Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Linearisierung einer Frequenzmodulationsrampe.
Sie bezieht sich auf das Gebiet der Radiohöhenmesser und genauer auf Radiohöhenmesser
hoher Linearität und hoher Genauigkeit.
Es ist bekannt, auf die Frequenzmodulation zurückzugreifen, um lineare
Frequenzmodulationsrampen zu erzeugen, die bei Dauerstrich-Radiohöhenmessern verwendbar
sind, die in der angelsächsischen Terminologie auch als „CW" („continuous
wave")-Radiohöhenmesser bezeichnet werden.
Ein solcher Radiohöhenmesser ist beispielsweise in „Les Techniques
de l'Ingénieur", E6601, Seite 11, beschrieben. Dieser Typ von Radiohöhenmesser besitzt
bei mittleren und geringen Höhen ein gutes Leistungsvermögen.
US 4,503,433 beschreibt ebenfalls
eine Vorrichtung zur Entfernungsmessung per Radar des Typs FM/CW mit einem VCO zur
Erzeugung eines linear frequenzmodulierten Signals. Der VCO ist mit einem Regelkreis
verbunden, der einen analogen Phasenkomparator aufweist, der ein Signal vom VCO
und ein Signal von einem Quarzoszillator empfängt.
Indessen wird allgemein angenommen, daß nur mit Impulsradar eine für
sehr große Höhen hinreichende Empfindlichkeit und Genauigkeit erhalten wird.
Die das Leistungsvermögen der „FM/CW"-Radiohöhenmesser bei
größeren Höhen begrenzenden Faktoren sind:
– die Nichtlinearität der Modulation, die sich in einem vergrößerten Spektrum
des empfangenen Signals zeigt.
– Das Phasenrauschen des Senders: das Verschwinden des Nutzsignals im
Rauschen.
– Die Kopplung zwischen dem Sende- und dem Empfangssignal.
US 4,539,565 schlägt ein Linearisierungsnetzwerk
für einen FM/CW-Radar vor. Dieses Linearisierungsnetzwerk beinhaltet einen spannungsgesteuerten
Oszillator (VCO), der ein Fehlersignal erhält, das proportional ist zu den Abweichungen
von der Linearität in den Übertragungsvorgängen. Das Oszillatorausgangssignal wird
mit einem Zieldatensignal gemischt, um eine normalisierte Frequenz zur Analyse durch
einen Prozessor zu erhalten.
Eine Alternative zu diesem Linearisierungsnetzwerk, die in einem Radiohöhenmesser
verwendet werden kann, ist die Verwendung eines digital gesteuerten Oszillators.
Im folgenden wird dieser Oszillator mit „DGO" bezeichnet.
Ein solcher Oszillator ist auch unter der angelsächsischen Bezeichnung
„DDS" für „Direct Digital Synthesizer" bekannt.
Ein Oszillator dieses Typs bringt natürlich die Vorteile der Digitaltechnik
mit sich, die hauptsächlich die folgenden sind:
– Verringerung oder Wegfall der Schärfeeinstellungen
– gutes Temperaturverhalten
– erhöhte Zuverlässigkeit
– Frequenzstabilität verknüpft mit der des Normalmaßes.
Wie bereits angeführt besteht eine der Bedingungen für den Erhalt
einer hohen Genauigkeit im Fall eines Höhenmessers darin, über eine so weit wie
möglich lineare Frequenzmodulationsrampe zu verfügen.
Im Stand der Technik wurden DGOs vorgeschlagen, die durch einen Phasenspeicher,
einen eine Umwandlungstabelle enthaltenden Speicher und einen Digital/Analog-Wandler
gebildet sind. Das Erhöhen der Anzahl von Stufen, d.h. der Anzahl von Bits bringt
natürlich eine höhere Genauigkeit mit sich. Man ist auch veranlaßt, diese Vorrichtungen
bei hoher Frequenz zu betreiben.
Nicht im einschränkenden Sinne zu verstehende Beispiele von DGOs dieses
Typs sind in dem Artikel von C.G. EKRC und S.I. LONG: "A Ga As
4-bit Adder-Accumulator Circuit for Direct Digital Synthesis" beschrieben, der in
"IEEE Journal of Solid-State Circuits", Band 23, Nr. 2, April 1988, Seiten 573–580
erschienen ist, und in dem Artikel von P.H. SAUL und D.G. TAYLOR: "A High-Speed
Direct Frequency Synthesizer", der in "IEEE Journal of Solid-State Circuits", Band
25, Nr. 1, Februar 1990, Seiten 215–219 erschienen ist.
Indessen ist festzustellen, daß diese Schaltungen einen sehr komplexen
Aufbau besitzen, zumal ein Betrieb bei sehr hohen Frequenzen erfolgen soll. Es sind
sehr schnelle Technologien wie z. B. die AsGa-Technologie zu verwenden, und es sind
sogenannte Pipeline-Strukturen zu nennen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Linearisierung
einer Frequenzmodulationsrampe zu liefern sowie ihre Anwendung in einem Radiohöhenmesser
zu offenbaren, durch die Frequenzmodulations-Dauerstrich-Radiohöhenmesser zu sehr
großen Höhen hin erweitert werden können. Bei der Vorrichtung sollen die Vorteile
der digitalen Schaltungstechnik in einer einfachen Schaltung genutzt werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und ihrer Verwendung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist insbesondere, daß
sie eine sehr hohe Linearität der Frequenzmodulation gestattet.
Die Erfindung betrifft ferner einen Radiohöhenmesser, bei dem eine
solche Vorrichtung eingesetzt wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen wird;
in dieser zeigen:
1 und 2
Diagramme, die die Funktionsweise eines Frequenzmodulations-Höhenmessers wiedergeben,
3 ein theoretisches Diagramm, das die
Änderungen einer Frequenzmodulationsrampe in Abhängigkeit von der Zeit und entsprechende
Änderungen der Phase in einem digital gesteuerten Oszillator (DGO) zeigt,
4 eine schematische Darstellung eines
bekannten digital gesteuerten Oszillators,
5 und 6
Diagramme, die die diskreten Änderungen der Frequenz und der Phase in einem digital
gesteuerten Oszillator zeigen,
7 eine schematische Darstellung eines
erfindungsgemäßen digital gesteuerten Oszillators,
8 ein Diagramm, das eine besondere Betriebsart
eines solchen Oszillators zeigt,
9 eine schematische Darstellung einer
Stufe eines solchen Oszillators,
10 eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Linearisierung einer Frequenzmodulationsrampe,
11 und 12
eine detaillierte Darstellung zweier Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen
Linearisierungsvorrichtung,
13 ein Ausführungsbeispiel eines Radiohöhenmessers,
in dem eine erfindungsgemäße Linearisierungsvorrichtung eingesetzt ist.
Zunächst wird anhand der 1 nochmals kurz
die Funktionsweise eines Frequenzmodulations-Radiohöhenmessers erläutert.
Eine Vorrichtung zum Messen der vertikalen Höhe eines Luftfahrzeugs
oder ein Höhenmesser ist zusammengesetzt aus einem Sendeteil, einem Empfangsteil
für den Empfang des vom Boden reflektierten Signals, zwei Richtantennen (Öffnungswinkel
typischerweise kleiner als 10°), die senkrecht zur Krümmung des Flugkörpers
sind, und aus einem Überlagerungssignal-Verarbeitungsteil.
Die Information über die Entfernung h, die das Luftfahrzeug vom Boden
trennt, ist in der Analyse eines als Überlagerungssignal bezeichneten Signals enthalten,
das dadurch erhalten wird, daß das Produkt aus dem gesendeten Signal Se
(Frequenzrampe) und dem von dem Ziel reflektierten oder empfangenen Signal gebildet
wird, das um eine Zeitdauer &tgr; verzögert ist. &tgr; erfüllt die folgende Beziehung:
worin:
h
Höhe des Luftfahrzeugs über dem Boden (in m)
c
Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Welle (in m/s).
Im Fall eines vollständig reflektierenden ebenen Bodens (Doppler-Effekt
vernachlässigbar) erfüllt die Überlagerungsfrequenz fb aus der gesendeten Welle
und der empfangenen Welle die folgende Beziehung:
in der:
&Dgr;f
Frequenzhub des gesendeten Signals (in Hz) ausgehend von der Grundfrequenz f0
T
Modulationsperiode (in s)
&tgr;
Vor- und Rücklaufzeit (in s)
1 ist ein Zeitdiagramm, das die Änderungen
der Frequenzrampen in Abhängigkeit von der Zeit t zeigt. Die gesendete Frequenzrampe,
das Signal Se, wurde in durchgezogenen Linien dargestellt, während die
empfangene Frequenzrampe, das Signal Sr, in gestrichelten Linien dargestellt
wurde. Die jeweilige Geschwindigkeit des Ziels oder der Meßvorrichtung führt auf
dem Niveau des Überlagerungssignals zu einer Frequenzverschiebung gleich der Doppler-Frequenz,
die durch die folgende Beziehung gegeben ist:
worin:
Vr
radiale relative Geschwindigkeit bezüglich des als "spiegelnd" bezeichneten
Reflexionspunkts (in m/s)
&lgr;
Wellenlänge (in m)
Ist das Antennenstrahlenbündel aufgeweitet oder aufgrund von Bewegungen
der Trimmlage des Flugzeugs nicht mehr senkrecht zum Boden, so ist die Überlagerungsfrequenz
eines spiegelnden Punkts durch die folgende Beziehung gegeben:
worin:
&thgr;
Winkelabweichung des spiegelnden Punkts gegenüber der Vertikalen.
h0
Höhe des Luftfahrzeugs senkrecht dazu.
Sendet man abwechselnd ansteigende und abfallende Frequenzrampen gleicher
Steilheit, so sind die dem Maximum des empfangenen Signals entsprechenden Überlagerungsfrequenzen
durch die folgende Beziehung gegeben:
Durch Bilden der Halbsumme der Überlagerungssignale f+
und f– ist es möglich, den Doppler-Effekt bei der Messung der Höhe
zu beseitigen:
Der soeben beschriebene Prozeß ist in 2
dargestellt. Die gesendeten und empfangenen Signale sind mit Se bzw.
S'r bezeichnet.
Das Signal Sr, das bei fehlendem Doppler-Effekt empfangen
wird, ist punktiert dargestellt.
Die Reichweite dieser Vorrichtung ist begrenzt durch:
– das durch den Empfänger eingeführte Rauschen: es ist abhängig von der
Verbindungsbilanz (Sendeleistungsvermögen, Gewinn der Antennen, Rauschzahl, Entfernung),
– dem Rauschen des Senders.
Die Genauigkeit ist abhängig von der Eignung der Vorrichtung für die
Zuordnung einer reinen Frequenz zu einem Echo bei einer gegebenen Entfernung.
Dies trifft nicht zu, wenn die Frequenzmodulation vollständig linear
ist, wobei die Linearitätsfehler eine Verbreiterung der Spektrallinie bewirken,
wodurch die Genauigkeit der Messung begrenzt wird.
Das Phasenrauschen der Quelle des Senders ist eine Eigenschaft, die
besonders beachtet werden muß.
Das Rauschen des Senders ist nämlich um so störender, je größere Entfernungen
man versucht zu messen und je mehr das Rauschen unabhängig von der Verbindungsbilanz
die Reichweite der Vorrichtung begrenzt.
Es ist also festzustellen, daß eine Voraussetzung zur Verwirklichung
eines Radiohöhenmessers großer Reichweite und Genauigkeit die Möglichkeit ist, eine
Frequenzrampe sehr hoher Linearität zu erhalten.
Typischerweise sind die Größenordnungen die folgenden:
– Frequenzhub: 100 MHz,
– Zeitdauer der Rampe von 100 &mgr;s bei 100 MHz, nämlich ein &Dgr;FT
von 104 bis 107.
– Mittlere Sendefrequenz von 1 GHz bis 60 GHz.
Die Qualität der Frequenzrampe ist herkömmlicherweise definiert durch
die Linearität, d. h. durch die Änderung des Verhältnisses
und sie kann durch den folgenden Koeffizienten wiedergegeben werden.
ausgedrückt in Prozent, worin "Steilheitmax" die maximale Steilheit
und "Steilheitmin" die minimale Steilheit ist.
Mit einem freien spannungsgesteuerten Oszillator, bekannter unter
dem im folgenden verwendeten angelsächsischen Kürzel "VCO" ("Voltage Controlled
Oscillator"), kann ein Koeffizient in der Größenordnung von 20 bis 30 % erreicht
werden. Übernimmt man herkömmliche Linearisierungsmaßnahmen, so kann etwa 1 %
erreicht werden.
Man versucht natürlich, diese Situation zu verbessern und einen Wert
von 1 ‰ oder mehr zu erreichen.
Es ist zweckmäßig, nochmals einige Betrachtungen physikalischer Art
anzustellen. Eine lineare Zunahme der Frequenz führt zu einer damit verbundenen
parabolischen Zunahme der Phase mit der Zeit.
3 zeigt diesen Tatbestand. Auf der linken
Seite der Figur ist eine Frequenzrampe dargestellt. Die vertikale Achse repräsentiert
die augenblickliche Frequenz fi. Die Frequenz fi nimmt während
des Zeitintervalls (0-T) um &Dgr;f zu. Der Ausdruck
gibt den Gewinn als "Drehzahl" bei der Sendefrequenz fi an, die die folgende
Beziehung erfüllt:
Der Wert
wird auf die folgende Weise berechnet:
ist somit eine parabolische Funktion. Für t = T, das Ende des Intervalls, ist die
Steilheit der Kurve (Tangente tg), die repräsentativ für die Funktion ist, gleich
Der rechte Teil der 3 zeigt dieses Ergebnis.
In Wirklichkeit greift man aus den angegebenen Gründen auf die digitalen
Techniken zurück. Man weiß, daß man in diesem Fall niemals eine kontinuierliche
Änderung erreichen kann. Man geht in Sprüngen von Werten vor, durch die die zu erzeugenden
Funktionen angenähert werden.
4 zeigt einen vollständigen DGO gemäß
dem Stand der Technik. Eine solche Schaltung wird beispielsweise in den beiden zuvor
genannten Artikeln beschrieben.
Sie enthält einen durch ein digitales Wort M von N Bits gesteuerten
Phasenspeicher 1. Dieser Speicher empfängt Taktsignale Fh, die
seinen Betrieb steuern. Das digitale Ausgangssignal oder Ausgangswort P wird zu
einem Formgenerator 2 oder einer Umwandlungstabelle übertragen. Diese Schaltung
2 basiert allgemein auf einem durch das Ausgangswort P adressierten Speicher.
Dieser erzeugt wiederum ein Ausgangswort A gemäß dem zuvor in dem Speicher gespeicherten
Gesetz. Schließlich wird dieses digitale Wort A durch einen Digital/Analog-Wandler
3 in ein analoges Ausgangssignal VS gewandelt.
Im Stand der Technik wird diese Art von Vorrichtung im wesentlichen
dazu verwendet, Funktionen bestimmter Formen zu erzeugen. Es ist somit wichtig,
sich daran bestmöglich anzunähern. Hierzu wurde vorgeschlagen, die Anzahl von Bits
zu erhöhen, wodurch tatsächlich die Genauigkeit erhöht werden kann. Indessen nimmt
die Komplexität der Schaltungen in direktem Verhältnis mit der Anzahl von verwendeten
Bits zu. Überdies müssen bei hoher Frequenz Laufzeiten in den Schaltungen berücksichtigt
werden. Es ist auch schwierig, sehr schnelle Speicher zu verwirklichen.
Die Erfindung macht sich ihrerseits bestimmte Eigenschaften der in
Betracht gezogenen Anwendung zunutze, d. h. die Linearisierung einer Frequenzrampe
für einen Radiohöhenmesser.
5 zeigt eine digitale Frequenzrampe,
d. h. tatsächlich eine Pseudorampe, die aus Treppenstufen f0, f1,
f2, ... fT für die Zeitpunkte t0, t1,
t2, ... T gebildet ist. Sie ergibt sich aus einer Annäherung durch "Facetten"
der Phasenrampe.
6 zeigt für das Zeitintervall t0
bis t2 die Änderung der entsprechenden Phase &phgr;. Jeder Frequenzstufe
f0, f1 und f2 entsprechen in 6
Phasenwerte &phgr;0, &phgr;1 und &phgr;2. Man erhält
eine Kurve aus "Facetten". Der Phasenfehler ist der Abstand zwischen der theoretischen
Kurve (Beziehung (10)), die in der Figur gestrichelt dargestellt ist, und der Kurve
aus "Facetten" in durchgezogener Linie. Man kann den Phasenfehler auch durch die
"Fehlerfläche" SE, d. h. durch die Fläche zwischen den beiden Kurven charakterisieren,
die durch zwei Abtastzeitpunkte wie z. B. t0 und t1 begrenzt
ist. Die Erfindung geht von der Feststellung aus, daß die Minimierung des Fehlers
nicht zuerst dem Erhalt des Maximums an Genauigkeit auf dem Niveau einer jeden Stufe
der Frequenzkurve sondern der Zunahme der Anzahl von "Facetten" entspricht, selbst
wenn deren Steilheit weniger genau ist. Diese Zunahme hat zwei interessante Konsequenzen:
– ausgehend von einer bestimmten Geschwindigkeit tritt ein Phasenfehler
auf, der in der Größenordnung des Radianten liegt; daraus folgt, daß das Sendespektrum
von vornherein schwach ist (Annäherung kleiner Winkel)
– das Spektrum dieses Fehlers erstreckt sich über ein immer breiteres
Band.
Im Ergebnis kann mit einem Erhöhen der Abtastfrequenz eine hohe Genauigkeit
bei der Phase erzielt werden, wobei man sich gleichzeitig mit einer sehr kleinen
Anzahl von Bits begnügt.
Es zählen nur die Zeitpunkte eines Nulldurchgangs des Rechtecksignals,
die die künstlich erzeugte Frequenz repräsentieren. Dieser Nulldurchgang muß genau
sein.
Nutzt man diese soeben in Erinnerung gerufenen Umstände, so wird mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein direkter Phasenvergleich von digitalen Signalen
durchgeführt. Das von einem Frequenzteiler gelieferte Signal ist nämlich digital,
und, vor einer Digital/Analog-Wandlung in dem DGO, ist das Signal selbst digital.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt man den die Umwandlungstabelle (Phase/Amplitude)
enthaltenden Speicher und den Digital/Analog-Wandler des DGO weg. Man arbeitet bezüglich
des höchstwertigen Bits des Ausgangsworts des Phasenspeichers.
Diese Lösung führt zu einem Phasenrauschen, das über ein Frequenzband
verteilt ist, das gleich der Taktfrequenz des DGO auf dem Niveau des Überlagerungssignals
ist, und zwar aufgrund des Phasenfehlers, der durch das Ausgangssignal des DGO erzeugt
wird.
Ein Frequenzmodulationsoszillator gemäß der Erfindung ist schematisch
in 7 gezeigt. Er enthält zwei Speicher 11
und 12 von N Bits, die die Funktion des Speichers 1 der
4 übernehmen. Diese Speicher arbeiten im Takt des Taktgebers
der Frequenz Fh. Der erste erhält ein binäres Wort I von N Bits, und
er liefert am Ausgang eine digitale Rampe M, mit Änderungen in Form von Treppenstufen,
die alle gleich I sind, wie dies durch das Diagramm im unteren Teil der
7 dargestellt ist, wobei das Diagramm die Änderungen
von M in Abhängigkeit von der Zeit zeigt. Die Zeitinkremente sind umgekehrt proportional
zur Frequenz Fh, nämlich &Dgr;t = [1/Fh].
Der zweite Speicher 12 liefert am Ausgang ein Wort P von
N Bits. Die Werte dieser Wörter folgen einem parabolischen Verlauf, wie dies angegeben
wurde. Diese Änderungen sind durch das Diagramm im unteren Teil der 7
dargestellt.
Die Phasenänderungsgeschwindigkeit entspricht der Ausgangsfrequenz
des digitalen Oszillators.
worin:
N
Anzahl von Bits des Phasenspeichers
Fh
Taktfrequenz des Speichers.
Der Phasenspeicher ist ein N Bit-Zähler, der eine Einteilung über
2N Teilungen des der Periode T des Signals zugeordneten Phasenkreises
bildet.
Die Anzahl N repräsentiert die Phasensprungweite, d. h. die während
des Zeitintervalls zwischen den beiden Taktimpulsen aufgespeicherte Phasenänderung.
8 zeigt diese Betriebsart für den Erhalt
einer linearen Frequenzmodulation positiver Steigung, wobei der Phasensprung M linear
zunehmen muß.
Die Verwendung eines zusätzlichen Aufwärts/Abwärts-Zählers ist erforderlich,
um den linearen Anstieg oder Abfall von M ausgehend von einem Eingangsparameter
I zu erzeugen, der proportional zu der Steilheit der Frequenzrampe ist, wenn ein
Signal mit zweifacher Rampe erwünscht ist.
Ein zweiter Parameter ist erforderlich, um die Initialisierung der
Zähler für eine Wahl der Ausgangsfrequenz, Mittenfrequenz, usw. zu bewirken.
Will man eine Frequenzrampe von einer Abweichung &Dgr;F und einer
Dauer D erhalten, so muß die folgende Beziehung erfüllt sein:
Die Idee besteht somit darin, daß dann, wenn die Taktfrequenz 1 GHz,
&Dgr;f = 25 MHz und T = 8 ms ist, die Anzahl von Bits des Speichers wenigstens 28
sein muß. Bei jedem Taktimpuls wird die Phase linear um einen Schritt erhöht. Der
maximale Phasenfehler kann den Wert (2M/15), nämlich 24° bei 65 MHz erreichen.
Im Rahmen der Erfindung verwendet man nur das höchstwertige oder "Übertrags"-Bit.
Genauer ist jede Stufe der Speicher 11 und 12 durch einen 1 Bit-Addierer
gebildet.
9 zeigt schematisch eine Stufe aus den
beiden Speichern 11 und 12.
Der erste Speicher 11 empfängt an seinem ersten Eingang ein
Bit des Steuerworts I und an einem zweiten Eingang 110 das Ausgangssignal
(ein Bit von M) dieses Speichers. Diese Konfiguration wiederholt sich bei dem Speicher
12, der an einem ersten Eingang 121 das Ausgangssignal (ein Bit
von M) des Speichers 11 und an einem zweiten Eingang 120 sein
eigenes Ausgangssignal (ein Bit von P) empfängt. Das Übertragssignal S des Addierers
12 höchster Wertigkeit wird für Phasenvergleiche verwendet, wie dies im
folgenden erläutert wird.
Die beiden Speicher erhalten synchron die Taktsignale Fh.
Der DGO, der gemäß den im Rahmen der Erfindung getroffenen Maßnahmen
abgewandelt wurde, ermöglicht das Synchronisieren der Phasenschleife eines spannungsgesteuerten
Oszillators, der im folgenden der Einfachheit halber mit VCO bezeichnet wird. Es
werden nun beispielhaft einige Aspekte im Bereich der durch die Erfindung angestrebten
Hauptanwendung und insbesondere im Bereich eines Senders für einen Radiohöhenmesser
betrachtet.
Zwei Konfigurationen können verwirklicht werden:
– "direkte" Modulation: der frequenzmodulierte VCO liefert unmittelbar
ein Signal bei der Sendefrequenz
– "umgesetzte" Modulation: das modulierte Signal wird bei einer Zwischenfrequenz
(FI) erzeugt, z. B. in einem Frequenzbereich zwischen 150 und 250 MHz, und dann
in eine Ultrahochfrequenz umgesetzt.
Der allgemeine Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Linearisierung
einer Frequenzrampe ist schematisch in 10 dargestellt.
Er enthält zunächst einen DGO 40, wie beschrieben. Dieser DGO erzeugt synthetisch
eine Frequenzmodulationsrampe. Das durch ein Übertragungsbit gebildete Ausgangssignal
VS wird einem digitalen Phasenkomparator zugeführt, der bitweise das
Signal VS mit einem Frequenzsignal V2 vergleicht. Dieses wird
durch Umsetzen der Frequenz F1 erhalten, die durch einen VCO
43 erzeugt wird. Dieses Umsetzen erfolgt gewöhnlich mit Hilfe eines harmonischen
Mischers 42 ausgehend von einer Frequenz F, die wiederum durch einen zusätzlichen
Oszillator erzeugt wird. Die Einheit 41, 42 und 50 bildet
die Phasenverriegelungsschleife 400 des Oszillators 43, die in
der angelsächsischen Terminologie auch als "PLL" ("Phase Locked Loop") bezeichnet
wird.
Das sich aus dem Vergleich ergebende Signal VP wird dann
in der üblichen Weise einem Bandfilter 50 zugeführt, dessen Ausgangssignal
(Signal VC) den VCO 43 durch Spannung gesteuert. Wie angegeben
erhält der DGO 40 ein Taktsignal Vh, das bei einer der zu beschreibenden
Ausführungsvarianten das Signal F (oder wenigstens ein davon abgeleitetes Signal)
und von gleicher Frequenz sein kann.
11 zeigt im Detail eine erste Ausführungsvariante,
die der zuvor genannten Variante mit "direkter" Modulation entspricht.
Zur Darlegung des Konzepts wird nun in nicht einschränkendem Sinne
das Beispiel einer Anwendung auf eine Vorrichtung mit folgenden Eigenschaften beschrieben:
– Sendefrequenz: 17 GHz
– Frequenzhub der Rampe: 100 MHz
– Dauer der Rampe: 8,4 ms
Die Erfahrung zeigt, daß diese Wahl einen optimalen Kompromiß der
Bilanz (Leistung/Abmessung) der Antennen entspricht.
Die diese Vorrichtung bildenden Elemente sind die folgenden:
– ein spannungsgesteuerter (VCO) Ultrahochfrequenz-Hohlraumoszillator,
der eine Mittenfrequenz von 17 GHz erzeugt
– ein harmonischer Mischer 42
– ein lokaler Oszillator 46 von 1 GHz
– ein Nachlaufverstärker 44 für die Zwischenfrequenz (FI)
– einen durch vier teilenden Frequenzteiler 45
– einen auf der AsGa-Technologie basierenden DGO 40, dessen Taktfrequenz
Fh = 1 GHz ist; 28 Bit
– ein digitaler Phasenkomparator 41
– ein Schleifenfilter 50
– ein Ultrahochfrequenz-Leistungsverstärker 49, 17 GHz
– eine Sendeantenne 51.
Der VCO 43 wird ausgehend von einem Fehlersignal frequenzmoduliert,
das von einer Phasenverriegelungsschleife geliefert wird. Diese enthält einen Koppler
47, der das Ausgangssignal des VCO der Frequenz F1 erhält, welches
Signal über einen Leistungsverstärker 49 der Antenne 51 zugeführt
wird. Der Koppler 47 überträgt ein Signal F'1 zu dem harmonischen
Mischer 42, welches Signal die gleiche Frequenz wie das Signal F1
aufweist. Die Schleife enthält auch den Zwischenfrequenzverstärker 44,
den durch vier teilenden Teiler 45, den digitalen Phasenkomparator
41 und das Schleifenfilter 50. Dieses letztere ist ein Bandpaßfilter,
dessen Ausgangssignal VC den VCO 43 durch die Spannung steuert.
Die erhaltene Zwischenfrequenz F'2 liegt in dem Bereich
160–260 MHz (&Dgr;f = 100 MHz).
Bei dieser Ausführungsvariante besitzen das Pumpensignal V des harmonischen
Mischers und das Taktsignal Fh die gleiche Frequenz, und sie werden durch
den gleichen Oszillator 46 über den Koppler 48 erzeugt.
Das Bezugssignal des Phasenkomparators 41 wird durch den
DGO 40 erzeugt, wobei dessen Frequenzhub und die Dauer der Rampe durch
einen Steuerungs-Mikroprozessor der Vorrichtung gesteuert werden, und zwar über
eine schnelle Logikschaltung (nicht dargestellt), die digitale Steuersignale SiC
liefert.
Die Frequenzsteuerung Fh für den DGO 40 ist ein
Oszillator 46 vom Oszillatortyp mit Oberflächenwellen-Resonator, bekannter
unter der Bezeichnung "SAWRO" ("Surface Acoustic Wave Resonator Oscillator") der
angelsächsischen Terminologie. Sie kann auch auf der Basis eines Oszillators mit
dielektrischem Resonator, bekannter unter der angelsächsischen Bezeichnung "DRO"
("Dielectric Resonator Osczillator") gebildet sein. Die Steuerung und der Betrieb
dieses Oszillators erfolgen um die Frequenz 1 GHz. Damit kann ein ganzer Teilungsschritt
in der Größenordnung von 1 ns erzielt werden.
Das andere, dem Phasenkomparator 41 zuzuführende Signal F2
wird nach einer Frequenzumsetzung des vom Signal F1 des VCO
40 abgeleiteten Signals F'1 mit Hilfe eines harmonischen Mischers
42 erhalten, der als Pumpensignal F das des Oszillators 46 besitzt.
Da das erhaltene Signal eine sehr geringe Amplitude aufweist, wird
es zunächst verstärkt (Signal F''2), bevor es durch
vier geteilt wird. Der Nutzen einer Frequenzteilung, der auf einer Verringerung
der dem Komparator 41 der Schleife auferlegten Phasensprünge beruht, kann
aufgrund des Vorliegens eines wesentlichen Phasenrauschens infolge der Frequenzumsetzung
(Verhältnis siebzehn) wieder in Frage gestellt sein. In diesem Fall ist vorgesehen,
den DGO 40 anstelle mit einer Änderung &Dgr;fDGO = 25 MHz mit
einer Änderung &Dgr;fDGO = 100 MHz zu beaufschlagen. Damit entfällt der
Teiler 45 mit dem Divisor Vier.
In allen Fällen ist der von dem DGO 40 erzeugte Phasenfehler
bei dem Ausgangssignal des VCO 43 der gleiche.
12 zeigt eine detaillierte Darstellung
einer zweiten Ausführungsvariante, die der zuvor genannten Variante mit "umgesetzter"
Modulation entspricht. Die mit 11 gemeinsamen Elemente
weisen die gleichen Bezugszeichen auf, und sie werden nicht von neuem beschrieben.
Der wesentliche Unterschied zu der vorhergehenden Vorrichtung besteht
darin, daß zusätzlich ein Mischer 60 vorgesehen ist, um das modulierte
Signal bei der Ausgangsfrequenz zu erhalten.
Ein stabiler Ultrahochfrequenz-Oszillator 62, beispielsweise
vom zuvor genannten ORD-Typ, dient als Steuerung für die Umsetzung. Ein Zwischenfrequenz-VCO
43 (z. B. 160–260 MHz) erzeugt die Frequenzmodulationsrampe F3
durch Steuern bei dem DGO; dann wird dieses Signal durch den Mischer 60
umgesetzt (Signal F1).
Überdies muß die Ausgangsverstärkerstufe 49 eine höhere Verstärkung
aufweisen; das Vorliegen des nahen Bildbands erfordert eine Unterdrückung durch
Filterung.
Der Hauptvorteil dieser Lösung gegenüber der vorhergehenden Lösung
(11: 42 und 44) besteht in dem Wegfall
des harmonischen Mischers und seines Nachlaufverstärkers.
Der ORD-Oszillator 62 wird durch eine Phasenschleife mit
einem Koppler 61 gesteuert, der das Ausgangssignal F4 des ORD
62 auf den Mischer 60 und ein Element 65 verteilt, das
als "Abtastkopf" 65 bezeichnet wird (Signal F'4 gleicher Frequenz).
Dieses zuletzt genannte Element 65 synchronisiert die Schleife mit Hilfe
des Taktsignals Fh, das durch den Oszillator 46 erzeugt und
überdies über den Koppler 48 an den DGO 40 geliefert wird.
Wie zuvor wird der Teiler 45 mit dem Divisor Vier dann, wenn
der dem DGO 40 auferlegte Frequenzhub gleich 100 MHz ist, nicht verwendet.
Schließlich kann, wie angegeben, der Doppler-Effekt dadurch annulliert
werden, daß eine zweifache Rampe erzeugt wird, wie dies bei der Ausführungsvariante
der 11 oder der Ausführungsvariante der 12
der Fall ist.
Die soeben anhand von zwei Ausführungsbeispielen beschriebene Vorrichtung
bildet nur den Sendeteil eines Radiohöhenmessers. 13
zeigt ein Ausführungsbeispiel eines vollständigen Radiohöhenmessers.
Es wurde angenommen, daß der mit dem Bezugszeichen 100 versehene
Sender in Übereinstimmung mit der Variante der 11 verwirklicht
ist. Die gemeinsamen Elemente weisen gleiche Bezugszeichen, erhöht um den Wert
100, auf, und sie werden nur insoweit nochmals beschrieben, wie dies erforderlich
ist.
Der erfindungsgemäße Radiohöhenmesser kann in gleicher Weise bei geringer
und bei großer Höhe arbeiten.
Die Rückgewinnung des Überlagerungssignals besteht darin, daß das
Sendesignal (Frequenzrampe) mit dem Empfangssignal (Empfänger mit Korrelator) in
bekannter Weise gemischt wird.
Diese Funktion wird mit Hilfe eines Bildfrequenzunterdrückungs-Mischers
(IRM) erzielt, mit dem das in dem Bildband enthaltene Rauschen beseitigt werden
kann.
Dieser Stufe ist ein verlustarmes Tiefpaßfilter im Wellenleiter, abgestimmt
auf das Sendefrequenzband, vorangestellt (Verringerung des Rauschens, Herabsetzen
von Störungen außerhalb des Bands), gefolgt von einem rauscharmen Verstärker.
Für den Empfänger kann ein globaler Rauschfaktor von 5 dB erzielt
werden.
Die Dynamik des Überlagerungssignals zwischen einem Bereich "großer
Höhe" (HA) und einem Bereich "geringer Höhe" (BA) kann sehr groß sein, und es ist
die Verwendung mehrerer Verfahren erforderlich, um diese Effekte herabzusetzen:
a) Verringerung der Sendeleistung bei geringer Höhe Das Ausgangssignal des VCO
143 wird durch eine Leistungsstufe 149 verstärkt. Bei geringer
Höhe kann diese weggelassen werden. Überdies ist das den Radiohöhenmesser transportierende
Luftfahrzeug weniger erfaßbar, wenn diese Maßnahme übernommen wird.
b) Hinzufügen eines Verstärkers F1 festgelegter Verstärkung in der Empfangskette
bei großer Höhe. Zwischen den beiden Höhenbereichen ist die Empfangsdynamik nämlich
fest und durch folgendes gegeben:
D = 20 log h1 – 20 log h2 mit h1
>> h2
Um diesen Zustand zu kompensieren, ermöglicht der Einsatz eines Verstärkers fester
Verstärkung eine leichte Kompensation dieser Amplitudenabweichung.
c) Sättigung der Empfangsstufen im Fall eines sehr starken Spiegelechos. Das
minimale Niveau des Reflexionsvermögens bei einem streuenden Boden liegt in der
Größenordnung von –25 dBm2/m2, und bei einem Spiegelecho
ist das maximale theoretische Niveau des Reflexionsvermögens
wobei G die Antennenverstärkung und r der Reflexionsgrad ist. Man kann eine leichte
Sättigung des Signals in der Amplitude als sehr selten auftretendes Phänomen tolerieren.
Beispielsweise liefert das Spiegelecho einer asphaltierten Straße
einen Meßwert in der Größenordnung von +10 dBm2/m2.
Die Dynamik der Stufe, die die Schwankungen des Reflexionsvermögens
unabhängig von der Höhe des Luftfahrzeugs kompensiert, wird auf 40 dB geschätzt.
Diese Dynamik kann mittels einer CAG (automatische Verstärkungsregelung) beim Verstärker
F.I. berücksichtigt werden.
Es werden nun die Besonderheiten der Höhenmessung für jeden der Bereiche
"große Höhe" und "geringe Höhe" beschrieben, die im folgenden mit HA und BA bezeichnet
werden.
Zunächst wird der Empfang bei großer Höhe beschrieben. Der Empfänger
200 ist das Mittel zur Aufbereitung des Überlagerungssignals, um dieses
im Hinblick auf den Erhalt des Höhenmeßwerts auszunutzen.
Bei großer Höhe (16000 m < h < 25000 m) wird eine Frequenzrampe der
Dauer 8,4 ms und von einem Hub 100 MHz gesendet.
Das Überlagerungssignal besitzt somit eine Frequenz, die in dem folgenden
Bereich liegt (Signal nicht vom Doppler-Effekt betroffen):
Es ist festzustellen, daß die Frequenzanalyse mit Hilfe eines Prozessors
für eine schnelle Fourier-Transformation ausgeführt werden kann, die im folgenden
mit FFT ("Fast Fourier Transform") bezeichnet wird, in einem Bereich zwischen 0
und 128 kHz mit einer Körnung von 250 Hz.
Zur Durchführung der Messung ist es erforderlich, das Signal in der
Frequenz umzusetzen, um bei dem zu berechnenden Spektrum eine
"Frequenzschleife" zu bewirken.
Die eigentliche Verwirklichung dieser flexiblen Schleife basiert auf
der Verwendung eines Mischers und eines DGO.
Die Steuerung dieses Synthesators ermöglicht die Verwirklichung der
Frequenzflexibilität, die für die Verfolgung der Überlagerungsfrequenz erforderlich
ist.
Behält man die oben genannten Analyseparameter bei, so ist die Erfassungsdauer
1024 × 4 &mgr;s = 4,096 ms, und die Rechenzeit der Fourier-Transformierten
beträgt einige Hundert Mikrosekunden.
Behält man die gleiche Anzahl von Abtastungen für eine zweifache Analysedauer
bei, die der Dauer der Rampe entspricht, so ist die Frequenzauflösung verdoppelt,
und der Frequenzanalysebereich um die Hälfte verringert, nämlich 0–64 kHz.
Eine Lösung, bei der eine doppelte Abtastfrequenz verwendet wird,
nämlich 512 kHz, erfordert die Verwendung von schnellen, und damit teuren integrierten
Schaltungen.
Eine Erhöhung der Auflösung ist aufgrund der Breite des Überlagerungsspektrums
(B ≃ 8 kHz) nicht zweckdienlich.
Die Wahl der Frequenz des Umsetzer-DGOs erfolgt durch einen Rechner,
mit dem der Radiohöhenmesser ausgestattet ist, um das Analysefenster auf eine mittlere
Überlagerungsfrequenz zu zentrieren.
Die Schwankungen der Überlagerungsfrequenz aufgrund des Doppler-Effekts
müssen nicht stören.
In einer ersten Annäherung ist Vr = v tg &agr;, worin:
v
Geschwindigkeit des in Bewegung befindlichen Körpers gegenüber dem horizontalen
Boden
Vr
Radialgeschwindigkeit
&agr;
Winkel des Geländes gegenüber der Horizontalen
Bei einer Neigungsänderung des Geländes in der Größenordnung der Höhenänderungen
des Luftfahrzeugs bei V = 1000 m/s, erreicht die Radialgeschwindigkeit für &agr;
= 2°, Vr = 35 m/s, angenommen eine Verschiebung der Überlagerungsfrequenz
um 4 kHz.
Entsprechende Phänomene bei extremen lokalen Höhenänderungen des Geländes
(Graben, Damm, ...) führen zu Übergangsimpulsen bei dem Überlagerungssignal.
Überdies liegen selbst dann, wenn die Überlagerungssignale das Frequenzanalysefenster
verlassen, stets am Boden vorgesehene Spiegelpunkte im Antennenkegel vor, die die
einfallende Welle ohne Auswirkung des Doppler-Effekts reflektieren.
Als Beispiel setzt sich die Empfangskette für einen 17 GHz-Radiohöhenmesser
wie folgt zusammen:
– Eine Antenne 201.
– Ein Tiefpaßfilter 202 mit der Grenzfrequenz von 20 GHz.
– Ein rauscharmer Verstärker 203, NF = 3,5 bis 4 dB, und mit
einer Verstärkung von G = 20 dB bei F = 17 GHz.
– Ein zweifacher Mischer 204 mit Bildfrequenzunterdrückung, L
= 10 dB bei F = 17 GHz. Das Frequenzsignal stammt vom Sendeteil 100, genauer
von dem VCO 143 über die Koppler 147 und 205.
– Ein Breitbandkoppler 206 rekombiniert die Ausgangssignale der
Mischer zur Erzeugung eines Signals FI.
– Ein Verstärker 207 mit einstellbarer Verstärkung zur Kompensation
der Schwankungen des Reflexionsvermögens des Bodens, mit einer minimalen Dynamik
von 50 dB, Durchlaßband = 20 kHz – 2 mHz.
– Ein Bandpaßfilter 209, mit &Dgr;f = 500 kHz und eine Mittenfrequenz
fMitten = 1,750 MHz.
- Ein Mischer 210.
– Ein DGO 211 mit einem Frequenzschritt = 10 kHz und einer Ausgangsfrequenz
zwischen 1,4 MHz und 2 MHz.
– Ein Niederfrequenzverstärker 212 fester Verstärkung zum Nachstellen
der Dämpfung zwischen den Bereichen großer und geringer Höhen: die Änderung der
Dämpfung ist typischerweise: &Dgr;G = 20 log 25000 – 20 log 30 = 58 dB
– Die Dämpfungsdifferenz zwischen dem oberen und dem unteren Wert des
Bereichs großer Höhe:
&Dgr;A = 20 log 25000 – 20 log 16000 = 3,8 dB.
– Eine Stufe 213 mit einstellbarer Verstärkung, die mit GVA (mit
der Höhe veränderliche Verstärkung) bezeichnet wird, ermöglicht eine Kompensation
der Verstärkungsänderungen gemäß einer durch 1/h2 vorgegebenen Gesetzmäßigkeit
in Schritten von 0,5 dB.
– Ein Antifaltungs-Tiefpaßfilter 214 mit einer Grenzfrequenz
von fC = 110 kHz.
- Ein n Bit-Analog/Digital-Wandler 215.
Der globale Rauschfaktor des Empfängers kann auf 5 dB geschätzt werden,
unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik auf diesem Gebiet.
Die Empfangskette muß linear und ohne Begrenzung sein, um keine parasitären
Signale zu erzeugen, die entweder für das Überlagerungssignal gehalten werden oder
dieses zum Verschwinden bringen, wenn dieses eine kleine Amplitude besitzt.
Mit der Möglichkeit der Erzeugung eines harmonischen Signals bei einer
bekannten Frequenz zwischen 0 und FH/2 mit Hilfe eines DGO können Höhenmessungen
zwischen den beiden Bereichen HA und BA durchgeführt werden. Die Probleme der Dynamik
des Signals und der Sättigung können mit Hilfe des GVA-Elements 213 gelöst
werden.
Die Empfangskette umfaßt eine schnell wirkende automatische Verstärkungsregelung
(CAGI), die auf jegliche Änderung des Reflexionsvermögens des Bodens so reagieren
kann, daß die Amplitude des Signals am Eingang des Analog/Digital-Wandlers
215 konstant gehalten wird, und die auf den Verstärker 207 einwirkt.
Es wird nun der Empfang bei geringer Höhe erläutert.
Die gewünschte Genauigkeit bei der Entfernungsmessung erfordert eine
Fähigkeit der Analyse des Signals (Feinheit der FFT) in bezug auf die Überlagerungsfrequenz
des Signals; es bietet sich die Einstellung der Dauer des Sägezahns und/oder des
Frequenzhubs &Dgr;f an.
Zur Messung der Überlagerungsfrequenz dieses Signals ist es erforderlich,
diese in einem festen Bereich von der Höhe abhängig zu halten.
Die Dauer des Sägezahns ist dann in Abhängigkeit von der Höhe über
den Bereich veränderbar.
Der Frequenzhub kann automatisch verdoppelt werden. Anstatt eine Frequenzteilung
durch vier vorzunehmen (Stufe großer Höhe), bevor der Phasenvergleich in der Sendekette
erfolgt, wird diese Teilung bei acht ausgeführt. Hierzu wird ein Steuersignal HA/BA
verwendet. Wie zu sehen ist, wird dieses Signal durch einen Rechner 217
gebildet.
Überdies ändert sich das empfangene Signal mit 1/h2 in
Abhängigkeit von der Höhe.
Eine Verringerung der Sendeleistung ist erforderlich. Diese wird erreicht,
indem der Leistungsverstärker 149 beim Senden abgeschaltet wird und indem
mit Hilfe von Schaltern ein Schwächungsglied 153 zwischen dem VCO
143 und der Antenne 151 eingesetzt wird.
Das mit GVA bezeichnete Element 213 (mit der Höhe veränderliche
Verstärkung) ermöglicht das Einstellen dieser Änderungen in Abhängigkeit von den
Höhenbereichen, und ein in die NF (Niederfrequenz)-Kette eingesetztes Hochpaßfilter
220 mit 6 dB/Oktave hält den Pegel des Signals am Eingang des Analog/Digital-Wandlers
konstant.
Man entscheidet sich dafür, die Bereiche in Höhen-Halboktaven umzuschalten,
um die Frequenzsprünge zu begrenzen.
Die Kette für geringe Höhen ist durch die folgenden Elemente gebildet,
von denen einige mit denen der Kette für große Höhen gemein sind:
– Das Tiefpaßfilter 202.
– Den Verstärker 203.
– Den Mischer 204 mit Bildfrequenzunterdrückung.
– Den Verstärker 207 einstellbarer Verstärkung.
– Ein Tiefpaßfilter 218 mit einer Grenzfrequenz von 110 KHz.
– Einen Niederfrequenzverstärker 219, 1 kHz-110 KHz, mit einer
Verstärkung GNF.
– Ein Hochpaßfilter 220 mit einer Steilheit von 3 dB/Oktave und
einer Grenzfrequenz, die zu 110 kHz hin gesetzt ist, um den Ausgangspegel bei konstantem
Reflexionsvermögen konstant zu halten.
– Das GVA (mit der Höhe veränderliche Verstärkung)-Schwächungsglied 213,
das die Verstärkung entsprechend der Gesetzmäßigkeit 1/h2 einstellt (Bereichsumschaltung
durch Höhen-Halboktave), um das Ausgangssignal mit einer zum Reflexionsvermögen
des Bodens proportionalen Amplitude zu erhalten. Es ist ein digital gesteuertes
logarithmisches Schwächungsglied.
– Das Antifaltungs-Tiefpaßfilter 214 mit einer Grenzfrequenz
von fC = 110 kHz.
– Den n Bit-Analog/Digital-Wandler 215.
Die Sende- und Empfangsketten weisen daher zwei Betriebsarten auf,
um Bereichen geringer und großer Höhe Rechnung zu tragen.
Der Radiohöhenmesser enthält einen Rechner 217. Ausgehend
von unterschiedlichen Informationen über Betriebsarten (inaktiv, bereit und Messung),
Höhen des Luftfahrzeugs und des Überlagerungssignals ist dieser in der Lage, den
Wert senkrechter Höhe zwischen dem Luftfahrzeug und dem Boden zu ermitteln.
Der Rechner 217 steuert:
– beim Sendeteil:
• den digital gesteuerten Oszillator 140 mit Hilfe des Steuersignals
SC1
• den Frequenzteiler 145 mit dem Divisor Vier oder Acht, sofern dieser
vorgesehen ist, mit Hilfe eines Signals HA/BA (große Höhe – geringe Höhe)
• das beim Senden erfolgende Schalten des Leistungsverstärker 149
oder des Schwächungsglieds 153 mit Hilfe des gleichen Signals HA/BA über
zwei Schalter 152 und 154 mit zwei Stellungen: 1 und 2. Die Stellung
1 dieser Schalter entspricht dem Modus großer Höhe und die Position 2 dem Modus
geringer Höhe.
– Bei dem Empfangsteil:
• das Schalten der Ketten für geringe und große Höhen mit Hilfe des Signals
HA/BA und der Zweistellungs-Schalter 208 und 221. den DGO-Synthesator
211 mit Hilfe des Signals SC2
• den GVA-Modul 213 mit Hilfe eines Signals SGVA und den Verstärker
207 mit Hilfe eines Steuersignals SGAGI.
Er steuert auch den FFT-Prozessor 216, der zur Berechnung
des Überlagerungsspektrums durch eine schnelle Fourier-Transformation dient.
Dieser schnelle FFT-Prozessor 216 liefert die Signale in
Form eines Linienspektrums.
Die Überlagerungssignale der Rampen (ansteigend und abfallend) werden
auf die gleiche Weise verarbeitet.
Bezüglich der Gewinnung der Höheninformation wird auf bekannte Verfahren
zur Verarbeitung des Signals verwiesen.
Die Lösung einer digitalen Verarbeitung bringt eine bestimmte Anzahl
von Vorteilen gegenüber einer herkömmlichen Lösung einer analogen Verarbeitung mit
sich:
– eine hochwertige Höhenmessung in allen Flugkonstellationen,
– die Fähigkeit, mehrere Ziele kontinuierlich zu verfolgen,
– ein großes Beobachtungsfenster (größer als 100 kHz), das ein gutes dynamisches
Ansprechen auf schnelle Änderungen des Geländes ermöglicht.
Das Spektrum des Überlagerungssignals wird für jede Rampe durch die
schnelle Fourier-Transformation berechnet.
Um den Doppler-Effekt zu beseitigen, bildet man die Halbsumme der
Maxima der Überlagerungsspektren, die während der aufeinanderfolgenden Modulationen
der ansteigenden und abfallenden Rampen erhalten wurden (Beziehung (8)).
Die Verarbeitung des Signals dient dazu, die Information über die
Höhe des Luftfahrzeugs über dem Boden zu ermitteln.
Sie besteht aus den folgenden Schritten:
– Berechnen des Spektrums durch TFD (diskrete Fourier-Transformation),
– Erfassen und Ermitteln der Maxima,
– zeitliche Kohärenz bei der Messung,
– Flugbahnfilterung.
Das Berechnen des Spektrums durch TFD zeichnet sich durch den Frequenzbereich
(verknüpft mit der Abtastfrequenz) und die Feinheit oder Frequenzauflösung (verknüpft
mit der Anzahl von Analysepunkten) bei den herkömmlichen Systemen aus.
Es wurde angeführt, daß die beibebehaltenen Parameter durch eine Abtastfrequenz
von 256 kHz bei maximal 1024 Punkten gegeben waren. Es kann eine höhere Abtastfrequenz
gewählt werden, derart, daß die Frequenzen der Überlagerungssignale nicht aus Gründen
von wesentlichen Phänomenen des Doppler-Effekts aus dem Analysefenster heraustreten.
Die nutzbaren Informationen sind in den oben berechneten Spektren
enthalten.
Das Erfassungsverfahren ermöglicht deren Bestimmung ausgehend von
der Position des spektralen Energiemaximums, das eine Erfassungsschwelle überschreitet.
Die Überprüfung der zeitlichen Kohärenz einer Information besteht
darin, zu bestimmen, ob die bewirkte Erfassung zu einem gegebenen Zeitpunkt auf
der Basis eines Voraussagemodells bei einer engen Toleranz den vorhergehenden Erfassungen
entspricht.
Auf diesem Niveau ist die Höheninformation "roh".
Es kann eine Navigationsfilterung durchgeführt werden, wodurch das
Rauschen bei der bewirkten Messung gedämpft wird. Die Filterung ist vom sogenannten
&agr;-, &bgr;-Typ.
Anspruch[de]
Vorrichtung zur Linearisierung einer Frequenzmodulationsrampe mit einem
spannungsgesteuerten Oszillator (43), der einen Ausgang aufweist und einer
Phasenverriegelungsschleife (400) zugeordnet ist, und mit einem Taktgenerator
(46) mit einer bestimmten Taktfrequenz (Fh), dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung einen digital gesteuerten Oszillator (40) enthält,
der aufweist:
– einen ersten Speicher (11), der durch ein digitales Wort (I) gesteuert
ist, und der wenigstens eine digitale Rampe aus Treppenstufen (M) erzeugt, die sich
nach einer Vorgabe mit der Taktfrequenz (Fh) ändert, und
– einen zweiten Speicher (12), mit einem Übertragsausgang, der durch
die digitale Rampe gesteuert ist und ein digitales Signal (P) aus Treppenstufen
(M) mit sich gemäß einem parabolischen Verlauf mit der Taktfrequenz (Fh)
ändernder Phase liefert, und
daß die Vorrichtung einen in die Schleife eingesetzten digitalen Phasenkomparator
(41) enthält, der einen Ausgang sowie einen ersten und einen zweiten Eingang
aufweist, die mit dem Übertragsausgang (S) bzw. dem Ausgang des spannungsgesteuerten
Oszillators (43) gekoppelt sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen
in die Phasenverriegelungsschleife eingesetzten harmonischen Mischer (42)
zum Koppeln des spannungsgesteuerten Oszillators (43) mit dem digitalen
Phasenkomparator (40) enthält, wobei dieser Mischer einen Eingang für den
Empfang der Signale bei der Taktfrequenz (Fh) aufweist.
Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen in die Phasenverriegelungsschleife eingesetzten Frequenzteiler mit einem bestimmten
Teilungsverhältnis und einem Ausgang (F2) enthält, der mit dem zweiten
Eingang des digitalen Phasenkomparators (41) verbunden ist.
Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilungsverhältnis
durch ein Steuersignal (BA/HA) zwischen wenigstens zwei Werten umsteuerbar ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Speicher (11, 12) mehrere parallele
Stufen enthält, wobei jede Stufe durch einen Addierer gebildet ist, der einen Ausgang,
einen ersten Eingang (111, 121) für den Empfang eines zu addierenden
digitalen Worts (I, M) und einen zweiten Eingang (110, 120) aufweist,
der mit seinem Ausgang (M, P) verbunden ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das den ersten Speicher (11) steuernde digitale Wort (I) eine Vorzeicheninformation
enthält, um eine zweifache Frequenzrampe zu erzeugen, die einen ansteigenden und
einen abfallenden Teil enthält, der zum ansteigenden Teil symmetrisch ist.
Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6
bei einem Radiohöhenmesser mit einem Sender (100) für das Aussenden eines
Signals in Form einer Frequenzmodulationsrampe, das sich gemäß einem linearen Verlauf
ändert, und mit einem Empfänger (200) für den Empfang des ausgesendeten
Signals nach einer Reflexion an einem in einer bestimmten Entfernung (h) vorgesehenen
Ziel, der eine Überlagerungsfrequenz (fb) aus dem gesendeten Signal und
dem empfangenen Signal bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Vorrichtung
zur Linearisierung der Frequenzrampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
6 enthält.
Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger
des Radiohöhenmessers einen zweiten digital gesteuerten Oszillator (211)
enthält, der ein Signal steuerbarer Frequenz erzeugt, und einen Mischer (210)
enthält, der Signale empfängt, die für die empfangenen Signale gleicher Frequenz
repräsentativ sind, um die Überlagerungsfrequenz (fb) in einen Niederfrequenzbereich
umzusetzen.
Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Radiohöhenmesser
Mittel (215) zur Digital/Analog-Wandlung von Signalen und eine Rechenvorrichtung
(216) für eine schnelle Fourier-Transformation enthält, die die auf diese
Weise gewandelten Signale empfängt und die Entfernung (h) berechnet.
Verwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Radiohöhenmesser Mittel zum Umschalten zwischen einer Meßbetriebsart (BA)
für eine geringe Reichweite und einer Meßbetriebsart (HA) für eine große Reichweite
enthält, wobei diese Mittel Verstärkerschaltungen einstellbarer Verstärkung enthalten.