PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004036355A1 20.10.2005
Titel Ohrhörerstruktur mit einem Verbundklangfeld
Anmelder Cotron Corp., Taipeh/T'ai-pei, TW
Erfinder Yang, Bill, Taipei, TW
Vertreter Becker, Kurig, Straus, 80336 München
DE-Anmeldedatum 27.07.2004
DE-Aktenzeichen 102004036355
Offenlegungstag 20.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.2005
IPC-Hauptklasse H04R 5/033
Zusammenfassung Eine Ohrhörerstruktur einschließlich einer oder mehrerer Verbundkammern wird beschrieben. Jede dieser Verbundkammern schließt Nebenlautsprecher ein. Die von diesen Nebenlautsprechern erzeugten Klänge werden in der Verbundkammer gleichmäßig verteilt und ein Verbundklangfeld wird von diesen Nebenlautsprechern erzeugt. Das Klangfeld, das von jedem dieser Nebenlautsprecher erzeugt wird, kann eingestellt werden, indem die Position der Nebenlautsprecher neu angeordnet wird, zum Beispiel durch Neuanordnen der Nebenlautsprecher, oder durch Neuanordnen der Nebenlautsprecher in verschiedenen Winkeln, um das Verbundklangfeld zu erzeugen. Das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, und das Verbundklangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern erzeugt wird, können einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden. Durch Verwendung seiner physikalischen Eigenschaften von Positionen dieser Nebenlautsprecher weist der Klang, der von dem Ohrhörer erzeugt wird, einen gleichmäßige Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt auf, welche dem Benutzer erlauben, ein Klangfeld ähnlich dem in einem Kino zu genießen.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kopfhörer bzw. Ohrhörer, und insbesondere eine Ohrhörerstruktur mit einem Verbundklangfeld.

Zusammen mit dem Fortschritt der digitalen Technologie wird die Unterhaltung der Menschen ebenso digital. Zum Beispiel ist der Digitale Video Disk (DVD)-Spieler im heutigen Familienleben eine verbreitete Videoabspielvorrichtung. Da der DVD-Spieler allgemein Dolby Digital- oder Dolby Theather System (DTS)-Dekodierfunktionen unterstützt, kann er das digitale Signal dekodieren und das analoge Signal Lautsprechern für die Klangerzeugung bereitstellen.

Um ein hochqualitatives digitales AV Unterhaltungsleben zu haben, ist ein Mehrkanallautsprecher eine erforderliche Vorrichtung, und die 5.1 Lautsprecher sind eine Basis des Mehrkanallautsprechers.

1 ist ein schematisches Diagramm eines Heimkinos (home theater) mit 5.1 Lautsprechern. Bezug nehmend auf 1, wenn ein DVD-Spieler 100 einen AV Titel abspielt, werden jeweils verschiedene Tonsignale einem linken Lautsprecher 102a des vorderen Hauptkanals, einem rechten Lautsprecher 102b des vorderen Hauptkanals, einem Mittenlautsprecher 104, einem linken Lautsprecher 106a des Surround-Kanals, einem rechten Lautsprecher 106b des Surround-Kanals, und einem Subwoofer- bzw. Bass-Lautsprecher 108 bereitgestellt, um so einen 3D Klangeffekt zu erzeugen und eine Umgebung für die Simulation eines echten Kinoeffekts bereitzustellen.

Jedoch ist ein Ohrhörer erforderlich, um Audio zu hören, wenn es nicht möglich ist, den Lautsprecher zu verwenden (z.B. um zu verhindern, dass andere gestört werden). Bezug nehmend auf 2A, da ein allgemeiner Ohrhörer 200a nur einen Lautsprecher 210 jeweils an seinem linken und an seinem rechten Seitenabschnitt aufweist, ist es einem Benutzer nicht möglich, den Mehrkanal-Klangeffekt zu genießen, der von dem DVD-Spieler bereitgestellt wird.

Daher ist im Stand der Technik ein Ohrhörer mit mehr Lautsprechern wie in 2B gezeigt offenbart. Der Ohrhörer 200b umfasst einen vorderen Hauptlautsprecher 202, einen Mittenlautsprecher 204, und einen Surround-Lautsprecher 206 an beiden Seiten des Ohrhörers 200b. Ein Stecker 208 von einer speziellen Ausführung ist ebenso bereitgestellt, so dass der DVD-Spieler das Audiosignal von verschiedenen Kanälen über den Stecker 208 verschiedenen Lautsprechern bereitstellen kann, um den Heimkinoeffekt durch die 5.1 Lautsprecher wie in 1 gezeigt zu erzeugen. Jedoch verwendet der herkömmliche Ohrhörer 200b eine digitale Auslegung (z.B. digitale Schaltungsauslegung), um eine Verzögerungszeit des Ausgabe-Audiosignals zu steuern, daher ist das Klangfeld ziemlich schlecht. Verglichen mit dem Heimkinoeffekt der 5.1 Lautsprecher wie in 1 gezeigt liegt sein Klangeffekt weit zurück und ist zu schlecht, um die Qualität und den Effekt des Mehrkanal-Surroundklangs auszudrücken.

Ein Ohrhörer mit mehreren internen Lautsprechern wie in 2C, 2D und 2E gezeigt ist weiterhin im Stand der Technik offenbart. Es ist eine neue Erfindung zur Verbesserung der in dem ROC Patent Nr. 534566 offenbarten Ohrhörerstruktur. Wie in 2C, 2D und 2E gezeigt ist jeder der Kanallautsprecher 21, 22, 23 und 24 in dem Gehäuse 10 jeweils durch seinen individuellen Raum 11, 12, 13 und 15 isoliert, um sein unabhängiges Klangfeld zu haben. Das individuelle Klangfeld kann verhindern, dass der Klang, der von jedem der Kanallautsprecher 21, 22, 23 und 24 erzeugt wird, sich mit dem Klang vermischt, der von anderen Kanallautsprechern erzeugt wird. Zusätzlich kann jeder der Kanallautsprecher 21, 22, 23 und 24 die Charakteristik seines individuellen Lautsprechers über verschiedene Winkel ausdrücken. Jedoch hat die herkömmliche Ohrhörerstruktur, bei der jeder Kanallautsprecher seinen individuellen Raum besitzt, ihre physikalischen Nachteile. Zum Beispiel, da der Klang, der von jedem Kanallautsprecher erzeugt wird, zuerst in dem individuellen Raum beschränkt ist, und dann direkt zu dem Ohr des Benutzers übertragen wird, wird entsprechend ein Dosenklang-Effekt erzeugt. Mit anderen Worten, ein Geräusch wird erzeugt, das einem Ton ähnlich ist, der über eine Dose übertragen wird. Je mehr Kanallautsprecher und deren individuelle Räume vorhanden sind, desto schlimmer wird der Dosenklang-Effekt. Als Folge wird die Qualität des Mehrkanal-Surroundeffekts unerwünscht, und die Wirksamkeit ist nicht akzeptabel.

Zusammenfassung der Erfindung

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ohrhörerstruktur zum Verbessern der Ausgabeklangqualität bereitzustellen, und zum Bereitstellen eines gesättigten Klangfelds und eines Mehrkanal-Surroundklangeffekts.

Eine Ohrhörerstruktur, wie sie von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wird, umfasst ein Gehäuse, mehrere Nebenlautsprecher, eine Verbundkammer und eine Abdeckung. Die Nebenlautsprecher sind auf der Verbundkammer angebracht, um einen Verbundraum zu bilden, so dass die Töne, die von den Nebenlautsprechern erzeugt werden, ein Verbundklangfeld bilden können. Die Abdeckung und das Gehäuse decken gemeinsam die Verbundkammer ab, um die Ohrhörerstruktur zu bilden.

Eine Ohrhörerstruktur, wie sie von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wird, umfasst ein Gehäuse, einen Hauptlautsprecher, mehrere Nebenlautsprecher und eine Verbundkammer. Der Hauptlautsprecher und die Nebenlautsprecher sind in dem Gehäuse angebracht. Die Nebenlautsprecher sind auf der Verbundkammer angebracht, um einen Verbundraum zu bilden, so dass die Töne, die von den Nebenlautsprechern erzeugt werden, in der Verbundkammer verteilt werden und ein Verbundklangfeld erzeugt wird. Die Abdeckung und das Gehäuse decken gemeinsam den Hauptlautsprecher und die Nebenlautsprecher ab, um die Ohrhörerstruktur zu bilden. Zusätzlich kann das Klangfeld, das von jedem dieser Nebenlautsprecher erzeugt wird, durch eine neue Anordnung der Position des Nebenlautsprechers gemäß seiner Charakteristik eingestellt werden, zum Beispiel durch neu Anordnen des Nebenlautsprechers in einer Vorder- oder Rückseite der Verbundkammer, oder durch neu Anordnen der Nebenlautsprecher in verschiedenen Winkeln, um das Verbundklangfeld zu erzeugen. Das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, und das Verbundklangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern in der Verbundkammer erzeugt wird, können einen Raumklang mit sehr guter Qualität erzeugen. Durch Verwendung der körperlichen Eigenschaften der Positionen dieser Nebenlautsprecher weist der Klang, der von dem Ohrhörer erzeugt wird, eine gleichmäßige Diffusionsschalldruckverteilung und einen Surroundeffekt auf, welche dem Benutzer, der den Ohrhörer benutzt, ermöglichen, ein Klangfeld wie das in einem Theater bzw. Kino zu genießen.

Eine Ohrhörerstruktur, wie sie von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wird, umfasst weiter mehrere Verbundkammern, worin der Hauptlautsprecher und die Nebenlautsprecher in dem Gehäuse angebracht sind. Die Nebenlautsprecher sind in den Verbundkammern basierend auf der Auslegung verteilt, um mehrere Verbundräume zu bilden, so dass die Töne, die von den Nebenlautsprechern erzeugt werden, in den Verbundkammern verteilt werden und mehrere Verbundklangfelder erzeugt werden.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die Nebenlautsprecher einen Lautsprecher eines ersten Kanals und einen Lautsprecher eines zweiten Kanals, die jeweils auf zwei entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer angebracht sind. Zusätzlich ist, in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der Lautsprecher des ersten Kanals auf einer Position angebracht, die asymmetrisch zu der Position ist, in der der Lautsprecher des zweiten Kanals angebracht ist.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die Nebenlautsprecher weiter einen Subwooferlautsprecher, und der Subwooferlautsprecher ist bevorzugt an einer Rückseite der Verbundkammer angebracht, die der Öffnung gegenüber liegt.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Verbundkammer aus einer hohlen Säule gebildet.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Raum, der von der Verbundkammer gebildet wird, ausgelegt basierend auf einer spezifischen körperlichen Struktur, zum Beispiel kann der Raum von einer Gitterplatte gebildet werden.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei einige der Nebenlautsprecher weiter einen Unterraum umfassen, und der Unterraum in der Verbundkammer angebracht ist. Zusätzlich weist jeder der Unterräume eine Öffnung auf, und ein Zwischenraum ist zwischen der Öffnung und der Abdeckung vorhanden. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Zwischenräume nicht gleichförmig.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Öffnung von einigen Unterräumen auf die Abdeckung.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Unterräume zum Beispiel mit einer gekrümmten Röhre gebildet, wobei die gekrümmte Röhre einen spezifischen Krümmungsradius aufweist, und durch Verwendung ihrer physikalischen Eigenschaften weist der von dem Ohrhörer erzeugte Klang eine gleichmäßige Diffusionsschalldruckverteilung und einen Surroundeffekt auf.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Installation von mehreren Lautsprechern an verschiedenen Positionen in dem Ohrhörer bereit, basierend auf seiner spezifischen Charakteristik, um einen 3D Klangeffekt zu erzeugen. Zusätzlich verwendet die vorliegende Erfindung weiter ein Verbundklangfeld, um die Töne gleichmäßig zu verteilen, die von den Lautsprechern verschiedener Kanäle erzeugt werden, um den Schalldruck auszubalancieren.

Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung empfängt die vorhergehend genannte Ohrhörerstruktur ein Signal, welches von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden ist, um ein simuliertes Klangfeld durch die Nebenlautsprecher und den Hauptlautsprecher in der Verbundkammer zu erzeugen. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das simulierte Klangfeld ausgelegt basierend auf einem frequenzgeteilten bzw. Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher und/oder einer Verzögerungsschaltung, welche auf einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.

Eine von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt Ohrhörerstruktur umfasst eine Verbundkammer, die in einem Gehäuse angebracht ist, und eine Abdeckung. Das Gehäuse und die Abdeckung decken gemeinsam die Verbundkammer ab, um die Ohrhörerstruktur zu bilden. Die Verbundkammer empfängt eine Vielzahl von Tonsignalen und bildet einen Verbundraum, in dem ein Verbundklangfeld aus den Tonquellensignalen gebildet wird.

In der vorstehend genannten Ohrhörerstruktur gehen mindestens ein erstes Tonquellensignal und ein zweites Tonquellensignal unter den Tonquellensignalen von entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer aus. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das erste Tonquellensignal und das zweite Tonquellensignal asymmetrisch auf zwei entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer angeordnet.

In der vorstehend genannten Ohrhörerstruktur umfassen die Tonquellensignale mindestens ein Subwoofer-Tonquellensignal. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geht das Subwoofer-Tonquellensignal von einer Rückseite der Verbundkammer aus.

In der vorstehend genannten Ohrhörerstruktur erzeugen die Tonquellensignale ein simuliertes Klangfeld in der Verbundkammer, indem ein Klangfeld-Simulationsverfahren verwendet wird. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungs-Punkt der Tonquellensignale und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt.

Eins oder ein Teil oder alle diese Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden den Fachlauten ohne Weiteres aus der folgenden Beschreibung ersichtlich, in der eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung gezeigt und beschrieben werden wird, einfach durch Erläuterung von einem der Modi, der am besten geeignet ist, die Erfindung auszuführen. Wie erkannt werden wird, ist die Erfindung zu verschiedenen Ausführungsformen in der Lage, und ihre verschiedenen Details sind zu Modifikationen in verschiedenen, ersichtlichen Aspekten fähig, wobei der Schutzumfang der Erfindung in keinem Fall verlassen wird. Entsprechend werden die Zeichnung und die Beschreibungen als erläuternd in ihrer Natur und nicht als beschränkend angesehen.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Die begleitende Zeichnung ist enthalten, um ein weiteres Verständnis der Erfindung bereitzustellen, und ist enthalten in und bildet einen Teil dieser Beschreibung. Die Zeichnung stellt Ausführungsformen der Erfindung dar, und dient zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erklären.

1 ist ein schematisches Diagramm eines Heimkinos mit 5.1 Lautsprechern.

2A ist ein Schnittdiagramm eines herkömmlichen Ohrhörers.

2B ist ein Schnittdiagramm eines anderen herkömmlichen Ohrhörers.

2C, 2D und 2E sind jeweils die Schnittdiagramme von noch einem anderen herkömmlichen Ohrhörer.

3 ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 300 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

3A-3C sind teilweise Schnittdiagramme eines Ohrhörers 300a gemäß anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

4 ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 400 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

4A-4C sind teilweise Schnittdiagramme eines Ohrhörers 400a gemäß noch anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

5A, 5B, 5C und 5D sind jeweils die teilweisen Schnittdiagramme eines Ohrhörers 500 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

6 ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 600 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

6A und 6B sind jeweils die teilweisen Schnittdiagramme eines Ohrhörers 600 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

7 ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 700 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

7A ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 600 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Eine Ohrhörerstruktur, wie sie von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wird, umfasst eine Verbundkammer, die in einem Gehäuse angebracht ist, und eine Abdeckung. Das Gehäuse und die Abdeckung bedecken gemeinsam die Verbundkammer, um die Ohrhörerstruktur zu bilden. Die Verbundkammer empfängt eine Vielzahl von Tonquellensignalen oder Tonquellenentitäten und bildet einen Verbundraum, so dass ein Verbundklangfeld von den Tonquellensignalen oder den Tonquellenentitäten gebildet wird.

Die Tonquellensignale oder Tonquellenentitäten gehen jeweils von zwei entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer aus. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Tonquellensignale oder Tonquellenentitäten asymmetrisch auf zwei entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer angeordnet.

Zusätzlich erzeugen die Tonquellensignale oder Tonquellenentitäten ein simuliertes Klangfeld in der Verbundkammer, indem ein Signal eines Klangfeldsimulationsverfahrens verwendet wird. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das simulierte Klangfeld basierend auf dem Frequenzteilungspunkt der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten ausgelegt. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das simulierte Klangfeld basierend auf dem Frequenzteilungspunkt der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten oder basierend auf einem Verzögerungsverfahren ausgelegt.

Zusätzlich kann das Klangfeld, das von jedem der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten erzeugt wird, eingestellt werden durch ein neu Anordnen der Position der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten entsprechend deren Charakteristik, zum Beispiel durch neu Anordnen der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten an einer Vorderseite oder Rückseite der Verbundkammer, oder durch neu Anordnen der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten in verschiedenen Winkeln, um das Verbundklangfeld zu erzeugen. Das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, und das Verbundklangfeld, das von den Tonquellensignalen oder den Tonquellenentitäten in der Verbundkammer erzeugt wird, können einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden. Durch die Verwendung ihrer physikalischen Eigenschaften der Positionen der Tonquellensignale oder der Tonquellenentitäten weist die Schallwelle, die von dem Ohrhörer erzeugt wird, einen gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surround-Effekt auf, welche einem Benutzer des Ohrhörers ermöglichen, ein Klangfeld ähnlich dem in einem Kino zu genießen.

Die bevorzugten Ausführungsformen werden hiernach beispielhaft erläutert, um die vorliegende Erfindung zu erklären. Es soll angemerkt werden, dass die folgenden Ausführungsformen nur dem Zweck dienen, die vorliegende Erfindung leichter zu erklären, und nicht dazu gedacht sind, den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu beschränken.

3 ist ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 300 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es soll angemerkt werden, dass 3 nur eine Seite des Ohrhörers der vorliegenden Erfindung darstellt, und es sollte einem durchschnittlichen Fachmann ersichtlich sein, dass die Struktur der anderen Seite des Ohrhörers die gleiche wie die in 3 gezeigte ist. Daher wird auf eine detaillierte Erläuterung der Struktur der anderen Seite des Ohrhörers hier verzichtet.

Bezug nehmend auf 3 umfasst der Ohrhörer 300 einen Ohrhörer-Hauptkörper 310 und eine Verbindungseinheit 320, wobei die Verbindungseinheit 320 den Ohrhörer-Hauptkörper 310 an den zwei Seiten verbindet (nur eine Seite ist in dem Diagramm gezeigt). Der Ohrhörer-Hauptkörper 310 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 311, einen Hauptlautsprecher 313, eine Vielzahl von Nebenlautsprechern 315a, 315b und 315c, eine Verbundkammer 317 zum Unterbringen der Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c, und ein Gehäuse 319. Der Hauptlautsprecher 313 und die Nebenlautsprecher 315a~315c sind in dem Gehäuse 311 angebracht. Der Hauptlautsprecher 313 und die Verbundkammer 317 sind auf der Abdeckung 319 befestigt. Die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c sind auf der Verbundkammer 317 angebracht und teilen sich einen 330, der von der Verbundkammer gebildet wird, so dass die Schallwelle, die von dem Verbundraum erzeugt wird, gleichmäßig in dem Verbundraum verteilt ist, um ein Verbundklangfeld zu erzeugen, und einen guten gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surround-Effekt bereitzustellen. Weiterhin kann der Anteil davon von dem Klangfeld, das von jedem der Nebenlautsprecher erzeugt wird, eingestellt werden durch neu Anordnen der Position der Nebenlautsprecher entsprechend der vorstehend erwähnten Charakteristik jedes Nebenlautsprechers. Details davon werden hiernach später erklärt werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Hauptlautsprecher 313 zum Beispiel ein vorderer Hauptlautsprecher. Die Nebenlautsprecher 315a~315c sind zum Beispiel, umfassen einen Subwoofer-Lautsprecher 315a, einen Lautsprecher 315b des ersten Kanals und einen Lautsprecher 315c des zweiten Kanals. Dabei ist der Subwoofer-Lautsprecher 315a zum Beispiel auf einer Rückseite der Verbundkammer 317 angebracht. Wenn die Töne von einer AV Abspielvorrichtung (nicht gezeigt) zu den Nebenlautsprechern 315a~315c übertragen werden, wird die Schallwelle, die von dem Subwoofer-Lautsprecher 315, dem Lautsprecher 315b des ersten Kanals und dem Lautsprecher 315c des zweiten Kanals übertragen bzw. abgestrahlt wird, gleichmäßig in dem Verbundraum 330 verteilt, so dass der Schalldruck ausgeglichen bzw. ausbalanciert ist. Um eine bessere Tonqualität zu haben kann das Tonsignal ein Signal sein, das von einem Klangfeldsimulationsverfahren verarbeitet worden ist. Zum Beispiel unter Verwendung des Frequenzteilungspunkts von jedem Nebenlautsprecher, so wie dem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher 315a~315c, der in dem Diagramm gezeigt ist, und nachdem das Verzögerungsverfahren durch elektronische Signalverzögerungs-Verarbeitungsschaltungen ausgeführt worden ist, wird das beste Klangfeld von der Simulation erzeugt. Daher interferieren die Nebenlautsprecher in der gleichen Kammer nicht miteinander, und ein Klang mit sehr gutem gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und Surround-Effekt kann bereitgestellt werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Verbundkammer 317, die den Verbundraum 330 bildet, von einer hohlen Säule gebildet. Ersichtlich ist die Gestalt des Verbundraums 330 nicht notwendigerweise auf die hohle Säule beschränkt; jede Gestalt, die eine hohle Vertiefung bilden kann, ist für die vorliegende Erfindung geeignet. Die Abdeckung 319 deckt das Gehäuse 311 ab, und umfasst eine Vielzahl von Tonlöchern 319a, die verwendet werden, um die Schallwelle, die von dem Hauptlautsprecher 313 in dem Gehäuse 311 erzeugt wird, zu dem Ohrhörer-Hauptkörper 310 zu übertragen.

3A zeigt schematisch den Ohrhörer 300 entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 3 gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen können mehr Sätze von Verbundräumen wahlweise zu dem Ohrhörer 300a von 3A hinzugefügt werden, um einen sehr guten, gleichmäßigen umfassenden Schalldruck und Surroundeffekt zu erreichen. Wie in 3A gezeigt, umfasst der Ohrhörer 300a zwei Verbundkammern 317a und 317b. Die Verbundkammer 317a umfasst die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c und bildet einen Verbundraum 330a.

Die Verbundkammer 317b umfasst die Nebenlautsprecher 315a', 315b' und 315c' und bildet einen Verbundraum 330b. Ersichtlicherweise, obwohl der in 3A gezeigte Ohrhörer 300a ein Beispiel von nur zwei Verbundkammern beschreibt, wird einem Fachmann ersichtlich sein, dass der Ohrhörer 300a zwei oder mehr als zwei Verbundkammern umfassen kann.

3B zeigt schematisch den Ohrhörer 300 entsprechend einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 3 gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen ist der Hauptlautsprecher 313, der in 3 gezeigt ist, nicht in dem in 3B gezeigten Ohrhörer angebracht.

3C zeigt schematisch den Ohrhörer 300 entsprechend einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 3A gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen ist der Hauptlautsprecher 313, der in 3A gezeigt ist, nicht in dem in 3C gezeigten Ohrhörer angebracht.

Bezug nehmend auf 4, 4 zeigt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 400 entsprechend noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In dem Diagramm ist die gleiche Bezugsziffer verwendet, um das Element zu repräsentieren, das die gleiche Funktion hat wie das in 3 gezeigte, und die detaillierte Erläuterung ist hierin weggelassen worden.

Das Klangfeld, das von den Nebenlautsprechern 315a~315c in dem Verbundraum 330 erzeugt wird, kann eingestellt werden durch neu Anordnen der Position der Nebenlautsprecher entsprechend ihrer Charakteristik, zum Beispiel durch neu Anordnen der Nebenlautsprecher in einer Vorder- oder einer Rückseite der Verbundkammer, oder durch neu Anordnen der Nebenlautsprecher in verschiedenen Winkeln, um das Verbundklangfeld zu erzeugen. Das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher 313 erzeugt wird und das Verbundklangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern in der Verbundkammer erzeugt wird, können einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden. Zum Beispiel wenn der Lautsprecher des ersten Kanals 315b ein Lautsprecher eines hinteren Surroundkanals ist, und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c zum Beispiel ein Mittenkanal-Lautsprecher ist, sind der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c asymmetrisch in der Verbundkammer 317 angebracht. Mit anderen Worten, der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c sind in der Verbundkammer 317 angebracht, wobei einer hinter dem anderen konfiguriert ist, so dass der Klang, der von dem Lautsprecher des ersten Kanals 316b erzeugt wird, für eine bestimmte Zeit verzögert wird, um ein Verbundklangfeld zu bilden. Zusätzlich können das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, und das Klangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern in der Verbundkammer erzeugt wird, einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden. Weiterhin weist der Klang, der von dem Ohrhörer erzeugt wird, eine gute gleichmäßige Diffusionsschalldruckverteilung und einen Surroundeffekt auf, welche einem Benutzer des Ohrhörers 400 gestatten, ein Klangfeld ähnlich dem in einem Kino zu genießen.

Wie vorstehend erwähnt, um eine bessere Klangqualität für den Ohrhörer 400 zu erreichen, kann das Tonsignal, das von dem Ohrhörer 400 empfangen wird, ein Signal sein, das von einem Klangfeldsimulationsverfahren verarbeitet worden ist. Zum Beispiel durch Verwenden des Frequenzteilungspunkts von jedem Nebenlautsprecher, und nachdem das Verzögerungsverfahren von der elektronischen Signalverzögerungsschaltung ausgeführt worden ist, wird das beste Klangfeld von der Simulation erzeugt. Daher interferieren die Nebenlautsprecher in der gleichen Kammer nicht mit einander und ein Klang mit sehr guter gleichmäßiger Diffusionsschalldruckverteilung und einem Surroundeffekt kann bereitgestellt werden.

4A zeigt schematisch einen Ohrhörer 400a entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 4 gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen können mehr Sätze von Verbundräumen wahlweise zu dem Ohrhörer 400a von 4A hinzugefügt werden, um eine sehr gute, gleichmäßige Diffusionsschalldruckverteilung und einen Surroundeffekt zu erreichen. Wie in 4A gezeigt, umfasst der Ohrhörer 400a zwei Verbundkammern 317a und 317b. Die Verbundkammer 317a umfasst die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c und bildet einen Verbundraum 330a. Die Verbundkammer 317b umfasst zwei Nebenlautsprecher 315a', 315b' und 315c' und bildet einen Verbundraum 330b. Ersichtlicherweise, obwohl der in 3A gezeigte Ohrhörer 400a ein Beispiel von nur zwei Verbundkammern darstellt, wird einem durchschnittlichen Fachmann ersichtlich sein, dass der Ohrhörer 400a zwei oder mehr als zwei Verbundkammern umfassen kann.

Ein Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur für die Nebenlautsprecher kann weiterhin in der vorliegenden Erfindung so ausgelegt werden, dass eine bessere Klangqualität erreicht werden kann, worin die körperliche Struktur von der körperlichen Auslegung abhängt. Zum Beispiel wird ein Diagramm hiernach verwendet, um zu erklären, wie ein Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur für den Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c ausgelegt wird.

4B zeigt schematisch den Ohrhörer 400 entsprechend einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 4 gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen ist der Hauptlautsprecher 313, der in 4 gezeigt ist, nicht in dem in 4B gezeigten Ohrhörer 400 angebracht.

4C zeigt schematisch den Ohrhörer 400a entsprechend einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in 4A gezeigt ist. Basierend auf den Auslegungsanforderungen ist der Hauptlautsprecher 313, der in 4A gezeigt ist, nicht in dem in 4C gezeigten Ohrhörer angebracht.

Bezug nehmend auf 5A, 5 stellt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 500 entsprechend noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. In dem Diagramm wird die gleiche Bezugsziffer verwendet, um das Element zu repräsentieren, das die gleiche Funktion aufweist, die das in 3 gezeigte. Der Ohrhörer 500 umfasst einen Ohrhörer-Hauptkörper 310 und eine Verbindungseinheit 320, wobei die Verbindungseinheit 320 den Ohrhörer-Hauptkörper 310 an beiden Seiten des Ohrhörers 500 verbindet (nur eine Seite ist in dem Diagramm gezeigt). Der Ohrhörer-Hauptkörper 310 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 311, einen Hauptlautsprecher 313, mehrere Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c, eine Verbundkammer 317 zum Unterbringen der Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c und eine Abdeckung 319. Der Hauptlautsprecher 313 und die Nebenlautsprecher 315a~315c sind in dem Gehäuse 311 angebracht. Der Hauptlautsprecher 313 und die Verbundkammer 317 sind auf der Abdeckung 319 befestigt. Die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c teilen sich einen Verbundraum 330, der durch die Verbundkammer 317 gebildet wird.

In der vorliegenden Ausführungsform umfassen der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c einen Unterraum 331 bzw. einen Unterraum 333. Der Unterraum 331 und der Unterraum 333 sind mit den Kammern 317b bzw. 317c gebildet. Zusätzlich sind der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c auf den Kammern 317b bzw. 317c befestigt. Es ist aus der vorher erwähnten Struktur bekannt, dass der Klang, der von dem Lautsprecher des ersten Kanals 315b erzeugt wird, zuerst durch den Unterraum 317b hindurchgeht, sich dann in den Verbundraum 330 ausbreitet, und sich letztendlich zu dem Ohr des Benutzers ausbreitet. Ähnlich geht der Klang, der von dem Lautsprecher des zweiten Kanals 315c erzeugt wird, zuerst durch den Unterraum 317c, breitet sich dann in den Verbundraum 330 aus, und breitet sich letztendlich zu dem Ohr des Benutzers aus, wobei die Kammern 317b und 317c körperliche Strukturen mit spezieller Auslegung sind. Zum Beispiel können die Kammern 317b und 317c durch eine gekrümmte Röhre gebildet werden. Alternativ kann eine Gitterplatte verwendet werden, um die Vielzahl von Räumen in dem Verbundraum 330 zu erzeugen, und diese Räume werden als Unterräume 331 und 333 für den Lautsprecher des ersten Kanals 315b bzw. den Lautsprecher des zweiten Kanals 315c verwendet.

Die Auslegung der Kammern 317b und 317c ist hauptsächlich auf einen Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur gerichtet. Wie in dem Diagramm gezeigt, ist eine kleine Entfernung zwischen den Kammern 317b und 317c und dem Gehäuse 319 vorhanden. Mit anderen Worten, nachdem die Schallwelle sich von den Unterräumen 331 bzw. 333 ausbreitet, jeweils durch den Lautsprecher des ersten Kanals 315b und den Lautsprecher des zweiten Kanals 315c, wird die Schallwelle zuerst durch den Verbundraum 330, und dann zu dem Ohr des Benutzers durch den Ohrhörer 500. Das Prinzip für diese Auslegung ist hiernach in mehr Details beschrieben. Zuerst, um das Rohr-Klang-Phänomen zu verringern, basierend auf der akustischen Theorie, je länger eine Strecke ist, die eine Schallwelle in einer umschlossenen Kammer zurücklegen muss, nämlich je länger die Ausbreitungsstrecke ist, desto schwerer wird die Störung bzw. Verzerrung ein. Als eine Folge ist die Leistung, die erforderlich ist, um die Schallwelle zu verbreiten, höher, und mit anderen Worten, ein höherer Schalldruck ist erforderlich. Zusätzlich, wenn die Schallwelle sich in der umschlossenen Kammer ausbreitet, von einer Röhre mit einem kleineren Durchmesser zu einer Röhre mit einem größeren Durchmesser, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Resonanz. Mit anderen Worten, der Schalldruck ist erhöht, um den verbreiteten Effekt zu verstärken.

Die Struktur der Kammern 317b und 317c, zum Beispiel eine gekrümmte Röhre, kann einen vorbestimmten Krümmungsradius aufweisen, so dass die Töne, die sich in den Unterräumen 331 und 333 ausbreiten, eine sehr gute, gleichmäßige Schalldruckdiffusion und einen Surroundeffekt bilden können, aufgrund der Charakteristik der körperlichen Struktur der Kammern 317b und 317c. Gemäß der experimentellen Studie, die für die vorliegende Erfindung durchgeführt worden ist, liegt der vorbestimmte Krümmungsradius zum Beispiel in einem Bereich von 80-100 Grad. In einem solchen Bereich, basierend auf den Veränderungen von physikalischen Eigenschaften der Schallwelle, wird ein gesättigteres Klangfeld verbreitet, so dass die Breite und die Tiefe des Klangfelds weiter verbessert werden.

Bezug nehmend auf 5B, 5B stellt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 500 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die gleiche Bezugsziffer wird verwendet, um das Element zu repräsentieren, das die gleiche Funktion aufweist wie das in 3 gezeigte. Der Ohrhörer 500 umfasst einen Ohrhörer-Hauptkörper 310 und eine Verbindungseinheit 320, wobei die Verbindungseinheit 320 den Ohrhörer-Hauptkörper 310 an beiden Seiten des Ohrhörers 500 verbindet (nur eine Seite ist in dem Diagramm gezeigt). Der Ohrhörer-Hauptkörper 310 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 311, einen Hauptlautsprecher 313, mehrere Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c, eine Verbundkammer 317 zum Unterbringen der Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c und eine Abdeckung 319. Der Hauptlautsprecher 313 und die Nebenlautsprecher 315a~315c sind in dem Gehäuse 311 angebracht. Der Hauptlautsprecher 313 und die Verbundkammer 317 sind auf der Abdeckung 319 befestigt. Die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c teilen sich einen Verbundraum 330, der durch die Verbundkammer 317 gebildet wird. Der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c umfassen einen Unterraum 331 bzw. einen Unterraum 333, wobei der Unterraum 331 und der Unterraum 333 sind mit den Kammern 317b bzw. 317c gebildet sind. Zusätzlich sind der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c auf den Kammern 317b bzw. 317c befestigt.

Der Unterschied zwischen der vorliegenden Erfindung und dem Ohrhörer 500 in 5A besteht in der Auslegung der Kammer 317b. Die Länge des Unterraums 331 des Lautsprechers des ersten Kanals 315b, der durch die Kammer 317b gebildet wird, ist absichtlich erweitert, so dass die Verzögerungszeit erhöht werden kann. Mit anderen Worten, die Breite und die Tiefe des Klangfelds können verbessert werden.

Bezug nehmend auf 5C, 5C stellt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 500 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die gleiche Bezugsziffer wird verwendet, um das Element zu repräsentieren, das die gleiche Funktion aufweist wie das in 3 gezeigte. Der Ohrhörer 500 umfasst einen Ohrhörer-Hauptkörper 310 und eine Verbindungseinheit 320, wobei die Verbindungseinheit 320 den Ohrhörer-Hauptkörper 310 an beiden Seiten des Ohrhörers 500 verbindet (nur eine Seite ist in dem Diagramm gezeigt). Der Ohrhörer-Hauptkörper 310 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 311, einen Hauptlautsprecher 313, mehrere Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c, eine Verbundkammer 317 zum Unterbringen der Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c und eine Abdeckung 319. Der Hauptlautsprecher 313 und die Nebenlautsprecher 315a~315c sind in dem Gehäuse 311 angebracht. Der Hauptlautsprecher 313 und die Verbundkammer 317 sind auf der Abdeckung 319 befestigt. Die Nebenlautsprecher 315a, 315b und 315c teilen sich einen Verbundraum 330, der durch die Verbundkammer 317 gebildet wird. Der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c umfassen einen Unterraum 331 bzw. einen Unterraum 333, wobei der Unterraum 331 und der Unterraum 333 mit den Kammern 317b bzw. 317c gebildet sind.

Zusätzlich sind der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c auf den Kammern 317b bzw. 317c befestigt.

Der Unterschied zwischen der vorliegenden Erfindung und dem Ohrhörer 500 in 5A besteht in der Auslegung der Kammern 317b und 317c. Wie vorstehend erwähnt, ist die Auslegung der Kammern 317b und 317c hauptsächlich darauf ausgerichtet, einen Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur zu bilden. Wie in 5C gezeigt, kann die Struktur zum Bilden der Kammern 317b und 317c, zum Beispiel eine Gitterplatte, einen vorbestimmten Krümmungsradius aufweisen, so dass die Schallwelle, die sich in die Unterräume 331 und 333 ausgebreitet hat, einen gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt bilden kann, aufgrund der Charakteristik der körperlichen Struktur der Kammern 317b und 317c. Gemäß dem Experiment, das für die vorliegende Erfindung durchgeführt worden ist, liegt der vorbestimmte Krümmungsradius zum Beispiel in einem Bereich von 80-100 Grad. In einem solchen Bereich, basierend auf den Veränderungen der physikalischen Eigenschaften der Schallwelle, wird ein gesättigteres Klangfeld verbreitet, so dass die Breite und die Tiefe des Klangfelds weiter verbessert werden.

Bezug nehmend auf 5D, 5D stellt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 500 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Ähnlich dem Ohrhörer 500 in 5A ist die Länge des Unterraums 331 des Lautsprechers des ersten Kanals 315b, der mit der Kammer 317b der vorliegenden Erfindung gebildet ist, absichtlich erweitert, so dass die Verzögerungszeit erhöht werden kann. Mit anderen Worten, die Breite und die Tiefe des Klangfelds können verbessert werden.

In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie vorstehend erwähnt, sind der der Lautsprecher des ersten Kanals 315b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 315c von 5 auf der Verbundkammer 317 in einer solchen Weise angeordnet, dass einer nahe dem anderen liegt, entsprechend den Charakteristiken des Lautsprechers des ersten Kanals 315b und des Lautsprechers des zweiten Kanals 315c. Ein Unterschied in der Entfernung zwischen dem Unterraum 331 und dem Unterraum 333 wird daher gebildet, so dass das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher 313 erzeugt wird, und das Verbundklangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern in der Verbundkammer erzeugt wird, einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden können, und der Schall einen gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt aufweist. Der Ohrhörer dieser Ausführungsform ist in 6 gezeigt.

Wie vorstehend erwähnt, ist es ebenso möglich, verschiedene Auslegungen für die Kammer des Ohrhörers 600 in der vorliegenden Erfindung zu haben. Zum Beispiel ist die Länge des Unterraums 331 des Lautsprechers des ersten Kanals 315b, der von der Kammer 317b gebildet wird, absichtlich erweitert. Als Folge kann die Verzögerungszeit erhöht werden und, mit anderen Worten, die Breite und die Tiefe des Klangfelds können verbessert werden. Der Ohrhörer dieser Ausführungsform ist in 6A gezeigt.

Weiterhin, wie vorstehend erwähnt, ist es ebenso möglich, eine andere Auslegung für die Kammer des Ohrhörers 600 in der vorliegenden Erfindung zu haben, und der Ohrhörer dieser Ausführungsform ist in 6B gezeigt. Zum Beispiel, der Unterschied zwischen dem Ohrhörer 600 der vorliegenden Erfindung und dem Ohrhörer 600 in 6 besteht in der Auslegung der Kammern 371b und 317c. Wie vorstehend erwähnt, die Auslegung der Kammern 317b und 317c ist hauptsächlich darauf ausgerichtet, einen Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur zu bilden. Wie in 6B gezeigt, die Struktur zum Bilden der Kammern 317b und 317c, zum Beispiel eine Gitterplatte, kann einen vorbestimmten Krümmungswinkel aufweisen, so dass die Schallwelle, die sich in den Unterräume 331 und 333 ausbreitet, einen sehr guten gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt bilden, aufgrund der Charakteristik der körperlichen Struktur der Kammern 317b und 317c. Es ist aus dem Experiment gemäß der vorliegenden Erfindung bekannt, der vorbestimmte Krümmungswinkel liegt zum Beispiel innerhalb eines Bereichs von 80-100 Grad. In einem solchen Bereich, basierend auf der Veränderung in der physikalischen Eigenschaft der Schallwelle, wird ein gesättigteres Klangfelds verbreitet, so dass die Breite und die Tiefe des Klangfelds weiter verbessert werden.

In noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Öffnungsrichtung der Kammern 317b und 317c zum Bilden der Unterräume 331 und 333 gemäß den Charakteristiken des Lautsprechers des ersten Kanals 316b und der Lautsprechers des zweiten Kanals 316c eingestellt werden. Zum Beispiel können der Lautsprecher des ersten Kanals 316b und der Lautsprecher des zweiten Kanals 316c in verschiedene Richtungen weisen. Bezug nehmend auf 7, 7 stellt schematisch ein teilweises Schnittdiagramm eines Ohrhörers 700 gemäß noch einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die Öffnung der Kammer 317b weist in Richtung der Abdeckung 319, wohingegen die Öffnung der Kammer 317c auf die andere Seite des Verbundraums 330 weist. Daher wird, nachdem die Schallwelle, die von dem Lautsprecher des zweiten Kanals 316c erzeugt wird, durch den Verbundraum 333 durchgeht, die Schallwelle von der inneren Wand des Verbundraums 330 reflektiert und dann zu dem Benutzer übertragen. Entsprechend kann mit einer solchen Auslegung der Nachteil eines unzureichenden inneren Raums des Ohrhörers kompensiert werden. Die Zeitdifferenz zwischen der Schallwelle, die von dem Lautsprecher des ersten Kanals 315b erzeugt wird, und dem Klang, der von dem Lautsprecher des zweiten Kanals 315c erzeugt wird, um aus dem Ohrhörer-Hauptkörper 310 verbreitet zu werden, wird daher erhöht. Folglich wird die Tiefe des Klangfelds, das von dem Ohrhörer 700 erzeugt wird, weiter verbessert.

Weiterhin, wie vorstehend erwähnt, ist es ebenso möglich, eine andere Auslegung für die Kammer des Ohrhörers 700 in der vorliegenden Erfindung zu haben, und der Ohrhörer dieser Ausführungsform ist in 7A gezeigt. Zum Beispiel besteht der Unterschied zwischen dem Ohrhörer 700 der vorliegenden Erfindung und dem Ohrhörer 700 in 7 in der Auslegung der Kammern 371b und 317c. Wie vorstehend erwähnt, die Auslegung der Kammern 317b und 317c ist hauptsächlich darauf ausgerichtet, einen Raum mit einer spezifischen körperlichen Struktur zu bilden. Wie in 7B gezeigt, die Struktur zum Bilden der Kammern 317b und 317c, zum Beispiel eine Gitterplatte, kann einen vorbestimmten Krümmungswinkel aufweisen, so dass die Schallwelle, die sich in die Unterräume 331 und 333 ausgebreitet hat, einen sehr guten gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt bilden, aufgrund der Charakteristik der körperlichen Struktur der Kammern 317b und 317c. Gemäß dem Experiment, das für die vorliegende Erfindung durchgeführt worden ist, liegt der vorbestimmte Krümmungswinkel zum Beispiel innerhalb eines Bereichs von 80-100 Grad. In einem solchen Bereich, basierend auf der Veränderung in der physikalischen Eigenschaft der Schallwelle, wird ein gesättigteres Klangfelds verbreitet, so dass die Breite und die Tiefe des Klangfelds weiter verbessert werden.

Ersichtlich kann in allen den vorstehend erwähnten Ausführungsformen ein Schwamm oder ein weicher Stoff (nicht gezeigt) weiter die Abdeckung 319 bedecken, um ein unangenehmes Gefühl des Benutzers beim Tragen des Ohrhörers für eine lange Zeit zu vermeiden.

In Zusammenfassung, die von der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Ohrhörerstruktur stellt mehrere Nebenlautsprecher bereit, die sich einen Verbundraum teilen, so dass die Schallwelle, die von diesen Nebenlautsprechern erzeugt wird, gleichmäßig in der Verbundkammer verteilt wird und ein Verbundklangfeld von diesen Nebenlautsprechern in der Verbundkammer erzeugt wird. Das Klangfeld, das von jedem dieser Nebenlautsprecher erzeugt wird, kann eingestellt werden, indem die Position der Nebenlautsprecher entsprechend seiner Charakteristik neu angeordnet wird, zum Beispiel durch neu Anordnen der Nebenlautsprecher in einer Vorder- oder Rückseite der Verbundkammer, oder durch neu Anordnen der Nebenlautsprecher in verschiedenen Winkeln, um das Verbundklangfeld zu erzeugen. Das Klangfeld, das von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, und das Verbundklangfeld, das von diesen Nebenlautsprechern erzeugt wird, können einen Raumklang mit sehr guter Qualität bilden. Indem die physikalischen Eigenschaften der Positionen dieser Nebenlautsprecher ausgenutzt werden, weist der Klang, der von dem Ohrhörer erzeugt wird, einen sehr guten gleichmäßigen Diffusionsschalldruck und einen Surroundeffekt auf, welche dem Käufer des Ohrhörers gestatten, ein Klangfeld ähnlich dem in einem Kino zu genießen.

Die vorangehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist für Zwecke der Erläuterung und Beschreibung vorgestellt worden. Sie ist nicht dazu beabsichtigt, erschöpfend zu sein, oder die Erfindung auf die genaue Gestalt oder auf beispielhafte offenbarte Ausführungsformen zu beschränken. Demgemäß soll die vorangehende Beschreibung als erläuternd anstatt beschränkend angesehen werden. Ersichtlicherweise werden viele Modifikationen und Variationen den Fachleuten ersichtlich sein. Die Ausführungsformen sind ausgewählt und beschrieben worden, um die Prinzipien der Erfindung und den besten Modus ihrer Anwendung zu erläutern, wodurch Fachleute in die Lage versetzt werden, die Erfindung für vielfältige Ausführungsform und mit vielfältigen Modifikationen zu verstehen, die geeignet sind für die jeweilige Verwendung oder betrachtete Implementierung. Es ist beabsichtigt, dass der Schutzumfang der Erfindung durch die hier angefügten Ansprüche definiert wird, und deren Äquivalente, in denen alle Ausdrücke in ihrem breitesten angemessenen Sinn zu verstehen sind, falls nicht anders angegeben. Es sollte klar sein, dass Variationen in den beschriebenen Ausführungsformen von Fachleuten gemacht werden können, ohne den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen, wie er in den folgenden Ansprüchen definiert ist. Weiterhin sind kein Element und keine Komponente in der vorliegenden Offenbarung dazu gedacht, der Öffentlichkeit zugedacht zu werden, unabhängig davon, ob das Element oder die Komponente in den folgenden Ansprüchen genannt wird.


Anspruch[de]
  1. Ohrhörerstruktur, umfassend

    – ein Gehäuse;

    – einen Hauptlautsprecher und mehrere Nebenlautsprecher, die in dem Gehäuse angebracht sind;

    – eine Verbundkammer, wobei die Nebenlautsprecher auf der Verbundkammer angeordnet sind, um einen Verbundraum zu bilden, so dass die Schallwelle, die von den Nebenlautsprechern erzeugt wird, ein Verbundtonfeld erzeugt, und die Schallwelle, die von den Nebenlautsprechern erzeugt wird, ebenso wie die Schallwelle, die von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, aus dem Ohrhörer verbreitet werden;

    – eine Abdeckung, wobei die Abdeckung und das Gehäuse gemeinsam den Hauptlautsprecher und die Nebenlautsprecher abdecken, um die Ohrhörerstruktur zu bilden.
  2. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 1, wobei die Nebenlautsprecher einen Lautsprecher eines ersten Kanals und einen Lautsprecher eines zweiten Kanals umfassen, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Verbundkammer angeordnet sind.
  3. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 2, wobei eine Position, in der der Lautsprecher des ersten Kanals angeordnet ist, und eine Position, in der der Lautsprecher des zweiten Kanals angeordnet ist, nicht symmetrisch sind.
  4. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 2, wobei die Nebenlautsprecher weiter einen Subwoofer-Lautsprecher umfassen.
  5. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 4, wobei der Subwoofer-Lautsprecher auf einer Rückseite der Verbundkammer angeordnet ist.
  6. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 1, wobei die Verbundkammer eine hohle Säule ist.
  7. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 1, wobei einige der Nebenlautsprecher weiter einen Nebenraum mit einer bestimmten körperlichen Struktur aufweisen.
  8. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 7, wobei jeder der Nebenräume mit einer entsprechenden Kammer gebildet ist.
  9. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 8, wobei die Kammer eine gekrümmte Röhre ist, und die gekrümmte Röhre einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  10. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 9, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der gekrümmten Röhren innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  11. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 8, wobei die Kammer eine Gitterplatte ist, und die Gitterplatte einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  12. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 11, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der Gitterplatten innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  13. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 8, wobei die Kammer sich in einer Richtung entgegengesetzt zu der Verbundkammer erstreckt.
  14. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 8, wobei die gekrümmte Röhre mehrere Öffnungen aufweist, und mindestens ein Paar von Öffnungen einander gegenüberliegen.
  15. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 8, wobei eine gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer inneren Seite der Verbundkammer weist, und die andere gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer äußeren Seite der Verbundkammer weist und nahe der Abdeckung liegt.
  16. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 1, wobei die Ohrhörerstruktur ein Signal empfängt, das von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden ist, um mit den Nebenlautsprechern und dem Hauptlautsprecher in der ein simuliertes Klangfeld zu erzeugen.
  17. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 16, wobei das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher basierend ausgelegt ist.
  18. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 16, wobei das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.
  19. Ohrhörerstruktur, umfassend:

    – ein Gehäuse;

    – einen Hauptlautsprecher und mehrere Nebenlautsprecher, die in dem Gehäuse angebracht sind;

    – mehrere Verbundkammern, wobei die Nebenlautsprecher auf den Verbundkammern angeordnet sind, um einen Verbundraum zu bilden, und mindestens zwei der Nebenlautsprecher in jeder der Verbundkammern angebracht sind, so dass die Schallwelle, die von den Nebenlautsprechern erzeugt wird, ein Verbundklangfeld erzeugt, und die Schallwelle, die von den Nebenlautsprechern erzeugt wird, ebenso wie die Schallwelle, die von dem Hauptlautsprecher erzeugt wird, aus dem Ohrhörer verbreitet werden;

    – eine Abdeckung, wobei die Abdeckung und das Gehäuse gemeinsam den Hauptlautsprecher und die Nebenlautsprecher abdecken, um die Ohrhörerstruktur zu bilden.
  20. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 19, wobei die Nebenlautsprecher einen Lautsprecher eines ersten Kanals und einen Lautsprecher eines zweiten Kanals umfassen, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten der gleichen Verbundkammer angeordnet sind.
  21. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 20, wobei eine Position, in der der Lautsprecher des ersten Kanals angeordnet ist, und eine Position, in der der Lautsprecher des zweiten Kanals angeordnet ist, nicht symmetrisch sind.
  22. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 21, wobei die Nebenlautsprecher weiter einen Subwoofer-Lautsprecher umfassen.
  23. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 22, wobei der Subwoofer-Lautsprecher auf einer Rückseite der Verbundkammer angeordnet ist.
  24. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 19, wobei die Verbundkammer eine hohle Säule ist.
  25. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 17, wobei einige der Nebenlautsprecher weiter einen Nebenraum mit einer bestimmten körperlichen Struktur aufweisen.
  26. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 25, wobei jeder der Nebenräume mit einer entsprechenden Kammer gebildet ist.
  27. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 26, wobei die Kammer eine gekrümmte Röhre ist, und die gekrümmte Röhre einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  28. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 27, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der gekrümmten Röhren innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  29. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 26, wobei die Kammer eine Gitterplatte ist, und die Gitterplatte einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  30. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 29, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der Gitterplatten innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  31. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 26, wobei die Kammer sich in einer Richtung entgegengesetzt zu der Verbundkammer erstreckt.
  32. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 26, wobei die gekrümmte Röhre mehrere Öffnungen aufweist, und mindestens ein Paar von Öffnungen einander gegenüberliegen.
  33. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 26, wobei eine gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer inneren Seite der Verbundkammer weist, und die andere gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer äußeren Seite der Verbundkammer weist und nahe der Abdeckung liegt.
  34. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 19, wobei die Ohrhörerstruktur ein Signal empfängt, das von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden ist, um mit den Nebenlautsprechern und dem Hauptlautsprecher in der Verbundkammer ein simuliertes Klangfeld zu erzeugen.
  35. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 34, wobei das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher basierend ausgelegt ist.
  36. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 34, wobei der Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.
  37. Ohrhörerstruktur, umfassend:

    – ein Gehäuse;

    – mehrere Nebenlautsprecher;

    – eine Verbundkammer, wobei die Nebenlautsprecher auf der Verbundkammer angeordnet sind, um einen Verbundraum zu bilden, so dass die Schallwelle, die von den Nebenlautsprechern erzeugt wird, ein Verbundklangfeld erzeugt; und

    – eine Abdeckung, wobei die Abdeckung und das Gehäuse gemeinsam die Verbundkammer abdecken, um die Ohrhörerstruktur zu bilden.
  38. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 37, wobei die Nebenlautsprecher einen Lautsprecher eines ersten Kanals und einen Lautsprecher eines zweiten Kanals umfassen, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Verbundkammer angeordnet sind.
  39. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 38, wobei eine Position, in der der Lautsprecher des ersten Kanals angeordnet ist, und eine Position, in der der Lautsprecher des zweiten Kanals angeordnet ist, nicht symmetrisch sind.
  40. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 38, wobei die Nebenlautsprecher weiter einen Subwoofer-Lautsprecher umfassen.
  41. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 40, wobei der Subwoofer-Lautsprecher auf einer Rückseite der Verbundkammer angeordnet ist.
  42. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 37, wobei die Verbundkammer eine hohle Säule ist.
  43. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 37, wobei einige der Nebenlautsprecher weiter einen Nebenraum mit einer bestimmten körperlichen Struktur aufweisen.
  44. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 43, wobei jeder der Nebenräume mit einer entsprechenden Kammer gebildet ist.
  45. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 44, wobei die Kammer eine gekrümmte Röhre ist, und die gekrümmte Röhre einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  46. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 45, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der gekrümmten Röhren innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  47. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 44, wobei die Kammer eine Gitterplatte ist, und die Gitterplatte einen spezifischen Krümmungsradius aufweist.
  48. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 47, wobei der Krümmungsradius von mindestens einer der Gitterplatten innerhalb eines Bereichs von 80 Grad bis 100 Grad liegt.
  49. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 44, wobei die Kammer sich in einer Richtung entgegengesetzt zu der Verbundkammer erstreckt.
  50. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 44, wobei die gekrümmte Röhre mehrere Öffnungen aufweist, und mindestens ein Paar von Öffnungen einander gegenüberliegen.
  51. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 44, wobei eine gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer inneren Seite der Verbundkammer weist, und die andere gekrümmte Röhre der gekrümmten Röhren eine Öffnung aufweist, die zu einer äußeren Seite der Verbundkammer weist und nahe der Abdeckung liegt.
  52. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 37, wobei die Ohrhörerstruktur ein Signal empfängt, das von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden ist, um mit den Nebenlautsprechern und dem Hauptlautsprecher in der Verbundkammer ein simuliertes Klangfeld zu erzeugen.
  53. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 52, wobei das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher basierend ausgelegt ist.
  54. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 52, wobei das Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Nebenlautsprecher und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.
  55. Ohrhörerstruktur umfassend eine Verbundkammer, und angeordnet in einem Gehäuse und einer Abdeckung, wobei das Gehäuse und die Abdeckung gemeinsam die Verbundkammer abdecken, um die Ohrhörerstruktur zu bilden, und die Verbundkammer mehrere Tonquellensignale empfängt und einen Verbundraum bildet, so dass durch die Tonquellensignale ein Verbundklangfeld gebildet wird.
  56. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 55, wobei die Tonquellensignale mindestens ein erstes Tonquellensignal und ein zweites Tonquellensignal umfassen, die jeweils von entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer ausgehen.
  57. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 56, wobei eine Position, von der das erste Tonquellensignal ausgeht, und eine Position, von der das zweite Tonquellensignal ausgeht, auf entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer nicht symmetrisch sind.
  58. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 38, wobei die Tonquellensignale weiter mindestens ein Subwoofer-Tonquellensignal umfassen.
  59. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 58, wobei das Subwoofer-Tonquellensignal von einer Rückseite der Verbundkammer ausgeht.
  60. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 55, wobei die Tonquellensignale die Signale sind, welche von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden sind, um in der Verbundkammer ein simuliertes Klangfeld zu erzeugen.
  61. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 60, wobei der Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Tonquellensignale basierend ausgelegt ist.
  62. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 60, wobei der Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Tonquellensignale und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.
  63. Ohrhörerstruktur, umfassend eine Verbundkammer und angeordnet in einem Gehäuse und einer Abdeckung, wobei das Gehäuse und die Abdeckung gemeinsam die Verbundkammer abdecken, um die Ohrhörerstruktur zu bilden, und die Verbundkammer mehrere Tonquellenentitäten empfängt und einen Verbundraum bildet, so dass durch die Tonquellenentitäten ein Verbundklangfeld gebildet wird.
  64. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 55, wobei die Tonquellenentitäten mindestens ein erstes Tonquellensignal und ein zweites Tonquellensignal umfassen, die jeweils von entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer ausgehen.
  65. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 64, wobei eine Position, von der die erste Tonquellenentität ausgeht, und eine Position, von der die zweite Tonquellenentität ausgeht, auf entgegengesetzten Seiten der Verbundkammer nicht symmetrisch sind.
  66. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 64, wobei die Tonquellenentitäten weiter mindestens eine Subwoofer-Tonquellenentität umfassen.
  67. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 66, wobei die Subwoofer-Tonquellenentität von einer Rückseite der Verbundkammer ausgeht.
  68. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 63, wobei die Tonquellenentitäten die Signale sind, welche von einem Klangfeld-Simulationsverfahren verarbeitet worden sind, um in der Verbundkammer ein simuliertes Klangfeld zu erzeugen.
  69. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 68, wobei der Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Tonquellenentitäten basierend ausgelegt ist.
  70. Ohrhörerstruktur nach Anspruch 68, wobei der Klangfeld-Simulationsverfahren auf einem Frequenzteilungspunkt der Tonquellenentitäten und einem Verzögerungsverfahren basierend ausgelegt ist.
Es folgen 22 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com