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Dokumentenidentifikation DE102004014256A1 06.10.2005
Titel Walzengelenk für einen Wasserlanzenbläser
Anmelder Rosink Apparate- und Anlagenbau GmbH, 48529 Nordhorn, DE
Erfinder Feldmann, Bernhard, 49811 Lingen, DE
DE-Anmeldedatum 24.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004014256
Offenlegungstag 06.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.10.2005
IPC-Hauptklasse F23J 3/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Verbesserung eines Lagersystems für einen Wasserlanzenbläser.

Bei diesem Bläser ist es notwendig, ein Reinigungsrohr in der x-Achse und in der y-Achse um jeweils 90 Grad gleichzeitig zu bewegen. Dabei muss in der Kesselwand mittels einer Lagerung ein Festpunkt installiert werden. Alte Systeme arbeiteten mit einem Kardanischem Gelenk, was dann gegen einen Rauchgasaustritt von außen mit einer Dichtungsabdeckung versehen wurde. Die Nachteile waren der sehr hohe Verschleiß dieser Abdichtung.

Eine Verbesserung stellt das Patent DE 100 44 799 dar. Dort wird mit einer luftumspülten Kugel die Abdichtung erreicht. Der Nachteil bei dieser Lösung ist die Kraftverteilung. Das Blasrohr erhält durch den austretenden Wasserstrahl einen hohen Rückstoßdruck, der sich bei der Kugel auf die hinteren Teile auswirkt und zu hohen Reibungen führt. Diese Lagerteile verschieben sich somit laufend, abhängig von der Stellung des Reinigungsrohres. Es ist keine gezielte Lagerung vorhanden.

Diese Erfindung stellt jetzt eine Weiterentwicklung der bekannten Einrichtung dar. Als erstes ist ein Kernlager (3) vorhanden. In dessen Innenbohrung wird später das Reinigungsrohr eingesetzt. Dieses Kernlager (3) ist zentrisch oben und unten mit einem festen Lagerbolzen (3) versehen. Damit ist dieses Teil in der x-Achse drehbar. Zur Kühlung kann über Zuführungskanäle (5) Luft in das Innenteil geleitet.

Das Kernlager ist dann in eine untere Walzenhälfte (1) und eine obere Walzenhälfte (7) eingebettet. Die Walze setzt sich somit aus den zwei Teilen zusammen. Das Kernlager (3) besitzt umlaufend um dem senkrechten Kernlager (3) eine Rille für ein Dichtungsband (4). Dieses Dichtungsband sperrt als erster Ring den Bereich zwischen dem Kern (2) und der zwei Walzen (1 und 7) ab. Somit ist das Kernlager (3) geschützt. Den Zusammenbau des Kerns mit den Walzenhälften ist in dem 3 dargestellt. Durch den Zusammenbau erhält man eine komplett runde Walze.

Die zusammengebaute Walze wird nun in den Walzenträger (8) eingesetzt. Durch die seitlichen Schrauben (9) wird die Walze an den beiden Walzenträgern (8) befestigt. Eine Dichtung in einer Nut (11) der Walzenträger (8) erreicht eine Abdichtung zwischen der Walze und dem Walzenträger. Zwei weitere Dichtungen zwischen Walze und Walzenträger (10) verhindern einen seitlichen Austritt der Gase.

Durch diese neue Kombination ist diese Einrichtung dann in der Lage, sich in der x-Achse und in der y-Achse zu bewegen, wobei die Kräfte von feststehenden Lagern sicher aufgenommen werden. Dabei ist gleichzeitig eine Abdichtung zwischen den Innen- und den Außenraum erreicht.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.

Es zeigt die

1: Innerer Kern (2)

2: Untere Walzenhälfte (1), Ansicht von oben

3: Vor dem Zusammenbau des Kernes mit den zwei Walzenschalen

4: Zusammengebaute Walze mit dem Kern

5: Walzenträger (8)

6: Anbauplatte mit den zwei seitlichen Walzenträgern


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung für eine gasdichte Ausführung eines Lagers einer Wasserlanze umfassend:

    eine Kernlage (3) der das Reinigungsrohr aufnimmt und der durch Zuführungskanäle (5) mittels Luft gekühlt werden kann;

    eine zweigeteilte Walze (7, 1) in dem das Kernlager gehalten und geführt wird;

    zwei Walzenträger (11) welche die Walze mit dem Kernlager aufnimmt;

    eine Anbauplatte (8) zur Aufnahme der zusammengebauten Walze;

    dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Teile von dem Kernlager (3) über die Walzen (7, 1) bis zu den feststehenden Teilen der Walzenträger (8) und der Grundplatte durch verschiedene Dichtungen (4) komplett gasdicht ausgeführt sind.
  2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernlager (3) zwei feste Lager besitzt, die gegenüber dem Rauchgas abgedichtet sind.
  3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (7, 1) zwei feste Lager (6) besitzt, die gegenüber dem Rauchgas abgedichtet sind.
  4. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kernlager um mindestens 90 Grad in der waagerechten Achse drehen lässt.
  5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Walze (7, 1) in der Mitte zentriert durch waagerechte Walzenlager (6) um mindestens 90 Grad drehen lasst.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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