Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vibrator zur Erzeugung von
Vibrationen unter Einsatz eines unter Druck befindlichen Arbeitsfluids, wie z. B.
Druckluft. insbesondere betrifft die Erfindung Verbesserungen an einem Vibrator
des Typs, der ein scheibenförmiges Vibrationselement oder Vibrationserzeugungselement
hat.
Stand der Technik
Das US-Patent Nr. 4,453,919 offenbart einen luftangetriebenen Vibrator
mit einem Körper, der eine scheibenförmige Arbeitskammer ausbildet, in der ein scheibenförmiges
Vibrationselement oder rotierendes Teil zur oszillierenden Bewegung aufgenommen
ist, das aus Stahl hergestellt ist; eine Vielzahl von Lufteinführungsöffnungen sind
tangential zu der Arbeitskammer angeordnet, um Druckluft in diese einzuführen, um
dadurch das Vibratorelement anzuregen, wobei der Vibrator weiterhin eine Auslassöffnung
zum Auslassen verbrauchter Luft hat. Der Vibrator kann zum Beispiel in einem Zahnsteinschaber
eingebaut sein, um ein Vibrationswerkzeug zu oszillieren, das zum Entfernen von
Zahnstein und Zahnbelag von den Zähnen ausgelegt ist.
Obwohl der in diesem Vibrator stattfindende Mechanismus der Vibrationserzeugung
nicht klar ist, rotiert oder oszilliert das Vibrationselement wie eine sich taumelnd
drehende Münze auf einer Tischfläche beim Einführen der Druckluft tangential in
die Arbeitskammer zum Erzeugen eines sich drehenden Luftstroms darin und schlägt
gegen die Endseiten der Arbeitskammer, wodurch eine Vibration erzeugt wird.
Wenn nach der Benutzung der Zufuhr der Druckluft beendet wird, wird
das nicht länger angeregte Vibrationselement aufhören zu rotieren und daher innerhalb
der Arbeitskammer aufgrund der Schwerkraft vertikal nach unten fallen. Der besondere
Teil der Wand der Arbeitskammer, an dem das Vibrationselement schließlich ruhen
wird und die Winkellage, in der das Vibrationselement letztendlich ruhen wird, wird
durch die Winkelposition der Arbeitskammer relativ zu der Vertikalen bestimmt.
Falls, wenn der Vibrator nicht betätigt wird, der Vibrator in einer
solchen Position gehalten wird, dass die Innenendseite der Arbeitskammer im großen
und ganzen in einer horizontalen Position liegt, so dass das Vibrationselement in
einer im Wesentlichen horizontalen Ebene auf der inneren Endseite der Arbeitskammer
ruht, wie es in der 6A des US-Patentes Nr. 4,453,919 gezeigt ist,
besteht das Risiko, dass das Vibrationselement an der Innenseite der Arbeitskammer
versehentlich haften oder „kleben" bleibt als Folge davon, dass eine der
axialen Endseiten des Elements sich in satt anliegendem Kontakt mit der Innenendseite
der Kammer befindet.
Das Risiko, dass das Vibrationselement anhaftet, wird vergrößert,
insbesondere wenn der Vibrator richtig geschmiert ist, weil ein Schmierfilm, der
zwischen der Endseite des Elementes und der Innenendseite der Kammer gebildet und
vorhanden ist, das Anhaften begünstigt. Die Bildung von Feuchtigkeitskondensat an
den Innenseiten der Arbeitskammer unterstützt in ähnlicher Weise das Anhaften.
Weiterhin ist es wünschenswert, dass die Endseiten des Vibrationselementes
und die inneren Endseiten der Arbeitskammer durch eine Läppmaschine bearbeitet werden,
um den Grad der Genauigkeit der Abmessungen zu erhöhen. Jedoch würden die so durch
Läpp-Endbearbeitung spiegelnden Flächen des Elementes und der Kammerwände bewirken,
dass das Vibrationselement noch fester an den Kammerseiten anhaftet.
Falls das Vibrationselement an den Innenseiten der Arbeitskammer einmal
anhaftet, würde das Vibrationselement seine Bewegung nicht fortsetzen, indem bloß
die Luftzuführung wieder geöffnet wird. Um den Vibrator wieder zu starten, muss
das Vibratorelement von den Innenseiten der Arbeitskammer getrennt oder weggenommen
werden, indem auf den Vibrator eingeklopft wird oder ihm auf andere Weise Stöße
versetzt werden.
Das US-Patent Nr. 4,453,919 löste dieses Problem des Anhaftens durch
konisch spitzes Zulaufen der axialen Endseiten des Vibrationselementes in einem
kleinen Winkel durch Abfasung entlang der umlaufenden Kanten des Elementes, wie
in den 5A–5H und der
6B des Patents gezeigt ist, um sicherzustellen, dass das Vibrationselement
von den Innenseiten der Arbeitskammer durch Einblasen von Luftströmen in den keilförmigen
Raum getrennt wird, der zwischen der konischen Endseite des Elementes und der ebenen
Innenseite der Arbeitskammer ausgebildet ist.
Bisher wurde das Abfasen des scheibenförmigen Vibratorelementes durch
den Einsatz einer Rundschleifmaschine durchgeführt.
Insbesondere wird ein scheibenförmiges noch nicht endbearbeitetes
Vibrationselement 1, das durch Abschneiden von einer Stahlstange erzeugt
wurde, in einem Spannfutter 2 eines Werkstück-Rotationshalters der Rundschleifmaschine
eingespannt, wie in der 1 der beiliegenden Zeichnungen
gezeigt ist, und die Achse 3 des Werkstückhalters wird in einem Winkel
von zum Beispiel 88° relativ zu einer Achse 5 einer Schleifscheibe
4, wie in der 2 gezeigt ist, positioniert.
Dann wird das Vibrationselement 1, während es in dem Spannfutter
2 eingespannt ist, nach vorn in Richtung der rotierenden Schleifscheibe
4 geführt, währenddessen das Element um die Achse 3 des Werkstückhalters
rotiert wird. Auf diese Weise wird eine der Endseiten des Elementes 1 geschliffen
und konisch in einem kleinen Winkel von 2° abgefast.
Dann wird das vorbearbeitete Vibrationselement von dem Spannfutter
des Werkstückhalters abgenommen und, nachdem es um 180° gedreht wurde, wird
das Element wieder eingespannt und geschliffen, um die andere Endseite zu abzufasen.
Das Problem bei dem herkömmlichen Verfahren zum Abfasen von Vibrationselementen
besteht jedoch darin, dass die in zahnmedizinischen Handstücken verwendeten und
eingebauten Vibratoren von so geringer Größe sind, dass die axiale Dicke der Vibrationselemente
extrem dünn in der Größenordnung von nur 1 mm ist. Demzufolge ist es schwierig gewesen,
die Vibrationselemente in dem Werkstückhalter der Rundschleifmaschine richtig einzuspannen.
Insbesondere ist es extrem schwierig gewesen, solche Elemente, deren eine Endseite
bereits der Abfasung unterzogen worden ist, einzuspannen.
Wegen der Schwierigkeit, die Vibrationselemente richtig einzuspannen,
hat sich oft herausgestellt, dass die Achse des Elementes, wie es in dem Spannfutter
eingespannt ist, nicht auf die Achse des Werkstückhalters der Schleifmaschine ausgerichtet
ist. Dadurch ist eine akkurate Durchführung der Abfasung ausgeschlossen. Folglich
ist eine große Anzahl defekter Elemente hergestellt worden, so dass die Produktionsausbeute
an Vibrationselementen extrem niedrig gewesen ist.
Weiterhin ist es erforderlich gewesen, die Abfasung der Vibratorelemente
manuell einzeln durchzuführen. Dies führte zu einer Schwankung in der Qualität der
endbearbeiteten Elemente, wodurch sich ebenfalls eine niedrige Produktionsausbeute
ergab. Zusätzlich ist die Abfasung durch manuelle Tätigkeit kosten- und zeitaufwendig
und schließt eine Herstellung im Massenfertigungsverfahren aus.
Offenbarung der Erfindung
Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vibrator
des beschriebenen Typs zu schaffen, bei dem das Abfasen des Vibrationselementes
nicht erforderlich ist und der trotzdem auf jeden Fall betriebsbereit ist, wenn
mit dem Einführen der Druckluft begonnen wird.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vibrator des beschriebenen
Typs zu schaffen, der nicht das Problem hat, dass das Vibrationselement anhaftet,
und der solche Komponententeile umfasst, die mit einer hohen Produktionsausbeute
hergestellt werden können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vibrator des beschriebenen
Typs zu schaffen, bei dem das Anhaften des Vibrationselementes wirksam verhindert
wird und der leicht herzustellen ist.
Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vibrator des
beschriebenen Typs zu schaffen, der nicht das Problem hat, dass das Vibratorelement
anhaftet und der einen Aufbau hat, die eine Herstellung im Massenfertigungsverfahren
zulässt.
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vibrator des beschriebenen
Typs zu schaffen, der aus Komponententeilen besteht, die mit einer einheitlich hohen
Qualität gefertigt werden können.
Diese Erfindung stellt einen Vibrator bereit, der einen starren Körper
mit einer scheibenförmige Arbeitskammer, ein scheibenförmiges Vibrationselement,
das in der Kammer für eine oszillierende Bewegung aufgenommen ist, Mittel zum Einführen
eines unter Druck stehenden Arbeitsfluids in die Kammer in einer tangentialen Richtung
und Mittel zum Auslassen des verwendeten Arbeitsfluids aus der Kammer hat. Es ist
das Merkmal der Erfindung, dass axiale Endseiten des Vibrationselementes im Wesentlichen
eben hergestellt sind, und dass der Körper mit einem Vorsprung versehen ist, der
von wenigstens einer der gegenüberliegenden Endseiten der Kammer axial nach innen
hervorragt. Die Begriffe „axial nach innen" und „axial nach außen",
die hier und in den anliegenden Ansprüchen verwendet werden, beziehen sich auf die
axiale Richtung auf die Mitte des Vibratorkörpers zu oder von ihr weg.
Bei dieser Anordnung dient der an der Endseite der Kammer vorgesehene
Vorsprung dazu, zu verhindern, dass die axiale Endseite des Vibrationselementes
in engen Kontakt mit der Endseite der Kammer kommt, um dadurch zu verhindern, dass
das Vibrationselement anhaftet, wenn der Vibrator nicht betätigt wird. Wegen der
Bereitstellung des Vorsprungs ist immer ein Spalt zwischen der axialen Endseite
des Vibrationselementes und der Endseite der Kammer sichergestellt, während der
Vibrator in Nichtbetriebs-Stellung ist, obwohl die axialen Endseiten des Vibrationselementes
maschinell eben hergestellt sind. Folglich ist mit Beginn des Einführens der Druckluft
in die Arbeitskammer das Vibrationselement leicht in Bewegung zu setzen, um eine
Vibration zu erzeugen.
Weil in dieser Art die axialen Endseiten des Vibrationselementes eben
hergestellt sind, ist ein Abfasen oder spitzes Zulaufen des Vibrationselementes
nicht länger notwendig. Daher können die Vibrationselemente auf eine im Vergleich
zu dem herkömmlichen Herstellungsverfahren extrem einfache Weise
gefertigt werden. Die axialen Endseiten der Elemente, die eben sind, können maschinell
mit einem hohen Grad an Präzision unter Einsatz einer Planschleifmaschine und Läppmaschine
gefertigt werden, so dass die Produktionsausbeute an Vibrationselementen spürbar
gesteigert wird. Weiterhin kann im Gegensatz zu dem herkömmlichen Verfahren, in
dem die Vibrationselemente einzeln von einer Rundschleifmaschine manuell geschliffen
werden müssen, das Planschleifen und Läppen auf einer Stapelbasis für eine großen
Anzahl von Werkstücken zur gleichen Zeit durchgeführt werden. Demzufolge ist es
möglich, das Vibrationselement in einem Massenfertigungsverfahren herzustellen.
Der Vorsprung kann einsückig mit der Innenendseite der Arbeitskammer
durch jedes beliebige geeignete Verfahren wie zum Beispiel Löten, Aussparen der
Endseite und dergleichen hergestellt sein. Jedoch ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der Vorsprung getrennt von dem die Innenseite bildenden Teil der Arbeitskammer
hergestellt. Zu diesem Zweck ist eine Endplatte, die die Innenseite der Arbeitskammer
definiert, mit einer axialen Bohrung versehen, in die ein Einführelement, das eine
von der Endwand der Kammer axial nach innen überstehenden Ausdehnung hat, z. B.
durch Presspassung befestigt ist.
Da bei dieser Ausführungsform die Endseite der Endplatte eben ausgebildet
sein kann, kann die Endplatte auf einfache Art und mit einem hohen Genauigkeitsgrad
maschinell plangeschliffen und geläppt werden. Die Einführelemente können getrennt
von den Endplatten in einem Massenfertigungsverfahren gefertigt werden. Die Endplatte
und das Einführelement sind einfach zusammenzubauen, wenn das Einführelement in
dem Bohrloch der Endplatte durch Presspassung montiert wird.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung hat das Einführelement
die Form einer Hülse mit einer axialen Bohrung, die Teil des Auslassdurchganges
bildet. Diese Hülse ist koaxial zu dem Körper des Vibrators angeordnet. Bei dieser
Anordnung können die Herstellung und der Zusammenbau des Vibrators vereinfacht werden,
da die Hülse unter Verwendung des Ablassdurchganges befestigt wird. Ein anderer
Vorteil besteht darin, dass die Hülse das Vibratorelement nicht stört, da sie sich
in der Mitte des Körpers befindet.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die axialen Endseiten
des Vibrationselementes eben ausgebildet, und das Element ist mit einer Zentralbohrung
versehen, in die ein Einführelement eingeführt ist, so dass es von den axialen Endseiten
axial nach außen des Vibrationselements übersteht.
Diese Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie andere Merkmale und
Vorteile davon werden aus der nachfolgenden Beschreibung offensichtlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 und 2
– sind schematische Ansichten, die das herkömmliche Verfahren zum Abfasen
der axialen Endseiten von Vibrationselementen unter Einsatz einer Rundschleifmaschine
zeigen;
3 – ist eine axiale Querschnittsansicht
des Vibrators gemäß der einfachsten Form der Erfindung, mit Lufteinführöffnungen,
die sich tangential zu der Arbeitskammer erstrecken, wobei diese zu Zwecken der
Veranschaulichung als in die radiale Richtung erstreckend gezeigt sind;
4 – ist eine perspektivische Explosionsansicht
der wesentlichen Teile des in der 3 gezeigten Vibrators;
5 – ist eine Querschnittsansicht
eines Einführringes entlang der Linie V-V von 4;
6 – ist eine schematische Ansicht,
die zeigt, wie ein Vibrationselement die Vibration erzeugt, währes es sich dreht
und taumelt;
7 und 8
– sind Querschnittsansichten der wesentlichen Teile des in der 3
gezeigten Vibrators, mit dem Vibratorelement, das in Nichtbetriebs-Stellung gezeigt
wird;
9 – ist eine perspektivische Ansicht
der geänderten Form der Endplatte und Hülse-Unterbaugruppe, die in der
3 gezeigt ist;
10A–10C
– sind Querschnittsansichten, die weitere geänderte Formen der in der
3 gezeigten Endplatte und Hülse-Unterbaugruppe zeigen;
11A–11C
– sind Querschnittsansichten, die die wesentlichen Teile der geänderten Formen
des in der 3 gezeigten Vibrators zeigen;
12 – ist eine vergrößerte Aufrissansicht,
die einen Zahnsteinschaber zeigt, der eine andere Ausführungsform des Vibrators
gemäß der Erfindung enthält;
13 – ist eine vergrößerte axiale
Querschnittszeichnung des in der 12 gezeigten Zahnsteinschabers;
und
14 – ist eine vergrößerte Querschnittsansicht
des in der 13 gezeigten Vibrators.
Die beste Ausführungsform der Erfindung
In den 3 bis 5
ist die einfachste Form des Vibrators gemäß der Erfindung gezeigt. Mit Bezug auf
diese Zeichnungen hat der Vibrator einen Körper 12, zum Beispiel aus Stahl.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat der Körper 12 eine zylindrische
Außenummantelung 14, in der eine Bohrung 18 mit einer Achse
16 ausgebildet ist. Der Körper 12 umfasst weiterhin einen rohrförmigen
Lufteinführungsring 20, der koaxial in der Bohrung 18 angeordnet
ist, und ein Paar gegenüberliegender, scheibenförmiger Endplatten 22 und
24, die an beiden Seiten des Ringes 20 angeordnet sind.
Der Einführungsring 20 und die Endplatten 22 und
24 werden innerhalb der Außenummantelung 14 durch einen mit einem
Gewinde versehenen Halter 28 zusammengehalten, der in ein Innengewinde
26 der Außenummantelung 14 geschraubt ist. Der Halter
28 ist mit einem Paar sich diametral gegenüberliegenden Löchern
30 versehen, die ausgebildet sind, um mit einem Schraubenschlüssel in Eingriff
zu treten.
Eine scheibenförmige Arbeitskammer oder Rotorkammer 38 ist
durch die umlaufende Innenseite 32 des Einführungsringes 20, die
Innenendseite 34 der Endplatte 22 und die Innenendseite
36 der Endplatte 24 definiert.
Ein scheibenförmiges Vibrationselement oder Rotor 40 ist
bewegbar und frei in der Arbeitskammer 38 aufgenommen. Das Vibrationselement
oder Vibrationserzeugungselement 40 ist durch ein Paar sich gegenüberliegenden
ebenen, axialen Endseiten 42 und einer zylindrischen Außenseite
44 definiert.
Die axialen bzw. radialen Maße des Vibrationselementes 40
sind so ausgewählt, dass sie ein wenig kleiner sind als die axialen und radialen
Maße der Arbeitskammer 38, um sicherzustellen, dass das Vibrationselement
40 in der Arbeitskammer 38 mit einem kleinen Freiraum dazwischen
aufgenommen wird.
Das Vibrationselement 40 und die Endplatten 22 und
24 sind vorzugsweise aus einem hochgradig verschleißresistenten Material,
wie z. B. Schnellstahl, gefertigt. Um die axiale Dicke mit einem hohen Grad an Präzision
zu steuern, sollten nach der Wärmebehandlung und dem Schleifen durch eine Pianschleifmaschine
das Vibrationselement 40 sowie die Endplatten 22 und
24 einer maschinellen Präzisionsbearbeitung durch eine Läppmaschine unterzogen
werden, um die Endseiten davon endzubearbeiten. Vorzugsweise werden das Planschleifen
und Läppen der Vibrationselemente 40 und Endplatten 22 und
24 auf Stapelbasis mit einer wesentlichen Anzahl von Werkstücken zur gleichen
Zeit durchgeführt, um so sicherzustellen, dass die Vibratoren in einem Massenfertigungsverfahren
hergestellt werden.
Der Einführungsring 20 ist mit einer Vielzahl von Einführungsöffnungen
oder Düsen 46, z. B. drei, versehen. Wie aus der 5
ersichtlich ist, sind die Einführungsöffnungen 46 tangential zu der Arbeitskammer
38 geöffnet, um so einen sich drehenden Luftstrom 48 in der Kammer
38 zu erzeugen.
Die Außenummantelung 14 ist mit einer ringförmigen Nut
50 versehen, die den Einführungsöffnungen 46 gegenüberliegt, wobei
die Nut 50 durch eine radiale Öffnung 52 mit einem Einlassanschlussstück
54 in Verbindung steht.
Das Einlassanschlussstück 54 kann mit einer Druckluftquelle
durch einen Luftschlauch, nicht gezeigt, verbunden sein. Da dem Einlassanschlussstück
54 Druckluft zugeführt wird, wird Luft durch die Einführungsöffnungen
46 tangential in die Arbeitskammer 38 eingeführt, um dadurch einen
Luftwirbelstrom 48 innerhalb der Kammer 38 zu erzeugen.
Dies bewirkt, dass sich das Vibrationselement 40 auf eine
Weise dreht, die dem Taumeln und Drehen einer Münze auf einer Oberfläche gleicht,
wie in der 6 dargestellt, und es schlägt dabei gegen
die Endseiten 22 und 24, wodurch Vibrationen erzeugt werden. Eine
solche Bewegung des Vibrationselementes 40 wird durch einen kreisförmigen
Verschleißabdruck oder eine Spur 56 (6) bestätigt,
der bzw. die an den Innenendseiten 34 und 36 der Endplatten
22 und 24 ausgebildet ist.
Verbrauchte Luft wird an die Umgebungsatmosphäre durch eine Ablassöffnung
58, die koaxial quer durch die Endplatte 24 ausgebildet ist, und
eine andere Auslassöffnung 60, die koaxial quer durch den Halter
28 ausgebildet ist, abgegeben, wobei die Öffnungen 58 und
60 als Ablassmittel dienen.
Nochmals mit Bezug auf die 3 und
4 ist die Endplatte 22, gemäß der
Erfindung, mit einer koaxialen Bohrung 62 ausgebildet, in die ein Einführelement
64 in Form einer kurzen Stange eingepresst ist. Wie in der 3
am Besten gezeigt ist, ist die axiale Länge des Einführelementes 64 ein
wenig größer als die axiale Dicke der Endplatte 22, um sicherzustellen,
dass das innere Ende des Einführelementes 64 einen Vorsprung
66 bildet, der von der Innenendseite 34 der Endplatte
22 axial nach innen in Richtung der Arbeitskammer 38 übersteht.
Der Vorsprung 66 dient dazu, das Anhaften des Vibrationselementes
40 an der Innenendseite der Endplatte 22 zu verhindern, wenn der
Vibrator nicht in Betrieb ist.
Andererseits ist in der Ablassöffnung 58 der Endplatte
24 ein Einführelement 68 in Form einer Hülse eingepresst. Die
Hülse 68 ist mit einer axialen Bohrung 70 versehen, die übrigens
als ein Ablassdurchgang dient. Ähnlich wie bei dem Einführelement 64 ist
die axiale Länge der Hülse 68 ein wenig größer als die axiale Dicke der
Endplatte 24, so dass das runde innere Ende 72 der Hülse
68 axial nach innen von der Innenseite 36 der Endplatte
24 in die Arbeitskammer 38 übersteht. Ähnlich wie bei dem Vorsprung
66 dient die runde Ausdehnung 72 der Hülse 68 als ein
Vorsprung, um zu verhindern, dass das Vibrationselement 40 an der Innenendseite
der Endplatte 24 anhaftet.
Um eine Einheitlichkeit von Komponententeilen in dem Vibrator zu schaffen,
kann die aus der Endplatte 22 und dem Einführelement 64 bestehende
Unterbaugruppe der Unterbaugruppe, die aus der Endplatte 24 und der Hülse
68 besteht, gleichen und durch diese ersetzt werden.
Der Durchmesser der Hülse 68 muss ausreichend kleiner als
der Durchmesser des Verschleißabdrucks 56 (6)
des Vibrationselementes 40 ausgewählt sein, um zu vermeiden, dass das Element
40 durch den Vorsprung 72 gestört wird, wenn das Element rotiert
oder oszilliert.
In ähnlicher Weise muss die axiale Höhe der Vorsprünge 66
und 72, gemessen von den Innenendseiten 34 und 36 der
Endplatten, derart begrenzt sein, dass die Vorsprünge 66 und
72 das Vibrationselement 40 nicht stören, wenn es bewegt wird.
Zu diesem Zweck wird die axiale Höhe der Vorsprünge 66 und
72 vorzugsweise präzisionsgesteuert, indem die Unterbaugruppe mit der Endplatte
22 und dem Einführelement 64 sowie die Unterbaugruppe mit der
Endplatte 24 und der Hülse 68 einem Planschleifen gefolgt von
Läppen unterzogen werden. Alternativ können die Unterbaugruppen aufgebaut werden,
indem zuerst die Einführelemente 64 und 68 mit einer präzisionsgesteuerten
axialen Länge gefertigt und diese dann in die entsprechenden axialen Bohrungen der
Endplatten 22 und 24 eingepresst werden.
Um den Benutzungsmodus und Betätigung des Vibrators 10 zu
beschreiben, kann der Körper 12 des Vibrators an ein zu vibrierendes Objekt
geeignet mittels vibrationsübertragender Verbindung gekoppelt werden. Während ein
Luftschlauch mit dem Einlassanschlussstück 54 verbunden ist und Druckluft
zugeführt wird, die bewirkt, dass der Arbeitskammer 38 durch die Einführungsöffnungen
46 Luft zugeführt wird, dreht sich das Vibrationselement 40 und
schlägt an die Endplatten 22 und 24, wie vorstehend mit Bezug
auf die 6 beschrieben ist, wodurch Vibrationen erzeugt
und auf das Objekt übertragen werden.
Während des Betriebes werden die Vorsprünge 66 und
72 die vibrierende oder oszillierende Bewegung des Elementes
40 nicht behindern, da die axiale Höhe und das radiale Maß der Vorsprünge
66 und 72 so ausgewählt sind, dass sie das sich bewegende Element
40, wie vorstehend beschrieben, nicht stören.
Wenn die Zuleitung von Druckluft beendet ist, wird das Vibrationselement
40 in der Arbeitskammer 38 vertikal durch die Schwerkraft nach
unten fallen.
Wenn der nicht benutzte Vibrator 10 in einer solchen Stellung
platziert ist, dass die Endplatte 24 sich unterhalb der Endplatte
22 befindet, wird das Vibrationselement 40 auf dem runden Vorsprung
72 der Hülse 68, wie in der 7 typischerweise
gezeigt ist, ruhen. Folglich wird die axiale Endseite 42 des Elementes
40 von der Innenendseite 36 der Endplatte 24 mittels
eines der Höhe des Vorsprungs 72 gleichenden Abstandes beabstandet. Somit
hat der Vorsprung 72 die Wirkung, dass er verhindert, das die axiale Endseite
42 des Elementes 40 und die Innenendseite 36 der Endplatte
24 miteinander in Kontakt gebracht werden.
Wenn in diesem Zustand die Zuführung von Druckluft wiederaufgenommen
wird, werden Luftströme in den engen Spalt geblasen, der zwischen der axialen Endseite
42 des Elementes 40 und der Innenendseite 36 der Endplatte
24 ausgebildet ist, um dadurch das Vibrationselement 40 auf jeden
Fall wieder in Bewegung zu setzen.
Falls sich die Endplatte 22, wenn der Vibrator in Nichtbetriebs-Stellung
ist, unter der Endplatte 24, wie in der 8
gezeigt ist, befindet, wird die Kante des Vibra-tionselementes 40 an einem
vorgegebenen Punkt entlang des Umfangs davon in Kontakt mit der Innenendseite
34 der Platte 22 stehen, während der Bereich der Kante, der diametral
der Kontaktstelle gegenüberliegt, wegen des vorhandenen Vorsprungs 66 von
der Innenendseite 34 weg angehoben wird. Dementsprechend werden, wenn die
Zuführung von Druckluft wiederaufgenommen ist, Luftströme in den keilförmigen Spalt
geblasen, der zwischen der axialen Endseite 42 des Elementes
40 und der Innenendseite 36 der Endplatte 24 ausgebildet
ist, so dass das Vibrationselement 40 leicht wieder mit der vibrierenden
Bewegung beginnt.
Die 9 stellt einen modifizierten Version
der Hülse 68 der Endplatte 24 dar. Bei diesem Typ ist der ringförmige
Vorsprung 72 der Hülse 68 mit diametral sich gegenüberliegenden
Ausschnitten 74 versehen. Bei dieser Anordnung wird, wenn die Einführung
von Druckluft in die Arbeitskammer 38 wiederaufgenommen wird, um den Vibrator
zu starten, während der Vibrator in der in der 7 gezeigten Stellung
ist, verbrauchte Luft in der Kammer 38 gleichmäßig durch die Ausschnitte
74 in Richtung des Auslassdurchgangs 70 abgelassen. Dies unterstützt
das Ableiten von aus Verschleiß von Metallteilen gebildeten Stäuben und Pulvern
sowie Schmiermittel durch die Ausschnitte 74 in Richtung der Auslassöffnung,
wodurch eine Selbstreinigung der Arbeitskammer erreicht wird.
Die 10A–10C
zeigen modifizierte Formen des Vorsprungs, der an der Endplatte 24 ausgebildet
ist. Bei der in der 10A gezeigten Ausführungsform ist
eine axiale Bohrung durch die Endplatte 24 an einer Position ausgebildet,
die zu der Auslassöffnung 58 radial nach außen versetzt ist, wobei in die
Bohrung ein Stift 76 mit einer Länge, die ein wenig größer ist als die
axiale Dicke der Endplatte 24, durch Presspassung eingeführt ist. Bei der
in der 10B gezeigten Anordnung wird eine Stahlkugel
78 innerhalb der Aushöhlung an der Endplatte 24 befestigt, um
den Vorsprung zu bilden. Bei dem in der 10C gezeigten
Aufbau ist ein ringförmiger Vorsprung 80 angrenzend an und die Auslassöffnung
58 umgebend auf der Endplatte 24 einstückig ausgebildet.
Die 11A–11C
stellen andere Ausführungsformen des Vibrators dar, bei denen der Vorsprung an dem
Vibrationselement 40 ausgebildet ist.
Bei der Ausführungsform von 11A ist das
Vibrationselement 40 mit einer Zentralbohrung versehen, in die eine Hülse
82, deren Länge ein wenig größer ist als die axiale Dicke des Elementes
40, derart eingepresst ist, dass sie über die axialen Endseiten des Elementes
40 hinausragt. Der Außendurchmesser der Hülse 82 ist größer als
der Innendurchmesser der Auslassöffnung 58 ausgewählt, um auszuschließen,
dass das Vibrationselement 40 mit der Ihnenendseite 36 der Endplatte
24 in Kontakt kommt, wenn der Vibrator nicht betätigt wird.
Bei der Ausführungsform von 11B ist das
Vibrationselement 40 mit einer Zentralbohrung ausgebildet, in die eine
Stahlkugel 84 mit einem ein wenig größeren Durchmesser als die axiale Dicke
des Elementes 40 eingepresst ist. Die Auslassöffnung 58A ist durch
die Endplatte 24 an einer Position ausgebildet, die von der Achse der Platte
radial nach außen versetzt ist.
Bei der Ausführungsform der 11C ist ein
Einführelement 86 in Form einer kurzen Stange mit einer Länge, die ein
wenig größer als die Dicke des Vibrationselements 40 ist, in die Zentralbohrung
des Elements 40 eingepresst.
Bei allen diesen Ausführungsformen wird verhindert, dass das Vibrationselement
40 an den Innenseiten der Endplatten 22 und 24 während
der Nichtbetriebs-Stellung des Vibrators haften bleibt.
In den 12–14
ist ein Zahnsteinschaber gezeigt, in dem ein Vibrator gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung eingebaut ist. Der Zahnsteinschaber ist in der Form eines luftangetriebenen
Handgerätes entworfen und konstruiert, das so ausgelegt ist, dass es über einen
zahnmedizinischen Schlauch an eine herkömmliche zahnmedizinische Einheit für eine
Zuführung von Druckluft anzuschließen ist.
Mit Bezug auf die 12–14
hat der Zahnsteinschaber 100 eine Außenummantelung 102, die für
das Halten durch eine Hand ausgelegt ist. Die Außenummantelung 102 kann
eine stirnseitige Ummantelung 104, ein Schraubverbindungsanschlussstück
106, das in das an dem rückwärtigen Ende der stirnseitigen Ummantelung
104 ausgebildete Innengewinde geschraubt ist, eine rückseitige Ummantelung
108, die auf das an dem rückseitigen Ende der Verbindung 106 ausgebildete
Außengewinde geschraubt ist, und ein mit Gewinde versehenes Endelement
110, das in das Innengewinde an dem rückseitigen Ende der rückseitigen
Ummantelung 108 geschraubt ist, umfassen. Das Endelement 110 ist
an seinem rückseitigen Ende mit einem Außengewinde 112 versehen, das für
einen Eingriff mit einer herkömmlichen Schlauchverbindung 116 zum Anschließen
des Handstücks mit einer Dichtung 114 an einen zahnmedizinischen Schlauch
118 ausgelegt ist, der sich von einer herkömmlichen zahnmedizinischen Einheit,
nicht gezeigt, erstreckt.
Ein erfindungsgemäßer Vibrator 120 ist innerhalb der stirnseitigen
Ummantelung 104 angeordnet und wird in axialer Richtung durch Einschrauben
des Verbindungsanschlussstücks 106 in die stirnseitige Ummantelung
104 gebracht. Der Vibrator 120 ist federnd gelagert und ist bezüglich
Vibration von der stirnseitigen Ummantelung 104 und der Verbindung
106 durch eine Vielzahl von elastischem Polymer-O-Ringen isoliert, von
denen nur einer in der 13 durch das Bezugszeichen
122 gekennzeichnet ist.
Der Vibrator 120 hat eine Außenummantelung 124 mit
einer abgestuften Bohrung 126, die sich entlang der Achse des Zahnsteinschabers
100 erstreckt. Der stirnseitige Teil der Bohrung 126 ist mit einem
Innengewinde 128 ausgebildet, in das ein Schraubende eines Schabewerkzeugs
oder Spitze 130 abnehmbar geschraubt ist.
Das Schabewerkzeug 130 hat einen Wasserdurchgang
132, der sich axial durch dessen Schaft zum Zuführen von Wasser erstreckt,
um so die Zähne und das Schabewerkzeug während der Schabebetätigung zu kühlen und
entfernte Beläge wegzuspülen. Dem Wasserdurchgang 132 wird Wasser unter
Druck aus der zahnmedizinischen Einheit durch eine Wasserleitung 134, einem
radialen Durchgang 138 in der Verbindung 106, die an einem Außenende
durch einen Kugelstöpsel 136 verschlossen ist, eine Wasserleitung
140 und die Bohrung 126 zugeführt.
Der Vibrator 120 ähnelt in vieler Hinsicht der in den
3–5 gezeigten
Ausführungsform. Mit Bezug auf hauptsächlich die vergrößerte Zeichnung von
14 umfasst der Vibrator 120 eine scheibenförmige
Endplatte 142, einen Lufteinführungsring 144 und eine scheibenförmige
Endplatte 146 in ähnlicher Weise wie die in den 3–5
gezeigte Ausführungsform, wobei diese Komponententeile durch einen mit einem Gewinde
versehenen Halter 148 zusammengehalten werden, der in die Außenummantelung
124 geschraubt ist, um dadurch eine Arbeitskammer 150 zu bilden.
Ein scheibenförmiges Vibrationselement 152 ist bewegbar in der Arbeitskammer
150 aufgenommen. Das Vibrationselement 152 ist mit einer Zentralbohrung
154 versehen, um sicherzustellen, dass die Wasserleitung 140 die
Bewegung des Vibrationselementes 152 nicht stört.
Der Vibrator 120 sollte vorzugsweise so klein wie möglich
hergestellt werden damit das Schabewerkzeug 130 mit einer hohen Frequenz
von mehr als 6000 Hz oszilliert. Zu diesem Zweck liegt das axiale Maß des Vibrationselementes
vorzugsweise bei ungefähr 1–1,5 mm, mit dem Außendurchmesser des Elementes
152 von ungefähr 5–8 mm, das axiale Maß der Arbeitskammer
150 soll um ungefähr 0,5–1 mm größer als das axiale Maß des Elementes
152 sein, und der Innendurchmesser der Kammer 150 soll um ungefähr
0,5–2 mm größer sein als der Außendurchmesser des Elementes 152.
Tangential ausgerichtete Lufteinführungsöffnungen 156 des
Einführungsringes 144 stehen durch einen Innenkanal 158 der Außenummantelung
124 und radiale Öffnungen 160 mit einem ringförmigen Raum
162 (13) in Verbindung, der zwischen dem Außenumfang
der Außenummantelung 124 und dem Innenumfang der stirnseitigen Ummantelung
104 ausgebildet ist.
Aus einer zahnmedizinischen Einheit wird dem Einführungsring
144 Druckluft durch eine Luftleitung 164, einem sich axial erstreckenden
Luftdurchgang 166, der in dem Verbindungsanschlussstück 106 an
einer Position ausgebildet ist, die von der Achse des Zahnsteinschabers radial nach
außen versetzt ist, einen radialen Durchgang 168 in der Verbindung
106 und den ringförmigen Raum 162 zugeführt. Ein O-Ring
169, der fest zwischen der Wasserleitung 140 und der Ummantelung
124 angebracht ist, dient dazu, dass verhindert wird, dass Luft aus der
Arbeitskammer 150 nach vorn daraus austritt.
Verbrauchte Luft in der Arbeitskammer 150 wird durch eine
Auslassöffnung 170 in der Endplatte 146 und eine Zentralöffnung
172 in dem Halter 148 zu einem Raum 174 geleitet, der
zwischen dem Halter 148 und der Verbindung 106 ausgebildet ist,
und wird von da zu der zahnmedizinischen Einheit durch einen sich axial erstreckenden
Auslassdurchgang 176, der in der Verbindung 106 an einer Position
ausgebildet ist, die von der Achse des Zahnsteinschiebers radial nach außen versetzt
ist, einen Innenraum 178 in der rückseitigen Ummantelung 108,
eine Ablassleitung 180 und den Dentalschlauch 118 zurückgeleitet.
Die Endplatten 142 und 146 sind identisch gefertigt,
um eine Einheitlichkeit der Komponententeile zu schaffen. Daher wird nur eine von
ihnen beschrieben. Ähnlich der in den 3 und
4 gezeigten Endplatte 24 hat die
Endplatte 146 eine Zentralbohrung 182, in die eine Hülse
184 eingepresst ist. Eine Bohrung 170 in der Hülse 184
wirkt als eine Auslassöffnung für verbrauchte Luft. Die Hülse 184 hat einen
Außendurchmesser, der größer als der Innendurchmesser des Vibrationselementes
152 ist.
Das innere Ende der Hülse 184 ragt leicht von der Innenendseite
der Endplatte 146 überstehend in die Arbeitskammer 150 hinein.
In dem Fall, in dem das Vibrationselement 152 und die Arbeitskammer
150 so bemessen und dimensioniert sind, wie vorstehend beschrieben, ist
es ausreichend, das Vibrationselement 152 daran zu hindern, an der Endplatte
146 während der Nichtbetriebs-Stellung des Vibrators haften zu bleiben,
wenn das Maß des Vorsprungs des inneren Endes der Hülse 184, gemessen von
der Innenendseite der Endplatte 146, ungefähr 50 &mgr;m entspricht. Mit
diesem Maß des Vorsprungs würde das Vibrationselement niemals von der Hülse
184 während der Oszillation gestört werden.
Die Endplatten 142 und 146 und die zugeordneten
Hülsen 184 können auf ähnliche Weise gefertigt werden, wie es mit Bezug
auf die Ausführungsform von 3–5
beschrieben ist, und können auf die gleiche Weise zusammengebaut sein.
Da der Betätigungsmodus des Vibrators 120 der in den
3–6 gezeigten
Ausführungsform gleicht, ist eine Beschreibung nicht erforderlich. Die durch den
Vibrator 120 erzeugte Vibration wird durch die Ummantelung 164
auf das Schabewerkzeug 130 übertragen, damit die Spitze des Werkzeugs
130 oszilliert, um Zahnstein und Zahnbelag von den Zähnen zu entfernen.
Wenn der Zahnsteinschaber nicht im Einsatz ist, werden die Hülsen
184, die leicht von den Innenendseiten der Endplatten 142 und
146 überstehen, verhindern, dass das Vibrationselement 152 an
den Endplatten haften bleibt, wie es aus der vorhergehenden Beschreibung
mit Bezug auf die 7 offensichtlich wird. Folglich wird
das Vibrationselement 152 auf jeden Fall wieder in Bewegung gesetzt werden,
sobald die Zuführung von Druckluft erneut gestartet worden ist.
Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat einen in den
12–14
gezeigten Zahnsteinschaber hergestellt und geprüft. Der Schaber wurde mittels intermittierender
Betätigung des Vibrators geprüft, indem die Luftzuführung für 2 Sekunden alle zwei
Sekunden lang unterbrochen wurde. Bei allen 23.400 intermittierenden Arbeitszyklen,
die in insgesamt 13 Arbeitsstunden durchgeführt wurden, wurde das Vibrationseiement
wieder erfolgreich gestartet, ohne dass es zu einem Anhaften an den Endplatten kam.
Dann wurden 50 Satz Vibratoren, wie in den 12–14
gezeigt, hergestellt und jeder Vibrator wurde hinsichtlich Qualität des Vibrationselementes,
basierend auf einer Beurteilung, ob die Größenordnung der erzeugten Vibration ausreichend
war oder nicht, getestet. Die Produktionsausbeute solcher Vibrationselemente mit
einer guten Qualität wurde berechnet und es wurde festgestellt, dass sie bei 82%
lag. Offensichtlich ist dies ein extrem hoher Wert im Vergleich zu der Produktionsausbeute
von nur 19%, die bei im herkömmlichen Fertigungsverfahren hergestellten Vibrationselementen
erzielt wurde.
Während hier die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die spezifischen
Ausführungsformen beschrieben wurde, ist zu bedenken, dass die vorliegende Erfindung
dadurch nicht eingeschränkt ist und verschiedene Änderungen und Modifikationen für
den Fachmann vorgenommen werden können, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
Die erfindungsgemäßen Vibratoren können zum Beispiel bei jeder beliebigen anderen
Anwendung als die des Zahnsteinschabers verwendet werden. Die Anzahl der Komponententeile
des Vibrators, die Struktur und Konfiguration des Vibrators, die Position und Anordnung
der Luftdurchgänge und die Anzahl und Winkel von Lufteinführungsöffnungen können,
wie erforderlich, modifiziert werden.