Die Erfindung betrifft Kegelradverzahnmaschinen zum Bearbeiten von
Kegelrädern und Spannvorrichtungen für solche Kegelradverzahnmaschinen.
Stand der Technik
Es gibt verschiedene Vorrichtungen, die verwendet werden, um ein Kegelrad
an der Spindel einer Verzahnungsmaschine zu befestigen. Typischerweise werden Spannvorrichtungen
in der Form von Zangenspannsystemen eingesetzt. Ein solches Zangenspannsystem umfasst
verschiedene Zangen- und Greifelemente, die umgebaut werden müssen, wenn Kegelräder
einer anderen Teilefamilie bearbeitet werden sollen. Dazu sind diverse Schraubverbindungen
zu betätigen. Bei diesem sogenannten Umrüsten muss die Vorrichtung gesäubert werden.
Es ist ein Nachteil dieser Spannvorrichtungen, dass der Umrüstaufwand
beim Umrüsten auf ein anderes Werkstück relativ hoch ist. Ausserdem muss im Anschluss
daran der Rundlauf der neu montierten Vorrichtung geprüft werden, was ein relativ
langwieriger Vorgang ist.
Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wechselvorrichtung
bereit zu stellen, die es ermöglicht die Umrüstzeit merklich zu reduzieren, die
erforderlich ist, wenn ein Verzahnungsmaschinen auf ein anderes Kegelrad umgerüstet
wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Verzahnungsmaschine
mit einer solchen Umrüstvorrichtung bereitzustellen, die eine kürzere Rüstzeit hat
als Verzahnungsmaschinen, die mit konventionellen Zangenspannsystemen ausgestattet
sind.
Die Aufgaben werden erfindungsgemäss durch eine Verzahnungsmaschine
gemäss Schutzanspruch 1 und eine Spannvorrichtung gemäss Schutzanspruch 13 gelöst.
Erfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass eine neuartige
Verzahnungsmaschine zum Bearbeiten eines Kegelrads bereit gestellt wird, die eine
Werkstückspindel mit einer Spannvorrichtung zum Einspannen des Kegelrads aufweist,
wobei die Spannvorrichtung an einem Anschlussbereich der Werkstückspindel befestigt
ist. Die Spannvorrichtung weist einen Wechseladapter auf, der mit Zangen- und/oder
Klemmvorrichtungen und/oder Adapterhülsen und/oder einer Anschlussbuchse ausgestattet
ist, um ein bestimmtes Kegelrad koaxial aufnehmen und befestigen zu können. Weiterhin
umfasst die Spannvorrichtung eine Grundaufnahmevorrichtung, die an dem Anschlussbereich
der Werkstückspindel befestigt und zur Aufnahme des Wechseladapters ausgelegt ist.
Um ein schnelles und problemloses Umrüsten zu ermöglichen, ist eine Bajonett-Verbindung
vorgesehen, die es ermöglicht durch eine Steck-Dreh-Bewegung den Wechseladapter
mit der Grundaufnahmevorrichtung lösbar zu verbinden. Dann kommt eine Spannmutter
zum Einsatz, um den Wechseladapter an der Grundaufnahmevorrichtung zu befestigen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Verzahnungsmaschine sind
den abhängigen Schutzansprüchen 2 bis 12 zu entnehmen.
Erfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass eine neuartige
Spannvorrichtung zum Einspannen eines Kegelrads bereitgestellt wird, die speziell
zur Verwendung in einer Verzahnungsmaschine zum Bearbeiten von Kegelrädern ausgelegt
ist. Die Spannvorrichtung ist an einer Werkstückspindel der Verzahnungsmaschine
befestigbar. Sie umfasst einen Wechseladapter, der mit Zangen- und/oder Klemmvorrichtungen
und/oder Adapterhülsen und/oder einer Anschlagbüchse ausgestattet ist, um ein bestimmtes
Kegelrad koaxial aufnehmen und befestigen zu können. Weiterhin umfasst die Spannvorrichtung
eine Grundaufnahmevorrichtung, die an einem Anschlussbereich der Werkstückspindel
befestigbar und zur Aufnahme des Wechseladapters ausgelegt ist. Die Spannvorrichtung
weist eine Bajonett-Verbindung auf, die es ermöglicht durch eine Steck-Dreh-Bewegung
den Wechseladapter mit der Grundaufnahmevorrichtung lösbar zu verbinden. Dann kommt
eine Spannmutter zum Einsatz, um den Wechseladapter an der Grundaufnahmevorrichtung
zu befestigen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Spannvorrichtung sind den
abhängigen Schutzansprüchen 14 bis 21 zu entnehmen.
ZEICHNUNGEN
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
1 eine schematische Schnittansicht der
Werkstückspindel einer Verzahnmaschine samt einer ersten erfindungsgemässen Spannvorrichtung;
2A eine schematische Schnittansicht eines
Wechseladapters einer zweiten erfindungsgemässen Spannvorrichtung;
2B eine schematische Schnittansicht einer
Grundaufnahmevorrichtung und einer Werkstückspindel der zweiten erfindungsgemässen
Spannvorrichtung;
3 eine schematische Draufsicht einer
weiteren erfindungsgemässen Spannvorrichtung.
Detaillierte Beschreibung
Im Zusammenhang mit der vorliegenden Beschreibung werden Begriffe
verwendet, die auch in einschlägigen Publikationen und Patenten Verwendung finden.
Es sei jedoch angemerkt, dass die Verwendung dieser Begriffe lediglich dem besseren
Verständnis dienen soll. Der erfinderische Gedanke und der Schutzumfang der Schutzansprüche
soll durch die spezifische Wahl der Begriffe nicht in der Auslegung eingeschränkt
werden. Die Erfindung lässt sich ohne weiteres auf andere Begriffssysteme und/oder
Fachgebiete übertragen. In anderen Fachgebieten sind die Begriffe sinngemäss anzuwenden.
Um die Umrüstzeiten zu reduzieren, die in konventionellen Kegelrad-Verzahnungsmaschinen
jedes Mal auftreten, wenn ein anderer Kegelradtyp eingespannt werden muss, wird
gemäss der vorliegenden Erfindung eine Schnellwechsel-Spannvorrichtung bereit gestellt,
die einerseits ein schnelles Wechseln ermöglicht und die andererseits in der Lage
ist die beim Verzahnen oder anderweitigen Bearbeiten eines Kegelrads auftretenden
Kräfte aufzunehmen.
Zielsetzung bei der Erfindung ist es, die zu wechselnden Vorrichtungskomponenten
einer Verzahnungsmaschine in eine möglichst kleine und leichte Funktionseinheit
zusammenzufassen und diese so auszulegen, dass sie mit wenigen Handgriffen umgerüstet
werden kann. Dabei gilt aber zu beachten, dass die auftretenden Kräfte und Vibrationen
sehr viel grösser sind als bei Handbohrmaschinen und anderen einfachen Handwerkzeugen,
die üblicherweise mit Schnellspannvorrichtungen (Schnellspannfuttern) ausgestattet
sind.
Das Ersetzen einer konventionellen Spannvorrichtung durch eine Schnellspannvorrichtung
bringt jedoch erst merkliche Einsparungen, wenn die Grundfunktion einer neu umgerüsteten
Schnellspannvorrichtung mit oder ohne dem eingespannten Kegelrad bereits außerhalb
der Verzahnungsmaschine geprüft wird (zum Beispiel mittels einer Rundlaufprüfung)
und zwar bevor diese dann auf der Verzahnungsmaschine eingespannt werden. Diese
Maßnahmen reduzieren den Rüstaufwand deutlich.
Mit konventionellen Ansätzen waren Umrüstzeiten zwischen 10 und 40
Minuten üblich wenn von einem Kegelrad eines ersten Typs auf einen anderen Kegelradtyp
gewechselt wird. Mit der vorliegenden Erfindung wird die Umrüstzeit zum Umrüsten
einer Spannvorrichtung mindestens um einen Faktor 10 reduziert. Das Sparpotential
ist besonders in der Serienproduktion enorm.
Gelöst wurde die Aufgabenstellung durch die Trennung der Spannvorrichtung
in einen Wechseladapter und eine Grundaufnahmen, die an der Werkstückspindel der
Verzahnungsmaschine verbleibt. Dies wird ermöglicht durch die Einführung einer überlagerten,
mit Bajonettbefestigung ausgeführten Fugestelle, wie in 1
erkennbar.
Es wird eine neuartige Verzahnungsmaschine zum Bearbeiten eines Kegelrads
11 bereitgestellt wird, die eine Werkstückspindel 14 mit einer
zweiteiligen Spannvorrichtung 12, 13 zum Einspannen des Kegelrads
11 aufweist. Die Spannvorrichtung 12, 13 ist an einem
Anschlussbereich 15 der Werkstückspindel 14 befestigt, wie in
1 gezeigt. Die Spannvorrichtung weist einen Wechseladapter
12 auf, der mit Zangen- und/oder Klemmvorrichtungen und/oder Adapterhülsen
und/oder einer Anschlagbüchse 30 (siehe 2A)
ausgestattet ist, um ein bestimmtes Kegelrad 11 koaxial aufnehmen und befestigen
zu können. Weiterhin umfasst die Spannvorrichtung eine Grundaufnahmevorrichtung
13, die an dem Anschlussbereich 15 der Werkstückspindel
14 befestigt und zur Aufnahme des Wechseladapters 12 ausgelegt
ist.
Um ein schnelles und problemloses Wechseln zu ermöglichen ist mindestens
eine Bajonett-Verbindung 16 vorgesehen, die es ermöglicht durch eine Steck-Dreh-Bewegung
den Wechseladapter 12 mit der Grundaufnahmevorrichtung 13 lösbar
zu verbinden. Bevorzugt ist eine Ausführungsform bei der eine zweite Bajonett-Verbindung
vorgesehen ist, die bei der gleichen Steck-Dreh-Bewegung zum Einsatz kommt.
Es kommt gemäss Erfindung eine Spannmutter 31 zum Einsatz,
um den Wechseladapter an der Grundaufnahmevorrichtung zu befestigen. Vorzugsweise
handelt es sich um eine Kugelgewindemutter, die von Hand gedreht werden kann, um
den Wechseladapter an der Grundaufnahmevorrichtung zu befestigen. In 1
und 2B sind im Bereich zwischen der Spannmutter
31 und dem Sicherungsstift 17 Kugelbahnen der Kugelgewindemutter
angedeutet. Da eine solche Kugelgewindemutter nahezu reibungsfrei arbeitet, ist
es empfehlenswert einen sogenannten Sicherungsstift (z.B. in Form des Stifts
17) einzusetzen, um nach dem erfolgten Drehen der Mutter 31 den
Wechseladapter 12 in Bezug auf die Grundaufnahmevorrichtung 13
zu verriegeln. (Der Sicherungsstift sichert die Mutter gegen Lösen, kann man das
als verriegeln von 12 in Bezug auf 13 ansehen?
Es gibt gemäss Erfindung verschiedene Arten von Bajonett-Verschlüssen,
die verwendet werden können. Ein Bajonett-Verschluss verbindet zwei Teile durch
eine Drehung meistens um 90 Grad (1/4 Umdrehung) und rastet dann dort zur Arretierung
ein. Es ist aber auch denkbar mit weniger als 90 Grad Drehung einer
Verbindung zwischen dem Wechseladapter und der Grundaufnahme sicherzustellen.
Gemäss Erfindung bezeichnet man eine Vorrichtung als Bajonett-Verschluss,
die zum leicht lösbaren Verbinden zweier Teile in der Richtung ihrer Längsachsen
ausgelegt ist.
In einer ersten Ausführungsform besitzt der Wechseladapter
12, der über die Grundaufnahme 13 geschoben wird, eine Bajonett-Verbindung
(in 1 mit 16 angedeutet) mit einem Bajonettkragen
19 an der Grundaufnahmevorrichtung 13, der Laschen 20
und Ausschnitte 21 aufweist und einem komplementären Bajonettkragen
22 an dem Wechseladapter 12, wobei der komplementäre Bajonettkragen
22 Laschen 23 und Ausschnitte 24 aufweist. Details hierzu
sind der 3 zu entnehmen.
Beim Befestigen des Wechseladapters 12 an der Grundaufnahmevorrichtung
13 wird der Wechseladapter 12 so auf die Grundaufnahme
13 aufgesetzt, dass die Laschen 23 des Wechseladapters
12 in die Ausschnitte 21 der Grundaufnahmevorrichtung
13 eintauchen und durch das Ausführen einer Drehbewegung des Wechseladapters
12 in Bezug auf die Grundaufnahmevorrichtung 13 unter die Laschen
20 der Grundaufnahmevorrichtung 13 gedreht und dadurch vorläufig
befestigt werden. In 3 ist ein Zustand gezeigt, bei
dem die Laschen 23 des Wechseladapters 12 genau deckungsgleich
unter den Laschen 20 der Grundaufnahmevorrichtung 13 liegen. Der
Wechseladapter 12 weist in der gezeigten Ausführungsform insgesamt n=6
Laschen 23 auf. Der komplementäre Bajonettkragen 22 an dem Wechseladapter
12 erstreckt sich entlang eines Kreises, der in 3
mit U2 bezeichnet ist und einen Aussenradius r2 hat. Der komplementäre Bajonettkragen
22 an dem Wechseladapter 12 kann auch als Aussenkragen bezeichnet
werden, da seine Laschen 23 radial nach aussen weisen. Der Bajonettkragen
19 der Grundaufnahme 13 erstreckt sich entlang eines Kreises,
der in 3 mit U3 bezeichnet ist und einen Radius r3
hat. Der Bajonettkragen 19 an der Grundaufnahme 13 kann auch als
Innenkragen bezeichnet werden, da seine Laschen 20 radial nach innen weisen.
Durch das (Fest-)Drehen der Spannmutter 31 wird dann der
Wechseladapter 12 mit der Grundaufnahme 13 fest verbunden.
In der 3 ist eine Draufsicht auf die
Spannvorrichtung gezeigt. Es ist der Sicherungsstift 17 zu erkennen. Der
Stift 17 ist auf einem Kreis mit dem Radius r1 angeordnet. 3
zeigt einen Zustand bei dem der Wechseladapter 12 mit der Grundaufnahme
13 verbunden aber noch nicht verriegelt ist. Diese Verbindung wurde hergestellt
in dem der Wechseladapter 12 auf die Grundaufnahme 13 aufgesetzt
und etwas gedreht wurde. Durch ein Betätigen (Drücken, Ziehen oder Drehen) des Stifts
17 kann die Verriegelung gelöst, der Wechseladapter 12 durch Drehen
der Spannmutter 31 gelöst und dann zurück gedreht (zum Lösen der Bajonett-Verbindung)
und entnommen werden.
Die entsprechenden Elemente sind auch in den 1,
2A und 2B
mit den selben Bezugszeichen bezeichnet.
Die Verbindung erfolgt also gemäss Erfindung über eine Steck-Dreh-Bewegung
gefolgt vom (Fest-)Drehen der Spannmutter 31. Die beiden zu verbindenden
Teile 12, 13 werden ineinander gesetzt, Dann wird eine Dreh- und
Drückbewegung ausgeführt. Der Bajonettverschluss arbeitet also ähnlich wie ein Gewinde,
wobei eine feste Verbindung typischerweise mit einer Drehung zwischen 30 und 90
Grad hergestellt wird. Je nach Ausführungsform, sind die beiden Elemente
12, 13 vorläufig durch den Bajonettverschluss 16 miteinander
verkoppelt.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann statt einer
Kombination eines Sicherungsstiftes und zweier Bajonettkrägen (wie in den Figuren
gezeigt) auch eine andere Bajonett-Verbindung mit Verriegelung eingesetzt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Stift 17, oder
ein Teil des Stiftes, an der Grundaufnahmevorrichtung 13 befestigt und
lässt sich, oder das Teil, parallel zu der Rotationsachse R1 bewegen. Durch geeignet
Anordnung und Ausführung der Elemente lässt sich durch das Drehen der Spannmutter
31 der Wechseladapter 12 an der Grundaufnahme 13 befestigen
und durch den Sicherungsstift 17 verriegeln.
Vorzugsweise ist der Stift 17 oder der Teil des Stifts so
parallel zu einer Rotationsachse R2 beweglich gelagert, dass er in eine Richtung
mit einer Rückstellkraft beaufschlagt ist, wobei vorzugsweise eine Feder die Rückstellkraft
bereitstellt.
Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen bei denen n ≥ 3 Bajonett-Verbindungen
vorgesehen sind, wobei bei der Steck-Dreh-Bewegung eine Winkeldrehung um die Rotationsachse
R1 von ungefähr 360 Grad / 2n ausgeführt werden muss und wobei n eine ganze Zahl
ist.
Der erfindungsgemässe Wechseladapter 12 kann Spannzangen
25 (siehe 1) umfassen, die radial in Richtung
einer Adapterrotationsachse R3 zustellbar sind, um ein Kegelradtyp 11 befestigen
zu können. Alternativ oder ergänzend kann der Wechseladapter 12 Adapterhülsen
aufweisen, die in den Wechseladapter 12 eingesetzt werden, um ein Kegelrad
11 befestigen zu können. Der Wechseladapter 12 kann zusätzlich
oder alternativ Klemmvorrichtungen umfassen, um ein Kegelrad 11 in dem
Wechseladapter 12 zu befestigen. Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform
bei der nicht nur eine Spannzange 25 sondern auch eine Zugbüchse
26 vorhanden ist, die im Rahmen der beschriebenen Steck-Dreh-Bewegung mittels
einer weiteren Bajonett-Verbindung eine zusätzliche Verbindung herstellt. Diese
zusätzliche Verbindung ist im unteren Teil der 1 zu
erkennen. Dabei ist vorzugsweise an einem unteren Ende der Spannzange
25 ein Bajonettkragen vorgesehen, der in einen komplementären Bajonettkragen
der Zugbüchse 26 gesteckt wird und durch das Drehen darunter greift.
Zum richtigen Ansetzen des Wechseladapters 12 auf der Grundaufnahme
13 kann zum Beispiel eine Markierung vorgesehen sein.
Es kann optional ein Knopf am Stift 17 oder in seinem Umfeld
vorgesehen sein, der gedrückt oder gezogen werden muss, um die Verriegelung des
Wechseladapters 12 wieder lösen zu können.
Die erfindungsgemässe Schnellwechsel-Spannvorrichtung ist sowohl für
den Einsatz in Nassverzahnungsmaschinen und in Trockenverzahnungsmaschinen geeignet.
Die Erfindung kann auch bei der Verzahnung mit Minimalschmierung eingesetzt werden.
Da bei der Trockenverzahnung typischerweise grössere Geschwindigkeiten gefahren
werden und die am Kegelrad auftretenden Kräfte grösser sein können, sollte die Spannvorrichtung
entsprechend stärker dimensioniert sein.