| Dokumentenidentifikation |
EP1490618 13.10.2005 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001490618 |
| Titel |
LEITUNGSHALTER |
| Anmelder |
A. Raymond & Cie, Grenoble, FR |
| Erfinder |
HAUSER, Ingo, 79618 Rheinfelden, DE |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50301153 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
06.03.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
037447869 |
| WO-Anmeldetag |
06.03.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP03/02268 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0003081106 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
02.10.2003 |
| EP-Offenlegungsdatum |
29.12.2004 |
| EP date of grant |
07.09.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.10.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F16L 3/223
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung bezieht sich auf einen Leitungshalter zur Befestigung
von nebeneinander verlaufenden Versorgungsleitungen unterschiedlicher Art oder von
anderen langgestreckten Bauteilen an einem Trägerbauteil und / oder zum gegenseitigen
Festlegen solcher nebeneinander verlaufender Versorgungsleitungen oder langgestreckter
Bauteile bestehend aus einem Aufnahmeteil mit daran ausgebildeten, den betreffenden
Leitungsquerschnitten angepassten Haltemulden und beidseitig der Haltemulden angeformten,
einander zugeneigten Klemmschenkeln, die sich in Längsrichtung der aufzunehmenden
Leitungen nur über einen Teilabschnitt des Aufnahmeteils erstrecken, und mit einem
über das Aufnahmeteil schlagbaren Sicherungsbügel mit daran zu den Haltemulden des
Aufnahmeteils komplementär ausgebildeten, ebenfalls den Leitungsquerschnitten angepassten
Gegenmulden, wobei an den beiden Enden des Aufnahmeteils und des Sicherungsbügels
Rastelemente angeformt sind, die beim Überschlagen des Sicherungsbügels auf das
Aufnahmeteil gegenseitig in sich verrasten.
Eine derartiger Leitungshalter ist aus der DE 24 46 133 A1 bekannt,
bei dem die am Aufnahmeteil angeformten, benachbarten Klemmschenkel verschiedener
Leitungen eine gemeinsame Wurzel haben, sich nach oben schwalbenschwanzartig teilen
und dabei entgegengesetzt schellenartig gebogen sind. Nachteilig bei diesem Leitungshalter
ist insbesondere bei einer großen Anzahl von zu haltenden Leitungen eine verhältnismäßig
große Abmessung in Querrichtung.
Aus der EP 0 683 343 A2 ist ein Leitungshalter bekannt, der Paare
von gleichartig ausgebildeten; beidseitig von Haltemulden in Längsrichtung der Haltemulden
einander gegenüberliegenden Klemmschenkel aufweist, wobei die Klemmschenkelpaare
von nebeneinander angeordneten Haltemulden in Längsrichtung versetzt angeordnet
sind. Bei diesem Leitungshalter sind anstelle eines das Aufnahmeteil überschlagenden
Sicherungsbügels an den Klemmschenkeln Flügelabschnitte angesetzt, die in Richtung
der Haltemulden weisen. Nachteilig bei diesem Leitungshalter ist die Gefahr, dass
sich bei einer verhältnismäßig großen Anzahl von nebeneinander angeordneten
Leitungen das Aufnahmeteil durchbiegt und Leitungen aus den Haltemulden herausrutschen
können.
Es besteht allgemein das Bedürfnis, insbesondere im Fahrzeugbau, mehrere
Versorgungsleitungen unterschiedlicher Art, also z.B. für Kraftstoff und/oder Stromkabel,
auf möglichst engem Raum unterzubringen und dabei gegenseitig und auch zum Trägerbaüteil,
beispielsweise an einem Karosserieblech, zu fixieren. Dabei dürfen sich die Versorgungsleitungen
selbstverständlich nicht gegenseitig stören und auch ihre Montage darf nicht unnötig
behindert werden. Durch die DE 38 02 698 A1 ist ein Leiturigshalter bekannt, bei
dem auf der einen Seite neben dem auf einen Bolzen aufsteckbaren Klemmkörper eine
Haltemulde und auf dessen anderen Seite nebeneinander zwei Haltemulden für Rohrleitungen
vorgesehen sind. Zu jeder Haltemulde gehören dabei zwei Klemmschenkel, die die betreffende
Rohrleitung schellenartig umfassen. Die benachbarten Klemmschenkel der beiden nebeneinander
angeordneten Haltemulden halten dabei einen Abstand zueinander, in den nach dem
Einlegen der Leitungen beim Schließen des Sicherungsbügels dieser mit einem
Klemmelement eingreift. Durch den Abstand zwischen den Haltemulden und den benachbarten
Klemmschenkeln behindem sich die Leitungen auch bei der Montage zwar nicht. Andererseits
benötigt dieser Leitungshalter für insgesamt nur drei Versorgungsleitungen verhältnismäßig
viel Raum, was sich noch nachteiliger auswirkt, wenn weitere Versorgungsleitungen
hinzukommen.
Durch die EP 0 454 876 B1 ist ein zweiteiliger Leitungshalter bekannt,
bei dem zwei benachbarte Haltemuiden am Aufnahmeteil durch einen gemeinsamen Klemmschenkel
getrennt sind und an diesem, in Längsrichtung der aufzunehmenden Leitungen versetzt,
entgegengesetzt gerichtete Haken angeformt sind, die sich schellenförmig an die
Leitungen anlegen. Trotz der in Längsrichtung versetzten Haken kann hier eine Behinderung
bei der Montage der Leitungen nicht völlig ausgeschlossen werden, wenn die eine
Haltemulde bereits bestückt und eine Leitung in die benachbarte Haltemulde eingelegt
werden soll.
Aufnahmeteil und Sicherungsbügel dieser bekannten Leitungshalter weisen
an ihren schmalen Enden Rastelemente auf, die beim Schließen des Sicherungsbügels
gegenseitig in sich verrasten. Es hat sich gezeigt, dass bei der Tendenz, immer
mehr verschiedene Leitungen mit einem Leitungshalter festzulegen, diese Verrastung
an den beiden Enden nicht mehr ausreichend sein kann. Mit steigender Anzahl von
Leitungen müssen die Leitungshalter immer breiter werden; und Aufnahmeteil und Sicherungsbügel
neigen dabei schließlich dazu, sich zur Mitte hin aufzuwölben.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leitungshalter der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass mehrere unterschiedliche Versorgungsleitungen platzsparend
gegenseitig und an einem Trägerteil festgelegt werden können, wobei auch bei einer
relativ großen Anzahl an aufzunehmenden Leitungen ein Aufwölben des Sicherungsbügels
und/oder des Aufnahmeteils weitgehend vermieden ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Leitungshalter der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Klemmschenkel mehrerer nebeneinander
verlaufender Haltemulden paarweise ohne gegenseitige Berührung sowohl in Längsrichtung
als auch in Querrichtung gegeneinander versetzt sind, wobei sich die benachbarten
Klemmschenkel zweier Haltemulden teilweise überlappen, und dass die Klemmschenkel
mindestens einer Haltemulde in Längsrichtung der aufzunehmenden Leitung zueinander
versetzt sind.
Dadurch, dass bei dem erfindungsgemäßen Leitungshalter die Klemmschenkel
in Bezug aufeinander in zwei Richtungen versetzt sind, wird auch bei einer verhältnismäßig
großen Anzahl von zu haltenden Leitungen ein wenig raumgreifender Aufbau ermöglicht,
der dazu führt, dass die Abmessungen des Trägerteiles und des Sicherungsbügels unter
Verringerung der Gefahr unerwünschter Deformationen relativ klein gehalten werden
können.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnungen
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung in verkleinertem
Maßstab und noch offenem Zustand,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 1 in geschlossenem Zustand,
- Fig. 3
- einen entlang der Achse A - A geführten Schnitt durch die Ausführungsform gemäß
Fig. 1 in größerem Maßstab,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1 im Maßstab
der Fig.3,
- Fig. 5
- eine gegenüber Fig. 4 um 90° gekippte Ansicht derselben Ausführungsform,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung in
verkleinertem Maßstab und noch offenem Zustand,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 6 in geschlossenem Zustand,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 6 in größerem
Maßstab und noch geöffnetem Zustand,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 6 Im Maßstab
der Fig. 8 und in geöffnetem Zustand,
- Fig. 10
- eine Schnittansicht entlang der Achse A - A in Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Schnittansicht gemäß Fig. 10 in geschlossenem Zustand dieser Ausführungsform,
- Fig.12
- eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung in
verkleinertem Maßstab und offenem Zustand,
- Fig. 13
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 12 in geschlossenem
Zustand, .
- Fig. 14
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 12 in größerem
Maßstab und offenem Zustand,
- Fig. 15
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 12 im Maßstab
der Fig. 14 und offenem Zustand,
- Fig. 16
- die Seitenansicht einer vierten Ausführungsform der Erfindung in größerem
Maßstab und offenem Zustand,
- Fig. 17
- die Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 16 und
- Fig. 18
- eine Seitenansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 16 in verkleinertem
Maßstab und geschlossenem Zustand.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 1 bis
5 dargestellt. Der Leitungshalter besteht aus einem Aufnahmeteil
1 mit im wesentlichen rechteckigem Grundriss und einem an seiner einen Schmalseite
mit ihm gelenkig verbundenen Sicherungsbügel 2. Im Aufnahmeteil
1 sind zunächst auf gleicher Höhe nebeneinander liegend und durch Trennwände
3, 4 voneinander getrennt drei Haltemulden5 für Versorgungsleitungen
eines Querschnitts, im Beispiel von einem Durchmesser von 4,75 mm, vorgesehen.
Die dem freien Ende des Aufnahmeteils1 näher liegenden Haltemulden
5 bilden ein Haltemuldenpaar und sind durch eine niedere, konisch zulaufende
Trennwand 3 voneinander getrennt; gemeinsam werden sie von beidseitig hochgezogenen,
einander zugewölbten Klemmschenkeln 6 gefässt, an deren oberen Enden aufeinander
zu gerichtete Klemmnasen 7 angeformt sind. Die Klemmnasen 7 sind dabei
so geformt, dass ihre Innenflächen zusammen mit der Stirnfläche 8 der Trennwand
3 Abschnitte eines nach oben offenen Kreisbogens beschreiben, dessen Durchmesser
dem Querschnitt einer weiteren Versorgungsleitung, im dargestellten Beispiel
10 mm, entspricht. Der innere Klemmschenkel 6 befindet sich auf einer
Linie mit der durch diesen Klemmschenkel6 zweigeteilten Trennwand
4 zur innen liegenden Haltemulde 5, die auf ihrer anderen Seite begrenzt
wird von zwei seitlich hochragenden Streben 9 und einer zwischen diesen liegenden,
an der Innenwand 10 des Aufnahmeteils 1 angeformten Befestigungssäule
11. In dieser Befestigungssäule 11 ist ein Durchgangsloch12
vorgesehen zur Aufnahme eines Bolzen oder einer Schraube, mit der der Leitungshalter
an einem nicht dargestellten Trägerbauteil befestigt werden kann. An den Trennwänden
3, 4 und Streben 9 können weitere Klemmnasen 7 vorgesehen sein,
die die Haltemulden 5 in ihrem Querschnitt zu einem nach oben offenen Teilkreis
formen. Die einander zugewandten Innenflächen der Trennwände 4 und des inneren
Klemmschenkels 6 einerseits und der Streben 9 und der Befestigungssäule11
andererseits sind nahe ihrem freien Ende und im Abstand über der innen liegenden
Haltemulde 5 wiederum entsprechend dem Querschnitt einer weiteren Versorgungsleitung
geformt.
Das hier beispielhaft beschriebene Aufnahmeteil 1 kann somit auf engem
Raum insgesamt fünf verschiedene Versorgungsleitungen auf zwei übereinander liegenden
Ebenen aufnehmen, nämlich in den Haltemulden 5, zwischen den freien Enden
der Streben 9 und der Trennwände 4 und zwischen der Stirnfläche
8 der Trennwand 3 und den Klemmnasen 7 der federnden Klemmschenkel
6, ohne dass sich die Versorgungsleitungen stören und ohne dass ihre Montage
behindert wird. Dies wird im Grunde dadurch erreicht, dass die Klemmelemente
6, 7 für die einzelnen Versorgungsleitungen versetzt und sich zumindest teilweise
überlappend so angeordnet sind, dass sie sich gegenseitig nicht oder nur minimal
beeinflussen oder beim Auffedern behindern können.
Mit der Innenwand 10 des Aufnahmeteils 1 durch schmale
Stege 14 gelenkig verbunden ist der rechteckige Sicherungsbügel
2, der an seinen beiden Längsseiten jeweils einen hochstehenden Rand
15 aufweist. In diesen Rändern 15 sind jeweils teilkreisförmige Gegenmulden
16 vorgesehen, die beim Überschlagen des Sicherungsbügels2 über das
Aufnahmeteil 1 die zwischen den freien Enden der Klemmschenkel
6, bzw. den Klemmnasen 7 und den freien Enden der Trennwände4
und der Streben 9 definierten Kreisbögen ergänzen bzw. schließen, so
dass die zuvor eingelegten Versorgungsleitungen sicher an ihrem Platz gehalten werden.
Außerdem befinden sich in den Rändern 15 Ausnehmungen 17, in
die beim Überschlagen des Sicherungsbügels 2 die Enden der Streben
9 und der Trennwände 4 passen.
An den beiden Schmalseiten von Aufnahmeteil 1 und Sicherungsbügel
2 sind, wie an sich bekannt, zusammenwirkende Rastelemente 18 vorgesehen,
die beim Umschlagen des Sicherungsbügels 2 ineinander greifen und so den
Leitungshalter sicher geschlossen halten.
In den Fig. 6 bis 11 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung
dargestellt. Die Grundform ist die gleiche wie oben beschrieben; ein rechteckiges
Aufnahmeteil 1 und ein rechteckiger Sicherungsbügel 2 sind an ihren
benachbarten Schmalseiten gelenkig miteinander verbunden. Im Aufnahmeteil
1 sind Haltemulden 5 für hier drei Versorgungsleitungen vorgesehen,
die von schellenartig geformten, auffederbaren Klemmschenkeln 6, mit einander
zugewandten Klemmnasen 7 zur Aufnahme der Versorgungsleitungen gefasst sind.
Eine Befestigungssäule 11 mit Durchgangsloch 12 zur Aufnahme eines
Befestigungsbolzens oder einer Befestigungsschraube trennt hier eine dem freien
Ende des Aufnahmeteils 1 nächst verlaufende Haltemulde 5 mit ihren
Klemmschenkeln 6 von einem Haltemuldenpaar5. Auch die inneren, einander
unmittelbar benachbarten Klemmschenkel 6 dieser beiden Haltemulden
5 sind gänzlich unabhängig voneinander; sie erstrecken sich dazu in Längsrichtung
der aufzunehmenden Leitungen jeweils nur über ein Teilstück der betreffenden Haltemulde
5 und sind sowohl in Längsrichtung der Haltemulden5 als auch in Richtung
der Querachse versetzt angeordnet. Vorzugsweise können sich dabei, wie am besten
aus den Fig. 8 und 9 zu ersehen ist, die benachbarten Klemmschenkel 6 zweier
Haltemulden 5 in Richtung der Querachse überlappen. Durch diese Anordnung
und Ausgestaltung werden auch die inneren Klemmschenkel 6 voneinander völlig
getrennt, so dass beim Einlegen der Versorgungsleitungen keinerlei Behinderung eintreten
kann, und dennoch kommen wegen der versetzten und sich überlappenden Anordnung die
Leitungen platzsparend sehr nahe beieinander zu liegen. Zwischen den zueinander
versetzten Klemmschenkeln 6 kann auf der Querachse ein Versteifungselement
19 angeordnet sein, um eine Fehlmontage auf den Halteelementen zu verhindern
und diese vor Beschädigung zu schützen.
Wird nach dem Einlegen der Versorgungsleitungen der Sicherungsbügel
2 über das Aufnahmeteil 1 geschlagen, so ergänzen auch hier in den
längsseitigen Rändern15 des Sicherungsbügels 2 vorgesehene Gegenmulden
16 die Haltemulden5, zu einem im Querschnitt geschlossenen Kreis,
siehe Fig. 7, und die Leitungen sind sicher festgelegt. Neben den an den Schmalseiten
des Aufnahmeteils 1 und des Sicherungsbügels 2 in bekannter Weise
vorgesehenen und zusammenwirkenden Rastelementen 18, die nach dem Umlegen
des Sicherungsbügels 2 den Leitungshalter geschlossen halten, kann noch eine
weitere, in dieser Weise wirkende Sicherung vorgesehen sein. Nach der dargestellten
Ausführungsform sind dazu beidseitig an der Befestigungssäule 11 abstehende
Rastnasen 20 vorgesehen, die mit an den beiden Rändern 15 des Sicherungsbügels
2 angeformten, nach innen gerichteten Krallen 21 zusammenwirken. Diese
zusätzliche Sicherung ist insbesondere bei Leitungshaltem von Vorteil, die für die
Aufnahme einer größeren Anzahl von Leitungen ausgebildet sind.
In den Fig. 12 bis 15 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
die, ausgehend von der bereits beschriebenen Grundform, zur Halterung und gegenseitigen
Festlegung von fünf verschiedenen Versorgungsleitungen in einer Ebene ausgelegt
ist. In dem rechteckigen Aufnahmeteil 1 sind beidseits der Befestigungssäule11
mit Durchgangsloch 12 Haltemulden 5 für fünf verschiedene Versorgungsleitungen
auch unterschiedlichen Querschnitts vorgesehen. Zwischen dem freien Ende des Aufnahmeteils
1 und der Befestigungssäule 11 sind im dargestellten Beispiel Haltemulden
5 für drei Leitungen gleichen Querschnitts und zwischen der Befestigungssäule
11 und dem mit dem Sicherungsbügel 2 verbunden Ende Haltemulden
5 für zwei Leitungen unterschiedlichen und größeren Querschnitts vorgesehen.
Jede dieser Haltemulden 5 wird von einem separaten Paar schellenartig geformter
Klemmschenkel 6 mit Klemmnasen 7 gefasst. Die Klemmschenkel
6 erstrecken sich in Längsrichtung der aufzunehmenden Leitungen nur über
einen Teilabschnitt des Aufnahmeteils 1 und sind paarweise sowohl in Längsrichtung
der aufzunehmenden Leitungen als auch in Querrichtung so zueinander versetzt, dass
keine gegenseitige Behinderung oder Beeinträchtigung der Klemmschenkel
6 oder der aufzunehmenden Leitungen auftreten kann. Vorteilhafterweise überlappen
sich dabei die benachbarten Klemmschenkel 6 zweier nebeneinander verlaufender
Haltemulden 5 in Querrichtung zumindest teilweise, jedoch ohne sich zu berühren.
So können mehrere, im dargestellten Beispiel fünf, verschiedene Versorgungsleitungen
auf engem Raum nebeneinander liegend von dem Leitungshalter aufgenommen und fixiert
werden. Auch bei dieser Ausführungsform sind im Rand 15 des Sicherungsbügels
2 Gegenmulden 16 zu den Haltemulden 5 vorgesehen, die beim
Überschlagen des Sicherungsbügels 2 auf den Aufnahmeteil 1 die Haltemulden
5 an den Klemmschenkeln 6 schließen bzw. sich im Bereich außerhalb
der Klemmschenkel 6 dicht an die Leitungen anlegen, so dass diese sicher
gefasst sind.
Neben den an den beiden Schmalseiten von Aufnahmeteil 1 und
Sicherungsbügel2 vorgesehenen Rastelementen 18 sind auch hier zur
Sicherung des Leitungshalters in geschlossenem Zustand (siehe Fig. 13) an seitlich
von der Befestigungssäule11 abragenden Fortsätzen 22 Rastnasen
20 vorgesehen, die mit Krallen 21 zusammenwirken, die von den Rändern
15 des Sicherungsbügels 2 nach innen ragen.
Eine weitere von derselben Grundform ausgehende Ausführungsform der
Erfindung ist in den Fig. 16 bis 18 dargestellt. Ähnlich wie bei der Ausführungsform
nach den Fig. 12 bis 15 sind hier auf dem Aufnahmeteil 1 auf der einen Seite
der Befestigungssäule 11 drei Haltemulden 5 für Versorgungsleitungen
mit zwei unterschiedlichen Durchmessern und auf der anderen Seite der Befestigungssäule11
zwei Haltemulden 5 für Versorgungsleitungen eines anderen, hier größeren
Durchmessers vorgesehen. Die Klemmschenkel 6 der Haltemulden 5 für
die zwei größeren Leitungen sind in diesem Fall nicht versetzt, sondern liegen
paarweise auf einer Linie. Die Klemmschenkel 6 der drei erstgenannten
Haltemulden 5 sind in der bereits in Bezug auf die Ausführungsform der Fig.
12 bis 15 beschriebenen Weise paarweise sowohl in Längsrichtung der aufzunehmenden
Leitungen als auch in Querrichtung versetzt. Außerdem sind die beiden Klemmschenkel
6 mindestens einer Haltemulde 5, im dargestellten Fall der zu äußerst
gelegenen Haltemulde5, zusätzlich in Längsrichtung der aufzunehmenden Leitungen
zueinander versetzt. Dies erlaubt es, die benachbarte Haltemulde 5 mit ihren
Klemmschenkeln6 nochmals näher an die erste heranzurücken, ohne dass der
Klemmbereich an den Leitungen weiter verkürzt werden müsste.
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| Anspruch[de] |
- Leitungshalter zur Befestigung von nebeneinander verlaufenden Versorgungsleitungen
unterschiedlicher Art oder von anderen langgestreckten Bauteilen an einem Trägerbauteil
und / oder zum gegenseitigen Festlegen solcher nebeneinander verlaufender Versorgungsleitungen
oder langgestreckter Bauteile bestehend aus einem Aufnahmeteil (1) mit daran ausgebildeten,
den betreffenden Leitungsquerschnitten angepassten Haltemulden (5) und beidseitig
der Haltemulden angeformten, einander zugeneigten Klemmschenkeln (6), die sich in
Längsrichtung der aufzunehmenden Leitungen nur über einen Teilabschnitt des Aufnahmeteils
(1) erstrecken, und mit einem über das Aufnahmeteil (1) schlagbaren Sicherungsbügel
(2) mit daran zu den Haltemulden (5) des Aufnahmeteils (1) komplementär ausgebildeten,
ebenfalls den Leitungsquerschnitten angepassten Gegenmuiden (16), wobei an den beiden
Enden des Aufriahmeteils (1) und des Sicherungsbügels (2) Rastelemente (18) angeformt
sind, die beim Überschlagen des Sicherungsbügels (2) auf das Aufnahmeteil (1) gegenseitig
in sich verrasten, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel (6) mehrerer
nebeneinander verlaufender Haltemulden (5) paarweise ohne gegenseitige Berührung
sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung der aufzunehmenden Leitungen gegeneinander
versetzt sind, wobei sich die benachbarten Klemmschenkel (6) zweier Haltemulden
(5) teilweise überlappen, und dass die Klemmschenkel (6) mindestens
einer Haltemulde(5) in Längsrichtung der aufzunehmenden Leitung zueinander
versetzt sind.
- Leitungshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschenkel(6)
mittels einander zugeneigter Klemmnasen (7) Haltemulden (5, 5') in
zwei übereinander liegenden Ebenen einfassen.
- Leitungshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in
einer Ebene nebeneinander verlaufende Haltemulden (5) durch eine niedere
Trennwand(3) voneinander getrennt und von zwei beidseitig hochgezogenen Klemmschenkeln
(6) gefasst sind, wobei an den freien Enden der Klemmschenkel(6) einander
zugeneigte und gebogene Klemmnasen (7) ausgebildet sind, die zusammen mit
der gewölbten Stimfläche (8) der Trennwand (3) eine weitere Haltemulde
(5) für eine weitere Versorgungsleitung bestimmen.
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| Anspruch[en] |
- Line clip for fastening supply lines of different types running mutually adjacent
or other elongated components to a support member and/or for mutual fixing of such
mutually adjacent supply lines or elongated components, comprising an accommodating
member (1) with holding depressions (5) formed thereon and adapted to the relevant
line cross-sections and, formed on either side of the holding depressions, clamping
limbs (6) inclined towards each other, which extend in the longitudinal direction
of the lines to be accommodated over only a section of the accommodating member
(1), and having a securing bracket (2) foldable over the accommodating member (1)
and having counter-depressions (16) thereon formed complementary to the holding
depressions (5) of the accommodating member (1) and also adapted to the line cross-sections,
whereby at both ends of the accommodating member (1) and of the securing bracket
(2), latching elements (18) are formed which on folding over the securing bracket
(2) onto the accommodating member (1), latch into one another, characterised
in that the clamping limbs (6) of a plurality of holding depressions (5) arranged
running mutually adjacent in pairs without mutual contact are mutually offset both
in the longitudinal direction and in the transverse direction of the lines to be
accommodated, whereby the adjacent clamping limbs (6) of two holding depressions
(5) partially overlap, and that the clamping limbs (6) of at least one holding depression
(5) are mutually offset in the longitudinal direction of the line to be accommodated.
- Line clip according to claim 1, characterised in that the clamping limbs
(6) enclose holding depressions (5, 5') in two planes lying one above the other
by means of clamping noses (7) inclined towards each other.
- Line clip according to claim 1, characterised in that two holding depressions
(5) running adjacent to each other in one plane are separated from each other by
a low separating wall (3) and are enclosed by two clamping limbs (6) rising high
on both sides, whereby on the free ends of the clamping limbs (6), curved clamping
noses (7) inclined towards each other are formed, which together with the curved
end surface (8) of the separating wall (3), define a further holding depression
(5) for a further supply line.
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| Anspruch[fr] |
- Support de canalisations pour la fixation en position de conduites d'alimentation
de différente nature disposées parallèlement les unes aux autres ou d'autres éléments
de construction de grande longueur par rapport à leur section sur un élément faisant
office de support et, ou encore, pour la fixation en opposition réciproque de telles
conduites d'alimentation disposées parallèlement les unes aux autres ou d'éléments
de construction de grande longueur par rapport à leur section, se composant d'un
élément de réception (1) dans lequel sont formées des alvéoles de retenue (5) dimensionnellement
adaptées aux sections transversales des canalisations concernées et de pattes de
serrage (6) inclinées en direction l'une de l'autre disposées solidaires par moulage
de part et d'autre des alvéoles de retenue qui s'étendent, dans le sens longitudinal
des conduites à fixer, uniquement sur une portion partielle de l'élément de réception
(1) et d'un étrier de blocage (2) destiné à être rabattu sur l'élément de réception
(1), qui comporte, également réalisées solidaires par moulage, des alvéoles antagonistes
(16) disposées en correspondance d'accouplement avec les alvéoles de retenue (5)
de l'élément de réception (1), également dimensionnellement adaptées aux sections
transversales des conduites, des organes d'accrochage (12) étant en l'occurrence
réalisés solidaires par moulage des deux extrémités de l'élément de réception (1)
et de l'étrier de blocage (2) qui, lors du rabattement de l'étrier de blocage (2)
sur l'élément de réception (1) viennent s'imbriquer en prise d'encastrement réciproque,caractérisé
en ce que les pattes de serrage (6) de plusieurs alvéoles de retenue (5) disposées
côte à côte sont par paire respectivement décalées sans se toucher mutuellement
aussi bien dans le sens longitudinal que dans le sens transversal des conduites
à fixer en position, les pattes de serrage (6) voisines de deux alvéoles de retenue
(5) se recouvrant en l'occurrence partiellement et en ce que les pattes de
serrage (6) d'au moins une alvéole de retenue (5) sont décalées l'une par rapport
à l'autre dans le sens longitudinal de la conduite à fixer en position.
- Support de canalisations selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les pattes de serrage (6) enserrent au moyen d'ergots d'accrochage inclinés l'un
vers l'autre (7) les alvéoles de retenue (5, 5') dans deux plans respectivement
superposés.
- Support de canalisations selon la revendication 1, caractérisé en ce que
deux alvéoles de retenue (5) disposées côte à côte dans un plan sont respectivement
séparées l'une de l'autre par une paroi de séparation inférieure (3) et sont enserrées
par deux pattes de serrage (6) se dressant sur les deux côtés, des ergots d'accrochage
(7) cintrés et inclinés l'un vers l'autre étant en l'occurrence prévus au niveau
des extrémités libres des pattes de serrage (6), qui, conjointement à la face antérieure
bombée (8) de la paroi de séparation (3) définissent une autre alvéole de retenue
(5) pour une autre conduite d'alimentation.
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