| Dokumentenidentifikation |
WO2004045866 06.10.2005 |
| Titel |
Nanooptisches Farbprägen |
| Anmelder |
Fellenberg, Stefan, 10719 Berlin, DE; Fahrenbach, Jürgen, 73101 Aichelberg, DE |
| Erfinder |
Fellenberg, Stefan, 10719 Berlin, DE; Fahrenbach, Jürgen, 73101 Aichelberg, DE |
| DE-Aktenzeichen |
10394070 |
| Vertragsstaaten |
AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, AP, EA, EP, OA |
| Sprache des Dokument |
DE |
| WO-Anmeldetag |
16.11.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/DE2003/003806 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2004045866 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
03.06.2004 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
06.10.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
B44B 5/02
|
| IPC-Nebenklasse |
A44C 21/00
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| Beschreibung[de] |
|
Nanooptisches Farbprägen Die Erfindung betriffl ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Herstellung von farbigen Oberflächenstrukturen unter
Verwendung von Interferenzen in bestimmten Wellenlängen die saubere Farben
ergeben, bzw. durch Erzeugung von sogenannten Strukturfarben sowie die
daraus hergestellten Produkte. Die Oberflächen werden mit Prägestempeln
und Walzen im Nanometerbereich hergestellt. Derartige Verfahren bzw.
Produkte sind beispielsweise bekannt durch den one ounce silver dollar aus
Australien. Der australische Silberdollar ist mit einem farbigen Känguru
versehen, siehe Figur 7. Zum Stand der Technik, farbige Oberflächen wie
die des Silberdollars werden durch das Aufbringen von pigmenthaltigen
Farben oder ähnliche Schichten aufgebracht. Daran ist nachteilig, dass
derartige Oberflächen sich zwar hinter Glas sehr lange halten, nicht
jedoch im täglichen Gebrauch wie beispielsweise in einem Portemonnaie. Es
ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben genannten Nachteile
zu vermeiden und eine Möglichkeit zu schaffen, ein kostengünstiges und
zuverlässiges Farbgebungssystem nebst den es enthaltenden Produkten, das
die Fälschungsmöglichkeiten tunlichst unterbindet, zu erzeugen. Die
Erfindung nutzt das physikalische Prinzip der Interferenz. Diese
Strukturfarben gehen auf Interferenzerscheinungen zurück und sind bei
besonderen Schmetterlingen und Pfauenarten zu beobachten. An den
Beugungsgitterstrukturen bricht sich das Licht und bringt eine Gesamtfarbe
hervor, die nach Einfall des Lichts verschieden sein kann. Ziel der
Erfindung ist es nun, derartige Oberflächen durch Prägen zu erzeugen.
Dieses Prägeverfahren findet insbesondere bei Münzen und nichtrostenden
Blechen, bei Schmuckwaren, im Automotivebereich Anwendung. Denkbar ist,
jedwedes Originalersatzteil, bzw. jede Münze oder andere Bleche mit einer
derartigen Strukturfarbe fälschungssicher zu kennzeichnen. Vorteile
gegenüber herkömmlichen Verfahren: Farben müssen nicht aufgetragen werden.
Farben müssen nicht getrocknet werden. Münzen können schnell mit
fälschungssicheren Oberflächen versehen werden. Architektur mit
Einzelstempelsteuerung hergestellten Mustern in Edelstahlblechen usw.
Lösung: Der Stempel wird im Nanobereich durch Drehen, Matrixerodieren,
Laserabtragung hergestellt. Ein alternatives Verfahren ist die Herstellung
von Masterstempeln in Pixelgröße, der dann zum Erodieren des
Arbeitsstempels verwendet wird. Monokristalline Diamanten sind wegen ihres
Feingefüges von Vorteil. Die Brillanz ist besonders vorteilhaft.
Physikalische
Grundlagen: Sichtbares Licht befindet sich im nm-Bereich von Violett ca.
400 nm, Blau 486 nrn, Grün 527 nm, Gelb 589nm, Rot 687 nm. Diese
Wellenlängen definieren nun die geometrische Struktur der zu schaffenden
Strukturfarbgebungsstruktur, wie dies beispielhaft in Figur 1 dargestellt
ist. Im untersten Bild von Figur 1 wird derjenige Teil des Lichts, der
reflektiert wird vom Auge als jeweilige Farbe registriert, was bedeutet,
dass die Abstände der Gitter zueinander verantwortlich sind für den
jeweiligen Farbeffekt. Das Licht, das nicht; reflektiert wird, wird
unterhalb der Gitterstruktur verschluckt und tritt für das Auge
wahrnehmbar nicht in Erscheinung. Die in Figur eins dargestellte
Stufengitterstruktur ist also für eine schillernde Farbenpracht
verantwortlich, da Licht unterschiedlicher Wellenlänge aufgrund der
unterschiedlichen Gitterabstände reflektiert wird. Bei der Herstellung der
Punzen und Prägestempel wird nun der Beugungseffekt ähnlich der Farben der
Schmetterlingsflügel und der Pfauenfeder in Form einer zu schaffenden;
Prägestruktur nachgeahmt, die ein Beugungsgitter erzeugt. Auf dem
Prägestempel wird nun z.B. die Negativstruktur von Figur 1 nachgebildet.
Der Abstand der Kreuzgitter bestimmt die Farbe. Der Prägestempel dringt
vorzugsweise ca. 1/« der t Breite in die Oberfläche ein. Der Bereich des
Innengitters schluckt den restlichen Farbanteil und wirkt etwas samtig, d.
h. die Gittermatrix ist blank, der Innenteil rau.
Hiermit wird die gewünschte Farbe reflektiert, die nicht bevorzugte Farbe
geschluckt, bzw. absorbiert.
Im Wellenbereich des sichtbaren Lichtes wird nun auf eine metallische
Oberfläche durch Prägen, dh. durch Kalt-, Halbwarm- oder evtl.
Warmumformung unter Schutzgas die Oberfläche so plastisch bleibend
verformt, dass durch die Interferenz die entsprechende Farbe erzeugt wird.
Vorzugsweise werden monolithische Werkstoffe zum Prägen verwendet, da
diese keine Kristallstruktur mit Korngrenzen aufweisen, die größer als die
Wellenlänge des Lichtspektrums der jeweiligen zu prägenden Farbe sind.
Monolithische Werkstoffe sind unter anderem Diamanten und monolithisch
gezüchtete Quarze. Die Härte des Diamanten ist jedoch von Vorteil.
Blaue Diamanten sind elektrische Halbleiter und lassen sich durch
Senkerodierverfahren mit Masterelektroden cionen. Der Clonstempel wird als
Masterstempel im Negativ hergestellt Hiermit können mehrere Arbeitsstempel
hergestellt werden. Monolithische Halbleiter-Quarze können als
Clon-Elektrode verwendet werden. Bevorzugt werden zur Herstellung der
Masterelektroden als Aktuatoren Quarze verwendet. Siehe Katalog von Pl-Physik
Instruments. Diese sind
im Nanobereich steuerbar. Das Prägeverfahren zur Erzeugung von farbigen
Oberflächen bzw. zur Erzeugung von sogenannten Strukturfarben erfolgt ohne
Einbringung von Farbpigmenten, sondern durch plastisch bleibende
OberFlächenverformung, was beispielhaft in Figur 1 dargestellt wird. In
Figur 1 ist in starker Vergrößerung eine Rippenstruktur dargestellt, die
als Stufengitter mit Hilfe von einfallendem Licht, das durch die Pfeile
dargestellt wird, die schillernden Interferenzfarben erzeugt. Die Punze
wird aus monolithischen Kristallen,; insbesondere durch Laserbearbeitung
hergestellt. Walzen aus monolithischen Diamanten im "Ei"' durch
Methanabscheidung erzeugt die Diamanthülle und wird als Walze
abgeschieden. Die monolithische Diamanthülle wird durch Laserbearbeitung t
nanogeriffelt. Die harte Oberfläche des Prägestempels oder der Walze
dringt soweit in den Gegenwerkstoff mit der Struktur in die Oberfläche
ein, dass dieser plastisch bleibend verformt wird. Einzelkristalle werden
oberhalb der Rekristallisationstemperatur unter Schutzgas bleibend
verformt. Der Prägestempel bzw. dessen Bewegung wird über Quarz so
geregelt, dass die Eindringtiefe den Prägekristall nicht zerstört. Durch
die Anordnung der unterschiedlichen Prägestempel t -für unterschiedliche
Farbeffektesind Mehrfarbendrucke erzeugbar. Wie beispielsweise beim
Farbnadeldrucker! Ein Prägestempel mit integrierter Heizung und auf dem
Mutterstempel aufgelötetem Prägediamant wird in Figur 2 dargestellt.
Zum Makroprägen wird eine Presse verwendet. Der monolithische Stempel
besteht vorzugsweise aus Diamant. Bilder werden dadurch erzeugt, dass die
Diamantstempel in Tiffany-Art angeordnet werden.
Die Prägestempel werden mit elastischen Zwischenschäften zur
Presskraftbegrenzung verwendet. In Figur 4 wird ein System zur Press- bzw.
Prägekraftkonstanthaltung gezeigt, mit Prägefläche 1, Loffassung 2,
Diamantträger 3, Dichtung 4, Stempelträger 5, Diamant 6, Speicher 7,
Rückschlagventil 8, Vorfüllpumpe 9 und Ölpolster 10. Bei derVerformung von
Einzelkristallen im Nanobereich wird bei ca. 800 °C im Halbwarmbereich
oberhalb der Rekristallisationstemperatur unter Schutzgas geprägt. Hierbei
geht bzw. bleibt das Kristallgitter bleibend in der angestrebten bzw.
gewünschten Form.
Bei bestimmten Metallen z.B. Gold oder Kupfer mit ihrer eigenen
Grundfarbe, wird, im Gegensatz zu Silber oder Edelstählen, die Grundfarbe
durch Phasenverschiebung der Wellenlange und der daraus resultierenden
Interferenz kompensiert.
f Der Prägestempel wird so vorgeheizt, dass die Oberfläche des zu
prägenden Werkstoffes so aufgewärmt wird, dass der Werkstoff oberhalb der
Rekristallisationstemperatur verformt wird.
Zur Herstellung des Prägestempels wird ein monokristalliner Diamant mit
Cobalt lasergelötet. Die Phasenverschiebung des Interferenzgitters wird
dem Grundwerkstoff so angepasst, dass die gewünschte zu erzeugende Farbe
erzeugt wird. Beispielsweise wird bei Euromünzen der Stern zur Erhöhung
der Fälschungssicherheit in die Vertiefung geprägt und damit
verkratzungssicher geschützt. Man nennt dies Protektprägen. Vorzugsweise
liegt die Vertiefung derart angeordnet, dass das kleinste Geldstück einer
Währung wie im vorliegenden Beispiel t das 1 Cent Stück nicht in die
Vertiefung eindringen kann, da eine Schutzschulter dies j wie in den
Figuren 5 und 6 dargestellt, verhindert. Zur Herstellung der Prägestempel!
werden beispielsweise Mikrokreuztische z. B der Fa. Pl verwendet werden,
diese sind mit Piezoquarz verfahrbar und somit mit Laser im Mikrobereich
schnell verschiebbar ca. 3000 Hz. Dies führt zu kleinen
Bearbeitungszeiten.
Die Prägestempel werden zur Reinigung und zur Schmierung mit nano -
Partikeln t aus kolloidalem Teflon elektrostatisch mikrobeschichtet. Die
Nachreinigung wird im Ultraschallbad mit Wasser durchgeführt. Zur
Herstellurig der Masterstruktur wird ein, Strukturfarben aufweisender
originaler Schmetterlingsflügel oder eine Pfauenfeder (Vanessa lo) so
abgetastet, dass um die Eindringtiefe der elastischen Verformung
vergrößert und dann mit Laser oder Elektroabtragung abgetragen wird.
Vorzugsweise sollen die Tiere nur betäubt werden und dadurch nicht getötet
werden müssen. Die Abarbeitung der Oberflächenstruktur wird durch
magnetisches Abtragen mit schmirgelnden Mikropartikel im interferenten
Magnetteld vollzogen. Die Frequenz bestimmt den Abstand des
Interferenzgitters und somit die Farne der erzeugten Wellenlänge. Die
Abtastung des Flügels kann auch mit Aurafotographie im Nanobereich erzeugt
werden. Die Lichtquelle befindet sich im radiologischen Spektrum der
Wellenlänge von ca. 2 nm. Röntgenstrahlenfotographie mit 5000er Film. Die
Bearbeitung erfolgt in einer Vacuumröhre durch Elektronenstrahigitter.
Durch Werkstoffverdampfung wird abzutragendes Material verdampft.
Die Prägeplatte wird vorab atomar poliert. Das Reflexionsgitter mit der
Gitterkonstante d=B'B wird zur Prägung vorab ausgemessen. Siehe hierzu
auch Figur 3. Bei den Euro-Münzen wird der oder die Sterne zur
Fälschungssicherheit und zur Zerkratzungsverminderung in einer versenkten
Kuhle eingeprägt, wie dies in den
Figuren 5 und 6 zu sehen ist. Diese Kuhle wird zusätzlich noch zur
Zentrierung des Prägestempels verwendet. Der Prägestempel wird mit
Fälscherwinkel versehen. Der Fälscherwinkel dient zur Betrachtung der
Farbe bei definiertem Betrachtungswinkel z. B. 45. Grad zur
Wappensenkrechten in zwei Ebenen. Dies ist in Figur 3 dargestellt.
Die Einprägung mehrfarbig und mit Fälscherwinkel mittels mehrerer
Prägevorgänge zu erzeugen, macht den Prägevorgang kompliziert und damit
äußerst fälschungssicher. Der Fälscherwinkel ist in einer vorteilhaften
Weiterbildung mit; Hologrammprägen zu kombinieren und erhöht die
Fälschungssicherheit. Der Fälscherwinkel mit korrespondierender
Testeinrichtung 11 hilft z.B. bei der Landeszentralbank automatisch in
Zähleinrichtungen mit, die Münzen auf Echtheit zu kontrollieren, was
mittels einer Spektralkamera und Winkelcodierung kontrolliert wird.
Mit der Interferenz, Bragg Bedingung wird das Treppchen der Echelette
Gitter erfüllt.
Hierbei entstehen mit den Randbedingungen des Echelette-Gitters klarere
Farbenspiegelungen. Das besagte Verfahren sorgt für die
Fälschungssicherheit von Münzen, wenn es angewendet wird, bzw. Anwendung
findet.
Durch Durchperforieren von Folien des durchgestanzte Material auf die
Münze t aufgeprägt und mit Prägestempel nanooptisch mit Farbe,
insbesondere mit Strukturfarbe versehen wird. Mit SchlieRprägestempel,
Formprägestempel wird die innenliegende Fläche durch Uberhöhung vor
Verkratzung geschützt. Der Prägestempel, wird aus
elektronenstrahlpoliertem Monokristall, Diamant, hergestellt.
Platten, insbesondere aus austenitischen Blechen werden feingewalzt und
dann farbgeprägt. Der Prägestempel wird mit einem Elektronen- oder einem
Röntgenbohrersystem an der Oberfläche poliert und bearbeitet. Diese
sogenannte Clustersputtering wird in den Figuren 8 und 9 dargestellt.
Vorab werden über ein CAD-System die Parameter im CAD/CAM-Verknüpfung
parametrisiert und dargestellt, bzw. bearbeitet. Auf diese Weise werden
beim Euro, insbesondere mit höheren Werten die Fälschung erschwert. Die
Diamanten werden an der Oberfläche geheizt. Hierdurch sind Umformungen in
der Kristallstruktur oberhalb der Rekristallisationstemperatur der
Werkstoffe möglich. Die Netzlinien 90 + -5° werden zueinander
elektropoliert, elektronenstrahlbearbeitet, eingebracht.
Das Kreuzgitter wird mit Fem in der Einfederung beim Umformen so geformt
bzw. bearbeitet, dass die Farbbrillianz und Reinheit erhalten wird. Das
gesamte Farbspektrum kann mit Mehrfarbendruck erzeugt werden. Der Diamant
wird mit bestimmten Farben vorgefertigt und wird dann geschnitten auf
Mutterstempel,
insbesondere über Laserlöten im Tiffany- Verfahren befestigt. Bei ein-
oder mehrstufigen Prägepressen wird der Stempel durch ein optisches
Erkennungssystem über rotatorisch angetriebenen Prägestempel dieser
bildsynchron/winkelsynchron ausgerichtet. Der oder die Prägestempel werden
im Clustersputtersystem mit kurzwelligem Röntgenlaser bearbeitet, wie dies
in Figur 8 und 9 dargestellt ist. Der bzw. die Diamanten werden aus SP 6
Gitter gefertigt. Die Diamanten sind wegen der Schubspannungslinien unter
45 ° und unter 90 ° angeordnet. Die Prägefließlinien sind dadurch genauer.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 1 bis 10
enthalten. Die in den Ansprüchen erwähnte Presse ist nicht ausdrücklich
dargestellt, es kann sich hierrbei um bekannte Pressen handeln, wie sie z.
B. im Münzprägen bekannt sind, beispielsweise als sogenannte C-Presse.
Der Prägestempel ist mit einer Presskraftkonstanthaltung ausgerüstet, wie
die in Figur 4 dargestellt ist. Die Presskraftkonstanthaltung oder die
Kraftbegrenzung schützt die Stempel vor Uberlast und Zerstörung. Die
Herstellung der Prägestempel erfolgt vorzugsweise durch Clustersputter-Laserbrennen,
d.h. der besonders kurzwellige Röntgenlaser wird über
optisch oder magnetische Linsen in besonders viele parallel angeordnete t
Einzelstrahlen aufgespalten. Hiermit lässt sich die Anzahl der Verfahrwege
kleiner halten. Die Mehrfachzerlegung der Strahlen gibt eine kürzere
Brennzeit und wird damit kostensparend, siehe hierzu Figuren 8 und 9.
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| Anspruch[de] |
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Patentansprtiche 1. Vorrichtung zur Erzeugung von Strukturfarben,
insbesondere auf metallischen Oberflächenstrukturen, umfassend wenigstens
eine Einrichtung zur Schaffung von Gitter-, insbesondere
Beugungsgitterstrukturen. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Schaffung von Gitterstrukturen im
wesentlichen wenigstens ein Prägewerkzeug umfasst.
3. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, t
dass die Einrichtung zur Schaffung von Gitter- und/oder Linienstrukturen
wenigstens einen Prägestempel enthält.! 4. Vorrichtung, insbesondere nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Prägestempel wenigstens eine
Prägesignatur zum Prägen im wesentlichen im Bereich der Wellenlänge des
sichtbaren Lichts aufweist.
5. Presse zur Erzeugung von Strukturfarben, umfassend wenigstens eine t
Vorrichtung zur Erzeugung von Strukturfarben.
6. Vorrichtung zur Erkennung von Strukturfarben, umfassend wenigstens eine
Einrichtung (11) zum Senden und/oder Empfangen von insbesondere
spektralidentischen Wellen.
7. Prägestempel, umfassend wenigstens einen wenigstens eine Prägestruktur
aufweisenden monolithischen Werkstoff.
8. Prägestempel, insbesondere nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass er wenigstens eine Heizungseinrichtung aufweist.
9. Münze, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens eine
Strukturfarbenstruktur aufweist.
10.Verfahren zur Erzeugung von Strukturfarben, insbesondere auf
metallischen Oberflächenstrukturen, wie beispielsweise Blechen,
Ersatzteilen oder Münzen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere
der Vorrichtungen nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche zurn
Einsatz kommt.
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