Die Erfindung betrifft die Verbesserung eines Lagersystems für einen
Wasserlanzenbläser.
Bei diesem Bläser ist es notwendig, ein Reinigungsrohr in der x-Achse
und in der y-Achse um jeweils 90 Grad gleichzeitig zu bewegen. Dabei muss in der
Kesselwand mittels einer Lagerung ein Festpunkt installiert werden. Alte Systeme
arbeiteten mit einem Kardanischem Gelenk, was dann gegen einen Rauchgasaustritt
von außen mit einer Dichtungsabdeckung versehen wurde. Die Nachteile waren der sehr
hohe Verschleiß dieser Abdichtung.
Eine Verbesserung stellt das Patent DE
100 44 799 dar. Dort wird mit einer luftumspülten Kugel die Abdichtung
erreicht. Der Nachteil bei dieser Lösung ist die Kraftverteilung. Das Blasrohr erhält
durch den austretenden Wasserstrahl einen hohen Rückstoßdruck, der sich bei der
Kugel auf die hinteren Teile auswirkt und zu hohen Reibungen führt. Diese Lagerteile
verschieben sich somit laufend, abhängig von der Stellung des Reinigungsrohres.
Es ist keine gezielte Lagerung vorhanden.
Diese Erfindung stellt jetzt eine Weiterentwicklung der bekannten
Einrichtung dar. Als erstes ist ein Kernlager (3) vorhanden. In dessen
Innenbohrung wird später das Reinigungsrohr eingesetzt. Dieses Kernlager (3)
ist zentrisch oben und unten mit einem festen Lagerbolzen (3) versehen.
Damit ist dieses Teil in der x-Achse drehbar. Zur Kühlung kann über Zuführungskanäle
(5) Luft in das Innenteil geleitet.
Das Kernlager ist dann in eine untere Walzenhälfte (1) und
eine obere Walzenhälfte (7) eingebettet. Die Walze setzt sich somit aus
den zwei Teilen zusammen. Das Kernlager (3) besitzt umlaufend um dem senkrechten
Kernlager (3) eine Rille für ein Dichtungsband (4). Dieses Dichtungsband
sperrt als erster Ring den Bereich zwischen dem Kern (2) und der zwei Walzen
(1 und 7) ab. Somit ist das Kernlager (3) geschützt.
Den Zusammenbau des Kerns mit den Walzenhälften ist in dem 3
dargestellt. Durch den Zusammenbau erhält man eine komplett runde Walze.
Die zusammengebaute Walze wird nun in den Walzenträger (8)
eingesetzt. Durch die seitlichen Schrauben (9) wird die Walze an den beiden
Walzenträgern (8) befestigt. Eine Dichtung in einer Nut (11) der
Walzenträger (8) erreicht eine Abdichtung zwischen der Walze und dem Walzenträger.
Zwei weitere Dichtungen zwischen Walze und Walzenträger (10) verhindern
einen seitlichen Austritt der Gase.
Durch diese neue Kombination ist diese Einrichtung dann in der Lage,
sich in der x-Achse und in der y-Achse zu bewegen, wobei die Kräfte von feststehenden
Lagern sicher aufgenommen werden. Dabei ist gleichzeitig eine Abdichtung zwischen
den Innen- und den Außenraum erreicht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigt die
1: Innerer Kern (2)
2: Untere Walzenhälfte (1), Ansicht
von oben
3: Vor dem Zusammenbau des Kernes mit
den zwei Walzenschalen
4: Zusammengebaute Walze mit dem Kern
5: Walzenträger (8)
6: Anbauplatte mit den zwei seitlichen
Walzenträgern