Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Schablonendrucken, bei dem Bilder gleichmäßig gedruckt werden können, indem
eine Verformung der Drucktrommel beim Drucken vermieden wird.
Hintergrund & Stand der Technik
Wie es in 1 dargestellt ist, ist eine
Rotationsschablonendruckvorrichtung mit einer zylindrischen Drucktrommel
1 versehen, die sich um ihre mittlere Achse dreht, wobei die Trommel
1 eine druckfarbendurchlässige Umfangswand aufweist, die aus einem Material
mit vielen Poren oder aus einem Maschenmaterial besteht. Diese Trommel
1 kann im Allgemeinen nach einem Verfahren, bei dem ein Plattenmaterial,
wie beispielsweise ein Stanzmetall und ein Streckmetall zu einer zylindrischen Form
gewalzt und beide Enden durch Flansche gehalten werden, nach einem Verfahren, bei
dem ein Teil eines Maschenmaterials, wie beispielsweise eines Siebes an einem Flansch
befestigt wird, um es in einer zylindrischen Form zu halten, oder nach einem Verfahren
hergestellt werden, bei dem Flansche an beiden Enden eines zylindrisch geformten
Gegenstandes befestigt werden, wobei die Grundfestigkeit der Umfangswand der Trommel
durch die Materialien bestimmt ist, die die Trommel bilden. Wenn notwendig, können
eine oder mehrere Siebschichten mit einer Mikronetzstruktur (nicht dargestellt)
um die Umfangsfläche der Trommel 1 gewickelt sein.
Im Inneren der Trommel 1 ist eine Druckfarbenzuführungseinrichtung
vorgesehen, die eine Quetschrolle 4, die mit der inneren Umfangsfläche
der Trommel in Kontakt steht, eine Abstreichrolle 5, die neben der Quetschrolle
angeordnet ist, und andere Bauelemente umfasst. Außerhalb der Trommel
1 befindet sich eine Gegenrolle 6 an einer Stelle, die der Quetschrolle
4 gegenüberliegt, wobei die Gegenrolle 6 als eine Einrichtung
arbeitet, die ein Druckpapier beim Drucken in Zusammenarbeit mit der Trommel befördert,
indem das Druckpapier dazwischen eingeklemmt wird. Wie es in 1
dargestellt ist, ist die Gegenrolle 6 so vorgesehen, dass sie mit der Trommel
1 in Kontakt kommen kann und diese verlassen kann, und hat die Gegenrolle
6 die Funktion, das Druckpapier 10 beim Drucken gegen die äußere
Umfangsfläche der Trommel 1 zu drücken. Alternativ kann die Gegenrolle
6 auch einen Durchmesser haben, der ähnlich dem der Trommel 1
ist und kann die Quetschrolle 4 die Funktion haben, die Umfangswand der
Trommel 1 nach außen zu drücken, um die Umfangswand so zu verformen, dass
sie mit der Gegenrolle 6 in Kontakt kommen und diese verlassen kann, wobei
das Druckpapier 10 dadurch befördert wird, dass es zwischen der verformten
Trommel und der Gegenrolle 6 eingeklemmt wird.
Zum Zeitpunkt des Druckvorganges wird ein Ende einer perforierten
Schablone 8 durch eine Klemmeinrichtung 2 eingeklemmt, die an
der äußeren Umfangsfläche der Trommel 1 vorgesehen ist, und wird die Schablone
8 um die äußere Umfangsfläche der Trommel 1 gewickelt. Wenn die
Trommel gedreht wird, wird Druckfarbe der Umfangsfläche vom Inneren der Trommel
1 durch die Quetschrolle 4 zugeführt und bildet der Druckfarbenüberschuss
einen Druckfarbenvorrat 7 zwischen der Quetschrolle 4 und der
Abstreichrolle 5. In diesem Fall wird das Druckpapier 10 dadurch
befördert, dass es zwischen der Gegenrolle 6 und der äußeren Umfangsfläche
der Trommel 1 eingeklemmt wird, wobei die Druckfarbe auf das Druckpapier
über die Schablone 8 übertragen wird, um einen Druckvorgang durchzuführen.
Unter üblichen Druckbedingungen erfährt die Trommel 1 eine gewisse Verformung
durch die Druckkraft am Spalt, an dem die Gegenrolle 6 und die Trommel
1 miteinander in Kontakt steht, wobei jedoch die Vorrichtung so ausgelegt
sein muss, das andere Teile der Trommel 1 zum Zeitpunkt der Drehung nicht
verformt werden, um ein Rutschen der Schablone oder ein Knittern des Druckpapiers
zum Zeitpunkt der Beförderung des Papiers zu verhindern.
Obwohl die Umfangswand der Trommel unter üblichen Druckbedingungen
die zylindrische Form beibehalten kann, erfährt sie manchmal unter gewissen Benutzungsverhältnisses,
beispielsweise einer niedrigen Temperatur und einer hohen Druckgeschwindigkeit eine
Verformung. Die ähnliche Erscheinung ist auch bei einer Vorrichtung zu beobachten,
die mit einer großen Trommel versehen ist, die so ausgebildet ist, dass sie für
die Verwendung von großformatigen Druckpapieren verwendet werden kann. Wie es in
2 dargestellt ist, tritt diese Verformung als eine
Erscheinung auf, die zum Zeitpunkt der Drehung der Trommel 1 die Umfangswand
der Trommel 1 in einer Richtung zur Quetschrolle 4 an der Position
9 verformt, die etwas stromabwärts in Drehrichtung vom Kontaktteil der
Quetschrolle 4 und der Trommel 1 liegt, was zu einer Ungleichmäßigkeit
in den sich ergebenden gedruckten Bildern führen kann.
Es wurde daher bisher als wünschenswert angesehen, die Gründe für
die Verformung der Trommel, wie sie oben erwähnt wurde, festzustellen
und die Verformung zu vermeiden, so dass gleichmäßige gedruckte Bilder selbst unter
Benutzungsverhältnissen mit niedriger Temperatur und hoher Druckgeschwindigkeit
und auch bei einer Vorrichtung erhalten werden können, die mit einer großformatigen
Trommel versehen ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Als Ergebnis intensiver Forschungsarbeiten der Erfinder bezüglich
der Festigkeit der Trommel und der Viskosität der Druckfarbe, gehen diese davon
aus, dass die Verformung an der Stelle 9 der Drucktrommel in
2 durch die Viskosität der Druckfarbe verursacht wird,
die zwischen dem Teil 9 und der Quetschwalze 4 gesammelt wird,
wobei sie herausgefunden haben, dass die Verformung der Trommel dann verhindert
werden kann, wenn die Umfangswand der Trommel eine Festigkeit hat, die über einem
gegebenen Wert liegt, und die Viskosität der der Trommel zugeführten Druckfarbe
unter einem gegebenen Wert liegt.
Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung wird somit eine Schablonendruckvorrichtung
geschaffen, die eine Druckfarbe und eine zylindrische Drucktrommel umfasst, die
eine druckfarbendurchlässige Umfangswand aufweist und sich im Betrieb um eine mittlere
Achse der Trommel dreht, wobei eine perforierte Schablone um die Umfangswand gewickelt
ist, sowie mit Druckfarbenzuführungseinrichtungen im Inneren der Trommel, die im
Betrieb in Kontakt mit einer Innenfläche der Umfangswand der Trommel stehen und
die Druckfarbe der Umfangswand während der Drehung der Trommel zuführen, und einer
Gegenrolle, die außen von der Trommel den Druckfarbenzuführungseinrichtungen gegenüber
angeordnet ist, um im Betrieb ein Druckpapier in und durch den Spalt zwischen der
Gegenrolle und der Trommel zu befördern, wobei die benutzte Druckfarbe eine Viskosität
von 300 Pa·s oder weniger hat und die Umfangswand der Trommel im Betrieb
gegenüber einer Verformungskraft beständig ist, die auf die Trommel durch die Druckfarbe
ausgeübt wird, wobei die Belastung in der Umfangswand auf Grund der Verformungskraft
0,75 kgf/cm2 oder mehr bei einer radialen Verformung der Umfangswand
der Trommel um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse beträgt.
Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung wird weiterhin
ein Verfahren zum Verwenden der Vorrichtung nach dem einen Aspekt der Erfindung
geschaffen, bei dem die benutzte Druckfarbe eine Viskosität von 330 Pa·s
oder weniger hat und die Verformungskraft, die durch die Druckfarbe auf die Umfangswand
der Trommel ausgeübt wird, zu einer Belastung darin führt, die 1,4 kgf/cm2
oder mehr beträgt, wenn die Umfangswand radial um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere
Achse verformt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Festigkeit der Trommel durch
die Belastung angegeben, die dann erzeugt wird, wenn die Umfangswand verformt wird,
und erfolgt der Druckvorgang unter Verwendung einer Trommel, die eine Belastung
von 0,75 kgf/cm2 oder mehr, vorzugsweise 1,4 kgf/cm2 oder
mehr zeigt, wenn die Umfangswand um 0,1 cm in die Richtung zur mittleren Achse verformt
wird, und wird eine Druckfarbe verwandt, die eine Viskosität von 330 Pa·s
oder weniger, vorzugsweise 150 Pa·s oder weniger hat, wodurch eine Verformung
der Trommel vermieden werden kann, da die Festigkeit der Umfangswand der Trommel
an der mit 9 in 2 bezeichneten Stelle die
Verformungskraft übersteigt, die durch die Viskosität der Druckfarbe auf die Trommel
ausgeübt wird.
Wenn bei einer Trommel, die aus üblichen Materialien gebildet ist,
die Belastung auf mehr als 9,00 kgf/cm2 erhöht wird, muss die Stärke
der Trommel erhöht werden oder muss das Öffnungsverhältnis herabgesetzt werden,
was zu Unschärfen der gedruckten Bilder oder zu geringerer Druckdichte führt. Die
Viskosität der Druckfarbe liegt vorzugsweise bei 9 Pa·s oder mehr. Wenn die
Viskosität unter 9 Pa·s liegt, tropft die Druckfarbe von der Quetschrolle
auf die Trommel während des Warteintervalls oder tritt die Druckfarbe aus dem Spalt
zwischen der Trommel und der Druckschablone aus oder verlaufen die gedruckten Bilder.
Die Trommel gemäß der vorliegenden Erfindung kann aus irgendeinem
Material gebildet sein, solange die obige Festigkeit gegeben ist, und die Stärke,
das Öffnungsporenmuster, das Öffnungsverhältnis und das Herstellungsverfahren der
Umfangswand der Trommel können nach Wunsch festgelegt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die zugehörigen Zeichnungen werden im Folgenden kurz erläutert.
1 zeigt in einer schematischen Schnittansicht
den Druckmechanismus einer Rotationsschablonendruckvorrichtung.
2 zeigt in einer schematischen Schnittansicht
den beim herkömmlichen Schablonendruck auftretenden Fehler.
3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht
das Verfahren zum Messen der Festigkeit der Trommel bei der vorliegenden Erfindung.
Beschreibung von Beispielen der Erfindung im Einzelnen
Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung mehr im Einzelnen anhand
gegenwärtig bevorzugter Arbeitsbeispiele näher erläutert. Es versteht sich jedoch,
dass die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiel beschränkt ist.
Beispiel 1
Ein Druckvorgang wurde mit einer Schablonendruckvorrichtung (RISOGRAPH
GR377, hergestellt von RISO KAGAGKU CORPORA-TION) durchgeführt, die den in
1 dargestellten Aufbau hatte, wobei die Drucktrommel
eine Umfangswand aus einem elektrogeformten Nickelmaterial mit einer Stärke von
0,2 mm, einem Porendurchmesser von 0,2 mm und einem Öffnungsverhältnis von 12 %
hatte, und Druckfarben mit verschiedenen Viskositäten, die in der Tabelle 1 aufgeführt
sind, bei einer Umgebungsdrucktemperatur von 23°C mit verschiedenen Druckgeschwindigkeiten
von 60 bis 130 Umdrehungen/min verwandt wurden. Die Verformung der Trommel wurde
optisch geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
Die Viskosität der Druckfarben wurde unter Verwendung eines Brookfield
Viskosimeters (VISCOMETER-BH, hergestellt von TOKI SANGYO CO., LTD.) mit einem Rotor
Nr. 7 bei 23°C und einer Drehgeschwindigkeit von 20 Umdrehungen/min gemessen.
Wie es in 3 dargestellt ist, wurde die Festigkeit der
Trommel dadurch bestimmt, dass eine Belastung gemessen wurde, die dann hervorgerufen
wird, wenn ein Stößel 21 mit einem Durchmesser von 0,5 cm nahezu gegen
die Mitte der Umfangswand der Trommel mit einer Geschwindigkeit von 1,0 cm/min gedrückt
wurde, wodurch sich eine Verformung von 0,1 cm in Richtung zur mittleren Achse der
Trommel ergab, indem eine Prüfvorrichtung 20, nämlich AUTOGRAPH (AGS-500D),
hergestellt von SHIMADZU SEISAKUSHO, LTD. benutzt wurde.
Beispiel 2
Die Bewertung erfolgte in der gleichen Weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem elektrogeformten Nickelmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,18 mm, einen Porendurchmesser von 0,2 mm und ein
Öffnungsverhältnis von 12 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Beispiel 3
Die Bewertung erfolgte in der gleichen Weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem geätztem Edelstahlmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,2 mm, einen Porendurchmesser von 0,2 mm und ein Öffnungsverhältnis
von 30 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Beispiel 4
Die Bewertung erfolgte in der gleichen Weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem elektrogeformten Nickelmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,15 mm, einen Porendurchmesser von 0,2 mm und ein
Öffnungsverhältnis von 12 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Beispiel 5
Die Bewertung erfolgte in der gleichen weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem geätzten Edelstahlmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,15 mm, einen Porendurchmesser von 0,2 mm und ein
Öffnungsverhältnis von 30 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Beispiel 6
Die Bewertung erfolgte in der gleichen Weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem elektrogeformten Nickelmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,3 mm, einen Porendurchmesser von 0,3 mm und ein Öffnungsverhältnis
von 5 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Vergleichsbeispiel 1
Die Bewertung erfolgte in der gleichen Weise wie beim Beispiel 1 mit
der Ausnahme, dass die Umfangswand der Trommel aus einem geätzten Edelstahlmaterial
bestand, das eine Stärke von 0,12 mm, einen Porendurchmesser von 0,2 mm und ein
Öffnungsverhältnis von 30 % hatte. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 dargestellt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erfolgt der Schablonendruck unter
Verwendung einer Drucktrommel, die eine Belastung von 0,75 kgf/cm2 oder
mehr, vorzugsweise 1,4 kgf/cm2 oder mehr hat, wenn die Umfangswand der
Trommel um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse der Trommel verformt wird,
wobei eine Druckfarbe benutzt wird, die eine Viskosität von 330 Pa·s oder
weniger, vorzugsweise 150 Pa·s oder weniger hat. Das hat zur Folge, dass
eine Verformung der Umfangswand der Trommel in der Nähe der Druckfarbenzuführungseinrichtungen
auf Grund der Viskosität der Druckfarbe vermieden wird und dadurch gleichmäßige
gedruckte Bilder frei von Ungleichmäßigkeiten erhalten werden können.
Anspruch[de]
Schablonendruckvorrichtung mit einer Druckfarbe (7) und einer
zylindrischen Drucktrommel (1), die eine druckfarbendurchlässige Umfangswand
hat und sich im Betrieb um eine mittlere Achse der Trommel mit einer perforierten
Schablone (8) dreht, die um die Umfangswand gelegt ist, Druckfarbenzuführungseinrichtungen
(4, 5) im Inneren der Trommel, die im Betrieb eine Innenfläche
der Umfangswand der Trommel kontaktieren und die Druckfarbe (7) der Umfangswand
während der Drehung der Trommel zuführen, und einer Gegenrolle (6), die
der Druckfarbenzuführungseinrichtung (4, 5) gegenüber angeordnet
ist und im Betrieb ein Druckpapier (10) in und durch den Spalt zwischen
der Gegenrolle (6) und der Trommel (1) befördert, dadurch gekennzeichnet,
dass die benutzte Druckfarbe eine Viskosität von 330 Pa·s oder weniger hat,
und die Umfangswand der Trommel (1) im Betrieb gegenüber einer Verformungskraft
beständig ist, die auf die Trommel durch die Druckfarbe ausgeübt wird, wobei die
Belastung in der Umfangswand aufgrund der besagten Verformungskraft 0,75 kgf/cm2
oder mehr bei einer radialen Verformung (9) der Umfangswand der Trommel
um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse beträgt.
Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Umfangswand der Trommel (1) im Betrieb gegenüber einer Verformungskraft
beständig ist, die auf die Trommel durch die Druckfarbe ausgeübt wird, wobei die
Belastung in der Umfangswand aufgrund der besagten Verformungskraft 1,4 kgf/cm2
oder mehr bei einer radialen Verformung (9) der Umfangswand der Trommel
um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse beträgt.
Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Umfangswand der Trommel (1) im Betrieb gegenüber einer Verformungskraft
beständig ist, die auf die Trommel durch die Druckfarbe ausgeübt wird, wobei die
Belastung in der Umfangswand aufgrund der besagten Verformungskraft 9 kgf/cm2
oder weniger bei einer radialen Verformung (9) der Umfangswand der Trommel
um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse beträgt.
Schablonendruckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Druckfarbe eine Viskosität von 150 Pa·s oder weniger hat.
Schablonendruckvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Druckfarbe eine Viskosität von 9 Pa·s oder mehr hat.
Schablonendruckverfahren unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass die benutzte Druckfarbe (7) eine Viskosität
von 330 Pa·s oder weniger hat und dass die durch die Druckfarbe auf die Umfangswand
der Trommel ausgeübte Verformungskraft zu einer Belastung darin führt, die 0,75
kgf/cm2 oder mehr beträgt, wenn die Umfangswand radial um 0,1 cm in Richtung
auf die mittlere Achse verformt wird.
Schablonendruckverfahren unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, dass die benutzte Druckfarbe (7) eine Viskosität
von 330 Pa·s oder weniger hat und dass die Verformungskraft, die durch die
Druckfarbe auf die Umfangswand der Trommel ausgeübt wird, zu einer Belastung darin
führt, die 1,4 kgf/cm2 oder mehr beträgt, wenn die Umfangswand radial
um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse verformt wird.
Schablonendruckverfahren unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, dass die benutzte Druckfarbe (7) eine Viskosität
von 330 Pa·s oder weniger hat und dass die Verformungskraft, die durch die
Druckfarbe auf die Umfangswand der Trommel ausgeübt wird, zu einer Belastung darin
führt, die 9 kgf/cm2 oder weniger beträgt, wenn die Umfangswand radial
um 0,1 cm in Richtung auf die mittlere Achse verformt wird.
Schablonendruckverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass die benutzte Druckfarbe eine Viskosität von
150 Pa·s oder weniger hat.
Schablonendruckverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die benutzte Druckfarbe eine Viskosität von 9 Pa·s oder
mehr hat.