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Dokumentenidentifikation DE102004055665A1 27.10.2005
Titel Zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen sowie Betriebsverfahren für dieses
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul/Soul, KR
Erfinder Kwon, Jae Hwan, Seoul, KR;
Youn, Sang Chul, Kyungki, KR;
Jeon, Duck Gu, Seoul, KR;
Jung, Jae Sik, Seoul, KR;
Yoon, Young Soo, Seoul, KR;
Kim, Jun Tae, Seoul, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 18.11.2004
DE-Aktenzeichen 102004055665
Offenlegungstag 27.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.10.2005
IPC-Hauptklasse F24F 11/00
Zusammenfassung Es werden ein zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen und ein Betriebsverfahren für dieses angegeben. Bei diesem zentralen Steuerungssystem verfügen die Mehrfach-Klimaanlagen (100) über eine größere Anzahl von Inneneinheiten (110) und eine kleinere Anzahl von Außeneinheiten (120), und eine Zentralsteuerung (300) ist über ein Netzwerk (N2) mit den Mehrfach-Klimaanlagen verbunden. Die Zentralsteuerung überträgt ein in ihr vorhandenes GUI-Steuerungsprogramm an Fernsteuerungsvorrichtungen (200), damit ein integrierter Steuerungsvorgang für jeweilige Klimaanlagen ausgeführt werden kann. Die Zentralsteuerung stellt die Übertragungszeit eines von einer Fernsteuerungsvorrichtung empfangenen Steuerungsbefehlssignals ein, und sie überträgt dieses nach der Einstellung unter Vermeidung einer Signalkollision an die entsprechende Klimaanlage.
Da dadurch mehrere innerhalb eines Gebäudes installierte Mehrfach-Klimaanlagen zentral gesteuert und effizient verwaltet werden können, und da Steuerungsbefehlsignale von mit der Zentralsteuerung über ein internes/externes Netzwerk gekoppelten Steuerungsvorrichtungen für entsprechende Klimaanlagen übertragen werden können, kann ein Steuerungsvorgang zuverlässig ausgeführt werden.

Beschreibung[de]

Priorität: 22. März 2004, Rep. Korea Nr. 2004-19432 (P)

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen sowie ein Betriebsverfahren für diese.

Eine Mehrfach-Klimaanlage aus mehreren Inneneinheiten, die in jeweiligen Räumen angeordnet sind, und einer einzelnen Außeneinheit, die von den Inneneinheiten gemeinsam genutzt wird, ist mit einem Netzwerk verbunden. Eine solche Mehrfach-Klimaanlage arbeitet in einem Luftklimatisierungssystem, wobei wegen der einzelnen Außeneinheit der Platz zum Installieren von Außeneinheiten verringert werden kann und die Effizienz des Energieverbrauchs verbessert werden kann. Mehrfach-Klimaanlagen sind häufig in öffentlichen Gebäuden installiert.

Eine Mehrfach-Klimaanlage ist mit einer Zentralsteuerung verbunden, mit der ein Steuerungsbefehl zum Steuern eines Klimatisierungsbetriebsablaufs eingegeben werden kann und das Ergebnis der Steuerung erkannt werden kann. Ein Gebäudeverwalter bedient die Zentralsteuerung, um einen integrierten Steuerungsvorgang auszuführen.

Nun wird ein System für Mehrfach-Klimaanlagen unter Bezugnahme auf die 1 detailliert beschrieben. Das System besteht aus einer großen Anzahl von Inneneinheiten 10, die in jeweiligen Räumen angeordnet sind, und einer kleinen Anzahl von Außeneinheiten 20, die gemeinsam von mehreren Inneneinheiten 10 verwendet werden, und in diesem System wird der Kühlmittelfluss gesteuert. Die für mehrere Inneneinheiten 10 zuständige Außeneinheit 20 steuert die Umwälzung des Kühlmittels. Typischerweise ist auf jedem Stockwerk eines öffentlichen Gebäudes eine Außeneinheit 20 installiert, die mit den mehreren Inneneinheiten 10 verbunden ist, die in jeweiligen Räumen angeordnet sind.

Das heißt, dass die Außeneinheit 20 den Steuerungszustand jeder Inneneinheit erkennen muss, um den Fluss des in den mehreren Inneneinheiten 10 umgewälzten Kühlmittels zu steuern. Demgemäß muss, wenn der Verwalter einen Kühlbefehl in eine Inneneinheit eingibt, die mit mehreren Inneneinheiten verbundene Außeneinheit diejenige Inneneinheit erkennen, die den Kühlbefehl erhalten hat, und sie muss auch den Typ des eingegebenen Befehls erkennen, damit der Kondensiervorgang für das Kühlmittel gesteuert wird und dadurch ein für den eingegebenen Kühlbefehl geeigneter Kühlbetrieb ausgeführt werden kann.

Wenn jedoch beim herkömmlichen System für Mehrfach-Klimaanlagen von den Inneneinheiten ein Fehler erkannt wird, muss der Verwalter auf die mit diesen verbundene Außeneinheit 20 zugreifen, um einen Steuerungsbefehl zur Reparatur und Wartung in sie einzugeben, wie es durch die 1 veranschaulicht ist. Wenn innerhalb eines großen Gebäudes mehrere Außeneinheiten auf einem jeweiligen Stockwerk installiert sind, besteht ein Nachteil dahingehend, dass die Mannstunden und die Kosten zum Verwalten der Außeneinheiten deutlich ansteigen.

In jüngerer Zeit wird eine mit den Außeneinheiten verbundene Zentralsteuerung (nicht dargestellt) installiert, um einen integrierten Steuerungsvorgang für die Außeneinheiten auszuführen, wobei der Gebäudeverwalter die Außeneinheiten 20 und die mit diesen verbundenen Inneneinheiten 10 auf zentrale Weise steuern kann, ohne dass er sich Zugang zu den jeweiligen Außeneinheiten verschaffen müsste. Da jedoch die Zentralsteuerung nur Funktionen entsprechend einfachen eingegebenen Befehlen ausführen kann, wie der Eingabe eines Spannungs-ein/aus-Befehls usw., sowie eine einfache Erkennungsfunktion, besteht ein Problem dahingehend, dass nicht alle Einzelheiten in Zusammenhang mit Außeneinheiten und Inneneinheiten gesteuert werden können. Darüber hinaus greifen, wenn die Zentralsteuerung mit einem internen oder externen Internet-Netzwerk verbunden ist, mehrere Bediener unter Verwendung einer Steuerungsvorrichtung innerhalb/außerhalb des Gebäudes auf die Zentralsteuerung zu. Wie oben beschrieben, kann der Betrieb einer Mehrfach-Klimaanlage unter Verwendung einer Steuerungsvorrichtung gesteuert werden. Wenn jedoch die Bediener gleichzeitig Steuerungsbefehle ausgeben, kann zwischen wiederholt empfangenen und gesendeten Steuerungsbefehlsignalen eine Signalekollision auftreten, so dass die Klimaanlagen nicht zuverlässig gesteuert werden können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen sowie ein Betriebsverfahren für dieses zu schaffen, durch die ein integrierter Steuerungsvorgang ausgeführt werden kann, durch den vermieden wird, dass Steuerungsbefehlsignale, die gleichzeitig von mit einer Zentralsteuerung verbundenen Steuerungsvorrichtungen eingegeben werden und über ein internes/externes Netzwerk laufen, eine Signalkollision erfahren.

Diese Aufgabe ist durch das Steuerungssystem gemäß dem beigefügten Anspruch 1 und das Betriebsverfahren gemäß dem beigefügten Anspruch 12 gelöst.

Durch die Erfindung können Signalübertragungszeiten so eingestellt werden, dass gleichzeitig über verschiedene Steuerungsvorrichtungen eingegebene Steuerungsbefehlsignale ohne Signalkollision an die Zentralsteuerung gelangen. Dabei kann ein GUI(Graphic User Interface = grafische Benutzerschnittstelle)-Steuerungsprogramm an mindestens eine Steuerungsvorrichtung übertragen werden, die mit dem internen oder externen Netzwerk verbunden ist.

Die Mehrfach-Klimaanlagen arbeiten in einem Luftklimatisierungsystem mit einer großen Anzahl von in jeweiligen Räumen angeordneten Inneneinheiten und einer kleineren Anzahl von Außeneinheiten, die von mehreren Inneneinheiten gemeinsam genutzt werden, um den Fluss eines Kühlmittels zu steuern.

Es ist eine große Anzahl von Inneneinheiten mit einer kleineren Anzahl von Außeneinheiten verbunden, die sich an einer vorbestimmten Stelle innerhalb eines Gebäudes verbinden und über ein Netzwerk verbunden sind. Jede der Außeneinheiten kann eine Steuerungszustandsänderung der Inneneinheiten verwalten und die Kondensation des Kühlmittels so steuern, dass dieses an eine entsprechende Inneneinheit geleitet wird.

Die Zentralsteuerung führt für die Mehrfach-Klimaanlage eine integrierte Steuerung aus. Die Zentralsteuerung ist über ein internes Netzwerk auf Grundlage des RS-485-Standards mit den Klimaanlagen verbunden, und sie ist über ein externes Netzwerk auf Grundlage eines PCP/IP (transmission control protocol/Internet protokoll) mit Fernsteuerungsvorrichtungen verbunden.

Die Fernsteuerungsvorrichtung ist ein Terminal, das auf leitungsgebundene/drahtlose Weise zugänglich ist, wobei für den Typ derselben keine Einschränkung besteht. Wenn auf die Zentralsteuerung zugegriffen wird, um den Betrieb der Mehrfach-Klimaanlagen zu steuern, kann ein entfernter Bediener einen Steuerungsbefehl eingeben und das Ergebnis der Steuerung auf Grundlage des von der Zentralsteuerung übertragenen GUI-Programms erkennen.

So kann der Verwalter der Mehrfach-Klimaanlagen einen integrierten Steuerungsvorgang mittels der Zentralsteuerung ausführen, er kann einen Fernsteuerungsvorgang unter Verwendung der mit dem externen Netzwerk verbundenen Fernsteuerungsvorrichtung ausführen, und er kann einen internen Steuerungsvorgang unter Verwendung einer mit dem internen Netzwerk verbundenen internen Steuerungsvorrichtung ausführen, so dass der Klimatisierungsbetrieb innerhalb eines Gebäudes effizient verwaltet werden kann.

In diesem Fall können, wenn mehrere Fern- und interne Steuerungsvorrichtungen gleichzeitig auf die Zentralsteuerung zugreifen können, die Übertragungszeiten gleichzeitig erzeugter Steuerungssignale eingestellt werden, und demgemäß kann eine Kollision zwischen diesen vermieden werden, so dass es zu keinem fehlerhaften Betrieb kommt.

Gemäß der Erfindung kann ein aus Mehrfach-Klimaanlagen bestehendes System innerhalb eines Gebäudes durch ein Zentralsteuerung zentral gesteuert und effizient verwaltet werden. Insbesondere kann eine Kollision zwischen Steuerungssignalen von verschiedenen Steuerungsvorrichtungen vermieden werden, so dass ein Steuerungsvorgang zuverlässig ausgeführt werden kann.

Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und andere Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher zu verstehen sein.

1 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen eines herkömmlichen Systems zum Steuern von Mehrfach-Klimaanlagen;

2 ist ein schematisches Blockdiagramm zum Veranschaulichen eines zentralen Steuerungssystems für Mehrfach-Klimaanlagen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

3 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen einer Zentralsteuerung bei der Ausführungsform;

4 ist ein Blockdiagramm zum Veranschaulichen einer Fernsteuerungsvorrichtung bei der Ausführunsform; und

5 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen des Betriebs des zentralen Steuerungssystems gemäß der Ausführungsform.

Nun werden ein zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen sowie ein Betriebsverfahren hierfür gemäß einer Ausführungform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detailliert beschrieben.

Dieses zentrale Steuerungssystem und das zugehörige Betriebsverfahren können durch mehrere Ausführungsformen realisiert werden. Nachfolgend wird die derzeit beste Ausführungsform beschrieben. Da Grundkomponenten des erfindungsgemäßen Systems mit herkömmlichen Komponenten übereinstimmen, werden identische Komponenten nicht detailliert beschrieben.

Beim durch die 2 veranschaulichten zentralen Steuerungssystem dienen mehrere Mehrfach-Klimaanlagen 100 als System mit einer großen Anzahl von Inneneinheiten 110, die in jeweiligen Räumen angeordnet sind, und einer kleinen Anzahl von Außeneinheiten 120, die von jeweils mehreren Inneneinheiten 110 gemeinsam genutzt werden, um den Fluss eines Kühlmittels zu steuern. Wenn die Mehrfach-Klimaanlagen 100 in einem Gebäude installiert werden, bestehen Vorteile dahingehend, dass die Nutzung des Installationsplatzes hervorragend ist und die Installationskosten gesenkt sind. Darüber hinaus ist, da eine Außeneinheit mehrere an sie angeschlossene Inneneinheiten betreibt, der Energieverbrauch verringert, und die Energieeffizienz ist hervorragend.

Die Außeneinheit 120 verfügt über einen Kondensator zum Überführen eines Kühlmittels auf hoher Temperatur und in einem gasförmigen Zustand hoher Temperatur in ein Kühlmittel in flüssigem Zustand. In der Außeneinheit 120 führt ein Kompressor einen Wärmeaustausch zwischen dem gasförmigen Kühlmittel und Außenluft aus, während dieses gasförmige Kühlmittel von hoher Temperatur und hohem Druck durch sie strömt, wodurch ein flüssiges Kühlmittel von mittlerer Temperatur und hohem Druck durch Kondensation erzeugt wird. Die Außeneinheit 120 verfügt über eine Außenlüftereinheit mit einem Außenlüfter sowie einen Motor zum Einblasen von Luft in sie und zum Erhöhen der Effizienz des Wärmeaustauschs.

Wenn das flüssige Kühlmittel mittlerer Temperatur und hohen Drucks durch ein Expansionsventil expandiert, kühlt es sich ab und nimmt einen niedrigen Druck ein, und dieses kühle, flüssige Kühlmittel fließt durch die Inneneinheit 110, damit es Wärme aus der Innenluft aufnimmt, wobei es verdampft.

Dabei nimmt die Temperatur der Innenluft ab, so dass also ein Innenraum-Kühlvorgang ausgeführt wird. Dabei verfügt die Inneneinheit 110 über eine Innenlüftereinheit mit einem Motor und einem Innenlüfter zum Einblasen heißer oder kühler Luft in einen Raum, usw.

An vorgegebenen Stellen innerhalb eines Gebäudes sind mehrere Inneneinheiten 110 installiert. Diese Inneneinheiten 110 sind über ein Netzwerk mit der Außeneinheit 120 verbunden. Daher kann die Außeneinheit 120 die Steuerungszustände der mit ihr verbundenen Inneneinheiten 110 verwalten. Die Außeneinheit 120 kann die Kondensation des Kühlmittels und den Transport desselben an eine entsprechende Inneneinheit 110 steuern.

Eine vorhandene Zentralsteuerung 300 kann einen integrierten Steuerungsvorgang für die Mehrfach-Klimaanlagen 100 ausführen. Dazu ist sie über ein internes Netzwerk N2 auf Grundlage des RF-485-Standards mit den Mehrfach-Klimaanlagen verbunden, und sie ist auch über ein externes Netzwerk N1 auf TCP/IP-Grundlage mit Fernsteuerungsvorrichtungen 200 verbunden.

Hierbei ist RS-485 ein Standard, der als Art eines Protokolls für serielle Kommunikationsschnittstellen für eine Mehrpunkt-Kommunikationsleitung verwendet wird. TCP/IP ist ein Standard, der für ein LAN (local area netword) verwendet wird, mit dem Information mit einer Übertragungsrate von 10 Mbps zwischen maximal 1024 Punkten innerhalb ungefähr 2,5 km übertragen werden kann.

Wie in der 2 dargestellt ist, kann die Zentralsteuerung 300 über das externe Netzwerk N1 mit mehreren Fernsteuerungsvorrichtungen 200 verbunden werden, und sie kann über das interne Netzwerk N2 mit mehreren internen Steuerungsvorrichtungen 201 verbunden werden. Jede Fernsteuerungsvorrichtung 200 und die Zentralsteuerung 300 werden nun detailliert unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben.

Die in der 3 dargestellte Zentralsteuerung 300 verfügt über einen internes-Netzwerk-Verbinder 350, der mit den Außeneinheiten 120 verbunden ist, und einen externes-Netzwerk-Verbinder 340, der mit den Fernsteuerungsvorrichtungen 200 verbunden ist, mit denen eine Fernsteuerung des Betriebs der Mehrfach-Klimaanlagen ausgeführt werden kann. Ein Verwalter führt eine zentrale Steuerung der mehreren Außeneinheiten 120 unter Verwendung der Zentralsteuerung 300 aus, um den Betrieb der in jeweiligen Räumen installierten Inneneinheiten 110 individuell zu steuern. Auch kann ein entfernter Bediener auf die Zentralsteuerung 300 zugreifen und den Betrieb der Mehrfach-Klimaanlagen 100 steuern.

Es ist bevorzugt, dass der internes-Netzwerk-Verbinder 350 aus einem Spannungsleitungs-Kommunikationsmodul, um ein Signal über eine Spannungsleitung senden und empfangen zu können oder einem Bluetooth-Kommunikationsmodul besteht, um ein Signal auf Grundlage des Bluetooth-Kommunikationsprotokolls senden und empfangen zu können. Abhängig vom Typ des verwendeten Netzwerks kann ein anderes Modul verwendet werden.

Wie es durch die 4 veranschaulicht ist, ist die Fernsteuerungsvorrichtung 200 eine Vorrichtung, mit der auf leitungsgebundene oder drahtlose Weise ein Fernzugriff auf das externe Netzwerk (z. B. das Internet) erfolgen kann. Mit der Fernsteuerungsvorrichtung 200 wird auf die Zentralsteuerung 300 zugegriffen, und es wird ein Steuerungsbefehlsignal eingegeben, um die Mehrfach-Klimaanlagen 100 zu steuern. Dabei greift die Fernsteuerungsvorrichtung 200 mittels IP auf die Zentralsteuerung 300 zu.

Die Fernsteuerungsvorrichtung 200 verfügt über einen Netzwerkverbinder 240 zum Empfangen eines GUI(Graphic User Interface)-Programms von der Zentralsteuerung 300, eine Eingabeeinheit 220 zum Empfangen eines Steuerungsbefehls zum Steuern des Betriebs der Mehrfach-Klimaanlagen 100, eine Ausgabeeinheit 230 zum Ausgeben eines Steuerungsergebnisses sowie eine Steuerungseinheit 210 zum Erzeugen eines Steuerungssignals, das dem über die Eingabeeinheit 220 eingegebenen Steuerungsbefehl entspricht, und zum Betreiben des GUI-Steuerungsprogramms auf einer Web-Seite.

Da die mit der Zentralsteuerung 300 verbundene Fernsteuerungsvorrichtung 200 das Recht zum Steuern der Mehrfach-Klimaanlagen erlangt, und da das GUI-Steuerungsprogramm auf der Web-Seite automatisch ausgeführt wird, kann mit der Fernsteuerungsvorrichtung 200 ein Steuerungsbefehl zum Überwachen des Zustands der Mehrfach-Klimaanlagen und zum Steuern des Betriebs derselben eingegeben werden, und das Ergebnis der Steuerung kann mittels des GUI-Steuerungsprogramms erkannt werden. Die Zentralsteuerung 300 ist mit einer Berechtigungsvergabeeinrichtung 360 versehen, um eine Berechtigung für die Fernsteuerungsvorrichtung zu liefern.

Das oben genannte Steuerungsprogramm wird ohne Verwendung einer speziellen Installation ausgeführt, was sehr zweckdienlich ist, und es stimmt mit einem in der Zentralsteuerung 300 abgearbeiteten Steuerungsprogramm überein.

Die Zentralsteuerung 300 verfügt über einen internes-Netzwerk-Verbinder 350, mit dem über das interne Netzwerk N2 ein Signal mit den Mehrfach-Klimaanlagen 100 ausgetauscht werden kann; einen externes-Netzwerk-Verbinder 340, mit dem ein Signal mit den Fernsteuerungsvorrichtungen 200 ausgetauscht werden kann, die auf leitungsgebundene/drahtlose Weise mit dem externen Netzwerk N1 verbunden sind; eine Eingabeeinheit 320 zum Empfangen eines Steuerungsbefehls über das GUI-Steuerungsprogramm; und eine Ausgabeeinheit 330 zum Ausgeben des Ergebnisses der Steuerung für eine Klimaanlage.

Die Zentralsteuerung 300 verfügt über eine Steuerungseinheit 310 zum Übertragen des GUI-Steuerungsprogramms an die mindestens eine mit ihr gekoppelte Fernsteuerungsvorrichtung 200, um eingegebene Signale an entsprechende Klimaanlagen ohne Kollision zwischen internen und entfernt eingegebenen Steuerungsbefehlsignalen weiterzuleiten, damit die entsprechenden Mehrfach-Klimaanlagen gesteuert werden können. In diesem Fall berechtigt die Zentralsteuerung 300 die Fernsteuerungsvorrichtungen 200 zu einem Zugriff auf sie.

Das heißt, dass das zentrale Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen für die jeweiligen Inneneinheiten 110, wie sie jeweils in einem Raum angeordnet sind, einen individuellen Steuerungsvorgang ausführt, sie unter Verwendung des in der Zentralsteuerung 300 abgearbeiteten GUI-Steuerungsprogramms einen integrierten Steuerungsvorgang ausführt, sie auf Grundlage der internen Steuerungsvorrichtung 201, die über das interne Netzwerk mit der Zentralsteuerung 300 verbunden ist, einen Steuerungsvorgang ausführt, und sie auf Grundlage der Fernsteuerungsvorrichtung 200, die über das externe Netzwerk mit der Zentralsteuerung 300 verbunden ist, wie es in der 2 dargestellt ist, einen Steuerungsvorgang ausführt.

Die Steuerungseinheit 310 in der Zentralsteuerung 300 verfügt über ein Treibersteuerungsmodul 311 zum internen Betreiben des GUI-Steuerungsprogramms, damit der integrierte Steuerungsvorgang für die Mehrfach-Klimaanlagen 100 ausgeführt werden kann, ein Übertragungssteuerungsmodul 311 zum Übertragen des GUI-Steuerungsprogramms in solcher Weise, dass mindestens eine Fernsteuerungsvorrichtung 200, die berechtigt sind und mit dem externen Netzwerk N1 verbunden sind, das GUI-Steuerungsprogramm auf einem zugehörigen Webbrowser betreiben können, und ein Kollisionsvermeidungsmodul 312 zum Einstellen der Übertragungszeit in solcher Weise, dass gleichzeitig über die Fernsteuerungsvorrichtungen eingegebene Steuerungsbefehlsignale ohne Signalkollision an die Mehrfach-Klimaanlagen 100 übertragen werden können.

Das Kollisionsvermeidungsmodul 312 verfügt über einen Puffer zum Zwischenspeichern der Steuerungsbefehlsignale, wie sie gleichzeitig von verschiedenen Fernsteuerungsvorrichtungen empfangen werden.

Wenn das Treibersteuerungsmodul 311 arbeitet und das GUI-Steuerungsprogramm abgearbeitet wird, kann der Verwalter dadurch einen integrierten Steuerungsvorgang ausführen, dass er über die Eingabeeinheit 320 einen Steuerungsbefehl eingibt.

Wenn eine berechtigte Fernsteuerungsvorrichtung 200 mit der Zentralsteuerung 300 gekoppelt wird, überträgt das Übertragungssteuerungsmodul 313 auf automatische Weise das GUI-Steuerungsprogramm an die Fernsteuerungsvorrichtung 200. So wird in der Fernsteuerungsvorrichtung 200 dieselbe GUI-Umgebung wie in der Zentralsteuerung 300 implementiert. Dadurch kann ein entfernter Verwalter oder Bediener den Betrieb der Mehrfach-Klimaanlagen 100 mittels des Webbrowsers steuern, ohne dass ein spezielles Programm zu installieren wäre.

So wird das über die Fernsteuerungsvorrichtung 200 eingegebene Steuerungsbefehlsignal entsprechend einem vorgegebenen Protokoll an die Zentralsteuerung 300 übertragen, und diese verarbeitet das empfangene Steuerungsbefehlsignal, um dann ein verarbeitetes Signal an eine entsprechende Klimaanlage zu übertragen. Ferner empfängt die Zentralsteuerung 300 ein das Ergebnis der Steuerung anzeigendes Signal von der entsprechenden Klimaanlage, und sie überträgt das empfangene Signal an die Fernsteuerungsvorrichtung 200.

Wenn die mindestens eine Fernsteuerungsvorrichtung 200 auf die Zentralsteuerung 300 zugreift und das GUI-Steuerungsprogramm von dieser herunterlädt, wie es durch die 2 veranschaulicht ist, wird in den jeweiligen Fernsteuerungsvorrichtungen 200 dieselbe GUI-Steuerungsumgebung wie dann geschaffen, wenn mehrere Zentralsteuerungen vorhanden wären.

Wenn das Kollisionsvermeidungsmodul 313 in der Zentralsteuerung 300 gleichzeitig Steuerungsbefehle von einer Fernsteuerungsvorrichtung 200 und der internen Steuerungsvorrichtung 201 empfängt, führt sie einen künstliche-Intelligenz-Algorithmus aus und vermeidet Signalkollision durch Übertragen der Steuerungsbefehle zu verschiedenen Zeitpunkten an entsprechende Klimaanlagen.

Dies gilt für den Fall, dass die von den jeweiligen Klimaanlagen empfangenen Steuerungsergebnissignale an die Fernsteuerungsvorrichtungen 200 übertragen werden, so dass das zentrale Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen stabil betrieben werden kann.

Die Eingabeeinheit 320 und die Ausgabeeinheit 330 in der Zentralsteuerung 300 können unter Verwendung einer Berührungstafel integriert werden, wodurch die Zweckdienlichkeit bei der Eingabehandhabung verbessert wird.

Ferner verfügt die Zentralsteuerung 300 über eine Datenbank 370 zum Speichern von Einstellinformation in Zusammenhang mit mehreren mit dem Netzwerk verbundenen Inneneinheiten/Außeneinheiten, Netzwerkverbindungsinformation, Installationsbereichsinformation und Berechtigungsvergabeinformation für die Fernsteuerungsvorrichtungen.

Nun wird ein Betriebsverfahren für das auf die oben beschriebene Weise aufgebaute System für Mehrfach-Klimaanlagen unter Bezugnahme auf die 4 beschrieben. In einem ersten Schritt wird das GUI-Steuerungsprogramm innerhalb der Zentralsteuerung betrieben, damit ein Steuerungsbefehl zum Überwachen des Zustands der Mehrfach-Klimaanlagen oder zum Steuern des Betriebs derselben eingegeben werden kann (S1).

In einem zweiten Schritt überträgt die Zentralsteuerung, wenn eine Fernsteuerungsvorrichtung, durch die gewünscht wird, die Mehrfach-Klimaanlagen zu steuern, über das Internet auf die Zentralsteuerung zugreift, das GUI-Steuerungsprogramm an diese Fernsteuerungsvorrichtung, damit diese dasselbe auf ihrem Webbrowser ausführen kann (S2).

Bevor die Zentralsteuerung das GUI-Steuerungsprogramm überträgt, berechtigt sie die Fernsteuerungsvorrichtung zur Steuerung.

In einem dritten Schritt wird über das innerhalb der Zentralsteuerung oder auf dem Webbrowser der Fernsteuerungsvorrichtung betriebene GUI-Steuerungsprogramm ein Steuerungsbefehlsignal empfangen (S3).

Im vierten Schritt erfolgt eine Ermittlung dahingehend, ob die Steuerungsbefehl mehrere Steuerungsbefehle empfangen hat, die im dritten Schritt gleichzeitig eingegeben wurden (S4).

Wenn die Zentralsteuerung mehrere gleichzeitig eingegebene Steuerungsbefehle empfangen hat, stellt sie die Übertragungszeiten für diese Steuerungsbefehle ein (S5), und sie überträgt sie an die jeweilige Klimaanlage (S6). So kann eine Kollision zwischen Steuerungsbefehlen vermieden werden, wenn mehrere Steuerungsbefehle von mehreren Fernsteuerungsvorrichtungen eingegeben werden.

In einem fünften Schritt gibt die Zentralsteuerung, wenn sie ein das Ergebnis der Steuerung anzeigendes Signal von der gesteuerten Klimaanlage entsprechend dem Steuerungsbefehl empfangen hat, das Ergebnis der Steuerung aus, oder sie überträgt das Signal, das das Ergebnis der Steuerung anzeigt, an die Fernsteuerungsvorrichtung (S7).

Wie es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, kann durch ein zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen und durch ein Betriebsverfahren für dieses gemäß der Erfindung der Betrieb von Mehrfach-Klimaanlagen unter Verwendung mindestens einer Steuerungsvorrichtung, die über ein internes/externes Netzwerk mit einer Zentralsteuerung verbunden ist, gesteuert werden, wodurch der Steuerungsbereich erweitert werden kann.

Darüber hinaus kann, da eine Steuerungsvorrichtung ein GUI-Steuerungsprogramm empfangen kann, das sie auf ihrem eigenen Webbrowser betreiben kann, ohne dass für sie ein spezielles Steuerungsprogramm installiert werden müsste, der Zustand einer Klimaanlage überwacht werden, und ihr Betrieb kann gesteuert werden, wodurch die Zweckdienlichkeit des Steuerungsvorgangs erhöht werden kann.

Darüber hinaus können, wenn mehrere Steuerungsvorrichtungen über das interne/externe Netzwerk mit der Zentralsteuerung verbunden sind, Signalübertragungszeiten automatisch so eingestellt werden, dass gleichzeitig ausgegebene Steuerungsbefehle nicht miteinander kollidieren, so dass fehlerhafte Betriebsvorgänge der Mehrfach-Klimaanlagen verringert sind, so dass ein stabiles System realisiert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Zentrales Steuerungssystem für Mehrfach-Klimaanlagen, mit:

    – mehreren Mehrfach-Klimaanlagen (100) mit einer größeren Anzahl von in jeweiligen Räumen installierten Inneneinheiten (110) zur Luftklimatisierung sowie einer kleineren Anzahl von Außeneinheiten (120), die von mehreren Inneneinheiten gemeinsam genutzt werden und die den Fluss eines Kühlmittels steuern;

    – mindestens einer Fernsteuerungsvorrichtung (200) zum Übertragen eines Steuerungsbefehlsignals zum Überwachen des Zustands jeder Klimaanlage oder zum Steuern des Betriebs jeder Klimaanlage, wobei dieses Steuerungsbefehlsignal über ein externes Netzwerk (N1) in einen Webbrowser eingegegen wird, und zum Ausgeben des von jeder Klimaanlage empfangenen Steuerungsergebnisses; und

    – einer Zentralsteuerung (300) zum Übertragen eines in ihr vorhandenen GUI(Graphic User Interface = grafische Benutzerschnittstelle)-Steuerungsprogramms an die Fernsteuerungsvorrichtung über das externe Netzwerk, damit ein integrierter Steuerungsvorgang für jeweilige Klimaanlagen ausgeführt werden kann, und zum Einstellen der Übertragungszeit des von einer Fernsteuerungsvorrichtung empfangenen Steuerungsbefehls und zum übertragen desselben an eine entsprechende Klimaanlage über ein internes Netzwerk (N2) entsprechend dem Ergebnis eines Beurteilungsvorgangs.
  2. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralsteuerung (300) mit mindestens einer internen Steuerungsvorrichtung (201) verbunden ist, um den Betrieb der Mehrfach-Klimaanlagen (100) zu steuern und den Zustand derselben über das interne Netzwerk (N2) zu überwachen.
  3. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralsteuerung (300) Folgendes aufweist:

    – einen internes-Netzwerk-Verbinder (350) zum Austauschen eines Signals mit den mehreren Mehrfach-Klimaanlagen (100) über das interne Netzwerk (N2);

    – einen externes-Netzwerk-Verbinder (340) zum Austauschen eines Signals mit der Fernsteuerungsvorrichtung (200), die auf leitungsgebunde/drahtlose Weise mit dem externen Netzwerk (N1) verbunden ist;

    – eine Eingabeeinheit (320) zum Empfangen eines Steuerungsbefehls über das GUI-Steuerungsprogramm;

    – eine Ausgabeeinheit (339) zum Ausgeben des Ergebnisses des Steuerungsvorgangs; und

    – eine Steuerungseinheit (310) zum Übertragen des GUI-Steuerungsprogramms an die mit ihr gekoppelte Fernsteuerungsvorrichtung (200) und zum Weiterleiten eingegebener Signale an die entsprechende Klimaanlage ohne Kollision zwischen intern eingegebenen Steuerungsbefehlsignalen oder über das interne und das externe Netzwerk (N2 und N1) empfangenen Steuerungsbefehlsignalen, so dass die entsprechenden Klimaanlagen gesteuert werden können.
  4. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (310) Folgendes aufweist:

    – ein Treibersteuerungsmodul (311) zum internen Betreiben des GUI-Steuerungsprogramms, damit der integrierte Steuerungsvorgang für die Mehrfach-Klimaanlagen (100) ausgeführt werden kann;

    – ein Übertragungssteuerungsmodul (311) zum Übertragen des GUI-Steuerungsprogramms, damit mindestens eine berechtigte, mit dem externen Netzwerk (N1) verbundene Fernsteuerungsvorrichtung (200) das GUI-Steuerungsprogramm auf einem Webbrowser in ihr betreiben kann; und

    – ein Kollisionsvermeidungsmodul (312) zum Einstellen von Signalübertragungszeiten in solcher Weise, dass Steuerungsbefehlsignale an entsprechende Klimaanlagen ohne Signalkollision übertragen werden können, wenn Steuerungsbefehlsignale gleichzeitig von verschiedenen Fernsteuerungsvorrichtungen (200) empfangen werden.
  5. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kollisionsvermeidungsmodul (312) einen Puffer zum Zwischenspeichern derjenigen Steuerungsbefehlsignale aufweist, die gleichzeitig von verschiedenen Fernsteuerungsvorrichtungen (200) empfangen werden.
  6. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralsteuerung (300) ferner eine Berechtigungsvergabeeinrichtung (360) aufweist, um eine Fernsteuerungsvorrichtung (200) für Steuerungsvorgänge zu berechtigen.
  7. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der internes-Netzwerk-Verbinder (350) ein Spannungsleitungs-Kommunikationsmodul ist, um ein Signal über ein Spannungsleitungs-Kommunikationsnetzwerk zu senden und zu empfangen.
  8. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der internes-Netzwerk-Verbinder (350) ein Bluetooth-Kommunikationsmodul auf Grundlage eines Bluetooth-Kommunikationsprotokolls zum Senden und Empfangen eines Signals ist.
  9. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralsteuerung (300) ferner eine Datenbank (370) aufweist, um Einstellinformation für die Mehrfach-Klimaanlagen (100), Netzwerkverbindungsinformation, Installationsbereichsinformation und Berechtigungsvergabeinformation für die mindestens eine Fernsteuerungsvorrichtung (200) zu speichern.
  10. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fernsteuerungsvorrichtung (200) Folgendes aufweist:

    – einen Netzwerkverbinder (240) zum Empfangen des GUI-Steuerungsprogramms von der Zentralsteuerung (300);

    – eine Eingabeeinheit (220) zum Empfangen eines Steuerungsbefehls zum Steuern des Betriebs der Mehrfach-Klimaanlagen (100);

    – eine Ausgabeeinheit (230) zum Ausgeben des Ergebnisses des Steuerungsvorgangs für die Mehrfach-Klimaanlagen und des Betriebszustands derselben; und

    – eine Steuerungseinheit (210) zum Erzeugen eines Steuerungssignals entsprechend einem durch die Eingabeeinheit eingegebenen Steuerungsbefehls und zum Betreiben des GUI-Steuerungsprogramms auf einer Webseite.
  11. Zentrales Steuerungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (210) Folgendes aufweist:

    – ein Steuerungssignal-Erzeugungsmodul (212) zum Erzeugen des Steuerungssignals auf den durch die Eingabeeinheit (220) eingegebenen Steuerungsbefehl hin; und

    – ein Treibermodul (211) zum Betreiben des von der Zentralsteuerung (300) empfangenen GUI-Steuerungsprogramms auf dem Webbrowser.
  12. Betriebsverfahren in einem System mit mehreren Mehrfach-Klimaanlagen mit einer größeren Anzahl von in jeweiligen Räumen installierten Inneneinheiten zur Luftklimatisierung sowie einer kleineren Anzahl von Außeneinheiten, die von mehreren Inneneinheiten gemeinsam genutzt werden und die den Fluss eines Kühlmittels steuern, und mit einer Zentralsteuerung zum Steuern der Mehrfach-Klimaanlagen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

    (a) Betreiben, durch die Zentralsteuerung, eines GUI-Steuerungsprogramms, vermittels dessen ein Steuerungsbefehl zum Überwachen des Zustands der Mehrfach-Klimaanlagen oder zum Steuern eines Betriebsvorgangs derselben eingegeben wird;

    (b) Übertragen des GUI-Steuerungsprogramms von der Zentralsteuerung über ein Internet-Netzwerk, damit dieses GUI-Steuerungsprogramm auf einem Webbrowser mindestens einer Fernsteuerungsvorrichtung betrieben werden kann, mit der die Mehrfach-Klimaanlagen gesteuert werden sollen;

    (c) Empfangen eines Steuerungsbefehlsignals über das in der Zentralsteuerung betriebene GUI-Steuerungsprogramm oder mit dem Webbrowser der Fernsteuerungsvorrichtung;

    (d) Einstellen, wenn Steuerungsbefehlsignale gleichzeitig empfangen werden, von Übertragungszeiten derselben, und zum Übertragen derselben an eine entsprechende Klimaanlage entsprechend dem Ergebnis der Einstellung ohne Signalkollision; und

    (e) Empfangen eines Signals, das das Ergebnis eines Steuerungsvorgangs anzeigt, von einer gesteuerten Klimaanlage auf das Steuerungsbefehlsignal hin, und internes Ausgeben des Ergebnisses des Steuerungsvorgangs oder des Signals, das das Steuerungsergebnis anzeigt, an die Fernsteuerungsvorrichtung.
  13. Betriebsverfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (b) den folgenden Schritt aufweist:

    (f) Berechtigungsvergabe an die Fernsteuerungsvorrichtung.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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