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Dokumentenidentifikation DE69826585T2 06.10.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000895124
Titel Automatisches Entwicklungsgerät für Lichtempfindliches Material
Anmelder Noritsu Koki Co., Ltd., Wakayama, JP
Erfinder Ishimoto, Kenzo, Wakayama-shi, Wakayama-ken, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69826585
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.07.1998
EP-Aktenzeichen 981142029
EP-Offenlegungsdatum 03.02.1999
EP date of grant 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.10.2005
IPC-Hauptklasse G03D 3/06

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf ein automatisches Entwicklungsgerät zum Entwickeln eines licht- bzw. fotoempfindlichen Materials, wie eines Fotofilms und eines fotografischen Papiers, in dem das fotoempfindliche Material durch einen Behandlungstank hindurchgeführt wird, der mit einem Bearbeitungsfluid ge- bzw. befüllt ist.

Konventionell umfaßt ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material (nachfolgend als ein selbstentwickelndes Gerät bezeichnet) eine Mehrzahl von Behandlungstanks bzw. -behältern, von welchen jeder mit einem Bearbeitungsfluid gefüllt ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen eines Wassers oder einer Bearbeitungsflüssigkeit, um eine Konzentration der Bearbeitungsflüssigkeit in dem Bearbeitungstank einzustellen; und einen Abfallflüssigkeitstank, um die Abfallflüssigkeit von dem Behandlungstank aufgrund der Zufuhr der Bearbeitungs- bzw. Verarbeitungsflüssigkeit oder des Wassers zu dem Bearbeitungstank zu speichern. Dieses selbstentwickelnde bzw. Selbstentwicklungsgerät umfaßt weiters einen Alarm, um einen Ton zu generieren bzw. zu erzeugen, um einem Betätiger anzuzeigen, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Nachdem er durch den Alarm in Kenntnis gesetzt wurde, instruiert der Betätiger die Selbstentwicklungsvorrichtung, ihre Tätigkeit bzw. ihren Betrieb zu stoppen, um zu verhindern, daß der Abfallflüssigkeitstank überläuft, und trägt zur gleichen Zeit die Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank bzw. -behälter aus. Nachdem das Austragen der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank durchgeführt ist, befiehlt der Betätiger eine Wiederaufnahme der Arbeit des Selbstentwicklungsgeräts, um die Entwicklungstätigkeit wieder aufzunehmen.

In dem oben beschriebenen Selbstentwicklungsgerät ist es jedoch nicht notwendigerweise der Fall, daß der Betätiger immer das Anhalten der Betätigung des Selbstentwicklungsgeräts zu dem Zeitpunkt befiehlt, wo ein Alarm beginnt. Tatsächlich läuft, wenn der Betätiger unabsichtlich vergißt, den Befehl zum Anhalten der Tätigkeit des Selbstentwicklungsgeräts zu geben, die Abfallflüssigkeit von dem Abfallflüssigkeitstank über. Um dieses vom Menschen abhängige Alarmsystem handzuhaben, ist es möglich, eine CPU einer Steuer- bzw. Regeleinheit zu inkludieren, welche den Zufuhrvorgang der Zufuhreinheit steuert bzw. regelt, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Selbst mit dieser Gegenmaßnahme besteht jedoch eine Möglichkeit einer Fehlfunktion der Steuer- bzw. Regeleinrichtung aufgrund der Möglichkeit eines externen Rauschens und einer Situation eines momentanen Leistungsversagens, was zu einer kontinuierlichen Zufuhr der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank durch die Zufuhreinheit führt, was in einem Überlaufen der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank resultiert.

Im Hinblick auf das Obige gibt es sicher Raum für eine Verbesserung bei der Ausbildung bzw. Konstruktion des Selbstentwicklungsgeräts, welche ein sicheres Verhindern eines Überlaufens der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank ermöglicht.

Als ein Beispiel bezieht sich die US 4,724,044 auf ein Verfahren und eine Vorrichtung bzw. ein Gerät zum Entsorgen bzw. Ausbringen von Abfallspülwasser, das in fotografischen Verfahren verwendet wird, in welchen das Abfallspülwasser in einem Lösungstank erhitzt wird, um zu einer Aufschlämmung reduziert zu werden, welche gesammelt und in Trommeln für eine spätere Bearbeitung gespeichert wird.

US 4,806,962 bezieht sich auf ein automatisches Entwicklungsgerät zum Entwickeln von fotoempfindlichen Materialien, wobei ein Wasserzufuhrtank zum Speichern von Wasser, das verwendet wird, um Bearbeitungsagentien bzw. -mittel zu verdünnen oder aufzulösen, und ein Abfallfluidtank zum Speichern von Abfallfluiden nach den Verfahren davon darin aufgenommen sind.

Es ist ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine automatische Entwicklungsvorrichtung bzw. ein Selbstentwicklungsgerät zur Verfügung zu stellen, welches sicher ein Überlaufen bzw. Überströmen der Abfallflüssigkeit von bzw. aus dem Abfallflüssigkeitstank verhindert.

Dieses Ziel wird durch ein Selbstentwicklungsgerät bzw. automatisches Entwicklungsgerät gelöst, das die in Anspruch 1 geoffenbarten Merkmale aufweist. Bevorzugte Ausbildungen sind Gegenstand der abhängigen Unteransprüche.

Um die obigen Ziele zu erfüllen, umfaßt gemäß dieser Erfindung ein automatisches Entwicklungsgerät einen Behandlungstank, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank; einen Abfallflüssigkeitstank zum Speichern einer Abfallflüssigkeit, die von dem Behandlungstank ausgetragen ist; eine Strom- bzw. Leistungszufuhrleitung zum Zuführen einer Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit; und eine Abschalt- bzw. Stillegungseinheit zum Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung, wenn ein Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat.

Indem das automatische Entwicklungsgerät, wie es oben beschrieben ist, verwendet wird, wird die Behandlungsflüssigkeit oder das Wasser zu dem Behandlungstank durch Antreiben der Zufuhreinheit zugeführt, und aufgrund dieser Zufuhr wird die Abfallflüssigkeit von dem Behandlungstank in dem Abfallflüssigkeitstank gespeichert. Wenn das Flüssigkeitsniveau des Abfallflüssigkeitstanks das vorbestimmte Niveau erreicht, wird die Abschalteinheit betätigt, um die Leistungszufuhrleitung zu unterbrechen bzw. zu lösen, die die Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit zuführt, wodurch die Zufuhrtätigkeit der Zufuhreinheit angehalten ist.

Diese und andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der folgenden, detaillierten Beschreibung und aus den beiliegenden Zeichnungen deutlicher werden.

1 ist ein schematischer Überblick, der ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material in Übereinstimmung mit einer Ausbildung dieser Erfindung zeigt;

2 ist eine Draufsicht, die im wesentlichen eine Entwicklungseinheit des automatischen Entwicklungsgeräts für das fotoempfindliche Material zeigt, das in 1 gezeigt ist;

3 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A des automatischen Entwicklungsgeräts in 2;

4 ist ein Blockdiagramm, das ein Steuer- bzw. Regelsystem der Entwicklungseinheit des automatischen Entwicklungsgeräts zeigt, das in 1 gezeigt ist; und

5 ist ein Diagramm, das nur eine andere Konfiguration eines speziellen Teils des Steuer- bzw. Regelsystems zeigt, das in 4 gezeigt ist.

Nachfolgend sind bevorzugte Ausbildungen dieser Erfindung im Detail gemeinsam mit den Zeichnungen beschrieben.

1 ist ein schematischer Überblick, der ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material (nachfolgend der Einfachheit halber als ein selbstentwickelndes bzw. automatisches Entwicklungsgerät bezeichnet) in Übereinstimmung mit einer Ausbildung dieser Erfindung zeigt. In dieser Figur beinhaltet das automatische Entwicklungsgerät 10 eine Belichtungseinheit 20, die in einer oberen Position angeordnet ist, eine Entwicklungseinheit 30, die in einer unteren Position angeordnet ist, und eine Trocknungseinheit 40, die in einem vorderen Abschnitt angeordnet ist.

Die Belichtungseinheit 20 umfaßt bzw. beinhaltet ein Magazin 21, das eine Walze R aus einem fotoempfindlichen Material P als ein längliches, fotografisches Papier aufnimmt, ein Transferwalzenpaar bzw. Übertragungswalzenpaar 22, das das fotoempfindliche Material P überträgt, das aus dem Magazin 21, in einer stromabwärtigen Seite ausgezogen ist, eine Schneideinrichtung 23, die das fotoempfindliche Material P in eine bestimmte Länge schneidet, eine Saugeinheit 24, um das fotoempfindliche Material P durch die Saugkraft zu halten, eine Filmprojektionseinheit 25, um ein Filmbild auf das fotoempfindliche Material P zu belichten/zu drucken, das durch die Saugeinheit 24 gehalten ist, und ein Transfer- bzw. Übertragungswalzenpaar 26, das das belichtete, fotoempfindliche Material P zu einer Entwicklungseinheit 30 transferiert bzw. überträgt.

Die Entwicklungseinheit 30 beinhaltet einen Entwicklungstank 31, der mit einer Entwicklungsflüssigkeit gefüllt ist, einen Bleichfixiertank 32, der mit einer Bleichfixierlösung gefüllt ist, einen ersten Stabilisiertank 33, der mit einer Aufschlämmung gefüllt ist, einen zweiten Stabilisiertank 34, einen dritten Stabilisiertank 35 und einen vierten Stabilisiertank 36; die alle in Serie angeordnet sind. Jeder der Behandlungstanks bzw. -behälter 31, 32, 33, 34, 35, 36 beinhalten eine Übertragungswalzeneinheit, bestehend aus einer Mehrzahl von Übertragungswalzen 371. Mit der zuvor erwähnten Konfiguration wird das belichtete, fotoempfindliche Material P durch die Übertragungseinheit 37 von stromaufwärts nach stromabwärts transferiert bzw. transportiert; wobei es durch eine Entwicklungslösung, eine Bleichfixierlösung und die Aufschlämmung in der angeführten Reihenfolge hindurchtritt. Die detaillierte Konstruktion der Entwicklungseinheit 30 wird in einem späteren Abschnitt erklärt.

Die Trocknungseinheit 40 beinhaltet eine nicht illustrierte Heizeinrichtung und ein nicht illustriertes Gebläse, das eine Wärme, die durch die Heizeinrichtung generiert bzw. erzeugt wird, zu einer Trocknungskammer 41 zieht. Das fotoempfindliche Material P, das durch die Trocknungseinheit 40 hindurchtritt, wird durch das Übertragungswalzenpaar 42, 43 ausgetragen.

2 ist eine Draufsicht, die ein wesentliches Teil der Entwicklungseinheit 30 zeigt, und 3 ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A von 2. In diesen Figuren ist jeder der Behandlungstanks 31, 32, 33, 34, 35, 36 in einer oben offenen Anordnung. Auf der einen Seite der Behandlungstanks 31, 32, 33, 34, 35, 36 sind entsprechend ein Entwicklungs-Subtank 31', der mit der Entwicklungslösung gefüllt ist, ein Bleichfixier-Subtank 32', der mit der Bleichfixierlösung gefüllt ist, ein erster Stabilisier-Subtank 33', ein zweiter Stabilisier-Subtank 34', ein dritter Stabilisier-Subtank 35' und ein vierter Stabilisier-Subtank 36' vorgesehen, die mit Aufschlämmung gefüllt sind.

Die zuvor erwähnten Stabilisier-Subtanks 31', 32', 33', 34', 35', 36' bilden jeweils ein Teil der Behandlungstanks 31, 32, 33, 34, 35, 36. Und alle jene Subtanks 31', 32', 33', 34', 35', 36' haben oben offene Strukturen. Der erste, zweite, dritte und vierte Stabilisierbehandlungstank 33', 34', 35', 36' sind mit Flüssigkeitsdurchgängen bzw. -tritten 331, 341, 351 an den Grenzen dazwischen so ausgebildet, daß Behandlungsflüssigkeit zwischen den Behandlungstanks 33', 34', 35', 36' durch die entsprechenden Durchgänge 331, 341, 351 kommuniziert.

Weiters sind der Entwicklungstank 31 und der Entwicklungs-Subtank 31' miteinander durch eine Flüssigkeitszufuhrleitung bzw. ein Flüssigkeitszufuhrrohr 311 verbunden, die bzw. das mit den Bodenoberflächen davon verbunden ist, und die Behandlungsflüssigkeit zirkuliert zwischen den zwei Tanks durch eine Zirkulationspumpe 312, die die Behandlungsflüssigkeit von dem Subtank 31' in den Tank 31 pumpt. Die Beziehungen bzw. Zusammenhänge zwischen anderen Behandlungstank 32, 33, 34, 35, 36 und den entsprechenden Behandlungs-Subtanks 32', 33', 34', 35', 36' sind in derselben Weise wie beschrieben.

Weiters sind der Entwicklungs-Subtank 31', der Bleichfixier-Subtank 32' und der vierte Stabilisier-Subtank 36' mit Flüssigkeitsniveausensoren 51, 52 bzw. 53 versehen und sind auch mit Zufuhreinheiten 54, 55 bzw. 56 versehen. Die Zufuhreinheit 54 beinhaltet einen Zufuhrtank 541, der mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt ist, eine erste Pumpe 542 und eine Zufuhrleitung 543. Derart wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank 541 zu dem Entwicklungs-Subtank 31' durch die erste Pumpe 542 durch das Zufuhrrohr 543 zugeführt. Die Zufuhreinheit 55 beinhaltet einen Zufuhrtank 551, der mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt ist, eine zweite Pumpe 552 und ein Zufuhrrohr 553. So wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank 551 zu dem Entwicklungs-Subtank 32' durch die zweite Pumpe 552 durch das Zufuhrrohr 553 zugeführt. In ähnlicher Weise beinhaltet die Zufuhreinheit 56 einen Zufuhrtank 561, der mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt ist, eine dritte Pumpe 562 und ein Zufuhrrohr 563. So wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank 561 zum Entwicklungs-Subtank 33' durch die dritte Pumpe 562 durch das Zufuhrrohr 563 zugeführt. Von den Flüssigkeitsniveausensoren 51, 52, 53 ist jeder von einer zylindrischen Konfiguration, welche einen Schaltkontaktabschnitt und einen Schwimmer aufweist, der vertikal in Übereinstimmung mit dem Flüssigkeitsniveau bzw. -pegel bewegbar ist, um magnetisch den Schaltkontaktabschnitt zu öffnen und zu schließen.

Zusätzlich sind, um zu verhindern, daß die Konzentration der Flüssigkeit zu dicht wird in dem Fall, daß Feuchtigkeit verdampft, der Entwicklungs-Subtank 31', der Bleich-Subtank 32' und der vierte Stabilisier-Subtank 36' jeweils mit Zufuhreinheiten 57, 58, 59 zum Zuführen von Wasser versehen. Die Zufuhreinheit 57 beinhaltet einen Wasserzufuhrtank 571, der mit Wasser gefüllt ist, eine vierte Pumpe 572, ein Zufuhrrohr 573, und so wird Wasser von dem Wasserzufuhrtank 571 zu dem Entwicklungs-Subtank 31' durch die vierte Pumpe 572 durch das Zufuhrrohr 573 zugeführt. In ähnlicher Weise beinhaltet die Zufuhreinheit 58 einen Wasserzufuhrtank 581, der mit Wasser gefüllt ist, eine fünfte Pumpe 582, ein Zufuhrrohr 583, und so wird Wasser von dem Zufuhrtank 581 zu dem Entwicklungs-Subtank 32' durch die fünfte Pumpe 582 durch das Zufuhrrohr 583 zugeführt. Auf dieselbe Weise beinhaltet die Zufuhreinheit 59 einen Wasserzufuhrtank 591, der mit Wasser gefüllt ist, eine sechste Pumpe 592, ein Zufuhrrohr 593, und so wird Wasser von dem Wasserzufuhrtank 591 zu dem Entwicklungs-Subtank 33' durch die sechste Pumpe 592 durch das Zufuhrrohr 593 zugeführt.

Ein Abfallflüssigkeitstank 61 ist benachbart dem Entwicklungstank 31, dem Bleichfixiertank 32 und dem ersten Stabilisiertank 33 angeordnet. So wird die Abfallflüssigkeit, die von den entsprechenden Tanks 31, 32, 33 aufgrund der Zufuhr der Behandlungsflüssigkeiten durch die Zufuhreinheiten 54, 55, 56 überläuft, ausgetragen in den Abfallflüssigkeitstank 61 über die Austragsrohre 62, 63, 64 und in diesen gespeichert. Der Abfallflüssigkeitstank 61 ist mit einer Austragspumpe 65 und einem Austrittsrohr 66 versehen, wodurch die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gespeichert ist, durch die Austragspumpe 65 durch das Austragsrohr 66 ausgetragen werden kann. Zusätzlich hat der Abfallflüssigkeitstank 61 einen Flüssigkeitsniveausensor 67 darin, um das Niveau der Abfallflüssigkeit in dem Abfallflüssigkeitstank 61 zu detektieren. Es ist festzuhalten, daß der Flüssigkeitsniveausensor 67 dieselbe Konfiguration wie die zuvor erwähnten Flüssigkeitsniveausensoren 51, 52, 53 aufweisen kann.

4 ist ein Blockdiagramm, das ein Steuer- bzw. Regelsystem der Entwicklungseinheit 30 zeigt. In dieser Figur beinhaltet das Steuer- bzw. Regelsystem 70 (oder der Einfachheit halber der Controller) eine CPU 71, um eine vorbestimmte Ver- bzw. Bearbeitung auszuführen, einen ROM 72, welcher ein vorbestimmtes Programm speichert, und einen RAM 73, der eine temporäre bzw. vorübergehende Speicherung der Daten ermöglicht. Die CPU 71 beinhaltet weiters eine Berechnungseinheit 711 der verbleibenden Zufuhrmenge, um die verbleibende Menge der Behandlungsflüssigkeit, die zuzuführen ist, zu berechnen (eine vorbestimmte Zufuhrmenge – bereits zugeführte Menge), und eine Überprüfungseinheit 712 für eine verbleibende Zufuhrmengen, um zu bestätigen, ob eine Notwendigkeit einer Zufuhr der verbleibenden Menge der Behandlungsflüssigkeit besteht. Die Berechnungseinheit 711 für die verbleibende Zufuhrmenge berechnet eine verbleibende Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit, indem die bereits zugeführte Menge von der vorbestimmten Zufuhrmenge abgezogen wird, wenn die Zufuhrtätigkeit(en) der Behandlungsflüssigkeit(en) durch eine der zwei oder mehreren Zufuhreinheiten 57, 58, 59 unterbrochen ist bzw. sind. Die Überprüfungseinheit 712 der verbleibenden Zufuhrmenge bestätigt auch, daß die verbleibende Zufuhr von Wasser, das verblieben ist, existiert.

Die Steuer- bzw. Regeleinrichtung bzw. der Controller 70 ist mit einem Startschalter SW zum Antreiben bzw. Treiben der Vorrichtung, einem Flüssigkeitsniveausensor 51 in dem Entwicklungs-Subtank 31', einem Flüssigkeitsniveausensor 52 in dem Bleichfixier-Subtank 32', einem Flüssigkeitsniveausensor 53 in dem vierten Stabilisier-Subtank 36' und einem Flüssigkeitsniveausensor 67 in dem Abfallflüssigkeitstank 61 verbunden und entsprechende Detektionssignale werden der Steuer- bzw. Regeleinrichtung 70 eingegeben. Weiters ist die Steuer- bzw. Regeleinrichtung 70 mit einer Antriebsschaltung 542a zum Antreiben einer ersten Pumpe 542 der Zufuhreinheit 54, einer Antriebsschaltung 552a zum Antreiben einer zweiten Pumpe 552 der Zufuhreinheit 55, einer Antriebsschaltung 562a zum Antreiben einer dritten Pumpe 562 der Zufuhreinheit 56, einer Antriebsschaltung 572a zum Antreiben einer vierten Pumpe 572 der Zufuhreinheit 57, einer Antriebsschaltung 582a zum Antreiben einer fünften Pumpe 582 der Zufuhreinheit 58, einer Antriebsschaltung 592a zum Antreiben einer sechsten Pumpe 592 der Zufuhreinheit 59 und einem Monitor 81 verbunden, der die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 anmerkt bzw. aufzeichnet.

Die Antriebsschaltungen bzw. -schaltkreise 542a, 552a, 562a, 572a, 582a, 592a sind alle mit einer Leistungsquelle PS über eine Leistungszufuhrleitung PL verbunden, um die Pumpen 542, 552, 562, 572, 582 bzw. 592 anzutreiben. Die Leistungszufuhrleitung PL ist mit einer Abschalteinheit 74 verbunden und die Abschalteinheit 74 hat eine Relaisantriebsschaltung 742, um steuer- bzw. regelbar zwischen einem geschlossenen Zustand und einem offenen Zustand schaltbar zu sein. Diese Relaisantriebsschaltung 742 ist bzw. wird durch ein Detektionssignal von dem Flüssigkeitsniveausensor 67 in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gesteuert bzw. geregelt.

Mit anderen Worten wird, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat, ein bestimmtes Detektionssignal ausgegeben und durch dieses Signal wird die Relaisantriebsschaltung 742 betätigt, um den Relaiskontaktabschnitt 741 zu öffnen, wobei die Leistungszufuhrleitung PL gelöst bzw. unterbrochen wird, was in einem Halten bzw. Unterbrechen einer Leistungszufuhr von der Leistungsquelle PS zu den entsprechenden Antriebsschaltungen 542a, 552a, 562a, 572a, 582a, 592a führt. In dieser Anordnung sind, selbst wenn ein Signal, welches die Tätigkeit von jeder Pumpe erfordert, von der Steuer- bzw. Regeleinheit 70 ausgegeben wird, die Tätigkeit bzw. der Betrieb der entsprechenden Pumpen 542, 552, 562, 572, 582, 592 sicher verhindert.

Nachfolgend wird die Betätigung bzw. der Betrieb des zuvor erwähnten, automatischen Entwicklungsgeräts 10 für das fotoempfindliche Material P beschrieben. Spezifisch werden, wenn der Startschalter eingeschaltet wird, Filmbilder sukzessive dem fotoempfindlichen Material P an der Belichtungseinheit 20 ausgesetzt bzw. belichtet und dann in der Entwicklungseinheit 30 entwickelt. Dann wird, wenn bzw. da die Menge des fotoempfindlichen Materials P, das verarbeitet wurde, ansteigt, jede Behandlungsflüssigkeit verunreinigt bzw. kontaminiert, so daß, wenn die Menge an fotoempfindlichem Material P, das entwickelt wurde, ein bestimmtes Niveau erreicht, bestimmte Mengen der Behandlungsflüssigkeiten entsprechend zu den Behandlungs-Subtanks 31', 32', 36' über die entsprechenden Zufuhreinheiten 54, 55, 56 zugeführt werden. Wenn die Behandlungsflüssigkeit zugeführt wird, laufen die Behandlungsflüssigkeiten (als Abfallflüssigkeiten) in den Behandlungstanks 31, 32, 33 davon über und diese übergelaufenen Behandlungsflüssigkeiten werden in den Abfallflüssigkeitstank 61 ausgetragen.

Es ist festzuhalten, daß das bestimmte Niveau der entwickelten Menge des fotoempfindlichen Materials P durch seine Länge oder durch seine Fläche gemessen werden kann. Zusätzlich ist es auch möglich, das Niveau einer Verwendung des fotoempfindlichen Materials P durch die Betriebs- bzw. Betätigungsstunden der Vorrichtung bzw. des Geräts oder der Zeit zu messen, die beim Übertragen des fotoempfindlichen Materials P verbraucht wurde. Weiters geben in dem Fall, wo die bestimmte Menge an Behandlungsflüssigkeit nicht in den Behandlungstanks 31, 32, 36 zum Zeitpunkt vorliegt, wo der Startschalter SW eingeschaltet wird, die Flüssigkeitsniveausensoren 51, 52, 53 Signale aus und der Monitor 81 zeigt den vorliegenden Status darin an, und zur selben Zeit wird das Wasser zu den Behandlungs-Subtanks 31', 32', 36' von den Wasserzufuhreinheiten 57, 58, 59 zugeführt.

Die entsprechenden Versorgungs- bzw. Zufuhreinheiten 54, 55, 56 führen die Behandlungsflüssigkeiten nach bzw. bei Erreichen des bestimmten Benutzungsniveaus des fotoempfindlichen Materials P zu, nachfolgend erreicht die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gespeichert ist, das vorbestimmte Niveau. Wenn die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gespeichert ist, das vorbestimmte Niveau erreicht, gibt der Flüssigkeitsniveausensor 67 das Detektionssignal und danach die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau aus, so daß die Tatsache, daß das Abfallflüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht hat, bei dem Betätiger notiert bzw. diesem mitgeteilt wird. Zur selben Zeit wird die Relaisantriebsschaltung 742 betätigt, um den Relaiskontakt 741 zu öffnen, um die Leistungszufuhrleitung PL abzuschalten, was in einem Halten bzw. Anhalten der Leistungszufuhr zu den entsprechenden Leistungsschaltungen 542a, 552a, 562a, 572a, 582a, 592a von der Leistungsquelle PS resultiert. Mit dieser Schaltungsanordnung arbeitet trotz der Tatsache, daß der Befehl zum Zuführen der Behandlungsflüssigkeit von der Steuer- bzw. Regeleinrichtung 70 ausgegeben ist, keine der Pumpen 542, 552, 562, so daß die Abfallflüssigkeit nicht von den Behandlungstanks 31, 32, 33 in den Abfallflüssigkeitstank 61 ausgetragen wird. Als ein Ergebnis wird die Abfallflüssigkeit am Überlaufen von der Oberkante des Abfallflüssigkeitstanks 61 gehindert.

Danach gibt, wenn der Betätiger die Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank 61 durch ein Betätigen der Austragspumpe 65 austrägt und das Abfallflüssigkeitsniveau unter das vorbestimmte Niveau gelangt, der Flüssigkeitssensor 67 das Detektionssignal aus und durch dieses Signal wird die Relaisantriebsschaltung 742 betätigt, um den Relaiskontakt 741 zu schließen, um die abschaltete Leistungszufuhrleitung PL wieder einzurichten, was ein Wiederaufnehmen der Leistungszufuhr von der Leistungsquelle PS zu den entsprechenden Leistungsschaltungen 542a, 552a, 562a, 572a, 582a, 592a ermöglicht. Als ein Ergebnis ist jede der Pumpen 542, 552, 562 in dem Bereitzustand, um die entsprechende Behandlungsflüssigkeit nach bzw. bei Empfang des Befehls von der Steuer- bzw. Regeleinheit 70, dies zu tun, zuzuführen.

Wenn das Abfallflüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 das vorbestimmte Niveau während des Zufuhrvorgangs der Behandlungsflüssigkeit von den entsprechenden Zufuhreinheiten 54, 55, 56 erreicht, wird die Zufuhrtätigkeit der Behandlungsflüssigkeit angehalten. In diesem Moment wird die verbleibende Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit durch Subtrahieren der bereits zugeführten Menge an Behandlungsflüssigkeit von der vorbestimmten Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit berechnet und diese berechnete, verbleibende Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit wird in dem RAM 73 gespeichert. So wird zu dem Zeitpunkt, wo die Leistungszufuhr von der Leistungsquelle PS wieder aufgenommen wird, indem das Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung PL wieder hergestellt wird, die gespeicherten Daten der verbleibenden Zufuhrmenge in dem RAM 73 wieder aufgerufen, um durch die Überprüfungseinheit 712 der verbleibenden Zufuhrmenge zu überprüfen, ob die verbleibende Zufuhrmenge vorhanden ist oder nicht. Dann wird, wenn gefunden wird, daß die verbleibende Zufuhrmenge vorhanden ist, zu dem Zeitpunkt, zu welchem eine Leistungszufuhr von der Leistungszufuhrquelle PS wieder aufgenommen wird, wieder begonnen, die Behandlungsflüssigkeit in der Menge entsprechend der verbleibenden Zufuhrmenge, die in dem RAM 73 gespeichert ist, zuzuführen. Wenn die verbleibende Zufuhrmenge als abwesend bzw. nicht vorhanden gefunden wird, wartet das System einfach auf den nächsten Befehl, der von der Steuer- bzw. Regeleinheit 70 ausgegeben wird. Die Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit kann in bezug auf die Pumpengeschwindigkeit bzw. -drehzahl und die Pumpenarbeitsstunden berechnet werden. Jedoch wird, wenn genaue Daten erforderlich sind, eine Verwendung von einem Flußmeßgerät empfohlen, welches direkt die Flußmenge mißt.

In der oben beschriebenen Ausbildung eines automatischen Entwicklungsgeräts 10 für das fotoempfindliche Material dieser Erfindung sind die Wasserzufuhreinheiten 57, 58, 59 zum Einstellen der Konzentration der Behandlungsflüssigkeit festgelegt bzw. eingestellt, um bestimmte Wassermengen zu entsprechenden Behandlungs-Subtanks 31', 32', 36' an der Beginnzeit des automatischen Entwicklungsgeräts 10 zuzuführen. Dementsprechend ist zu dieser Startzeit, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 bereits das vorbestimmte Niveau erreicht hat und die Leistungszufuhrleitung PL bereits abgekoppelt bzw. gelöst wurde, keine der Pumpen 572, 582, 592 in betätigbarem Zustand und somit werden Abfallflüssigkeiten nicht aus den entsprechenden Tanks 31, 32, 33 ausgetragen. Als ein Ergebnis wird die Abfallflüssigkeit am Überlaufen in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gehindert.

Wie in den vorhergehenden Passagen erwähnt, beinhaltet das automatische Entwicklungsgerät 10 für das fotoempfindliche Material dieser Erfindung eine Abschalteinheit 74, welche die Leistungszufuhrleitung PL löst bzw. trennt, wodurch die Leistungszufuhr zu den Zufuhreinheiten 55, 56, 57, 58, 59 von der Leistungsquelle PS ausgeschaltet bzw. unterbrochen wird, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 das vorbestimmte Niveau erreicht. Dies ermöglicht eine sichere Verhinderung eines Überlaufens der Abfallflüssigkeit von dem Abfallflüssigkeitstank 61. Weiters ist, da die Tätigkeiten der Zufuhreinheiten 54, 55, 56, 57, 58, 59 durch Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung PL ausgeschaltet wurde, es möglich, die Wahrscheinlichkeit bei der Vorrichtung, welche den Softwareabhängigen Überlaufpräventionsmechanismus vermeidet, dahingehend zu eliminieren, daß eine Fehlfunktion der CPU des Steuer- bzw. Regelsystems aufgrund eines externen Rauschens oder einer momentanen Versorgungs- bzw. Leistungs-Unterbrechung auftreten kann, was in den nicht geeigneten bzw. falschen Arbeitsweisen der Zufuhreinheiten 54, 55, 56, 57, 58, 59 resultiert. So ist auf diese Weise diese Ausbildung, die verwendet wird, um die Leistungszufuhr zu den Zufuhreinheiten zu trennen, bedeutend einfacher und bedeutend zuverlässiger im Vergleich mit dem oben beschriebenen, Softwareabhängigen Überlaufpräventionsmechanismus.

Alternative bzw. abgewandelte Formen des automatischen Entwicklungsgeräts dieser Erfindung werden im Folgenden beschrieben:

  • (1) In der vorerwähnten Ausbildung beinhaltet die Abschalteinheit den Relaiskontakt 741, welcher direkt mit der Leistungsquelle PS verbunden ist, und die Relaisantriebsschaltung 742 zum Öffnen/Schließen des Relaiskontakts 741, um die Leistungszufuhrleitung PL zu trennen. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt und die Abschalteinheit 74 kann in der Form vorliegen, die in 5 gezeigt ist. Spezifisch kann ein Flußschalter 68 ähnlich zu dem Flüssigkeitsniveausensor 67 mit der Leistungszufuhrleitung PL in Serie verbunden sein. Der Strömungs- bzw. Flußschalter 68 kann einen Schwimmer mit einem Magnet enthalten, welcher in einer vertikalen Richtung in Übereinstimmung mit dem Flüssigkeitsniveau bzw. -pegel bewegbar ist, um den elektrischen Schaltkontakt zu öffnen/zu schließen. So wird mit diesem Flußschalter, der in Serie gemeinsam mit der Leistungszufuhrleitung PL angeordnet ist, der Schaltkontakt offen festgelegt, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank 61 das vorbestimmte Niveau erreicht.

Weiters ist es auch möglich, einen Halbleiterschalter, wie einen SCR, in der Leistungszufuhrleitung in Serie anzuordnen, um die Leistungszufuhrleitung PL durch Betätigen des Halbleiterschalters nach bzw. bei Empfang des Detektionssignals von dem Flüssigkeitsniveausensor 67 zu trennen.

Mit anderen Worten sind alles, was für die Abschalteinheit erforderlich ist, Elemente, wie eine Detektionseinheit zum Detektieren des Flüssigkeitsniveaus in dem Abfallflüssigkeitsniveau; und eine Schaltereinheit, um nach Erhalt des Detektionssignals von der Detektionseinheit von einem geschlossenen Zustand zu einem offenen Zustand umzuschalten, wenn das Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht. Eine andere Form der Abschalteinheit erfordert eine Schaltereinheit, welche in der Leistungszufuhrleitung in Serie angeordnet ist und welche selbst von dem geschlossenen Zustand zu dem offenen Zustand schaltbar ist, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht.

Darüber hinaus ist es für die Detektionseinheit und die Schaltereinheit zusätzlich zu der vorher genannten, magnetischen Art oder Halbleiterart möglich, eine mechanisch betätigbare Art zu verwenden, welche den Kontakt mechanisch öffnet/schließt; eine weitere bzw. andere Art, die die Änderung eines Widerstands verwendet, wie ein Thermistor, noch eine weitere Art, die die Volumsänderung verwendet, wie ein Kondensator, eine optische Art, die einen Unterschied zwischen Flüssigkeit und Vakuum im Brechungsindex verwendet, und dgl.

  • (2) In der oben bzw. vorher erwähnten Ausbildung wird die Behandlungsflüssigkeit in Übereinstimmung mit der Menge an entwickeltem, fotoempfindlichem Material P zugeführt und Wasser wird zugeführt, wenn die Konzentration der Behandlungsflüssigkeit dicht wird. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, sondern es ist möglich, die Zufuhrgeschwindigkeit bzw. -rate der Behandlungsflüssigkeit und des Wassers konstant während der Betätigung bzw. des Betriebs des automatischen Entwicklungsgeräts festzulegen. In dieser Anordnung wird die verbleibende Zufuhrflüssigkeit der Behandlungsflüssigkeit nicht notwendigerweise jedesmal berechnet, wenn die Zufuhrtätigkeit der Behandlungsflüssigkeiten durch die Zufuhreinheiten unterbrochen ist. Statt dessen kann es möglich sein, eine Zufuhrtätigkeit mit einer konstanten Rate bzw. Geschwindigkeit wieder aufzunehmen, welche die gleiche wie die Geschwindigkeit ist, die festgelegt ist, wenn die Zufuhreinheiten ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Es ist festzuhalten, daß die Geschwindigkeit eines Zuführens der Behandlungsflüssigkeit oder die Geschwindigkeit eines Zuführens von Wasser adäquat festgelegt sein sollte, um die Arbeitsweise des automatischen Entwicklungsgeräts in einer effizienten Weise aufrecht zu erhalten.
  • (3) In der oben erwähnten Ausbildung werden die verbleibenden Zufuhrmengen der Behandlungsflüssigkeit und des Wassers, die durch die Berechnungseinrichtung 711 der verbleibenden Zufuhrmenge berechnet werden, automatisch in dem RAM 73 gespeichert. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, sondern es ist möglich, Eingabemittel, wie eine Tastatur, zu besitzen, durch welche der Betätiger die berechnete, verbleibende Zufuhrmenge eingibt, welche in dem RAM zu speichern ist. Hier kann die verbleibende Zufuhrmenge durch den Betätiger in Übereinstimmung mit der Pumpendrehzahl (RPM) erhalten werden. Beim Berechnen der verbleibenden Zufuhrmenge, wie einer mathematischen Tabelle als einer Berechnungsbasis wird eine Pumpendrehzahl bevorzugt auf den Anzeigemitteln angezeigt. Dementsprechend werden in dieser Erfindung diese Anzeigemittel als eines der Glieder für den Rechner bzw. die Berechnungseinrichtung der verbleibenden Zufuhrmengen betrachtet.
  • (4) In der zuvor erwähnten Ausbildung sind die Leistungszufuhrleitung PL für ein Zuführen der Leistungsquelle zu den Behandlungsflüssigkeits-Zufuhreinheiten 54, 55, 56 und die Leistungszufuhrleitung PL zum Zuführen der Leistungsquelle zu den Wasserzufuhreinheiten 57, 58, 59 beide festgelegt, um getrennt bzw. unterbrochen zu werden, wobei jedoch diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt ist. Tatsächlich ist es möglich, nur die Leistungszufuhrleitung PL für das Zuführen der Leistungsquelle zu den Behandlungsflüssigkeitseinheiten 54, 55, 56 zu trennen. Darüber hinaus sind in der zuvor erwähnten Ausbildung die Wasserzufuhreinheiten 57, 58, 59 festgelegt bzw. eingestellt, um Wasser von den Wassertanks 571, 581, 591 zuzuführen; es kann jedoch möglich sein, die Zufuhr von Wasser auf eine Druckwasserzufuhrquelle, wie einen Wasserhahn, festzulegen. In diesem letzteren Fall werden die Pumpen 572, 582, 592 durch elektromagnetische Ventile ersetzt.
  • (5) In der zuvor erwähnten Ausbildung wird der Monitor 81 als eine Alarmeinheit verwendet, um die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank zu notieren bzw. kenntlich zu machen. Jedoch können andere Arten von Alarmeinheiten, wie Lampen und Summer, auch verwendbar sein.
  • (6) In der zuvor erwähnten Ausbildung betätigt der Betätiger händisch die Austragspumpe 65 nach einem Aktivieren des Einschalt- bzw. Startschalters, um die Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank 61 auszutragen. Jedoch kann es auch möglich sein festzulegen, daß die Austragspumpe 65 durch die Steuer- bzw. Regeleinheit 70 in Übereinstimmung mit dem Detektionssignal von dem Flüssigkeitsniveausensor 67 betätigt wird, um automatisch die Abfallflüssigkeit auszutragen. In diesem letzteren Fall kann der Monitor 81 weggelassen werden.
  • (7) In der zuvor erwähnten Ausbildung werden die Abfallflüssigkeiten aus den Behandlungstanks 31, 32, 33 alle in denselben Abfallflüssigkeitstank 61 ausgetragen. Jedoch kann es auch möglich sein, individuelle Abfallflüssigkeitstanks für entsprechende Behandlungstanks 31, 32, 33 zur Verfügung zu stellen oder einen gemeinsamen Tank bzw. Behälter für die Behandlungstanks 31, 32 und einen gesonderten Tank für den Behandlungstank 33 vorzusehen. Wenn die mehreren Abfallflüssigkeitstanks verwendet werden, ist ein Flüssigkeitsniveau an jedem der mehreren Tanks vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt. Weiters ist es auch möglich derart festzulegen, daß, wenn einer der Flüssigkeitsniveausensoren das vorbestimmte Niveau erreicht, die Arbeiten von allen Zufuhreinheiten angehalten werden. Noch darüber hinaus ist es auch möglich derart einzustellen, daß die Arbeit nur der Zufuhreinheit entsprechend dem Abfallflüssigkeitstank, dessen Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht hat, angehalten wird.
  • (8) In der zuvor erwähnten Ausbildung ist die Erfindung auf den Entwicklungsprozeß des Druckpapiers als das fotoempfindliche Material angewandt; jedoch kann die Erfindung auch auf die Entwicklung eines Films als das fotoempfindliche Material angewandt werden. Es ist auch möglich, diese Erfindung auf eine Vorrichtung anzuwenden, die eine Funktion für ein Entwickeln von sowohl Druckpapier als auch einem Film besitzt.

Indem die zuvor erwähnte Offenbarung zusammengefaßt wird, wurde ein automatisches Entwicklungsgerät für ein fotoempfindliches Material zur Verfügung gestellt, welches umfaßt: einen Behandlungstank, der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank; einen Abfallflüssigkeitstank, um eine Abfallflüssigkeit zu speichern, die von bzw. aus dem Behandlungstank ausgetragen ist; eine Leistungszufuhrleitung zum Zuführen einer Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit; und eine Abschalteinheit, um die Antriebsleistungszufuhr durch die Leistungszufuhrleitung zu trennen bzw. abzuschalten, wenn ein Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat.

Wenn in der zuvor erwähnten Struktur das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht, wird die Leistungszufuhrleitung für ein Zuführen der Leistung zu der Zufuhreinheit durch die Abschalteinheit getrennt bzw. unterbrochen. So wird die Abfallflüssigkeit sicher am Überlaufen aus dem Abfallflüssigkeitstank gehindert.

Die Abschalteinheit kann eine detektierende bzw. Detektionseinheit, um das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank zu detektieren, und eine Schaltereinheit beinhalten, welche in der Leistungszufuhrleitung in Serie zum Schalten bzw. Umschalten von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungszufuhr der Leistungszufuhrleitung eingeschaltet ist, zu einem offenen Zustand, wo die Leistungszufuhrleitung getrennt bzw. unterbrochen ist, in Antwort auf eine Ausgabe von der Detektionseinheit angeordnet ist, wenn das Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht.

Mit dieser Struktur wird, selbst wenn der große Strom in der elektrischen Schaltung fließt, das Abschalten der Leistungszufuhr entlang der Leistungszufuhrleitung mit Sicherheit ausgeführt.

Die Abschalteinheit kann eine selbstbetätigte Schaltereinheit zum Schalten bzw. Umschalten von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungsversorgung der Leistungsversorgungsleitung eingeschaltet ist, zu einem offenen Zustand beinhalten, wo die Leistungsversorgungsleitung unterbrochen ist, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank bzw. -behälter das vorbestimmte Niveau erreicht.

Bei dieser Struktur ist die Abschalteinheit in der Leistungszufuhrleitung in einer seriellen Weise angeordnet und beinhaltet die selbstbetätigende Art einer Schalteinheit, welche von ihrem geschlossenen Zustand in ihren offenen Zustand selbst ändert, so daß die Struktur der Abschalteinheit vereinfacht werden kann.

Das automatische Entwicklungsgerät umfaßt weiters einen Alarm, um Flüssigkeitsniveau-bezogene Information kenntlich zu machen, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht.

Mit der obigen Anordnung kann die Austragstätigkeit der Abfallflüssigkeit ausgeführt werden, so bald der Alarm kenntlich macht bzw. anmerkt, daß das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht hat.

Das automatische Entwicklungsgerät kann weiters eine Steuer- bzw. Regeleinheit zum Antreiben der Zufuhreinheit, und wobei die Steuer- bzw. Regeleinheit eine Berechnungseinheit einer verbleibenden Zufuhrmenge zum Berechnen der verbleibenden Zufuhrmenge der Flüssigkeit beinhalten kann, wenn die Flüssigkeitszufuhr von der Zufuhreinheit durch Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung getrennt ist bzw. wird, und einen Speicher umfassen, um die berechnete, verbleibende Zufuhrmenge zu speichern, wodurch die Steuer- bzw. Regeleinheit die Zufuhreinheit in einer derartigen Weise antreibt, daß die Zufuhreinheit die Flüssigkeit zu dem Behandlungstank in Übereinstimmung mit der verbleibenden Zufuhrmenge zuführt, die in dem Speicher gespeichert ist, wenn der getrennte Zustand der Leistungszufuhrleitung wieder rückgesetzt wird.

Mit der obigen Konfiguration kann die zuvor beschriebene Tätigkeit eines Zuführens der Behandlungsflüssigkeit, welche aus welchem Grund auch immer unterbrochen wurde, wieder hergestellt werden, und die gesamte Totzeit kann minimiert werden.

Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig mittels Beispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert wurde, ist zu verstehen, daß verschiedene Änderungen und Modifikationen Fachleuten offensichtlich sein werden. Daher sollten sie, außer derartige Änderungen und Modifikationen gehen über den Rahmen der vorliegenden Erfindung hinaus, wie dies beansprucht ist, sie als hierin mitumfaßt konstruiert bzw. angesehen sein.


Anspruch[de]
  1. Automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material, umfassend:

    einen Behandlungstank bzw. -behälter (31, 32, 33, 34, 35, 36), der mit einer Flüssigkeit gefüllt ist;

    eine Zufuhreinheit (54, 55, 56) zum Zuführen der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank (31, 32, 33, 34, 35, 36);

    einen Abfallflüssigkeitstank (61) zum Speichern einer Abfallflüssigkeit, die von dem Behandlungstank (31, 32, 33, 34, 35, 36) ausgetragen bzw. ausgegeben bzw. entladen ist;

    eine Strom- bzw. Leistungszufuhrleitung (PL) zum Zuführen einer Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit (54, 55, 56); und

    eine Abschalt- bzw. Stillegungseinheit (74) zum Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung (PL), wenn ein Flüssigkeitsniveau bzw. -pegel in dem Abfallflüssigkeitstank (61) ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat, gekennzeichnet durch eine Steuer- bzw. Regeleinheit (70) zum Antreiben der Zufuhreinheit (54, 55, 56) und wobei die Steuer- bzw. Regeleinheit (70) eine Restzufuhrmengen-Berechnungseinheit (711) zum Berechnen der verbleibenden Zufuhrmenge der Flüssigkeit, wenn die Flüssigkeitszufuhr von der Zufuhreinheit (54, 55, 56) durch das Lösen der Leistungszufuhrleitung (PL) gestoppt ist, und einen Speicher (73) zum Speichern der berechneten verbleibenden Zufuhrmenge beinhaltet, wodurch die Steuer- bzw. Regeleinheit (70) die Zufuhreinheit (54, 55, 56) in einer derartigen Weise antreibt, daß die Zufuhreinheit (54, 55, 56) die Flüssigkeit zu dem Behandlungstank (31, 32, 33, 34, 35, 36) in Übereinstimmung mit der verbleibenden bzw. Restzufuhrmenge zuführt, die in dem Speicher (73) gespeichert ist, wenn die Unterbrechung der Leistungszufuhrleitung (PL) zurückgesetzt ist.
  2. Automatisches Entwicklungsgerät nach Anspruch 1, wobei die Abschalteinheit (74) eine Detektionseinheit (67), zum Detektieren des Flüssigkeitsniveaus in dem Abfallflüssigkeitstank (61) und eine Schalter- bzw. Schalteinheit (741, 742) beinhaltet, welche in der Leistungszufuhrleitung (PL) in Serie angeordnet ist, um von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungszufuhr der Leistungszufuhrleitung (PL) eingeschaltet ist bzw. ermöglicht wird, zu einem offenen Zustand, wo die Leistungszufuhrleitung (PL) unterbrochen ist, in Antwort auf eine Ausgabe von der Detektionseinheit (67) umzuschalten, wenn das Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht.
  3. Automatisches Entwicklungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abschalteinheit (74) weiters eine selbstbetätigte Schalteinheit (742) umfaßt, um von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungszufuhr entlang der Leistungszufuhrleitung (PL) eingeschaltet ist bzw. ermöglicht wird, zu einem offenen Zustand umzuschalten, wo die Leistungszufuhrleitung (PL) unterbrochen ist, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank (61) das vorbestimmte Niveau erreicht.
  4. Automatisches Entwicklungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiters umfassend einen Alarm (81) zum Anzeigen bzw. Melden von flüssigkeitsniveaubezogener Information, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank (61) das vorbestimmte Niveau erreicht.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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