Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Lokalisierung eines Schallbildes.
Herkömmlich umfasst ein Heim-Fernsehgerät (TV-Gerät), welches zur
stereophonen Audiowiedergabe geeignet ist, ein Lautsprecherpaar (also einen linken
Lautsprecher und einen rechten Lautsprecher). Da solch ein TV-Gerät jedoch nur eine
begrenzte Breite zum Installieren der Lautsprecher darin hat, ist es nicht möglich,
eine stereophone Audiowiedergabe auf zufriedenstellendem Niveau zu genießen. Falls
ein solches TV-Gerät ferner ein "Surround-System" benutzt, ist es oft schwierig,
Surround-Lautsprecher bereitzustellen.
In einem solchen Fall werden die Audiosignale einem Prozess zur Schallbildlokalisierung
unterworfen (z.B. durch Verwendung einer kopfbezogenenen Übertragungsfunktion (head-related
transfer function, HRTF)) und die so verarbeiteten Signale den Lautsprechern derart
zugeführt, dass das Schallbild (i.e. virtuelle Lautsprecher) an Stellen lokalisiert
ist, wo die Lautsprecher eigentlich nicht aufgestellt sind. Die virtuellen Lautsprecher
erwecken beim Hörer den Eindruck, dass der Abstand zwischen den tatsächlich aufgestellten
Lautsprechern größer ist oder dass der wiedergegebene Klang von der Seite oder von
hinten kommt, obwohl eigentlich nur zwei frontseitige Lautsprecher vor dem Hörer
aufgestellt sind.
Im allgemeinen ist es im Falle eines sich bewegenden Schallbildes
relativ einfach, das Schallbild an einer bestimmten Position zu lokalisieren, obwohl
dies auch vom Hörer abhängt. Im Gegensatz dazu ist es im Falle eines statischen
Schallbildes schwierig, das Schallbild an einer bestimmten Position zu lokalisieren.
Um das oben genannte Problem zu lösen, ist eine Technik vorgeschlagen
worden, die den Hörer ein Schallbild an einer bestimmten Position erkennen lässt.
Wenn diese bestimmte Position in einem Winkel &thgr; in umlaufender Richtung weg
von der Vorderseite des Hörers lokalisiert ist, dann umfasst diese Technik das Erstellen
(i) eines ersten verarbeiteten Signals zur Lokalisierung des Schallbildes an einer
ersten Lokalisierungsposition, die in einem Winkel in umlaufender Richtung weg von
der Vorderseite des Hörers lokalisiert ist, wobei &thgr;1 < &thgr; ist,
und (ii) eines zweiten verarbeiteten Signals zur Lokalisierung des Schallbildes
an einer zweiten Lokalisierungsposition, die in einem Winkel &thgr;2
in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite des Hörers lokalisiert ist, wobei
&thgr;2 > &thgr; ist, sowie das abwechselnde Zuführen des ersten und
des zweiten verarbeitenden Signals zu den Lautsprechern, um das Schallbild abwechselnd
an der ersten und der zweiten Lokalisierungsposition zu lokalisieren, und somit
den Hörer das Schallbild an der vorgegebenen Position erkennen zu lassen.
Allerdings vermittelt eine solche Technik dem Hörer ein relativ unnatürliches
Hörgefühl aufgrund der Regelmäßigkeit der abwechselnden Schallbildlokalisierung
um die vorgegebene Position.
Wie oben ausgeführt besteht ein dringender Bedarf für eine Vorrichtung
und ein Verfahren zur Schallbildlokalisierung, welche ein natürliches Hörgefühl
vermitteln.
Wie auch das aus der Japanischen Offenlegung JP-A-04030700 und Patent
Abstracts of Japan Vol. 016 No. 200 (E-7201) von 13. Mai 1992 bisher bekannte Verfahren,
enthält das Verfahren der vorliegenden Erfindung die folgenden Schritte, nämlich
das Anordnen eines linken Lautsprechers und eines rechten Lautsprechers vor einem
Hörer; Ausführen eines Schallbildlokalisierungsprozess an einem Audiosignal durch
Herstellen eines ersten verarbeiteten Signals, welches das Schallbild an einer ersten
Lokalisierungsposition lokalisiert, und eines zweiten verarbeiteten Signals, welches
das Schallbild an einer zweiten Lokalisierungsposition lokalisiert;
Multiplizieren eines der ersten und zweiten verarbeiteten Signale mit einem Koeffizienten
k, der in einem Bereich von 0 bis 1 variiert;
Multiplizieren des anderen der ersten und zweiten verarbeiteten Signale mit einem
Koeffizienten 1-k; und
Addieren des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten k multipliziert wurde,
und des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten 1-k multipliziert wurde;
und
Zuführen des verarbeiteten Signals zum linken und rechten Lautsprecher, um das Schallbild
an einer vorgegebenen Position zu lokalisieren;
wobei, wenn die vorgegebene Position sich in einem Winkel &thgr; in einer umlaufenden
Richtung weg von der Vorderseite des Hörers befindet, dann ist die erste Lokalisierungsposition
in der Nähe der vorgegebenen Position und befindet sich in einem Winkel &thgr;1
in der umlaufenden Richtung weg von der Vorderseite des Hörers, wobei &thgr;1
< &thgr;, und die zweite Lokalisierungsposition ist in der Nähe der vorgegebenen
Position und befindet sich in einem Winkel &thgr;2 in umlaufender Richtung
weg von der Vorderseite des Hörers, wobei &thgr;2 > &thgr;.
Nach der vorliegenden Erfindung ist das oben beschriebene Verfahren
dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Multiplizierens mit dem Koeffizienten
k durchgeführt wird mit einem Koeffizienten, der zufallsbedingt im Bereich 0 bis
1 variiert.
In einer Ausführungsform der Erfindung hat das Spektrum des Koeffizienten
k eine 1/f-Charakteristik.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Herstellung
des Koeffizienten k die Ausgabe eines Zufallssignals mit rechteckiger Pulsform,
einer Höhe von 1 und zufälliger Pulsweite und -abstand, und das Integrieren des
Zufallssignals in einem Integrationsschaltkreis.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Herstellung
des Koeffizienten k das Quadrieren des Audiosignals mit einem Quadrierer, und Filtern
des quadrierten Signals mit einem Tiefpassfilter.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Audiosignal
ein stereophones Zweikanalsignal, und das Signal zum Herstellen des Koeffizienten
wird von dem einen oder dem anderen der Kanalsignale, einem Summensignal der beiden
Kanäle oder einem Differenzsignal der beiden Kanäle ausgewählt.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung
zur Lokalisierung eines Schallbildes wie aus der JP-A-04030700 bereitgestellt, welche
enthält: einen linken und einen rechten Lautsprecher, die vor einem Hörer anzuordnen
sind; Mittel zur Durchführung eines Schallbildlokalisierungsprozesses an einem Audiosignals,
umfassend Mittel zum Herstellen eines ersten verarbeiteten Signals, welches das
Schallbild an einer ersten Lokalisierungsposition lokalisiert, und Mittel zum Herstellen
eines zweiten verarbeiteten Signals, welches das Schallbild an einer zweiten Lokalisierungsposition
lokalisiert;
Mittel zum Herstellen eines Koeffizienten k, der in einem Bereich von 0 bis 1 variiert;
Mittel zum Multiplizieren eines der ersten und zweiten verarbeiteten Signale mit
dem Koeffizienten k;
Mittel zum Multiplizieren des anderen Signals mit einem Koeffizienten 1-k;
Mittel zum Addieren des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten k multipliziert
wurde, mit dem verarbeiteten Signal, das mit dem Koeffizienten 1-k multipliziert
wurde, und zum Zuführen des addierten Signals zum linken und rechten Lautsprecher,
um das Schallbild an einer vorgegebenen Position zu lokalisieren;
wobei, wenn die vorgegebene Position sich in einem Winkel &thgr; in einer umlaufender
Richtung weg von der Vorderseite des Hörers befindet, dann ist die erste Lokalisierungsposition
in der Nähe der vorgegebenen Position und befindet sich in einem Winkel &thgr;1
in der umlaufenden Richtung weg von der Vorderseite des Hörers, wobei &thgr;1
< &thgr; ist, und die zweite Lokalisierungsposition ist in der Nähe der vorgegebenen
Position und befindet sich in einem Winkel &thgr;2 in umlaufender Richtung
weg von der Vorderseite des Hörers, wobei &thgr;2 > &thgr; ist.
Nach der vorliegenden Erfindung, ist die oben beschriebene Vorrichtung
dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Herstellen eines Koeffizienten k Mittel
(PR, SC1, SK, L; SE, SQ, SC2, LPF) sind, die als Koeffizienten k einen Koeffizienten
herstellen, der zufallsbedingt im Bereich von 0 bis 1 variiert.
Nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Audiosignalprozessor
wie in Anspruch 7 der hierzu angefügten Ansprüche definiert bereitgestellt.
Somit ermöglicht die hierin beschriebene Erfindung die folgenden Vorteile:
(1) Bereitstellen einer Vorrichtung zur Lokalisierung eines Schallbildes, die ein
natürliches Hörgefühl vermittelt; und (2) ein Verfahren zur Lokalisierung eines
Schallbildes, welches ein natürliches Hörgefühl vermittelt.
Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann
nach Lektüre und Verstehen der folgenden detaillierten Beschreibung unter Zuhilfenahme
der beiliegenden Figuren ersichtlich.
In den beigefügten Figuren sind:
1 ein Blockdiagramm, welches eine Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Lokalisierung eines Schallbildes nach der vorliegenden Erfindung
veranschaulicht;
2 ein Diagramm, welches einen Prozess
zur Lokalisierung eines Schallbildes unter Verwendung einer Vorrichtung nach
1 veranschaulicht;
3 ein Blockdiagramm, welches ein Beispiel
für erste und zweite Mittel zur Signalverarbeitung nach 1
veranschaulicht;
4 ein Blockdiagramm, welches ein anderes
Beispiel für erste und zweite Mittel zur Signalverarbeitung nach 1
veranschaulicht;
5 ein Blockdiagramm, welches ein Beispiel
für Mittel zum Herstellen des Koeffizienten k aus 1
veranschaulicht;
6A zeigt eine Ausgabe aus einem Zufallssignalgenerator
nach 5;
6B zeigt eine Ausgabe aus einem Integrationsschaltkreis
nach 5;
7 ist ein Blockdiagramm, welches ein
weiteres Beispiel für Mittel zum Herstellen des Koeffizienten k aus 1
veranschaulicht;
8A zeigt eine Ausgabe eines signalauswählenden
Schaltkreises aus 7;
8B zeigt eine Ausgabe eines Quadrierers
aus 7;
8C zeigt eine Ausgabe eines Tiefpassfilters
aus 7;
9 ist ein schematisches Diagramm, welches
die Beziehung zwischen &thgr;1, &thgr;2 und &thgr; nach der
vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im
folgenden beschrieben. Dabei stellen die folgenden Erläuterungen nur ein Beispiel
dar.
Unter Bezugnahme auf die 1 bis
9 wird eine bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
1 ist ein Blockdiagramm, welches eine
Vorrichtung nach dieser Ausführungsform veranschaulicht. Die Vorrichtung zur Lokalisierung
eines Schallbildes (virtuelle Lautsprecher-Prozessvorrichtung) umfasst erste und
zweite Eingänge 1 und 2, in die ein Audiosignal eingegeben wird,
einen ersten Ausgang 3, der mit einem linken Lautsprecher SPL verbunden
ist, und einen zweiten Ausgang 4, der mit einem rechten Lautsprecher SPR
verbunden ist. Obwohl in 1 beispielhaft ein stereophones
Zweikanal-Signal als Audiosignal dargestellt ist, kann das Audiosignal stattdessen
auch ein monophones Signal sein.
2 zeigt eine Anordnung der Lautsprecher
SPL und SPR. Wie in 2 dargestellt, sind ein Lautsprecherpaar
(also ein linker Lautsprecher SPL und ein rechter Lautsprecher SPR) vor einem Hörer
M angeordnet.
Wie in 9 dargestellt, lässt die Vorrichtung
zur Schallbildlokalisierung den Hörer M ein Schallbild an einer vorgegebenen Position
P erkennen. Hierbei befindet sich die Position P in einem Winkel &thgr; in umlaufender
Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) weg von der Vorderseite F des Hörers M. Diese
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet (1) das Lokalisieren eines
Schallbildes (eines virtuellen Lautsprechers) an einer ersten Lokalisierungsposition
P1, die in der Nähe der vorgegebenen Position P ist und sich in einem Winkel &thgr;1
in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite F des Hörers befindet, wobei &thgr;1
< &thgr; ist; und (2) das Lokalisieren eines Schallbildes (eines virtuellen Lautsprechers)
an einer zweiten Lokalisierungsposition P2, die in der Nähe der vorgegebenen Position
P ist und sich in einem Winkel &thgr;2 in umlaufender Richtung weg von
der Vorderseite F des Hörers befindet, wobei &thgr;2 > &thgr; ist.
Wie ebenfalls in 9 dargestellt, wenn
sich die Position P in einem Winkel –&thgr; in der anderen umlaufenden Richtung
(also im Uhrzeigersinn) weg von der Vorderseite F des Hörers befindet, dann beinhaltet
diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung (1) das Lokalisieren eines Schallbildes
(eines virtuellen Lautsprechers) an einer ersten Lokalisierungsposition P1, die
in der Nähe der vorgegebenen Position P ist und sich in einem Winkel –&thgr;1
in der umlaufenden Richtung weg von der Vorderseite F des Hörers befindet; und (2)
das Lokalisieren eines Schallbildes (eines virtuellen Lautsprechers) an einer zweiten
Lokalisierungsposition P2, die in der Nähe der vorgegebenen Position P ist und sich
in einem Winkel –&thgr;2 in der umlaufenden Richtung weg von der
Vorderseite F des Hörers befindet.
Die Differenz zwischen &thgr; und &thgr;1 kann gleich oder
verschieden sein zur Differenz zwischen &thgr; und &thgr;2. Die Differenz
zwischen &thgr; und &thgr;1 bzw. die Differenz zwischen &thgr; und &thgr;2
kann jedes angemessene Winkelmaß betragen und kann typischerweise bis zu 30 Grad
betragen.
Die Vorrichtung zur Schallbildlokalisierung beinhaltet ferner erste
Mittel zur Signalverarbeitung (erste Mittel zur virtuellen Lautsprecher-Verarbeitung)
11 sowie zweite Mittel zur Signalverarbeitung (zweite Mittel zur virtuellen
Lautsprecher-Verarbeitung) 12. Die ersten und die zweiten Mittel sind mit
den Eingängen 1 und 2 verbunden. Die ersten Mittel zur Signalverarbeitung
11 werden zur Lokalisierung des Schallbildes an einer ersten Lokalisierungsposition
P1 verwendet und geben ein erstes L-Signal für den linken Lautsprecher SPL sowie
ein erstes R-Signal für den rechen Lautsprecher SPR aus. Die zweiten Mittel zur
Signalverarbeitung 12 werden zur Lokalisierung des Schallbildes an einer
zweiten Lokalisierungsposition P2 verwendet und geben ein zweites L-Signal für den
linken Lautsprecher SPL sowie ein zweites R-Signal für den rechten Lautsprecher
SPR aus.
Die ersten und zweiten Mittel 11 und 12 zur Signalverarbeitung
sind typischerweise Schaltkreise zur Signalverarbeitung. Die Mittel 11
und 12 können beispielsweise ein "Lattice"-Filter oder ein "Shuffler"-Filter
sein. Genauer gesagt, kann die Vorrichtung zur Schallbildlokalisierung ein Paar
"Lattice"-Filter oder ein Paar "Shuffler"-Filter beinhalten. Ein Verfahren zur Lokalisierung
eines Schallbildes, welches dem Hörer ein "Surround"-Gefühl durch die Verwendung
solcher Filter vermittelt, ist bereits von den Erfindern vorgeschlagen worden.
Wie in 3 dargestellt, enthält ein "Lattice"-Filter:
(i) einen ersten L-Filterabschnitt (einen ersten L-Signalverarbeitungsabschnitt)
F1 L, der mit einem ersten Eingang 1 verbunden ist und ein Ausgangssignal
für den linken Lautsprecher SPL ausgibt; (ii) einen ersten R-Filterabschnitt (einen
ersten R-Signalverarbeitungsabschnitt) F1 R, der mit dem ersten
Eingang 1 verbunden ist und ein Ausgangssignal für den rechten Lautsprecher
SPR ausgibt; (iii) einen zweiten L-Filterabschnitt (einen zweiten L-Signalverarbeitungsabschnitt)
F2L, der mit einem zweiten Eingang 2 verbunden ist und ein Ausgangssignal
für den linken Lautsprecher SPL ausgibt; (iv) einen zweiten R-Filterabschnitt (einen
zweiten R-Signalverarbeitungsabschnitt) F2R, der mit dem zweiten Eingang
2 verbunden ist und ein Ausgangssignal für den rechten Lautsprecher SPR
ausgibt; (v) Addiermittel M8, die die Ausgangssignale der ersten und der zweiten
L-Filterabschnitte F1 L und F2L addieren, um so ein erstes L-verarbeitetes Signal
oder ein zweites L-verarbeitetes Signal herzustellen; (vi) Addiermittel M9, die
die Ausgangssignale der ersten und der zweiten R-Filterabschnitte F1 R und F2R addieren,
um so ein erstes R-verarbeitetes Signal oder ein zweites R-verarbeitetes Signal
herzustellen. Die Übertragungsfunktionen des ersten L-Filterabschnittes F1L, des
ersten R-Filterabschnittes F1 R, des zweiten L-Filterabschnittes F2L und des zweiten
R-Filterabschnittes F2R, sind als H11, H12, H21
bzw. H22 definiert. Die Übertragungsfunktionen werden nachfolgend im
einzelnen beschrieben.
So werden beispielsweise, für den Fall der Lokalisierung des Schallbildes
(i.e., der virtuellen linken und rechten Lautsprecher) ZL und ZR an Positionen seitlich
oder hinter dem Hörer M, wie in 2 dargestellt, die
Übertragungsfunktionen H11, H12, H21 und H22
des ersten L-Filterabschnittes F1L, des ersten R-Filterabschnittes F1 R, des zweiten
L-Filterabschnittes F2L, und des zweiten R-Filterabschnittes F2R unter Verwendung
der kopfbezogenen Übertragungsfunktionen hLL, hLR, hRL,
hRR, hL'L, hL'R, hR'L Und hR'R
bestimmt. Hierbei ist hLL eine kopfbezogene Übertragungsfunktion vom
linken Lautsprecher SPL zum linken Ohr des Hörers M, und hLR ist eine
kopfbezogene Übertragungsfunktion vom linken Lautsprecher SPL zum rechten Ohr des
Hörers M; hRL ist eine kopfbezogene Übertragungsfunktion vom rechten
Lautsprecher SPR zum linken Ohr des Hörers M, und hRR ist eine kopfbezogene
Übertragungsfunktion vom rechten Lautsprecher SPR zum rechten Ohr des Hörers M;
hL'L ist eine kopfbezogene Übertragungsfunktion vom virtuellen linken
Lautsprecher ZL zum linken Ohr des Hörers M, und hL'R ist eine kopfbezogene
Übertragungsfunktion vom virtuellen linken Lautsprecher ZL zum rechten Ohr des Hörers
M; hR'L ist eine kopfbezogene Übertragungsfunktion vom virtuellen rechten
Lautsprecher ZR zum linken Ohr des Hörers M, und hR'R ist eine kopfbezogene
Übertragungsfunktion vom virtuellen rechten Lautsprecher ZR zum rechten Ohr des
Hörers M. Dabei ist die Rechenprozedur wie folgt.
Zunächst werden eine Matrix [h] der kopfbezogenen Übertragungsfunktionen
von den Lautsprechern SPL und SPR zu den Ohren des Hörers M, eine Matrix [h'] der
kopfbezogenen Übertragungsfunktionen von den virtuellen Lautsprechern ZL und ZR
zu den Ohren des Hörers M, und eine Matrix [H] des Lattice-Filters definiert.
Nach der in den 2 und 3
dargestellten Beziehung ist die folgende Gleichung erfüllt:
[h'] = [h][H](4)
Wenn |h| ≐̸ 0, dann kann die nachfolgende Gleichung (5) von der
Gleichung (4) abgeleitet werden:
[H] = [h]–1[h'](5)
Die Übertragungsfunktionen H11, H12, H21
und H22 des ersten L-Filterabschnittes F1L, des ersten R-Filterabschnittes
F1R, des zweiten L-Filterabschnittes F2L und des zweiten R-Filterabschnittes F2R
können unter Verwendung der Gleichung (5) wie folgt bestimmt werden:
H11 = (hRRhL'L – hRLhL'R)/(hLLhRR
– hLRhRL)(6)H12 = (hLLhL'R – hLRhL'L)/(hLLhRR
– hLRhRL)(7)H21 = (hRRhR'L – hRLhR'R)/(hLLhRR
– hLRhRL)(8)H22 = (hLLhR'R – hLRhRL)/(hLLhRR
– hLRhRL)(9)
Alternativ dazu enthält ein Shuffler-Filter, wie in 4
gezeigt: einen ersten Filterabschnitt (einen ersten Signalverarbeitungsabschnitt)
F1; einen zweiten Filterabschnitt (einen zweiten Signalverarbeitungsabschnitt) F2;
Addiermittel M1, die die in die ersten und zweiten Eingänge 1 und
2 eingegebenen Audiosignale addieren und das so addierte Signal in den
ersten Filterabschnitt F1 eingeben; Subtrahiermittel M2, die aus den in die ersten
und zweiten Eingänge 1 und 2 eingegebenen Audiosignalen ein Differenzsignal
berechnen und die das Differenzsignal in den zweiten Filterabschnitt F2 eingeben;
Addiermittel M10, die die Ausgangssignale der ersten und zweiten
Filterabschnitte F1 und F2 addieren, um so ein erstes L-verarbeitetes Signal oder
ein zweites L-verarbeitetes Signal herzustellen; und Subtrahiermittel M11, die das
Ausgangssignal des zweiten Filterabschnittes F2 vom Ausgangssignal des ersten Filterabschnittes
F1 subtrahieren, um so ein erstes R-verarbeitetes Signal oder ein zweites R-verarbeitetes
Signal herzustellen.
Typischerweise wird der Shuffler-Filter in Fällen gebraucht, wenn
die linken und rechten Lautsprecher SPL und SPR sowie die linken und rechten Schallbilder
(virtuellen Lautsprecher) ZL und ZR symmetrisch zum Hörer M angeordnet sind.
Für den oben genannten Fall werden die Übertragungsfunktionen HSUM
und HDIF der ersten und zweiten Filterabschnitte F1 und F2 beschrieben.
Die Übertragungsfunktionen HSUM und HDIF können unter Verwendung
der oben genannten kopfbezogenen Übertragungsfunktionen hLL, hLR,
hRL, hRR, hL'L, hL'R, hR'L
und hR'R wie folgt bestimmt werden:
Da die (wirklichen und virtuellen) Lautsprecher symmetrisch zum Hörer angeordnet
sind, sind zunächst die Beziehungen hLL = hRR, hLR
= hRL, hL'L = hR'R, und hL'R = hR'L
in den Gleichungen (6) bis (9) erfüllt. Somit sind H11 = H22
und H12 = H21 gegeben.
Als nächstes, wenn ha für hLL und hRR,
hb für hLR und hLR, ha' für hL'L
und hR'R und hb' für hL'R und hR'L genommen
wird, dann können die Übertragungsfunktionen HSUM und NDIF
mit den folgenden Gleichungen dargestellt werden:
HSUM = (ha' + hb')/(ha
+ hb)HDIF = (ha' – hb')/(ha
– hb)
In 1 bezeichnen K1L und K1R erste Mittel
zur Multiplikation eines L-Koeffizienten bzw. erste Mittel zur Multiplikation eines
R-Koeffizienten. Diese ersten Mittel K1L und K1R zur Multiplikation eines L-Koeffizienten
bzw. eines R-Koeffizienten multiplizieren das erste L-verarbeitete Signal und das
erste R-verarbeitete Signal (welche von den ersten Mitteln zur Signalverarbeitung
11 stammen) mit einem Koeffizienten k. Der Koeffizient k wird zufallsbedingt
im Bereich vom 0 bis 1 variiert. K2L und K2R bezeichnen, respektive, zweite Mittel
zur Multiplikation eines L-Koeffizienten bzw. zweite Mittel zur Multiplikation eines
R-Koeffizienten. Diese zweiten Mittel K2L und K2R zur Multiplikation eines L-Koeffizienten
bzw. eines R-Koeffizienten multiplizieren das zweite L-verarbeitete Signal und das
zweite R-verarbeitete Signal (welche von den zweiten Mitteln zur Signalverarbeitung
12 stammen) mit einem Koeffizienten 1-k.
Vorzugsweise zeichnet sich das Spektrum des Koeffizienten k durch
eine 1/f-Charakteristik aus. Da eine 1/f-Charakteristik physiologisch natürlich
ist, kann ein unnatürliches Gefühl beim Hörer dadurch eliminiert werden, dass ein
Koeffizient mit 1/f-Charakteristik verwendet wird. Ein Verfahren, um einen Koeffizienten
mit 1/f-Charakteristik zu bestimmen, wird im folgenden beschrieben.
Wie in den 5, 6A
und 6b dargestellt, umfasst das Verfahren
die Ausgabe eines M-Sequenzsignals als Zufallssignal von einem Zufallssignalgenerator
(z.B. einem digitalen Signalprozessor) PR. Das Signal ist als Pulsreihe ausgebildet,
mit rechteckiger Form, einer Höhe von 1, sowie zufälliger Pulsweite und -abständen.
Das M-Sequenzsignal wird ein einer Skaliereinheit SC1 mit einem Koeffizienten a0
multipliziert, um so die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass der Ausgabewert
im darauffolgenden Schritt 1 überschreitet, und wird dann, wie in 6B
dargestellt, in einem Integrationsschaltkreis SK über die Zeit integriert. Der Integrationsschaltkreis
SK umfasst: ein Verzögerungsglied J, welches ein Eingabesignal um eine Abtastperiode
verzögert; Mittel K4 zum Multiplizieren mit einem Koeffizienten, welche den Ausgang
des Verzögerungsglieds J mit einem Koeffizienten b1 multiplizieren; Addiermittel
(z.B. ein Mischer) M4, welche den Ausgang der Mittel K4 zum Multiplizieren mit einem
Koeffizienten zum Eingabesignal in den Integrationsschaltkreis SK addieren. Das
Ausgangssignal des Integrationsschaltkreises SK wird einem Überlaufbegrenzer L zugeführt,
der einen Maximalwert von 1 besitzt, um so einen Koeffizienten K zu erstellen. In
diesem Verfahren ist es möglich, die Skaliereinheit SC1 und den Überlaufbegrenzer
L auszulassen.
Ein alternatives Verfahren wird mit Bezugnahme auf die 7
und 8A bis 8C
beschrieben. Es wird angenommen, dass das Spektrum der meisten Musiksignale oft
im Wesentlichen 1/f-Charakteristik aufweist. Daher umfasst das Verfahren in diesem
Fall das Zuführen eines Audiosignals (stereophones Zweikanalsignal in
7) zu einem signalauswählendem Schaltkreis (z.B. einem
Addier- und Subtrahierschaltkreis) SE und das Auswählen eines Signals, um einen
Koeffizienten aus einem Signal eines der beiden Kanäle, aus einem Summensignal der
beiden Kanäle oder aus einem Differenzsignal der beiden Kanäle herzustellen. Danach
wird das ausgewählte Signal (in 8A gezeigt) durch ein
Quadrierer SQ wie in 8B dargestellt quadriert. Das
quadrierte Signal wird von einer Skaliereinheit SC2 mit einem geeigneten Koeffizienten
multipliziert, um somit die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass der Ausgangswert
im darauffolgenden Schritt 1 überschreitet. Danach wird das Ausgangssignal der Skaliereinheit
SC2 mit einem Tiefpassfilter LPF mit einer Grenzfrequenz von etwa 10 Hz gefiltert,
um somit einen Koeffizienten k zu erstellen (8C).
In 1 bezeichnen M6 und M7 jeweils Addiermittel
(z.B. einen Mischer). Die Addiermittel M6 addieren das erste L-verarbeitete Signal
und das zweite L-verarbeitete Signal, welche beide mit dem Koeffizienten multipliziert
wurden, und geben das addierte Signal in den linken Lautsprecher SPL. Die Addiermittel
M7 addieren das erste R-verarbeitete Signal und das zweite R-verarbeitete Signal,
welche beide mit dem Koeffizienten multipliziert wurden, und geben das addierte
Signal in den rechten Lautsprecher SPR.
Um zum Beispiel den Hörer M ein Schallbild bei einer bestimmten Position
P in einem Winkel &thgr; (von z.B. 120 Grad) gegen den Uhrzeigersinn weg von der
Vorderseite F des Hörers M erkennen zu lassen, umfasst diese Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung das Herstellen des ersten L-verarbeiteten Signals und des
ersten R-verarbeiteten Signals mit den ersten Mitteln 11 zur Signalverarbeitung
zum Lokalisieren des Schallbildes an der ersten Lokalisierungsposition P1, die in
der Nähe der vorgegebenen Position P ist und sich in einem Winkel &thgr;1
(von z.B. 90 Grad) gegen den Uhrzeigersinn weg von der Vorderseite F des Hörers
befindet; und das Herstellen des zweiten L-verarbeiteten Signals und des zweiten
R-verarbeiteten Signals mit den zweiten Mitteln 12 zur Signalverarbeitung
zum Lokalisieren des Schallbildes an der zweiten Lokalisierungsposition P2, die
in der Nähe der vorgegebenen Position P ist und sich in einem Winkel &thgr;2
(von z.B. 150 Grad) gegen den Uhrzeigersinn weg von der Vorderseite F des Hörers
befindet.
Als nächstes werden das erste L-verarbeitete Signal und das erste
R-verarbeitete Signal mit einem Koeffizienten k (der zufallsbedingt im Bereich von
0 bis 1 variiert wird) multipliziert, und gleichzeitig werden das zweite L-verarbeitete
Signal und das zweite R-verarbeitete Signal mit einem Koeffizienten 1-k multipliziert.
Danach werden das multiplizierte erste L-verarbeitete Signal und das multiplizierte
zweite L-verarbeitete Signal mit den Addiermitteln M6 addiert, um dann dem linken
Lautsprecher SPL zugeführt zu werden, während gleichzeitig das multiplizierte erste
R-verarbeitete Signal und das multiplizierte zweite R-verarbeitete Signal mit den
Addiermitteln M7 addiert werden, um dann dem rechten Lautsprecher SPR zugeführt
zu werden.
Dementsprechend werden die ersten und zweiten L-verarbeiteten Signale,
die in einem zufallsbedingten Verhältnis addiert wurden, dem linken Lautsprecher
SPL zugeführt, während die ersten und zweiten R-verarbeiteten Signale, die in einem
zufallsbedingten Verhältnis addiert wurden, dem rechten Lautsprecher SPR zugeführt
werden. Die Lautsprecher SPL und SPR geben eine Schallwelle aus. Als Ergebnis ist
das Schallbild an einer ersten und einer zweiten Lokalisierungsposition P1 und P2
lokalisiert. Da ferner die von der ersten Lokalisierungsposition P1 kommende Lautstärke
zufallsbedingt variiert wird, besteht nicht die Gefahr, dass dem Hörer M ein unnatürliches
Gefühl vermittelt wird.
Insbesondere wenn der Koeffizient k eine 1/f-Charakteristik aufweist,
ist die Varition der von der ersten und zweiten Lokalisierungsposition P1 und P2
stammende Lautstärke physiologisch natürlich, so dass dem Hörer ein noch natürlicheres
Gefühl vermittelt wird.
Wie oben beschrieben können mit der vorliegenden Ausführungsform eine
Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Schallbildlokalisierung bereitgestellt werden,
die einen Hörer klar erkennen lassen, dass sich ein Schallbild an einer vorgegebenen
Position befindet, und die dem Hörer ein natürliches Gefühl vermitteln.
Verschiedene andere Modifikationen werden dem Fachmann offensichtlich
sein und können vom Fachmann leicht durchgeführt werden, ohne vom Umfang der Erfindung
abzuweichen. Dementsprechend ist der Umfang der umseitigen Ansprüche nicht durch
die obige Beschreibung zu limitieren, sondern die Ansprüche sind weit auszulegen.
Anspruch[de]
Ein Verfahren zur Lokalisierung eines Schallbildes, mit den folgenden
Schritten:
Anordnen eines linken Lautsprechers (SPL) und eines rechten Lautsprechers (SPR)
vor einem Hörer;
Ausführen eines Schallbildlokalisierungsprozess an einem Audiosignals, durch Herstellen
eines ersten verarbeiteten Signals, welches das Schallbild an einer ersten Lokalisierungsposition
(P1) lokalisiert, und eines zweiten verarbeiteten Signals, welches das Schallbild
an einer zweiten Lokalisierungsposition (P2) lokalisiert;
Multiplizieren eines der ersten und zweiten verarbeiteten Signale mit einem Koeffizienten
k, der in einem Bereich von 0 bis 1 variiert;
Multiplizieren des anderen der ersten und zweiten verarbeiteten Signale mit einem
Koeffizienten 1-k;
Addieren des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten k multipliziert wurde,
und des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten 1-k multipliziert wurde;
und
Zuführen des verarbeiteten Signals zum linken und rechten Lautsprecher (SPL, SPR),
um das Schallbild an einer vorgegebenen Position (P) zu lokalisieren;
wobei wenn die vorgegebene Position sich in einem Winkel &thgr; in umlaufender Richtung
weg von der Vorderseite (F) des Hörers (M) befindet, dann ist die erste Lokalisierungsposition
(P1) in der Nähe der vorgegebenen Position (P) und befindet sich in einem Winkel
&thgr;1 in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers
(M), wobei &thgr;1 < &thgr;, und die zweite Lokalisierungsposition
(P2) ist in der Nähe der vorgegebenen Position (P) und befindet sich in einem Winkel
&thgr;2 in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers
(M), wobei &thgr;2 > &thgr;,
das Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass:
der Schritt zur Multiplikation mit dem Koeffizienten k durchgeführt wird mit einem
Koeffizienten der zufallsbedingt im Bereich 0 bis 1 variiert.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Spektrum des Koeffizienten k eine
1/f-Charakteristik hat.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend die Herstellung des Koeffizienten
k durch Erzeugung eines Zufallssignals mit rechteckiger Pulsform, gleichförmiger
Höhe und zufälliger Pulsweite und -abstand, und Integrieren des Zufallssignals in
einem Integrationsschaltkreis (SK: J, K4, M4).
Verfahren nach Anspruch 1, ferner umfassend die Herstellung des Koeffizienten
k durch das Quadrieren des Audiosignals mit einem Quadrierer (SQ), und Filtern des
quadrierten Signals mit einem Tiefpassfilter (LPF).
Verfahren nach Anspruch 4, ferner umfassend einen Schritt zum Herstellen
des Koeffizienten k unter Verwendung eines Signals, wobei das Audiosignal ein stereophones
Zweikanalsignal ist, und das Signal zum Herstellen des Koeffizienten k ausgewählt
ist von dem einen oder dem anderen der Kanalsignale, der Summe der beiden Kanalsignale
und der Differenz der beiden Kanalsignale.
Eine Vorrichtung zur Lokalisierung eines Schallbildes, umfassend:
einen linken und einem rechten Lautsprecher (SPL, SPR), die vor einem Hörer anzuordnen
sind;
Mittel (11, 12) zur Durchführung eines Schallbildlokalisierungsprozesses
an einem Audiosignals, umfassend Mittel (11) zum Herstellen eines ersten
verarbeiteten Signals, welches das Schallbild an einer ersten Lokalisierungsposition
(P1) lokalisiert, und Mittel (12) zum Herstellen eines zweiten verarbeiteten
Signals, welches das Schallbild an einer zweiten Lokalisierungsposition (P2) lokalisiert;
Mittel zum Herstellen eines Koeffizienten k, der in einem Bereich von 0 bis 1 variiert;
Mittel (K1L, K1R) zum Multiplizieren eines der ersten und zweiten verarbeiteten
Signale mit dem Koeffizienten k; Mittel (K2L, K2R) zum Multiplizieren des anderen
der ersten und
zweiten verarbeiteten Signale mit einem Koeffizienten 1-k;
Mittel (M6, M7) zum Addieren des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten
k multipliziert wurde, mit dem verarbeiteten Signal, das mit dem Koeffizienten 1-k
multipliziert wurde, und zum Zuführen des addierten Signals zum den linken und rechten
Lautsprechern (SPL, SPR), um das Schallbild an einer vorgegebenen Position (P) zu
lokalisieren;
wobei wenn die vorgegebene Position (P) sich in einem Winkel &thgr; in einer umlaufender
Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers (M) befindet, dann ist die erste
Lokalisierungsposition (P1) in der Nähe der vorgegebenen Position und befindet sich
in einem Winkel &thgr;1 in der umlaufenden Richtung weg von der Vorderseite
(F) des Hörers (M), wobei &thgr;1 < &thgr;, und die zweite Lokalisierungsposition
(P2) ist in der Nähe der vorgegebenen Position (P) und befindet sich in einem Winkel
&thgr;2 in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers
(M), wobei &thgr;2 > &thgr;,
die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass:
die Mittel zum Herstellen eines Koeffizienten k Mittel (PR, SC1, SK, L; SE, SQ,
SC2, LPF) sind, die als Koeffizienten k einen Koffizienten herstellen, der zufallsbedingt
im Bereich von 0 bis 1 variiert.
Audiosignalprozessor,umfassend:
Prozessormittel (11, 12, K1L-K2R, M6, M7) zur Durchführung eines
Schallbildlokalisierungsprozesses an einem Audiosignals, um ein verarbeitetes Signal
herzustellen; und
Zuführungsmittel (3, 4) zum Zuführen des verarbeiteten Signals
zu linken und rechten Lautsprechern (SPL, SPR), um ein lokalisiertes Schallbild
an einer vorgegebenen Position (P) herzustellen;
wobei die Prozessormittel umfassen:
Mittel (11) zum Herstellen eines ersten verarbeiteten Signals, welches
ein lokalisiertes Schallbild an einer ersten Lokalisierungsposition (P1) lokalisiert;
Mittel (12) zum Herstellen eines zweiten verarbeiteten Signals, welches
ein lokalisiertes Schallbild an einer zweiten Lokalisierungsposition (P2) lokalisiert;
Mittel (K1L, K1R) zum Multiplizieren eines der ersten und zweiten verarbeiteten
Signale mit einem Koeffizienten k;
Mittel (K2L, K2R) zum Multiplizieren des anderen Signals mit einem Koeffizienten
1-k;
Mittel (M6, M7) zum Addieren des verarbeiteten Signals, das mit dem Koeffizienten
k multipliziert wurde, mit dem verarbeiteten Signal, das mit dem Koeffizienten 1-k
multipliziert wurde, und zum Ausgeben des addierten Signals als das verarbeitete
Signal an die Zuführungsmittel (3, 4);
wobei, wenn die vorgegebene Position (P) sich in einem Winkel &thgr; in einer umlaufender
Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers (M) befindet, dann ist die erste
Lokalisierungsposition (P1) in der Nähe der vorgegebenen Position und befindet sich
in einem Winkel &thgr;1 in der umlaufenden Richtung weg von der Vorderseite
(F) des Hörers (M), wobei &thgr;1 < &thgr;, und die zweite Lokalisierungsposition
(P2) ist in der Nähe der vorgegebenen Position (P) und befindet sich in einem Winkel
&thgr;2 in umlaufender Richtung weg von der Vorderseite (F) des Hörers
(M), wobei &thgr;2 > &thgr;;
der Audiosignalprozessor dadurch gekennzeichnet, durch:
Mittel (PR, SC1, SK, L; SE, SQ, SC2, LPF) zum Herstellen des Koeffizienten k als
Koeffizienten k, der zufallsbedingt im Bereich von 0 bis 1 variiert.