Aus der DE-A-100 37 845 sind Streichfarben sowie Komponenten zu deren
Herstellung bekannt, mit denen sich eine Qualitätsverbesserung der hergestellten
Papiere sowie eine Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften erreichen lässt.
Diese vorbekannten Streichfarben genügen insbesondere bei schnelllaufenden
Verarbeitungsmaschinen noch nicht allen Ansprüchen.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine weitere Verbesserung der
Verarbeitungseigenschaften von Streichfarben erzielt, so dass sich diese problemlos
bei Geschwindigkeiten sogar oberhalb von 1.800 m/sec verarbeiten lassen. Das verbesserte
rheologische Verhalten erlaubt es bei sehr hohen Geschwindigkeiten zu fahren, ohne
dass die sonst notwendige Verdünnung der Streichfarbe erforderlich ist. Die Verdünnung
der Streichfarbe ist üblicherweise notwendig, um die an dem/den Dosierelementen
auftretenden Kräfte noch beherrschen zu können. Als Nachteil dieser Fahrweise kommt
es zu einer schlechteren Oberflächenabdeckung und damit verschlechterten Glanz/Glättewerten
sowie Bedruckbarkeitseigenschaften des Papiers.
Mit der nachstehend beschriebenen Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen,
die beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Es wurde nun gefunden, dass mit ausgewählten aminogruppenhaltigen
Monomeren gepfropfte Gelatine, die teilvernetzt worden ist, die Rheologie von Streichfarben,
insbesondere im Hochgeschwindigkeitsbereich, günstig beeinflussen.
Bei den erfindungsgemäßen Verbindungen handelt es sich um komplexe
Polymere, welche Lewis Basengruppen, d.h., starke Elektronendonorgruppen aufweisen.
Die vorliegende Erfindung betrifft Pfropfpolymere, die erhältlich
sind durch Pfropfung von Lactamen enthaltend ethylenisch ungesättigte Gruppen auf
Gelatine, die mit mindestens einer polyfunktionellen Epoxidverbindung, die ein di-,
tri- oder tetrafunktioneller Glycidether von zwei-, drei- oder vierwertigen Alkoholen
oder Phenolen ist, teilvernetzt worden ist.
Derartige Pfropfpolymere sind starke Lewis-Basen (Elektronen-Donatoren)
und besitzen eine ausgeprägte Tendenz zum Anhaften an die Pigmentteilchen. Es wurde
gefunden, dass diese Pfropfpolymeren die Pigmentteilchen umhüllen und eine Stabilisierung
der Pigmentdispersion, insbesondere bei feinteiligen Pigmenten, bewirken.
Besonders günstige Ergebnisse werden erhalten, wenn die erfindungsgemäß
gepfropften, teilvernetzten und aminogruppenhaltigen Gelatinen sich von einer besonders
steifen und damit gestreckten Polymerkette als Pfropfgrundlage ableiten.
Gestreckte Polymerketten finden sich z.B. in Kollagenstrukturen, wie
Durch mesomere Strukturen wird eine höhere Kettensteifigkeit erreicht.
Die Bildung von Wasserstoffbrücken zwischen den Polymerketten erhöht ebenfalls die
Steifigkeit der erhaltenen Polymerstrukturen. Polymerketten mit sehr hoher Kettensteifigkeit
zeigen besonders gutes Adsorptionsvermögen an der Oberfläche von Partikeln aus natürlichem
Calciumcarbonat.
Teilvernetzte Kollagene, z.B. Gelatinen mit einem hohen Bloomwert
von 240 bis 270, zeigen deshalb überraschenderweise starken Abbau der Strukturen
in Calciumcarbonatdispersionen. Die Domänen- oder Strukturbildung in Calciumcarbonatdispersionen
lässt sich durch Messung des sogenannten viskoelastischen, plastischen Fließanteils
beurteilen. Bei der Bestimmung des viskoelastischen Fließanteils wird die Fertigkeit
der gebildeten makroskopischen Strukturen mittels eines oszillierenden Rotationsviskosimeters
bestimmt, z.B. wird bei einer Messfrequenz von einem Hertz mit zunehmender Amplitude
gemessen, bis des zu einer Überschreitung der Fertigkeit der gebildeten Strukturen
kommt.
Erfindungsgemäß eingesetzte Pfropfpolymere sind Gelatinen, die mit
Lactamen enthaltend ethylenisch ungesättigte Gruppen, wie N-Vinylcaprolactam oder
N-Vinylpyrrolidon oder mit Gemischen dieser Monomeren gepfropft worden sind und
die teilvernetzt worden sind.
Als Vernetzer werden polyfunktionelle, wasserlösliche oder wasserdispergierbare
Epoxidverbindungen eingesetzt. Dabei handelt es sich um di-, tri- oder tetrafunktionelle
Epoxidverbindungen.
Eingesetzte Vernetzer sind Polyglycidether (= Polyether mit Resten
des 1,2-Propanoxirans) abgeleitet von zwei-, drei- oder vierwertigen Alkoholen oder
Phenolen.
Als Beispiele seien genannt der Di- oder Triglycidether des Glycerins,
Diglycidether des Ethylenglykols, des Bisphenols A des Bisphenols F oder des Hydrochinons.
Weitere Beispiele sind Polyglycidether des Pentaerythrits oder Trimethylolpropans.
Die Vernetzungsdichte ist dabei so zu wählen, dass das entstehende
teilvernetzte Pfropfpolymer seinen Zweck als Schutzkolloid für die Pigmentteilchen
der Streichfarbe noch zu erfüllen vermag. Das Produkt muss also wasserlöslich bleiben
oder zumindest in Wasser dispergierbar sein. In der Regel wird die Vernetzungsdichte
dabei so gewählt, dass maximal 1,5 Gewichtsteile eines multifunktionellen Glycidethers,
wie Pentaerythrittetraglycidether, auf 100 Gew. Teile Pfropfpolymer eingesetzt werden.
Bei den als Propfgrundlage eingesetzten Gelatinen beträgt das Gewichtsverhältnis
von amidgruppenhaltigem ethylenisch ungesättigem Monomeren zu Gelatine bis zu 1
: 1, vorzugsweise 0,1-1 :1.
Neben den A-Typen (Säure-Typen) der Gelatine werden vorzugsweise B-Typen
(Base-Typen) als Pfropfgrundlage eingesetzt. Besonders bevorzugt werden Gelatine-Typen
mit einem Bloom-Wert oberhalb von 200, vorzugsweise von 240 bis 300, insbesondere
240 bis 270, eingesetzt.
Beispiele für ethylenisch ungesättigte amidgruppenhaltige Monomere
zum Propfen der Gelatine sind die N-Vinyllactame N-Vinylpyrrolidon oder N-Vinylcaprolactam.
Die Pfropfreaktion wird im allgemeinen in wässriger Phase und unter
Verwendung an sich bekannter Initiatoren durchgeführt, beispielsweise des Redoxpaares
Peroxodisulfat / Natriumdithionit. Bei der Reaktionsführung ist darauf zu achten,
dass Propfpolymere mit keiner oder nur geringer Vernetzung erhalten werden, das
in einem anschließenden Schritt mit polyfunktionellen Epoxidverbindung so weit teilvernetzt
wird, dass das erhaltene Polymer ausreichend löslich bleibt, um als Schutzkolloid
für die Pigmentteilchen dienen zu können.
Sehr gute Ergebnisse werden erhalten, wenn die Pfropfung in Gegenwart
von Harnstoff oder einer ähnlich wirkenden Substanz, wie z.B. Guanidinsalz, Dicyandiamid
oder Melamin durchgeführt wird. Dabei wird einerseits die Gelatine gelöst, aber
auch die gewünschte, gut lösliche gepfropfte Gelatine erhalten. Der Löslichkeitsvermittler,
wie der Harnstoff wird dabei im Gewichtsverhältnis 1 : 1 zur Gelatine zugegeben
oder in leichtem Überschuss.
Besonders bevorzugt sind teilvernetzte und mit N-Vinylpyrrolidon und
ganz besonders bevorzugt mit N-Vinylcaprolactam gepfropfte Gelatinen.
Die Erfindung betrifft ferner Streichmassen für bedruckbare Papierbahnen
in Form einer wässrigen Dispersion von Pigmenten und Hilfsstoffen mit einem Feststoffanteil
von 50 bis 80 Gew.%, worin die Streichmasse mindestens ein oben definiertes teilvernetztes
Pfropfpolymeres enthält.
In vielen Streichfarben werden lösliche und Hydroxylgruppen enthaltende
Polymere, z.B. Polyvinylalkohol oder Stärke, als Aufhellerträger und Binder eingesetzt.
Polyvinylalkohol vor allem vollverseifter Polyvinylalkohol, ebenso
wie Stärken, neigen jedoch zur Ausbildung von Gelstrukturen infolge der intramolekularen
Ausbildung von Wasserstoffbrücken.
Infolge dieses Vorgangs baut sich in der Formulierung ein noch viskoelastischer
Fließanteil auf, der bei etwas längerer Lagerdauer der Streichfarbe stark zunimmt
und zu sehr hohen Anpresskräften am Rakel führt.
Es wurde nun gefunden, dass der Einsatz von polymeren Lewisbasen in
Form der oben beschriebenen teilvernetzten Pfropfpolymeren, insbesondere auf Basis
von Polyvinylpyrrolidon, den Aufbau viskoelastischer Strukturen verhindert oder
abbremst.
Die polymere Lewisbase baut Interaktionen bzw. polymere Komplexe mit
Polyvinylalkohol auf, so dass die Aggregation der Polyvinylalkoholketten
verlangsamt wird.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass der Einsatz einer teilvernetzten
Gelatine mit den oben beschriebenen gepfropften Einheiten, insbesondere mit gepfropften
Poly-N-vinylcaprolactamgruppen, es ermöglicht, Domänenstrukturen in der Pigmentdispersion
abzubauen, d.h. niedrigere Anpressdrucke zu erreichen und gleichzeitig über die
Bildung von Polymerkomplexen mit Polyvinylalkohol, dieses Polymer verstärkt an der
Oberfläche des Pigments zu binden.
Die Gesamtviskosität der Formulierung sinkt, wobei der plastische
Fließanteil leicht steigt. Die Erhöhung des plastischen Fließanteils bestätigt die
adsorptive Aufweitung des Partikeldurchmessers durch Adsorption von Polyvinylalkohol
und damit den stärkeren dissipativen Energieabbau infolge von Flüssigkeitsreibung.
Bevorzugt sind Streichmassen, die als Pigment Kaolin oder insbesondere
bevorzugt Calciumcarbonat, ganz besonders bevorzugt natürliches Calciumcarbonat
enthalten.
Ganz besonders bevorzugt wird Calciumcarbonat mit einem hohen Anteil
an Feinstteilchen, insbesondere mit einem Gewichtsanteil von 90 bis 99 % an Teilchen
mit einem Durchmesser von weniger als 2 &mgr;m. Derartige Pigmente werden bei der
Herstellung von bedruckbaren Papieren mit besonders hohem Glanz eingesetzt.
Ganz besonders bevorzugt sind Streichmassen, die 0,1 bis 1,0 Gewichts-Prozent,
bezogen auf den Feststoffanteil, der oben definierten teilvernetzten gepfropften
Gelatine enthalten, bevorzugt ist dabei der Bereich von 0,2 bis 0,5 Gew.%.
Die erfindungsgemäßen Streichfarben enthalten noch weitere Hilfs-
bzw. Zuschlagstoffe.
Beispiele für Hilfs- bzw. Zuschlagstoffe sind Bindemittel, wie Styrol-Butadien
Dispersionen oder Styrol-Acrylat Dispersionen, die typischerweise in Mengen von
5 bis 20 Gew.%, bezogen auf die Menge des Pigments, eingesetzt werden.
Weitere Beispiele für Hilfs- bzw. Zuschlagstoffe sind wasserlösliche
Polymere, wie Stärke, Polyvinylalkohol oder Carboxymethylcellulose, die typischerweise
in Mengen von 0,1 bis 10 Gew.%, bezogen auf die Menge des Pigments, eingesetzt werden.
Ferner können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen optische Aufheller, wie 4,4'-Diaminostilben-disulfonsäurederivate,
enthalten, die typischerweise in Mengen von 0,1 bis 2 Gew.%, bezogen auf die Menge
des Pigments, eingesetzt werden.
Weitere an sich übliche Zusätze sind Konservierungsmittel, Dispergiermittel,
wie Natriumpolyacrylate, Gleitmittel, wie langkettige Natrium-, Ammonium- oder Calciumcarboxylate,
z.B. Stearate, die typischerweise in Mengen von 0,3 bis 1,5 Gew.%, bezogen auf die
Menge des Pigments, eingesetzt werden; oder Entschäumer, Entlüfter oder pH-Regulatoren,
wie Natronlauge oder Ammoniak, die typischerweise in Mengen von 0,01 bis 0,05 Gew.%,
bezogen auf die Menge des Pigments, eingesetzt werden; oder Vernetzer bzw. Härtungsmittel
für das Bindemittel, wie Melamin-Formaldehyd-Harze, Harnstoff-Formaldehyd-Harze,
Glyoxal bzw. Glyoxalderivate oder Polyglycidether.
Die erfindungsgemäße Streichmasse erhält als Dispergiermittel üblicherweise
Wasser.
Die Viskosität nach Brookfield, gemessen mit einer Spindeldrehzahl
von 100 min-1 liegt für die erfindungsgemäßen Streichmassen typischerweise
im Bereich von 300 bis 1.500 mPa sec, gemessen mit Spindel 3 bzw. 4 bei 20°C.
Die erfindungsgemäße Streichmasse bewährt sich besonders bei Streichmassen
mit einem hohen Anteil an feinen Pigmenten, die sonst häufig zur Streifenbildung
und zu geringerem Glanz auf dem Papier führen. Sie eignet sich deshalb besonders
für Calciumcarbonat, das zu weißeren Papieren führt, aber bei Streichmassen nach
dem Stand der Technik durch einen hohen Anteil an Feinstteilchen zu Verarbeitungsschwierigkeiten
führen kann.
Die erfindungsgemäßen Streichmassen ergeben beim Vorstrich einen besseren
Strichstand in Verbindung mit weniger Wasserverlust ins Rohpapier. Der Rakeldruck
ist deutlich verringert und führt zu besseren Laufeigenschaften. Diese Streichmassen
mit hoher Strukturviskosität decken deutlich besser ab und ergeben eine gleichmäßige
Fixierung des Deckstriches. Der verbesserte Vorstrich führt zu einer gleichmäßigeren Farbannahme
des deckgestrichenen Papiers mit weniger Druckfleckigkeit.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Streichmassen liegt darin,
daß eine deutlich geringere Abhängigkeit des Glanzes von der Höhe des Auftrags festzustellen
ist. Dadurch werden produktionsbedingte Auftragsschwankungen weniger sichtbar.
Die optimale Pigmentpackung führt zu hohem Glanz. Die so hergestellten
Papiere weisen eine deutlich verbesserte Glätte und eine höhere Weisse auf. Am bedruckten
Papier ergibt sich ein höherer Druckglanz und eine gleichmäßigere Bedruckbarkeit.
Die Erfindung betrifft auch die Verwendung der oben definierten teilvernetzten
Pfropfpolymeren als Schutzkolloide für Pigmentteilchen.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im folgenden Beispiel
weiter erläutert, ohne dass dieses eine Einschränkung darstellen soll.
Beispiel
70 Teile einer durch saure Hydrolyse hergestellten Gelatine mit einem
Bloomwert von 240 wurden in 560 Teile Wasser gelöst. Nach dem Aufheizen auf 75°C
wurden 1 Teil Glyzerintriglyzidether zugesetzt und ca. 2 Stunden bei 75°C reagiert.
Nach dieser Zeit wurden 70 Teile Harnstoff und 30 Teile N-Vinylcaprolactam zugesetzt
und 0,15 Teile eines Azoinitiators auf Basis von 2,2'-Azo-(bisamidino-propan)-dichlorid
zugesetzt. Die Reaktionsmischung wurde auf 75°C während 2 Stunden gehalten.
Es entstand eine viskose, gelbliche Lösung. Nach dem Abkühlen lag die Brookfieldviskosität
mit #3 / 20°C 100/min bei 500 bis 700 mPas.
Die Produkte wurden mit feinteiligem Calciumcarbonat an einem Piloatcoater
gefahren. Die Geschwindigkeit lag bei 1.300 m/min. Die Zusammensetzung der Produkte
sowie die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Tabelleultrafeines natürliches Calciumcarbonat Partikelgröße 99% < 2&mgr;m;
Omya AGPolyacrylatverdicter BASF AGStyrol-butadienlatex; PolymerlatexStilbentetracarbonsäure-Aufheller, Ciba AG
Die Versuchspapiere nach Beispiel 1 konnten mit deutlich geringerem
Anpressdruck von 60 kN/m statt 90 kN/m auf einen Lehmannglanzwert von 75 satiniert
werden.
Eine copolymere vernetzte Lewisbase mit Monomeren mit unterschiedlichem
starkem Donorcharakter zeigte besonders günstige rheologische Eigenschaften in Verbindung
mit 100 % natürlichem Calciumcarbonat.
Anspruch[de]
Pfropfpolymeres erhältlich durch Pfropfung von Lactamen enthaltend
ethylenisch ungesättigte Gruppen auf Gelatine, die mit mindestens einer polyfunktionellen
Epoxidverbindung, die ein di-, tri- oder tetrafunktioneller Glycidether von zwei-,
drei- oder vierwertigen Alkoholen oder Phenolen ist, teilvernetzt worden ist.
Pfropfpolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lactam
enthaltend ethylenisch ungesättigte Gruppen ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend
aus N-Vinylcaprolactam und N-Vinylpyrrolidon.
Pfropfpolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die polyfunktionelle
Epoxidverbindung ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus dem Di- oder Triglycidether
des Glycerins, Diglycidether des Ethylenglykols, des Bisphenols A, des Bisphenols
F oder des Hydrochinons.
Pfropfpolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die polyfunktionelle
Epoxidverbindung ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus einem Polyglycidether
des Pentaerythrits oder Trimethylolpropans.
Streichmasse für bedruckbare Papierbahnen in Form einer wässrigen Dispersion
von Pigmenten und Hilfsstoffen mit einem Feststoffanteil von 50 bis 80 Gew.%, worin
die Streichmasse mindestens ein teilvernetztes Pfropfpolymeres nach Anspruch 1 enthält.
Streichmasse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein
lösliches und Hydroxylgruppen enthaltendes Polymeres, insbesondere Polyvinylalkohol
und/oder Stärke, enthält.
Streichmasse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese als
Pigment Kaolin oder insbesondere Calciumcarbonat enthält.
Verwendung der teilvernetzten Pfropfpolymeren nach Anspruch 1 als Schutzkolloide
für Pigmentteilchen.