Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine unter Druck betriebene
Speisevorrichtung für Flüssigkeiten mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Eine derartige unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
ist aus der US 1,844,450 bekannt. Die Erfindung
bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Zuführen einer Flüssigkeit unter Druck.
Die unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten der vorliegenden
Erfindung ist besonders geeignet zur Verwendung als eine Vorrichtung zum Sammeln
von Kondensat, das in einem Dampfröhrensystem erzeugt wurde, und zum darauf folgenden
Senden des Kondensats zu einem Dampfbehälter oder einem System zur Wiederverwendung
von Abhitze.
Beschreibung des Stands der Technik
Das Kondensat, das als Ergebnis von Kondensierung von Dampf in einem
Dampfröhrensystem, oder in verschiedenen sonstigen Arten von Dampf verwendenden
Einrichtungen, erzeugt wurde, besitzt in den meisten Fällen immer noch eine beträchtliche
Hitzemenge. Es war daher eine weit verbreitete Praktik, ein Kondensatwiederaufnahmesystem
zur effektiven Verwendung dieser thermalen Energie einzusetzen, indem das eine große
Quantität an Hitze aufweisende Kondensat in einer unter Druck betriebenen Speisevorrichtung
für Flüssigkeiten gesammelt wurde, und das gesammelte Kondensat zu dem Dampfbehälter
oder dem Abhitzewiederverwendungssystem gesandt wurde, zur effektiven Verwendung
der gespeicherten thermalen Energie.
Die unter Druck betriebenen Speisevorrichtungen für Flüssigkeiten,
die in Kondensatwiederverwendungssystemen nach dem Stand der Technik verwendet werden,
sammeln das Kondensat in einem hermetischen Behälter, und führen ein unter hohem
Druck stehendes Arbeits- oder Treibfluid, wie etwa Dampf, Druckluft oder sonstige
Fluide, in den hermetischen Behälter ein, indem ein Umsteuerventil betrieben wird.
Die unter Druck betriebenen Speisevorrichtungen für Flüssigkeiten geben das Kondensat
unter dem Druck des Arbeitsfluids aus dem Innenraum des Behälters ab und führen
das Kondensat gleichzeitig einer Kondensatwiederverwendungssektion zu.
Diese unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten ist
zum Beispiel in der Japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 37-22378 offenbart.
Die unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten, die
vorstehend beschrieben ist, wird unter Bezugnahme auf 1
und 2 erläutert werden. 1
ist eine allgemeine perspektivische Ansicht, teilweise geschnitten, der unter Druck
betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten nach dem Stand der Technik.
2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Ventilabschnittes
der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten nach dem Stand der
Technik. In diesen Zeichnungen bezieht sich die Bezugsnummer 100 auf eine
unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten. Die unter Druck betriebene
Speisevorrichtung für Flüssigkeiten 100 beinhaltet einen Schwimmkörper
120 und ein Einlassventil für Arbeitsdampf 110, die in einen hermetischen
Behälter 101 eingebaut sind.
Der hermetische Behälter 101 ist mit einer Einflussöffnung
102 für unter Druck zugeführte Flüssigkeit und einer Auslassöffnung
103 für unter Druck zugeführte Flüssigkeit versehen, die mit Kontrollventilen
105 bzw. 106 ausgestattet sind. Das Kontrollventil 105
ist in einer Richtung montiert, die es der Flüssigkeit ermöglicht, in den hermetischen
Behälter 101 einzufließen, während das Kontrollventil 106 in einer
Richtung montiert ist, die es ermöglicht, dass die Flüssigkeit aus dem hermetischen
Behälter 101 heraus abgegeben wird.
In dem Deckel des hermetischen Behälters 101 sind die Arbeitsdampfeinlassöffnung
108 und die Arbeitsdampfausflussöffnung 109 ausgebildet, in welchen,
wie in 1 und 2
dargestellt, ein Arbeitsdampfeinlassventil 110 und ein Arbeitsdampfabgabeventil
111 montiert sind. Hier werden das Arbeitsdampfeinlassventil
110 und das Arbeitsdampfabgabeventil 111 geöffnet und geschlossen,
indem die Ventilhebestangen 112 und 113 nach oben und nach unten
bewegt werden. Das Arbeitsdampfeinlassventil 110 wird geöffnet, wenn die
Ventilhebestange 112 angehoben wird, während das Arbeitsdampfabgabeventil
111 geschlossen wird, wenn die Ventilhebestange 113 angehoben
wird. Die Ventilhebestangen 112 und 113 sind in paralleler Weise
durch eine Verbindungsplatte 115 verbunden. Das Arbeitsdampfeinlassventil
110 und das Arbeitsdampfabgabeventil 111 werden simultan geöffnet
und geschlossen, indem die Verbindungsplatte 115 nach oben und nach unten
bewegt wird.
In der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
nach dem Stand der Technik 100 ist die Einflussöffnung 102 für
unter Druck zugeführte Flüssigkeit über das Kontrollventil 105 mit einer
Dampfladeeinrichtung (einem Kondensat erzeugenden Abschnitt) verbunden, und die
Ausflussöffnung 103 für unter Druck zugeführte Flüssigkeit ist über das
Kontrollventil 106 mit einer Vorrichtung verbunden, die Abhitze verwendet
oder wieder aufnimmt. Die Arbeitsdampfeinlassöffnung
108 ist mit einer Hochdruckdampfquelle verbunden, wodurch ein Arbeitsfluid
bereitgestellt wird. In der unter Druck betriebenen Speiseeinrichtung für Flüssigkeiten
100 befindet sich, wenn in dem hermetischen Behälter kein Kondensat vorhanden
ist, der Schwimmkörper 120 in der unteren Position, und die Verbindungsplatte
115 ist unten. Daher senkt sich in dem Arbeitsdampfeinlassventil
110 die Ventilhebestange 112, so dass der Ballventilkörper
122, der auf das obere Ende der Ventilhebestange 112 montiert
ist, auf dem Ventilsitz 123 sitzt, um so die Öffnung zu schließen. Andererseits
bewegt sich, in dem Arbeitsdampfabgabeventil 111, der ringförmige Ventilkopf
127 am oberen Ende der Ventilhebestange 113 von dem Ventilsitz
128 weg, um dadurch die Arbeitsdampfausflussöffnung 109 zu öffnen.
Wenn Kondensat in der Dampfladeeinrichtung erzeugt wird, die mit der
unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten 100 verbunden
ist, fließt das Kondensat über das Kontrollventil 105 in den hermetischen
Behälter 101 und akkumuliert sich in dem Behälter 101. Wenn sich
die Menge des Kondensats erhöht, steigt der Schwimmkörper 120. Mit dem
Steigen des Schwimmkörpers 120 hebt sich auch ein Ende des Arms
118. Wenn der Arm 118 über ein bestimmtes Niveau hinaus nach oben
geht, schlägt ein Schnappmechanismus 140 um, so dass die Stange
121 angehoben wird, wodurch die Verbindungsplatte 115 angehoben
wird. Wenn die Verbindungsplatte 115 angehoben wird, hebt sich die Ventilhebestange
112, die in dem Arbeitsdampfeinlassventil 110 an die Verbindungsplatte
115 montiert ist, so dass sie den Ventilkopf 122 von dem Ventilsitz
123 hinweg bewegt, wodurch die Arbeitsdampfeinlassöffnung 108
geöffnet wird. In der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
100 fließt der Arbeitsdampf durch die Öffnung des Ventilsitzes
123 und durch eine Lücke zwischen der Ventilhebestange 112 und
dem Ventilgehäuse 130, wobei dieser nach unten durch die im unteren Ende
des Ventilgehäuses 130 vorgesehene Öffnung abgegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt
ist das Arbeitsdampfabgabeventil 111 in einer geschlossenen Stellung, und
daher erhöht sich der Druck in dem hermetischen Behälter 101, so dass das
Kondensat durch die Flüssigkeitsausflussöffnung 103 gedrängt wird. In dieser
unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten 100 wird der
Arbeitsdampf nach unten von dem unteren Ende des Ventilgehäuses 130 aus,
wie oben beschrieben, abgegeben, und daher wird der meiste Arbeitsdampf unter Druck
in direkten Kontakt mit der Flüssigkeit gebracht, die sich in dem hermetischen Behälter
101 angesammelt hat.
In der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
nach dem Stand der Technik wird, da der Dampf als ein Arbeitsfluid direkt in Richtung
der Flüssigkeit in dem hermetischen Behälter 101 ausgeworfen wird, das
Arbeitsfluid zum Teil direkt in die Flüssigkeit in dem hermetischen Behälter
101 abgegeben. Wenn Dampf als das Arbeitsfluid eingesetzt wird, wird dieser
daher ausgeworfen und fließt in die kühlere Flüssigkeit, was dazu führt, dass der
Dampf kondensiert wird. Der Druck in dem hermetischen Behälter braucht daher Zeit,
bevor er auf ein ausreichend hohes Niveau anwächst, um die Flüssigkeit aus dem hermetischen
Behälter 101 unter Druck zuzuführen, da der Dampfdruck durch Kondensation,
die durch Kontakt des Dampfes mit der kühleren Flüssigkeit verursacht wird, reduziert
wird. Demzufolge wird Zeit benötigt, um Flüssigkeit aus dem hermetischen Behälter
101 zuzuführen.
US-A-1 844 450 offenbart eine unter Druck betriebene Speisevorrichtung
für Flüssigkeiten, die einen Behälter mit einer Arbeitsfluideinlassöffnung und einer
Arbeitsfluidauslassöffnung aufweist, welche abwechselnd von einem Umsteuerventil,
das mit einer Flüssigkeitsstanddetektiervorrichtung verbunden ist, geöffnet und
geschlossen werden. Die Vorrichtung weist weiterhin eine zylindrische Arbeitsfluidablenkvorrichtung
auf, die zwischen der Arbeitsfluideinlassöffnung und dem Inneren des Behälters angeordnet
ist, und die mit Perforierungen um ihren Umfang herum versehen ist, zum Ablenken
von Arbeitsfluid von der Flüssigkeitsoberfläche in dem Behälter hinweg. Diese Arbeitsfluidablenkvorrichtung
weist einen Arbeitsfluideinlassventilkörper und einen Arbeitsfluideinlassventilsitz
auf, wobei dieser Ventilsitz von konstantem Durchmesser ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine unter Druck betriebene
Speisevorrichtung für Flüssigkeiten und ein Verfahren zum Zuführen einer Flüssigkeit
unter Druck bereitzustellen, dazu fähig, den Druck in dem hermetischen Behälter
nach dem Öffnen der Arbeitsfluideinlassöffnung schnell zu erhöhen, um so die Flüssigkeit
aus dem hermetischen Behälter innerhalb einer kurzen Zeitspanne unter Druck zuzuführen.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine unter Druck
betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten und ein Verfahren zum Zuführen einer
Flüssigkeit unter Druck bereitzustellen, die einsetzbar sind in einem ausgedehnten
Bereich von Arbeitsfluiddruck, von niedrig bis hoch, für den Dampf, die Druckluft
usw., die an der Arbeitsfluideinlassöffnung einfließen. Die unter Druck betriebene
Speisevorrichtung für Flüssigkeiten, bzw. das Verfahren, die von der vorliegenden
Erfindung bereitgestellt werden, weisen die Merkmale von Anspruch 1, bzw. von Anspruch
8 auf. Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 1
bis 7, bzw. 9 bis 12 definiert.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Die obigen Ziele und Charakteristiken der Ausführung der vorliegenden
Erfindung werden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden,
in welchen:
1 eine perspektivische Teilquerschnittansicht
ist, die eine unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten nach dem
Stand der Technik darstellt;
2 eine vergrößerte Querschnittansicht
eines Ventilabschnitts der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
von 1 ist;
3 eine allgemeine Querschnittansicht
ist, die eine Ausführung einer unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
der vorliegenden Erfindung darstellt;
4 eine vergrößerte Teilquerschnittansicht
eines Hauptteils eines Ventilabschnitts nach dem bisherigen Stand der Technik darstellt;
und
5 eine Querschnittsansicht eines Hauptteils
einer Ausführung der unter Druck betriebenen Speisevorrichtung für Flüssigkeiten
der vorliegenden Erfindung ist.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Eine bevorzugte Ausführung einer unter Druck betriebenen Speisevorrichtung
für Flüssigkeiten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird nun unter
Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben werden. Wie in
3 dargestellt, beinhaltet in der unter Druck betriebenen
Speisevorrichtung für Flüssigkeiten der vorliegenden Erfindung ein hermetischer
Behälter 1a einen Körper 1 und einen Deckel 2. Innerhalb
der Vorrichtung sind ein Schwimmkörper 3, ein Schwimmerventil
4 und ein Schnappmechanismusabschnitt 5 angeordnet. Eine Arbeitsfluideinlassöffnung
6, eine Arbeitsfluidausflussöffnung 7, eine Einflussöffnung
8 für eine unter Druck zugeführte Flüssigkeit und eine Ausflussöffnung
9 für eine unter Druck zugeführte Flüssigkeit sind in dem Deckel
2 vorgesehen. Die Einflussöffnung 8 für eine unter Druck zugeführte
Flüssigkeit ist mit einer geeigneten Quelle verbunden, die unter Druck zugeführte
Flüssigkeit erzeugt (nicht abgebildet), über ein Kontrollventil 8a, das
den Fluss der Flüssigkeit nur in den hermetischen Behälter 1a erlaubt.
Der Schwimmkörper 3 ist so angeordnet, dass er sich von dem
Zentrum der Hebelunterlage 10 aus nach oben und unten bewegt, um dadurch
das Schwimmerventil 4 eines doppelten Ventilmechanismus nach oben und unten
zu bewegen, um die Ausflussöffnung 9 für eine unter Druck zugeführte Flüssigkeit
in Bezug auf das Innere des hermetischen Behälters 1a zu öffnen und zu
schließen, und um den ersten Hebel 11 um die Hebelunterlage 12
herum nach oben und unten zu bewegen. Ein zweiter Hebel 13 ist so angeordnet,
dass er sich auf der Hebelunterlage 12 dreht. Zwischen dem Ende des zweiten
Hebels 13 und dem Ende des ersten Hebels 11 ist eine Schraubenfeder
14 in komprimiertem Zustand montiert. Eine Betriebsstange 15 ist
mit dem oberen Teil des zweiten Hebels 13 verbunden.
Auf dem oberen Abschnitt der Betriebsstange 15 ist ein ballförmiger
Ausflussventilkörper 16 zum Öffnen und Schließen der Arbeitsfluidausflussöffnung
7 montiert. Auf der Mitte der Betriebsstange 15 ist ein Betätigungshebel
17 montiert. Der obere Abschnitt des Betätigungshebels 17 liegt
neben einer Arbeitsfluideinlassstange 18, die vertikal beweglich montiert
ist. Über dem oberen Abschnitt der Arbeitsfluideinlassstange 18 ist ein
frei beweglicher, ballförmiger Arbeitsfluideinlassventilkörper 19 angeordnet.
Das Kondensat, das in einem Dampfröhrensystem und in einer Dampf verwendenden
Vorrichtung (nicht abgebildet) erzeugt wird, geht von der Einflussöffnung
8 für unter Druck zugeführte Flüssigkeit aus über ein Kontrollventil
8a in den hermetischen Behälter 1a. Wenn das Flüssigkeitsniveau
in dem hermetischen Behälter 1a steigt, steigt der Schwimmkörper
3 ebenfalls, wodurch das Schwimmerventil 4 leicht geöffnet wird.
Mit dem weiteren Ansteigen des Flüssigkeitsniveaus steigt der Schwimmkörper
3 weiter, bis schließlich der Schnappmechanismus 5 umschnappt,
so dass die Betriebsstange 15 augenblicklich nach oben bewegt wird. Mit
der Aufwärtsbewegung der Betriebsstange 15 wird die Arbeitsfluidausflussöffnung
7 von dem Arbeitsfluidausflussventilkörper 16 geschlossen, und
zur gleichen Zeit wird die Arbeitsfluideinlassöffnung 6 von der Arbeitsfluideinlassstange
18 geöffnet, wodurch es einem Arbeitsfluid, wie etwa Hochdruckdampf oder
Druckluft, ermöglicht wird, in den hermetischen Behälter 1a zu fließen
und so die angesammelte Flüssigkeit über das Schwimmerventil 4 und die
Ausflussöffnung 9 für eine unter Druck zugeführte Flüssigkeit hinauszudrängen.
Die Arbeitsfluideinlassöffnung 6, wie in 4
dargestellt, ist über Durchgänge 21 mit der Einlassventilkammer
20 verbunden, in welcher der frei bewegliche Arbeitsfluideinlassventilkörper
19 angeordnet ist. Weiterhin ist die Arbeitsfluideinlassöffnung
6 mit dem Inneren des hermetischen Behälters 1a durch einen geraden
Rohrabschnitt 23 des Einlassöffnungselements 22 und ein zylindrisches
perforiertes Element 24 verbunden. Der gerade Rohrabschnitt 23
beinhaltet seitliche Öffnungen, im Wesentlichen parallel zu der Oberfläche des Kondensats
in dem Behälter 1a, die zu dem perforierten Element 24 führen.
Das zylindrische perforierte Element 24 hat eine Vielzahl von Poren
24a mit geringem Durchmesser, und hat vorzugsweise einen größeren Durchgangsbereich
als der Durchgangsbereich des geraden Rohrabschnitts 23. Auf dem äußeren
Umfang und dem unteren Endabschnitt des zylindrischen perforierten Elements
24 ist eine Schraubenfeder 25 montiert, um das zylindrische perforierte
Element 24 an dem Einlassöffnungselement 22 zu sichern.
Der Arbeitsfluideinlassventilkörper 19, wie in
4 dargestellt, ist so entworfen, dass der gerade Rohrabschnitt
23 durch die Aufwärtsbewegung der Arbeitsfluideinlassstange 18
mit der Einlassventilkammer 20 verbunden ist, um so das Hochdruckarbeitsfluid
aus der Arbeitsfluideinlassöffnung 6 in den hermetischen Behälter
1a hinein zuzuführen.
Der Dampf, der aus dem geraden Rohrabschnitt 23 in den hermetischen
Behälter 1a eingeführt werden soll, wird durch die Vielzahl von Poren
24a mit geringem Durchmesser in viele Ströme aufgeteilt, während er durch
das zylindrische perforierte Element hindurch geht, und der Dampfstrom ist daher
in horizontaler Richtung abgelenkt, im Wesentlichen parallel zu der Kondensationsoberfläche
in dem Behälter 1a. Auf diese Weise kondensiert der Dampfstrom nicht, weil
er nicht in direkten Kontakt mit der kühleren Oberfläche der unter Druck zugeführten
Flüssigkeit in dem hermetischen Behälter 1a kommt. Als Ergebnis verbreitet
sich der Dampf um dem gesamten oberen Bereich der unter Druck zugeführten Flüssigkeit
in dem Behälter 1a herum, so dass ein Druck aufgebaut wird, der ausreichend
ist für ein schnelles Zuführen der Flüssigkeit unter Druck, und dieser wird nicht
direkt in das Kondensat hinein abgegeben.
In 5 ist eine Ausführung der Arbeitsfluideinlassöffnung
6 der vorliegenden Erfindung dargestellt, die auch den Durchgang
21, die Einlassventilkammer 20, den geraden Rohrabschnitt
23 und das zylindrische perforierte Element 24 hat und mit dem
hermetischen Behälter 1a in einer Weise ähnlich der in 4
dargestellten Ausführung verbunden ist. In der Ausführung von 5
ist ein ringförmiges Element 26 auf dem oberen Ende des geraden Rohrabschnitts
23 so angeordnet, dass das obere Ende 27 des ringförmigen Elements
26 den kleinsten Querschnittsbereich hat, und dass das obere Ende
27 als ein Ventilsitzabschnitt dient, auf welchem der Arbeitsfluideinlassventilkörper
19 sitzt. Die innere Umfangsoberfläche 28 des ringförmigen Elements
26 hat einen divergierenden Abschnitt, der graduell in Richtung des Stroms
expandiert. Der Stromdurchgang erstreckt sich von dem kleinsten Querschnittsbereichabschnitt
des oberen Endes 27 bis zu dem hermetischen Behälter 1a über die
divergierende innere Umfangsoberfläche 28, den geraden Rohrabschnitt
23 und das zylindrische perforierte Element 24.
In der Ausführung von 5 wird, wenn sich
der Arbeitsfluideinlassventilkörper 19 von dem oberen Ende 27
des ringförmigen Elements 26 hinweg bewegt, die einen hohen Arbeitsfluiddruck
empfangende Oberfläche kleiner im Ausmaß, und zwar um das Ausmaß an Verringerung
des Querschnittsbereichs des oberen Endes 27. Selbst wenn hoher Arbeitsfluiddruck
eingesetzt wird ist es daher möglich, den Arbeitsfluideinlassventilkörper
19 von dem oberen Ende 27 hinweg zu bewegen, um das Ventil durch
die Antriebskraft der Betriebsstange 15 und der Arbeitsfluideinlassstange
18 zu öffnen.
Weiterhin ist in der Ausführung von 5
die Fließgeschwindigkeit des Hochdruckdampfes reduziert, und der Dampf wird durch
das zylindrische perforierte Element 24 dispergiert. Der Hochdruckdampf,
der das obere Ende 27 des kleinsten Querschnittsbereichs passiert hat,
fließt abwärts durch die divergierende innere Umfangsoberfläche 28, um
so die Geschwindigkeitsenergie des Hochdruckdampfs in eine Druckenergie umzuwandeln,
um auf diese Weise den oberen Teil der unter Druck zugeführten Flüssigkeit innerhalb
des hermetischen Behälters 1a zu erreichen. Der Hochdruckdampf erreicht
einen großen Druck; um so unter Druck die Flüssigkeit bei hoher Geschwindigkeit
zuzuführen, ohne dass er unter die Flüssigkeitsoberfläche hinunter geht und kondensiert.
Wenn das Flüssigkeitsniveau innerhalb des hermetischen Behälters
1a mit der Zufuhr unter Druck von Flüssigkeit absinkt, geht der Schwimmkörper
3 ebenfalls nach unten. Wenn der Schwimmkörper 3 eine gewisse
untere Position erreicht hat, schnappt der Schnappmechanismus 5 wieder
auf die gegenüberliegende Seite, wodurch die Arbeitsfluideinlassöffnung
6 geschlossen und die Arbeitsfluidausflussöffnung 7 geöffnet wird,
wie in 3 dargestellt. Auf diese Weise wird das Schwimmerventil
4 geschlossen, so dass die Zufuhr unter Druck von Flüssigkeit gestoppt
wird. Zur selben Zeit fließt die Flüssigkeit wieder von der Einflussöffnung
8 für eine unter Druck zugeführte Flüssigkeit nach unten in den hermetischen
Behälter 1a, wodurch der oben beschriebene Betriebszyklus wiederholt wird.
Eine unter Druck betriebene Speisevorrichtung für Flüssigkeiten, die
in der Lage ist, eine Flüssigkeit unter Druck aus einem hermetischen Behälter innerhalb
einer kurzen Zeitspanne zuzuführen, wird von der vorliegenden Erfindung bereitgestellt
wie vorstehend beschrieben. Es ist zu bemerken, dass die obige Ausführung nur als
ein Beispiel angegeben wurde, und die vorliegende Erfindung ist daher nicht auf
die vorstehend beschriebene Ausführung beschränkt. Zum Beispiel wurde in der obigen
Ausführung das zylindrische poröse Element eingesetzt, um das Arbeitsfluid abzulenken
und zu dispergieren, aber die Form ist nicht auf einen Zylinder beschränkt; zum
Beispiel ist es möglich, das Arbeitsfluid durch den Einsatz einer Ablenkplatte oder
eines mehrschichtigen vermaschten Elements abzulenken oder zu dispergieren. Zusätzlich
könnte das Arbeitsfluid in jegliche Richtung, zwischen einer Richtung, die im wesentlichen
parallel zu der Flüssigkeitsoberfläche ist, und einer Richtung, die senkrecht zu
der Flüssigkeitsoberfläche und von dieser weg gerichtet ist, dispergiert werden.