Diese Erfindung bezieht sich auf ein automatisches Entwicklungsgerät
zum Entwickeln eines licht- bzw. fotoempfindlichen Materials, wie eines Fotofilms
und eines fotografischen Papiers, in dem das fotoempfindliche Material durch einen
Behandlungstank hindurchgeführt wird, der mit einem Bearbeitungsfluid ge- bzw. befüllt
ist.
Konventionell umfaßt ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht-
bzw. fotoempfindliches Material (nachfolgend als ein selbstentwickelndes Gerät bezeichnet)
eine Mehrzahl von Behandlungstanks bzw. -behältern, von welchen jeder mit einem
Bearbeitungsfluid gefüllt ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen eines Wassers oder
einer Bearbeitungsflüssigkeit, um eine Konzentration der Bearbeitungsflüssigkeit
in dem Bearbeitungstank einzustellen; und einen Abfallflüssigkeitstank, um die Abfallflüssigkeit
von dem Behandlungstank aufgrund der Zufuhr der Bearbeitungs- bzw. Verarbeitungsflüssigkeit
oder des Wassers zu dem Bearbeitungstank zu speichern. Dieses selbstentwickelnde
bzw. Selbstentwicklungsgerät umfaßt weiters einen Alarm, um einen Ton zu generieren
bzw. zu erzeugen, um einem Betätiger anzuzeigen, wenn das Flüssigkeitsniveau in
dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Nachdem er durch den
Alarm in Kenntnis gesetzt wurde, instruiert der Betätiger die Selbstentwicklungsvorrichtung,
ihre Tätigkeit bzw. ihren Betrieb zu stoppen, um zu verhindern, daß der Abfallflüssigkeitstank
überläuft, und trägt zur gleichen Zeit die Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank
bzw. -behälter aus. Nachdem das Austragen der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank
durchgeführt ist, befiehlt der Betätiger eine Wiederaufnahme der Arbeit des Selbstentwicklungsgeräts,
um die Entwicklungstätigkeit wieder aufzunehmen.
In dem oben beschriebenen Selbstentwicklungsgerät ist es jedoch nicht
notwendigerweise der Fall, daß der Betätiger immer das Anhalten der Betätigung des
Selbstentwicklungsgeräts zu dem Zeitpunkt befiehlt, wo ein Alarm beginnt. Tatsächlich
läuft, wenn der Betätiger unabsichtlich vergißt, den Befehl zum Anhalten der Tätigkeit
des Selbstentwicklungsgeräts zu geben, die Abfallflüssigkeit von dem Abfallflüssigkeitstank
über. Um dieses vom Menschen abhängige Alarmsystem handzuhaben, ist es möglich,
eine CPU einer Steuer- bzw. Regeleinheit zu inkludieren, welche den Zufuhrvorgang
der Zufuhreinheit steuert bzw. regelt, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank
ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Selbst mit dieser Gegenmaßnahme besteht jedoch
eine Möglichkeit einer Fehlfunktion der Steuer- bzw. Regeleinrichtung aufgrund der
Möglichkeit eines externen Rauschens und einer Situation eines momentanen Leistungsversagens,
was zu einer kontinuierlichen Zufuhr der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank durch
die Zufuhreinheit führt, was in einem Überlaufen der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank
resultiert.
Im Hinblick auf das Obige gibt es sicher Raum für eine Verbesserung
bei der Ausbildung bzw. Konstruktion des Selbstentwicklungsgeräts, welche ein sicheres
Verhindern eines Überlaufens der Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank
ermöglicht.
Als ein Beispiel bezieht sich die US
4,724,044 auf ein Verfahren und eine Vorrichtung bzw. ein Gerät zum Entsorgen
bzw. Ausbringen von Abfallspülwasser, das in fotografischen Verfahren verwendet
wird, in welchen das Abfallspülwasser in einem Lösungstank erhitzt wird, um zu einer
Aufschlämmung reduziert zu werden, welche gesammelt und in Trommeln für eine spätere
Bearbeitung gespeichert wird.
US 4,806,962 bezieht sich
auf ein automatisches Entwicklungsgerät zum Entwickeln von fotoempfindlichen Materialien,
wobei ein Wasserzufuhrtank zum Speichern von Wasser, das verwendet wird, um Bearbeitungsagentien
bzw. -mittel zu verdünnen oder aufzulösen, und ein Abfallfluidtank zum Speichern
von Abfallfluiden nach den Verfahren davon darin aufgenommen sind.
Es ist ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine automatische
Entwicklungsvorrichtung bzw. ein Selbstentwicklungsgerät zur Verfügung zu stellen,
welches sicher ein Überlaufen bzw. Überströmen der Abfallflüssigkeit von bzw. aus
dem Abfallflüssigkeitstank verhindert.
Dieses Ziel wird durch ein Selbstentwicklungsgerät bzw. automatisches
Entwicklungsgerät gelöst, das die in Anspruch 1 geoffenbarten Merkmale aufweist.
Bevorzugte Ausbildungen sind Gegenstand der abhängigen Unteransprüche.
Um die obigen Ziele zu erfüllen, umfaßt gemäß dieser Erfindung ein
automatisches Entwicklungsgerät einen Behandlungstank, der mit einer Flüssigkeit
gefüllt ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank;
einen Abfallflüssigkeitstank zum Speichern einer Abfallflüssigkeit, die von dem
Behandlungstank ausgetragen ist; eine Strom- bzw. Leistungszufuhrleitung zum Zuführen
einer Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit; und eine Abschalt- bzw. Stillegungseinheit
zum Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung, wenn ein Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat.
Indem das automatische Entwicklungsgerät, wie es oben beschrieben
ist, verwendet wird, wird die Behandlungsflüssigkeit oder das Wasser zu dem Behandlungstank
durch Antreiben der Zufuhreinheit zugeführt, und aufgrund dieser
Zufuhr wird die Abfallflüssigkeit von dem Behandlungstank in dem Abfallflüssigkeitstank
gespeichert. Wenn das Flüssigkeitsniveau des Abfallflüssigkeitstanks das vorbestimmte
Niveau erreicht, wird die Abschalteinheit betätigt, um die Leistungszufuhrleitung
zu unterbrechen bzw. zu lösen, die die Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit zuführt,
wodurch die Zufuhrtätigkeit der Zufuhreinheit angehalten ist.
Diese und andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden beim Lesen der folgenden, detaillierten Beschreibung und aus den
beiliegenden Zeichnungen deutlicher werden.
1 ist ein schematischer Überblick, der
ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material
in Übereinstimmung mit einer Ausbildung dieser Erfindung zeigt;
2 ist eine Draufsicht, die im wesentlichen
eine Entwicklungseinheit des automatischen Entwicklungsgeräts für das fotoempfindliche
Material zeigt, das in 1 gezeigt ist;
3 ist eine Querschnittsansicht entlang
einer Linie A-A des automatischen Entwicklungsgeräts in 2;
4 ist ein Blockdiagramm, das ein Steuer-
bzw. Regelsystem der Entwicklungseinheit des automatischen Entwicklungsgeräts zeigt,
das in 1 gezeigt ist; und
5 ist ein Diagramm, das nur eine andere
Konfiguration eines speziellen Teils des Steuer- bzw. Regelsystems zeigt, das in
4 gezeigt ist.
Nachfolgend sind bevorzugte Ausbildungen dieser Erfindung im Detail
gemeinsam mit den Zeichnungen beschrieben.
1 ist ein schematischer Überblick, der
ein automatisches Entwicklungsgerät für ein licht- bzw. fotoempfindliches Material
(nachfolgend der Einfachheit halber als ein selbstentwickelndes bzw. automatisches
Entwicklungsgerät bezeichnet) in Übereinstimmung mit einer Ausbildung dieser Erfindung
zeigt. In dieser Figur beinhaltet das automatische Entwicklungsgerät 10
eine Belichtungseinheit 20, die in einer oberen Position angeordnet ist,
eine Entwicklungseinheit 30, die in einer unteren Position angeordnet ist,
und eine Trocknungseinheit 40, die in einem vorderen Abschnitt angeordnet
ist.
Die Belichtungseinheit 20 umfaßt bzw. beinhaltet ein Magazin
21, das eine Walze R aus einem fotoempfindlichen Material P als ein längliches,
fotografisches Papier aufnimmt, ein Transferwalzenpaar bzw. Übertragungswalzenpaar
22, das das fotoempfindliche Material P überträgt, das aus dem Magazin
21, in einer stromabwärtigen Seite ausgezogen ist, eine Schneideinrichtung
23, die das fotoempfindliche Material P in eine bestimmte Länge schneidet,
eine Saugeinheit 24, um das fotoempfindliche Material P durch die Saugkraft
zu halten, eine Filmprojektionseinheit 25, um ein Filmbild auf das fotoempfindliche
Material P zu belichten/zu drucken, das durch die Saugeinheit 24 gehalten
ist, und ein Transfer- bzw. Übertragungswalzenpaar 26, das das belichtete,
fotoempfindliche Material P zu einer Entwicklungseinheit 30 transferiert
bzw. überträgt.
Die Entwicklungseinheit 30 beinhaltet einen Entwicklungstank
31, der mit einer Entwicklungsflüssigkeit gefüllt ist, einen Bleichfixiertank
32, der mit einer Bleichfixierlösung gefüllt ist, einen ersten Stabilisiertank
33, der mit einer Aufschlämmung gefüllt ist, einen zweiten Stabilisiertank
34, einen dritten Stabilisiertank 35 und einen vierten Stabilisiertank
36; die alle in Serie angeordnet sind. Jeder der Behandlungstanks bzw.
-behälter 31, 32, 33, 34, 35,
36 beinhalten eine Übertragungswalzeneinheit, bestehend aus einer Mehrzahl
von Übertragungswalzen 371. Mit der zuvor erwähnten Konfiguration wird
das belichtete, fotoempfindliche Material P durch die Übertragungseinheit
37 von stromaufwärts nach stromabwärts transferiert bzw. transportiert;
wobei es durch eine Entwicklungslösung, eine Bleichfixierlösung und die Aufschlämmung
in der angeführten Reihenfolge hindurchtritt. Die detaillierte Konstruktion der
Entwicklungseinheit 30 wird in einem späteren Abschnitt erklärt.
Die Trocknungseinheit 40 beinhaltet eine nicht illustrierte
Heizeinrichtung und ein nicht illustriertes Gebläse, das eine Wärme, die durch die
Heizeinrichtung generiert bzw. erzeugt wird, zu einer Trocknungskammer
41 zieht. Das fotoempfindliche Material P, das durch die Trocknungseinheit
40 hindurchtritt, wird durch das Übertragungswalzenpaar 42,
43 ausgetragen.
2 ist eine Draufsicht, die ein wesentliches
Teil der Entwicklungseinheit 30 zeigt, und 3
ist eine vertikale Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A von 2.
In diesen Figuren ist jeder der Behandlungstanks 31, 32,
33, 34, 35, 36 in einer oben offenen Anordnung.
Auf der einen Seite der Behandlungstanks 31, 32, 33,
34, 35, 36 sind entsprechend ein Entwicklungs-Subtank
31', der mit der Entwicklungslösung gefüllt ist, ein Bleichfixier-Subtank
32', der mit der Bleichfixierlösung gefüllt ist, ein erster Stabilisier-Subtank
33', ein zweiter Stabilisier-Subtank 34', ein dritter Stabilisier-Subtank
35' und ein vierter Stabilisier-Subtank 36' vorgesehen, die mit
Aufschlämmung gefüllt sind.
Die zuvor erwähnten Stabilisier-Subtanks 31',
32', 33', 34', 35', 36' bilden jeweils
ein Teil der Behandlungstanks 31, 32, 33, 34,
35, 36. Und alle jene Subtanks 31', 32',
33', 34', 35', 36' haben oben offene Strukturen.
Der erste, zweite, dritte und vierte Stabilisierbehandlungstank 33',
34', 35', 36' sind mit Flüssigkeitsdurchgängen bzw. -tritten
331, 341, 351 an den Grenzen dazwischen so ausgebildet,
daß Behandlungsflüssigkeit zwischen den Behandlungstanks 33',
34', 35', 36' durch die entsprechenden Durchgänge
331, 341, 351 kommuniziert.
Weiters sind der Entwicklungstank 31 und der Entwicklungs-Subtank
31' miteinander durch eine Flüssigkeitszufuhrleitung bzw. ein Flüssigkeitszufuhrrohr
311 verbunden, die bzw. das mit den Bodenoberflächen davon verbunden ist,
und die Behandlungsflüssigkeit zirkuliert zwischen den zwei Tanks durch eine Zirkulationspumpe
312, die die Behandlungsflüssigkeit von dem Subtank 31' in den
Tank 31 pumpt. Die Beziehungen bzw. Zusammenhänge zwischen anderen Behandlungstank
32, 33, 34, 35, 36 und den entsprechenden
Behandlungs-Subtanks 32', 33', 34', 35',
36' sind in derselben Weise wie beschrieben.
Weiters sind der Entwicklungs-Subtank 31', der Bleichfixier-Subtank
32' und der vierte Stabilisier-Subtank 36' mit Flüssigkeitsniveausensoren
51, 52 bzw. 53 versehen und sind auch mit Zufuhreinheiten
54, 55 bzw. 56 versehen. Die Zufuhreinheit
54 beinhaltet einen Zufuhrtank 541, der mit der Behandlungsflüssigkeit
gefüllt ist, eine erste Pumpe 542 und eine Zufuhrleitung 543.
Derart wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank 541 zu dem Entwicklungs-Subtank
31' durch die erste Pumpe 542 durch das Zufuhrrohr 543
zugeführt. Die Zufuhreinheit 55 beinhaltet einen Zufuhrtank 551,
der mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt ist, eine zweite Pumpe 552 und
ein Zufuhrrohr 553. So wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank
551 zu dem Entwicklungs-Subtank 32' durch die zweite Pumpe
552 durch das Zufuhrrohr 553 zugeführt. In ähnlicher Weise beinhaltet
die Zufuhreinheit 56 einen Zufuhrtank 561, der mit der Behandlungsflüssigkeit
gefüllt ist, eine dritte Pumpe 562 und ein Zufuhrrohr 563. So
wird die Behandlungsflüssigkeit von dem Zufuhrtank 561 zum Entwicklungs-Subtank
33' durch die dritte Pumpe 562 durch das Zufuhrrohr
563 zugeführt. Von den Flüssigkeitsniveausensoren 51,
52, 53 ist jeder von einer zylindrischen Konfiguration, welche
einen Schaltkontaktabschnitt und einen Schwimmer aufweist, der vertikal in Übereinstimmung
mit dem Flüssigkeitsniveau bzw. -pegel bewegbar ist, um magnetisch den Schaltkontaktabschnitt
zu öffnen und zu schließen.
Zusätzlich sind, um zu verhindern, daß die Konzentration der Flüssigkeit
zu dicht wird in dem Fall, daß Feuchtigkeit verdampft, der Entwicklungs-Subtank
31', der Bleich-Subtank 32' und der vierte Stabilisier-Subtank
36' jeweils mit Zufuhreinheiten 57, 58, 59 zum
Zuführen von Wasser versehen. Die Zufuhreinheit 57 beinhaltet einen Wasserzufuhrtank
571, der mit Wasser gefüllt ist, eine vierte Pumpe 572, ein Zufuhrrohr
573, und so wird Wasser von dem Wasserzufuhrtank 571 zu dem Entwicklungs-Subtank
31' durch die vierte Pumpe 572 durch das Zufuhrrohr
573 zugeführt. In ähnlicher Weise beinhaltet die Zufuhreinheit
58 einen Wasserzufuhrtank 581, der mit Wasser gefüllt ist, eine
fünfte Pumpe 582, ein Zufuhrrohr 583, und so wird Wasser von dem
Zufuhrtank 581 zu dem Entwicklungs-Subtank 32' durch die fünfte
Pumpe 582 durch das Zufuhrrohr 583 zugeführt. Auf dieselbe Weise
beinhaltet die Zufuhreinheit 59 einen Wasserzufuhrtank 591, der
mit Wasser gefüllt ist, eine sechste Pumpe 592, ein Zufuhrrohr
593, und so wird Wasser von dem Wasserzufuhrtank 591 zu dem Entwicklungs-Subtank
33' durch die sechste Pumpe 592 durch das Zufuhrrohr
593 zugeführt.
Ein Abfallflüssigkeitstank 61 ist benachbart dem Entwicklungstank
31, dem Bleichfixiertank 32 und dem ersten Stabilisiertank
33 angeordnet. So wird die Abfallflüssigkeit, die von den entsprechenden
Tanks 31, 32, 33 aufgrund der Zufuhr der Behandlungsflüssigkeiten
durch die Zufuhreinheiten 54, 55, 56 überläuft, ausgetragen
in den Abfallflüssigkeitstank 61 über die Austragsrohre 62,
63, 64 und in diesen gespeichert. Der Abfallflüssigkeitstank
61 ist mit einer Austragspumpe 65 und einem Austrittsrohr
66 versehen, wodurch die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank
61 gespeichert ist, durch die Austragspumpe 65 durch das Austragsrohr
66 ausgetragen werden kann. Zusätzlich hat der Abfallflüssigkeitstank
61 einen Flüssigkeitsniveausensor 67 darin, um das Niveau der
Abfallflüssigkeit in dem Abfallflüssigkeitstank 61 zu detektieren. Es ist
festzuhalten, daß der Flüssigkeitsniveausensor 67 dieselbe Konfiguration
wie die zuvor erwähnten Flüssigkeitsniveausensoren 51, 52,
53 aufweisen kann.
4 ist ein Blockdiagramm, das ein Steuer-
bzw. Regelsystem der Entwicklungseinheit 30 zeigt. In dieser Figur beinhaltet
das Steuer- bzw. Regelsystem 70 (oder der Einfachheit halber der Controller)
eine CPU 71, um eine vorbestimmte Ver- bzw. Bearbeitung auszuführen, einen
ROM 72, welcher ein vorbestimmtes Programm speichert, und einen RAM
73, der eine temporäre bzw. vorübergehende Speicherung der Daten ermöglicht.
Die CPU 71 beinhaltet weiters eine Berechnungseinheit 711 der
verbleibenden Zufuhrmenge, um die verbleibende Menge der Behandlungsflüssigkeit,
die zuzuführen ist, zu berechnen (eine vorbestimmte Zufuhrmenge – bereits
zugeführte Menge), und eine Überprüfungseinheit 712 für eine verbleibende
Zufuhrmengen, um zu bestätigen, ob eine Notwendigkeit einer Zufuhr der verbleibenden
Menge der Behandlungsflüssigkeit besteht. Die Berechnungseinheit 711 für
die verbleibende Zufuhrmenge berechnet eine verbleibende Zufuhrmenge
der Behandlungsflüssigkeit, indem die bereits zugeführte Menge von der vorbestimmten
Zufuhrmenge abgezogen wird, wenn die Zufuhrtätigkeit(en) der Behandlungsflüssigkeit(en)
durch eine der zwei oder mehreren Zufuhreinheiten 57, 58,
59 unterbrochen ist bzw. sind. Die Überprüfungseinheit 712 der
verbleibenden Zufuhrmenge bestätigt auch, daß die verbleibende Zufuhr von Wasser,
das verblieben ist, existiert.
Die Steuer- bzw. Regeleinrichtung bzw. der Controller 70
ist mit einem Startschalter SW zum Antreiben bzw. Treiben der Vorrichtung, einem
Flüssigkeitsniveausensor 51 in dem Entwicklungs-Subtank 31', einem
Flüssigkeitsniveausensor 52 in dem Bleichfixier-Subtank 32', einem
Flüssigkeitsniveausensor 53 in dem vierten Stabilisier-Subtank
36' und einem Flüssigkeitsniveausensor 67 in dem Abfallflüssigkeitstank
61 verbunden und entsprechende Detektionssignale werden der Steuer- bzw.
Regeleinrichtung 70 eingegeben. Weiters ist die Steuer- bzw. Regeleinrichtung
70 mit einer Antriebsschaltung 542a zum Antreiben einer ersten
Pumpe 542 der Zufuhreinheit 54, einer Antriebsschaltung
552a zum Antreiben einer zweiten Pumpe 552 der Zufuhreinheit
55, einer Antriebsschaltung 562a zum Antreiben einer dritten Pumpe
562 der Zufuhreinheit 56, einer Antriebsschaltung 572a
zum Antreiben einer vierten Pumpe 572 der Zufuhreinheit 57, einer
Antriebsschaltung 582a zum Antreiben einer fünften Pumpe 582 der
Zufuhreinheit 58, einer Antriebsschaltung 592a zum Antreiben einer
sechsten Pumpe 592 der Zufuhreinheit 59 und einem Monitor
81 verbunden, der die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau in
dem Abfallflüssigkeitstank 61 anmerkt bzw. aufzeichnet.
Die Antriebsschaltungen bzw. -schaltkreise 542a,
552a, 562a, 572a, 582a, 592a sind alle
mit einer Leistungsquelle PS über eine Leistungszufuhrleitung PL verbunden, um die
Pumpen 542, 552, 562, 572, 582 bzw.
592 anzutreiben. Die Leistungszufuhrleitung PL ist mit einer Abschalteinheit
74 verbunden und die Abschalteinheit 74 hat eine Relaisantriebsschaltung
742, um steuer- bzw. regelbar zwischen einem geschlossenen Zustand und
einem offenen Zustand schaltbar zu sein. Diese Relaisantriebsschaltung
742 ist bzw. wird durch ein Detektionssignal von dem Flüssigkeitsniveausensor
67 in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gesteuert bzw. geregelt.
Mit anderen Worten wird, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank
61 ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat, ein bestimmtes Detektionssignal
ausgegeben und durch dieses Signal wird die Relaisantriebsschaltung 742
betätigt, um den Relaiskontaktabschnitt 741 zu öffnen, wobei die Leistungszufuhrleitung
PL gelöst bzw. unterbrochen wird, was in einem Halten bzw. Unterbrechen einer Leistungszufuhr
von der Leistungsquelle PS zu den entsprechenden Antriebsschaltungen 542a,
552a, 562a, 572a, 582a, 592a führt.
In dieser Anordnung sind, selbst wenn ein Signal, welches die Tätigkeit von jeder
Pumpe erfordert, von der Steuer- bzw. Regeleinheit 70 ausgegeben wird,
die Tätigkeit bzw. der Betrieb der entsprechenden Pumpen 542,
552, 562, 572, 582, 592 sicher verhindert.
Nachfolgend wird die Betätigung bzw. der Betrieb des zuvor erwähnten,
automatischen Entwicklungsgeräts 10 für das fotoempfindliche Material P
beschrieben. Spezifisch werden, wenn der Startschalter eingeschaltet wird, Filmbilder
sukzessive dem fotoempfindlichen Material P an der Belichtungseinheit
20 ausgesetzt bzw. belichtet und dann in der Entwicklungseinheit
30 entwickelt. Dann wird, wenn bzw. da die Menge des fotoempfindlichen
Materials P, das verarbeitet wurde, ansteigt, jede Behandlungsflüssigkeit verunreinigt
bzw. kontaminiert, so daß, wenn die Menge an fotoempfindlichem Material P, das entwickelt
wurde, ein bestimmtes Niveau erreicht, bestimmte Mengen der Behandlungsflüssigkeiten
entsprechend zu den Behandlungs-Subtanks 31', 32', 36'
über die entsprechenden Zufuhreinheiten 54, 55, 56 zugeführt
werden. Wenn die Behandlungsflüssigkeit zugeführt wird, laufen die Behandlungsflüssigkeiten
(als Abfallflüssigkeiten) in den Behandlungstanks 31, 32,
33 davon über und diese übergelaufenen Behandlungsflüssigkeiten werden
in den Abfallflüssigkeitstank 61 ausgetragen.
Es ist festzuhalten, daß das bestimmte Niveau der entwickelten Menge
des fotoempfindlichen Materials P durch seine Länge oder durch seine Fläche gemessen
werden kann. Zusätzlich ist es auch möglich, das Niveau einer Verwendung des fotoempfindlichen
Materials P durch die Betriebs- bzw. Betätigungsstunden der Vorrichtung bzw. des
Geräts oder der Zeit zu messen, die beim Übertragen des fotoempfindlichen Materials
P verbraucht wurde. Weiters geben in dem Fall, wo die bestimmte Menge an Behandlungsflüssigkeit
nicht in den Behandlungstanks 31, 32, 36 zum Zeitpunkt
vorliegt, wo der Startschalter SW eingeschaltet wird, die Flüssigkeitsniveausensoren
51, 52, 53 Signale aus und der Monitor 81 zeigt
den vorliegenden Status darin an, und zur selben Zeit wird das Wasser zu den Behandlungs-Subtanks
31', 32', 36' von den Wasserzufuhreinheiten
57, 58, 59 zugeführt.
Die entsprechenden Versorgungs- bzw. Zufuhreinheiten 54,
55, 56 führen die Behandlungsflüssigkeiten nach bzw. bei Erreichen
des bestimmten Benutzungsniveaus des fotoempfindlichen Materials P zu, nachfolgend
erreicht die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gespeichert
ist, das vorbestimmte Niveau. Wenn die Abfallflüssigkeit, die in dem Abfallflüssigkeitstank
61 gespeichert ist, das vorbestimmte Niveau erreicht, gibt der Flüssigkeitsniveausensor
67 das Detektionssignal und danach die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau
aus, so daß die Tatsache, daß das Abfallflüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau
erreicht hat, bei dem Betätiger notiert bzw. diesem mitgeteilt wird. Zur selben
Zeit wird die Relaisantriebsschaltung 742 betätigt, um den Relaiskontakt
741 zu öffnen, um die Leistungszufuhrleitung PL abzuschalten, was in einem
Halten bzw. Anhalten der Leistungszufuhr zu den entsprechenden Leistungsschaltungen
542a, 552a, 562a, 572a, 582a,
592a von der Leistungsquelle PS resultiert. Mit dieser Schaltungsanordnung
arbeitet trotz der Tatsache, daß der Befehl zum Zuführen der Behandlungsflüssigkeit
von der Steuer- bzw. Regeleinrichtung 70 ausgegeben ist, keine der Pumpen
542, 552, 562, so daß die Abfallflüssigkeit nicht von
den Behandlungstanks 31, 32, 33 in den Abfallflüssigkeitstank
61 ausgetragen wird. Als ein Ergebnis wird die Abfallflüssigkeit am Überlaufen
von der Oberkante des Abfallflüssigkeitstanks 61 gehindert.
Danach gibt, wenn der Betätiger die Abfallflüssigkeit aus dem Abfallflüssigkeitstank
61 durch ein Betätigen der Austragspumpe 65 austrägt und das Abfallflüssigkeitsniveau
unter das vorbestimmte Niveau gelangt, der Flüssigkeitssensor 67 das Detektionssignal
aus und durch dieses Signal wird die Relaisantriebsschaltung 742 betätigt,
um den Relaiskontakt 741 zu schließen, um die abschaltete Leistungszufuhrleitung
PL wieder einzurichten, was ein Wiederaufnehmen der Leistungszufuhr von der Leistungsquelle
PS zu den entsprechenden Leistungsschaltungen 542a, 552a,
562a, 572a, 582a, 592a ermöglicht. Als ein Ergebnis
ist jede der Pumpen 542, 552, 562 in dem Bereitzustand,
um die entsprechende Behandlungsflüssigkeit nach bzw. bei Empfang des Befehls von
der Steuer- bzw. Regeleinheit 70, dies zu tun, zuzuführen.
Wenn das Abfallflüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank
61 das vorbestimmte Niveau während des Zufuhrvorgangs der Behandlungsflüssigkeit
von den entsprechenden Zufuhreinheiten 54, 55, 56 erreicht,
wird die Zufuhrtätigkeit der Behandlungsflüssigkeit angehalten. In diesem Moment
wird die verbleibende Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit durch Subtrahieren
der bereits zugeführten Menge an Behandlungsflüssigkeit von der vorbestimmten Zufuhrmenge
der Behandlungsflüssigkeit berechnet und diese berechnete, verbleibende Zufuhrmenge
der Behandlungsflüssigkeit wird in dem RAM 73 gespeichert. So wird zu dem
Zeitpunkt, wo die Leistungszufuhr von der Leistungsquelle PS wieder aufgenommen
wird, indem das Lösen bzw. Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung PL wieder hergestellt
wird, die gespeicherten Daten der verbleibenden Zufuhrmenge in dem RAM
73 wieder aufgerufen, um durch die Überprüfungseinheit 712 der
verbleibenden Zufuhrmenge zu überprüfen, ob die verbleibende Zufuhrmenge vorhanden
ist oder nicht. Dann wird, wenn gefunden wird, daß die verbleibende Zufuhrmenge
vorhanden ist, zu dem Zeitpunkt, zu welchem eine Leistungszufuhr von der Leistungszufuhrquelle
PS wieder aufgenommen wird, wieder begonnen, die Behandlungsflüssigkeit in der Menge
entsprechend der verbleibenden Zufuhrmenge, die in dem RAM 73 gespeichert
ist, zuzuführen. Wenn die verbleibende Zufuhrmenge als abwesend bzw. nicht vorhanden
gefunden wird, wartet das System einfach auf den nächsten Befehl, der von der Steuer-
bzw. Regeleinheit 70 ausgegeben wird. Die Zufuhrmenge der Behandlungsflüssigkeit
kann in bezug auf die Pumpengeschwindigkeit bzw. -drehzahl und die Pumpenarbeitsstunden
berechnet werden. Jedoch wird, wenn genaue Daten erforderlich sind, eine Verwendung
von einem Flußmeßgerät empfohlen, welches direkt die Flußmenge mißt.
In der oben beschriebenen Ausbildung eines automatischen Entwicklungsgeräts
10 für das fotoempfindliche Material dieser Erfindung sind die Wasserzufuhreinheiten
57, 58, 59 zum Einstellen der Konzentration der Behandlungsflüssigkeit
festgelegt bzw. eingestellt, um bestimmte Wassermengen zu entsprechenden Behandlungs-Subtanks
31', 32', 36' an der Beginnzeit des automatischen Entwicklungsgeräts
10 zuzuführen. Dementsprechend ist zu dieser Startzeit, wenn das Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank 61 bereits das vorbestimmte Niveau erreicht
hat und die Leistungszufuhrleitung PL bereits abgekoppelt bzw. gelöst wurde, keine
der Pumpen 572, 582, 592 in betätigbarem Zustand und
somit werden Abfallflüssigkeiten nicht aus den entsprechenden Tanks 31,
32, 33 ausgetragen. Als ein Ergebnis wird die Abfallflüssigkeit
am Überlaufen in dem Abfallflüssigkeitstank 61 gehindert.
Wie in den vorhergehenden Passagen erwähnt, beinhaltet das automatische
Entwicklungsgerät 10 für das fotoempfindliche Material dieser Erfindung
eine Abschalteinheit 74, welche die Leistungszufuhrleitung PL löst bzw.
trennt, wodurch die Leistungszufuhr zu den Zufuhreinheiten 55,
56, 57, 58, 59 von der Leistungsquelle PS ausgeschaltet
bzw. unterbrochen wird, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank
61 das vorbestimmte Niveau erreicht. Dies ermöglicht eine sichere Verhinderung
eines Überlaufens der Abfallflüssigkeit von dem Abfallflüssigkeitstank
61. Weiters ist, da die Tätigkeiten der Zufuhreinheiten 54,
55, 56, 57, 58, 59 durch Lösen bzw.
Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung PL ausgeschaltet wurde, es möglich, die
Wahrscheinlichkeit bei der Vorrichtung, welche den Softwareabhängigen Überlaufpräventionsmechanismus
vermeidet, dahingehend zu eliminieren, daß eine Fehlfunktion der CPU des Steuer-
bzw. Regelsystems aufgrund eines externen Rauschens oder einer momentanen Versorgungs-
bzw. Leistungs-Unterbrechung auftreten kann, was in den nicht geeigneten bzw. falschen
Arbeitsweisen der Zufuhreinheiten 54, 55,
56, 57, 58, 59 resultiert. So ist auf diese
Weise diese Ausbildung, die verwendet wird, um die Leistungszufuhr zu den Zufuhreinheiten
zu trennen, bedeutend einfacher und bedeutend zuverlässiger im Vergleich mit dem
oben beschriebenen, Softwareabhängigen Überlaufpräventionsmechanismus.
Alternative bzw. abgewandelte Formen des automatischen Entwicklungsgeräts
dieser Erfindung werden im Folgenden beschrieben:
- (1) In der vorerwähnten Ausbildung beinhaltet die Abschalteinheit den Relaiskontakt
741, welcher direkt mit der Leistungsquelle PS verbunden ist, und die Relaisantriebsschaltung
742 zum Öffnen/Schließen des Relaiskontakts 741, um die Leistungszufuhrleitung
PL zu trennen. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt und
die Abschalteinheit 74 kann in der Form vorliegen, die in 5
gezeigt ist. Spezifisch kann ein Flußschalter 68 ähnlich zu dem Flüssigkeitsniveausensor
67 mit der Leistungszufuhrleitung PL in Serie verbunden sein. Der Strömungs-
bzw. Flußschalter 68 kann einen Schwimmer mit einem Magnet enthalten, welcher
in einer vertikalen Richtung in Übereinstimmung mit dem Flüssigkeitsniveau bzw.
-pegel bewegbar ist, um den elektrischen Schaltkontakt zu öffnen/zu schließen. So
wird mit diesem Flußschalter, der in Serie gemeinsam mit der Leistungszufuhrleitung
PL angeordnet ist, der Schaltkontakt offen festgelegt, wenn das Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank 61 das vorbestimmte Niveau erreicht.
Weiters ist es auch möglich, einen Halbleiterschalter, wie einen SCR,
in der Leistungszufuhrleitung in Serie anzuordnen, um die Leistungszufuhrleitung
PL durch Betätigen des Halbleiterschalters nach bzw. bei Empfang des Detektionssignals
von dem Flüssigkeitsniveausensor 67 zu trennen.
Mit anderen Worten sind alles, was für die Abschalteinheit erforderlich
ist, Elemente, wie eine Detektionseinheit zum Detektieren des Flüssigkeitsniveaus
in dem Abfallflüssigkeitsniveau; und eine Schaltereinheit, um nach Erhalt des Detektionssignals
von der Detektionseinheit von einem geschlossenen Zustand zu einem offenen Zustand
umzuschalten, wenn das Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht. Eine
andere Form der Abschalteinheit erfordert eine Schaltereinheit, welche in der Leistungszufuhrleitung
in Serie angeordnet ist und welche selbst von dem geschlossenen Zustand zu dem offenen
Zustand schaltbar ist, wenn das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank
das vorbestimmte Niveau erreicht.
Darüber hinaus ist es für die Detektionseinheit und die Schaltereinheit
zusätzlich zu der vorher genannten, magnetischen Art oder Halbleiterart möglich,
eine mechanisch betätigbare Art zu verwenden, welche den Kontakt mechanisch öffnet/schließt;
eine weitere bzw. andere Art, die die Änderung eines Widerstands verwendet, wie
ein Thermistor, noch eine weitere Art, die die Volumsänderung verwendet, wie ein
Kondensator, eine optische Art, die einen Unterschied zwischen Flüssigkeit und Vakuum
im Brechungsindex verwendet, und dgl.
- (2) In der oben bzw. vorher erwähnten Ausbildung wird die Behandlungsflüssigkeit
in Übereinstimmung mit der Menge an entwickeltem, fotoempfindlichem Material P zugeführt
und Wasser wird zugeführt, wenn die Konzentration der Behandlungsflüssigkeit dicht
wird. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, sondern es
ist möglich, die Zufuhrgeschwindigkeit bzw. -rate der Behandlungsflüssigkeit und
des Wassers konstant während der Betätigung bzw. des Betriebs des automatischen
Entwicklungsgeräts festzulegen. In dieser Anordnung wird die verbleibende Zufuhrflüssigkeit
der Behandlungsflüssigkeit nicht notwendigerweise jedesmal berechnet, wenn die Zufuhrtätigkeit
der Behandlungsflüssigkeiten durch die Zufuhreinheiten unterbrochen ist. Statt dessen
kann es möglich sein, eine Zufuhrtätigkeit mit einer konstanten Rate bzw. Geschwindigkeit
wieder aufzunehmen, welche die gleiche wie die Geschwindigkeit ist, die festgelegt
ist, wenn die Zufuhreinheiten ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. Es ist festzuhalten,
daß die Geschwindigkeit eines Zuführens der Behandlungsflüssigkeit oder die Geschwindigkeit
eines Zuführens von Wasser adäquat festgelegt sein sollte, um die Arbeitsweise des
automatischen Entwicklungsgeräts in einer effizienten Weise aufrecht zu erhalten.
- (3) In der oben erwähnten Ausbildung werden die verbleibenden Zufuhrmengen der
Behandlungsflüssigkeit und des Wassers, die durch die Berechnungseinrichtung
711 der verbleibenden Zufuhrmenge berechnet werden, automatisch in dem
RAM 73 gespeichert. Jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Anordnung
beschränkt, sondern es ist möglich, Eingabemittel, wie eine Tastatur, zu besitzen,
durch welche der Betätiger die berechnete, verbleibende Zufuhrmenge eingibt, welche
in dem RAM zu speichern ist. Hier kann die verbleibende Zufuhrmenge durch den Betätiger
in Übereinstimmung mit der Pumpendrehzahl (RPM) erhalten werden. Beim Berechnen
der verbleibenden Zufuhrmenge, wie einer mathematischen Tabelle als einer Berechnungsbasis
wird eine Pumpendrehzahl bevorzugt auf den Anzeigemitteln angezeigt. Dementsprechend
werden in dieser Erfindung diese Anzeigemittel als eines der Glieder für den Rechner
bzw. die Berechnungseinrichtung der verbleibenden Zufuhrmengen betrachtet.
- (4) In der zuvor erwähnten Ausbildung sind die Leistungszufuhrleitung PL für
ein Zuführen der Leistungsquelle zu den Behandlungsflüssigkeits-Zufuhreinheiten
54, 55, 56 und die Leistungszufuhrleitung PL zum Zuführen
der Leistungsquelle zu den Wasserzufuhreinheiten 57, 58,
59 beide festgelegt, um getrennt bzw. unterbrochen zu werden, wobei jedoch
diese Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt ist. Tatsächlich ist es möglich,
nur die Leistungszufuhrleitung PL für das Zuführen der Leistungsquelle zu den Behandlungsflüssigkeitseinheiten
54, 55, 56 zu trennen. Darüber hinaus sind in der zuvor
erwähnten Ausbildung die Wasserzufuhreinheiten 57, 58,
59 festgelegt bzw. eingestellt, um Wasser von den Wassertanks
571, 581, 591 zuzuführen; es kann jedoch möglich sein,
die Zufuhr von Wasser auf eine Druckwasserzufuhrquelle, wie einen Wasserhahn, festzulegen.
In diesem letzteren Fall werden die Pumpen 572, 582,
592 durch elektromagnetische Ventile ersetzt.
- (5) In der zuvor erwähnten Ausbildung wird der Monitor 81 als eine
Alarmeinheit verwendet, um die Information betreffend das Flüssigkeitsniveau in
dem Abfallflüssigkeitstank zu notieren bzw. kenntlich zu machen. Jedoch können andere
Arten von Alarmeinheiten, wie Lampen und Summer, auch verwendbar sein.
- (6) In der zuvor erwähnten Ausbildung betätigt der Betätiger händisch die Austragspumpe
65 nach einem Aktivieren des Einschalt- bzw. Startschalters, um die Abfallflüssigkeit
aus dem Abfallflüssigkeitstank 61 auszutragen. Jedoch kann es auch möglich
sein festzulegen, daß die Austragspumpe 65 durch die Steuer- bzw. Regeleinheit
70 in Übereinstimmung mit dem Detektionssignal von dem Flüssigkeitsniveausensor
67 betätigt wird, um automatisch die Abfallflüssigkeit auszutragen. In
diesem letzteren Fall kann der Monitor 81 weggelassen werden.
- (7) In der zuvor erwähnten Ausbildung werden die Abfallflüssigkeiten aus den
Behandlungstanks 31, 32, 33 alle in denselben Abfallflüssigkeitstank
61 ausgetragen. Jedoch kann es auch möglich sein, individuelle Abfallflüssigkeitstanks
für entsprechende Behandlungstanks 31, 32, 33 zur Verfügung
zu stellen oder einen gemeinsamen Tank bzw. Behälter für die Behandlungstanks
31, 32 und einen gesonderten Tank für den Behandlungstank
33 vorzusehen. Wenn die mehreren Abfallflüssigkeitstanks verwendet werden,
ist ein Flüssigkeitsniveau an jedem der mehreren Tanks vorgesehen bzw. zur Verfügung
gestellt. Weiters ist es auch möglich derart festzulegen, daß, wenn einer der Flüssigkeitsniveausensoren
das vorbestimmte Niveau erreicht, die Arbeiten von allen Zufuhreinheiten angehalten
werden. Noch darüber hinaus ist es auch möglich derart einzustellen, daß die Arbeit
nur der Zufuhreinheit entsprechend dem Abfallflüssigkeitstank, dessen Flüssigkeitsniveau
das vorbestimmte Niveau erreicht hat, angehalten wird.
- (8) In der zuvor erwähnten Ausbildung ist die Erfindung auf den Entwicklungsprozeß
des Druckpapiers als das fotoempfindliche Material angewandt; jedoch kann die Erfindung
auch auf die Entwicklung eines Films als das fotoempfindliche Material angewandt
werden. Es ist auch möglich, diese Erfindung auf eine Vorrichtung anzuwenden, die
eine Funktion für ein Entwickeln von sowohl Druckpapier als auch einem Film besitzt.
Indem die zuvor erwähnte Offenbarung zusammengefaßt wird, wurde ein
automatisches Entwicklungsgerät für ein fotoempfindliches Material zur Verfügung
gestellt, welches umfaßt: einen Behandlungstank, der mit einer Flüssigkeit gefüllt
ist; eine Zufuhreinheit zum Zuführen der Flüssigkeit zu dem Behandlungstank; einen
Abfallflüssigkeitstank, um eine Abfallflüssigkeit zu speichern, die von bzw. aus
dem Behandlungstank ausgetragen ist; eine Leistungszufuhrleitung zum Zuführen einer
Antriebsleistung zu der Zufuhreinheit; und eine Abschalteinheit, um die Antriebsleistungszufuhr
durch die Leistungszufuhrleitung zu trennen bzw. abzuschalten, wenn ein Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat.
Wenn in der zuvor erwähnten Struktur das Flüssigkeitsniveau in dem
Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht, wird die Leistungszufuhrleitung
für ein Zuführen der Leistung zu der Zufuhreinheit durch die Abschalteinheit getrennt
bzw. unterbrochen. So wird die Abfallflüssigkeit sicher am Überlaufen aus dem Abfallflüssigkeitstank
gehindert.
Die Abschalteinheit kann eine detektierende bzw. Detektionseinheit,
um das Flüssigkeitsniveau in dem Abfallflüssigkeitstank zu detektieren, und eine
Schaltereinheit beinhalten, welche in der Leistungszufuhrleitung in Serie zum Schalten
bzw. Umschalten von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungszufuhr
der Leistungszufuhrleitung eingeschaltet ist, zu einem offenen Zustand, wo die Leistungszufuhrleitung
getrennt bzw. unterbrochen ist, in Antwort auf eine Ausgabe von der Detektionseinheit
angeordnet ist, wenn das Flüssigkeitsniveau das vorbestimmte Niveau erreicht.
Mit dieser Struktur wird, selbst wenn der große Strom in der elektrischen
Schaltung fließt, das Abschalten der Leistungszufuhr entlang der Leistungszufuhrleitung
mit Sicherheit ausgeführt.
Die Abschalteinheit kann eine selbstbetätigte Schaltereinheit zum
Schalten bzw. Umschalten von einem geschlossenen Zustand, wo die Antriebsleistungsversorgung
der Leistungsversorgungsleitung eingeschaltet ist, zu einem offenen Zustand beinhalten,
wo die Leistungsversorgungsleitung unterbrochen ist, wenn das Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank bzw. -behälter das vorbestimmte Niveau
erreicht.
Bei dieser Struktur ist die Abschalteinheit in der Leistungszufuhrleitung
in einer seriellen Weise angeordnet und beinhaltet die selbstbetätigende Art einer
Schalteinheit, welche von ihrem geschlossenen Zustand in ihren offenen Zustand selbst
ändert, so daß die Struktur der Abschalteinheit vereinfacht werden kann.
Das automatische Entwicklungsgerät umfaßt weiters einen Alarm, um
Flüssigkeitsniveau-bezogene Information kenntlich zu machen, wenn das Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht.
Mit der obigen Anordnung kann die Austragstätigkeit der Abfallflüssigkeit
ausgeführt werden, so bald der Alarm kenntlich macht bzw. anmerkt, daß das Flüssigkeitsniveau
in dem Abfallflüssigkeitstank das vorbestimmte Niveau erreicht hat.
Das automatische Entwicklungsgerät kann weiters eine Steuer- bzw.
Regeleinheit zum Antreiben der Zufuhreinheit, und wobei die Steuer- bzw. Regeleinheit
eine Berechnungseinheit einer verbleibenden Zufuhrmenge zum Berechnen der verbleibenden
Zufuhrmenge der Flüssigkeit beinhalten kann, wenn die Flüssigkeitszufuhr von der
Zufuhreinheit durch Unterbrechen der Leistungszufuhrleitung getrennt ist bzw. wird,
und einen Speicher umfassen, um die berechnete, verbleibende Zufuhrmenge zu speichern,
wodurch die Steuer- bzw. Regeleinheit die Zufuhreinheit in einer derartigen Weise
antreibt, daß die Zufuhreinheit die Flüssigkeit zu dem Behandlungstank in Übereinstimmung
mit der verbleibenden Zufuhrmenge zuführt, die in dem Speicher gespeichert ist,
wenn der getrennte Zustand der Leistungszufuhrleitung wieder rückgesetzt wird.
Mit der obigen Konfiguration kann die zuvor beschriebene Tätigkeit
eines Zuführens der Behandlungsflüssigkeit, welche aus welchem Grund auch immer
unterbrochen wurde, wieder hergestellt werden, und die gesamte Totzeit kann minimiert
werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig mittels Beispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert wurde, ist zu verstehen, daß
verschiedene Änderungen und Modifikationen Fachleuten offensichtlich sein werden.
Daher sollten sie, außer derartige Änderungen und Modifikationen gehen über den
Rahmen der vorliegenden Erfindung hinaus, wie dies beansprucht ist, sie als hierin
mitumfaßt konstruiert bzw. angesehen sein.