| Dokumentenidentifikation |
DE102004033954A1 13.10.2005 |
| Titel |
Vorrichtung und Verfahren zur Verringerung der Verschmutzung eines Sensors |
| Anmelder |
Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE |
| Erfinder |
Brueckner, Joerg, 71069 Sindelfingen, DE; Foerstner, Dirk, 70374 Stuttgart, DE; Stockmann, Dirk, 71679 Asperg, DE; Wingbermuehle, Joerg, 71229 Leonberg, DE; Illian, Matthias, 70839 Gerlingen, DE |
| DE-Anmeldedatum |
14.07.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004033954 |
| Offenlegungstag |
13.10.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.10.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
G01F 1/68
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| IPC-Nebenklasse |
G01D 21/00
F16P 3/00
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| Zusammenfassung |
Es werden Vorrichtungen und Verfahren zur Verringerung der Verschmutzung eines Sensors beschrieben, bei denen der Sensor oder ein Sensorelement, vorzugsweise ein Heißfilm-Luftmassensensor, abgeschaltet wird, wenn eine im Steuergerät integrierte Softwarefunktion eine drohende Kontamination bzw. einen Masseeintrag erkennt. Die Abschaltung des Sensors wird dabei mit Hilfe eines High-Side-Schalters in der Spannungszufuhr oder eines Low-Side-Schalters in der Masseverbindung durchgeführt, wobei die Erkennung des Masseeintrags und die Ansteuerung der Schalter vom Steuergerät oder von einer sensorinternen Auswerteeinrichtung durchgeführt wird. Nach der Abschaltung des Sensors wird gegebenenfalls ein Ersatzsignal erzeugt, das das dann fehlende Ausgangssignal des Sensors ersetzt.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren zur Verringerung
der Verschmutzung eines Sensors, insbesondere eines Heißfilm-Luftmassenmessers in
einem Kraftfahrzeug, nach der Merkmalskombination des Hauptanspruchs.
Die Funktions- und Lebensdauereigenschaften von Sensoren können durch
bestimmte Betriebszustände und Umwelteinflüsse negativ beeinflusst werden. Beispielsweise
kann das Ausgangssignal eines Heißfilm-Luftmassenmessers bei unzulässig hoher Verschmutzung
durch den Eintrag schädlicher Medien wie beispielsweise Öl, Wasser, Partikel oder
Salzkristalle im Fahrbetrieb eines Fahrzeugs kurzfristig oder dauerhaft verfälscht
werden. Die Ablagerung von schädlichen Medien wird bei einigen Sensortypen durch
den Betrieb der Sensoren noch begünstigt.
Bei einigen Betriebszuständen, beispielsweise im Motornachlauf also
nach beendetem Fahrbetrieb eines Fahrzeugs während einer bestimmten Zeitspanne,
in der einige Systeme noch mit Spannung versorgt werden, werden heute schon bestimmte
Sensoren abgeschaltet. Dies geschieht ohne zusätzliche Schalter, beispielsweise
durch Abschalten der Spannung über die sogenannte Klemme Kl.15 des Fahrzeugs durch
den Fahrer. Auch Heißfilm-Luftmassenmesser werden so durch Abschalten der Spannung
über Klemme Kl.15 durch den Fahrer abgeschaltet.
Die Problematik einer möglichen Fehlmessung bei Verschmutzung eines
Heißfilm-Luftmassenmessers ist bekannt und führt dazu, dass Gegenmaßnahmen getroffen
werden.
So wird beispielsweise in der DE
101 63 751 A1 vorgeschlagen, das Ausgangssignal eines Heißfilm-Luftmassenmessers
bei einer auftretenden Verschmutzung zu verändern oder auf ein anderes Signal zurückzugreifen,
um Fehlmessungen zu verhindern. Es wird dabei ein kurzzeitiger Medieneintrag auf
einen Sensor im Fahrbetrieb erkannt, beispielsweise anhand einer Softwarefunktion,
die bestimmte Sensorsignale oder Ersatzsignale auswertet. Eine solche Plausibilitätskontrolle
oder auch die Substitution des Luftmassensensorsignals bei einer Signalstörung gewährleistet,
dass die Brennkraftmaschine auch bei verschmutztem Sensor zuverlässig weiterbetrieben
werden kann. Die Softwarefunktion, mit deren Hilfe der Medieneintrag erkannt wird,
umfasst beispielsweise eine Differenzbildung zweier Signalgradienten. In der
DE 101 63 751 A1 wird also nach
erkanntem Medieneintrag auf ein Ersatzsignal zurückgegriffen, das Abschalten des
Sensors bei möglicherweise auftretender Verschmutzung wird aber nicht erwähnt.
Aus der DE 32 31 142 A1
ist bekannt, bei einer Wasseranzeigevorrichtung für Kraftstoffwasserabscheider einen
Sensor einzusetzen, der den Wasserstand misst. Dieser Sensor wird abgeschaltet,
sobald das Wasser die Sensorspitze erreicht. Dadurch wird eine Korrosion der Sensorspitze
verhindert, so dass die Lebensdauer des Sensors verlängert und seine Funktionsfähigkeit
verbessert wird.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs
sowie das zugehörige erfindungsgemäße Verfahren haben den Vorteil, dass eine Schutzfunktion
für einen Sensor erhalten wird, die zuverlässig gewährleistet, dass der Sensor bei
für ihn ungünstigen Verhältnissen nicht verschmutzt oder zerstört wird. Erzielt
wird dieser Vorteil, indem der Sensor bei erkannten ungünstigen Betriebsverhältnissen
abgeschaltet wird.
Weitere Vorteile der Erfindung werden durch die in den Unteransprüchen
angegebenen Maßnahmen erzielt.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass ein intelligentes und kurzzeitiges
Abschalten eines Sensors, insbesondere eines Heißfilm-Luftmassenmessers, bei Gefahr
einer Kontamination im Fahrbetrieb möglich ist. Dadurch wird die Ablagerung von
schädlichen Medien, beispielsweise die Verschmutzung des Sensors, verhindert oder
zumindest reduziert. Die Erkennung eines kurzzeitigen Medieneintrags auf den Sensor
im Fahrbetrieb kann in vorteilhafter Weise anhand einer Softwarefunktion erfolgen,
die bestimmte Sensorsignale oder Ersatzsignale auswertet. Zur Erkennung eines kurzzeitigen
Medieneintrags wird beispielsweise eine Differenzbildung zweier Signalgradienten
ausgewertet und bei bestimmten vorgebbaren Abweichungen wird auf einen möglichen
Medieneintrag erkannt und der Sensor abgeschaltet, wobei diese Abschaltung in vorteilhafter
Weise nur für eine bestimmte Zeit erfolgt und insbesondere nach erkanntem Ende einer
Phase mit Medieneintragsgefahr wieder beendet wird, der Sensor also wieder eingeschaltet
wird.
Besonders vorteilhaft ist, dass mit der erfindungsgemäßen Lösung eine
Schutzfunktion darstellbar ist, die in der Lage ist, mittels Soft- und/oder Hardware
einen Sensor nach Erkennung von Medieneintrag gezielt und für eine optimale Zeitdauer
abzuschalten, insbesondere um die Lebensdauer des Sensors zu erhöhen und Fehlmessungen
zu verhindern. Durch den Einsatz eines zusätzlichen High-Side- oder eines Low-Side-Schalters
wird eine vorteilhafte Hardwarefunktion bereitgestellt, die bei
Verwendung einer geeigneten Softwarefunktion ein gezieltes und zeitlich begrenztes
Abschalten des Sensors ermöglicht.
Bei einem Heißfilm-Luftmassenmesser ergibt die vorteilhafte Abschaltung
bei Gefahr einer Kontamination eine messbare Verbesserung der Lebensdauer und der
Funktionsfähigkeit, da Heißfilm-Luftmassenmesser im ausgeschalteten Zustand weniger
Ablagerungen aufnehmen, als im Betrieb. Insbesondere durch die Verwendung eines
Low-Side-Schalters kann die Hardware-Abschaltfunktion sehr kostengünstig realisiert
werden. Da ein modernes Motorsteuergerät häufig ohnehin über eine Vielzahl von integrierten
Low-Side-Schaltern verfügt, die innerhalb eines Bausteins liegen können, können
speziell solche, die zu Reservezwecken vorhanden sind, aktiviert werden, und stehen
somit kostenfrei zur Verfügung. Alternativ ist auch die Verwendung eines zusätzlichen
High-Side-Schalters möglich. Eine geeignete Softwarefunktion steuert den für die
Abschaltung des Sensors vorgesehenen Schalter so an, dass er nur dann aktiv abgeschaltet
wird, wenn schädlicher Medieneintrag während des Betriebs durch den Sensor selbst
oder andere Hilfsgrößen erkannt wird und bei Bedarf zusätzlich im Nachlauf des Steuergerätes.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, die ein besonders
schnelles Abschalten des Sensorelements ermöglicht wird erhalten, indem die Realisierung
der Abschaltfunktion im Sensor selbst erfolgt. Die Abschaltregelstrecke liegt dabei
im Sensor, wodurch ein Einfluss des Steuergerätes und seiner Software auf das Abschalten
ausgeschlossen werden kann. Es wird dabei in vorteilhafter Weise ein Schaltelement
im Sensor oder im Sensorelement integriert, über das der Sensor abgeschaltet werden
kann. Diese Ausgestaltung der Erfindung hat weiterhin den Vorteil, dass ein schnelles
gepulstes Mehrfachabschalten möglich ist um die optimale Abschaltdauer zu ermitteln
und um dem Steuergerät sofort nach Medieneintragsende wieder einen gültigen Messwert
zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus wird durch die Verwendung von sensorinternen Signalen
eine genauere Erkennung von Medieneintrag möglich als durch die alleinige Auswertung
des Sensorausgangssignals. Dies liegt daran, dass sensorintern eine größere Anzahl
von Signalen oder Merkmalen verfügbar ist, die aber aufgrund der Kosten optimierten
Signalübertragungsbreite von Sensor zu Steuergerät nicht alle übertragen werden.
Insbesondere durch die Verwendung von sensorinterner Hard- und Software und der
Auswertung von sensorinternen Steuersignalen, beispielsweise Spannungen oder Ströme
von Regelkreisen, die nur sensorintern verfügbar sind, kann die Hardwareabschaltfunktion
sehr kostengünstig realisiert werden.
In vorteilhafter Weise wird die Darstellung einer intelligenten sensorinternen
Schutzfunktion bestehend aus geeigneter Soft- und/oder Hardware in mehrere Teilfunktionen
unterteilt. Dabei ist die Teilfunktion 1 in der Lage, beispielsweise durch
Differenzbildung zweier Signalgradienten und Verwendung zusätzlicher sensorinterner
Signale einen Medieneintrag zu erkennen und daraufhin das in einem Sensor enthaltene
Sensorelement abzuschalten. Die Teilfunktion 2 stellt ein Ersatzsignal
bzw. einen Ersatzwert bereit, welches bzw. welcher bei erkanntem Medieneintrag anstelle
des ungültigen Messwerts vom Sensor ausgegeben werden kann und Teilfunktion
3 erweitert das Sensorausgangssignal um die zusätzliche Information, dass
ein Medieneintrag erkannt ist, wobei diese Medieneintragsinformation in vorteilhafter
Weise für die Dauer des Medieneintrags bestehen bleibt.
Die Medieneintragsinformation kann bei einem Frequenzsignal, also
bei einem Signal, dessen Frequenz die eigentliche Messgröße darstellt, durch die
Modulation oder das Einstellen eines definierten Pulsweitenverhältnisses geschehen,
so dass der Messwert oder ein Ersatzwert zusammen mit der Medieneintragsinformation
ausgegeben und übertragen werden kann. Bei einem Analogsignal kann anstelle des
Ersatzwertes ein Wert außerhalb des Nutzsignalbereichs übertragen werden und so
dem Steuergerät ein Hinweis gegeben werden, dass ein Medieneintrag vorliegt.
Durch die vorstehend genannte vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
wird sichergestellt, dass Sensorelemente bei eintretendem und zeitlich begrenztem
Medieneintrag gezielt abgeschaltet werden können. Es wird weiterhin sichergestellt,
dass Sensoren bei erkanntem Medieneintrag diese Information an den Empfänger weitergeben
können und es wird sichergestellt, dass ein Sensor bei Medieneintrag nicht einen
Messwert erfasst und überträgt, der sehr stark vom realen Wert abweicht. Durch die
Bereitstellung eines Ersatzwerts für das Messsignal kann die Fehlertoleranz für
diesen Fall verringert werden.
Zeichnung
1 zeigt ein Ausführungsbeispiel nach
dem Stand der Technik. 2 und 3
zeigen zwei erfindungsgemäße Alternativlösungen für Ausführungsbeispiele für das
Abschalten eines Sensors im Fahrbetrieb, wobei die Abschaltmittel in einem Steuergerät
eingebaut sind. In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, bei dem ein sensorinternes Abschalten des Sensorelements
über ein sensorinternes Schaltmittel möglich ist. In den
5 und 6 sind
Signalverläufe für den Normalbetrieb und den Betrieb bei Medieneintrag dargestellt,
wobei 5 für die Ausführungsbeispiele nach
2 oder 3 und
6 für das Ausführungsbeispiel nach 4
gilt. Die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele werden in der folgenden
Beschreibung näher erläutert.
Beschreibung
1 zeigt ein Beispiel für die Verbindung
zwischen einem Sensor 10 und einem Motorsteuergerät 11 gemäß dem
derzeitigen Stand der Technik. Der Sensor 10 ist beispielsweise ein Heißfilm-Luftmassenmesser,
der ein Mess-Signal M1 über eine Leitung L1 an das Motorsteuergerät 11
abgibt. Je nach Ausgestaltung des Sensors 10 ist dieses Mess-Signal M1
mehr oder weniger aufbereitet und kann als analoge Spannung oder bereits als digitales
Signal vorliegen. Zwischen dem Sensor 10 und dem Motorsteuergerät
11 liegt eine spannungsführende Verbindung L2, mit einer Spannung U1, die
als Versorgungsspannung dient. Eine weitere Verbindung zwischen dem Sensor
10 und dem Motorsteuergerät 11 ist die Masseverbindung GND.
In 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung für einen Sensor 12, beispielsweise einen Heissfilmluftmassenmesser,
dessen Ausgangssignal von einem Motorsteuergerät 13 ausgewertet wird, dargestellt,
bei dem gegenüber der Anordnung nach 1 ein zusätzlicher
Schalter HS1 vorhanden ist. Dieser Schalter HS1 ist ein sogenannter High-Side-Schalter,
der auf die spannungsführende Leitung L2 eingreift und diese gegebenenfalls unterbricht.
Der Schalter HS1 ist dabei Bestandteil des Motorsteuergerätes 13. Bei der
Ausführungsvariante nach 2 dient der High-Side-Schalter
HS1 dem Abschalten des Sensors 12 im Fahrbetrieb, wobei die Versorgungsspannung
U1 (12 Volt oder 5 Volt) des Sensors 12 abgeschaltet wird. Eine im Motorsteuergerät
13 enthaltene Softwarefunktion 14 erkennt dabei den Medieneintrag
durch eine Intelligente Auswertung des erfassten Sensormess-Signales M1 und schaltet
den Sensor 12 über das Steuersignal S1 für den High-Side-Schalter HS1 für
eine definierte Zeit ab. Diese Zeit kann entweder eine ausgewählte, vorgebbare Zeitdauer
sein, es ist aber auch möglich, den Sensor so lange ausgeschaltet zu lassen, bis
die Softwarefunktion im Motorsteuergerät erkennt, dass kein Medieneintrag mehr zu
befürchten ist.
Der Sensor 12 kann beispielsweise die in 2
dargestellten Komponenten Sensorelement 15 und eine Signalauswerteschaltung
16 mit sensorinternen Hard- und Softwarefunktionen umfassen. Das Sensorelement
15 liefert dabei das Messsignal M2 an die Sensorauswerteschaltung
16. Die Spannungsversorgung ist mit U2 bezeichnet, die Masseverbindung
mit GND2. Diese Ausgestaltung des Sensors ist aber nur beispielhaft und nicht zwingend
erforderlich.
Die genaue Funktionsweise der Softwarefunktion soll hier nicht näher
beschrieben werden. Wesentlich für die Erfindung ist, dass die Softwarefunktion
in einem Prozessor des Steuergerätes 13 läuft, die Erkennung des Medieneintrags
ermöglicht und Ansteuersignale zur Betätigung des Schalters erzeugen kann, wobei
diese Ansteuersignale jeweils ein Öffnen oder Schließen des Schalters HS1 zu mittels
der Softwarefunktion ermittelten Zeiten bewirken.
Verschiedene Möglichkeiten, mit denen ein Medieneintrag durch intelligente
Auswertung des erfassten Sensormess-Signales festgestellt wird, werden in der Druckschrift
DE 101 63 75 A1 beschrieben. Diese
Möglichkeiten können in die Softwarefunktion des Motorsteuergerätes 13
eingebunden werden.
3 zeigt eine weitere Ausführungsvariante
für das Abschalten des Sensors im Fahrbetrieb über einen kostengünstigen Low-Side-Schalter
LS1, der Bestandteil des Motorsteuergerätes 13 ist und die Masse- bzw.
Ground-GND-Anbindung des Sensors 12 abschaltet. Damit wird der Sensor
12, beispielsweise ein Heißfilm-Luftmassenmesser, nicht mehr weiter beheizt
und der Medieneintrag kann den Sensor nicht mehr verunreinigen. Eine Softwarefunktion
14 im Motorsteuergerät 13, die prinzipiell so wie die Softwarefunktion
nach 2 funktioniert, erkennt auch bei diesem Ausführungsbeispiel
den Medieneintrag durch eine intelligente Auswertung des erfassten Sensormesssignales
M1 und schaltet den Sensor 12 durch Betätigung des Low-Side-Schalters LS1,
beispielsweise mittels eines Ansteuersignals S2 für eine bestimmte Zeit ab. Für
die Zeit gelten dabei die selben Zusammenhänge, wie im Zusammenhang mit
2 beschrieben wurde.
Durch die Verwendung eines Low-Side-Schalters kann die Hardware-Abschaltfunktion
sehr kostengünstig realisiert werden, da sie bei vielen Steuergeräten keinen zusätzlichen
Aufwand, da solche Low-Side-Schalter bei modernen Steuergerät redundant, d.h. beispielsweise
für Reservezwecke ohnehin vorhanden sind.
Eine mögliche Alternative wäre die Abschaltung des Sensors ausgehend
von einer sehr vereinfachten Softwarefunktion, die im Fahrzeugbetrieb den Sensor
zu einem bestimmten Zeitpunkt über einen zusätzlichen Schalter abschaltet. Ein solches
Abschalten kann beispielsweise ein Abschalten im Steuergerätenachlauf sein, wobei
der Schalter an geeigneter Stelle im Steuergerät oder außerhalb angeordnet sein
kann.
In einer weiteren Alternative mit geänderter Beschaltung
wird ein Schalter eingesetzt, der dazu dient, die Spannungsversorgung U1 mit Masse
GND kurzzuschließen und vorher die oben angesprochene Schaltfunktion realisiert.
Dadurch wird sensorseitig die Sensorversorgung kurzgeschlossen und gegebenenfalls
die elektromagnetische Verträglichkeit EMV verbessert.
Mit den in den 2 und 3
dargestellten Ausführungsbeispielen können Verfahren zur gezielten Abschaltung eines
Sensors bei drohender Verschmutzung durchgeführt werden, wobei keine sensorinterne
Medieneintragerkennung durchgeführt wird und Schaltvorgänge für die steuergeräteinternen
Schalter vom Steuergerät geliefert werden. Für die Durchführung des Verfahrens ist
der Einsatz von High-Side- oder Low-Side-Schaltern an der Sensorversorgungsleitung
U1 oder an der Masseleitung GND im Steuergerät 13 erforderlich. Weiterhin
ist der Einsatz einer intelligenten Softwarefunktion im Motorsteuergerät nötig,
wobei diese intelligente Softwarefunktion die eingesetzten Schalter nur für bestimmte
Zeiträume so ansteuert, dass der Schalter die Versorgung des Sensors unterbricht.
Die Wahl der Zeiträume bzw. der Beginn des Abschaltens hängt davon ab, ob eine Medienkontamination
möglich ist. Falls eine solche Medienkontamination bzw. ein Medieneintrag möglich
ist bzw. zu befürchten ist, wird der Sensor abgeschaltet.
Erfindungsgemäß wird auch eine Vorrichtung zur Verringerung der Verschmutzung
eines Sensors umfasst, bei der der Sensor mit einer Steuereinrichtung, beispielsweise
einem Steuergerät, in Verbindung steht, wobei diese Verbindung eine Spannungsversorgung,
eine Masseverbindung und eine Signalverbindung umfasst. Im Sensor sind ein Sensorelement,
eine Sensorauswerteschaltung und Schaltmittel vorhanden, die die Spannungsversorgung
unterbrechen, wobei die Sensorauswerteschaltung das Ansteuersignal für die Schaltmittel
zur Unterbrechung der Spannungsversorgung liefert. Damit wird ein sensorinternes
Abschalten des Sensorelements bei drohender Kontamination möglich.
In 4 ist ein solches erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel dargestellt, das ein sensorinternes Abschalten des Sensors
12 oder des Sensorelements 15 über einen High-Side-Schalter HS2
ermöglicht. Alternativ könnte auch ein Low-Side-Schalter zum Einsatz kommen, der
eine Unterbrechung der Masseverbindung von GND2 bewirken kann. Bei dieser in den
Sensor 12 bzw. in die Sensorauswerteschaltung 17 verlagerten Abschaltfunktion
können auch andere Schalter eingesetzt werden, die jeweils im Sensor 12,
in der Sensorauswerteschaltung 17 bzw. im Sensorelement 15 selbst
angebracht sind und den Sensor oder das Sensorelement bei Bedarf, beispielsweise
durch Zuführung eines Abschaltsignales S3 abschalten. Der Schalter kann je nach
Beschaffenheit des Sensorelements in verschiedenen Ausführungsformen ausgebildet
werden.
Der Aufbau des Sensors und die Verbindungen zwischen dem Sensorelement
15 und der Sensorauswerteschaltung sind entsprechend 2
ausgestaltet. Die die Spannung U2 führende Verbindung L3 zwischen dem Sensorelement
15 und der Sensorauswerteschaltung 17 kann jedoch im Gegensatz
zum Ausführungsbeispiel nach 2 jedoch mittels des High-Side-Schalters
HS2 unterbrochen werden.
Die Sensorauswerteschaltung 17, die die sensorinterne Hard-
und/oder Softwarefunktionen umfasst, erfasst den Medieneintrag durch Auswertung
des Sensorelement-Messsignals M2 sowie gegebenenfalls der Zusatzsignale, die in
der Sensorauswerteschaltung zur Verfügung stehen. Bei erkanntem Medieneintrag erfolgt
die Abschaltung. Das Steuergerät 13 benötigt gegebenenfalls nur noch eine
vereinfachte Softwarefunktion 14a.
Die Darstellung einer intelligenten sensorinternen Schutzfunktion,
die aus einer geeigneten Hard- und/oder Softwarefunktion bestehen kann, lässt sich
in einzelne Teilfunktionen unterteilen, wobei beispielsweise drei Teilfunktionen
zweckmäßig sind.
Teilfunktion 1 ist in der Lage, das in einem Sensor
12 enthaltene Sensorelement 15, das das Messsignal erfasst und
direkt mit dem Medium in Kontakt kommt, nach Erkennung eines Medieneintrags gezielt
und für eine optimale Zeitdauer abzuschalten. Das Messsignal und weitere sensorinterne
Signale werden dazu sensorintern, beispielsweise in einer Sensorauswerteschaltung
17 mittels Filterfunktionen und Plausibilisierungen mit Schwellwerten ausgewertet.
Bei erkanntem Medieneintrag wird ein Abschaltsignal S3 generiert, das das Sensorelement
15 durch Betätigung eines Schalters, beispielsweise des High-Side-Schalters
HS2 abschaltet bzw. die Spannungsversorgung für das Sensorelement unterbricht. Bei
einem Heissfilmluftmassenmesser ist es damit möglich, das eigentliche Sensorelement
auszuschalten, sofern ein Medieneintrag, beispielsweise Wasser im Sensor erkannt
wird. Damit kann für den Heissfilmluftmassenmesser dessen Verschmutzung vermieden
bzw. sehr stark verringert werden. Dies gilt insbesondere für solche Heissfilmluftmassenmesser,
die im ausgeschalteten Zustand weniger Ablagerungen aufnehmen als in eingeschaltetem
Zustand, in dem der Heissfilm auf hoher Betriebstemperatur ist.
Die Teilfunktion 2 stellt einen Ersatzwert bereit, welcher
bei erkanntem Medieneintrag anstelle des dann ungültigen Messwerts vom Sensor
12 ausgegeben wird. Beim Medieneintrag kann der Messwert durch den Medieneintrag
stark verfälscht werden und so zu Fehlmessungen führen. Durch Bereitstellung
eines Ersatzwertes kann der Meßfehler des Sensors bei Medieneintrag verringert werden.
Der Ersatzwert kann beispielsweise der letzte gültige Wert ohne Medieneintrag sein.
Die Teilfunktion 3 erweitert das Sensorausgangssignal dahingehend,
dass es neben dem vom Sensorelement erfassten Messsignal die zusätzliche Information
„Medieneintrag erkannt" ausgibt. Diese auch als „Medieneintragsinformation"
bezeichnete Information wird für die Dauer des Medieneintrags ausgegeben. Dies kann
bei einem Frequenzsignal, also bei einem Signal, bei dem die Messgröße als Frequenz
eines Rechtecksignals ausgegeben wird, wie es bei Heissfilmluftmassenmessern üblich
ist, beispielsweise durch die Modulation bzw. das Einstellen eines definierten Pulsweitenverhältnisses
des Rechtecksignals geschehen, so dass Messwert oder Ersatzwert zusammen mit der
Medieneintragsinformation ausgegeben und übertragen werden können.
Bei einem Analogsignal kann anstelle des Ersatzwertes ein Wert außerhalb
des Nutzsignalbereichs übertragen werden. Dies hat den Vorteil, dass dann ein Motorsteuergerät
durch sehr einfache Auswertung des Sensorsignals auf einen anderen im Motorsteuergerät
berechneten Ersatzwert umschalten kann, sofern der Ersatzwert des Sensors nicht
verwendbar oder nicht verfügbar ist. Durch alle drei Teilfunktionen wird der Softwareumfang
im Motorsteuergerät stark reduziert, da die dafür sonst erforderlichen Funktionen
vom Steuergerät in den Sensor verlagert werden. Die Teilfunktionen können beispielsweise
über eine Programmierung des Sensors parametrisiert und abgeschaltet werden.
In 5 sind zur Verdeutlichung der Vorgehensweise
bei der Abschaltung die zeitlichen Signalverläufe von U1, M1 und U2 im Normalbetrieb
und bei Medieneintrag für die Ausführungsbeispiele nach 2
oder 3 unter Verwendung eines Frequenzausgangs
dargestellt. Der Medieneintrag soll zum Zeitpunkt T0 auftreten und zum Zeitpunkt
T3 beendet sein. Über das Spannungssignal U1 schaltet das Motorsteuergerät
13 den Sensor 12 bei Medieneintrag ab. Es verstreicht dabei die
Reaktionszeit T1 zwischen Medieneintrag und Erkennung des Eintrags durch die Motorsteuergerätesoftware.
Das Sensorausgangssignal M1 ist nicht verfügbar. Die Frequenz F1, die ein Maß für
die Messgröße ist, steht während des Medieneintrags nicht zur Verfügung, da der
Sensor abgeschaltet ist und kein Messsignal M1 liefern kann. Ab dem Zeitpunkt T4
gibt der Sensor wieder ein Signal ab, dessen Freguenz F1 zum Zeitpunkt T5 wieder
zur Verfügung steht und vom Steuergerät zur Ermittlung von Motorsteuergrößen verwendet
werden kann.
In 6 sind die Signalverläufe von U1,
M1 und U2 im Normalbetrieb und beim Medieneintrag bei Einsatz der sensorinternen
Teilfunktionen nach 4, also bei der Möglichkeit, den
Sensor 12 über einen sensorinternen Schalter abzuschalten, dargestellt.
Der Medieneintrag soll wieder bei der Zeit T0 beginnen und zum Zeitpunkt
T3 enden. Der Sensor 12 bleibt bei Medieneintrag über die Spannung U1 eingeschaltet,
deaktiviert aber intern über den High-Side-Schalter HS2 das Sensorelement
15, da die Zuführung der Versorgungsspannung U2 zum Sensorelement
15 unterbrochen wird. Die Ansteuerung des High-Side-Schalters HS2 erfolgt
mit Hilfe eines Ansteuersignals S3, das in der Sensorauswerteschaltung
17 erzeugt wird.
Die Reaktionszeit T2 bis zum Erkennen des Medieneintrags ist in diesem
Fall deutlich kürzer als die Reaktionszeit T1 nach 5,
die mit den Lösungen nach den 2 oder 3
erhalten wird. Da die Sensorauswerteschaltung 17 weiterhin eingeschaltet
bleibt und mit der Spannung U1 versorgt bleibt, kann die Sensorauswerteschaltung
bei erkanntem Medieneintrag und Abschaltung des Sensorelements 15 einen
Ersatzwert für das Messsignal bilden. Der Ersatzwert hat dann beispielsweise die
Frequenz F2, die geringfügig von der Frequenz F1 (ohne Medieneintrag) abweicht und
vom Motorsteuergerät ausgewertet werden kann. Die Fehlertoleranz wird geringer sein
als die Übertragung des durch Medieneintrag verfälschten Werts. Durch das im Vergleich
zur Frequenz F1 geänderte Pulsweitenverhältnis von M1 wird die Medieneintragsinformation
übertragen. Der Begriff Freguenz steht allgemein für Tastverhältnis oder Pulsweitenverhältnis,
sodass F1 einem ersten Tastverhältnis TV1 oder einem ersten Pulsweitenverhältnis
und F2 entsprechend einem zweiten Tastverhältnis TV2 oder einem zweiten Pulsweitenverhältnis
entspricht und wesentlich ist, dass sich F1 und F2 in vorgebbarer Weise voneinander
unterscheiden.
Bei länger andauerndem Medieneintrag kann das Sensorelement
15 mehrfach ein- und ausgeschaltet werden. Dies ermöglicht dem Sensor
12 ein periodisches Erfassen des Medieneintrags bis der Medieneintrag nicht
mehr vorhanden ist. Somit ist das Sensorelement nur für die tatsächliche Dauer des
Medieneintrags abgeschaltet.
Bei einem Einsatz der Erfindung im Automotive-Bereich, insbesondere
bei einem Luftmassenmesser, dessen Ausgangssignale von einem Steuergerät ausgewertet
werden, lässt sich eine mögliche Alternative angeben. Eine mögliche Alternative
zum Motorsteuergerät ist beispielsweise die Verwendung beliebiger Kommunikationspartner
für den Sensor bzw. für die Auswertung der vom Sensor gelieferten Signale.
Grundsätzlich ist die Erfindung nicht auf die Kombination Sensor,
Motorsteuergerät, Kraftfahrzeug eingeschränkt, sondern ist beliebig für Sensoren
mit zugeordneter Steuereinrichtung oder zugeordnetem Prozessor mit Softwarefunktion
zur Erkennung eines drohenden Medieneintrags und ansteuerbaren Schaltern einsetzbar.
Generell kann die Erfindung für alle Einsatzbereiche alternativ zum Einsatz im Automotive-Bereich
vorgesehen sein, bei denen elektronische, elektrisch betriebene biochemische, biotechnologische
oder sonstige Sensoren oder Sensorelemente zum Einsatz kommen und in irgendeiner
Form mit einem Kommunikationspartner kommunizieren und auch Medieneintrag mitteilen,
wobei die Sensoren oder Sensorelemente vor Kontamination durch gezielte Deaktivierung
von Sensorelementen oder Teilen davon aktiv geschützt werden.
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| Anspruch[de] |
- Vorrichtung zur Verringerung der Verschmutzung eines Sensors, der mit
einer Steuereinrichtung in Verbindung steht, wobei diese Verbindung eine Spannungsversorgung,
eine Masseverbindung und eine Signalverbindung umfasst, dadurch gekennzeichnet,
dass Schaltmittel vorhanden sind, die entweder die Spannungsversorgung oder die
Masseverbindung unterbrechen und die Steuereinrichtung eine Softwarefunktion umfasst,
die das Ansteuersignal für die Schaltmittel liefert.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel
zur Unterbrechung der Spannungsversorgung oder der Masseverbindung in der Steuereinrichtung
angeordnet sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel
zur Unterbrechung der Spannungsversorgung oder der Masseverbindung im Sensor angeordnet
sind, insbesondere in einer Auswerteeinrichtung des Sensors.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter ein High-Side-Schalter ist, der die Spannungsversorgung unterbricht,
oder ein Low-Side-Schalter, der die Masseverbindung unterbricht.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinrichtung ein Motorsteuergerät ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Sensor ein Sensor in einem Kraftfahrzeug ist, insbesondere ein Heißfilm-Luftmassenmesser
und das Sensorsignal ein eine Luftmasse repräsentierendes Signal ist.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Sensor wenigstens ein Sensorelement und eine mit dem Sensorelement in Verbindung
stehende Auswerteeinrichtung, insbesondere eine Auswerteschaltung umfasst, wobei
die Verbindung wenigstens eine Spannungsversorgung, eine Masseverbindung und eine
Signalverbindung umfasst.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuergerät oder die Sensorauswerteschaltung Mittel zur Erkennung eines
Medieneintrags und Mittel zur Erzeugung eines Ansteuersignal für die Schaltmittel
zur Unterbrechung der Spannungsversorgung umfasst, insbesondere einen Prozessor
mit Speichermitteln und einer zugehörigen Softwarefunktion.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass elektronische, elektrisch betriebene biochemische, biotechnologische oder sonstige
Sensoren oder Sensorelemente zum Einsatz kommen, die mit einem Kommunikationspartner
kommunizieren und auch einen Medieneintrag mitteilen und die Sensoren oder Sensorelemente
vor Kontamination durch gezielte Deaktivierung von Sensorelementen oder Teilen davon
aktiv geschützt werden.
- Verfahren zur Verringerung der Verschmutzung eines Sensors, der mit
einer Steuereinrichtung in Verbindung steht, mit einer Vorrichtung nach einem der
Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Softwarefunktion das
vom Sensor gelieferte Mess-Signal auswertet und ausgehend von vorgebbaren Parametern
des Mess-Signals oder ausgehend von Größen, die aus dem Mess-Signal abgeleitet werden,
Steuersignale S1, S2, S3 für die Schaltmittel bildet.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Softwarefunktion eine Verschmutzung des Sensors oder einen Medieneintrag
im Bereich des Sensors erkennt und abhängig von dieser Erkennung die Steuersignale
bildet.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schalter, der die Versorgung des Sensors unterbrochen hat, nach einer vorgebbaren
Zeit wieder zurückgesetzt wird und die Verbindung zwischen Steuereinrichtung und
Sensor wiederhergestellt wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Hardwareabschaltfunktion mit einer Softwarefunktion kombiniert wird, wobei
die Kombination derart erfolgt, dass die Softwarefunktion die die Hardware bildenden
Schalter so aktiv abschaltet, dass bei schädlichem Medieneintrag während des Betriebs
dieser durch den Sensor selbst oder die Steuereinrichtung erkannt
wird und der Sensor abgeschaltet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Sensor im Nachlauf des Steuergeräts abgeschaltet wird, wobei zur Abschaltung
entweder der High-Side-Schalter oder der Low-Side-Schalter geöffnet wird.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Messwert als Frequenz (F1) mit einem Tastverhältnis TV1 ausgegeben wird
und bei Medieneintrag ein Ersatzwert (F2) ausgegeben wird, mit einem Tastverhältnis
TV2, das sich vom Tastverhältnis TV1 der Frequenz des Messwert in vorgebbarer Weise
unterscheidet.
- Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Messwert als Frequenz (F1) mit einem ersten Pulsweitenverhältnis ausgegeben
wird und bei Medieneintrag ein Ersatzwert ausgegeben wird, mit einem zweite Pulsweitenverhältnis,
das sich vom ersten Pulsweitenverhältnis des Messwerts in vorgebbarer Weise unterscheidet.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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