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Dokumentenidentifikation DE102004013380A1 06.10.2005
Titel Pumpenlagerung in einem Druckmantel
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Bär, Hans-Dieter, 95030 Hof, DE;
Buchholz, Bernd, 39387 Neindorf, DE;
Friedrich, Helmut, 95152 Selbitz, DE;
Kohler, Henry, 95145 Oberkotzau, DE;
Wöhrmann, Jürgen, 95197 Schauenstein, DE
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 17.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004013380
Offenlegungstag 06.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.10.2005
IPC-Hauptklasse F04D 29/66
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhöhen des Druckes in der Wasserversorgung insbesondere von höheren Gebäuden mit einem Druckerhöhungspumpenaggregat, das koaxial in einem von einem Rohr gebildeten Raum gelagert ist, um in eine Wasserleitung zwischengeschaltet zu werden, wobei zwischen der Pumpenaußenseite und der Rohrinnenseite Federelemente angeordnet sind, die die Pumpe zentrierend halten.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhöhen des Druckes in der Wasserversorgung, insbesondere von höheren Gebäuden, mit einem Druckerhöhungspumpenaggregat, das koaxial in einem von einem Rohr gebildeten Raum gelagert ist, um in eine Wasserleitung zwischengeschaltet zu werden.

Es ist bekannt, zur Druckerhöhung in einer Wasserversorgung ein Pumpenaggregat in ein Edelstahlrohr zu lagern und hierbei das Aggregat mittels Stahlbolzen im Rohr zu zentrieren. Dabei hat sich gezeigt, dass die Montage aufwendig ist und die Pumpengeräusche nach außen in einem erheblichen Maße übertragen werden.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der Eingangs genannten Art so zu verbessern, dass bei einfacher und kostensparender Bauweise eine Geräuschminderung erzielt wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen der Pumpenaußenseite und der Rohrinnenseite Federelemente angeordnet sind, die die Pumpe zentrierend halten.

Eine solche Lagerung des Pumpenaggregats innerhalb des Rohres durch Federelemente führt zu einer erheblichen Geräuschminderung. Darüber hinaus sind Herstellung und Montage vereinfacht, da die Federelemente vor dem Einsetzen des Aggregats in das Rohr auf der Aggregataußenseite befestigt werden können.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass die zentrierenden Federelemente elastisches Material insbesondere Gummi und/oder elastischen Kunststoff aufweisen. Auch ist es von Vorteil, wenn drei Federelemente über den Umfang des Aggregats regelmäßig verteilt sind.

Eine besonders einfache Befestigung der Federelemente auf der Außenseite des Aggregats wird dann erreicht, wenn über den Federelementen ein umlaufendes Band insbesondere eine Schlauchschelle liegt, das die Federelemente an der Aggregataußenseite hält.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen

1: einen axialen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und

2: einen Querschnitt nach II-II in 1.

Die Druckerhöhungsvorrichtung 1 in der Wasserversorgung eines höheren Gebäudes oder für andere Zwecke weist ein Rohr 2 auf, in dem koaxial ein Pumpenaggregat 3 in einer Weise gelagert ist, dass zwischen der Aggregataußenseite und der Rohrinnenseite ein Ringraum 4 besteht. Beide Enden des insbesondere aus Edelstahl bestehenden Rohres 2 sind durch Metallscheiben 5, 6 insbesondere durch Flansche verschlossen, die jeweils eine mittige Öffnung besitzen, an der ein Rohrstutzen 7, 8 außen befestigt ist. An der der Ausgangsseite befestigten Scheibe/Flansch 5 ist das Pumpenaggregat 3 mit seinem Druckstutzen 9 angeschraubt.

Am gegenüberliegenden (axialen) oder seitlich angebrachten (radialen) Zulaufstutzen 8 strömt das Wasser mit geringem Druck in den Innenraum 10 des Rohres 2 ein, um zur Saugöffnung des Pumpenaggregats 3 zu gelangen.

In dem Ringraum 4 zwischen dem Pumpenaggregat 3 und der Innenwand des Rohres 2 sind zwei oder mehr Federelemente 11 angeordnet, die über den Umfang des Aggregats gleichmäßig und damit in denselben Winkelabständen verteilt sind.

Diese Federelemente sorgen dafür, dass das Pumpenaggregat 3 nicht nur am auslassseitigen Ende, sondern auch in einem mittleren Bereich im Rohr sicher zentriert gehalten ist. Hierbei stellen die Federelemente 11 eine Schallentkopplung dar. Die Federelemente 11 bestehen vollständig oder teilweise aus einem elastischem Material, insbesondere aus Gummi und/oder aus einem elastischen Kunststoff.

Die Montage der Federelemente 11 wird dadurch erleichtert, dass vor dem Einsetzen des Pumpenaggregates 3 in das Rohr 2 vom druckseitigen Ende her die Federelemente mit einem umlaufenden Band 12, insbesondere einer Schlauchschelle, auf die Außenseite des Pumpenaggregats befestigt werden und erst danach das Pumpenaggregat in das Rohr eingeschoben wird. Hierbei ist die Anzahl der Federelemente 11 nicht auf zwei beschränkt, sondern es können auch mehr Federelemente angeordnet werden. Ferner können die Federelemente nicht nur aus einem einzigen Material, sondern auch aus mehreren Materialien, insbesondere schichtweise aufgebaut sein.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (1) zum Erhöhen des Druckes in der Wasserversorgung insbesondere von höheren Gebäuden, mit einem Druckerhöhungspumpenaggregat (3), das koaxial in einem von einem Rohr (2) gebildeten Raum (10) gelagert ist, um in eine Wasserleitung zwischengeschaltet zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pumpenaußenseite und der Rohrinnenseite Federelemente (11) angeordnet sind, die das Pumpenaggregat (3) zentrierend halten.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrierenden Federelemente (11) elastisches Material insbesondere Gummi und/oder elastischen Kunststoff aufweisen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Federelemente (11) über den Umfang des Aggregats (3) regelmäßig verteilt sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über den Federelementen (11) ein umlaufendes Band (12) insbesondere eine Schlauchschelle liegt, das die Federelemente an der Aggregataußenseite hält.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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