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Dokumentenidentifikation DE202005008561U1 06.10.2005
Titel Schale aus faltbarem Flachmaterial für die Mikrowelle oder den Backofen
Anmelder A&R Carton GmbH, 65830 Kriftel, DE
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, Schildberg, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202005008561
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.10.2005
Registration date 01.09.2005
Application date from patent application 01.06.2005
IPC-Hauptklasse A47J 27/00
IPC-Nebenklasse A47G 19/02   B65D 81/34   B65D 5/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schale aus einem faltbaren Flachmaterial, geeignet für die Aufbewahrung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in der Mikrowelle oder im Backofen.

Eine Schale der eingangs erwähnten An dient der Verpackung von Nahrungsmitteln bzw. Fertiggerichten. In der Schale können die Nahrungsmittel über den Handel an die Verbraucher abgegeben werden. Das Erhitzen oder Garen der Nahrungsmittel kann in der Mikrowelle oder im Backofen erfolgen. Die Schale ist auch zum Servieren der Nahrungsmittel nutzbar.

Aus der WO 90 02 690 A ist eine Schale der eingangs erwähnten An mit einer entfernbaren Deckwand aus faltbarem Karton bekannt. Bei derartigen Verpackungen ist es üblich, die Deckwand bereits vor dem Garen in der Mikrowelle abzuziehen, damit beim Garen entstehende Dämpfe entweichen können. Das Abziehen der in der Regel feuchten bzw. Nahrungsmittelreste tragenden Deckwand und das Tragen der geöffneten Schale erschweren die Handhabung. Außerdem ist das Garen der Nahrungsmittel in der geöffneten Schale energie- bzw. zeitintensiv.

Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine handhabungsfreundlichere Schale aus einem faltbaren Flachmaterial geeignet für die Aufbewahrung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in der Mikrowelle oder im Backofen zur Verfügung zu stellen.

Die Aufgabe wird durch eine Schale mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Schale sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Schale aus einem faltbaren Flachmaterial geeignet für die Aufbewahrung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in der Mikrowelle oder im Backofen hat

  • – eine Bodenwand,
  • – von den Rändern der Bodenwand hochstehende Seitenwände,
  • – die Seitenränder der Seitenwände miteinander verbindende, bis zur Bodenwand erstreckte Ecklaschen,
  • – eine Deckwand, die an den oberen Rand einer Seitenwand angelenkt ist,
  • – Randlaschen an den oberen Rändern der übrigen Seitenwände, mit denen Randbereiche der Deckwand lösbar verbunden sind,
  • – mindestens eine erste Schwächungslinie, die in der Deckwand in der Nähe einer Ecke der Deckwand angeordnet ist, die von zwei Seitenrändern der Deckwand begrenzt ist, wobei sich die erste Schwächungslinie etwa von dem einen Seitenrand der Deckwand bis etwa zu dem anderen Seitenrand der Deckwand erstreckt, und
  • – mindestens eine zweite Schwächungslinie, die sich etwa von derselben Ecke aus zwischen den diese begrenzenden Seitenrändern bis etwa zur ersten Schwächungslinie erstreckt.

Bei der erfindungsgemäßen Schale ist die Deckwand im Eckbereich, in dem sich die ersten und zweiten Schwächungslinien befinden, geschwächt. Hierdurch ist es unter verhältnismäßig geringem Kraftaufwand möglich, die geschlossene Deckwand der Schale im Eckbereich etwas in die Schale einzudrücken, so daß die Verbindungen der Randbereiche der Deckwand mit den Randlaschen im Eckbereich bzw. in seiner Nähe zumindest teilweise gelöst werden. Im übrigen bleiben die Verbindungen der Randbereiche der Deckwand mit den Randlaschen erhalten. Infolgedessen bleibt die Schale grundsätzlich weiterhin geschlossen. Im oder am Eckbereich sind nach dem Eindrücken gasdurchlässige Spalte vorhanden. Somit kann die Schale weiterhin in geschlossenem Zustand gehandhabt werden und entfällt die Handhabung der feuchten und Nahrungsmittelreste tragenden Deckwand. Durch die Spalte zwischen Deckwand und Randlaschen kann der beim Garen in der Mikrowelle oder im Backofen freigesetzte Dampf entweichen. Da die Dampfabgabe durch die Spalte gedrosselt wird, ist der Wärmeverlust beim Garen verhältnismäßig gering. Als vorteilhafter Zusatzeffekt wird hierdurch eine Verminderung des Energieeinsatzes beim Garen bzw. der Garzeiten erreicht. Nach dem Garen kann die Deckwand entlang der Randbereiche vollständig von den Randlaschen getrennt und um ihre Anlenkung weggeklappt werden. Die Innenseite der Deckwand kann weniger von Nahrungsmittelresten bedeckt sein, als vor dem Garvorgang, weil die heißen Dämpfe beim Garen die Nahrungsmittelreste von der Innenseite der Deckwand ablösen können.

Die Schale ist aus unterschiedlichen faltbaren Flachmaterialien herstellbar. Sie ist beispielsweise aus einer ein- oder mehrlagigen Kunststoffolie hergestellt. Gemäß einer Ausgestaltung ist sie aus Karton hergestellt. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung, die einer Beanspruchung durch Flüssigkeiten und Dämpfen standhält, die im Nahrungsmittel enthalten sind bzw. davon freigesetzt werden, ist der Karton innen und/oder außen mit einer Kunststoffolie beschichtet. Bevorzugt ist die dem Nahrungsmittel zugewandte Innenseite des Kartons mit Kunststoffolie beschichtet. Die Kunststoffolie ist wasserabweisend und schützt das Trägermaterial aus Karton vor einer Aufweichung durch Flüssigkeiten oder Dämpfe. Diese bestehen vielfach im wesentlichen oder zu einem erheblichen Teil aus Wasser.

Gemäß einer Ausgestaltung weist die Kunststoffolie außen an der Deckwand und/oder Bodenwand und/oder mindestens einer Seitenwand eine Mehrzahl paralleler Schlitzlinien auf. Die Schlitzlinien ermöglichen, daß in den Karton eingetretene Flüssigkeit oder Dampf, wieder entweicht. Eine mögliche Bildung von Blasen zwischen Kunststoffolie und Karton wird hierdurch unterdrückt. Eine Blasenbildung kann auch durch geeignet ausgewählte, mit Kunststoffolie beschichtete Kartons vermieden werden.

Die Schwächungslinien sind z.B. von durchlaufenden oder unterbrochenen Rillinien oder Ritzlinien gebildet. Gemäß einer Ausgestaltung umfassen die ersten Schwächungslinien eine in die Oberseite der Deckwand eingebrachte erste Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand eingebrachte erste Gegenritzlinie. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung umfassen die zweiten Schwächungslinien eine in die Oberseite der Deckwand eingebrachte zweite Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand eingebrachte zweite Gegenritzlinie. Die solchermaßen ausgebildeten Ritzlinien und Gegenritzlinien schwächen das faltbare Flachmaterial an verschiedenen Stellen, so daß ein Materialversagen nicht zu besorgen ist. Die Ritzlinien und Gegenritzlinien erstrecken sich z.B. über einen Teil oder über die gesamte Tiefe der Kunststoffolie, so daß sie den Karton nicht strukturell schwächen.

Die ersten und zweiten Schwächungslinien sind z.B. an einer an die Anlenkung der Deckwand angrenzenden Ecke der Deckwand angeordnet. Das Eindrücken der Deckwand ist jedoch im Bereich der Anlenkung erschwert. Gemäß einer Ausgestaltung sind die ersten und zweiten Schwächungslinien in der Nähe einer von der Anlenkung entfernten Ecke der Deckwand angeordnet. Durch Eindrücken des Eckbereiches kann dieser von den beiden angrenzenden Randbereichen gelöst werden, wodurch das Eindrücken des Eckbereiches erleichtert ist.

Die Verbindung der Randlaschen mit den Randbereichen der Deckwand kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Gemäß einer Ausgestaltung sind die Randlaschen mit den Randbereichen der Deckwand verklebt oder verschweißt. Das Verschweißen ist insbesondere vorteilhaft, wenn das faltbare Flachmaterial eine Kunststoffolie oder ein Karton ist, der zumindest an der Innenseite mit Kunststoffolie beschichtet ist. Die Schweißverbindung ist durch bloßes Einbringen von Wärme in die gegeneinander gedrückten Materialschichten herstellbar.

Gemäß einer Ausgestaltung weist die Deckwand in einem Abstand von ihrer Anlenkung an die Seitenwand mindestens eine dazu parallele, dritte Schwächungslinie auf, die ein Abreißen des von der Anlenkung entfernten Abschnittes der Deckwand ermöglicht. Die Deckwand kann nach dem Garen von der Schale getrennt werden, so daß sie bei der anschließenden Entnahme der Nahrung nicht stört. Nach dem Abreißen der Deckwand ist die Schale besonders vorteilhaft als Gefäß zum Servieren des Nahrungsmittels nutzbar.

Gemäß einer Ausgestaltung umfassen die dritten Schwächungslinien eine in die Deckwand eingebrachte dritte Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand eingebrachte dritte Gegenritzlinie. Beim Abreißen des Deckwandabschnittes bedarf es dann im wesentlichen nur des Kraftaufwandes für das Abziehen des Kartons von der Kunststoffolie, die an der Unterseite der Deckwand zwischen Ritzlinie und Gegenritzlinie angeordnet ist. Bevorzugt ist die dritte Ritzlinie eine in den Karton eingebrachte, unterbrochene Ritzlinie und die dritte Gegenritzlinie eine in die Kunststoffolie eingebrachte, ununterbrochene Ritzlinie. Die dritte Ritzlinie ist dann von Kartonbrücken überbrückt, die ein unbeabsichtigtes Abreißen des Abschnittes der Deckwandteile verhindern. Die dritte Gegenritzlinie sitzt dem Abtrennen des Abschnittes der Deckwand nach Aufbrechen der Kartonbrücken keinen nennenswerten Widerstand entgegen.

Die Ecklaschen zwischen den Seitenwänden können auf verschiedene Weise ausgeführt sein. Beispielsweise sind sie Ecklaschen, die an eine Seitenwand angelenkt und mit der anderen Seitenwand verbunden sind, z.B. durch Verkleben oder Verschweißen. Gemäß einer Ausgestaltung umfassen die Ecklaschen zwei aneinandergelenkte und an die Seitenränder der benachbarten Seitenwände angelenkte, dreieckige Faltlaschen. Da die Ecklaschen dauerhaft an die beiden benachbarten Seitenwände angelenkt sind, dichten sie die Ecken hermetisch ab. Es versteht sich, daß die Ecklaschen bis zur Anlenkung der Seitenwände an die Bodenwand erstreckt sind. Die benachbarten Ecklaschen sind bevorzugt gegeneinander und gegen die Außenseite einer der benachbarten Seitenwände gefaltet und mit dieser verbunden, z.B. durch Verkleben oder Verschweißen. Infolgedessen sind die Ecklaschen platzsparend untergebracht und stören das äußere Erscheinungsbild der Schale nicht.

Gemäß einer Ausgestaltung ist die Schale aus einem einteiligen Zuschnitt faltbaren Flachmaterials hergestellt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

1 einen Zuschnitt der Schale flach ausgebreitet in der Draufsicht;

2 die fertig konfektionierte Schale in einer perspektivischen Seitenansicht schräg von oben;

3 dieselbe Schale geöffnet in derselben Perspektivansicht.

Gemäß 1 umfaßt der einteilige Zuschnitt 1 aus innen mit Kunststoffolie beschichtetem Karton eine rechteckige Bodenwand 2, die an den Längsseiten lange Seitenwände 3, 4 und an den Querseiten kurze Seitenwände 5, 6 angelenkt hat. Die Seitenwände 3 bis 6 sind trapezförmig ausgeführt, wobei die schmalen Seiten der Trapeze in die Anlenkungen an die Bodenwand 2 fallen.

Zwischen benachbarten Seitenwänden 3 bis 6 sind jeweils zwei im wesentlichen dreiecksförmige Ecklaschen 7 bis 14 angeordnet, die aneinandergelenkt sind. Die Ecklaschen 7 bis 14 sind außen an die jeweils angrenzenden Seitenwände 3 bis 6 angelenkt.

An die äußeren Seitenränder der Seitenwände 3, 5, 6 ist jeweils eine Randlasche 15, 16, 17 angelenkt. Die Randlasche 15 steht beidseitig etwa über die Seitenwand 3 hinaus. Die Randlaschen 16, 17 schließen beidseitig bündig mit den Seitenwänden 5, 6 ab.

An den äußeren Seitenrand der Seitenwand 4 ist eine Deckwand 18 angelenkt. Die Deckwand 18 hat einen Eckbereich 19, in dem zwei erste Schwächungslinien 20, 21 vorhanden sind. Die Schwächungslinie 20 erstreckt sich in der von Kunststoffolie freien Außenseite der Deckwand von einem den Eckbereich 19 begrenzenden Seitenrand 22 bis zu einem den Eckbereich 19 begrenzenden weiteren Seitenrand 23 der Deckwand 18. Somit grenzen die ersten Schwächungslinien 20, 21 mit den Seitenrändern 22, 23 einen dreiecksförmigen Eckbereich 19 ab. Die erste Schwächungslinie 20 ist als unterbrochene Ritzlinie ausgeführt.

Die erste Schwächungslinie 21 ist parallel zur Schwächungslinie 20 in die mit Kunststoffolie (z.B. PET) beschichtete Innenseite der Deckwand 18 eingebracht. Sie ist seitlich gegenüber der ersten Schwächungslinie 20 versetzt. Sie als durchlaufende oder unterbrochene Gegenritzlinie ausgeführt. Sie endet in kleinen Abstanden von den Seitenrändern 22, 23.

Im Eckbereich 19 sind zweite Schwächungslinien 24 und 25 angeordnet. Die zweite Schwächungslinie 24 erstreckt sich in der Außenseite der Deckwand 18 senkrecht von der ersten Schwächungslinie 20 weg zu der Ecke 26, in der die Seitenränder 22, 23 zusammentreffen, wobei sie in einem Abstand von dieser Ecke 26 endet. Die zweite Schwächungslinie 25 erstreckt sich in der Innenseite der Deckwand 18 senkrecht von der ersten Schwächungslinie 21 weg parallel zur zweiten Schwächungslinie 24 zu derselben Ecke 26 hin, wobei sie ebenfalls in einem Abstand davon endet.

Ferner hat die Deckwand 18 parallel zu ihrer Anlenkung an die Seitenwand 4 dritte Schwächungslinien 27, 28. Die Schwächungslinie 27 ist von in die Außenseite der Deckwand 18 eingebrachten, unterbrochenen, das Kartonmaterial durchschneidenden Stanzlinien gebildet. Die dazu seitlich versetzte dritte Schwächungslinie 28 ist von einer in die Innenseite der Deckwand 18 eingebrachten, ununterbrochenen Ritzlinie gebildet, welche die Kunststoffolie durchschneidet. Die dritte Schwächungslinie 27 hat an den Seitenrändern 22 und 29 der Deckwand in den Bereichen 27' und 27" einen von der Anlenkung der Deckwand 18 an die Seitenwand 4 schräg weggerichteten Verlauf. In den äußersten Abschnitten dieser Bereiche 27', 27" ist auch das darunterliegende Folienmaterial bei 28', 28" geschlitzt.

In die Außenseiten der Bodenwand 2 und der Deckwand 18 sind eine Vielzahl paralleler Ritzlinien 30, 31 eingebracht.

Im zu einer Schale 32 aufgerichteten Zustand des Zuschnittes 1, der in 2 gezeigt ist, sind die Seitenwände 3 bis 6 bezüglich der Bodenwand 2 hochgeklappt. Ferner sind die benachbarten Ecklaschen 7, 8 und 9, 10 und 11, 12 und 13, 14 jeweils gegeneinander und gegen die Außenseiten der Seitenwände 5 und 6 geklappt und mit diesen verbunden. Hierzu stehen die äußeren Randbereiche der Ecklaschen 7, 10, 11, 14 gegenüber den äußeren Randbereichen der benachbarten Ecklaschen 8, 9, 12, 13 jeweils etwas vor und sind die Kunststoffolien an den Innenseiten der vorstehenden Bereiche mit den darunterliegenden Außenseiten der Seitenwände 5, 6 verschweißt.

Die Randlaschen 15, 16, 17 sind nach außen gefaltet, etwa parallel zur Bodenwand 2. Die Deckwand 18 ist gegen die Randlaschen 15, 16, 17 geklappt und die dort aufeinanderliegenden Kunststoffolien sind miteinander verschweißt.

Auf diese Weise ist ein in die Schale 32 vor dem Verschließen der Deckwand 18 eingebrachtes Nahrungsmittelprodukt nach außen hermetisch abgedichtet.

Vor dem Garprozeß wird gemäß 2 der Eckbereich 19 mit einem Finger in Pfeilrichtung F eingedrückt. Hierdurch werden im Eckbereich 19 die Verbindungen der Deckwand 18 mit den Randlaschen 15, 16 aufgetrennt und es entstehen dort Spalte 33, 34. Beim Garen in der Mikrowelle kann durch diese Spalte Dampf entweichen.

Nach dem Garen wird gemäß 3 für die Entnahme des Nahrungsmittelerzeugnisses die Deckwand 18 von den Randbereichen 15, 16, 17 im wesentlichen abgezogen, vom Eckbereich 19 abgetrennt und hochgeklappt. Die Deckwand 18 kann entlang der dritten Aufreißlinien 27, 28 teilweise abgetrennt werden.


Anspruch[de]
  1. Schale aus einem faltbaren Flachmaterial, geeignet für die Aufbewahrung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in der Mikrowelle oder im Backofen mit

    – einer Bodenwand (2),

    – von den Rändern der Bodenwand (2) hochstehenden Seitenwänden (3 bis 6),

    – die Seitenränder der Seitenwände (3 bis 6) miteinander verbindende, bis zur Bodenwand erstreckte Ecklaschen (7 bis 14),

    – einer Deckwand (18), die an den oberen Rand einer Seitenwand (4) angelenkt ist,

    – Randlaschen (15, 16, 17) an den oberen Rändern der übrigen Seitenwände (3, 5, 6), mit denen Randbereiche der Deckwand (18) lösbar verbunden sind,

    – mindestens einer ersten Schwächungslinie (20, 21), die in der Deckwand (18) in der Nähe einer Ecke (26) der Deckwand (18) angeordnet ist, der von zwei Seitenrändern (22, 23) der Deckwand (18) begrenzt ist, wobei sich die erste Schwächungslinie (20, 21) etwa von dem einen Seitenrand (22) der Deckwand (18) bis etwa zu dem anderen Seitenrand (23) der Deckwand (18) erstreckt, und

    – mindestens einer zweiten Schwächungslinie (24, 25), die sich etwa von derselben Ecke (26) aus zwischen den diese begrenzenden Seitenrändern (22, 23) bis etwa zur ersten Schwächungslinie (20, 21) erstreckt.
  2. Schale nach Anspruch 1, die aus Karton hergestellt ist.
  3. Schale nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Karton innen und/oder außen mit einer Kunststoffolie beschichtet ist.
  4. Schale nach Anspruch 3, bei der die Kunststoffolie außen an der Deckwand (18) und/oder Bodenwand (2) und/oder mindestens einer Seitenwand (3 bis 6) eine Mehrzahl paralleler Schlitzlinien (30, 31) aufweist.
  5. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die ersten Schwächungslinien (20, 21) eine in die Oberseite der Deckwand (18) eingebrachte erste Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand eingebrachte erste Gegenritzlinie umfassen.
  6. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die zweiten Schwächungslinien (24, 25) eine in die Oberseite der Deckwand (18) eingebrachte zweite Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand (18) eingebrachte zweite Gegenritzlinie umfassen.
  7. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die ersten und zweiten Schwächungslinien (20, 21, 24, 25) in der Nähe einer von der Anlenkung entfernten Ecke (26) der Deckwand (18) angeordnet ist.
  8. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Randlaschen (15, 16, 17) mit Randbereichen der Deckwand (18) verklebt oder verschweißt sind.
  9. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Deckwand (18) in einem Abstand von ihrer Anlenkung an die Seitenwand (4) mindestens eine dazu parallele dritte Schwächungslinie (27, 28) aufweist, die ein Abreißen des von der Anlenkung entfernten Abschnittes der Deckwand (18) ermöglicht.
  10. Schale nach Anspruch 9, bei der die dritten Schwächungslinien (27, 28) eine in die Deckwand (18) eingebrachte dritte Ritzlinie und eine parallel dazu in die Unterseite der Deckwand (18) eingebrachte dritte Gegenritzlinie umfassen.
  11. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der. die Ecklaschen (7 bis 14) zwei aneinandergelenkte und an die Seitenränder der benachbarten Seitenwände angelenkte, dreieckige Faltlaschen umfassen.
  12. Schale nach einem der Ansprüche 1 bis 11, die aus einem einteiligen Zuschnitt (1) faltbaren Flachmaterials hergestellt ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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