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Dokumentenidentifikation DE102005010353A1 13.10.2005
Titel Vorrichtung zum Binden mehrerer Bogen mit einem Befestigungselement
Anmelder Opus SP. Z O.O, Gliwice, PL
Erfinder Macha, Aleksander, Gliwice, PL;
Nawrat, Krystian, Gliwice, PL
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 07.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005010353
Offenlegungstag 13.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.10.2005
IPC-Hauptklasse B42B 5/06
IPC-Nebenklasse B42C 1/00   B42D 1/00   B65B 27/08   B42F 1/02   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Binden von mehreren Bogen mit einem kanalartigen Befestigungselement (2), wobei die Vorrichtung ein feststehendes Gestell (1) aufweist, auf dem das Befestigungselement (2) angeordnet ist. Auf der einen Seite neben dem Befestigungselement (2) ist ein Verformungselement (3) und auf der anderen Seite neben dem Befestigungselement (2) ist ein Verformungselement (4) oder eine Stütze (7) vorgesehen. Über den Oberkanten des Befestigungselements (2) sind Führungen (5 und 6) angeordnet, die Gleitebenen (8 und 9) aufweisen, die derartig ausgebildet sind, dass der Abstand zwischen den Gleitebenen (8 und 9) mit der Entfernung vom Befestigungselement (2) zunimmt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Binden von mehreren Bogen mit einem kanalartigen Befestigungselement.

Die Wirkungsweise bekannter Vorrichtungen zum Binden von mehreren Bogen besteht darin, dass die Seitenwände des kanalartigen Befestigungselements gebogen werden. Das Einsetzen der zu bindenden Bogen in das kanalartige Befestigungselement ist mit Schwierigkeiten verbunden. Diese Schwierigkeiten bestehen darin, dass ein zu bindendes Bogenbündel eine an die Breite des Befestigungselements annähernd angepasste Dicke aufweisen soll. Beim Einsetzen des Bogenbündels in das Befestigungselement zeigen die außenliegenden Bogen eine Neigung zum Abstützen auf den Seitenkanten des Befestigungselements.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Binden von mehreren Bogen mit einem Befestigungselement zu schaffen, die einfach handhabbar ist und die das problemlose Einsetzen eines Bogenbündels in das Befestigungselement ermöglicht.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit einem feststehenden Gestell, auf dem das Befestigungselement angeordnet ist, erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass auf der einen Seite neben dem Befestigungselement ein Verformungselement, und auf der gegenüberliegenden anderen Seite neben dem Befestigungselement ein Verformungselement oder eine Stütze vorgesehen ist, wobei über den Oberkanten des Befestigungselements Führungen angeordnet sind, die Gleitebenen aufweisen, die derartig ausgebildet sind, dass der Abstand zwischen den Gleitebenen mit der Entfernung vom Befestigungselement zunimmt.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen

1 die erfindungsgemäße Vorrichtung mit zwei Verformungselementen, und

2 die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Verformungselement und einer Stütze.

Die in den Zeichnungsfiguren dargestellte Vorrichtung weist ein feststehendes Gestell 1 auf, auf dem ein kanalartiges Befestigungselement 2 angeordnet wird. Auf der einen Seite neben dem Befestigungselement 2 ist ein Verformungselement 3 verschiebbar angeordnet. Auf der anderen Seite neben dem Befestigungselement 2 ist ein Verformungselement 4 verschiebbar oder fest angeordnet. Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung ist anstelle des Verformungselements 4 eine Stütze 7 verschiebbar oder fest angeordnet. Bei einer solchen Ausbildung der zuletzt genannten Art unterliegt nur eine Wand des Befestigungselements 2 einer Verformung.

Über den Oberkanten des Befestigungselements 2 sind Führungen 5 und 6 angeordnet, die Gleitebenen 8 und 9 aufweisen, die derartig ausgebildet sind, dass der Abstand zwischen den Gleitebenen 8 und 9 mit der Entfernung vom Befestigungselement 2 zunimmt.

Die Führungen 5 und 6 können in bezug auf die Verformungselemente 3 und 4 oder in bezug auf das Verformungselement 3 und die Stütze 7 oder nur in bezug auf das Verformungselement 3 beweglich sein. Durch die Beweglichkeit der Führungen 5 und 6 werden die Außenflächen eines Umschlags beim Binden gegen Beschädigungen geschützt. Vor dem Binden des Bogenbündels mit einer an die Breite des Befestigungselements 2 angepassten bzw. angenäherten Dicke werden die Führungen 5 und 6 derartig ausgerichtet, dass die Unterkanten der Gleitebenen 8 und 9 sich oberhalb des Befestigungselements 2 innerhalb seines Querschnitts befinden. Dadurch kann das zum Binden vorgesehene Bogenbündel einwandfrei, schnell und ungehindert innerhalb des Querschnitts des Befestigungselements 2 angeordnet werden.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Binden von mehreren Bogen mit einem kanalartigen Befestigungselement (2), wobei die Vorrichtung ein feststehendes Gestell (1) aufweist, auf dem das Befestigungselement (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite neben dem Befestigungselement (2) ein Verformungselement (3) und auf der gegenüberliegenden anderen Seite neben dem Befestigungselement (2) ein Verformungselement (4) oder eine Stütze (7) vorgesehen ist, wobei über den Oberkanten des Befestigungselements (2) Führungen (5 und 6) angeordnet sind, die Gleitebenen (8 und 9) aufweisen, die derartig ausgebildet sind, dass der Abstand zwischen den Gleitebenen (8 und 9) mit der Entfernung vom Befestigungselement (2) zunimmt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (5 und 6) in bezug auf die Verformungselemente (3 und 4) oder in bezug auf das Verformungselement (3) und die Stütze (7) oder nur in bezug auf das Verformungselement (3) beweglich sind.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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