Hintergrund der vorliegenden Erfindung
Technischer Bereich der vorliegenden Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kreissägeblattkörper und
insbesondere einen Kreissägeblattkörper, welcher eine Anordnung von Löchern zum
Entfernen des Sägemehls aufweist.
Beschreibung des Standes der Technik
Kreissägeblätter sind äußerst beliebt zum Schneiden von harten, schmirgelnden
und schwer zu schneidenden Materialien wie beispielsweise Gestein, Beton und Ziegel.
Herkömmliche Kreissägeblätter umfassen einen kreisförmigen Sägeblattkörper, der
einen umfänglichen Rand und eine gewisse Anzahl von Schneidsegmenten aufweist, die
an diesem umfänglichen Rand befestigt sind. Eine gewisse Anzahl von bogenförmigen
Schlitzen befindet sich auf Abstand längs des umfänglichen Randes und zwischen zwei
benachbarten Schneidsegmenten. Der Schlitz dient dazu, die Strömung der Luft und/oder
des Wassers zur Kühlung des Sägeblatts zu erhöhen. Bei der praktischen Anwendung
hat diese Art von Sägeblatt gewisse Nachteile wie beispielsweise die schlechte Abführbarkeit
des Sägemehls, die hohe Temperatur beim Gebrauch, niedrige Leistung und kurze Lebensdauer.
Darstellung der vorliegenden Erfindung
Daher gehört zu den Zielen der vorliegenden Erfindung, einen Kreissägekörper
vorzulegen, der eine hohe Schnittleistung aufweist und eine höhere Lebensdauer hat.
Der Kreissägekörper der vorliegenden Erfindung umfasst einen kreisförmigen
Körper, der zwei Montagelöcher, eine gewisse Anzahl von bogenförmigen Schlitzen
und eine Lochanordnung zum Entfernen des Sägemehls aufweist.
Die sogenannte "Lochanordnung" bedeutet kreisförmige Löcher, deren
Mittelpunkte sich auf Kreisen von konzentrischen Kreisen befinden, die denselben
Mittelpunkt wie der kreisförmige Körper haben und deren Radius kleiner ist als der
Radius des kreisförmigen Körpers. Die Anzahl der konzentrischen Kreise, auf denen
sich kreisförmige Löcher befinden, heißt Anzahl von Lagen von kreisförmigen Löchern.
Diese Anzahl ist im Bereich von 1–16 je nach der Größe des kreisförmigen Körpers
veränderlich. Der Durchmesser des kreisförmigen Lochs ändert sich je nach den Leistungsanforderungen
an den Sägeblattkörper und kann von einem der konzentrischen Kreise zum anderen
unterschiedlich sein.
Die Lochanordnung wird benutzt, um das Sägemehl zu entfernen und die
Strömung von Luft und/oder Kühlwasser zum Kühlen des Sägeblatts zu erhöhen. Das
Entfernen des Sägemehls bewirkt, dass das Sägeblatt einen direkteren Kontakt mit
dem zu schneidenden Material bekommt, was eine bessere Schneidwirkung erzeugt. Dies
führt zu einer höheren Leistung beim Schneiden und bewirkt, dass das Blatt länger
hält.
Diese und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden deutlicher aus der folgenden ausführlichen Beschreibung, den beigefügten
Zeichnungen und den angehängten Ansprüchen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt einen Teil eines Kreissägeblattkörpers
der vorliegenden Erfindung.
Ausführliche Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
Unter Bezugnahme auf 1 ist dort ein Kreissägeblattkörper
gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Dieser Kreissägeblattkörper umfasst einen kreisförmigen Körper 1, der zwei
Montagelöcher 2, bogenförmige Schlitze 3 und eine Lochanordnung
aufweist. Diese Lochanordnung umfasst kreisförmige Löcher 4, deren Mittelpunkte
sich auf drei konzentrischen Kreisen befinden, die denselben Mittelpunkt wie der
kreisförmige Körper haben und einen Radius aufweisen, der kleiner als der Radius
des kreisförmigen Körpers ist.
Der kreisförmige Körper hat einen umfänglichen Rand. Die bogenförmigen
Schlitze sind gleichförmig längs des umfänglichen Randes verteilt. Jeder Schlitz
hat ein offenes äußeres Ende, welches mit dem umfänglichen Rand in Verbindung steht
und durch im Wesentlichen parallele, durchgängig bogenförmige Seitenwände festgelegt
wird, die von dem umfänglichen Rand weg führen. Benachbarte Schlitze erstrecken
sich vom umfänglichen Rand um unterschiedliche Längen nach innen. Die Schlitzachsen,
die sich vom offenen äußeren Ende nach innen erstrecken, befinden sich unter einem
bestimmten Winkel zum Radius des kreisförmigen Körpers.
Die kreisförmigen Löcher 4 der Lochanordnung befinden sich
auf den Schlitzachsen, die sich vom offenen äußeren Ende eines jeden bogenförmigen
Schlitzes nach innen erstrecken. Der Durchmesser der kreisförmigen Löcher nimmt
längs des Radius der drei konzentrischen Kreise nach innen zu ab.
Zusammenfassend betrifft die Erfindung einen Kreissägeblattkörper,
welcher einen kreisförmigen Körper umfasst, der zwei Montagelöcher,
eine gewisse Anzahl von bogenförmigen Schlitzen und eine Lochanordnung aufweist,
welche aus kreisförmigen Löchern besteht, die sich auf konzentrischen Kreisen befinden.
Die Lochanordnung fördert das Entfernen des Sägemehls und verbessert die Strömung
von Luft und/oder Kühlwasser zur Kühlung des Sägeblattkörpers. Dies führt zu einer
höheren Schnittleistung und bewirkt, dass die Blätter länger halten.