Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein drahtlose Lokalbereichsnetzwerke
(WLANs) und insbesondere WLANs, welche Frequenzumsetzungstechnologie zur Frequenzumsetzung
verwenden, und Anwendungen davon.
Stand der Technik
Es existieren drahtlose LANs zum Empfangen und Senden von Informationen
zu und von mobilen Endgeräten unter Verwendung elektromagnetischer Signale (EM-Signale).
Herkömmliche drahtlose Kommunikationsschaltungsanordnungen sind komplex und haben
eine große Anzahl von Schaltungsteilen. Durch diese Komplexität und hohe Teileanzahl
werden die Gesamtkosten erhöht. Zusätzlich führen höhere Teileanzahlen zu einem
höheren Leistungsverbrauch, was, besonders bei batteriebetriebenen drahtlosen Einheiten,
unerwünscht ist. Zusätzlich existieren verschiedene Kommunikationskomponenten zur
Ausführung einer Frequenzabwärtswandlung, einer Frequenzaufwärtswandlung und eines
Filterns. Weiterhin existieren angesichts möglicher Störsignale Schemata für den
Signalempfang.
Im Dokument US-A-4 393 395 ist ein symmetrischer Modulator für das
Modulieren von Komponenten eines Chrominanzsignals auf einen Hilfsträger offenbart.
Im Dokument US-A-5 809 060 ist ein Sender für ein drahtloses Lokalbereichsnetzwerk
offenbart, bei dem eine Spreizspektrummodulation verwendet wird.
Im Dokument WO 96/02977 ist ein Frequenzabwärtswandler unter Verwendung
von Aliasing offenbart.
Zusammenfassung der Erfindung
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine drahtlose Modemvorrichtung
gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren gemäß Anspruch 29 vorgesehen.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft ein drahtloses
Lokalbereichsnetzwerk (WLAN), das eine oder mehrere WLAN-Vorrichtungen (auch als
Stationen, Endgeräte, Zugangspunkte, Clientvorrichtungen oder Infrastrukturvorrichtungen
bezeichnet) zum Ausführen einer drahtlosen Kommunikation über das WLAN aufweist.
Die WLAN-Vorrichtung weist zumindest eine Antenne, einen Empfänger und einen Sender
zum Ausführen einer drahtlosen Kommunikation über das WLAN auf. Zusätzlich kann
die WLAN-Vorrichtung auch ein LNA/PA-Modul, einen Steuersignalgenerator, ein Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
und eine Medienzugriffssteuerungs-Schnittstelle (MAC-Schnittstelle) aufweisen. Der
WLAN-Empfänger enthält zumindest ein universelles Frequenzumsetzungsmodul, das eine
Frequenzabwärtswandlung eines empfangenen elektromagnetischen Signals (EM-Signals)
ausführt. Vorzugsweise ist der UFT-basierte Empfänger in einer mehrphasigen Ausführungsform
konfiguriert, um eine durch einen Gleichspannungs-Offset hervorgerufene Rückstrahlung
zu verringern oder zu beseitigen. Der WLAN-Sender weist wenigstens ein universelles
Frequenzumsetzungsmodul auf, das eine Frequenzaufwärtswandlung eines Basisbandsignals
als Vorbereitung für die Übertragung über das WLAN ausführt. Vorzugsweise ist der
UFT-basierte Sender in einer differentiellen und/oder mehrphasigen Ausführungsform
konfiguriert, um eine Trägereinfügung und ein spektrales Anwachsen im gesendeten
Signal zu reduzieren.
WLANs weisen durch die Verwendung von UFT-Modulen zur Frequenzumsetzung
mehrere Vorteile auf. Diese Vorteile sind unter anderem ein geringerer Leistungsverbrauch,
eine längere Batterielebensdauer, weniger Teile, niedrigere Kosten, weniger Abstimmung
und ein wirksameres Senden und Empfangen von Signalen. Diese Vorteile sind möglich,
weil das UFT-Modul in wirksamer Weise eine direkte Frequenzwandlung bei einer minimalen
Signalverzerrung ermöglicht. Der Aufbau und die Arbeitsweise des UFT-Moduls und
verschiedene Anwendungen davon werden in den folgenden Abschnitten detailliert beschrieben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie ihr Aufbau und ihre
Arbeitsweise werden nachstehend mit Bezug auf die anliegende Zeichnung detailliert
beschrieben.
Kurzbeschreibung der Figuren
Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf die anliegende Zeichnung
beschrieben. Es zeigen:
1A ein Blockdiagramm eines universellen
Frequenzumsetzungsmoduls (UFT-Moduls),
1B ein detaillierteres Diagramm eines
universellen Frequenzumsetzungsmoduls (UFT-Moduls),
1C ein UFT-Modul, das in einem universellen
Frequenzabwärtswandelmodul (UFD-Modul) verwendet wird,
1D ein UFT-Modul, das in einem universellen
Frequenzaufwärtswandelmodul (UFU-Modul) verwendet wird, die 2A
– 2B Blockdiagramme universeller Frequenzumsetzungsmodule
(UFT-Module),
3 ein Blockdiagramm eines universellen
Frequenzaufwärtswandelmoduls (UFU-Moduls),
4 ein detaillierteres Diagramm eines
universellen Frequenzaufwärtswandelmoduls (UFU-Moduls),
5 ein Blockdiagramm eines alternativen
universellen Frequenzaufwärtswandelmoduls (UFU-Moduls),
die 6A – 6I
als Beispiel dienende Wellenformen, die zum Beschreiben der Arbeitsweise des UFU-Moduls
verwendet werden,
7 ein in einem Empfänger verwendetes
UFT-Modul,
8 ein in einem Sender verwendetes UFT-Modul,
9 eine Umgebung, die einen Sender und
einen Empfänger aufweist, von denen jeder unter Verwendung eines UFT-Moduls implementiert
werden kann,
10 einen Transceiver,
11 einen alternativen Transceiver,
12 eine Umgebung, die einen Sender und
einen Empfänger aufweist, von denen jeder unter Verwendung erweiterter Signalempfangskomponenten
(ESR-Komponenten) implementiert werden kann,
13 ein UFT-Modul, das in einem vereinheitlichten
Abwärtswandel- und Filtermodul (UDF-Modul) verwendet wird,
14 einen als Beispiel dienenden Empfänger,
der unter Verwendung eines UDF-Moduls implementiert ist,
die 15A – 15F
als Beispiel dienende Anwendungen des UDF-Moduls,
16 eine Umgebung, die einen Sender und
einen Empfänger aufweist, wobei jeder von diesen unter Verwendung erweiterter Signalempfangskomponenten
(ESR-Komponenten) implementiert werden kann, wobei der Empfänger weiter unter Verwendung
von einem oder mehreren UFD-Modulen implementiert werden kann,
17 ein vereinheitlichtes Abwärtswandel-
und Filtermodul (UDF-Modul),
die 18A und 18A-1
als Beispiel dienende Aliasing-Module,
die 18B – 18F
als Beispiel dienende Wellenformen, die zum Beschreiben der Arbeitsweise der Aliasing-Module
aus
den 18A und 18A-1
verwendet werden,
19 ein Blockdiagramm eines als Beispiel
dienenden Computernetzwerks,
20 ein Blockdiagramm eines als Beispiel
dienenden Computernetzwerks,
21 ein Blockdiagramm einer als Beispiel
dienenden drahtlosen Schnittstelle,
22 ein als Beispiel dienendes Blockdiagramm
hoher Ebene der in 21 dargestellten Schnittstelle,
23 ein als Beispiel dienendes Blockdiagramm
einer Schnittstelle,
24 eine als Beispiel dienende I/Q-Implementation
der in 23 dargestellten Schnittstelle,
die 25 – 30
als Beispiel dienende Umgebungen,
31 ein Blockdiagramm einer WLAN-Schnittstelle,
32 einen WLAN-Empfänger,
33 einen WLAN-Sender,
34 ein als Beispiel dienendes Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
für eine als Beispiel dienende WLAN-Schnittstelle,
die 35A – C
und 36 Ansichten, die sich auf einen als
Beispiel dienenden Empfänger für eine als Beispiel dienende WLAN-Schnittstelle beziehen,
die 37A – D,
38, 39A
– D, 40A
und 40B Ansichten, die sich auf einen als
Beispiel dienenden Sender für eine als Beispiel dienende WLAN-Schnittstelle beziehen,
die 41A – B
IQ-Empfänger mit UFT-Modulen in Reihen- und Nebenschlußkonfigurationen,
die 42A – B
IQ-Empfänger mit UFT-Modulen mit verzögerten Steuersignalen für eine Quadraturimplementation,
die 43A – B
IQ-Empfänger mit FET-Implementationen,
die 44A und 44A-1
einen IQ-Empfänger mit Nebenschluß-UFT-Modulen,
44B Steuersignalgenerator-Ausführungsformen
für den Empfänger 3906,
die 44C – D
verschiedene Steuersignalwellenformen,
die 44E-1 und 44E-2
einen als Beispiel dienenden IQ-Modulationsempfänger,
die 44F – P
als Beispiel dienende Wellenformen, die für den IQ-Empfänger in 44E
repräsentativ sind,
die 44Q – R
einen Einzelkanalempfänger,
die 44S und 44S-1
eine FET-Konfiguration eines IQ-Empfängers,
45A einen symmetrischen Sender
7102,
die 45B – C
als Beispiel dienende Wellenformen, die dem symmetrischen Sender 7102 zugeordnet
sind,
45D als Beispiel dienende FET-Konfigurationen
des symmetrischen Senders 7102,
die 46A – I
verschiedene als Beispiel dienende Zeitdiagramme, die dem Sender 7102 zugeordnet
sind,
46J ein als Beispiel dienendes Frequenzspektrum,
das einem Modulator 7104 zugeordnet ist,
47A einen Sender 7302, der
für eine Trägereinfügung konfiguriert ist,
47B als Beispiel dienende Signale, die
dem Sender 7302 zugeordnet sind,
48 einen IQ-symmetrischen Sender
3910,
die 49A – C
verschiedene als Beispiel dienende Signaldiagramme, die dem symmetrischen Sender
3910 in 48 zugeordnet sind,
50A einen IQ-symmetrischen Sender
7608,
50B einen IQ-symmetrischen Modulator
7618,
51 einen IQ-symmetrischen Modulator
7702, der für die Trägereinfügung konfiguriert ist,
52 einen IQ-symmetrischen Modulator
7802, der für die Trägereinfügung konfiguriert ist,
53A einen Sender 3910,
die 53B – C
verschiedene Frequenzspektren, die dem Sender 3910 zugeordnet sind,
53D eine FET-Konfiguration für den Sender
3910,
54 einen IQ-Sender 3910,
die 55A – C
verschiedene Frequenzspektren, die dem IQ-Sender 3910 zugeordnet sind,
56 einen IQ-Sender 8200,
57 einen IQ-Sender 8300,
58 ein Flußdiagramm 8400, das
dem Sender 7102 in 45A zugeordnet ist,
59 ein Flußdiagramm 8500, das
weiter das Flußdiagramm 8400 in 58 definiert
und dem Sender 7102 zugeordnet ist,
60 ein Flußdiagramm 8600, das
dem Sender 3910 zugeordnet ist, und weiter das Flußdiagramm 8400
in 58 definiert,
61 ein Flußdiagramm 8700, das
dem Sender 7420 in 48 zugeordnet ist,
62 ein Flußdiagramm 8800, das
dem Sender 3910 zugeordnet ist,
63A einen Impulsgenerator,
die 63B – C
verschiedene als Beispiel dienende Signaldiagramme, die dem Impulsgenerator in
63A zugeordnet sind,
die 63D – E
verschiedene als Beispiel dienende Impulsgeneratoren,
die 64A und B
verschiedene Implementationsschaltungen für den Modulator 7410,
65 einen IQ-Transceiver 9100,
66 ein Direktsequenz-Spreizspektrum,
67 das LNA/PA-Modul 3904 und
68 eine WLAN-Vorrichtung 9400.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten AusführungsformenInhaltsverzeichnis
1. Universelle Frequenzumsetzung
2. Frequenzabwärtswandlung
3. Frequenzaufwärtswandlung
4.0 Beispiele von WLAN-Implementationsausführungsformen
4.1 Architektur
4.2 Empfänger
4.2.1 IQ-Empfänger
4.2.2 Mehrphasiger IQ-Empfänger
4.2.2.1 Beispiele von I/Q-Modulationssteuer-Signalgeneratorausführungsformen
4.2.2.2 Implementation der Ausführungsform des mehrphasigen I/Q-Modulationsempfängers
mit als Beispiel dienenden Wellenformen
4.2.2.3 Beispiel einer Einzelkanal-Empfängerausführungsform
4.2.2.4 Alternatives Beispiel einer I/Q-Modulationsempfängerausführungsform
4.3.1.5 Für eine Trägereinfügung konfigurierter universeller Sender
4.3.2 Universeller Sender in IQ-Konfiguration
4.3.2.1 IQ-Sender unter Verwendung eines symmetrischen Modulators in Reihenkonfiguration
4.3.2.2 IQ-Sender unter Verwendung eines symmetrischen Modulators in Nebenschlußkonfiguration
4.3.2.3 Für eine Trägereinfügung konfigurierter IQ-Sender
4.4 Transceiver-Ausführungsformen
4.5 Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
4.6 MAC-Schnittstelle
5.0 802.11 Physikalische Schichtkonfigurationen
6.0 Schlußfolgerungen
1. Universelle Frequenzumsetzung
Dieser Abschnitt betrifft die Frequenzumsetzung und Anwendungen davon.
Diese Anwendungen umfassen unter anderem die Frequenzabwärtswandlung, die Frequenzaufwärtswandlung,
einen verbesserten Signalempfang, eine vereinheitlichte Abwärtswandlung und Filterung
und Kombinationen und Anwendungen davon.
1A zeigt ein universelles Frequenzumsetzungsmodul
(UFT-Modul) 102.
Wie in dem Beispiel aus 1A angegeben
ist, weisen manche Ausführungsformen des UFT-Moduls 102 drei Anschlüsse
(Knoten) auf, die in 1A als Port 1, Port 2 und Port
3 bezeichnet sind. Andere UFT-Ausführungsformen weisen mehr oder weniger als drei
Anschlüsse auf.
Im allgemeinen erzeugt das UFT-Modul 102 ein Ausgangssignal
anhand eines Eingangssignals, wobei sich die Frequenz des Ausgangssignals von der
Frequenz des Eingangssignals unterscheidet. Mit anderen Worten erzeugt das UFT-Modul
102 das Ausgangssignal anhand des Eingangssignals durch Umsetzen der Frequenz
des Eingangssignals in die Frequenz des Ausgangssignals.
Eine als Beispiel dienende Ausführungsform des UFT-Moduls
102 ist in 1B allgemein dargestellt. Im allgemeinen
weist das UFT-Modul 102 einen durch ein Steuersignal 108 gesteuerten
Schalter 106 auf. Der Schalter 106 wird als ein gesteuerter Schalter
bezeichnet.
Einige UFT-Ausführungsformen weisen mehr oder weniger als drei Anschlüsse
auf. Beispielsweise zeigt 2 ein als Beispiel dienendes
UFT-Modul 102. Das als Beispiel dienende UFT-Modul 102 weist eine
Diode 204 mit zwei als Port 1 und Port 2/3 bezeichneten Anschlüssen auf.
Diese Ausführungsform weist keinen dritten Anschluß auf, wie durch die gepunktete
Linie um die "Port 3"-Beschriftung angegeben ist.
Das UFT-Modul ist eine sehr leistungsfähige und flexible Vorrichtung.
Seine Flexibilität zeigt sich teilweise durch den weiten Anwendungsbereich, in dem
es verwendet werden kann. Seine Leistungsfähigkeit zeigt sich teilweise in der Nützlichkeit
und in dem Funktionsumfang dieser Anwendungen.
Beispielsweise kann ein UFT-Modul 102 in einem universellen
Frequenzabwärtswandelmodul (UFD-Modul) 114 verwendet werden, von dem ein
Beispiel in 1C dargestellt ist. In dieser Eigenschaft
führt das UFT-Modul 102 eine Frequenzabwärtswandlung eines Eingangssignals
zu einem Ausgangssignal aus.
Bei einem weiteren Beispiel kann, wie in 1D
dargestellt ist, ein UFT-Modul 102 in einem universellen Frequenzaufwärtswandelmodul
(UFU-Modul) 116 verwendet werden. In dieser Eigenschaft führt das UFT-Modul
102 eine Frequenzaufwärtswandlung eines Eingangssignals zu einem Ausgangssignal
aus.
Diese und andere Anwendungen des UFT-Moduls werden nachstehend beschrieben.
Zusätzliche Anwendungen des UFT-Moduls werden Fachleuten anhand der hier enthaltenen
Lehren verständlich werden.
2. Frequenzabwärtswandlung
Dieser Abschnitt betrifft Systeme und Verfahren zur universellen Frequenzabwärtswandlung
und Anwendungen davon. Insbesondere wird eine Abwärtswandlung eines Eingangssignals
ausgeführt, um ein abwärtsgewandeltes Signal zu erzeugen, das bei einer niedrigen
Frequenz oder als ein Basisbandsignal existiert.
18A zeigt ein Aliasing-Modul
2000 (auch als ein universelles Frequenzabwärtswandelmodul bezeichnet)
zur Abwärtswandlung unter Verwendung eines universellen Frequenzumsetzungsmoduls
(UFT-Moduls) 102, das eine Abwärtswandlung eines EM-Eingangssignals
2004 ausführt. Das Aliasing-Modul 2000 weist einen Schalter
2008 und einen Kondensator 2010 auf. Die elektronische Anordnung
der Schaltungsbestandteile ist flexibel. Das heißt, daß der Schalter 2008
in einem Beispiel in Reihe mit dem Eingangssignal 2004 geschaltet ist und
der Kondensator 2010 an Masse gelegt ist (wenngleich er in solchen Konfigurationen,
wie einem differentiellen Modus, auf einen anderen Wert als Masse gelegt sein kann).
In einem zweiten Beispiel (siehe Figur 18A-1) ist der
Kondensator 2010 in Reihe mit dem Eingangssignal 2004 geschaltet
und der Schalter 2008 an Masse gelegt (wenngleich er in solchen Konfigurationen,
wie einem differentiellen Modus, auf einen anderen Wert als Masse gelegt sein kann).
Das Aliasing-Modul 2000 mit dem UFT-Modul 102 kann leicht dafür
ausgelegt werden, eine Abwärtswandlung einer großen Vielzahl elektromagnetischer
Signale unter Verwendung von Aliasing-Frequenzen, die deutlich unterhalb der Frequenzen
des EM-Eingangssignals 2004 liegen, auszuführen.
Bei einer Implementation führt das Aliasing-Modul 2000 eine
Abwärtswandlung des Eingangssignals 2004 zu einem Zwischenfrequenzsignal
(IF-Signal) aus. In einem anderen Beispiel führt das Aliasing-Modul 2000
eine Abwärtswandlung des Eingangssignals 2004 zu einem demodulierten Basisbandsignal
aus. Bei einer weiteren Implementation ist das Eingangssignal 2004 ein
frequenzmoduliertes Signal (FM-Signal), und das Aliasing-Modul 2000 führt
eine Abwärtswandlung von ihm zu einem Nicht-FM-Signal, wie einem phasenmodulierten
Signal (PM-Signal) oder einem amplitudenmodulierten Signal (AM-Signal) aus. Jede
der vorstehend erwähnten Implementationen wird nachstehend beschrieben.
Das Steuersignal 2006 weist einen Impulszug auf, der sich
bei einer Aliasing-Rate wiederholt, die kleiner oder gleich dem Zweifachen der Frequenz
des Eingangssignals 2004 ist. Das Steuersignal 2006 wird hier
als ein Aliasing-Signal bezeichnet, weil es unterhalb der Nyquist-Rate für die Frequenz
des Eingangssignals 2004 liegt. Vorzugsweise ist die Frequenz des Steuersignals
2006 viel kleiner als diejenige des Eingangssignals 2004.
Ein Impulszug 2018, wie er in 18D
dargestellt ist, steuert den Schalter 2008, um ein Aliasing des Eingangssignals
2004 mit dem Steuersignal 2006 auszuführen und ein abwärtsgewandeltes
Ausgangssignal 2012 zu erzeugen. Insbesondere schließt sich der Schalter
2008 gemäß einer Ausführungsform an einer ersten Flanke jedes Impulses
2020 aus 18D und öffnet sich an einer zweiten
Flanke jedes Impulses. Wenn der Schalter 2008 geschlossen wird, wird das
Eingangssignal 2004 an den Kondensator 2010 gelegt und Ladung
vom Eingangssignal zum Kondensator 2010 übertragen. Die während aufeinanderfolgender
Impulse gespeicherte Ladung bildet das abwärtsgewandelte Ausgangssignal
2012.
Als Beispiel dienende Wellenformen sind in den 18B
– 18F dargestellt.
18B zeigt ein analoges amplitudenmoduliertes
Trägersignal (AM-Trägersignal) 2014, das ein Beispiel des Eingangssignals
2004 ist. Zur Veranschaulichung zeigt in 18C
ein Abschnitt 2016 des analogen AM-Trägersignals einen Abschnitt des analogen
AM-Trägersignals 2014 auf einer erweiterten Zeitskala. Der Abschnitt
2016 des analogen AM-Trägersignals zeigt das analoge AM-Trägersignal
2014 von der Zeit t0 bis zur Zeit t1.
18D zeigt ein als Beispiel dienendes
Aliasing-Signal 2018, das ein Beispiel des Steuersignals 2006
ist. Das Aliasing-Signal 2018 liegt auf in etwa der gleichen Zeitskala
wie der analoge AM-Trägersignalabschnitt 2016. In dem in 18D
dargestellten Beispiel weist das Aliasing-Signal 2018 einen Impulszug
2020 mit vernachlässigbaren Aperturen auf, die gegen null gehen. Die Impulsapertur
kann auch als Impulsbreite bezeichnet werden, wie Fachleute verstehen werden. Die
Impulse 2020 wiederholen sich bei einer Aliasing-Rate oder Impulswiederholungsrate
des Aliasing-Signals 2018. Die Aliasing-Rate wird wie nachstehend beschrieben
bestimmt.
Wie vorstehend erwähnt wurde, steuert der Impulszug 2020
(d.h. das Steuersignal 2006) den Schalter 2008, um das Aliasing
des analogen AM-Trägersignals 2016 (d.h. des Eingangssignals
2004) bei der Aliasing-Rate des Aliasing-Signals 2018 auszuführen.
Insbesondere wird der Schalter 2008 bei einer ersten Flanke jedes Impulses
geschlossen und bei einer zweiten Flanke jedes Impulses geöffnet. Wenn der Schalter
2008 geschlossen wird, wird das Eingangssignal 2004 an den Kondensator
2010 gelegt und Ladung vom Eingangssignal 2004 zum Kondensator
2010 übertragen. Die während eines Impulses übertragene Ladung wird nachstehend
als Unterabtastung bezeichnet. Als Beispiel angegebene Unterabtastungen
2022 bilden einen abwärtsgewandelten Signalabschnitt 2024 (18E),
der dem Abschnitt 2016 des analogen AM-Trägersignals (18C)
und dem Impulszug 2020 (18D) entspricht.
Die während aufeinanderfolgender Unterabtastungen des AM-Trägersignals
2014 gespeicherte Ladung bildet das abwärtsgewandelte Signal
2024 (18E), das ein Beispiel des abwärtsgewandelten
Ausgangssignals 2012 (18A) ist. In
18F stellt ein demoduliertes Basisbandsignal
2026 das demodulierte Basisbandsignal 2024 nach dem Filtern auf
einer komprimierten Zeitskala dar. Wie dargestellt ist, hat das abwärtsgewandelte
Signal 2026 im wesentlichen die gleiche "Amplitudeneinhüllende" wie das
AM-Trägersignal 2014. Daher zeigen die 18B
– 18F die Abwärtswandlung des AM-Trägersignals
2014.
Die in den 18B – 18F
dargestellten Wellenformen werden nachstehend nur zur Erläuterung erörtert.
Die Aliasing-Rate des Steuersignals 2006 bestimmt, ob das
Eingangssignal 2004 zu einem IF-Signal abwärtsgewandelt wird, zu einem
demodulierten Basisbandsignal abwärtsgewandelt wird oder von einem FM-Signal zu
einem PM- oder AM-Signal abwärtsgewandelt wird. Die Beziehungen zwischen dem Eingangssignal
2004, der Aliasing-Rate des Steuersignals 2006 und dem abwärtsgewandelten
Ausgangssignal 2012 werden nachstehend erläutert:
(Frequenz des Eingangssignals 2004) = n(Frequenz des Steuersignals
2006) ± Frequenz des abwärtsgewandelten Ausgangssignals 2012)
Für die hier enthaltenen Beispiele wir nur die "+"-Bedingung erörtert. Der Wert
von n stellt eine Harmonische oder Subharmonische des Eingangssignals
2004 dar (beispielsweise n = 0,5, 1, 2, 3, ...).
Wenn die Aliasing-Rate des Steuersignals 2006 gegenüber der
Frequenz des Eingangssignals 2004 versetzt ist oder gegenüber einer Harmonischen
oder Subharmonischen von diesem versetzt ist, wird das Eingangssignal
2004 zu einem IF-Signal abwärtsgewandelt. Dies liegt daran, daß die Unterabtastimpulse
bei verschiedenen Phasen aufeinanderfolgender Zyklen des Eingangssignals
2004 auftreten. Daher bilden die Unterabtastungen ein mit einer niedrigeren
Frequenz oszillierendes Muster. Falls das Eingangssignal 2004 niederfrequente
Änderungen, beispielsweise der Amplitude, der Frequenz, der Phase usw. oder einer
beliebigen Kombination davon aufweist, spiegelt die während zugeordneter Unterabtastungen
gespeicherte Ladung die niederfrequenten Änderungen wider, woraus sich ähnliche
Änderungen des abwärtsgewandelten IF-Signals ergeben. Zum Abwärtswandeln eines 901-MHz-Eingangssignals
zu einem 1-MHz-IF-Signal läßt sich die Frequenz des Steuersignals 2006
beispielsweise folgendermaßen berechnen: (Freqinput – FreqIF)/n = Freqcontrol(901 MHz – 1 MHz)/n = 900/n
Für n = 0,5, 1, 2, 3, 4 usw. wäre die Frequenz des Steuersignals
2006 im wesentlichen gleich 1,8 GHz, 900 MHz, 450 MHz, 300 MHz, 225 MHz
usw.
Wenn die Aliasing-Rate des Steuersignals 2006 alternativ
in etwa gleich der Frequenz des Eingangssignals 2004 oder im wesentlichen
gleich einer Harmonischen oder Subharmonischen davon ist, wird das Eingangssignal
2004 direkt in ein demoduliertes Basisbandsignal abwärtsgewandelt. Dies
liegt daran, daß ohne eine Modulation die Unterabtastimpulse am gleichen Punkt aufeinanderfolgender
Zyklen des Eingangssignals 2004 auftreten. Daher bilden die Unterabtastungen
ein konstantes Ausgangs-Basisbandsignal. Falls das Eingangssignal 2004
niederfrequente Änderungen, beispielsweise der Amplitude, der Frequenz, der Phase
usw. oder einer beliebigen Kombination davon aufweist, reflektiert die während zugeordneter
Unterabtastungen gespeicherte Ladung die niederfrequenten Änderungen, woraus sich
ähnliche Änderungen des demodulierten Basisbandsignals ergeben. Zum direkten Abwärtswandeln
eines 900-MHz-Eingangssignals zu einem demodulierten Basisbandsignal (d.h. Null-IF)
läßt sich die Frequenz des Steuersignals 2006 beispielsweise folgendermaßen
berechnen:
(Freqinput – FreqIF)/n = Freqcontrol(900 MHz – 0MHz)/n = 900/n
Für n = 0,5, 1, 2, 3, 4 usw. sollte die Frequenz des Steuersignals
2006 im wesentlichen gleich 1,8 GHz, 900 MHz, 450 MHz, 300 MHz, 225 MHz
usw. sein.
Alternativ muß zum Abwärtswandeln eines FM-Eingangssignals zu einem
Nicht-FM-Signal eine Frequenz innerhalb der FM-Bandbreite in das Basisband (d.h.
Null-IF) abwärtsgewandelt werden. Beispielsweise wird zum Abwärtswandeln eines Frequenzumtastsignals
(FSK-Signals) (eine Untermenge von FM) zu einem Phasenumtastsignal (PSK-Signal)
(eine Untermenge von PM) der Mittelpunkt zwischen einer unteren Frequenz F1
und einer oberen Frequenz F2 (d.h. [(F1 + F2) ÷
2]) des FSK-Signals zu Null-IF abwärtsgewandelt. Zum Abwärtswandeln eines FSK-Signals
mit F1 gleich 899 MHz und F2 gleich 901 MHz zu einem PSK-Signal
läßt sich die Aliasing-Rate des Steuersignals 2006 folgendermaßen berechnen:
Frequenz des Eingangssignals = (F1 + F2)
÷ 2
= (899 MHz + 901 MHz) ÷ 2
= 900 MHz
Frequenz des abwärtsgewandelten Signals = 0 (d.h. Basisband)
(Freqinput – FreqIF)/n = Freqcontrol(900 MHz – 0MHz)/n = 900/n
Für n = 0,5, 1, 2, 3 usw. sollte die Frequenz des Steuersignals
2006 im wesentlichen gleich 1,8 GHz, 900 MHz, 450 MHz, 300 MHz, 225 MHz
usw. sein. Die Frequenz des abwärtsgewandelten PSK-Signals ist im wesentlichen gleich
der Hälfte der Differenz zwischen der unteren Frequenz F1 und der oberen
Frequenz F2.
Als ein weiteres Beispiel wird zum Abwärtswandeln eines FSK-Signals
zu einem Amplitudenumtastsignal (ASK-Signal) (eine Untermenge von AM) entweder die
untere Frequenz F1 oder die obere Frequenz F2 des FSK-Signals
zu Null-IF abwärtsgewandelt. Zum Abwärtswandeln eines FSK-Signals mit F1
gleich 900 MHz und F2 gleich 901 MHz zu einem ASK-Signal sollte die Aliasing-Rate
des Steuersignals 2006 im wesentlichen gleich
(900 MHz – 0 MHz)/n = 900 MHz/n
oder
(901 MHz – 0 MHz)/n = 901 MHz/nsein.
Für den erstgenannten Fall von 900 MHz/n und für n = 0,5, 1, 2, 3,
4 usw. sollte die Frequenz des Steuersignals 2006 im wesentlichen gleich
1,8 GHz, 900 MHz, 450 MHz, 300 MHz, 225 MHz usw. sein. Für den letztgenannten Fall
von 901 MHz/n und für n = 0,5, 1, 2, 3, 4 usw. sollte die Frequenz des Steuersignals
2006 im wesentlichen gleich 1,802 GHz, 901 MHz, 450,5 MHz, 300,333 MHz,
225,25 MHz usw. sein. Die Frequenz des abwärtsgewandelten AM-Signals ist im wesentlichen
gleich der Differenz zwischen der unteren Frequenz F1 und der oberen
Frequenz F2 (d.h. 1 MHz).
In einem Beispiel haben die Impulse des Steuersignals 2006
vernachlässigbare Aperturen, die gegen null gehen. Hierdurch wird das UFT-Modul
102 zu einer Vorrichtung mit einer hohen Eingangsimpedanz. Diese Konfiguration
ist für Situationen nützlich, in denen eine minimale Störung des Eingangssignals
erwünscht sein kann.
In einem anderen Beispiel haben die Impulse des Steuersignals
2006 nicht vernachlässigbare Aperturen, die von Null fortgehen. Insbesondere
haben die Impulse des Steuersignals Aperturen, die festgelegt werden, um die Energieübertragung
zum abwärtsgewandelten Signal zu verbessern. Beispielsweise können die Aperturen
ein Bruchteil einer dem Eingangssignal 2004 zugeordneten Periode sein.
Beispielsweise können die Aperturen 1/10, 1/4, 1/2 usw. einer Periode des Eingangssignals
2004 sein. Zusätzlich können die nicht vernachlässigbaren Impulsbreiten
ein beliebiger Bruchteil einer Periode des Eingangssignals oder eine Vielzahl einer
Periode zuzüglich einem Bruchteil sein. Mit anderen Worten kann jede geeignete nicht
vernachlässigbare Impulsdauer verwendet werden. Hierdurch wird das UFT-Modul
102 zu einer Vorrichtung mit einer niedrigeren Eingangsimpedanz. Dies ermöglicht
es, daß die niedrigere Eingangsimpedanz des UFT-Moduls 102 im wesentlichen
an eine Quellenimpedanz des Eingangssignals 2004 angepaßt wird. Hierdurch
wird auch die Energieübertragung vom Eingangssignal 2004 zum abwärtsgewandelten
Ausgangssignal 2012 und damit der Wirkungsgrad und das Signal-Rausch-Verhältnis
(s/n-Verhältnis) des UFT-Moduls 102 verbessert.
3. Frequenzaufwärtswandlung
Dieser Abschnitt betrifft Systeme und Verfahren zur Frequenzaufwärtswandlung
und Anwendungen von diesen.
Ein als Beispiel dienendes Frequenzaufwärtswandelsystem
300 ist in 3 dargestellt. Das Frequenzaufwärtswandelsystem
300 wird nun beschrieben.
Ein Eingangssignal 302 (in 3
als "Steuersignal" bezeichnet) wird von einem Schaltmodul 304 entgegengenommen.
Es sei nur als Beispiel angenommen, daß das Eingangssignal 302 ein FM-Eingangssignal
606 ist, von dem in 6C ein Beispiel dargestellt
ist. Das FM-Eingangssignal 606 kann durch Modulieren des Informationssignals
602 auf das oszillierende Signal 604 erzeugt worden sein (6A
und 6B). Das Informationssignal
602 kann analog, digital oder eine Kombination davon sein, und es kann
jedes beliebige Modulationsschema verwendet werden.
Die Ausgabe des Schaltmoduls 304 ist ein Signal
306 mit vielen Harmonischen, das beispielsweise in 6D
als ein Signal 608 mit vielen Harmonischen dargestellt ist. Das Signal
608 mit vielen Harmonischen hat eine kontinuierliche und periodische Wellenform.
6E ist eine erweiterte Ansicht von zwei
Abschnitten des Signals 608 mit vielen Harmonischen, des Abschnitts
610 und des Abschnitts 612. Das Signal 608 mit vielen
Harmonischen kann eine rechteckige Welle in der Art einer quadratischen Welle oder
eines Impulses sein. Zum Erleichtern der Erörterung wird der Begriff "Rechteckwellenform"
verwendet, um Wellenformen zu bezeichnen, die im wesentlichen rechteckig sind. In
ähnlicher Weise bezeichnet der Begriff "quadratische Welle" Wellenformen, die im
wesentlichen quadratisch sind.
Das Signal 608 mit vielen Harmonischen besteht aus mehreren
Sinuswellen, deren Frequenzen ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz der Wellenform
des Signals 608 mit vielen Harmonischen sind. Diese Sinuswellen werden
als Harmonische der zugrundeliegenden Wellenform bezeichnet, und die Grundfrequenz
wird als erste Harmonische bezeichnet. Die 6F und
6G zeigen getrennt die Sinuskomponenten,
welche die erste, die dritte und die fünfte Harmonische des Abschnitts
610 und des Abschnitts 612 ausmachen. (Es sei bemerkt, daß es
theoretisch eine unbegrenzte Anzahl von Harmonischen geben kann, wobei es in diesem
Beispiel, weil das Signal 608 mit vielen Harmonischen als eine quadratische
Welle dargestellt ist, nur ungerade Harmonische gibt). In
6H sind drei Harmonische gleichzeitig (jedoch nicht
zusammenfassend) dargestellt.
Die relativen Amplituden der Harmonischen sind im allgemeinen eine
Funktion der relativen Breiten der Impulse des Signals 306 mit vielen Harmonischen
und der Periode der Grundfrequenz und können durch Fourier-Analyse des Signals
306 mit vielen Harmonischen bestimmt werden. Das Eingangssignal
606 kann so geformt werden, daß gewährleistet wird, daß die Amplitude der
gewünschten Harmonischen für die vorgesehene Verwendung (beispielsweise eine Übertragung)
ausreicht.
Ein Filter 308 filtert alle unerwünschten Frequenzen (Harmonischen)
heraus und gibt ein elektromagnetisches Signal (EM-Signal) bei der gewünschten harmonischen
Frequenz oder den gewünschten harmonischen Frequenzen als ein Ausgangssignal
310 aus, das in 6I beispielhaft als ein gefiltertes
Ausgangssignal 614 dargestellt ist.
4 zeigt ein als Beispiel dienendes universelles
Frequenzaufwärtswandelmodul (UFU-Modul) 116. Das UFU-Modul 116
weist ein als Beispiel dienendes Schaltmodul 304 auf, das ein Vorspannungssignal
402, einen Widerstand oder eine Impedanz 404, einen universellen
Frequenzumsetzer (UFT) 102 und eine Masse 408 aufweist. Der UFT
102 weist einen Schalter 406 auf. Das Eingangssignal
302 (in 4 als "Steuersignal" bezeichnet) steuert
den Schalter 406 im UFT 102 und bewirkt, daß er geöffnet und geschlossen
wird. Das Signal 306 mit vielen Harmonischen wird an einem Knoten
405 erzeugt, der sich zwischen dem Widerstand oder der Impedanz
404 und dem Schalter 406 befindet.
In 4 ist auch dargestellt, daß ein als
Beispiel dienendes Filter 308 aus einem Kondensator 410 und einem
an Masse 414 gelegten Induktor 412 besteht. Das Filter ist dafür
vorgesehen, die unerwünschten Harmonischen des Signals 306 mit vielen Harmonischen
herauszufiltern.
Alternativ wird in 5 ein ungeformtes
Eingangssignal 501 einem Impulsformungsmodul 502 zugeführt. Das
Impulsformungsmodul 502 modifiziert das ungeformte Eingangssignal
501, um ein (modifiziertes) Eingangssignal 302 (in 5
als "Steuersignal" bezeichnet) zu erzeugen. Das Eingangssignal 302 wird
dem Schaltmodul 304 zugeleitet, das in der vorstehend beschriebenen Weise
arbeitet. Auch das Filter 308 aus 5 arbeitet
in der vorstehend beschriebenen Weise.
Der Zweck des Impulsformungsmoduls 502 besteht darin, die
Impulsbreite des Eingangssignals 302 zu definieren. Es sei daran erinnert,
daß das Eingangssignal 302 das Öffnen und das Schließen des Schalters
406 im Schaltmodul 304 steuert. Während dieses Vorgangs legt die
Impulsbreite des Eingangssignals 302 die Impulsbreite des Signals
306 mit vielen Harmonischen fest. Wie vorstehend erwähnt wurde, sind die
relativen Amplituden der Harmonischen des Signals 306 mit vielen Harmonischen
eine Funktion zumindest der Impulsbreite des Signals 306 mit vielen Harmonischen.
Dabei trägt die Impulsbreite des Eingangssignals 302 dazu bei, die relativen
Amplituden der Harmonischen des Signals 306 mit vielen Harmonischen festzulegen.
4.0 Beispiele von WLAN-Implementationsausführungsformen4.1 Architektur
31 ist ein Blockdiagramm einer WLAN-Schnittstelle
3902 (nachstehend auch als WLAN-Modem bezeichnet) gemäß einer Implementation
der vorliegenden Erfindung. Die WLAN-Schnittstelle bzw. das WLAN-Modem
3902 beinhaltet eine Antenne 3903, einen Verstärker mit geringem
Rauschen oder Leistungsverstärker (LNA/PA) 3904, einen Empfänger
3906, einen Sender 3910, einen Steuersignalgenerator
3908, ein Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 und
eine Medienzugriffssteuereinrichtungs-(MAC)-Schnittstelle 3914. Die MAC-Schnittstelle
3914 koppelt die WLAN-Schnittstelle bzw. das WLAN-Modem 3902 mit
einem Computer 3916 oder einer anderen Datenverarbeitungsvorrichtung. Der
Computer 3916 weist vorzugsweise eine MAC 3918 auf.
Die WLAN-Schnittstelle bzw. das WLAN-Modem 3902 stellt eine
Sende- und Empfangsanwendung dar, welche die hier beschriebene universelle Frequenzumsetzungstechnologie
verwendet. Es stelltauch eine Null-IF- (oder Direkt-zu-Daten)-WLAN-Architektur dar.
Die WLAN-Schnittstelle bzw. das WLAN-Modem 3902 stellt auch
einen Vektormodulator und Vektordemodulator dar, bei dem die hier beschriebene universelle
Frequenzumsetzungstechnologie (UFT-Technologie) verwendet wird. Durch die Verwendung
der UFT-Technologie wird die Flexibilität der WLAN-Anwendung erhöht
(d.h. universell gemacht).
Beispielsweise stimmt in 31 die WLAN-Schnittstelle
bzw. das WLAN-Modem 3902 mit dem WLAN-Standard IEEE 802.11 überein. Die
Erfindung ist auf jeden beliebigen Kommunikationsstandard oder jede beliebige Kommunikationsspezifikation
anwendbar, wie Fachleute anhand der hier enthaltenen Lehren verstehen werden. Alle
Modifikationen an der Erfindung, die mit anderen Normen oder Spezifikationen arbeiten,
werden Fachleuten anhand der hier enthaltenen Lehren verständlich sein.
In dem in 31 dargestellten Beispiel
bietet die WLAN-Schnittstelle bzw. das WLAN-Modem 3902 eine Halbduplexkommunikation.
In 31 ist die von der WLAN-Schnittstelle
bzw. dem WLAN-Modem 3902 ausgeführte Modulation/Demodulation vorzugsweise
eine Direktsequenz-Spreizspektrum-QPSK (Quadraturphasenumtastung) mit differentieller
Codierung. Andere Modulations- und Demodulationsmodi in der Art der hier beschriebenen
sowie ein Frequenzspringen gemäß IEEE 802.11, OFDM (orthogonaler Frequenzmultiplexmodus)
und andere können auch verwendet werden. Diese Modulations-/Demodulationsmodi werden
Fachleuten anhand der hier enthaltenen Lehren verständlich sein.
Die Arbeitsweise der WLAN-Schnittstelle bzw. des WLAN-Modems
3902 beim Empfang wird nun beschrieben.
Von der Antenne 3903 empfangene Signale 3922 werden
vom LNA/PA 3904 verstärkt. Die verstärkten Signale 3924 werden
vom Empfänger 3906 abwärtsgewandelt und demoduliert. Der Empfänger
3906 gibt ein I-Signal 3926 und ein Q-Signal 3928 aus.
32 zeigt einen als Beispiel dienenden
Empfänger 3906. Es sei bemerkt, daß der in 32
dargestellte Empfänger 3906 einen Vektormodulator darstellt. Die von der
WLAN-Schnittstelle bzw. vom WLAN-Modem 3902 ausgeführte "Empfangsfunktion"
kann als die gesamte Verarbeitung angesehen werden, die durch die WLAN-Schnittstelle
bzw. das WLAN-Modem 3902 von dem LNA/PA 3904 ausgeführt wird,
um Basisbandinformationen zu erzeugen.
Das Signal 3924 wird durch einen 90-Grad-Teiler
4001 zerlegt, um ein I-Signal 4006A und ein Q-Signal
4006B zu erzeugen, die vorzugsweise um 90 Grad phasenversetzt sind. Das
I-Signal 4006A und das Q-Signal 4006B werden durch die UFD-Module
(universellen Frequenzabwärtswandelmodule) 4002A, 4002B abwärtsgewandelt.
Die UFD-Module 114A, 114B geben abwärtsgewandelte I- und Q-Signale
3926, 3928 aus. Die UFD-Module 114A, 114B weisen
jeweils mindestens ein UFT-Modul (universelles Frequenzumsetzungsmodul)
102A auf. Das UFD- und das UFT-Modul wurden vorstehend beschrieben. Eine
als Beispiel dienende Implementation des Empfängers 3906 (Vektordemodulators)
ist in 35 dargestellt. Eine als Beispiel dienende
BOM-Liste für den Empfänger 3906 aus 35 ist
in 36 dargestellt.
Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 empfängt
das I-Signal 3926 und das Q-Signal 3928. Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
3912 verstärkt und filtert das I-Signal 3926 und das Q-Signal
3928. Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 führt
auch automatische Verstärkungssteuerfunktionen (AGC-Funktionen) aus. Die AGC-Funktion
ist mit der hier beschriebenen universellen Frequenzumsetzungstechnologie verbunden.
Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 gibt verarbeitete
I- und Q-Signale 3930, 3932 aus.
Die MAC-Schnittstelle 3914 empfängt das verarbeitete I-Signal
3930 und das verarbeitete Q-Signal 3932. Die MAC-Schnittstelle
3914 weist vorzugsweise einen Basisbandprozessor auf. Die MAC-Schnittstelle
3914 führt vorzugsweise Funktionen, wie das Kombinieren der I- und Q-Signale
3930, 3932 und das Anordnen der Daten entsprechend dem verwendeten
Protokoll bzw. Dateiformat, aus. Andere Funktionen, die von der MAC-Schnittstelle
3914 ausgeführt werden, welche hier enthalten sind, werden Fachleuten anhand
der hier enthaltenen Lehren verständlich sein. Die MAC-Schnittstelle 3914
gibt das Basisband-Informationssignal aus, das in einer implementations- und anwendungsspezifischen
Weise vom Computer 3916 empfangen und verarbeitet wird.
In 31 ist die Demodulationsfunktion
zwischen dem Empfänger 3906, dem Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
3912 und einem in der MAC-Schnittstelle 3914 enthaltenen Basisbandprozessor
verteilt. Die von diesen Komponenten gemeinsam ausgeführten Funktionen umfassen
unter anderem das Entspreizen der Informationen, das differentielle Decodieren der
Informationen, das Verfolgen der Trägerphase, das Entwürfeln,
das Wiedererzeugen des Datentakts und das Kombinieren der I- und Q-Signale. Diese
Demodulationsfunktionen können in einer einzigen Komponente zentralisiert sein oder
auf andere Weise verteilt sein.
Die Arbeitsweise der WLAN-Schnittstelle bzw. des WLAN-Modems
3902 beim Senden wird nun beschrieben.
Ein Basisband-Informationssignal 3936 wird durch die MAC-Schnittstelle
3914 vom Computer 3916 empfangen. Die MAC-Schnittstelle
3914 führt vorzugsweise Funktionen, wie das Unterteilen des Basisband-Informationssignals
zur Bildung der I- und Q-Signale 3930, 3932 und das Anordnen der
Daten entsprechend dem verwendeten Protokoll bzw. Dateiformat aus. Andere Funktionen,
die von der MAC-Schnittstelle 3914 und dem darin enthaltenen Basisbandprozessor
ausgeführt werden, werden Fachleuten anhand der hier enthaltenen Lehren verständlich
sein.
Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 filtert
und verstärkt die I- und Q-Signale 3930, 3932. Das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
3912 gibt verarbeitete I- und Q-Signale 3942, 3944 aus.
Vorzugsweise werden zumindest einige Filter- und/oder Verstärkungskomponenten im
Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul 3912 sowohl für den Sende-
als auch für den Empfangsweg verwendet.
Der Sender 3910 führt eine Aufwärtswandlung der verarbeiteten
I- und Q-Signale 3942, 3944 aus und kombiniert die aufwärtsgewandelten
I- und Q-Signale. Dieses aufwärtsgewandelte/kombinierte Signal wird vom LNA/PA
3904 verstärkt und dann über die Antenne 3903 ausgesendet.
33 zeigt einen als Beispiel dienenden
Sender 3910 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung. Die Vorrichtung
in 33 kann auch als ein Vektormodulator bezeichnet
werden.
Gemäß einer Ausführungsform kann die von der WLAN-Schnittstelle bzw.
vom WLAN-Modem 3902 ausgeführte "Sendefunktion" als die gesamte von der
WLAN-Schnittstelle bzw. vom WLAN-Modem 3902 ausgeführte Verarbeitung nach
dem Empfang der Basisbandinformationen durch den LNA/PA 3904 angesehen
werden. Eine als Beispiel dienende Implementation des Senders 3910 (Vektormodulators)
ist in den 37, 38
und 39 dargestellt. Die Datenaufbereitungsschnittstellen
5802 in 38 führen im wesentlichen eine Vorverarbeitung
der I- und Q-Signale 3942, 3944 aus, bevor sie von den UFU-Modulen
116 empfangen werden. Eine als Beispiel dienende BOM-Liste für den Sender
3910 aus den 37, 38
und 39 ist in den 40A
und 40B dargestellt.
Die I- und Q-Signale 3942, 3944 werden von UFU-Modulen
(universellen Frequenzaufwärtswandelmodulen) 116A, 116B empfangen.
Die UFU-Module 116A, 116B weisen jeweils wenigstens ein UFT-Modul
102A, 102B auf. Die UFU-Module 116A, 116B führen
eine Aufwärtswandlung der I- und Q-Signale 3942, 3944 aus. Die
UFU-Module 116A, 116B geben aufwärtsgewandelte I- und Q-Signale
4106, 4108 aus. Der 90-Grad-Kombinierer 4110 führt im
wesentlichen eine Phasenverschiebung entweder des I-Signals 4106 oder des
Q-Signals 4108 um 90 Grad aus und kombiniert dann das phasenverschobene
Signal mit dem unverschobenen Signal, um ein kombiniertes, aufwärtsgewandeltes I/Q-Signal
3946 zu erzeugen.
In 31 ist die Modulationsfunktion auf
den Sender 3910, das Demodulations-/Modulationserleichterungsmodul
3912 und einen in der MAC-Schnittstelle 3914 enthaltenen Basisbandprozessor
verteilt. Die Funktionen, die von diesen Komponenten gemeinsam ausgeführt werden,
umfassen unter anderem das differentielle Codieren von Daten, das Unterteilen des
Basisband-Informationssignals in I- und Q-Signale, das Entwürfeln von Daten und
das Spreizen von Daten. Diese Modulationsfunktionen können in einer einzigen Komponente
zentralisiert sein oder auf andere Weise verteilt sein.
Eine als Beispiel dienende Implementation des Senders 3910
(Vektormodulators) ist in den 37A –
D, 38
und 39 dargestellt. Die Datenaufbereitungsschnittstellen
5802 in 38 führen im wesentlichen eine Vorverarbeitung
der I- und Q-Signale 3942, 3944 aus, bevor sie von den UFU-Modulen
116 empfangen werden. Eine als Beispiel dienende BOM-Liste für den Sender
3910 aus den 37, 38
und 39 ist in den 40A
und 40B dargestellt.
Die Komponenten der WLAN-Schnittstelle bzw. des WLAN-Modems
3902 werden vorzugsweise von der MAC-Schnittstelle 3914 zusammen
mit der MAC 3918 im Computer 3916 gesteuert. Dies ist durch den
Pfeil 3940 der verteilten Steuerung in 31
dargestellt. Diese Steuerung umfaßt das Festlegen der Frequenz,
der Datenrate, ob empfangen oder gesendet wird, und anderer Kommunikationsmerkmale
bzw. Modi, die Fachleuten anhand der hier enthaltenen Lehren verständlich sein werden.
Steuersignale werden über das entsprechende drahtlose Medium gesendet und von der
Antenne 3903 empfangen und zur MAC 3918 gesendet.
Bei manchen Anwendungen ist es erwünscht, den Empfangsweg und den
Sendeweg zu trennen.
4.2 Empfänger
Als Beispiel dienende Ausführungsformen und Implementationen des IQ-Empfängers
3906 werden nachstehend erörtert. Die als Beispiel dienenden Ausführungsformen
und Implementationen umfassen mehrphasige Ausführungsformen, die zum Verringern
oder Beseitigen unerwünschter Gleichspannungs-Offsets und einer Schaltungsneuabstrahlung
nützlich sind. Andere Empfängerausführungsformen werden Fachleuten anhand der hier
gegebenen Erörterung verständlich sein.
4.2.1 IQ-Empfänger
Der Empfänger 3906 ist in 41A
dargestellt. Wie in 41A dargestellt ist, ist das UFD-Modul
114A (32) so konfiguriert, daß das UFT-Modul
102A mit einem Speichermodul 6704A verbunden ist. Das UFT-Modul
102A ist ein gesteuerter Schalter 6702A, der durch das Steuersignal
3920A gesteuert wird. Das Speichermodul 6704A ist ein Kondensator
6706A. Es könnten jedoch auch andere Speichermodule einschließlich eines
Induktors verwendet werden, wie Fachleute verstehen werden.
Ebenso ist das UFD-Modul 114B (32)
so konfiguriert, daß das UFT-Modul 102B mit einem Speichermodul
6704B gekoppelt ist. Das UFT-Modul 102B ist ein gesteuerter Schalter
6702B, der durch das Steuersignal 3920B gesteuert wird. Das Speichermodul
6704B ist ein Kondensator 6706B. Es könnten jedoch auch andere
Speichermodule einschließlich eines Induktors verwendet werden, wie Fachleute verstehen
werden. Die Ausführungsform des Empfängers 3906 wird nachstehend erörtert.
Der 90-Grad-Teiler 4001 empfängt das Signal 3924
vom LNA/PA-Modul 3904. Der 90-Grad-Teiler 4001 zerlegt das Signal
3924 in ein I-Signal 4006A und ein Q-Signal 4006B.
Das UFD-Modul 114A empfängt das I-Signal 4006A und
führt eine Abwärtswandlung des I-Signals 4006A unter Verwendung des Steuersignals
3920A zu einem niederfrequenteren Signal I 3926 aus. Insbesondere
tastet der gesteuerte Schalter 6702A das I-Signal 4006A entsprechend
dem Steuersignal 3920A ab, wobei er eine Ladung (oder Energie) zum Speichermodul
6704A überträgt. Die während aufeinanderfolgender Abtastungen des I-Signals
4006A gespeicherte Ladung führt zu dem abwärtsgewandelten I-Signal
3926. Ebenso empfängt das UFD-Modul 114B das Q-Signal
4006B und führt eine Abwärtswandlung des Q-Signals 4006B unter
Verwendung des Steuersignals 3920B zu einem niederfrequenteren Signal Q
3928 aus. Insbesondere tastet der gesteuerte Schalter 6702B das
Q-Signal 4006B entsprechend dem Steuersignal 3920B ab, woraus
sich Ladung (oder Energie) ergibt, die im Speichermodul 6704B gespeichert
wird: Die während aufeinanderfolgender Abtastungen des I-Signals 4006A
gespeicherte Ladung führt zu dem abwärtsgewandelten Q-Signal 3928.
Die Abwärtswandlung unter Verwendung eines UFD-Moduls (auch als ein
Aliasing-Modul bezeichnet) wird hier weiter beschrieben. Wie hier beschrieben wird,
können die Steuersignale 3920A, B als mehrere Impulse konfiguriert werden,
die festgelegt werden, um die Energieübertragung von den Signalen 4006A,
B zu den abwärtsgewandelten Signalen 3926 bzw. 3928 zu verbessern.
Mit anderen Worten können die Impulsbreiten der Steuersignale 3920 so eingestellt
werden, daß die Energieübertragung von den Signalen 4006 zu den abwärtsgewandelten
Ausgangssignalen 3926 bzw. 3938 erhöht und/oder optimiert wird.
Vorzugsweise ist die Impulsbreite ein Bruchteil einer Periode der Eingangssignale
4006A, B. Beispielsweise können die nicht vernachlässigbaren Impulsbreiten
1/10, 1/4, 1/2 usw. einer Periode des Eingangssignals bzw. der Eingangssignale sein.
Zusätzlich können die nicht vernachlässigbaren Impulsbreiten ein beliebiger anderer
Bruchteil einer Periode des eingegebenen EM-Signals oder ein Vielfaches einer Periode
zuzüglich einem Bruchteil sein. Mit anderen Worten kann jede beliebige nicht vernachlässigbare
Impulsdauer verwendet werden. Zusätzlich können die Prinzipien angepaßter Filter
implementiert werden, um die Abtastimpulse des Steuersignals 3920 zu formen
und daher die Energieübertragung zum abwärtsgewandelten Ausgangssignal
3106 weiter zu verbessern.
Die Konfiguration des UFT-basierten Empfängers 3906 ist flexibel.
In 41A befinden sich die gesteuerten
Schalter 6702 in einer Reihenkonfiguration in bezug auf die Signale
4006. Alternativ zeigt 41B die gesteuerten
Schalter 6702 in einer Nebenschlußkonfiguration, so daß die Schalter
6702 die Signale 4006 an Masse legen.
Zusätzlich wird in den 41A –
B die 90-Grad-Phasenverschiebung zwischen
dem I- und dem Q-Kanal mit dem 90-Grad-Teiler 4001 verwirklicht. Alternativ
zeigt 42A den Empfänger 3906 in einer Reihenkonfiguration,
wobei die Phasenverschiebung um 90 Grad durch Verschieben des Steuersignals
3920B um 90 Grad in bezug auf das Steuersignal 3920A verwirklicht
wird. Insbesondere ist der 90-Grad-Schieber 6804 hinzugefügt, um das Steuersignal
3920B um 90 Grad in bezug auf das Steuersignal 3920A zu verschieben.
Dabei ist der Teiler 6802 ein phasengleicher (d.h. 0 Grad) Signalteiler.
42B zeigt eine Ausführungsform des Empfängers in einer
Nebenschlußkonfiguration mit 90-Grad-Verzögerungen am Steuersignal.
Weiterhin ist auch die Konfiguration des gesteuerten Schalters
6702 flexibel. Insbesondere können die gesteuerten Schalter 6702
auf viele verschiedene Arten, einschließlich durch Transistorschalter, implementiert
werden. 43A zeigt die UFT-Module in einer Reihenkonfiguration,
die als FETs 6902 implementiert sind, wobei die Gate-Elektrode jedes FETs
6902 durch das jeweilige Steuersignal 3920 gesteuert wird. Hierbei
tastet der FET 6902 das jeweilige Signal 4006 entsprechend dem
jeweiligen Steuersignal 3920 ab. 43B zeigt
die Nebenschlußkonfiguration.
4.2.2 Mehrphasiger IQ-Empfänger
Die 44A und 44A-1
zeigen einen als Beispiel dienenden I/Q-Modulationsempfänger 3906. Der
in den 44A und 44A-1
dargestellte I/Q-Modulationsempfänger 3906 hat zusätzliche Vorteile, daß
er unerwünschte Gleichspannungsoffsets und eine Schaltungsrückstrahlung verringert
oder beseitigt. Fachleute werden verstehen, daß der I/Q-Empfänger 3906
als ein mehrphasiger Empfänger beschrieben werden kann.
Der I/Q-Modulationsempfänger 3906 weist ein erstes UFD-Modul
114A-1, ein erstes optionales Filter 7004, ein zweites UFD-Modul
114A-2, ein zweites optionales Filter 7008, ein drittes UFD-Modul
114B-1, ein drittes optionales Filter 7012, ein viertes UFD-Modul
114B-2, ein viertes Filter 7016, einen optionalen LNA
7018, einen ersten Differenzverstärker 7020, einen zweiten Differenzverstärker
7022 und eine Antenne 3903 auf.
Der I/Q-Modulationsempfänger 3906 empfängt ein I/Q-moduliertes
RF-Eingangssignal 7082, demoduliert es und führt eine Abwärtswandlung von
diesem zu einem I-Basisband-Ausgangssignal 7084 und einem Q-Basisband-Ausgangssignal
7086 aus. Das I/Q-modulierte RF-Eingangssignal 7082 weist ein
erstes Informationssignal und ein zweites Informationssignal auf, die auf ein RF-Trägersignal
I/Q-moduliert sind. Das I-Basisband-Ausgangssignal 7084 beinhaltet das
erste Basisband-Informationssignal. Das Q-Basisband-Ausgangssignal 7086
beinhaltet das zweite Basisband-Informationssignal.
Die Antenne 3903 empfängt das I/Q-modulierte RF-Eingangssignal
7082. Das I/Q-modulierte RF-Eingangssignal 7082 wird durch die
Antenne 3903 ausgegeben und von dem optionalen LNA 7018 empfangen.
Wenn vorhanden, verstärkt der LNA 7018 das I/Q-modulierte RF-Eingangssignal
7082 und gibt das verstärkte I/Q-Signal 7088 aus.
Das erste UFD-Modul 114A-1 empfängt das verstärkte I/Q-Signal
7088. Das erste UFD-Modul 114A-1 führt eine Abwärtswandlung des
I-Phasen-Signalabschnitts des verstärkten I/Q-Eingangssignals 7088 entsprechend
einem I-Steuersignal 7090 aus. Das erste UFD-Modul 114A-1 gibt
ein I-Ausgangssignal 7098 aus.
Vorzugsweise weist das erste UFD-Modul 114A-1 ein erstes
Speichermodul 7024, ein erstes UFT-Modul 102A-1 und eine erste
Spannungsreferenz 7028 auf. Vorzugsweise wird ein innerhalb des ersten
UFT-Moduls 102A-1 enthaltener Schalter als Funktion des I-Steuersignals
7090 geöffnet und geschlossen. Durch das Öffnen und Schließen dieses Schalters,
wodurch das erste Speichermodul 7024 mit der ersten Spannungsreferenz
7028 verbunden und davon getrennt wird, ergibt sich ein als I-Ausgangssignal
7098 bezeichnetes abwärtsgewandeltes Signal. Die erste Spannungsreferenz
7028 kann eine beliebige Referenzspannung sein, und sie ist vorzugsweise
Masse. Das I-Ausgangssignal 7098 wird vom ersten Speichermodul
7024 gespeichert.
Vorzugsweise weist das erste Speichermodul 7024 einen ersten
Kondensator 7074 auf. Zusätzlich zum Speichern des I-Ausgangssignals
7098 verringert der erste Kondensator 7074 das Auftreten einer
sich durch Ladungsinjektion ergebenden Offset-Gleichspannung am
I-Ausgangssignal 7098 oder verhindert dieses.
Das I-Ausgangssignal 7098 wird vom optionalen ersten Filter
7004 empfangen. Wenn vorhanden, ist das erste Filter 7004 vorzugsweise
ein Hochpaßfilter, um zumindest das I-Ausgangssignal 7098 herauszufiltern
und dadurch jedes "Durchlecken" des Trägersignals zu entfernen. Wenn vorhanden,
weist das erste Filter 7004 vorzugsweise einen ersten Widerstand
7030, einen ersten Filterkondensator 7032 und eine erste Filter-Spannungsreferenz
7034 auf. Vorzugsweise ist der erste Widerstand 7030 zwischen
das I-Ausgangssignal 7098 und ein gefiltertes I-Ausgangssignal
7007 geschaltet und der erste Filterkondensator 7032 zwischen
das gefilterte I-Ausgangssignal 7007 und die erste Filter-Spannungsreferenz
7034 geschaltet. Alternativ kann das erste Filter 7004 eine beliebige
andere anwendbare Filterkonfiguration aufweisen, wie Fachleute verstehen werden.
Das erste Filter 7004 gibt das gefilterte I-Ausgangssignal 7007
aus.
Das zweite UFD-Modul 114A-2 empfängt das verstärkte I/Q-Signal
7088. Das zweite UFD-Modul 114A-2 führt entsprechend einem invertierten
I-Steuersignal 7092 eine Abwärtswandlung des invertierten I-Phasen-Signalabschnitts
des verstärkten I/Q-Eingangssignals 7088 aus. Das zweite UFD-Modul
114A-2 gibt ein invertiertes I-Ausgangssignal 7001 aus.
Vorzugsweise weist das zweite UFD-Modul 114A-2 ein zweites
Speichermodul 7036, ein zweites UFT-Modul 102A-2 und eine zweite
Spannungsreferenz 7040 auf. Ein innerhalb des zweiten UFT-Moduls
102A-2 enthaltener Schalter wird als Funktion des invertierten I-Steuersignals
7092 geöffnet und geschlossen. Durch das Öffnen und Schließen dieses Schalters,
der das zweite Speichermodul 7036 mit der zweiten Spannungsreferenz
7040 verbindet und davon trennt, ergibt sich ein als invertiertes I-Ausgangssignal
7001 bezeichnetes abwärtsgewandeltes Signal. Die zweite Spannungsreferenz
7040 kann eine beliebige Referenzspannung sein, und sie ist vorzugsweise
Masse. Das invertierte I-Ausgangssignal 7001 wird vom zweiten Speichermodul
7036 gespeichert. Das zweite Speichermodul 7036 weist einen zweiten
Kondensator 7076 auf. Zusätzlich zum Speichern des invertierten I-Ausgangssignals
7001 verringert der zweite Kondensator 7076 das Auftreten einer
Offset-Gleichspannung infolge einer Ladungsinjektion am invertierten I-Ausgangssignal
7001 oder verhindert dieses.
Das invertierte I-Ausgangssignal 7001 wird vom optionalen
zweiten Filter 7008 empfangen. Wenn vorhanden, ist das zweite Filter
7008 ein Hochpaßfilter, um zumindest das invertierte I-Ausgangssignal
7001 herauszufiltern und dadurch jedes "Durchlecken" des Trägersignals
zu entfernen. Wenn vorhanden, weist das zweite Filter 7008 vorzugsweise
einen zweiten Widerstand 7042, einen zweiten Filterkondensator
7044 und eine zweite Filter-Spannungsreferenz 7046 auf. Vorzugsweise
ist der zweite Widerstand 7042 zwischen das invertierte I-Ausgangssignal
7001 und ein gefiltertes invertiertes I-Ausgangssignal 7009 geschaltet
und der zweite Filterkondensator 7044 zwischen das gefilterte invertierte
I-Ausgangssignal 7009 und die zweite Filter-Spannungsreferenz
7046 geschaltet. Alternativ kann das zweite Filter 7008 eine beliebige
andere anwendbare Filterkonfiguration aufweisen, wie Fachleute verstehen werden.
Das zweite Filter 7008 gibt das gefilterte invertierte I-Ausgangssignal
7009 aus.
Der erste Differenzverstärker 7020 empfängt das gefilterte
I-Ausgangssignal 7007 an seinem nichtinvertierenden Eingang und das gefilterte
invertierte I-Ausgangssignal 7009 an seinem invertierenden Eingang. Der
erste Differenzverstärker 7020 subtrahiert das gefilterte invertierte I-Ausgangssignal
7009 vom gefilterten I-Ausgangssignal 7007, verstärkt das Ergebnis
und gibt ein I-Basisband-Ausgangssignal 7084 aus. Weil das gefilterte invertierte
I-Ausgangssignal 7009 im wesentlichen gleich einer invertierten Version
des gefilterten I-Ausgangssignals 7007 ist, gleicht das I-Basisband-Ausgangssignal
7084 im wesentlichen dem gefilterten I-Ausgangssignal 7009, dessen
Amplitude verdoppelt ist. Weiterhin können das gefilterte I-Ausgangssignal
7007 und das gefilterte invertierte I-Ausgangssignal 7009 im wesentlichen
gleiche Rausch- und Gleichspannungs-Offset-Beiträge von vorhergehenden Abwärtswandelschaltungsanordnungen,
einschließlich des ersten UFD-Moduls 114A-1 und des zweiten UFD-Moduls
114A-2, aufweisen. Wenn der erste Differenzverstärker 7020 das
gefilterte invertierte I-Ausgangssignal 7009 vom gefilterten I-Ausgangssignal
7007 subtrahiert, heben diese Rausch- und Gleichspannungs-Offset-Beiträge
einander im wesentlichen auf.
Das dritte UFD-Modul 114B-1 empfängt das verstärkte I/Q-Signal
7088. Das dritte UFD-Modul 114B-1 führt eine Abwärtswandlung des
Q-Phasen-Signalabschnitts des verstärkten I/Q-Eingangssignals 7088 entsprechend
einem Q-Steuersignal 7094 aus. Das dritte UFD-Modul 114B-1 gibt
ein Q-Ausgangssignal 7003 aus.
Vorzugsweise beinhaltet das dritte UFD-Modul 114B-1 ein drittes
Speichermodul 7048, ein drittes UFT-Modul 102A
und eine dritte Spannungsreferenz 7052. Ein innerhalb des dritten UFT-Moduls
102A enthaltener Schalter wird als Funktion des Q-Steuersignals
7094 geöffnet und geschlossen. Durch das Öffnen und Schließen dieses Schalters,
der das dritte Speichermodul 7048 mit der dritten Spannungsreferenz
7052 verbindet und davon trennt, ergibt sich ein als Q-Ausgangssignal
7003 bezeichnetes abwärtsgewandeltes Signal. Die dritte Spannungsreferenz
7052 kann eine beliebige Referenzspannung sein, und sie ist vorzugsweise
Masse. Das Q-Ausgangssignal 7003 wird vom dritten Speichermodul
7048 gespeichert.
Vorzugsweise weist das dritte Speichermodul 7048 einen dritten
Kondensator 7078 auf. Zusätzlich zum Speichern des Q-Ausgangssignals
7003 verringert der dritte Kondensator 7078 das Auftreten einer
Offset-Gleichspannung infolge einer Ladungsinjektion am Q-Ausgangssignal
7003 oder verhindert dieses.
Das Q-Ausgangssignal 7003 wird vom optionalen dritten Filter
7012 empfangen. Wenn vorhanden, ist das dritte Filter 7012 ein
Hochpaßfilter, um zumindest das Q-Ausgangssignal 7003 herauszufiltern und
jedes "Durchlecken" des Trägersignals zu entfernen. Wenn vorhanden, weist das dritte
Filter 7012 vorzugsweise einen dritten Widerstand 7054, einen
dritten Filterkondensator 7056 und eine dritte Filter-Spannungsreferenz
7058 auf. Vorzugsweise ist der dritte Widerstand 7054 zwischen
das Q-Ausgangssignal 7003 und ein gefiltertes Q-Ausgangssignal
7011 geschaltet und der dritte Filterkondensator 7056 zwischen
das gefilterte Q-Ausgangssignal 7011 und die dritte Filter-Spannungsreferenz
7058 geschaltet. Alternativ kann das dritte Filter 7012, wie Fachleute
verstehen werden, eine andere anwendbare Filterkonfiguration aufweisen. Das dritte
Filter 7012 gibt das gefilterte Q-Ausgangssignal 7011 aus.
Das vierte UFD-Modul 114B-2 empfängt das verstärkte I/Q-Signal
7088. Das vierte UFD-Modul 114B-2 führt eine Abwärtswandlung des
invertierten Q-Phasen-Signalabschnitts des verstärkten I/Q-Eingangssignals
7088 entsprechend einem invertierten Q-Steuersignal 7096 aus.
Das vierte UFD-Modul 114B-2 gibt ein invertiertes Q-Ausgangssignal
7005 aus.
Vorzugsweise beinhaltet das vierte UFD-Modul 114B-2 ein viertes
Speichermodul 7060, ein viertes UFT-Modul 102B-2 und eine vierte
Spannungsreferenz 7064. Gemäß einer Ausführungsform wird ein innerhalb
des vierten UFT-Moduls 102B-2 enthaltener Schalter als Funktion des invertierten
Q-Steuersignals 7096 geöffnet und geschlossen. Durch das Öffnen und Schließen
dieses Schalters, der das vierte Speichermodul 7060 mit der vierten Spannungsreferenz
7064 verbindet und davon trennt, ergibt sich ein als invertiertes Q-Ausgangssignal
7005 bezeichnetes abwärtsgewandeltes Signal. Die vierte Spannungsreferenz
7064 kann eine beliebige Referenzspannung sein, und sie ist vorzugsweise
Masse. Das invertierte Q-Ausgangssignal 7005 wird vom vierten Speichermodul
7060 gespeichert.
Vorzugsweise weist das vierte Speichermodul 7060 einen vierten
Kondensator 7080 auf. Zusätzlich zum Speichern des invertierten Q-Ausgangssignals
7005 verringert der vierte Kondensator 7080 das Auftreten einer
Offset-Gleichspannung infolge einer Ladungsinjektion am invertierten Q-Ausgangssignal
7005 oder verhindert dieses.
Das invertierte Q-Ausgangssignal 7005 wird vom optionalen
vierten Filter 7016 empfangen. Wenn vorhanden, ist das vierte Filter
7016 ein Hochpaßfilter, um zumindest das invertierte Q-Ausgangssignal
7005 herauszufiltern und dadurch jedes "Durchlecken" des Trägersignals
zu entfernen. Wenn vorhanden, weist das vierte Filter 7016 vorzugsweise
einen vierten Widerstand 7066, einen vierten Filterkondensator
7068 und eine vierte Filter-Spannungsreferenz 7070 auf. Vorzugsweise
ist der vierte Widerstand 7066 zwischen das invertierte Q-Ausgangssignal
7005 und ein gefiltertes invertiertes Q-Ausgangssignal 7013 geschaltet
und der vierte Filterkondensator 7068 zwischen das gefilterte invertierte
Q-Ausgangssignal 7013 und die vierte Filter-Spannungsreferenz
7070 geschaltet. Alternativ kann das vierte Filter 7016 eine beliebige
andere anwendbare Filterkonfiguration aufweisen, wie Fachleute verstehen werden.
Das vierte Filter 7016 gibt das gefilterte invertierte Q-Ausgangssignal
7013 aus.
Der zweite Differenzverstärker 7022 empfängt das gefilterte
Q-Ausgangssignal 7011 an seinem nichtinvertierenden Eingang und das gefilterte
invertierte Q-Ausgangssignal 7013 an seinem invertierenden Eingang. Der
zweite Differenzverstärker 7022 subtrahiert das gefilterte invertierte
Q-Ausgangssignal 7013 vom gefilterten Q-Ausgangssignal 7011, verstärkt
das Ergebnis und gibt ein Q-Basisband-Ausgangssignal 7086 aus. Weil das
gefilterte invertierte Q-Ausgangssignal 7013 im wesentlichen gleich einer
invertierten Version des gefilterten Q-Ausgangssignals 7011 ist, gleicht
das Q-Basisband-Ausgangssignal 7086 im wesentlichen dem gefilterten Q-Ausgangssignal
7013, dessen Amplitude verdoppelt ist. Weiterhin können das gefilterte
Q-Ausgangssignal 7011 und das gefilterte invertierte Q-Ausgangssignal
7013 im wesentlichen gleiche Rausch- und Gleichspannungs-Offset-Beiträge
gleicher Polarität von vorhergehenden Abwärtswandelschaltungsanordnungen,
einschließlich des dritten UFD-Moduls 114B-1 und des vierten UFD-Moduls
114B-2, aufweisen. Wenn der zweite Differenzverstärker 7022 das
gefilterte invertierte Q-Ausgangssignal 7013 vom gefilterten Q-Ausgangssignal
7011 subtrahiert, heben diese Rausch- und Gleichspannungs-Offset-Beiträge
einander im wesentlichen auf.
4.2.2.1 Beispiele von I/Q-Modulationssteuer-Signalgeneratorausführungsformen
44B zeigt ein als Beispiel dienendes
Blockdiagramm für den I/Q-Modulationssteuer-Signalgenerator 7023. Der I/Q-Modulationssteuer-Signalgenerator
7023 erzeugt ein I-Steuersignal 7090, ein invertiertes I-Steuersignal
7092, ein Q-Steuersignal 7094 und ein invertiertes Q-Steuersignal
7096, das vom I/Q-Modulationsempfänger 3906 aus den
44A und 44A-1
verwendet wird. Das I-Steuersignal 7090 und das invertierte I-Steuersignal
7092 führen eine Abwärtswandlung des I-Phasenabschnitts eines I/Q-modulierten
RF-Eingangssignals aus. Das Q-Steuersignal 7094 und das invertierte Q-Steuersignal
7096 bewirken das Abwärtswandeln des Q-Phasenabschnitts des I/Q-modulierten
RF-Eingangssignals. Weiterhin hat der I/Q-Modulationssteuer-Signalgenerator
7023 den Vorteil, daß er Steuersignale derart erzeugt, daß die sich ergebende
gemeinsame Schaltungsrückstrahlung bei einer oder mehreren Frequenzen außerhalb
des interessierenden Frequenzbereichs rückgestrahlt wird. Beispielsweise wird die
mögliche Rückstrahlung der Schaltung bei einer Frequenz abgestrahlt, die erheblich
größer ist als die Frequenz des eingegebenen RF-Trägersignals.
Der I/Q-Modulationssteuer-Signalgenerator 7023 weist einen
lokalen Oszillator 7025, ein erstes Dividiere-durch-Zwei-Modul
7027, einen 180-Grad-Phasenschieber 7029, ein zweites Dividiere-durch-Zwei-Modul
7031, einen ersten Impulsgenerator 7033, einen zweiten Impulsgenerator
7035, einen dritten Impulsgenerator 7037 und einen vierten Impulsgenerator
7039 auf.
Der lokale Oszillator 7025 gibt ein Oszillationssignal
7015 aus. 44C zeigt ein als Beispiel dienendes
Oszillationssignal 7015.
Das erste Dividiere-durch-Zwei-Modul 7027 empfängt das Oszillationssignal
7015, dividiert das Oszillationssignal 7015 durch Zwei und gibt
ein Halbfrequenz-LO-Signal 7017 und ein invertiertes Halbfrequenz-LO-Signal
7041 aus. 44C zeigt ein als Beispiel dienendes
Halbfrequenz-LO-Signal 7017. Das invertierte Halbfrequenz-LO-Signal
7041 ist eine invertierte Version des Halbfrequenz-LO-Signals
7017. Das erste Dividiere-durch-Zwei-Modul 7027 kann als Schaltungslogik,
Hardware, Software oder eine Kombination davon implementiert werden, wie Fachleute
verstehen werden.
Der 180-Grad-Phasenschieber 7029 empfängt das Oszillations-signal
7015, verschiebt die Phase des Oszillationssignals 7015 um 180
Grad und gibt das phasenverschobene LO-Signal 7019 aus. Der 180-Grad-Phasenschieber
7029 kann als Schaltungslogik, Hardware, Software oder eine Kombination
davon implementiert werden, wie Fachleute verstehen werden. Es können auch andere
Beträge der Phasenverschiebung verwendet werden.
Das zweite Dividiere-durch-Zwei-Modul 7031 empfängt das phasenverschobene
LO-Signal 7019, dividiert das phasenverschobene LO-Signal 7019
durch Zwei und gibt ein phasenverschobenes Halbfrequenz-LO-Signal 7021
und ein invertiertes phasenverschobenes Halbfrequenz-LO-Signal 7043 aus.
44C zeigt ein als Beispiel dienendes phasenverschobenes
Halbfrequenz-LO-Signal 7021. Das invertierte phasenverschobene Halbfrequenz-LO-Signal
ist eine invertierte Version des phasenverschobenen Halbfrequenz-LO-Signals
7021. Das zweite Dividiere-durch-Zwei-Modul 7031 kann als Schaltungslogik,
Hardware, Software oder eine Kombination davon implementiert werden, wie Fachleute
verstehen werden.
Der erste Impulsgenerator 7033 empfängt das Halbfrequenz-LO-Signal
7017, erzeugt immer dann einen Ausgangsimpuls, wenn eine ansteigende Flanke
am Halbfrequenz-LO-Signal 7017 empfangen wird und gibt ein I-Steuersignal
7090 aus. 44C zeigt ein als Beispiel dienendes
I-Steuersignal 7090.
Der zweite Impulsgenerator 7035 empfängt das invertierte
Halbfrequenz-LO-Signal 7041, erzeugt immer dann einen Ausgangsimpuls, wenn
eine ansteigende Flanke am invertierten Halbfrequenz-LO-Signal 7041 empfangen
wird und gibt das invertierte I-Steuersignal 7092 aus. 44C
zeigt ein als Beispiel dienendes invertiertes I-Steuersignal 7092.
Der dritte Impulsgenerator 7037 empfängt das Halbfrequenz-LO-Signal
7021, erzeugt immer dann einen Ausgangsimpuls, wenn eine ansteigende Flanke
am Halbfrequenz-LO-Signal 7021 empfangen wird, und gibt ein Q-Steuersignal
7094 aus. 44C zeigt ein als Beispiel dienendes
Q-Steuersignal 7094.
Der vierte Impulsgenerator 7039 empfängt das invertierte
phasenverschobene Halbfrequenz-LO-Signal 7043, erzeugt immer dann einen
Ausgangsimpuls, wenn eine ansteigende Flanke am invertierten phasenverschobenen
Halbfrequenz-LO-Signal 7043 empfangen wird, und gibt das invertierte Q-Steuersignal
7096 aus. 44C zeigt ein als Beispiel dienendes
invertiertes Q-Steuersignal 7096.
Steuersignale 7090, 7021, 7041 und
7043 weisen Impulse mit einer Breite auf, die gleich der Hälfte einer Periode
des I/Q-modulierten RF-Eingangssignals 7082 ist. Diese Signale dienen als
Beispiel und sind nicht auf diese Impulsbreiten beschränkt, und die Steuersignale
7090, 7021, 7041 und 7043 können Impulsbreiten
von einem Bruchteil oder einem Vielfachen und einem Bruchteil einer Periode des
I/Q-modulierten RF-Eingangssignals 7082 aufweisen.
Erste, zweite, dritte und vierte Impulsgeneratoren 7033,
7035, 7037 und 7039 können als Schaltungslogik, Hardware,
Software oder eine Kombination davon implementiert werden, wie Fachleute verstehen
werden.
Wie in 44C dargestellt ist, weisen die
Steuersignale 7090, 7021, 7041 und 7043 gemäß
einer Ausführungsform Impulse auf, die nicht überlappend sind, wobei die Impulse
bei anderen Ausführungsformen überlappen können. Weiter erscheinen in diesem Beispiel
Impulse bei diesen Signalen in der folgenden Reihenfolge: I-Steuersignal
7090, Q-Steuersignal 7094, invertiertes I-Steuersignal
7092 und invertiertes Q-Steuersignal 7096. Die mögliche Schaltungsrückstrahlung
vom I/Q-Modulationsempfänger 3906 kann Frequenzkomponenten von einer Kombination
dieser Steuersignale aufweisen.
Beispielsweise zeigt 44D eine Überlappung
von Impulsen vom I-Steuersignal 7090, vom Q-Steuersignal 7094,
vom invertierten I-Steuersignal 7092 und vom invertierten Q-Steuersignal
7096. Wenn Impulse von diesen Steuersignalen durch die ersten, zweiten,
dritten und/oder vierten UFD-Module 114A-1, 114A-2,
114B-1 und 114B-2 zur Antenne 3903 lecken (in den
44A und 44A-1
dargestellt), können sie vom I/Q-Modulationsempfänger 3906 mit einer kombinierten
Wellenform abgestrahlt werden, die eine Primärfrequenz zu haben scheint, die gleich
dem Vierfachen der Frequenz jedes einzelnen der Steuersignale 7090,
7021, 7041 und 7043 ist. 44
zeigt ein als Beispiel dienendes kombiniertes Steuersignal 7045.
44D zeigt auch ein als Beispiel dienendes
I/Q-Modulations-RF-Eingangssignal 7082, das den Steuersignalen
7090, 7094, 7092 und 7096 überlagert ist. Wie
in 44D dargestellt ist, überlagern Impulse auf dem
I-Steuersignal 7090 einen positiven I-Phasenabschnitt des I/Q-Modulations-RF-Eingangssignals
7082 und bewirken eine Abwärtswandlung von diesem. Impulse auf dem invertierten
I-Steuersignal 7092 überlagern einen negativen I-Phasenabschnitt des I/Q-Modulations-RF-Eingangssignals
7082 und bewirken eine Abwärtswandlung von diesem.
Impulse auf dem Q-Steuersignal 7094 überlagern einen ansteigenden
Q-Phasenabschnitt des I/Q-Modulations-RF-Eingangssignals 7082 und bewirken
eine Abwärtswandlung von diesem. Impulse auf dem invertierten Q-Steuersignal
7096 überlagern einen abfallenden Q-Phasenabschnitt des I/Q-Modulations-RF-Eingangssignals
7082 und bewirken eine Abwärtswandlung von diesem.
Wie 44D in diesem Beispiel weiter zeigt,
beträgt das Frequenzverhältnis zwischen der Kombination der Steuersignale
7090, 7021, 7041 und 7043 und dem I/Q-Modulations-RF-Eingangssignal
7082 in etwa 4 : 3. Weil die Frequenz des möglicherweise rückgestrahlten
Signals, d.h. des kombinierten Steuersignals 7045, erheblich verschieden
von derjenigen des abwärtsgewandelten Signals, d.h. des I/Q-Modulations-RF-Eingangssignals
7082, ist, stört sie nicht die Signalabwärtswandlung, da sie außerhalb
des interessierenden Frequenzbands liegt und daher herausgefiltert werden kann.
Auf diese Weise verringert der I/Q-Modulationsempfänger 3906 Probleme infolge
einer Schaltungsrückstrahlung. Wie Fachleute anhand der hier dargelegten Lehren
verstehen werden, können andere Frequenzverhältnisse als 4 : 3 implementiert werden,
um eine ähnliche Verringerung der Probleme der Schaltungsrückstrahlung zu erreichen.
Die 44S und 44S-1
zeigen den Empfänger 3906, wobei die UFT-Module 102A-1,
102A-2, 102B-1 und 102B-2 mit FETs 7099a –
d konfiguriert sind.
4.2.2.2 Implementation der Ausführungsform des mehrphasigen
I/Q-Modulationsempfängers mit als Beispiel dienenden Wellenformen
44E zeigt eine detailliertere als Beispiel
dienende Schaltungsimplementation des I/Q-Modulationsempfängers 3906 gemäß
einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die 44F
– P zeigen als Beispiel
dienende Wellenformen, die sich auf eine als Beispiel dienende Implementation des
I/Q-Modulationsempfängers 3906 aus 44E beziehen.
Die 44F und 44G
zeigen erste und zweite Eingangs-Datensignale 7047 und 7049, die
mit einer RF-Trägersignalfrequenz als I-Phasen- bzw. Q-Phasen-Informationssignale
einer I/Q-Modulation zu unterziehen sind.
Die 44I und 44J
zeigen die Signale aus den 44F und 44G
nach der Modulation mit einer RF-Trägersignalfrequenz als I-moduliertes Signal
7051 bzw. als Q-moduliertes Signal 7053.
44H zeigt ein aus dem I-modulierten
Signal 7051 und dem Q-modulierten Signal 7053 aus 44I
bzw. 44J gebildetes I/Q-Modulations-RF-Eingangssignal
7082.
44O zeigt eine Überlagerungsansicht
des gefilterten I-Ausgangssignals 7007 und des gefilterten invertierten
I-Ausgangssignals 7009.
44P zeigt eine Überlagerungsansicht
des gefilterten Q-Ausgangssignals 7011 und des gefilterten invertierten
Q-Ausgangssignals 7013.
Die 44K und 44L
zeigen das I-Basisband-Ausgangssignal 7084 bzw. das Q-Basisband-Ausgangssignal
7086. Ein Datenübergang 7055 ist sowohl im I-Basisband-Ausgangssignal
7084 als auch im Q-Basisband-Ausgangssignal 7086 angegeben. Der
entsprechende Datenübergang 7055 ist im I-modulierten Signal
7051 aus 44I, im Q-modulierten Signal
7053 aus 44J und im I/Q-Modulations-RF-Eingangssignal
7082 aus 44H angegeben.
Die 44M und 44N
zeigen das I-Basisband-Ausgangssignal 7084 und das Q-Basisband-Ausgangssignal
7086 über ein breiteres Zeitintervall.
4.2.2.3 Beispiel einer Einzelkanal-Empfängerausführungsform
44Q zeigt einen als Beispiel dienenden
Einzelkanalempfänger 7091, der entweder dem I- oder dem Q-Kanal des I/Q-Modulationsempfängers
3906 entspricht. Der Einzelkanalempfänger 7091 kann ein nach AM-,
PM-, FM- und anderen Modulationsschemata moduliertes RF-Eingangssignal
7097 abwärtswandeln. Zur weiteren Beschreibung der Arbeitsweise des Einzelkanalempfängers
7091 sei auf den vorstehenden Abschnitt 7.2.1 verwiesen. Mit anderen Worten
ist der Einzelkanalempfänger 7091 ein Kanal des IQ-Empfängers
3906, der in Abschnitt 7.2.1 erörtert wurde.
4.2.2.4 Alternatives Beispiel einer I/Q-Modulationsempfängerausführungsform
44R zeigt einen als Beispiel dienenden
I/Q-Modulationsempfänger 7089. Der I/Q-Modulationsempfänger 7089
empfängt ein I/Q-moduliertes RF-Eingangssignal 7082, demoduliert es und
führt eine Abwärtswandlung von ihm zu einem I-Basisband-Ausgangssignal
7084 und einem Q-Basisband-Ausgangssignal 7086 aus. Der I/Q-Modulationsempfänger
7089 hat die zusätzlichen Vorteile, daß er, ähnlich dem vorstehend beschriebenen
I/Q-Modulationsempfänger 3906, unerwünschte Gleichspannungs-Offsets und
Schaltungsrückstrahlungen verringert oder beseitigt.
4.3 Sender
Als Beispiel dienende Ausführungsformen und Implementationen des IQ-Senders
3910 werden nachstehend erörtert. Die als Beispiel dienenden Ausführungsformen
und Implementationen schließen mehrphasige Ausführungsformen ein, die zum Verringern
oder Beseitigen unerwünschter Gleichspannungs-Offsets nützlich sind, die sich bei
einer unerwünschten Trägereinführung ergeben können.
4.3.1 Universeller Sender mit 2 UFT-Modulen
45A zeigt einen Sender 3910.
Der Sender 3910 beinhaltet einen symmetrischen Modulator/Aufwärtswandler
7104, einen Steuersignalgenerator 7142, ein optionales Filter
7106 und einen optionalen Verstärker 7108. Der Sender
3910 führt eine Aufwärtswandlung eines Basisbandsignals 3942 aus,
um ein Ausgangssignal 7140 zu erzeugen, das für die drahtlose oder die
Drahtleitungsübertragung aufbereitet ist. Dabei empfängt der symmetrische Modulator
7104 das Basisbandsignal 3942 und tastet das Basisbandsignal in
differentieller und symmetrischer Weise ab, um ein Signal
7138 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. Das Signal 7138 mit
vielen Harmonischen weist zahlreiche harmonische Bilder auf, wobei jedes Bild die
Basisbandinformationen im Basisbandsignal 3942 enthält. Das optionale Bandpaßfilter
308 kann aufgenommen sein, um eine interessierende Harmonische (oder eine
Untermenge von Harmonischen) in dem Signal 7138 zur Übertragung auszuwählen.
Der optionale Verstärker 7108 kann aufgenommen werden, um die ausgewählte
Harmonische vor der Übertragung zu verstärken. Der universelle Sender wird weiter
auf einer hohen Ebene durch das in 58 dargestellte
Flußdiagramm 8400 beschrieben. Eine detailliertere strukturelle und betriebsmäßige
Beschreibung des symmetrischen Modulators folgt später.
Mit Bezug auf das Flußdiagramm 8400 sei bemerkt, daß in Schritt
8402 der symmetrische Modulator 7104 das Basisbandsignal
3942 empfängt.
In Schritt 8404 tastet der symmetrische Modulator
7104 das Basisbandsignal in differentieller und symmetrischer Weise entsprechend
einem ersten und einem zweiten Steuersignal ab, die zueinander phasenverschoben
sind. Das sich ergebende Signal 7138 mit vielen Harmonischen weist zahlreiche
harmonische Bilder auf, die sich bei Harmonischen der Abtastfrequenz wiederholen,
wobei jedes Bild die erforderlichen Amplituden- und Frequenzinformationen zum Rekonstruieren
des Basisbandsignals 3942U enthält.
Die Steuersignale weisen Impulse mit Impulsbreiten (oder Aperturen)
auf, die eingerichtet sind, um die Energieübertragung auf eine gewünschte Harmonische
des Signals 7138 mit vielen Harmonischen zu verbessern. Bei weiteren Ausführungsformen
der Erfindung werden Offset-Gleichspannungen zwischen Abtastmodulen minimiert, wie
in Schritt 8406 angegeben ist, wodurch die Trägereinfügung in den harmonischen
Bildern des Signals 7138 mit vielen Harmonischen minimiert wird.
In Schritt 8408 wählt das optionale Bandpaßfilter
308 die gewünschte interessierende Harmonische (oder eine Untermenge von
Harmonischen) aus dem Signal 7138 mit vielen Harmonischen zur Übertragung
aus.
In Schritt 8410 verstärkt der optionale Verstärker
7108 die ausgewählte Harmonische bzw. die ausgewählten Harmonischen vor
der Übertragung.
In Schritt 8412 wird die ausgewählte Harmonische oder werden
die ausgewählten Harmonischen über ein Kommunikationsmedium übertragen.
Mit Bezug auf die in 45A dargestellte
als Beispiel dienende Ausführungsform sei bemerkt, daß der symmetrische Modulator
7104 die folgenden Komponenten aufweist: einen Puffer/Inverter
7112, Summierverstärker 7118, 7119, UFT-Module
102A und 102B mit gesteuerten Schaltern 7148A bzw.
7148B, einen Induktor 7126, einen Sperrkondensator 7136
und einen Gleichspannungsanschluß 7111. Wie vorstehend erwähnt wurde, tastet
der symmetrische Modulator 7104 das Basisbandsignal 3942 differentiell
ab, um ein Signal 7138 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. Insbesondere
tasten die UFT-Module 102A und 102B das Basisbandsignal entsprechend
Steuersignalen 7123 bzw. 7127 differentiell ab. Eine Referenz-Gleichspannung
7113 ist an den Anschluß 7111 angelegt und wird gleichmäßig auf
die UFT-Module 102A und 102B verteilt. Die verteilte Gleichspannung
7113 verhindert, daß sich zwischen den UFT-Modulen Offset-Gleichspannungen
entwickeln, welche zu einer Trägereinfügung in dem Signal 7138 mit vielen
Harmonischen führen könnten. Die Arbeitsweise des symmetrischen Modulators
7104 wird nachstehend in weiteren Einzelheiten mit Bezug auf das Flußdiagramm
8500 (59) erörtert.
In Schritt 8402 empfängt der Puffer/Inverter 7112
das Basisband-Eingangssignal 3942 und erzeugt das Eingangssignal
7114 und das invertierte Eingangssignal 7116. Das Eingangssignal
7114 gleicht im wesentlichen dem Signal 3942, und das invertierte
Signal 7116 ist. eine invertierte Version des Signals 7114. Dabei
wandelt der Puffer/Inverter 7112 das (unsymmetrische) Basisbandsignal
3942 in differentielle Eingangssignale 7114 und 7116
um, die von den UFT-Modulen abgetastet werden. Der Puffer/Inverter 7112
kann unter Verwendung bekannter Operationsverstärkerschaltungen implementiert werden,
wie Fachleute verstehen werden.
In Schritt 8504 summiert der Summierverstärker
7118 die an den Anschluß 7111 angelegte Referenz-Gleichspannung
7113 und das Eingangssignal 7114, um ein kombiniertes Signal
7120 zu erzeugen. Ebenso summiert der Summierverstärker 7119 die
Referenz-Gleichspannung 7113 und das invertierte Eingangssignal
7116, um ein kombiniertes Signal 7122 zu erzeugen. Die Summierverstärker
7118 und 7119 können unter Verwendung bekannter Operationsverstärker-Summierschaltungen
implementiert werden und so ausgelegt werden, daß sie eine spezifizierte Verstärkung
oder Abschwächung, einschließlich einer Verstärkung von Eins, aufweisen. Die Referenz-Gleichspannung
7113 wird auch, wie dargestellt, durch den Induktor 7126 auf die
Ausgänge beider UFT-Module 102A und 102B verteilt.
In Schritt 8506 erzeugt der Steuersignalgenerator
7142 Steuersignale 7123 und 7127, die in den
46B bzw. 46C
beispielhaft dargestellt sind. Wie dargestellt ist, haben beide Steuersignale
7123 und 7127 die gleiche Periode TS wie ein Haupttaktsignal
7145 (72A), sie haben jedoch eine Impulsbreite (oder Apertur)
von TA. In dem Beispiel triggert das Steuersignal 7123 auf der ansteigenden
Impulsflanke des Haupttaktsignals 7145 und das Steuersignal 7127
auf der abfallenden Impulsflanke des Haupttaktsignals 7145. Daher sind
die Steuersignale 7123 und 7127 um 180 Grad zueinander phasenverschoben.
Bei Ausführungsformen der Erfindung hat das Haupttaktsignal 7145 (und daher
die Steuersignale 7123 und 7127) eine Frequenz, die eine Subharmonische
des gewünschten Ausgangssignals 7140 ist.
Vorzugsweise weist der Steuersignalgenerator 7142 einen Oszillator
7146, Impulsgeneratoren 7144a und 7144b und einen Inverter
7147 auf, wie dargestellt ist. Beim Betrieb erzeugt der Oszillator
7146 das Haupttaktsignal 7145, das in 46A
als eine periodische quadratische Welle mit Impulsen mit einer Periode von TS dargestellt
ist. Andere Taktsignale, unter anderem einschließlich Sinuswellen, könnten verwendet
werden, wie Fachleute verstehen werden. Der Impulsgenerator 7144a empfängt
das Haupttaktsignal 7195 und triggert auf der ansteigenden Impulsflanke,
um das Steuersignal 7123 zu erzeugen. Der Inverter 7147 invertiert
das Taktsignal 7145, um ein invertiertes Taktsignal 7143 zu erzeugen.
Der Impulsgenerator 7144b empfängt das invertierte Taktsignal
7143 und triggert auf der ansteigenden Impulsflanke (die die abfallende
Flanke des Taktsignals 7145 ist), um das Steuersignal 7127 zu
erzeugen.
Die 63A – E
zeigen als Beispiel dienende Ausführungsformen für den Impulsgenerator
7144. 63A zeigt einen Impulsgenerator
8902. Der Impulsgenerator 8902 erzeugt Impulse 8908 mit
einer Impulsbreite TA anhand eines Eingangssignals 8904. Als Beispiel dienende
Eingangssignale 8904 und Impulse 8908 sind in 63B
bzw. 63C dargestellt. Das Eingangssignal
8904 kann ein beliebiger Typ eines periodischen Signals, einschließlich
unter anderem einer Sinuswelle, einer quadratischen Welle, einer Sägezahnwelle usw.,
sein. Die Impulsbreite (oder Apertur) TA der Impulse 8908 ist durch die
Verzögerung 8906 des Impulsgenerators 8902 festgelegt. Der Impulsgenerator
8902 weist auch einen optionalen Inverter 8910 auf, der aus Polaritätsüberlegungen
optional aufgenommen ist, wie Fachleute verstehen werden. Die eigentliche Logik,
die verwendet wird, kann viele Formen annehmen. Zusätzliche Beispiele der Impulserzeugungslogik
sind in den 63D und 63E
dargestellt. 63D zeigt einen Anstiegsflanken-Impulsgenerator
8912, der an der ansteigenden Flanke des Eingangssignals 8904
triggert. 63E zeigt einen Abfallsflanken-Impulsgenerator
8916, der an der abfallenden Flanke des Eingangssignals 8904 triggert.
In Schritt 8508 tastet das UFT-Modul 102A das kombinierte
Signal 7120 entsprechend dem Steuersignal 7123 ab, um das Signal
7130 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. Insbesondere wird der Schalter
7148A während der Impulsbreiten TA des Steuersignals 7123 geschlossen,
um das kombinierte Signal 7120 abzutasten, woraus sich das Signal
7130 mit vielen Harmonischen ergibt. 45B
zeigt ein als Beispiel dienendes Frequenzspektrum für das Signal 7130 mit
vielen Harmonischen mit harmonischen Bildern 7152a – n. Die Bilder
7152 wiederholen sich bei Harmonischen der Abtastfrequenz 1/TS bis ins
Unendliche, wobei jedes Bild 7152 die erforderlichen Amplituden-, Frequenz-
und Phaseninformationen zum Rekonstruieren des Basisbandsignals 7110 enthält.
Wie nachstehend weiter erörtert wird, ist die relative Amplitude der Frequenzbilder
im allgemeinen eine Funktion der Nummer der Harmonischen und der Impulsbreite TA.
Dabei kann die relative Amplitude der bestimmten Harmonischen 7152 durch
Einstellen der Impulsbreite TA des Steuersignals 7123 vergrößert (oder
verkleinert) werden. Im allgemeinen verschieben kleinere Impulsbreiten von TA mehr
Energie in die höherfrequenten Harmonischen und größere Impulsbreiten von TA Energie
in die niederfrequenten Harmonischen. Die Erzeugung von Signalen mit vielen Harmonischen
durch Abtasten eines Eingangssignals entsprechend einer gesteuerten Apertur wurde
früher in dieser Anmeldung im Abschnitt "Frequenzaufwärtswandlung unter Verwendung
einer universellen Frequenzumsetzung" beschrieben und ist in den 3
– 6 dargestellt.
In Schritt 8510 tastet das UFT-Modul 102B das kombinierte
Signal 7122 entsprechend dem Steuersignal 7127 ab, um das Signal
7134 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. Genauer gesagt, wird der Schalter
7148B während der Impulsbreiten TA des Steuersignals 7127 geschlossen,
um das kombinierte Signal 7122 abzutasten, woraus sich das Signal
7134 mit vielen Harmonischen ergibt. Das Signal 7134 mit vielen
Harmonischen weist, ähnlich dem Signal 7130 mit vielen Harmonischen, mehrere
Frequenzbilder des Basisbandsignals 3942 auf, die sich
bei Harmonischen der Abtastfrequenz (1/TS) wiederholen. Die Bilder in dem Signal
7134 sind jedoch wegen der Invertierung des Signals 7116, verglichen
mit dem Signal 7114 und wegen der relativen Phasenverschiebung zwischen
den Steuersignalen 7123 und 7127, gegenüber jenen im Signal
7130 phasenverschoben.
In Schritt 8512 summiert der Knoten 7132 die Signale
7130 und 7134 mit vielen Harmonischen, um das Signal
7133 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. 45C
zeigt ein als Beispiel dienendes Frequenzspektrum für das Signal 7133 mit
vielen Harmonischen, das mehrere Bilder 7154a – n aufweist, die sich
bei Harmonischen der Abtastfrequenz 1/TS wiederholen. Jedes Bild 7154 weist
die erforderlichen Amplituden-, Frequenz- und Phaseninformationen zum Rekonstruieren
des Basisbandsignals 3942 auf. Der Kondensator 7136 arbeitet als
ein Gleichspannungs-Sperrkondensator und läßt die Harmonischen in dem Signal
7133 mit vielen Harmonischen im wesentlichen durch, um das Signal
7138 mit vielen Harmonischen am Ausgang des Modulators 7104 zu
erzeugen.
In Schritt 8408 kann das optionale Filter 7106 verwendet
werden, um ein gewünschtes harmonisches Bild zur Übertragung auszuwählen. Dies läßt
sich beispielsweise anhand eines Durchlaßbands 7156 darstellen, das das
harmonische Bild 7154c in 45C zur Übertragung
auswählt.
Ein Vorteil des Modulators 7104 besteht darin, daß er vollständig
symmetrisch ist, wodurch jeder Gleichspannungs-Offset zwischen den beiden UFT-Modulen
102A und 102B erheblich minimiert (oder beseitigt) wird. Der Gleichspannungs-Offset
wird minimiert, weil die Referenzspannung 7113 durch die Summierverstärker
7118 bzw. 7119 eine konsistente Gleichspannungskomponente zu den
Eingangssignalen 7120 und 7122 beiträgt. Weiterhin wird die Referenzspannung
7113 auch direkt über den Induktor 7126 und den Knoten
7132 mit den Ausgängen der UFT-Module 102A und 102B verbunden.
Das Ergebnis der Steuerung des Gleichspannungs-Offsets zwischen den UFT-Modulen
besteht darin, daß die Trägereinfügung in den harmonischen Bildern des Signals
7138 mit vielen Harmonischen minimiert wird. Wie vorstehend erörtert wurde,
ist die Trägereinfügung im wesentlichen verschwendete Energie, weil die Informationen
für das modulierte Signal in seinen Seitenbändern und nicht in seinem Träger übertragen
werden. Es ist daher häufig erwünscht; die Energie bei der Trägerfrequenz durch
Steuern des relativen Gleichspannungs-Offsets zu minimieren.
4.3.1.2 Symmetrischer Modulator – Beispiele von Signaldiagrammen
und mathematische Beschreibung
Zum weiteren Beschreiben der Erfindung zeigen die 46D
– 46I verschiedene als Beispiel dienende
Signaldiagramme (in Abhängigkeit von der Zeit), die für die Erfindung repräsentativ
sind. 46D zeigt ein Signal 7202, das für
das Basisband-Eingangssignal 3942 (45A) repräsentativ
ist. 46E zeigt eine Stufenfunktion 7204,
die ein erweiterter Abschnitt des Signals 7202 von der Zeit t0
bis t1 ist, und sie zeigt das Signal 7114 am Ausgang des Puffers/Inverters
7112. Ähnlich zeigt 46F ein Signal
7206, das eine invertierte Version des Signals 7204 ist, und sie
zeigt das Signal 7116 am invertierten Ausgang des Puffers/Inverters
7112. Für Analysezwecke ist eine Stufenfunktion eine gute Näherung für
einen Abschnitt eines einzigen Datenbits (für das Basisbandsignal 7110),
weil die Taktraten der Steuersignale 7123 und 7127 erheblich höher
sind als- die Datenraten des Basisbandsignals 7110. Falls die Datenrate
beispielsweise im kHz-Frequenzbereich liegt, liegt die Taktrate vorzugsweise im
MHz-Frequenzbereich, um ein Ausgangssignal im GHz-Frequenzbereich zu erzeugen.
Unter weiterem Bezug auf die 46D –
I sei bemerkt, daß 46G
ein Signal 7208 zeigt, das ein Beispiel des Signals 7130 mit vielen
Harmonischen ist, wenn die Stufenfunktion 7204 entsprechend dem Steuersignal
7123 in 46B abgetastet wird. Das Signal
7208 weist positive Impulse 7209 auf, wie durch die Gleichspannung
7113 angegeben ist. Ebenso zeigt 46H ein
Signal 7210, das ein Beispiel des Signals 7134 mit vielen Harmonischen
ist, wenn die Stufenfunktion 7206 entsprechend dem Steuersignal
7127 abgetastet wird. Das Signal 7210 weist negative Impulse
7211 auf, wie durch die Gleichspannung 7113 angegeben ist, welche
in bezug auf die positiven Impulse 7209 im Signal 7208 zeitlich
verschoben sind.
Unter weiterem Bezug auf die 46D –
I sei bemerkt, daß 46I
ein Signal 7212 zeigt, das die Kombination des Signals 7208 (46G)
und des Signals 7210 (46H) ist, und daß es
sich dabei um ein Beispiel des Signals 7133 mit vielen Harmonischen am
Ausgang des Summierknotens 7132 handelt. Wie erläutert wurde, verbringt
das Signal 7212 über einen begrenzten Zeitraum in etwa so viel Zeit oberhalb
der Referenz-Gleichspannung 7113 wie unterhalb von dieser. Beispielsweise
wird über einen Zeitraum 7214 die Energie in den positiven Impulsen
7209a – b durch die Energie in den negativen Impulsen 7211a –
b aufgehoben. Dies weist auf einen minimalen (oder verschwindenden) Gleichspannungs-Offset
zwischen den UFT-Modulen 102A und 102B hin, was zu einer minimalen
Trägereinfügung während des Abtastprozesses führt.
Unter weiterem Bezug auf 46I sei bemerkt,
daß die Phase der Zeitachse des Signals 7212 so eingerichtet werden kann,
daß die Wellenform als eine ungerade Funktion dargestellt wird. Für eine solche
Anordnung läßt sich die Fourier-Reihe leicht folgendermaßen berechnen:
wobei: TS = Periode des Haupttakts 7145
TA = Impulsbreite der Steuersignale 7123 und 7127
n = Nummer der Harmonischen.
Wie Gleichung 1 zeigt, ist die relative Amplitude der Frequenzbilder
im allgemeinen eine Funktion der Nummer n der Harmonischen und des Verhältnisses
TA/TS. Wie angegeben ist, stellt das TA/TS-Verhältnis
das Verhältnis zwischen der Impulsbreite des Steuersignals und der Periode des subharmonischen
Haupttakts dar. Das TA/TS-Verhältnis kann optimiert werden,
um die Amplitude des Frequenzbilds bei einer gegebenen Harmonischen zu maximieren.
Falls beispielsweise eine Durchlaßband-Wellenform beim 5Fachen der Frequenz des
subharmonischen Takts erzeugt werden soll, kann die Grundlinienleistung für diese
harmonische Extraktion für die fünfte Harmonische (n = 5) folgendermaßen berechnet
werden:
Wie in Gleichung 2 dargestellt ist, ist Ic(t) für die fünfte
Harmonische eine Sinusfunktion mit einer Amplitude, die zu sin(5&pgr;TA/TS)
proportional ist. Die Signalamplitude kann durch Setzen von TA = (1/10·TS)
maximiert werden, so daß sin(5&pgr;TA/TS) = sin(&pgr;/2) =
1. Hieraus ergibt sich die Gleichung:
Diese Komponente ist eine Frequenz beim 5Fachen der Abtastfrequenz
des subharmonischen Takts und kann durch ein Bandpaßfilter (in der Art des Bandpaßfilters
7106), das um 5fs zentriert ist, aus der Fourier-Reihe extrahiert
werden. Die extrahierte Frequenzkomponente kann dann durch den Verstärker
7108 optional verstärkt werden, bevor sie auf einem drahtlosen oder Drahtleitungs-Kommunikationskanal
oder drahtlosen oder Drahtleitungs-Kommunikationskanälen übertragen wird.
Gleichung 3 kann so erweitert werden, daß sie die Aufnahme eines Nachrichtensignals
widerspiegelt, wie durch die nachstehende Gleichung 4 angegeben ist:
Gleichung 4 zeigt, daß ein Nachrichtensignal in Signalen
7133 mit vielen Harmonischen übertragen werden kann, so daß sowohl die
Amplitude als auch die Phase moduliert werden können. Mit anderen Worten ist m(t)
amplitudenmoduliert und &thgr;(t) phasenmoduliert. Es sei bemerkt, daß in diesen
Fällen &thgr;(t) modulo n verstärkt ist, während die Amplitudenmodulation m(t) einfach
skaliert ist. Daher können komplexe Wellenformen anhand ihrer Fourier-Reihen mit
UFT-Kombinationen mehrerer Aperturen rekonstruiert werden.
Wie vorstehend erörtert wurde, wurde die Signalamplitude für die 5.
Harmonische maximiert, indem die Abtastaperturbreite TA = 1/10TS
gesetzt wurde, wobei TS die Periode des Haupttaktsignals ist. Dies kann
umformuliert und verallgemeinert werden, indem TA = 1/2 Periode (oder Radiant) bei
der interessierenden Harmonischen gesetzt wird. Mit anderen Worten kann die Signalamplitude
jeder Harmonischen n maximiert werden, indem die Eingangswellenform mit einer Abtastapertur
von TA = 1/2 der Periode der interessierenden Harmonischen
(n) abgetastet wird. Es ist anhand dieser Erörterung verständlich, daß durch das
Ändern der Apertur der harmonische Inhalt und der Amplitudeninhalt der Ausgangswellenform
geändert werden. Falls beispielsweise der subharmonische Takt eine Frequenz von
200 MHz hat, liegt die fünfte Harmonische bei 1 GHz. Die Amplitude der fünften Harmonischen
wird maximiert, indem die Aperturbreite auf TA = 500 Pikosekunden gesetzt
wird, was 1/2 der Periode (oder Radiant) bei 1 GHz gleicht.
46J zeigt eine Frequenzdarstellung
7216, in der die Wirkung des Änderns der Abtastapertur der Steuersignale
an dem Signal 7133 mit vielen Harmonischen dargestellt ist, wenn ein harmonischer
Takt mit 200 MHz gegeben ist. Die Frequenzdarstellung 7216 vergleicht zwei
Frequenzspektren 7218 und 7220 für verschiedene Steuersignalaperturen,
wenn ein 200-MHz-Takt gegeben ist. Insbesondere ist das Frequenzspektrum
7218 ein als Beispiel dienendes Spektrum für das Signal 7133,
wenn der 200-MHz-Takt mit der Apertur TA = 500 ps gegeben ist (wobei
500 ps das Bogenmaß bei der 5. Harmonischen von 1 GHz ist). Ähnlich ist das Frequenzspektrum
7220 ein als Beispiel dienendes Spektrum für das Signal 7133,
wenn ein 200-MHz-Takt gegeben ist, wobei es sich um eine quadratische Welle handelt
(so daß TA = 5000 ps ist). Das Spektrum 7218 weist mehrere Harmonische
7218a – i auf, und das Frequenzspektrum 7220 weist mehrere
Harmonische 7220a – e auf. Bei 1 GHz (die 5. Harmonische) sind die
Signalamplituden der zwei Frequenzspektren 7218e und 7220c in
etwa gleich. Bei 200 MHz hat das Frequenzspektrum 7218a jedoch eine viel
kleinere Amplitude als das Frequenzspektrum 7220a, weshalb das Frequenzspektrum
7218 wirksamer ist als das Frequenzspektrum 7220, wenn angenommen
wird, daß die gewünschte Harmonische die 5. Harmonische ist. Mit anderen Worten
verschwendet das Frequenzspektrum 7218 unter der Annahme, daß 1 GHz die
gewünschte Harmonische ist, weniger Energie bei der Grundfrequenz von 200 MHz als
das Frequenzspektrum 7218.
4.3.1.3 Symmetrischer Modulator mit einer Nebenschlußkonfiguration
53A zeigt einen universellen Sender
3910, der eine zweite Ausführungsform eines universellen Senders mit einem
symmetrischen Modulator 7901 ist, der zwei symmetrische UFT-Module in einer
Nebenschlußkonfiguration aufweist. (Im Gegensatz dazu kann der symmetrische Modulator
7104 auf der Grundlage der Orientierung der UFT-Module als eine Reihenkonfiguration
aufweisend beschrieben werden.) Der Sender 3910 beinhaltet einen symmetrischen
Modulator 7901, den Steuersignalgenerator 7142, das optionale
Bandpaßfilter 308 und den optionalen Verstärker 7108. Der symmetrische
Modulator 7901 führt eine Aufwärtswandlung eines Basisbandsignals
3942 aus, um ein Ausgangssignal 7936 zu erzeugen, das für eine
drahtlose Übertragung oder Drahtleitungsübertragung aufbereitet ist. Hierbei empfängt
der symmetrische Modulator 7901 das Basisbandsignal 3942 und legt
es in differentieller und symmetrischer Weise an Masse, um ein Signal
7934 mit vielen Harmonischen zu erzeugen. Das Signal 7934 mit
vielen Harmonischen weist mehrere harmonische Bilder auf, wobei jedes Bild die Basisbandinformationen
in dem Basisbandsignal 3942 enthält. Mit anderen Worten enthält jedes harmonische
Bild die erforderlichen Amplituden-, Frequenz- und Phaseninformationen zum Rekonstruieren
des Basisbandsignals 3942. Das optionale Bandpaßfilter 308 kann
aufgenommen werden, um eine interessierende Harmonische (oder eine Untermenge von
Harmonischen) in dem Signal 7934 zur Übertragung auszuwählen. Der optionale
Verstärker 7108 kann aufgenommen werden, um die ausgewählte Harmonische
vor der Übertragung zu verstärken, woraus sich das Ausgangssignal 7936
ergibt.
Der symmetrische Modulator 7901 weist die folgenden Komponenten
auf: einen Puffer/Inverter 7112, optionale Impedanzen 7910,
7912, UFT-Module 102A und 102B mit gesteuerten Schaltern
7918 bzw. 7924, Sperrkondensatoren 7928 und
7930 und einen Anschluß 7920, der an Masse gelegt ist. Wie vorstehend
erwähnt wurde, legt der symmetrische Modulator 7901 das Basisbandsignal
3942 differentiell an Masse, woraus sich das Signal 7934 mit vielen
Harmonischen ergibt. Insbesondere schalten die UFT-Module 102A und
102B das Basisbandsignal abwechselnd entsprechend den Steuersignalen
7123 bzw. 7127 auf den Anschluß 7920. Der Anschluß
7920 ist an Masse gelegt und verhindert, daß sich zwischen den UFT-Modulen
102A und 102B Offset-Gleichspannungen entwickeln. Wie vorstehend
beschrieben wurde, kann eine Offset-Gleichspannung zu einer unerwünschten Trägereinfügung
führen. Die Arbeitsweise des symmetrischen Mod