| Dokumentenidentifikation |
DE4447209B4 13.10.2005 |
| Titel |
Feststoffpumpe |
| Anmelder |
ABEL GmbH & Co Handels- und Verwaltungsgesellschaft, 21514 Büchen, DE |
| Erfinder |
Zöllner, Peter, Dipl.-Ing., 21509 Glinde, DE |
| Vertreter |
Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, Schildberg, 20354 Hamburg |
| DE-Anmeldedatum |
30.12.1994 |
| DE-Aktenzeichen |
4447209 |
| Offenlegungstag |
04.07.1996 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
13.10.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.10.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F04B 15/02
|
| IPC-Nebenklasse |
F04B 53/10
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feststoffpumpe nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Feststoffpumpen, die mit zwei parallelen Pumpenzylindern arbeiten,
die abwechselnd den Schlamm ansaugen und ausdrücken und die von Hydraulikzylindern
betätigt werden, sind allgemein bekannt und befinden sich vielfach im Einsatz. Den
beiden Einlaßöffnungen des Pumpengehäuses bzw. Einlaßventilen sind Einlaßventilzylinder
zugeordnet, die abwechselnd öffnen und schließen, um das Ansaugen des Schlammes
zu ermöglichen, der ggf. durch eine geeignete Zuführvorrichtung herantransportiert
wird. Den Auslaßöffnungen des Pumpengehäuses bzw. den Auslaßventilen sind außerdem
zwei Auslaßventilzylinder zugeordnet, die abwechselnd öffnen und schließen, damit
der Schlamm über eine gemeinsame Ausgangsleitung ausgepreßt wird.
Bei einer bekannten Feststoffpumpe dieser Bauart ist bekannt, die
Einlaß- und Auslaßventile senkrecht zu den Achsen der Pumpenzylinder anzuordnen.
Dadurch wird der Schlamm während des Ansaugvorgangs um 90° umgelenkt. Wird für
die Zuführung eine Zuführvorrichtung, beispielsweise eine Doppelwellenzuführschnecke
verwendet, ist für diese ein erheblicher Energieaufwand erforderlich, um eine optimale
Füllung der Pumpenzylinder zu erhalten. Außerdem besteht der Nachteil, daß die Ventilstangen
der Saugventile die Auslaßpassage des Pumpengehäuses unterteilen. Dadurch wird die
Förderung von Schlämmen mit großen Feststoffpartikeln, wie zum Beispiel Steinen
oder dergleichen, eingeschränkt.
Es ist auch bereits bekanntgeworden, die Einlaß- bzw. Auslaßventilzylinder
nicht rechtwinklig anzuordnen, sondern gegenläufig parallel und parallel zu den
Pumpenzylindern. Da die Auslaßventile und die Pumpenzylinder annähernd in einer
Ebene liegen, sind die Einlaßventile derartig anzuordnen, daß der eingepreßte Schlamm
eine zweimalige Umlenkung von 90° zum Pumpenzylinder erfährt.
Aus DE 28 25 144 A1
ist eine Feststoffpumpe bekanntgeworden, die umfaßt ein Pumpengehäuse, zwei parallele
von Hydraulikzylindern angetriebene Pumpenzylinder, die mit jeweils einer Pumpenkammer
verbunden sind, eine Zuführvorrichtung für Schlamm, die über Einlaßventile mit Einlaßventilkammern
verbunden sind, die ihrerseits mit jeweils einer Pumpenkammer in Verbindung stehen,
wobei die Achsen von die Einlaßventile betätigenden Ventilzylindern parallel und
im Abstand zu den Achsen der Pumpenzylinder verlaufen und die Einlaßöffnungen entgegengesetzt
gerichtet zu den Pumpenzylindern am Pumpengehäuse geformt sind, wodurch die angesaugte
Strömung eine zweifache Umlenkung erfährt. Ferner weist die Feststoffpumpe Auslaßventilkammern
auf, die über Auslaßventile mit jeweils einer Pumpenkammer verbindbar und an einem
gemeinsamen Anschlußstutzen angeschlossen sind, wobei die die Auslaßventile betätigenden
Verstellzylinder auf der den Einlaßventilzylindern gegenüberliegenden Seite am Pumpengehäuse
angeschlossen sind und ihre Achsen parallel zu den Achsen der Pumpenzylinder und
Einlaßventilzylinder verlaufen. Die Achsen der Einlaßzylinder und der Pumpenzylinder
liegen derart und die Pumpenkammer sowie die Einlaßventilkammer oder Übergangsbereich
sind so ausgebildet, daß die angesaugte Strömung eine Umlenkung von maximal 45°
gegenüber den Achsen des Ventilzylinders bzw. des Pumpenzylinders erfährt. Eine
90°-Umlenkung ist jedoch durch den Einlaßkrümmer gegeben, der dem Einlaßventil
vorgeordnet ist.
Aus US 5,252,037 A
ist eine Feststoffpumpe bekannt geworden, bei deren Pumpengehäuse zwei parallele
– von Hydraulikzylindern angetriebene – Pumpenzylinder vorgesehen sind,
die mit jeweils einer Pumpenkammer verbunden sind. Eine Zufuhrvorrichtung für Schlamm
ist über Einlaßventile mit Einlaßventilkammern verbunden, die ihrerseits mit jeweils
einem Pumpenzylinder in Verbindung stehen, wobei die Einlaßventilöffnungen auf der
zu den Pumpenzylindern entgegengesetzten Seite am Pumpengehäuse geformt sind, wodurch
die Schlammströmung eine zweifache Umlenkung erfährt. Ferner sind Auslaßventilkammern
vorgesehen, die über Auslaßventile mit jeweils einer Pumpenkammer verbindbar und
an einen gemeinsamen Auslaßstutzen angeschlossen sind, wobei die die Auslaßventile
betätigenden Auslaßventilzylinder auf der den Einlaßventilzylindern gegenüberliegenden
Seite am Pumpengehäuse angeordnet sind. Die parallelen Achsen von Einlaßventilzylindern
und Auslaßventilzylindern verlaufen im Winkel zu den Pumpenzylindern, und die Zufuhrvorrichtung,
die Pumpenkammer und die Einlaßventilkammer sind so ausgebildet und gehen so ineinander
über, dass die angesaugte Schlammströmung eine Umlenkung im Winkelbereich von 45°
oder kleiner gegenüber den Achsen der Einlaßventilzylinder und der Pumpenzylinder
erfährt. Aus DE 3 635 723 A1 ist
eine Feststoffpumpe mit Direktbeschickung bekannt geworden, bei der die Auslaßventile
unter einem Winkel relativ zu den Hauptzylinderachsen angeordnet sind. Die Einlaßventilsitze
erstrecken sich in einer Längsebene zur Hauptpumpenebene in einem Winkel zwischen
0° und minus 90°. Eine Saugventilstange, wie sie bei herkömmlichen Pumpen
vorgesehen ist, ist nicht vorgesehen. Der Schlamm wird beim Einpressen durch die
Förderschnecke zwei Mal um 90° umgelenkt, und zwar einmal im Schneckenausgang
selbst und dann in der Pumpe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feststoffpumpe der
gattungsgemäßen Art dahingehend zu verbessern, daß die Strömung in dem Pumpengehäuse
beim Ansaugen des Schlammes eine möglichst geringe Richtungsänderung erfährt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1, 7 und
8 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Feststoffpumpe nach Anspruch 1 liegen die
Achsen der Einlaßventilzylinder und der Pumpenzylinder so nahe zusammen und Pumpenkammer,
Einlaßventilkammer und der zugehörige Verbindungsbereich sind so geformt und gehen
derart ineinander über, daß die angesaugte Strömung keine Umlenkung erfährt, die
über einen Winkelbereich von etwa 45° und weniger hinausgeht. Damit diese nur
geringfügige Umlenkung erreicht wird, ist es zweckmäßig, wenn die Einlaßventilkammer
eine Abmessung aufweist, daß ein relativ großer Strömungsquerschnitt geschaffen
ist für den Übergang zur eigentlichen Pumpenkammer, welche dem jeweiligen Pumpenzylinder
gegenüberliegt. Voraussetzung ist ferner, daß die Auslaßventilkammer bzw. das Auslaßventil
nicht in gleicher Höhe liegt wie der Pumpenzylinder, sondern ebenfalls einen gewissen
Versatz dazu hat. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist dieser Versatz derart,
daß die Achse des Pumpenzylinders noch außerhalb der Auslaßventilöffnung liegt.
Dadurch ist für die Strömung nach außen ebenfalls eine Umlenkung erforderlich. Diese
Umlenkung ist jedoch relativ unproblematisch, da es möglich ist, mit Hilfe des Pumpenzylinders
bzw. seines entsprechenden Antriebs dafür einen ausreichenden Druck zu erzeugen,
um für das einwandfreie Ausströmen des Schlamms zu sorgen.
Der Schneckenförderer, beispielsweise eine Doppelwellenschnecke, kann
entweder im oberen oder im unteren Bereich der Feststoffpumpe angeordnet werden,
je nach den betrieblichen Anforderungen. Liegt sie unten, kann sie direkt auf dem
Boden angeordnet werden, was in manchen Einsatzfällen, bei denen eine geringe Einlaufhöhe
in den Schneckeneinlaufflansch gefordert ist, von Vorteil ist. Nach einer Ausgestaltung
der Erfindung sind die Ventilsitze für die Einlaß- und Auslaßventile auswechselbar
angeordnet und vorzugsweise durch Verschraubung befestigt. Der Ventilsitz wird vorzugsweise
von einem Ring gebildet, der mit Hilfe einer geeigneten Ventilsitzplatte durch Verschraubung
befestigt ist.
Bei der oben beschriebenen Ausgestaltung der Erfindung liegen sämtliche
Achsen von Pumpen- und Ventilzylinder parallel.
Bei der Lösung nach Patentanspruch 7 verlaufen die parallelen Achsen
von Einlaßventilzylinder und Auslaßventilzylinder im Winkel zu den Achsen der Pumpenzylinder.
Auf diese Weise erfolgt eine Dreifachumlenkung der angesaugten Strömung zum Pumpenzylinder,
wobei jedoch die Umlenkungswinkel relativ klein sind. Dagegen erfolgt eine relativ
starke Umlenkung für die abgegebene Schlammenge, wobei jedoch der Winkelbereich
für die Umlenkung sich ebenfalls in Grenzen hält.
Die Schräganordnung von Einlaß- und Auslaßzylinder ist an sich bekannt.
Bei der bekannten Pumpe sind die entsprechenden Ventilsitze in den entsprechenden
Leitungsabschnitten untergebracht. Die Einlaßströmung wird bei der bekannten Pumpe
ebenfalls um 90° gelenkt, während die Auslaßströmung keinerlei Umlenkung erfährt.
Bei der Lösung nach Patentanspruch 8 ist vorgesehen, dass die Achsen
der Einlaßventilzylinder im spitzen Winkel zueinander verlaufen, wobei ihr Schnittpunkt
im Bereich der Zuführvorrichtung liegt. Die Auslaßventilzylinder haben eine gleiche
Anordnung wie bei der eingangs beschriebenen Lösung nach Patentanspruch 1. Wird
bei der Lösung nach Anspruch 8 eine Doppelwellenschnecke für die Zuführung verwendet,
dann liegt der Schnittpunkt der beiden Achsen der Einlaßventilzylinder etwa auf
einer Linie zwischen den beiden Schneckenwellen. Die Pumpenzylinder und die Schneckenwellenförderer
liegen annähernd auf einer Achse, wobei jedoch der Schlamm bei der Förderung in
die Pumpenzylinder über die Einlaßventilkammer eine Umlenkung erfährt, deren maximaler
Winkel sich wiederum in Grenzen hält und deutlich unter 60°, vorzugsweise kleiner
als 45°, ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
1 zeigt den Schnitt durch eine erste
Ausführungsform einer Pumpe nach der Erfindung während eines Ausschiebevorgangs.
2 zeigt die Pumpe nach 1
während des Befüllungszustands.
3 zeigt die Draufsicht auf die Pumpe
nach 1.
4 zeigt die Seitenansicht der Pumpe nach
1.
5 zeigt einen Schnitt durch eine andere
Ausführungsform einer Pumpe nach der Erfindung während des Ausschiebens.
6 zeigt die Pumpe nach 5
während des Auffüllens.
7 zeigt die Seitenansicht der Pumpe nach
5 oder 6.
8 zeigt einen Schnitt durch die weitere
Ausführungsform einer Pumpe nach der Erfindung während des Ausschiebens.
9 zeigt die Pumpe nach 8
während des Füllens.
10 zeigt eine Draufsicht auf die Pumpe
nach 8 oder 9.
11 zeigt einen Schnitt durch eine vierte
Ausführungsform einer Pumpe nach der Erfindung.
12 zeigt die Draufsicht teilweise im
Schnitt der Pumpe nach 11.
In den 1 bis 4
ist eine Feststoffpumpe 10 dargestellt, von der jedoch nur ein Pumpenzylinder
12, ein Einlaßventilzylinder 14, ein Schneckenförderer
16 sowie ein Auslaßventilzylinder 18 dargestellt wird. Die genannten
Teile sind mit einem Pumpengehäuse 20 verbunden, in dem eine Einlaßventilkammer
22 und eine Pumpenkammer 24 ausgebildet sind. Es versteht sich,
daß das Pumpengehäuse 20 vertikal unterteilt ist zur Bildung von zwei Einlaßventilkammern
bzw. Pumpenkammern.
Der Auslaßventilzylinder bzw. das Auslaßventil ist mit einem getrennten
Gehäuseteil 26 verbunden.
Zwischen dem Schneckenförderer 16 und einer Einlaßöffnung
32, die von einer Platte 34 gebildet ist, mit der ein Ventilsitzring
36 im Pumpengehäuse 20 festgelegt ist, wobei die Platte
34 am Pumpengehäuse 20 festgeschraubt ist, ist ein Saugzylinder
38 geschaltet. Seine Achse verläuft etwas schräg zur Öffnung
32. In 1 ist das mit 40 bezeichnete
Ventilglied in der Anlage am Ventilsitzring 36 dargestellt, wobei der Ventilkegel
an der Kolbenstange des Einlaßventilzylinders 14 durch Schraubung befestigt
ist. Der Pumpenkolben 42 des Pumpenzylinders 12 ist in der weitesten
ausgefahrenen Stellung. Er ist, wie nicht näher dargestellt, mit Hilfe eines Hydraulikzylinders
44 angetrieben. Das Auslaßventilglied 46, das in gleicher Weise
ausgebildet und angebracht ist, ist in der Offenstellung gezeigt. Der zugehörige
Ventilsitz 48 läßt mithin die aus dem Pumpenzylinder 12 austretende
Schlammenge in die zugehörige Auslaßventilkammer 49 hindurch. Die Auslaßventilkammer
beider Auslaßventile sind gemeinsam an einen mittigen Ausgangsstutzen
50 angeschlossen. In der in 1 gezeigten Darstellung
wird mithin Schlamm aus dem Pumpenzylinder 12 über das geöffnete Auslaßventilglied
46 in den Ausgangsstutzen 50 herausgedrückt. Dabei ist das Einlaßventilglied
40 geschlossen. In dieser Position kann daher der Schneckenförderer
16 keinen Schlamm in das Pumpengehäuse 10 fördern. Der Schneckenförderer
16 ist im übrigen von einem geeigneten Antrieb 52 angetrieben
und wird bei 54 von oben auf nicht dargestellte Weise gefüllt.
2 zeigt ein geöffnetes Ventil 40 und ein geschlossenes
Ventil 46. Man erkennt dabei, daß die Strömung, die durch den Schneckenförderer
16 und durch das Einfahren des Pumpenkolbens 42 in den Kammern
22 und 24 erzeugt wird, eine schwache S-Kurve vollzieht, daher
nur geringfügig umgelenkt wird, in jedem Fall um einen Winkel kleiner als 45°
gegenüber den Achsen der Ventilzylinder 14 bzw. der Pumpenzylinder
12. Daher ist der Strömungswiderstand relativ gering. Dies liegt daran,
daß die Achsen der Ventilzylinder 14, die koaxial sind zu den Achsen der
Einsaugöffnung, sehr nahe an den Achsen der Pumpenzylinder 12 liegen. Der
unterste Punkt der Ansaugöffnung 32 liegt nur geringfügig außerhalb des
obersten Punktes des Pumpenzylinders 12. Darüber hinaus ist die Einlaßventilkammer
22 relativ groß im Verhältnis zur Pumpenkammer 24 ausgeführt,
so daß die Strömung, die sich zwischen den Kammern 22, 24 einstellt,
einen schrägen Verlauf hat im Winkel zu den erwähnten Achsen. Durch diese relativ
schwache Umlenkung ist die erforderliche Druckkraft für den Förderer 54
relativ gering. Die Achsen der Auslaßventilzylinder 18 sind hingegen deutlich
zu den Achsen des Pumpenzylinders 12 versetzt. Im gezeigten Falle liegt
der oberste Punkt der Auslaßöffnung noch außerhalb der Achse des Pumpenzylinders
12, so daß die vom Pumpenzylinder ausgepreßte Schlammenge ebenfalls eine
schwach S-förmige Kurve durchströmt. Mithin wird eine sehr kompakte Pumpe erhalten,
die optimale Strömungsverhältnisse verwirklicht.
In 4 ist die Seitenansicht der Pumpe
nach den 1 bis 3
dargestellt, wobei man erkennt, daß sie auf einem Gestell 56 angeordnet
ist, das auf einem nicht gezeigten Untergrund aufsteht, wobei der Zuführförderer
16 über dem Untergrund angehoben ist. Bei der Ausführungsform nach den
5 bis 7 sind
die Verhältnisses genau umgedreht. Da jedoch gleiche Teile wie bei der Ausführungsform
nach den 1 bis 4
verwendet werden, werden auch gleiche Bezugszeichen eingesetzt, denen lediglich
ein 'a" hinzugefügt ist.
Bei den 5 bis 7
ist das Pumpengehäuse 20a um 180° verdreht, wodurch die Auslaßventilzylinder
18a oberhalb der Pumpenzylinder 12a liegen und die Einlaßventilzylinder
14a unterhalb. Dadurch kann der Schneckenförderer 16a unmittelbar
auf dem Untergrund aufstehen (siehe 5 und
6), was für manche Einsatzzwecke von großem
Vorteil ist. In der Wirkungsweise und auch im übrigen Aufbau liegt jedoch kein Unterschied
gegenüber der Ausführungsform nach den 1 bis
4 vor.
Man erkennt an den 8 bis 10,
daß das Pumpengehäuse 20b, das sehr ähnlich dem nach den
1 bis 3 geformt
ist, in der Zeichenebene um einen Winkel von etwa 30° entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung
gedreht ist, wobei die Achsen der Ventilzylinder 14b, 18b diese
Drehung entsprechend mitgemacht haben. Die Achsen der Pumpenzylinder 12b
und des Förderers 16b verbleiben hingegen in der Horizontalen. Auf diese
Weise ist der Saugzylinder 38b etwas mehr geneigt. Der Abgangsstutzen
50b ist jedoch wie in den 1 bis
3 mit horizontaler Achse ausgeführt. Wie
in den 1 und 2,
zeigt 8 das Ausschieben von Schlamm und 9
das Ansaugen bzw. Auffüllen des Pumpenzylinders 12b. Auf die Funktion muß
daher im einzelnen nicht mehr eingegangen werden. Man erkennt jedoch aus den
8 und 9, daß
die Strömung vom Saugzylinder 38b bis zum Pumpenzylinder 12b beim
Ansaugen dreimal umgelenkt wird. Diese Umlenkung erfolgt jedoch stets wiederum über
einen relativ schwachen Winkel, so daß der Strömungswiderstand relativ gering ist.
Bei der Ausführungsform nach den 11 und
12 sind Pumpenzylinder 12c, Schneckenförderer
16c sowie Auslaßventilzylinder 18c in gleicher Weise angeordnet
wie bei der Ausführungsform nach den 1 bis
4. Allerdings liegen die Achsen von Auslaßventilzylinder
18c und Schneckenförderer 16c näher zusammen. Dies beruht darauf,
daß die Einlaßöffnungen 32c in das Ventilgehäuse 20c in Höhe der
Achsen der Pumpenzylinder 12c liegen. Damit jedoch eine Ventilanordnung
zum wahlweisen Verschließen der Öffnungen 32c möglich ist, haben die Öffnungen
divergierende Achsen, wie sich aus 12 ergibt. Entsprechend
verlaufen die Achsen der Einlaßventilzylinder 14c, die sich auf einer Linie
schneiden, die mittig zwischen den Schneckenwellen 16c liegt. Daher muß
die aus dem Ansaugzylinder 38c in das Ventilgehäuse 22c und anschließend
in das Pumpengehäuse 24c eintretende Strömung einen schwachen S-Verlauf
nehmen, um in den Pumpenzylinder 12c eintreten zu können. Auch hier ist
daher ein relativ geringer Strömungswiderstand vorhanden.
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| Anspruch[de] |
- Feststoffpumpe, mit einem Pumpengehäuse, zwei parallelen, von Hydraulikzylindern
angetriebenen Pumpenzylindern, die mit jeweils einer Pumpenkammer verbunden sind,
einer Zuführvorrichtung für Schlamm, die über Einlaßventile mit Einlaßventilkammern
verbunden ist, die ihrerseits mit jeweils einem Pumpenzylinder in Verbindung stehen,
wobei die Achsen von die Einlaßventile betätigenden Ventilzylindern parallel und
im Abstand zu den Achsen der Pumpenzylinder verlaufen und die Einlaßöffnungen entgegengesetzt
gerichtet zu den Pumpenzylindern am Pumpengehäuse geformt sind, wodurch die Schlammströmung
eine zweifache Umlenkung erfährt, ferner mit Auslaßventilkammern, die über Auslaßventile
mit jeweils einer Pumpenkammer verbindbar und an einem gemeinsamen Anschlußstutzen
angeschlossen sind, wobei die die Auslaßventile betätigenden Ventilzylinder auf
der den Einlaßventilzylindern gegenüberliegenden Seite am Pumpengehäuse angeschlossen
sind und ihre Achsen parallel und im Abstand zu den Achsen der Pumpenzylinder und
der Einlaßventilzylinder verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung
ein Schneckenförderer (16) ist, der über eine zylindrische Zuführung (38)
mit dem Einlaßventil (40) verbunden ist, daß die Achsen der Einlaßventilzylinder
(14, 14a) und der Pumpenzylinder (12, 12a) so
nahe zusammenliegen und die Zuführung (38) der Zuführvorrichtung (16),
die Pumpenkammer (24, 24a) und die Einlaßventilkammer (22,
22a) so ausgebildet sind und ineinander übergehen, daß die Schlammströmung
eine Umlenkung erfährt, die in einem Winkelbereich von 45° oder kleiner gegenüber
den Achsen der Ventilzylinder (14, 14a) oder der Pumpenzylinder
(12, 12a) liegt und die Auslaßventilzylinder (18,
18a) gegenüber den Pumpenzylindern (12, 12a) so weit
versetzt angeordnet sind, daß der der Achse des zugehörigen Pumpenzylinders (12,
12a) nächstgelegene Punkt der Ventilöffnung auf der den Einlaßventilzylindern
(14, 14a) gegenüberliegenden Seite der Achse des Pumpenzylinders
(12, 12a) liegt.
- Feststoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz
zwischen den Achsen der Einlaßventilzylinder (14, 14a) und den
Pumpenzylindern (12, 12a) höchstens das 1,5-fache des Durchmessers
der Pumpenzylinder (12, 12a) ist.
- Feststoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daßPumpenzylinder (12, 12a), Einlaßventilzylinder (14,
14a) und Auslaßventilzylinder (18, 18a) in parallelen
Horizontalebenen angeordnet sind.
- Feststoffpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßventilzylinder
(14, 14a) oberhalb oder unterhalb der Auslaßventilzylinder (18,
18a) angeordnet sind.
- Feststoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführvorrichtung ein Doppelschneckenförderer (16, 16a)
ist.
- Feststoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilsitze (36, 48, 36a, 48a) mittels
einer Schraubbefestigung lösbar befestigbar sind.
- Feststoffpumpe, mit einem Pumpengehäuse, zwei parallelen, von Hydraulikzylindern
angetriebenen Pumpenzylindern, die mit jeweils einer Pumpenkammer verbunden sind,
einer Zuführvorrichtung für Schlamm, die über Einlaßventile mit Einlaßventilkammern
verbunden ist, die ihrerseits mit jeweils einem Pumpenzylinder in Verbindung stehen,
wobei die Einlaßventilöffnungen auf der zu den Pumpenzylindern entgegengesetzten
Seite am Pumpengehäuse geformt sind, wodurch die Schlammströmung eine zweifache
Umlenkung erfährt, ferner mit Auslaßventilkammern, die über Auslaßventile mit jeweils
einer Pumpenkammer verbindbar und an einen gemeinsamen Auslaßstutzen angeschlossen
sind, wobei die die Auslaßventile betätigenden Auslaßventilzylinder auf der den
Einlaßventilzylindern gegenüberliegenden Seite am Pumpengehäuse angeordnet sind,
wobei die parallelen Achsen von Einlaßventilzylindern und Auslaßventilzylindern
im Winkel zu dem der Pumpenzylinder verlaufen und die Zuführvorrichtung, die Pumpenkammer
und die Einlaßventilkammer so ausgebildet sind und ineinander übergehen, daß die
angesaugte Schlammströmung eine Umlenkung im Winkelbereich von 45° oder kleiner
gegenüber den Achsen der Einlaßventilzylinder und der Pumpenzylinder erfährt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuführvorrichtung (16) ein Schneckenförderer ist,
der über eine zylindrische Zuführung (38b) mit dem zugehörigen Einlaßventil
(40b) verbunden ist und Pumpenzylinder (12b) und Pumpenkammer
(24b) und Auslaßventilkammer (49b) so angeordnet und ausgebildet
sind, daß die ausgepreßte Schlammströmung eine schwache S-Kurve beschreibt.
- Feststoffpumpe, mit einem Pumpengehäuse, zwei parallelen, von Hydraulikzylindern
angetriebenen Pumpenzylindern, die mit jeweils einer Pumpenkammer verbunden sind,
einer Zuführvorrichtung für Schlamm, die über Einlaßventile mit Einlaßventilkammern
verbunden ist, die ihrerseits mit jeweils einem Pumpenzylinder in Verbindung stehen,
wobei die Einlaßöffnungen auf der zu den Pumpenzylindern entgegengesetzten Seite
am Pumpengehäuse geformt sind, wodurch die angesaugte Strömung eine zweifache Umlenkung
erfährt, ferner mit Auslaßventilkammern, die über Auslaßventile mit jeweils einer
Pumpenkammer verbindbar und an einen gemeinsamen Auslaßstutzen angeschlossen sind,
wobei die die Auslaßventile betätigenden Auslaßventilzylinder auf der den Einlaßventilzylindern
gegenüberliegenden Seite am Pumpengehäuse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführvorrichtung (16c) einen Schneckenförderer aufweist, der mit
dem zugeordneten Einlaßventil verbunden ist, die Achsen der Einlaßventilzylinder
(14c) in einem spitzen Winkel zueinander verlaufen, wobei der Schnittpunkt
im Bereich des Schneckenförderers liegt und die Zuführung (38c) des Schneckenförderers
zur Einlaßventilkammer so angeordnet sind und die Pumpenkammer (24c) und
die Einlaßventilkammer (22c) so ausgebildet sind und einander übergehen,
daß, die Schlammströmung eine Umlenkung im Winkelbereich von 45° und kleiner
gegenüber den Achsen der Einlaßventilzylinder (14c) oder der Pumpenzylinder
(12c) erfährt.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen
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