Die vorliegende Erfindung betrifft die Zahnformen einer Baumsäge mit
einem bogenförmigen Sägeblatt, an dessen konkaver Kante eine Vielzahl von Sägezähnen
ausgebildet ist.
Beim Beschneiden eines Zierbaums oder eines Obstbaumes unter Verwendung
einer Baumsäge müssen die Sägezähne gegen das zu schneidende Material gedrückt werden,
um wirksam zu beschneiden. Bei einer Baumsäge, deren Sägezähne auf einer geraden
Linie angeordnet sind, erfordert dies eine große Kraftanstrengung, um das Material
zu schneiden, weil das vordere Ende des Sägeblattes stark gegen das Material gedrückt
werden muss. Dies führt dazu, dass die Leute dazu neigen, das Material nur mittels
des rückwärtigen Endes des Sägeblattes zu schneiden. Dies ist unzweckmäßig, wenn
außer Reichweite befindliche Zweige mit einem Sägeblatt, das am vorderen Ende eines
langen Handgriffes befestigt ist, beschnitten werden sollen, weil es schwierig ist,
das Sägeblatt stark gegen das Material zu drücken. Als eine Gegenmaßnahme zum Lösen
dieses Problems ist eine Baumsäge mit einem bogenförmigen Sägeblatt und einer Vielzahl
von Sägezähnen an dessen konkaver Kante bekannt. Wenn die Sägezähne, die in der
Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes einer Baumsäge liegen, an dem zu schneidenden
Material angesetzt werden und dann das Sägeblatt gezogen wird, bewegt sich die Berührungsstelle
zwischen dem Material und den Sägezähnen fortlaufend in Richtung auf das vordere
Ende des Sägeblattes. Die vor der Berührungsstelle liegenden Zähne dagegen bewegen
sich auf das zu schneidende Material zu. Auf diese Art und Weise ist es einfach,
die Schneidbedingungen der Sägezähne aufrechtzuerhalten.
Bei einer herkömmlichen Baumsäge, wie sie in der 7
gezeigt ist, ist der Winkel &agr; zwischen der Zahnflanke 3 jedes Zahnes
2 und der Kantenlinie 5, das heißt der Linie, die die Zahnspitzen
4 verbindet, für alle Zähne, die vom rückwärtigen Ende bis zum vorderen
Ende des Sägeblattes 1 angeordnet sind, gleich. Infolge dieser Anordnung
kann sich die Schneidbedingung für die Zähne, die näher an dem rückwärtigen Ende
liegen, von der Schneidbedingung für die Zähne, die näher an dem vorderen Ende liegen,
unterscheiden. Genauer gesagt besteht die Tendenz, dass der Teil des Sägeblattes
1, der näher an dem vorderen Ende liegt, sich in Richtungen quer zur Kantenlinie
bewegt, während der Teil des Sägeblatts 1, der näher an dem rückwärtigen
Ende liegt, entlang der Kantenlinie des rückwärtigen Endteils der Sägeklinge eine
gleichmäßige Hin- und Herbewegung durchführen kann und ein normales Sägen durchführt.
Hieraus resultiert, dass die Spitze jedes Zahnes 2 auf das zu schneidende
Material so wirkt, dass sie in dieses einsticht, wodurch es schwierig oder unmöglich
wird, einen gleichmäßigen Sägevorgang durchzuführen. Daher werden in der Realität
nicht alle Zähne des Sägeblattes verwendet, sondern es werden nur die Zähne in der
Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes dazu verwendet, das Material durch das
Hin- und Herbewegen der Säge mit kurzen Hüben zu schneiden.
Eine Erfindung, die sich auf die Zahnformen einer Baumsäge bezieht,
ist in der JP-U1-H1-118641 offenbart. Diese Schrift offenbart ein Konzept einer
Baumsäge, bei der der Winkel des Zahnrückens, das heißt der Zahnflanke, mit Bezug
auf die Mittellinie des Krümmungsradius der Kantenlinie, das heißt der Linie, die
die Zahnspitzen verbindet, topologisch so geändert, dass er vom rückwärtigen Ende
bis zum vorderen Ende des Sägeblattes hin graduell kleiner wird. Dieses Konzept
hat die Aufgabe, die Situation zu vermeiden, dass die Zähne näher am vorderen Ende
des Sägeblattes nicht auf adäquate Art und Weise in das zu schneidende Material
eingreifen.
Bei der in dieser Schrift beschriebenen Erfindung neigen die Zähne
in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes dazu, stärker in das Material einzugreifen
als die Zähne in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes, und dadurch wird
es schwierig, einen gleichmäßigen Sägevorgang durchzuführen. Angesichts des Vorstehenden
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Baumsäge zu schaffen, bei der
alle Zähne des Sägeblattes wirksam ausgenützt werden, um das Material gleichmäßiger
zu schneiden.
Um diese Aufgabe zu lösen, weist die Erfindung gemäß Patentanspruch
1 eine Baumsäge mit einem Sägeblatt 1 auf, das von seinem rückwärtigen
Ende bis zu seinem vorderen Ende bogenförmig ist. Eine Vielzahl von Sägezähnen
2 sind an der konkaven Kante des bogenförmigen Sägeblattes 1 ausgebildet.
Die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 (spanenden Zahnkanten), bezogen auf
die Kantenlinie 5, die die Zahnspitzen 4 der Sägezähne
2 verbindet, sind in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes
1 relativ größer als in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes.
Gemäß der Erfindung, wie sie im Patentanspruch 2 beschrieben ist,
werden die Winkel &agr; der an der konkaven Kante ausgebildeten Zahnflanken
3, ausgehend von dem größten Winkel am rückwärtigen Ende bis zu dem kleinsten
Winkel am vorderen Ende des Sägeblattes, kontinuierlich kleiner. Gemäß der Erfindung
nach Patentanspruch 3 sind die an der konkaven Kante angeordneten Zähne vom rückwärtigen
Ende bis zum vorderen Ende des Sägeblattes in mehrere Abschnitte Xn unterteilt,
und die Winkel &agr; der Zahnflanken 3, bezogen auf die Kantenlinie, die
die Zahnspitzen 4 der Sägezähne 2 verbindet, sind von einem Abschnitt
zum nächsten verschieden.
Gemäß der in den Ansprüchen 1 bis 3 beschriebenen Erfindung bewegt
sich der Berührungspunkt zwischen dem zu schneidenden Material A und den Sägezähnen
2 fortschreitend vom rückwärtigen Ende bis zu vorderen Ende des Sägeblattes,
wenn das Sägeblatt 1 zur Durchführung eines Sägevorgangs gezogen wird.
Unter Aufrechterhaltung des Vorteils der Baumsäge, das heißt der Leichtigkeit, mit
der die Berührung zwischen Material und Sägezähnen 2 aufrechterhalten werden
kann, löst die vorliegende Erfindung einen der Schwachpunkte der herkömmlichen Baumsäge,
der darin besteht, dass der Berührungspunkt zwischen dem Material A und den Sägezähnen
2 sich auf das vordere Ende hin bewegt, wobei die Zahnspitzen
4 so auf das Material A einwirken, dass sie in es einstechen, wodurch ein
gleichmäßiger Sägevorgang verhindert wird.
Wenn das Sägeblatt 1 hin und her bewegt wird, um das Material
A zu sägen, bewegt sich das Sägeblatt 1 in der Nähe des rückwärtigen Endes
parallel zur Richtung der Kantenlinie, aber es bewegt sich in der Nähe des vorderen
Endes des Sägeblattes 1 in einer Richtung, die die Kantenlinie schneidet.
Weil die spanenden Zahnflanken die Kantenlinie, welche die Zahnspitzen der Sägezähne
verbindet, in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes 1 mit kleineren
Winkeln schneidet als sie dies in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes
1 tun, kann, selbst wenn das Sägeblatt 1 in einer Richtung gezogen
wird, die die Kantenlinie schneidet, und die Berührungspunkte sich näher zum vorderen
Ende des Sägeblattes 1 hin bewegen, die gleiche optimierte Schneidbedingung
erzielt werden, wie wenn der Berührungspunkt näher am rückwärtigen Ende des Sägeblattes
1 liegt Gemäß der im Patentanspruch 2 beschriebenen Erfindung ändern sich
die Formen der Sägezähne vom rückwärtigen Ende bis zum vorderen Ende des Sägeblattes
kontinuierlich, wodurch eine gleichmäßige Sägebedingung verwirklicht wird, genauer
gesagt eine Sägebedingung mit praktisch dem gleichen Sägewiderstand über die gesamte
Länge des Sägeblattes. Die im Patentanspruch 3 beschriebene Erfindung ist leicht
herzustellen, da sie mit dem gleichen Verfahren wie herkömmliche Baumsägen hergestellt
werden kann.
Bevorzugte Ausführungsformen einer Baumsäge gemäß der vorliegenden
Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren beschrieben,
in welchen zeigt:
1 eine Vorderansicht des gesamten Körpers
eines Sägeblattes zur Veranschaulichung einer Ausführungsform einer Baumsäge gemäß
der vorliegenden Erfindung;
2 eine Ansicht im Schnitt des durch das
rückwärtige Ende des in der 2 gezeigten Sägeblattes
zu schneidenden Materials;
3 eine Ansicht im Schnitt eines durch
das vordere Ende des in der 1 gezeigten Sägeblattes
zu schneidenden Materials;
4 eine schematische Vorderansicht der
Sägeblätter gemäß einer weiteren Ausführungsform;
5 eine Vorderansicht eines Teils eines
Beispiels einer Baumsäge für hohe Äste als ein Beispiel einer Baumsäge;
6 eine Vorderansicht einer Baumsäge gemäß
der vorliegenden Erfindung mit verschiedenen Sägestufen des durch die Sägezähne
zu sägenden Materials; und
7 ist eine Vorderansicht des gesamten
Körpers eines Sägeblattes, das ein Beispiel einer herkömmlichen Baumsäge veranschaulicht.
Das in der 1 gezeigte Sägeblatt
1 ist eine Baumsäge, die hauptsächlich zum Beschneiden von großen Bäumen
und Obstbäumen verwendet wird. Das Sägeblatt 1, welches vom rückwärtigen
Ende bis zum vorderen Ende hin bogenförmig ist, hat eine Vielzahl von Sägezähnen
2, 2 an seiner bogenförmigen konkaven Kante. Die Sägezähne
2 sind grundsätzlich genauso geformt wie die herkömmlichen Sägezähne
2, aber die vorliegende Erfindung ist durch die Richtungen gekennzeichnet,
in welchen sich diese Sägezähne erstrecken. Genauer gesagt, ist jeder Sägezahn
2 in einer Dreiecksform an der bogenförmigen konkaven Kante des Sägeblattes
1 ausgebildet. Die Zahnspitzen 4 sind jeweils paarweise in entgegengesetzter
Richtung zueinander versetzt angeordnet, zur linken oder rechten Seite des Sägeblattes
hin, und das Material wird in zwei Teile unter Zurücklassen eines Sägespalts gesägt,
der gleich dem Abstand zwischen den linken und rechten Sätzen der Zahnspitzen ist,
bis die zwei Teile vollständig voneinander getrennt sind. An der konkaven Kante
des in der Zeichnung dargestellten Sägeblattes 1 ist das Sägeblatt dicker
als an seiner konvexen Kante. Die Zahnflanken oder Schneiden 3 werden durch
Schleifen der Seitenkanten der Sägezähne 2 gebildet, die in Halbdreiecksformen
an der konkaven Kante ausgebildet sind. Die Zahnflächen 6, welche jede
Zahnflanke 3 bilden, sind an der linken Seite oder rechten Seite jedes
Zahns so ausgebildet, dass jeweils ein Zahn, der an der linken Seite Zahnflächen
hat, auf einen Zahn folgt, der an der rechten Seite Zahnflächen hat. Die Zahnspitzen
4 an der linken Seite und die Zahnspitzen 4 an der rechten Seite
haben zueinander einen Abstand, der im Bereich der Dicke des Sägeblattes
1 liegt. Die Zahnspitzen 4 können auch durch Biegen der Spitze
jedes Sägezahns 2 nach links oder rechts versetzt sein.
Die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 der halbdreiecksförmigen
Sägezähne 2, bezogen auf die Kantenlinie 5, die
eine virtuelle Linie ist, welche die Zahnspitzen 4, 4 verbindet,
sind so bemessen, dass sie bei denjenigen Zähnen, welche näher am rückwärtigen Ende
des Sägeblattes 1 liegen, größer sind als bei denjenigen Zähnen, die näher
am vorderen Ende des Sägeblatts 1 liegen. Die Winkel &agr; zur Kantenlinie
5 der Zahnflanken 3 der Sägezähne 2, die in der Nähe
des rückwärtigen Endes des Sägeblattes 1 ausgebildet sind, sind so bemessen,
dass sie eine gute Sägewirkung erzielen, wenn das Sägeblatt 1 parallel
zur Richtung der Kantenlinie hin und her bewegt wird.
Die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 zur Kantenlinie
5 in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes 1 sind kleiner
als die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 zur Kantenlinie 5 in der
Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes 1, aber diese Winkel &agr;
sind annähernd die gleichen wie die Winkel &agr; der Zahnflanken 3, bezogen
auf die Kantenlinie 5 in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes
1, wenn sie zur Tangentenlinie der Kantenlinie 5 in der Nähe des
rückwärtigen Endes des Sägeblattes 1 gemessen werden. Weil die Kante, entlang
welcher die Sägezähne 2 des Sägeblattes 1 angeordnet sind, bogenförmig
ist, und eine konkave Linie bildet, verläuft die Tangentenlinie der Kantenlinie
in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes in einer anderen Richtung als die
Tangentenlinie der Kantenlinie in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes.
Die Winkel &agr; in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes sind kleiner als
die Winkel &agr; in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes 1 ausgebildet,
und zwar um die Winkeldifferenz, um die sich die Richtung der Tangentenlinien an
dem vorderen Ende des Sägeblattes 1 und am rückwärtigen Ende des Sägeblattes
1 unterscheiden.
Baumsägen mit dieser Konstruktion können verschiedene Typen von Baumsägen
für Zierbäume und Obstbäume sein, so wie beispielsweise eine Handbaumsäge, die am
rückwärtigen Ende eines Sägeblattes einen Handgriff hat, oder eine Baumsäge für
hohe Äste mit einem Sägeblatt, das am vorderen Ende eines langen Stiels befestigt
ist. Die vorliegende Erfindung kann bei jeder Art von Säge angewandt werden.
5 zeigt eine Baumsäge für hohe Äste mit einem Sägeblatt
1, das am vorderen Ende eines langen Stiels 7 befestigt ist. Bei
Verwendung dieser Säge zum Schneiden von Material A, das ein Ast ist, wird das Sägeblatt
1 nach oben und unten hin und her bewegt. Der Sägevorgang des Materials
A schreitet fort, während dieser zwischen den Sägezähnen des rückwärtigen Endes
und denen des vorderen Endes des Sägeblattes hin und her wandert.
Der Sägevorgang am rückwärtigen Ende des Sägeblattes 1 erfolgt
wie in der 2 durch einen Pfeil angegeben. Das Sägeblatt
1 bewegt sich entlang der Richtung, in welcher sich die Kantenlinie
5 erstreckt. Am rückwärtigen Ende des Sägeblattes 1 wird das Sägen
auf die gleiche Art und Weise wie im Fall einer Säge mit geradem Sägeblatt durchgeführt.
Das Sägen in der Nähe des vorderen Endes des Sägeblattes 1 dagegen findet
entlang einer Bewegungsrichtung des Sägeblatts 1 statt, die die Kantenlinie
(Spitzeneinhüllende) 5 der Sägezähne 2 schneidet, wie dies in
der 3 gezeigt ist. Obwohl das Sägen in der Nähe des
vorderen Endes des Sägeblattes 1 entlang einer Richtung erfolgt, die die
Kantenlinie 5 der Sägezähne 2 schneidet, bilden die Zahnflanken
3 jede Sägezahns 2 einen geeigneten Schneidwinkel zum Material.
Anders ausgedrückt, die Sägezähne 2 in der Nähe des rückwärtigen Endes
des Sägeblattes 1 und die Sägezähne 2 in der Nähe des vorderen
Endes des Sägeblattes 1 setzen ihre Sägevorgänge unter ähnlichen Schneidbedingungen
fort. Dies verringert die Änderung des Sägewiderstandes und ermöglicht gleichmäßigere
Sägevorgänge über die gesamte Länge des Sägeblattes.
In der 6 ist die Beziehung zwischen der
Säge und dem Material in verschiedenen Stufen des Sägens gezeigt. Wie durch einen
weißen Pfeil in der 6 gezeigt, sägt das Sägeblatt
1 das Material durch Hin- und Herbewegung entlang der Richtung der Kantenlinie
5 an dem rückwärtigen Ende des Sägeblatts 1. Das Sägen am rückwärtigen
Ende a wird durch die gleiche Art und Weise durchgeführt, als wenn eine herkömmliche
Säge verwendet wird. Wenn das Sägeblatt 1 gezogen wird, bewegt sich der
Kontakt mit dem Material A, das heißt, anders ausgedrückt, der Punkt, an welchem
die Sägelast beaufschlagt wird, graduell von a nach b, nach c, d und e. Die Kantenlinie,
die die Spitzen der Sägezähne 2 verbindet, ist zum vorderen Ende hin zunehmend
nach unten gebogen. Die Sägezähne 2 sägen das Material, wenn sie sich in
einer Richtung bewegen, die die Kantenlinie 5 schneidet, wodurch infolge
dieser Bewegungsrichtung die wirksamste Sägekraft erzeugt wird.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben ein Vergleichsexperiment
durchgeführt, bei dem ein Holz mit einem Durchmesser von 80 mm unter Verwendung
einer Baumsäge gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Sägeblattlänge von 330
mm und einer Baumsäge mit der gleichen Länge, jedoch mit herkömmlicher Art von Sägezähnen,
verwendet wurde. Bei dem Vergleichsbeispiel wurde zur Vermeidung von zufälligen
Bewegungen das Sägeblatt 1 mechanisch hin und her bewegt. Das Experiment
zeigte, dass die herkömmliche Baumsäge das Material nach 36 Hin- und Herbewegungen
durchsägen konnte, während die Baumsäge, die mit den Sägezähnen gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgerüstet war, das Material nach 16 Hin- und Herbewegungen durchsägen
konnte. Während die herkömmliche Baumsäge 31 Kilogramm Kraft für die Hin- und Herbewegung
benötigte, benötigte die Baumsäge gemäß der vorliegenden Erfindung nur 15 Kilogramm für
die Hin- und Herbewegung. Aus diesen Ergebnissen ist klar zu ersehen, dass eine
Baumsäge, die mit den Sägezähnen gemäß der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist,
das Beschneiden effizienter mit kleinerer Kraft durchführen kann.
Die Formen der Sägezähne 2, die an der konkaven Kante des
gebogenen Sägeblattes 1 ausgebildet sind, sind nicht auf irgendeine besondere
Form begrenzt, solange als die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 der Sägezähne
2 zu der Kantenlinie 5, die die Zahnspitzen 4 der Sägezähne
2 verbindet, in der Nähe des rückwärtigen Endes des Sägeblattes
1 generell größer sind als die Winkel &agr; der Zahnflanken 3
der Sägezähne 2, bezogen auf die Kantenlinie 5 in der Nähe des
vorderen Endes des Sägeblattes 1. Dabei ändern sich die Winkel &agr; der
Zahnflanken 3 der Sägezähne 2 zu der Kantenlinie 5 kontinuierlich
von großen Winkeln am rückwärtigen Ende zu kleinen Winkeln am vorderen Ende des
Sägeblattes. Um diese Form zu erzielen, wird bei dem Vorgang der Bearbeitung der
Sägezähne 2 an dem Sägeblatt 1 die gesamte Länge des Sägeblattes
in einer Richtung parallel zur Richtung der Kantenlinie am rückwärtigen Ende des
Sägeblattes 1 bewegt, während gleichzeitig dies mit Bewegungen in Richtungen
kombiniert wird, die diese parallele Richtung schneiden, so dass die gewünschte
Krümmung erzielt wird.
Die Winkel &agr; der Zahnflanken 3 der Sägezähne
2 zu der Kantenlinie 5 müssen sich nicht notwendigerweise kontinuierlich
ändern. Bei den in der 4 gezeigten Ausführungsformen
ist die gesamte Länge des Sägeblattes in mehrere Abschnitte unterteilt – in
der 4a in fünf Abschnitte X1–X5 und in der 4b
vier Abschnitte X1–X4 – und in jedem Abschnitt sind die Sägezähne mit
dem gleichen Winkel ausgebildet, wobei die Winkel von einem Abschnitt zum nächsten
variieren. Bei dieser Ausführungsform können gut geformte Sägezähne für jeden Abschnitt
auf die gleiche Art und Weise wie Sägezähne bei einer herkömmlichen Säge ausgebildet
werden. Der Winkel &agr; der Zahnflanken 3 der Sägezähne zu der Kantenlinie
5 kann für jeden Abschnitt geeignet ausgewählt werden, um zur Form und
Größe des Sägeblattes zu passen. Bei unserem Experiment konnte eine gut sägende
Baumsäge erzielt werden, indem ein Winkel von ungefähr 77 Grad für die Zähne des
Abschnittes X1 am rückwärtigen Ende des Sägeblattes und 70 Grad für die Zähne im
Abschnitt X5 am vorderen Ende des Sägeblattes gewählt wurden. In diesem Fall sind
die Winkel in der folgenden Reihenfolge verändert: 76,5 Grad für Abschnitt X2, 76
Grad für Abschnitt X3 und 73 Grad für Abschnitt X4.
Bei der Verwendung einer bogenförmigen Säge gemäß der vorliegenden
Erfindung, wie vorstehend beschrieben, besteht keine Notwendigkeit, die Säge wie
im Fall einer herkömmlichen bogenförmigen Säge mit großer Kraft zu ziehen, selbst
wenn das Material am vorderen Ende des Sägeblattes gesägt wird. Gute Sägebedingungen
können über die gesamte Länge des Sägeblattes mit konstanter Kraft erzielt werden.
Die Situation, dass die Sägezähne in der Nähe des vorderen Endes sich im Material
verbeißen und nicht herausgezogen werden können, kann ebenfalls vermieden werden.
Das heißt, dass keine extra Anstrengung erforderlich ist, das Material zu sägen,
während gleichzeitig die Situation vermieden wird, bei der das Sägeblatt bricht
oder sich verbiegt. Darüber hinaus kann der Benutzer die gleiche Säge für eine längere
Zeitspanne verwenden, da sich die Sägezähne gleichmäßig über die gesamte Länge des
Sägeblattes abnutzen.