| Dokumentenidentifikation |
DE10331400B4 06.10.2005 |
| Titel |
Einrichtung zum Widerstandspressschweissen von Kettengliedern zur Herstellung von Ketten |
| Anmelder |
Gaft, Leonid, 86167 Augsburg, DE |
| Erfinder |
Gaft, Leonid, 86167 Augsburg, DE |
| Vertreter |
Schweizer, P., Rechtsanw., 86150 Augsburg |
| DE-Anmeldedatum |
11.07.2003 |
| DE-Aktenzeichen |
10331400 |
| Offenlegungstag |
10.02.2005 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
06.10.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
06.10.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B21L 3/02
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| IPC-Nebenklasse |
B21L 3/04
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Widerstandspressschweißen
von Kettengliedern zur Herstellung von Ketten gemäß den Merkmalen im Oberbegriff
vom Patentanspruch.
Das Widerstandspressschweißen der Kettenglieder mit der Bildung von
Metallschmelze im Stoß ist am effektivsten für hochfeste Ketten. Nach der Bildung
von Metallschmelze im Stoß presst man die Stirnflächen des zu schweißenden Stoßes
an und bekommt eine feste Schweißverbindung. Die Metallschmelze wird dabei teilweise
in einen Grat weggepresst, der im Laufe weiterer Bearbeitung beseitigt wird.
Die Qualität einer nach diesem Verfahren ausgefertigter Verbindung
ist vergleichbar mit der Qualität eines Abbrennstumpfschweißens, aber im Vergleich
zu letzterem geht das Schweißen schneller, die notwendige Einrichtung ist einfacher
und arbeitet zuverlässiger. Man erhält die Schmelze des Metalls in dem Stoss durch
die Steuerung sowohl der Verschiebung der Stirnflächen als auch der Leeraufspannung
des Schweißtransformators.
Für das Widerstandspressschweißen sind die Maschinen benutzt, in welchen
das zu schweißende Glied auf einer Stütze platziert wird, die sich unter dem Schweißtransformator
befindet. Das ist eine traditionelle Stellung. Dabei befindet sich das zu schweißende
Glied auf der Stütze mit dem zu schweißenden Stoss nach oben und die Elektroden
werden zum Glied von oben oder von der Seite geführt.
Die Maschinen mit dem genannten kinematischen Schema werden für das
Widerstandspressschweißen ohne Bildung von Metallschmelze im Stoß erfolgreich benutzt.
Aber wenn im Laufe des Schweißens die Metallschmelze gebildet wird, tritt die folgende
negative Erscheinung auf. Das geschmolzene Metall aus der Schmelzzone strebt unter
dem Einfluss der Schwerkraft nach unten. Auch das elektromagnetische Feld der Kontur,
die durch Stromzuleitungen mit den an ihnen befestigten Elektroden gebildet ist,
schiebt die diamagnetische Schmelze in die Richtung außerhalb der Kontur, d.h. auch
nach unten. In allen bekannten Einrichtungen, die für Widerstandspressschweißen
der Kettenglieder verwendet werden, befinden sich die festen Stromzuleitungen oberhalb
des zu schweißenden Gliedes, entsprechend bewegt sich das geschmolzene Metall nach
unten.
Die Verschiebung des geschmolzenen Mettals aus dem zu schweißenden
Stoss führt zu der Entblößung und der Oxidierung der zu schweißenden Flächen und,
folglich, ist die hohe Qualität des Schweißens unerreichbar.
Es ist bereits eine Einrichtung zum Schweißen der Kettenglieder bekannt,
einschließend einer Stütze für das zu schweißende Glied, eines Schweißtransformators,
einige Schweißelektroden, die feste Stromzuleitungen haben, die mit dem genannten
Schweißtransformator verbunden sind, einer Einrichtung zum Anpressen der Stirnflächen
des zu schweißenden Stoßes des Kettengliedes, das sich auf der Stütze befindet,
und einer Einrichtung zum Transportieren der Glieder der zu schweißenden Kette (DE
38 06 246 C2, DE 29 12 677 C2).
Die bekannten Einrichtungen können nicht das effektive Widerstandspressschweißen
der Kettenglieder mit der Bildung von Metallschmelze im Stoß gewährleisten.
Damit die bekannte Einrichtung das effektive Widerstandspressschweißen
der Kettenglieder mit der Bildung in dem Stoss von Metallschmelze verwirklichen
könnte, ist es nötig, dass die genannten Stromzuleitungen unterhalb der genannten
Stütze, vorzugsweise senkrecht, platziert werden. Die genannte Einrichtung zum Transportieren
der Glieder der zu schweißenden Kette soll zwei Stützen für Kettenglieder haben,
die oberhalb der genannten Stütze und an den verschiedenen Seiten der genannten
Stütze sich befinden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Beseitigung
des oben genannten Mangels. Diese Aufgabe wird mit einer Einrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs gelöst.
Die Richtung der Schwerkraft ist unveranderbar, die Kräfte, die durch
das elektromagnetische Feld der Kontur verursacht sind, sind lenkbar! Es wäre am
einfachsten, wenn die elektromagnetischen Kräfte in der Gegenrichtung der Schwerkraft
wirkten. Dabei wäre das geschmolzene Metall in dem Spalt beibehalten.
Um das Magnetfeld der Kontur, die aus den Stromzuleitungen, Elektroden
und dem Glied besteht, zu zwingen, gegen die Schwerkraft arbeiten, soll man das
zu schweißende Kettenglied senkrecht, mit dem zu schweißenden Stoss nach unten und
mit dem geschlossenen Teil des Gliedes nach oben platzieren und die festen Stromzuleitungen
zu den Schweißelektroden unterhalb des genannten Gliedes, vorzugsweise senkrecht,
platzieren
In 1 ist die vorgeschlagene Einrichtung
abgebildet, in der 2 – das zu schweißende Kettenglied
in der Einrichtung.
Das zu schweißende Kettenglied 1 befindet sich unter einer
Stütze 2 mit zu schweißendem Stoss nach unten. Rechts und links von dem
Glied 1 befinden sich die 1inkbaren Stößel 3 und 4. Schweißstrom
wird zum Glied 2 durch die Elektrode 5 und 6 geführt.
Die Elektroden 5 und 6 haben die festen Stromzuleitungen
7 und 8 entsprechend, die durch einige biegsame Schienen mit dem
Schweißtransformator 9 verbunden sind. Auf der rechten Seite von dem Glied
2 befindet sich ein Abschnitt 10 der noch nicht geschweißten Kette,
der über die Stütze 11, die sich höher als die Stütze 2 befindet,
hinausgeht. Auf der linken Seite von dem Glied 2 befindet sich ein Abschnitt
12 der schon geschweißten Kette, der über die Stütze 13, die höher
als die Stütze 1 sich befindet, hinausgeht.
Die vorgeschlagene Einrichtung arbeitet folgendermaßen:
Man schweißt die Kette Glied nach Glied. Das nächste noch nicht geschweißte Glied
1 wird unter die Stütze 2 gestellt und wird dank dem Gewicht der
Abschnitte 10 und 12 zu der Stütze 2 gepresst. Weiter
werden zu dem Glied 1 die Stößel 3 und 4 und die Elektroden
5 und 6 geführt. Das Schweißen der Glieder führt man, wie es oben
gesagt ist, mit der Bildung des geschmolzenen Metalls. Das Glied 1 wird
mit den Stößeln 3 und 4 gepresst, bis ein Kontakt im Stoß auftritt.
Dank des Widerstands wird der Stoss erhitzt und es wird eine Schmelze
14 gebildet. Da die festen Stromzuleitungen 7 und 8 sich
unter dem Glied 1 befinden, wirkt das elektromagnetische Feld, das in der
Kontur dieser Teile auftritt, auf die Schmelze 14 senkrecht nach oben,
in der Richtung des Pfeils A. Dieses Feld wirkt in Gegenrichtung zur Schwerkraft,
folglich bleibt die Schmelze 14 in dem Stoss. Das gibt die Möglichkeit
eines Hochqualitätsschweißen in dem ganzen Querschnitt des zu schweißenden Stoßes.
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| Anspruch[de] |
- Einrichtung zum Widerstandspressschweißen von Kettengliedern (1), zur
Herstellung von Ketten (10, 12) mit
– einer Stütze (2) für das zu schweißende Kettenglied (1),
– einem Schweißtransformator (9),
– zwei Schweißelektroden (5, 6) mit festen Stromzuleitungen
(7; 8), die mit dem Schweißtransformator (9) verbunden
sind,
– einer Einrichtung (3, 4) zum Anpressen der Stirnflächen
des zu schweißenden Stoßes des Kettengliedes (1), welches sich auf der
Stütze (2) befindet,
– einer Einrichtung zum Zuführen der Kettenglieder (1) einer zu schweißenden
Kette zur Stütze (2), sowie zwei Stützen (11, 12), die
jeweils neben und oberhalb der Stütze (2) zur Halterung und Führung einer
herzustellenden Kette angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die festen Stromleitungen (7, 8) und die Schweißelektroden
(5, 6) unterhalb der Stütze (2) und des zu schweißenden
Kettengliedes (1) angeordnet sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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