Die vorliegende Erfindung betrifft eine Objekterfassungsvorrichtung.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Abstandserfassungsvorrichtung,
die in einem Fahrzeug eingebaut ist, um einen Abstand zu einem vor dem Fahrzeug
befindlichen weiteren Fahrzeug (im Folgenden als "Vorausfahrzeug" bezeichnet) mit
Hilfe elektromagnetischer Wellen wie etwa Lichtwellen zu erfassen.
Herkömmlicherweise wird ein Laserradar als eine in einem Fahrzeug
eingebaute Abstandserfassungsvorrichtung verwendet, um einen Abstand zu einem Objekt
(Hindernis) wie etwa einem Vorausfahrzeug mit Hilfe eines Laserstrahls oder dergleichen
zu erfassen. Die Objekterfassungsvorrichtung sendet intermittierend einen Laserstrahl
von einer Laserdiode zu einem vor dem Fahrzeug befindlichen Objekt aus und erfasst
mit Hilfe eines Lichtsensors die von dem Objekt reflektierte Strahlung des Laserstrahls.
Die Objekterfassungsvorrichtung misst einen Abstand zu dem vor dem Fahrzeug befindlichen
Objekt auf der Grundlage einer zeitlichen Differenz zwischen dem Aussendezeitpunkt
des Laserstrahls und dem Erfassungszeitpunkt des reflektierten Strahls des ausgesendeten
Laserstrahls.
Insbesondere umfasst die Objekterfassungsvorrichtung eine Lichtaussendevorrichtung,
einen Polygonspiegel und eine Lichtempfangsvorrichtung. Die Lichtaussendevorrichtung
sendet einen Laserstrahl in Richtung des Polygonspiegels aus. Der Polygonspiegel
ist im Wesentlichen in Form einer hexagonalen Pyramide mit reflektierenden Seitenflächen
zur Reflexion des Laserstrahls ausgebildet und drehbar angeordnet, so dass sich
ein Einfallswinkel des auf den Polygonspiegel auftreffenden Laserstrahls und somit
dessen Reflexionswinkel in Übereinstimmung mit der Drehung des Spiegels ändert.
Somit kann der von dem Polygonspiegel reflektierte Laserstrahl nach außerhalb der
Objekterfassungsrichtung projiziert und über einen vorbestimmten Bereich vor dem
Fahrzeug (im Folgenden als "Vorausbereich" bezeichnet) gescannt werden. Ein von
einem in dem Vorausbereich befindlichen Objekt reflektierter Laserstrahl des ausgesendeten
Laserstrahls tritt in die Objekterfassungsvorrichtung in dem Fahrzeug ein und wird
von der Lichtempfangsvorrichtung empfangen, so dass der Abstand zu dem Objekt gemessen
werden kann, wie es zum Beispiel in der JP-A-2002-031685 offenbart ist.
Die obigen und weitere Aufgaben, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung sind aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen gemacht wurde, deutlicher ersichtlich. In den Zeichnungen
sind:
1 eine Vorderansicht, die eine Objekterfassungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
2 eine Seitenansicht, die die Objekterfassungsvorrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform zeigt;
3 eine Teilquerschnittsansicht, die die
Objekterfassungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform zeigt; und
4A eine perspektivische Ansicht, die
die Objekterfassungsvorrichtung zeigt, an die ein Verbundglas angebracht ist,
4B eine Vorderansicht, die die Objekterfassungsvorrichtung
zeigt, an die die Verbundgläser angebracht sind, und 4C
eine Seitenansicht, die die Objekterfassungsvorrichtung zeigt, an die die Verbundgläser
angebracht sind, gemäß der ersten Ausführungsform.
(Erste Ausführungsform)
Eine Objekterfassungsvorrichtung wie etwa eine Abstandserfassungsvorrichtung,
wie sie in den 1 bis 3
gezeigt ist, ist zum Beispiel in einem Fahrzeug eingebaut. Der Abschnitt der Objekterfassungsvorrichtung,
der in den 2, 3
rechts dargestellt ist, ist in Richtung des Vorwärtsbereichs des Fahrzeugs ausgerichtet,
so dass die Objekterfassungsvorrichtung als Laserradar verwendet wird. Das Laserradar
misst zum Beispiel den Abstand zwischen dem Fahrzeug, in dem es eingebaut ist, und
einem Objekt wie etwa einem vor dem Fahrzeug befindlichen Vorausfahrzeug in einem
Geschwindigkeitsregelungsmodus.
Die Objekterfassungsvorrichtung weist ein Gehäuse auf, das im Wesentlichen
kubisch aus Harz gebildet ist und verschiedene Komponenten aufnimmt.
Das Gehäuse 1 ist aus einem ersten Gehäuse 1a und
einem zweiten Gehäuse 1b gebildet. Das erste Gehäuse 1a ist kastenförmig
und in einer Ebene geöffnet. Das erste Gehäuse 1a definiert einen Raum,
der die verschiedenen Komponenten aufnimmt, und ist im Wesentlichen aus einem einheitlichen
Harzmaterial gebildet. Ein Projektionsfenster 1c und ein Eintrittsfenster
1d sind seitlich nebeneinander, in einer Oberfläche des ersten Gehäuses
1a angeordnet, die zu dem Vorwärtsbereich des Fahrzeugs weist. Das Projektionsfenster
1c und das Eintrittsfenster 1d sind aus einem Material, wie etwa
Glas oder Acrylharz, gebildet, das insbesondere für die Erfassungswelle (z.B. den
Laserstrahl) und die von dem Objekt reflektierte Welle der Erfassungswelle
durchlässig ist.
Wie es in 1 gezeigt ist, sind die Verbundgläser
10a und 10b vor dem Projektionsfenster 1c bzw. dem Eintrittsfenster
1d angeordnet. Die Verbundgläser 10a, 10b sind zum Beispiel
jeweils aus Harzschichten, die zwischen Scheiben aus Natriumcarbonatglas angeordnet
sind, gebildet, so dass die Harzschichten und die Scheiben fest zusammengefügt sind
und ein Mehrscheibenverbundglas bilden. Selbst wenn die Verbundgläser
10a, 10b in Fragmente zerschlagen werden, können die Fragmente
der Verbundgläser 10a, 10b nicht zerschlagen werden. Ferner können
die Verbundgläser 10a, 10b nur schwer durchdrungen oder durchschlagen
werden. Die Festigkeit der Verbundgläser 10a, 10b ist höher sowohl
als die des Projektionsfensters 1c als auch als die des Eintrittsfensters
1d. Jedes der Verbundgläser 10a, 10b dient als Verstärkungselement.
Das Verbundglas 10a ist geringfügig größer als das Projektionsfenster
1c, und das Verbundglas 10b ist geringfügig größer als das Eintrittsfenster
1d. In dem ersten Gehäuse 1a sind auf beiden Seiten des Projektionsfensters
1c Gleitnuten 1g und auf beiden Seiten des Eintrittsfensters
1d Gleitnuten 1h ausgebildet.
Über das Projektionsfenster 1c hinausragende Abschnitte des
Verbundglases 10a sind in den Gleitnuten 1g aufgenommen, und über
das Eintrittsfenster 1d hinausragende Abschnitte des Verbundglases
10b sind in den Gleitnuten 1h aufgenommen. Das heißt, die äußeren
Umfänge der Verbundgläser 10a und 10b sind in den Gleitnuten
1g bzw. 1h aufgenommen.
Insbesondere können die oberen Abschnitte der Gleitnuten
1g, 1h elastisch nach außen geweitet werden. Die Verbundgläser
10a, 10b werden bei elastisch geweiteten oberen Abschnitten der
Gleitnuten 1g, 1h in die jeweiligen Gleitnuten 1g,
1h eingefügt, die anschließend aufgrund ihrer Elastizität wieder ihre ursprüngliche
Form annehmen. Somit dienen die oberen Abschnitte der Gleitnuten 1g,
1h als Haken, um die Verbundgläser 10a, 10b in den jeweiligen
Gleitnuten 1g, 1h zu halten.
Die Verbundgläser 10a, 10b können das Projektionsfenster
1c bzw. das Eintrittsfenster 1d berühren. Es ist jedoch vorteilhaft,
dass die Verbundgläser 10a, 10b nicht zu dicht an dem Projektionsfenster
1c bzw. dem Eintrittsfenster 1d angeordnet sind, so dass dazwischen
zum Beispiel vorbestimmte Abstände ausgebildet sind. Eine durchsichtige Harzschicht
kann zwischen dem Verbundglas 10a und dem Projektionsfenster
1c angeordnet sein, und eine durchsichtige Harzschicht kann zwischen dem
Verbundglas 10b und dem Eintrittsfenster 1d ausgebildet sein.
In einer solchen Struktur können die Verbundgläser 10a, 10b über
den jeweiligen durchsichtigen Harzfilm einen engen Kontakt mit dem Projektionsfenster
1c bzw. dem Eintrittsfenster 1d haben.
Ein zweites Gehäuse 1b ist zum Beispiel aus Harz gebildet.
Wie es in 3 gezeigt ist, ist das zweite Gehäuse
1b an der offenen Seite des ersten Gehäuses 1a über ein Dichtungselement
1e angebracht.
Ein Verbinder 1f ist so an dem zweiten Gehäuse
1b angeordnet, dass er teilweise von dem Gehäuse 1 hervorragt.
Die Komponenten innerhalb des Gehäuses 1 können über den Verbinder
1f mit Komponenten außerhalb des Gehäuses 1 elektrisch verbunden
werden.
Die Komponenten wie etwa eine Lichtaussendevorrichtung (Wellenaussendevorrichtung)
2, ein Reflexionsspiegel 3, ein Polygonspiegel 4 und
ein Substrat 5 sind in dem Gehäuse 1 untergebracht. Das Substrat
5 umfasst eine Steuerungsvorrichtung (ein Steuerungsmittel) 5a,
das die Objekterfassungsvorrichtung steuert. Wie es in 1
gezeigt ist, ist eine Lichtempfangsvorrichtung (Wellenempfangsvorrichtung)
6 in dem Gehäuse 1 so untergebracht, dass sie zu dem Eintrittsfenster
1d weist bzw. diesem gegenüberliegt.
Wie es aus 3 ersichtlich ist, wird die
Lichtaussendevorrichtung 2 in Übereinstimmung mit einem von der Steuerungsvorrichtung
5a, die auf dem Substrat angeordnet ist, ausgesendeten Signal so angesteuert,
dass die Lichtaussendevorrichtung 2 den Laserstrahl zu dem Reflexionsspiegel
3 sendet.
Der Reflexionsspiegel 3 reflektiert den von der Lichtaussendevorrichtung
2 ausgesendeten Laserstrahl, so dass der Laserstrahl zu dem Polygonspiegel
4 geleitet wird. Der Reflexionsspiegel 3 ist durch eine Haltevorrichtung
7, die an der Innenwand des Gehäuses 1 befestigt ist, drehbar
gehalten. Ein Motor wird durch die Steuerungsvorrichtung 5a auf dem Substrat
5 so angesteuert, dass der Motor den Reflexionsspiegel 3 entlang
einer Achse dreht, die vertikal zur Zeichenebene der 3
ist. Der Motor dreht den Reflexionsspiegel 3, um eine Feinjustierung eines
Reflexionswinkels, z.B. eine Justierung des Reflexionswinkels um ein Grad, einzustellen.
Der Polygonspiegel 4 weist die Form einer hexagonalen Pyramide
auf, bei der das Spitzenende abgetrennt ist. Die Drehachse des Polygonspiegels
4 ist auf der oberen Seite des Gehäuses 1 befestigt. Der Polygonspiegel
4 wird durch einen (nicht gezeigten) Motor gedreht, der durch die Steuerungsvorrichtung
5a auf dem Substrat 5 angesteuert wird. Jede Seitenoberfläche
des Polygonspiegels 4 wirkt als Reflexionsspiegel, insbesondere als Scan-
oder Abtastspiegel.
Insbesondere wird ein Laserstrahl von der Lichtaussendevorrichtung
2 ausgesendet und von dem Reflexionsspiegel 3 reflektiert. Der
Polygonspiegel 4 reflektiert den durch den Reflexionsspiegel
3 reflektierten Laserstrahl ein zweites Mal, so dass der Laserstrahl durch
das Projektionsfenster 1c des ersten Gehäuses 1a in den Vorwärtsbereich
des Fahrzeugs gerichtet bzw. projiziert wird. Der Motor dreht den Polygonspiegel
4, so dass sich der Einfallswinkel, in dem der Laserstrahl auf eine jeweilige
Seitenoberfläche des Polygonspiegels 4 auftrifft, und somit der entsprechende
Ausfallswinkel (Projektionswinkel) in Übereinstimmung mit der Drehung des Polygonspiegels
4 ändert, so dass ein vorbestimmter Bereich vor dem Fahrzeug gescannt (abgetastet)
werden kann.
Die Lichtempfangsvorrichtung 6 ist aus einer Fresnellinse,
einem Lichtempfangselement und dergleichen gebildet. Das Lichtempfangselement ist
aus einer Lichtdiode oder dergleichen gebildet.
Die Fresnellinse sammelt (bzw. bündelt oder fokussiert) den Laserstrahl,
und der gesammelte Laserstrahl wird auf das Lichtempfangselement gestrahlt, so dass
das Lichtempfangselement einen Strom oder eine Spannung in Übereinstimmung mit der
Intensität der Strahlung des Laserstrahls erzeugt, welche von dem Lichtempfangselement
empfangen wird. Somit erfasst die Lichtempfangsvorrichtung eine zum oberen Bereich
des Gehäuses 1 gestrahlte Laserstrahlung. Der Strom oder die Spannung,
die von der Lichtempfangsvorrichtung 6 erzeugt werden, werden der Steuerungsvorrichtung
5a auf dem Substrat 5 zugeführt, wie es in 3
gezeigt ist.
Die Lichtempfangsvorrichtung 6 ist seitlich neben dem Polygonspiegel
4 angeordnet. Das heißt, die Lichtempfangsvorrichtung 6 ist gegenüber
der Drehachse des Polygonspiegels 4 seitlich versetzt.
Im Folgenden ist der Betrieb der Objekterfassungsvorrichtung beschrieben.
Die Objekterfassungsvorrichtung, das heißt die Abstandserfassungsvorrichtung,
mit dem oben beschriebenen Aufbau misst den Abstand zu einem Vorausfahrzeug, wenn
ein Schalter, der im Fahrzeuginnenraum angeordnet ist, AN-geschaltet wird, um zum
Beispiel eine automatische Geschwindigkeitsregelungsoperation zu aktivieren.
Ein Motor wird in Übereinstimmung mit einem von der Steuerungsvorrichtung
5a ausgesendeten Signal angesteuert und betrieben, so dass der Winkel des
Reflexionsspiegels 3 auf einen vorbestimmten Wert eingestellt wird. Die
Lichtaussendevorrichtung 2 sendet in einer vorbestimmten zeitlichen Steuerung
(Timing) einen Laserstrahl aus, der von dem Reflexionsspiegel 3 und dem
Polygonspiegel 4 so reflektiert wird, dass er durch das Projektionsfenster
1c auf ein Vorausfahrzeug gerichtet wird. Der von dem Vorausfahrzeug reflektierte
Laserstrahl tritt durch das Eintrittsfenster 1d in das Gehäuse
1 ein und wird durch die Fresnellinse auf das Lichtempfangselement gebündelt.
Das Lichtaussendeelement erzeugt einen Strom oder eine Spannung in
Übereinstimmung mit der Intensität der von dem Lichtempfangselement empfangenen
Strahlung des Laserstrahls. Der Strom oder die Spannung, die von dem Lichtaussendeelement
erzeugt werden, wird von der Steuerungsvorrichtung 5a erfasst. Die Steuerungsvorrichtung
5a berechnet unter Verwendung der nachstehenden Formel (1) aus der Zeitdifferenz
T zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Laserstrahl ausgesendet wird, und dem Zeitpunkt,
zu dem das Laserstrahl erfasst wird, einen Abstand D zu dem Vorausfahrzeug, wobei
V in der Formel (1) die Lichtgeschwindigkeit ist.
Geschwindigkeit (V) × Zeitdifferenz (T)/2(1)
Somit wird der Abstand D zwischen dem Fahrzeug und dem Vorausfahrzeug
berechnet, und ein Ausgangssignal, das dem berechneten Abstand D entspricht, wird
von der Steuerungsvorrichtung 5a über den Verbinder 1f zu den
Komponenten außerhalb des Gehäuses 1, wie etwa einer ECU für den Motor
und einer ECU für die Bremse, gesendet. Auf diese Weise wird eine Motorleistung
oder eine Bremskraft so geregelt, dass der Abstand D konstant bleibt.
Als Nächstes ist ein Effekt der Objekterfassungsvorrichtung beschrieben.
Die Verbundgläser 20a, 10b sind vor dem Projektionsfenster
1c bzw. dem Eintrittsfenster 1d der obigen Objekterfassungsvorrichtung
angeordnet. Somit sind das Projektionsfenster 1c und das Eintrittsfenster
1d mit den Verbundgläsern 10a, 10b bedeckt und durch
sie geschützt. Wenn daher ein Objekt wie etwa ein Stein auf die Objekterfassungsvorrichtung
auftrifft, können nur die Verbundgläser 10a, 10b und nicht das
Projektionsfensters 1c bzw. das Eintrittsfensters 1d beschädigt
werden. Somit kann eine Fehlfunktion der Objekterfassungsvorrichtung verhindert
werden, die durch eine Beschädigung des Projektionsfensters 1c oder des
Eintrittsfensters 1d hervorgerufen werden würde.
Wenn die Verbundgläser 10a, 10b beschädigt werden,
tritt eine netzartige Rissbildung quer über den Verbundgläsern 10a,
10b auf, so dass eine Beschädigung der Verbundgläser 10a,
10b deutlich wird. Das Laserstrahl wird an dem Abschnitt der Verbundgläser
10a, 10b, die netzartig beschädigt sind, diffus
reflektiert. Somit kann eine Beschädigung der Verbundgläser 10a,
10b erfasst werden, und ferner auch ein Anhaften von Schmutz auf den Verbundgläsern
10a, 10b, wenn die Objekterfassungsvorrichtung eine Funktion zur
Erfassung von auf dem Projektionsfenster 1c anhaftendem Schmutz aufweist.
Wenn die Objekterfassungsvorrichtung so ausgelegt ist, dass eine Fehlfunktion
von ihr mittels einer Anzeigevorrichtung wie etwa einer Alarmlampe oder einer Flüssigkristallanzeige
angezeigt wird, kann eine Beschädigung der Verbundgläser 10a,
10b mit Hilfe der Anzeigevorrichtung dem Fahrer übermittelt werden.
Die Verbundgläser 10a, 10b sind durch elastisches
Verformen der oberen Abschnitte der Gleitnuten 1g, 1h leicht aus
den Gleitnuten 1g bzw. 1h entnehmbar. Wartungsarbeiten können
ausgeführt werden, indem die Verbundgläser 10a, 10b ersetzt werden,
so dass die Wartbarkeit der obigen Struktur verbessert ist.
(Weitere Ausführungsform)
Die Verbundgläser 10a, 10b können unter Verwendung
einer anderen als der oben beschriebenen Struktur gehalten werden. Zum Beispiel
kann ein Klebemittel auf beide Seiten des Projektionsfensters 1c aufgetragen
werden, und ein Klebemittel kann auf beide Seiten des Eintrittsfensters
1d des Harzabschnitts des ersten Gehäuses 1a aufgetragen werden,
so dass die Verbundgläser 10a, 10b an dem Harzabschnitt des ersten
Gehäuses 1a durch das Klebemittel befestigt sind.
In dieser Struktur kann das Klebemittel, das mit Hilfe eines Lösungsmittels
leicht aufgelöst werden kann, als das Klebemittel verwendet werden, mit dem die
Verbundgläser 10a, 10b an dem Harzabschnitt (der äußeren Umgebung)
des ersten Gehäuses 1a befestigt werden. Somit können die Verbundgläser
10a, 10b leicht von dem Gehäuse 1a entfernt werden, indem
das Klebemittel aufgelöst wird.
Die Verbundgläser 10a, 10b sind von den Gleitnuten
1g, 1h durch Auflösen des Klebemittels leicht entfernbar. Wartungsarbeiten
können ausgeführt werden, indem die Verbundgläser 10a, 10b ausgetauscht
werden, so dass die Wartbarkeit der obigen Struktur verbessert ist.
Die Struktur zum Halten der Verbundgläser 10a,
10b kann jede beliebige Struktur sein, die eine Schraube, einen Stift,
eine Feder oder dergleichen verwendet.
Ein anderes Plattenelement wie etwa ein vorgespanntes Glas kann anstelle
des Verbundglases als Verstärkungselement verwendet werden.
Die obige Struktur kann auf eine Objekterfassungsvorrichtung angewendet
werden, die eine elektromagnetische Welle wie etwa eine Submillimeterwelle anstelle
einer Lichtwelle wie einer Laserwelle zur Erfassung eines Objekts verwendet. Das
heißt, die obige Struktur kann auf jede beliebige Erfassungsvorrichtung angewendet
werden, die eine elektromagnetische Welle von einem Abschnitt zur Projektion einer
elektromagnetischen Welle aussendet und die elektromagnetische Welle, die von einem
Objekt reflektiert wird, durch einen Abschnitt zum Empfang einer elektromagnetischen
Welle empfängt, um die Existenz eines Objekts zu erfassen. Die Objekterfassungsvorrichtung
unter Verwendung einer elektromagnetischen Welle kann auf eine Abstandserfassungsvorrichtung
angewendet werden.
Die Anordnung der Komponenten, die die Objekterfassungsvorrichtung
bilden, ist nicht auf die obige Anordnung begrenzt. Die Struktur der vorliegenden
Erfindung kann auf eine Objekterfassungsvorrichtung angewendet werden, die beliebige
andere Anordnungen von Komponenten aufweist.
Die Objekterfassungsvorrichtung mit der oben beschriebenen Struktur
ist nicht auf die Anwendung auf die Abstandserfassungsvorrichtung beschränkt. Die
Objekterfassungsvorrichtung kann auf andere Erfassungsvorrichtungen wie etwa einen
Annäherungsschalter angewendet werden.
Obgleich die vorliegende Erfindung bezüglich der bevorzugten Ausführungsformen
offenbart worden ist, um ein besseres Verständnis von diesen zu ermöglichen, sollte
wahrgenommen werden, dass die Erfindung auf verschiedene Weisen verwirklicht werden
kann, ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen. Deshalb sollte die Erfindung derart
verstanden werden, dass sie alle möglichen Ausführungsformen und Ausgestaltungen
zu den gezeigten Ausführungsformen beinhaltet, die realisiert werden können, ohne
den Umfang der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen dargelegt
ist.