen im Bereich der Verbindungsstelle fortsetzt, indem das Verstärkungselement die Verbindungsstelle überbrückt und die beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitte miteinander verbindet.

Durch die Schaffung einer Verstärkung des Randbereichs, die die Verbindungsstelle überbrückt und damit den Randstreifen über die Verbindungsstele hinweg fortsetzt, wird eine Verstärkung geschaffen, welche unabhängig von der Verbindungsstelle zwischen den beiden Endabschnitten ausgebildet ist. Somit wird eine Trennung von Kraftaufnahme im Bereich der Verbindungsstelle und Verstärkung der Verbindungsstelle erreicht, was eine gleichmäßige Kräfteverteilung im Bereich der Verbindungsstelle zur Folge hat.

Eine darauf basierende Ausführungsform sieht bei mehreren Verstärkungselementen vor, dass die gegenüberliegend anordenbaren Endabschnitte im Bereich beider Randstreifen jeweils durch zumindest ein Verstärkungselement miteinander verbindbar sind. Vorteilhafterweise sind hierbei sämtliche Verstärkungselemente nur im Bereich der beiden Randstreifen angeordnet, sodass im Bereich der Bespannung auf dem eine zu führende Faserstoffbahn zur Auflage bringbar ist (Bereich zwischen den Randstreifen der Bespannung), keine Verstärkungselemente angeordnet sind und somit der Transport der Faserstoffbahn nicht durch Verstärkungselemente gestört wird.

Es sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, wie das Verstärkungselement die Verbindungsstelle überbrückt und die beiden Endabschnitte im Bereich der Randstreifen miteinander verbindet, sodass im Resultat bevorzugt der Randstreifen durch das Verstärkungselement über die Verbindungsstelle hinweg fortgeführt wird.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Verstärkungselement und zumindest einer der beiden Endabschnitte bereichsweise überlappend anordenbar sind und im Überlappungsbereich aneinander zur Anlage verbindbar sind.

Unter diese Ausführungsform fällt bspw. ein Verstärkungselement, das einstückig mit einem Endabschnitt ausgebildet ist. Nach der Verbindung der beiden Endabschnitte an der Verbindungsstelle in der Art, dass die Bespannung ein Endlosband bildet, ist zumindest ein Verstärkungselement mit dem anderen Endabschnitt bereichsweise überlappend anordnenbar, und im Überlappungsbereich mit dem Endabschnitt zur Anlage bringbar, wodurch das Verstärkungselement die Verbindungsstelle überbrückt und die beiden Endabschnitte miteinander verbindet.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Verstärkungselement mit beiden Endabschnitten bereichsweise überlappend anordenbar ist und mit den Endabschnitten im Überlappungsbereich zur Anlage verbindbar ist.

Unter diese Ausführungsform fällt bspw. ein Verstärkungselement, welches vor der Verbindung mit den Endabschnitten als zur Bespannung separates Bauteil ausgebildet ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Verstärkungselement flächig mit zumindest einem der beiden Endabschnitte verbunden ist, bzw. flächig mit zumindest einem der beiden Endabschnitte verbindbar ist.

Es sind unterschiedliche Arten denkbar, wie das Verstärkungselement ausgebildet sein kann. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zumindest ein Verstärkungselement bandförmig ausgebildet. Das bandförmige Verstärkungselement weist hierbei einen ersten Bandabschnitt und einen zweiten Bandabschnitt auf, wobei die beiden Bandabschnitte in Längsrichtung des Bandes hintereinander angeordnet sind. Hierbei ist der erste Bandabschnitt mit einem der beiden Endabschnitte verbunden bzw. verbindbar. Des Weiteren ist der zweite Bandabschnitt mit dem anderen Endabschnitt verbunden bzw. verbindbar.

Im Zustand in dem das Verstärkungselement mit den beiden Endabschnitten verbunden ist, erstreckt sich dieses somit parallel zur Oberfläche der Endabschnitte.

Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zumindest ein Verstärkungselement als Gewebeband ausgebildet ist. Dies ist bspw. dann vorteilhaft, wenn die Bespannung ebenfalls zumindest abschnittweise ein Gewebe umfasst.

Es gibt unterschiedlichste Materialien aus denen das Verstärkungselement hergestellt werden kann. In der Regel sollte darauf geachtet werden, dass das Verstärkungselement aus den Materialien hergestellt ist, die für die entsprechenden Einsatzbedingungen geeignet sind. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zumindest ein Verstärkungselement aus PE und/oder PET und/oder aus PPS und/oder aus PCTA und/oder aus Polyamid hergestellt ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Verstärkungselement lösbar mit einem Endabschnitt verbindbar ist.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Verstärkungselement unlösbar mit einem Endabschnitt verbunden ist oder unlösbar verbindbar ist.

Unter lösbar verbindbar soll in diesem Zusammenhang verstanden werden, dass die Verbindung zwischen dem Verstärkungselement und einem der Endabschnitte mehrmals bzw. vielfach hergestellt und wieder gelöst werden kann, ohne den Verbindungsmechanismus irreversibel zu beeinflussen, d.h. es handelt sich um eine Art reversible Verbindung. Unter eine lösbare Verbindung fallen daher jegliche Arten von textilen Flächenhaftverschlüssen wie bspw. Klettverschluss. Des Weiteren fallen darunter Clipsverbindungen, mehrfach verwendbare Klebeverbindungen und dergleichen.

Die textile Flächehaftverbindung wird hierbei im Wesentlichen durch ein Hakenband und durch ein Flauschband gebildet.

Unter unlösbar verbunden soll in diesem Zusammenhang verstanden werden, dass die Verbindung zwischen dem Verstärkungselement und einem der Endabschnitte nur einmal hergestellt werden kann und die Lösung der Verbindung den Verbindungsmechanismus irreversible beeinflusst, d.h. es handelt sich um eine Art reversible Verbindung.

Unter einer unlösbaren Verbindung sind in diesem Zusammenhang irreversible Klebeverbindungen, Schweißverbindungen, Lötverbindungen, Nähverbindungen oder dgl. zu verstehen.

Unter diese Ausführungsform fallen somit bspw. Bespannungen deren Verstärkungselemente mit einem Endabschnitt vernäht, verklebt oder verschweißt sind und mit dem anderen Endabschnitt durch eine Klettverbindung oder eine Klipsverbindung lösbar verbindbar sind.

Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zumindest ein Verstärkungselement mit einem der beiden gegenüberliegend angeordenbaren Endabschnitte lösbar verbindbar ist, und dass das Verstärkungselement mit dem anderen Endabschnitt unlösbar verbunden ist.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann auch vorgesehen sein, dass zumindest ein Verstärkungselement mit beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten lösbar verbindbar ist.

Unter diese Ausführungsform fallen bspw. Bespannungen deren Verstärkungselemente mit beiden Endabschnitten durch eine Klettverbindung oder eine Klipsverbindung lösbar verbindbar sind. Hierbei ist es bspw. möglich, dass das Verstärkungselement mit beiden Endabschnitten durch eine Klettverbindung lösbar verbindbar ist, oder aber, dass das Verstärkungselement mit einem Endabschnitt durch eine Klettverbindung und mit dem anderen Endabschnitt durch eine Klipsverbindung verbindbar ist.

Die Möglichkeit der lösbaren Verbindung zwischen dem Verstärkungselement und einem oder beiden Endabschnitten bietet mehrere Vorteile. Zum Einen kann auf der Papiermaschine eine sichere Verbindung zwischen dem Verstärkungselement und dem oder den Endabschnitten ohne aufwendiges Werkzeug und ohne zusätzliche Apparate hergestellt werden, zum Anderen kann bei einem Maschinenstillstand die Position des Verstärkungselements, die sich bspw. bedingt durch den vorangegangenen Betrieb verändert hat, einfach nachjustiert werden.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verstärkungselement mit den beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten unlösbar verbindbar ist.

Unter dieses Ausführungsbeispiel fallen alle erdenklichen Kombinationen von unlösbaren Verbindungen des Verstärkungselements mit dem einen und dem anderen Endabschnitt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Klettverbindung auszubilden. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Flächenhaftverbindung in der Form eines Hakenverschlusses oder eines Bogenverschlusses oder eines Pilzverschlusses ausgebildet ist.

Handelt es sich bspw. um einen Pilzverschluss, werden oftmals anstelle der Bezeichnungen Hakenband und Flauschband die Bezeichnungen Pilzband und Veloursband verwendet.

Es sind unterschiedliche Möglichkeiten denkbar, in welcher Kombination Verstärkungselemente an den Endabschnitten der Bespannung unlösbar angeordnet werden können, wenn jedes der Verstärkungselemente mit einem der beiden gegenüberliegend anordenbaren Endabschnitte lösbar verbindbar ist, und mit dem anderen Endabschnitt unlösbar verbunden ist.

Eine Ausführungsform sieht vor, dass ein Endabschnitt im Bereich seiner beiden Randstreifen jeweils zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement aufweist. Dies bedeutet bspw., dass ein Endabschnitt im Bereich seiner beiden Randstreifen ein oder mehrere damit unlösbar verbundene Verstärkungselemente aufweist, und dass der andere Endabschnitt mit den jeweiligen Verstärkungselementen entweder lösbar oder unlösbar verbindbar ist.

Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass alle Verstärkungselemente mit dem Endabschnitt unlösbar verbunden sind, welcher der führende Endabschnitt in Bezug zur Laufrichtung der Bespannung auf der Maschine ist, d.h. die lösbare Verbindung ist stets im Bereich des gezogenen Endabschnitts der Bespannung angeordnet.

Durch dieses erfindungsgemäße Merkmal wird die Haltbarkeit der Verbindung des Verstärkungselements erhöht. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein gewisses Risiko besteht, dass sich der lösbar mit dem Endabschnitt verbundene Abschnitt des Verstärkungselements beim Betrieb der Bespannung Abstreifen bzw. Ablösen kann, wenn das Verstärkungselement lösbar an dem Endabschnitt befestigt ist, der in Bezug zur Laufrichtung der Bespannung auf der Maschine der führende oder ziehende Endabschnitt ist. Das Risiko des Abstreifens bzw. Ablösens wird vollständig unterbunden, wenn das Verstärkungselement zumindest mit dem führenden Endabschnitt unlösbar verbunden ist.

Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass beide Endabschnitte im Bereich deren beider Randstreifen jeweils zumindest ein Verstärkungselement aufweisen. Unter diese Ausführungsform fällt bspw., dass ein Endabschnitt im Bereich seiner beiden Randstreifen ein oder mehrere damit unlösbar verbundene Verstärkungselemente aufweist, und dass der andere Endabschnitt ebenfalls ein oder mehrere damit unlösbar verbundene Verstärkungselemente aufweist.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass ein Endabschnitt im Bereich eines Randstreifens jeweils zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement aufweist, und dass der andere Endabschnitt im Bereich des anderen Randstreifens jeweils zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement aufweist.

Nach einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Bespannung einen Mittelabschnitt zwischen den beiden Endabschnitten aufweist, wobei sich zumindest ein Verstärkungselement in seiner Längsausdehnung in den Mittelabschnitt erstreckt. Somit wird durch das Verstärkungselement der Randstreifen der Bespannung nicht nur im Bereich der Verbindungsstelle zwischen den beiden Endabschnitten verstärkt, sondern es findet eine Verstärkung des Randstreifens der Bespannung über die Endabschnitte hinweg in den Mittelbereich der Bespannung statt.

Weist bspw. die Bespannung ein Verstärkungselement auf, welches mit einem der beiden gegenüberliegend angeordenbaren Endabschnitte lösbar verbindbar ist, und mit dem anderen Endabschnitt unlösbar verbunden ist, so ist es sowohl möglich, dass sich das Verstärkungselement über den Endabschnitt mit dem es unlösbar verbunden ist, hinweg in den Mittelbereich erstreckt, oder aber, dass das Verstärkungselement in dem Zustand in dem die Verbindung zwischen den beiden Endabschnitten hergestellt ist, soweit überlappend anordenbar ist, dass sich das Verstärkungselement über den Endabschnitt mit dem es lösbar verbindbar ist, hinweg in den Mittelbereich erstreckt.

Eine darauf basierende Ausführungsform sieht vor, dass sich zumindest ein Verstärkungselement in dem Zustand, in dem die beiden Endabschnitte miteinander verbunden sind, über die gesamte Länge der Bespannung erstreckt. Somit wird die Bespannung entlang eines gesamten Randstreifens verstärkt.

Soll die Verbindungsstelle zwischen den beiden Endabschnitten nicht nur im Bereich der Randstreifen verstärkt werden, ist es sinnvoll, wenn sich zumindest ein Verstärkungselement in seiner Querausdehnung über den Randstreifen erstreckt.

Auf dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel aufbauend kann vorgesehen werden, dass sich zumindest ein Verstärkungselement über die gesamte Breite der Bespannung erstreckt. Kombiniert man diese Ausführungsform mit der Ausführungsform der gemäß sich zumindest ein Verstärkungselement im Zustand, in dem die beiden Endabschnitte miteinander verbunden sind, auf der gesamten Länge der Bespannung erstreckt, so erhält man bspw. eine zweilagige Bespannung mit zwei in Längsrichtung relativ zueinander versetzten Lagen. Hierbei erstreckt sich im Bereich eines Endabschnitts die erste Lage in Längsrichtung über die zweite Lage. Im Bereich des anderen Endabschnitts erstreckt sich dagegen die zweite Lage in Längsrichtung über die erste Lage.

In der Regel wird im Bereich des Randstreifens keine Faserstoffbahn geführt. Ist das Verstärkungselement auf der der Faserstoffbahn zugewandten Seite vorgesehen, hat dies den Vorteil, dass die der Maschine zugewandete Seite der Bespannung keine störende Erhöhung durch das Verstärkungselement aufweist, was eine erhebliche Verschlechterung der Laufeigenschaften der Bespannung zur Folge haben kann, und dass, da im Bereich des Randstreifens keine Faserstoffbahn geführt wird, der Transport der Faserstoffbahn nicht durch das Verstärkungselement negativ beeinflusst wird. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht deshalb vor, dass zumindest ein Verstärkungselement auf der der Faserstoffbahn zugewandten Seite angeordnet ist.

Unabhängig von den obigen Erläuterungen ist es dennoch denkbar, dass zumindest ein Verstärkungselement auf der der Maschine zugewandten Seite der Bespannung angeordnet ist. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn sich das Verstärkungselement in dem Zustand in dem die beiden Endabschnitte miteinander verbunden sind, sich über die gesamte Länge der Bespannung erstreckt und gleichzeitig aufgrund deren Erhöhung relativ zur Restlichen Bespannung die Funktion eines Führungselements übernimmt, welches in einer dazu korrespondierenden Nut der Walzen der Papiermaschine geführt wird.

Selbstverständlich sind auch Kombinationen möglich, bei denen sowohl Verstärkungselemente auf der der Faserstoffbahn zugewandten als auch der der Maschine zugeandten Seite angeordnet sein können.

Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren, mit dem einfach und kostengünstig eine Verbindung der beiden Endabschnitte einer bahnförmigen Bespannung einer Papier-, Karton- oder Tissuemaschine herstellbar ist, wobei die Verbindung eine zufriedenstellende mechanische Stabilität aufweist. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:

  • – gegenüberliegende Anordnung der beiden die Bespannung in deren Längsausdehnung begrenzenden Endabschnitte,
  • – Verbindung der beiden Endabschnitte unter Schaffung einer Verbindungsstelle, so dass die Bespannung in der Form eines Endlosbandes ausgebildet ist,
  • – Verbindung der beiden Endabschnitte mit einem Verstärkungselement im Bereich eines Randstreifens der Bespannung, so dass das Verstärkungselement die Verbindungsstelle überbrückt und so dass die beiden Endabschnitte in allen Betriebszuständen der Bespannung fest miteinander verbunden bleiben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der folgenden schematischen Zeichnungen weiter erläutert werden. Es zeigen:

1 Eine erfindungsgemäße Bespannung in perspektivischer Darstellung in verschiedenen Phasen der Verbindung,

2 verschiedene Möglichkeiten der Anordnung von Verstärkungselementen bei einer erfindungsgemäßen Bespannung in Draufsicht.

Die 1a bis 1c zeigen eine erfindungsgemäße Bespannung 1 einer Papier-, Karton- oder Tissuemaschine in perspektivischer Darstellung in verschiedenen Stadien der Verbindung zu einem endlosen Band.

Die Bespannung 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Trockensieb 1 mit einer Gewebestruktur ausgeführt. Selbstverständlich könnte es sich bei der Bespannung 1 ebenfalls auch um ein Formiersieb oder um ein Presssieb oder um ein Prozessbelt handeln.

Das Trockensieb 1 weist einen Endabschnitt 2 und einen Endabschnitt 3 auf, zwischen denen der Mittelabschnitt 4 des Trockensiebs 1 verläuft. Das Trockensieb 1 wird in seiner Länge durch die beiden Endabschnitte 2 und 3 abgeschlossen. Den Randbereich des Trockensiebs 1 bilden zwei gegenüber angeordnete Randstreifen 5 und 6, die sich über die gesamte Länge des Trockensiebs 1 erstrecken.

Die vorliegende Darstellung zeigt das Trockensieb 1 mit Blick auf die der Faserstoffbahn zugewandten Seite 7, im Folgenden Papierseite 7 bezeichnet.

Aus der 1a ist zu entnehmen, dass die beiden Endabschnitte 2 und 3 gegenüberliegend angeordnet wurden um in einem späteren Schritt in der Art miteinander verbunden zu werden, dass das Trockensieb 1 ein Endlosband bildet.

Die Enden der Endabschnitte 2 und 3 bilden sog. Kettfadenschlaufen 9 und 10, welche durch einen Schließfaden 15 (gezeigt in 1b) miteinander verbindbar sind.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist im Bereich der beiden Randstreifen 5 und 6 im Bereich des Endabschnitts 2 jeweils ein Verstärkungselement 8 angeordnet. Die beiden Verstärkungselemente 8 sind als Gewebeband 8 ausgebildet.

Das Verstärkungselement 8 weist einen ersten Abschnitt 11 und einen zweiten Abschnitt 12 auf, wobei die beiden Abschnitte 11 und 12 in Längsrichtung des Verstärkungselements 8 hintereinander angeordnet sind.

Wie aus den 1a bis 1c zu entnehmen ist, sind die beiden Verstärkungselemente 8 auf der Papierseite 7 des Trockensiebs 1 angeordnet. Des Weiteren sind die beiden Verstärkungselemente 8 jeweils mit deren ersten Abschnitt 11 unlösbar mit dem Endabschnitt 2 im Bereich der beiden Randstreifen 5 und 6 befestigt. Hierbei sind der erste Abschnitt 11 und der Endabschnitt 2 jeweils aneinander im Überlappungsbereich flächig zur Anlage gebracht und miteinander unlösbar durch eine Nahtverbindung dergestalt verbunden, dass eine feste Verbindung in allen Betriebszuständen des Trockensiebs gewährleistet wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Nahtverbindung als zweifach oder dreifach Naht ausgebildet sein. Als Nahtfaden wird bspw. ein 255 tex PTFE Faden verwendet. Es sind aber auch andere Arten von Nahtfäden denkbar, welche insbesondere besonders unempfindlich gegenüber Degradation und/oder chemische Zerstörung sind.

Es wäre des Weiteren auch denkbar, die Verstärkungselemente 8 am Trockensieb 1 mittels Klebeverbindung oder durch Ultraschallschweißen zu verbinden.

Die Laufrichtung des Trockensiebs 1 im Betrieb auf der Papiermaschine wird durch den Pfeil 17 gekennzeichnet. Aus den 1a bis 1c ist zu erkennen, dass der Endabschnitt 2 in Bezug zur Laufrichtung 17 der führende oder ziehende Endabschnitt des Trockensiebs 1 und dass der Endabschnitt 3 in Bezug zur Laufrichtung des Trockensiebs 1 der gezogene Endabschnitt ist.

Der zweite Abschnitt 12 der beiden Verstärkungselemente 8 ist jeweils durch einen textilen Flächenhaftverschluss bzw. Klettverschluss mit dem Endabschnitt 3 im Bereich des Randstreifens 5 bzw. 6 lösbar verbindbar. Der Klettverschluss wird durch ein Hakenband 13 und durch ein Flauschband 14 gebildet, wobei jeweils am zweiten Abschnitt 12 der beiden Verstärkungselemente 8 ein Hakenband 13 und am Endabschnitt 3 im Bereich der Randstreifen 5 und 6 jeweils ein Flauschband 14 angeordnet ist.

Die 1b zeigt das erfindungsgemäße Trockensieb 1 in dem Zustand in dem die beiden Endabschnitte 2 und 3 miteinander verbunden sind. Die Verbindung der beiden Endabschnitte 2 und 3 wird dadurch hergestellt, in dem ein Schließfaden 15 durch die aufeinander weisenden Kettfadenschlaufen 9 und 10 gefädelt wird. Hierbei bilden die beiden Kettfadenschlaufen 9 und 10 mit dem durchgefädelten Schließfaden 15 eine Verbindungsstelle 16.

Wie aus der 1b zu erkennen ist, ist die Verbindung der jeweils an einem zweiten Abschnitt 12 befestigten Hakenbänder 13 mit den am Randsstreifen 6 bzw. 5 befestigten Flauschbändern 14 in diesem Zustand der Montage des Trockensiebs 1 noch nicht hergestellt.

Die 1c zeigt das erfindungsgemäße Trockensieb 1 in dem Zustand in dem die beiden Endabschnitte 2 und 3 miteinander verbunden und die beiden Verstärkungselemente 8 jeweils mit den beiden Endabschnitten 2 und 3 im Bereich der Randstreifen 5 und 6 verbunden sind. Die beiden Verstärkungselemente 8 sind jeweils dergestalt angeordnet, dass diese die Verbindungsstelle 16 überbrücken und die beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitte 2 und 3 in allen Betriebszuständen fest miteinander verbinden.

Wie aus der 1c zu erkennen ist, sind in diesem Zustand jeweils der zweite Abschnitt 12 der Verstärkungselemente 8 im Überlappungsbereich zwischen den zweiten Abschnitten 12 und dem Endabschnitt 3 flächig aufeinander zur Anlage gebracht, sodass jeweils die Hakenbänder 13 mit den Flauschbändern 14 des textilen Flächenhaftverschlusses in Wirkverbindung sind und somit eine lösbare Verbindung geschaffen wird, welche den zweiten Abschnitt 12 in allen Betriebszuständen des Trockensiebs 1 fest mit dem Endabschnitt 3 verbindet.

Die Endabschnitte 2 und 3, der Mittelabschnitt 4 sowie die beiden Verstärkungselemente 8 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem degradationsbeständigen Werkstoff wie bspw. modifiziertem Polyester, PCTA oder PPS oder Polyamide oder Metall gefertigt.

Da die beiden Verstärkungselemente 8 auf der Papierseite im Bereich der Randstreifen 5 und 6 des Trockensiebs 1 angeordnet sind, und da im Bereich der Randstreifen 5 und 6 keine Faserstoffbahn vom Trockensieb 1 geführt wird, wird durch die vorliegende Lösung ein Trockensieb 1 mit verbesserter mechanischer Stabilität im Bereich der Verbindungsstelle 16 ohne negativen Einfluss auf das Transportverhalten für eine Faserstoffbahn geschaffen.

Aus den 1a bis 1c sind des weiteren die wesentlichen Verfahrensschritte des erfindungsgemäßen Verfahrens ersichtlich, nämlich:

  • – gegenüberliegende Anordnung der beiden das Trockensieb 1 in seiner Längsausdehnung begrenzenden Endabschnitte 2 und 3,
  • – Verbinden der beiden Endabschnitte 2 und 3 unter Schaffung einer Verbindungsstelle 16, so dass das Trockensieb 1 der Form eines Endlosbandes vorliegt,
  • – Verbinden der beiden Endabschnitte 2 und 3 mit einem Verstärkungselement 8 im Bereich eines Randstreifens 5 oder 6 des Trockensiebs 1, so dass das Verstärkungselement 8 die Verbindungsstelle 16 überbrückt und so dass die beiden Endabschnitte 2, 3 in allen Betriebszuständen der Bespannung 1 fest miteinander verbunden bleiben.

Die 2a bis 2c zeigen beispielhaft unterschiedliche Möglichkeiten der Anordnung von Verstärkungselementen 8 an den Endabschnitten 2 bzw. 3 im Bereich der Randstreifen 5 bzw. 6.

Allen 2a bis 2c ist gemeinsam, dass die Verstärkungselemente 8 entweder mit dem Endabschnitt 2 oder 3 unlösbar verbunden sind, und dementsprechend mit dem jeweils anderen Endabschnitt 3 oder 2 lösbar verbindbar sind.

Die 2a zeigt eine Ausführungsform bei der beide Verstärkungselement 8 auf der Papierseite 7 mit dem Endabschnitt 2 unlösbar verbunden und mit dem Endabschnitt 3 bspw. durch einen Klettverschluss lösbar verbindbar sind. Hierbei ist ein Verstärkungselement 8 im Bereich des Randstreifens 5 und das andere Verstärkungselement 8 im Bereich des Randstreifens 6 angeordnet.

Die 2b zeigt eine Ausführungsform bei der beide Verstärkungselement 8 auf der Papierseite 7 angeordnet sind. Hierbei ist ein Verstärkungselement 8 mit dem Endabschnitt 2 im Bereich des Randstreifens 6 unlösbar verbunden und mit dem Endabschnitt 3 im Bereich des Randstreifens 6 lösbar verbindbar. Des Weiteren ist das andere Verstärkungselement 8 mit dem Endabschnitt 3 im Bereich des Randstreifens 5 unlösbar verbunden und mit dem Endabschnitt 2 im Bereich des Randstreifens 5 lösbar verbindbar.

Die 2c zeigt eine Ausführungsform bei der beide Verstärkungselement 8 auf der Papierseite 7 mit dem Endabschnitt 2 unlösbar verbunden und mit dem Endabschnitt 3 bspw. durch einen Klettverschluss lösbar verbindbar sind. Die Ausführungsform der 2c zeigt des Weiteren zwei Verstärkungselemente, die auf der Maschinenseite (nicht bezeichnet) mit dem Endabschnitt 3 unlösbar verbunden und mit dem Endabschnitt 2 lösbar verbindbar sind.


Anspruch[de]
  1. Bespannung (1) für eine Papier-, Karton- oder Tissuemaschine mit Endabschnitten (2, 3), welche die Bespannung (1) in deren Länge abschließen, und die einander gegenüberliegend an einer Verbindungsstelle (16) miteinander verbindbar sind, so dass die Bespannung (1) in der Form eines endlosen Bandes ausgebildet ist, und mit Randstreifen (5, 6), welche die Bespannung (1) in deren Breite abschließen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zur Verbindungsstelle (16) unabhängiges Verstärkungselement (8) vorgesehen ist welches dergestalt mit den beiden gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten (2, 3) verbindbar ist, dass das Verstärkungselement (8) die Verbindungsstelle (16) zumindest bereichsweise überbrückt und die beiden Endabschnitte (2, 3) in allen Betriebszuständen der Bespannung (1) fest miteinander verbindet.
  2. Bespannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegend anordenbaren Endabschnitte (2, 3) im Bereich zumindest eines Randstreifens (5, 6) durch zumindest ein Verstärkungselement (8) miteinander verbindbar sind.
  3. Bespannung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegend anordenbaren Endabschnitte (2, 3) im Bereich beider Randstreifen (5, 6) durch jeweils zumindest ein Verstärkungselement (8) miteinander verbindbar sind.
  4. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) und zumindest einer der beiden Endabschnitte (2, 3) bereichsweise überlappend anordenbar sind und im Überlappungsbereich aneinander zur Anlage verbindbar sind.
  5. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit beiden Endabschnitten (2, 3) bereichsweise überlappend anordenbar ist, und mit den beiden Endabschnitten (2, 3) im Überlappungsbereich zur Anlage verbindbar ist.
  6. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) flächig mit zumindest einem der beiden Endabschnitte (2, 3) verbunden ist, bzw. flächig mit zumindest einem der beiden Endabschnitte (2, 3) verbindbar ist.
  7. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) bandförmig mit einem ersten Bandabschnitt (11) und einem zweiten Bandabschnitt (12) ausgebildet ist, wobei die beiden Bandabschnitte (11, 12) in Längsrichtung des Verstärkungselements (8) hintereinander angeordnet sind, und wobei der erste Bandabschnitt (11) mit einem Endabschnitt (2, 3) und der zweite Bandabschnitt (12) mit dem anderen Endabschnitt (3, 2) verbindbar ist.
  8. Bespannung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) als Gewebeband ausgebildet ist.
  9. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit zumindest einem Endabschnitt (2, 3) lösbar verbindbar ist.
  10. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit zumindest einem Endabschnitt (2, 3) unlösbar verbunden ist oder unlösbar verbindbar ist.
  11. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit beiden Endabschnitten (2, 3) lösbar verbindbar ist.
  12. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit einem der beiden Endabschnitte (2, 3) lösbar verbindbar ist, und dass das Verstärkungselement (8) mit dem anderen Endabschnitt (3, 2) unlösbar verbunden ist.
  13. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit einem der beiden Endabschnitte (2, 3) unlösbar verbindbar ist, und dass das Verstärkungselement (8) mit dem anderen Endabschnitt (3, 2) unlösbar verbunden ist.
  14. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) mit beiden der gegenüberliegend anordenbaren Endabschnitten (2, 3) unlösbar verbindbar ist.
  15. Bespannung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die unlösbare Verbindung in Form einer Klebeverbindung und/oder einer Schweißverbindung und/oder einer Lötverbindung und/oder einer Nahtverbindung herstellbar ist.
  16. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) zumindest abschnittweise selbstklebend ausgebildet ist.
  17. Bespannung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine lösbare Verbindung in Form eines textilen Flächenhaftverschlusses und / oder einer Klipsverbindung herstellbar ist.
  18. Bespannung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der textile Flächenhaftverschluss durch ein Hakenband (13) und durch ein Flauschband (14) gebildet wird.
  19. Bespannung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) das Hakenband (13) und ein Endabschnitt (2, 3) das Flauschband (14) aufweist oder umgekehrt.
  20. Bespannung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der textile Flächehaftverschluss in der Form eines Hakenverschlusses oder eines Bogenverschlusses oder eines Pilzverschlusses ausgebildet ist.
  21. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) aus Polyester und/oder aus PPS und/oder aus PCTA und/oder aus Polyamid und/oder PE und/oder aus PET und/oder aus Metall hergestellt ist.
  22. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endabschnitt (2, 3) im Bereich seiner beiden Randstreifen (5, 6) jeweils zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement (8) aufweist.
  23. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass alle Verstärkungselemente (8) mit dem Endabschnitt (2, 3) unlösbar verbunden sind, welcher der führende Endabschnitt (2, 3) in Bezug zur Laufrichtung der Bespannung (1) auf der Maschine ist.
  24. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass beide Endabschnitte (2,3) jeweils zumindest ein mit diesen unlösbar verbundenes Verstärkungselement (8) aufweisen.
  25. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endabschnitt (2, 3) im Bereich eines Randstreifens (5, 6) zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement (8) aufweist, und dass der andere Endabschnitt (3, 2) im Bereich des anderen Randstreifens (6, 5) zumindest ein mit diesem unlösbar verbundenes Verstärkungselement (8) aufweist.
  26. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Bespannung (1) einen Mittelabschnitt (4) zwischen den beiden Endabschnitten (2, 3) aufweist, wobei sich zumindest ein Verstärkungselement (8) in dem Zustand, in dem die beiden Endabschnitte (2, 3) miteinander verbunden sind, in seiner Längsausdehnung in den Mittelabschnitt (4) erstreckt.
  27. Bespannung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Verstärkungselement (21) in dem Zustand, in dem die beiden Endabschnitte (2, 3) miteinander verbunden sind, über die gesamte Länge der Bespannung (1) erstreckt.
  28. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Verstärkungselement (8) in seiner Querausdehnung über den Randstreifen (5, 6) erstreckt.
  29. Bespannung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Verstärkungselement (8) über die gesamte Breite der Bespannung (1) erstreckt.
  30. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) auf der der Faserstoffbahn zugewandten Seite angeordnet ist.
  31. Bespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verstärkungselement (8) auf der der Maschine zugewandten Seite angeordnet ist.
  32. Verfahren zur Verbindung der beiden Endabschnitte (2, 3) einer Bespannung (1) einer Papier-, Karton- oder Tissuemaschine mit folgenden Schritten:

    – gegenüberliegende Anordnung der beiden die Bespannung 81) in deren Längsausdehnung begrenzenden Endabschnitte (2, 3),

    – Verbinden der beiden Endabschnitte (2, 3) unter Schaffung einer Verbindungsstelle (16), so dass die Bespannung (1) in der Form eines Endlosbandes ausgebildet ist,

    – Verbinden der beiden Endabschnitte (2, 3) mit einem Verstärkungselement (8), so dass das Verstärkungselement (8) die Verbindungsstelle (16) zumindest bereichsweise überbrückt und so dass die beiden Endabschnitte (2, 3) in allen Betriebszuständen der Bespannung (1) fest miteinander verbunden bleiben.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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