Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für ein Postbearbeitungssystem,
welche eine mindestens in einem Endabschnitt intermittierend angetriebene Beilagenzusammentragbahn
mit an endlosen umlaufenden Förderketten oder Förderriemen angeordneten Förderfingern
und eine sich an das Ende der Beilagenzusammentragbahn in deren Förderrichtung anschließende
Einschubstation zum Einschieben von auf der Beilagenzusammentragbahn gebildeten
Beilagensätzen in Kuverts aufweist, welche mittels einer Kuvertgreiferkette parallel
zur Beilagenzusammentragbahn auf einem Kuvertiertisch angefördert, gegenüber der
Einschubstation geöffnet bereitgestellt und nach Füllung mit den Beilagensätzen
mittels der Kuvertgreiferkette von der Einschubstation weg abgefördert werden.
Eine solche Antriebseinrichtung ist aus der deutschen Patentschrift
198 30 337 bekannt. Sie enthält eine von einem Schrittgetriebe aus angetriebene,
intermittierend umlaufende, sich quer zur Förderrichtung der Beilagenzusammentragbahn
erstreckende Antriebswelle, auf der Kettenräder oder Rollen befestigt sind, über
die Förderketten oder Förderriemen des intermittierend angetriebenen Abschnittes
der Beilagenzusammentragbahn gelegt sind. Diese intermittierend umlaufende Antriebswelle
führt zu einem im Bereich des Kuvertiertisches angeordneten ersten Kegelradgetriebe,
welches über eine sich längs des Kuvertiertisches erstreckende Welle mit einem weiteren
Kegelradgetriebe gekuppelt ist, das schließlich zum Antrieb eines Kettenrades dient,
über welches die Kuvertgreiferkette gelegt ist.
Bei der bekannten Einrichtung bereitet es Schwierigkeiten, die Positionen
der Greiferklauen der Greiferkette, beispielsweise zur Einstellung auf unterschiedliche
Kuvertformate, vor der Einschubstation oder vor einer in Richtung der Förderung
der Beilagenzusammentragbahn nachgeschalteten Kuvertwendestation zu justieren. Der
Antriebsweg vom Schrittgetriebe bis zu dem angetriebenen Kettenrad der Kuvertgreiferkette,
der bei der bekannten Antriebseinrichtung zwei Kegelradgetriebe enthält, ist massenbehaftet
und entsprechend träge, so daß aufgrund der Beschleunigung und der Verzögerung im
Verlauf der intermittierenden Betätigung vergleichsweise große Momente auftreten,
die einen erhöhten Verschleiß bedingen. Schließlich wird eine modulare Bauweise
des gesamten Postbearbeitungssystems bei der bekannten Antriebseinrichtung erschwert.
Aus der deutschen Patentschrift 129 43 759 ist eine Einrichtung zum
Zufördern von Kuverts zu einer Kuvertierstation bekannt, bei welcher der eine intermittierend
angetriebene, umlaufende Kuvertgreiferkette aufweisende Kuvertiertisch in seiner
Gesamtheit gegenüber einem Untergestell verschiebbar ist. Das Untergestell enthält
einen Antriebsmotor mit einer Orientierung der Antriebswelle parallel zur Förderrichtung
der Kuvertgreiferkette und, damit über ein Untersetzungs-Riemengetriebe gekoppelt,
eine längenverstellbare Keilwellenanordnung, welche die Verschiebung des Kuvertiertisches
relativ zu dem Untergestell ermöglicht, wobei die Keilwellenanordnung mit einem
Kegelradgetriebe gekuppelt ist, um schließlich ein Antriebskettenrad der Kuvertgreiferkette
mit einer quer zur Förderrichtung der Kuvertgreiferkette orientierten Drehachse
antreiben zu können.
Auch hier ergibt sich ein vergleichsweise komplizierter und mit trägen
Massen behafteter Aufbau des Antriebs sowie die Notwendigkeit, einen von den übrigen
Antriebsmitteln des Postbearbeitungssystems getrennten Antriebsmotor vorzusehen.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Antriebseinrichtung
für ein Postbearbeitungssystem mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch
1 so auszugestalten, daß eine Vereinfachung des Aufbaus und eine Verminderung der
Verschleißanfälligkeit durch Verminderung der trägen Massen erreicht werden. Insbesondere
soll der Aufbau der Antriebseinrichtung die Justierung der Position der Kuvertgreiferkette
längs der Beilagenzusammentragbahn vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil
von Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den dem Anspruch
1 nachgeordneten Patentansprüchen gekennzeichnet, deren hierdurch ausdrücklich zum
Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne an dieser Stelle den Wortlaut zu
wiederholen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der hier angegebenen Antriebseinrichtung
unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung im einzelnen erläutert, in deren einziger
Zeichnungsfigur eine schematisierte perspektivische Darstellung eines Teiles eines
Postbearbeitungssystems mit einem Kuvertiertisch und einer zugehörigen Antriebseinrichtung
gezeigt ist.
Das Postbearbeitungssystem nach 1 enthält
eine Beilagenzusammentragbahn 1, welche endlos umlaufende Förderketten
oder Förderriemen 2 und 3 aufweist, die am Anfang und am Ende
des Umlaufs über Kettenräder oder Rollen gelegt sind und welche mit Förderfingern
4 besetzt sind, welche im Bereich der Obertrümmer der
Förderketten oder Förderriemen 2 und 3 über das Niveau der Oberfläche
der Beilagenzusammentragbahn aufragen und jeweils paarweise Beilagenfächer definieren.
In die Beilagenfächer sind mittels in der Zeichnung nicht dargestellter, längs der
Beilagenzusammentragbahn aufgereihter Aufgabevorrichtungen Beilagen einlegbar, so
daß schließlich Beilagensätze in den Beilagenfächern zusammengestellt werden.
Handelt es sich bei den Aufgabevorrichtungen um Vorrichtungen, welche
Beilagen in sich bewegende Beilagenförderfächer einzulegen vermögen, so kann ein
Abschnitt der Beilagenzusammentragbahn mit kontinuierlich angetriebenen Förderketten
oder Förderriemen ausgerüstet werden, aus dessen Förderfächern dann die Förderfinger
eines intermittierend angetriebenen Endabschnittes der Beilagenzusammentragbahn
die Beilagensätze mit taktweise größerer Fördergeschwindigkeit übernehmen und Richtung
auf eine Einschubstation 5 weiterfördern. In der Zeichnung ist der intermittierend
angetriebene Endabschnitt einer Beilagenzusammentragbahn dargestellt. Die Förderketten
oder Förderriemen 2 und 3 sind am in Förderrichtung entsprechend
dem Pfeil P1 vorderen Ende der Beilagenzusammentragbahn 1 um
angetriebene Kettenräder oder Rollen 6 bzw. 7 gelegt, welche auf
einer intermittierend umlaufenden Antriebswelle 8 befestigt sind. Die intermittierend
umlaufende Antriebswelle 8 ist über einen Zahnriemen 9 mit einem
Schrittgetriebe 10 gekoppelt, das seinerseits von einem in der Zeichnung
nicht gezeigten Antriebsmotor angetrieben wird. Die intermittierend umlaufende Antriebswelle
8 ist in der in der Zeichnung angedeuteten Weise unter der Beilagenzusammentragbahn
1 hindurch geführt und in dem Rahmengestell der Postbearbeitungsanlage
gelagert.
In der Einschubstation 5 ist an einem quer zur Förderrichtung
der Beilagenzusammentragbahn 1 hin- und herbewegbaren Träger
11 einer Einschubvorrichtung ein Satz von Einschubfingern 12 und
13 angelenkt, deren untere Enden in einem Arbeitshub in an sich bekannter
Weise über eine Basisplatte 14 der Einschubstation gleitend über diese
hinweg geführt und in einem Rückhub über die Basisplatte 14 angehoben in
die Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Im Arbeitshub schieben die Einschubfinger
12 und 13 einen von den Förderfingern 4 der Beilagenzusammentragbahn
1 auf die Basisplatte 14 geförderten Beilagensatz in gegenüber
der Einschubstation geöffnet bereitgestellte Kuverts 15 ein.
Der Transport der Kuverts 15 erfolgt über einen Kuvertiertisch
16 hinweg mittels einer über Kettenräder 17 und 18 gelegten,
endlosen Kuvertgreiferkette 19, welche mit Greiferklauen 20 besetzt
ist. Die Greiferklauen 20 ragen im Bereich des Obertrumms der Kuvertgreiferkette
19 über die Oberseite des Kuvertiertisches 16 auf und sind in
einer dem Fachmann geläufigen Art und Weise in bestimmten Greiferkettenstellungen
öffenbar und schließbar, derart, daß am Anfang der Kuvertgreiferkette
19 geöffnete Kuverts aus einem Kuvertmagazin 21 in eine geöffnete
Greiferklaue 20 eingeschoben werden können, von der betreffenden Greiferklaue
dann ergriffen und parallel zur Beilagenzusammentragbahn 1 über den Kuvertiertisch
16 hin vor die Einschubstation 5 transportiert werden, hier kurzzeitig
von der Greiferklaue 20 durch Öffnen derselben freigegeben werden, damit
ein Einschieben eines Beilagensatzes durch die Einschubstation 5 erfolgen
kann, wonach das gefüllte Kuvert von der Greiferklaue 20 wieder ergriffen
und durch neuerlichen Antrieb der Kuvertgreiferkette 19 durch eine Kuvertschließstrecke
(in der Zeichnung nicht gezeigt) geführt wird und schließlich in eine Kuvertwendestation
22 gelangt, wo die Greiferklaue 20 das Kuvert zwischen axial am
Umfang eines Wendezylinders 23 der Kuvertwendestation 22 vorgesehenen
Zangen 24 ablegt. Der Wendezylinder 23 der Kuvertwendestation
22 wird dann intermittierend in Umdrehung versetzt und das gefüllte Kuvert,
das zuvor zwischen den Zangenteilen der etwa in der Ebene der Oberseite des Kuvertiertisches
16 befindlichen Zange 24 abgelegt worden ist, wird über den Umfang
des Wendezylinders 23 getragen, um 180° gewendet auf eine Abförderbahn
25 abgelegt und nun mit der Kuvertfensterseite oder Anschriftenseite nach
oben weisend in Richtung des Pfeiles P2 abgefördert.
Der gesamte Kuvertiertisch 16 ist gegenüber der Beilagenzusammentragbahn
1, der Einschubstation 5 und der Kuvertwendestation
22 auf einem Untergestell 26, wie durch Rollen 27 zwischen
dem Untergestell 26 und dem Kuvertiertisch 16 symbolisch angedeutet
ist, mittels geeigneter, in der Zeichnung nicht gezeigter Antriebsmittel um eine
Strecke hin- und herverschiebbar, welche dem Bereich möglicher Formatunterschiede
der auf der Postbearbeitungsanlage verarbeiteten Kuverts 15 entspricht.
Durch Längsverschiebung des Kuvertiertisches 16 in beiden Richtungen entsprechend
dem Pfeil P3 zusammen mit der Kuvertgreiferkette 19 und dem
Kuvertmagazin 21 erfolgt eine Justierung der Stellung der zu füllenden
Kuverts 15 vor der Einschubstation und eine Justierung der Stellung des
gefüllten Kuverts relativ zu den Zangen 24 der Kuvertwendestation
22 je nach Kuvertformat, ohne daß diese Justierung durch eine komplizierte
Steuerung des Antriebs der Kuvertgreiferkette und der Betätigungsmittel zum Öffnen
und Schließen der Greiferklauen 20 vorgenommen werden muß.
Der Antrieb der Kuvertgreiferkette 19 erfolgt von der intermittierend
umlaufenden Antriebswelle 8 aus in der nachfolgend im einzelnen beschriebenen
Weise.
Wie bereits oben erwähnt ist die intermittierend umlaufende Antriebswelle
8 gegenüber der Beilagenzusammentragbahn 1 und
der Einschubstation 5 sowie auch gegenüber dem Untergestell 26
in fester Position gelagert. Die Antriebswelle 8 ist zwischen dem Obertrumm
und dem Untertrumm der Kuvertgreiferkette 19 hindurch geführt und trägt
an ihrem dem Betrachter der Zeichnungsfigur zugekehrten naheliegenden Ende eine
Zahnriemenscheibe 28. Das in den Innenraum des Kuvertiertisches
16 hinein reichende Ende der Antriebswelle 8 und die Zahnriemenscheibe
28 haben keine Verbindung zu dem Kuvertiertisch 16. Von der Zahnriemenscheibe
28 führt ein Zahnriemen 29 zu einer weiteren Zahnriemenscheibe
30, die auf einer im Untergestell 26 gelagerten Welle
31 sitzt. Die Welle 31 treibt eine neben der Zahnriemenscheibe
30 sitzende weitere Zahnriemenscheibe 32 an, von welcher ein endloser
Zahnriemen 33 innerhalb des Untergestells 26 etwa horizontal zur
einer Zahnriemenscheibe 34 geführt ist. Diese Zahnriemenscheibe sitzt mit
einem Kettenrad 35 auf einer gemeinsamen Welle 36, welche innerhalb
des Untergestells 26 nicht fest gelagert, sondern in Schlitzführungen des
Untergestells 26 etwa vertikal und vorzugsweise in einem zu der Welle oder
Achse 31 konzentrischen Bogen geführt ist, wobei die dem Betrachter zugekehrte
Schlitzführung des Untergestells 26 in der Zeichnung mit 37 bezeichnet
ist.
Die Zahnriemenscheibe 34 und das Kettenrad 35 sind
durch die Welle 36, welche auch als Achse ausgebildet sein kann, über eine
Schwinge 38 abgestützt, welche an ihrem unteren, freien Ende die Lagerstelle
für die Welle 36 oder die Befestigungsstelle für eine Achse 36
trägt und ihrerseits schwenkbar an einer am Kuvertiertisch 16 abgestützten
und gelagerten Welle 39 gelagert ist. Die Welle 39 dient zum Antrieb
des vorderen Kettenrades 18, um welches die Kuvertgreiferkette 19 gelegt
ist. Hierzu ist um das auf der Welle oder Achse 36 sitzende Kettenrad
35 und ein auf der Antriebswelle 39 befestigtes Kettenrad
40 eine endlose umlaufende Antriebskette 41 gelegt, deren wirksame
Länge durch die unveränderliche Länge der Schwinge 38 bestimmt ist. Selbstverständlich
können geeignete Einstellmittel zur Justierung oder Veränderung der Anspannung der
Antriebskette 41 vorgesehen sein, welche jedoch in der Zeichnung zur Vereinfachung
der Darstellung weggelassen sind.
Man erkennt, daß von der intermittierend umlaufenden Antriebswelle
8, welche ihre Antriebskraft von dem Schrittgetriebe 10 aus über
den Zahnriementrieb 9 empfängt, die Antriebskraft intermittierend über
die Zahnriemenscheiben 28 und 30 und den über sie gelegten Zahnriemen
29, ferner über die Antriebswelle 31, welche fest in dem Untergestell
26 gelagert ist, von dort über die Zahnriemenscheiben 32 und
34 und den über sie gelegten Zahnriemen 33 auf das Kettenrad
35 und von dort schließlich über die Antriebskette 44 auf das
Kettenrad 40 übertragen wird, wobei die Welle oder Achse 36 nicht
fest im Untergestell 26 abgestützt oder im Untergestell 26 gelagert
ist, sondern lediglich in den Führungsschlitzen 37 geführt ist, während
eine feste Lagerung der Antriebswelle 39 im Kuvertiertisch 16
vorgesehen ist, der in den oben angegebenen Grenzen relativ zu dem Untergestell
26 sowie zu der Beilagenzusammentragbahn 1 und der Kuvertierstation
5 sowie der Kuvertwendestation 22 horizontal in Richtung des Pfeiles
P3 verschiebbar ist.
Diese Verschiebung durch geeignete Antriebsmittel ist ohne jedwede
Verstellung der Triebverbindungen zwischen der intermittierend umlaufenden Antriebswelle
8 und der Greiferketten-Antriebswelle 39 möglich. Wandert der
Kuvertiertisch 16 relativ zu dem Untergestell 26 und der Beilagenzusammentragbahn
1 während eines Vorgangs der Einstellung des Systems auf ein bestimmtes
Format eines zu verarbeitenden Kuverts 15 nach links, so bewirkt dies,
daß die Schwinge 38 sich um die geometrische Achse der Antriebswelle
39 der Kuvertgreiferkette 19 mit Bezug auf die Darstellung in
der Zeichnungsfigur im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt und die Achse oder Welle
36 in den Führungsschlitzen 37 nach aufwärts verschiebt, wobei
die wirksamen Achsenabstände zwischen der im Untergestell 26 gelagerten
Welle (oder Achse) 31 und der im Untergestell 26 lediglich geführten
Welle oder Achse 36 und der im Kuvertiertisch 16 gelagerten Antriebswelle
39 unveränderlich bleiben.
Der Verlauf der Antriebsabschnitte von der intermittierend umlaufenden
Antriebswelle 8, welche sich mit Bezug auf die Förderrichtung entsprechend
dem Pfeil P, der Beilagenzusammentragbahn 1 etwa nahe dem Beginn der Einschubstation
5 befindet, nach abwärts zu einem tieferen Niveau des Untergestells
26 und von dort vorwärts bis zu dem mit den Schlitzführungen
37 versehenen Bereich des Untergestells 26 und dann nach aufwärts
zu dem Bereich des Endes der Kuvertgreiferkette 19 ermöglicht es, daß die
Räume unmittelbar unterhalb der Kuvertgreiferkette 19 für Betätigungsorgane
von deren Greifern 20 sowie für Antriebe von Hilfseinrichtungen freibleiben,
welche in der Zeichnung nicht gezeigte Saugnapfanordnungen zum Offenhalten des zu
füllenden Kuverts 15 vor der Einschubvorrichtung 5, Teile der
Kuvertklappenschließvorrichtung und dergleichen umfassen.
Bei der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform einer Antriebseinrichtung
der vorliegend angegebenen Art ist die intermittierend umlaufende Antriebswelle
8 unmittelbar auch die Antriebswelle für die intermittierend angetriebenen
Kettenräder 6 und 7 der Förderketten 2 und
3 der Beilagenzusammentragbahn 1.
Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform kann aber
auch eine zu der intermittierend umlaufenden Antriebswelle 8 parallele
und dieser naheliegend im Rahmengestell der Beilagenzusammentragbahn 1
gelagerte und abgestützte Antriebswelle vorgesehen sein, die ebenfalls von dem Schrittgetriebe
10 aus angetrieben wird und ihrerseits zum Antrieb der Zahnriemenscheibe
28 dient.
Die gezeigte und beschriebene Antriebseinrichtung hat den Vorteil
gegenüber entsprechenden bekannten Konstruktionen, daß sie eine geringe Anzahl von
Umlenkungen der Orientierung der Drehachsen ihrer Antriebseinheiten aufweist und
von geringen Trägheitsdrehmomenten bezüglich der durch den intermittierenden Antrieb
verursachten Beschleunigungsphasen und Stillsetzungsphasen behaftet ist. Eine Verschiebung
des Kuvertiertisches relativ zur Beilagenzusammentragbahn ist besonders einfach
durchführbar.
Die Konstruktion ermöglicht wegen der Verringerung der wirksamen Reaktionsmomente
eine Verringerung des Verschleißes. Wegen der Unterteilung der Antriebsabschnitte
zwischen dem Antrieb der Beilagenzusammentragbahn und der Kuvertgreiferkette werden
die Möglichkeiten einer modularen Bauweise erweitert.