Die Erfindung betrifft eine Kuvertiereinrichtung mit einer, umlaufende
Förderriemen oder Förderketten und daran angeordnete Förderfinger aufweisenden Fördereranordnung.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der hier vorgeschlagenen Kuvertiereinrichtung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar:
1 eine stark schematisierte, perspektivische
Ansicht einer ersten Ausführungsform der hier angegebenen Kuvertiereinrichtung;
2 eine stark schematisierte, perspektivische
Ansicht einer weiteren Ausführungsform der vorgeschlagenen Kuvertiereinrichtung;
und
3 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten
dargestellt, einer Kuvertiereinrichtung der hier betrachteten Art in stark schematisierter
Darstellungsweise zur Erläuterung des Betriebes.
1 zeigt eine Förderbahn 1, auf
deren Oberseite Beilagen 2 in Richtung des Pfeiles P1 transportiert
werden. Der in der Darstellung nach den 1 und
2 rechts liegende Teil der Förderbahn
1 kann das Ende einer Beilagenzusammentragbahn sein, längs welcher Beilagenzuführungseinrichtungen
aufgereiht sind, die Beilagen 2 in Förderfächer der Beilagenzusammentragbahn
einlegen, derart, daß ein zu kuvertierender Beilagensatz entsteht, wie dem Fachmann
auf diesem Gebiete geläufig ist.
Längs der Förderbahn 1 erstreckt sich eine umlaufende Förderriemen
oder Förderketten und daran angeordnete Förderfinger 3 bzw. 4
bzw. 5 aufweisende Fördereranordnung. Die Förderfinger
3 bzw. 4 bzw. 5 sind jeweils so bemessen, daß sie im
Bereich der Obertrümmer der Förderriemen oder Förderketten über die Oberfläche der
Förderbahn 1 aufragen und, wie aus den 1 und
2 ersichtlich, jeweils paarweise sich an
den nachlaufenden Rand einer Beilage 2 anlegen und die betreffende Beilage
mit Bezug auf die Darstellungen nach den 1 bis
3 in den von den Förderfingerpaaren definierten
Beilagenfächern von rechts nach links in Beilagenförderrichtung entsprechend dem
Pfeil P1 vorwärts schieben.
Die Fördereranordnung enthält einen Zuförderer A, dessen Förderriemen
oder Förderketten 6 am in Beilagenförderrichtung hinteren Ende des Zuförderers
A um Rollen oder Kettenräder 7 gelegt sind, welche mit einem Antrieb
8 des Zuförderers A gekuppelt sind, um die Förderriemen oder Förderketten
6 in Umlauf zu setzen. Die Förderfinger 3 des Zuförderers A haben
paarweise bestimmten seitlichen Abstand und bestimmen damit die Spurbreite der Zuförderbahn.
Die Fördereranordnung enthält weiter einen Zwischenförderer B, dessen
Förderriemen oder Förderketten mit Bezug auf die Beilagenförderrichtung entsprechenden
Pfeil P1 zu Beginn des Zwischenförderers B um Rollen oder Kettenräder
9 gelegt sind und zu Ende des Zwischenförderers B um Rollen oder Kettenräder
10 gelegt sind. Die Achse, auf welcher die Rollen oder Kettenräder
9 laufen, liegt mit Bezug auf die Beilagenförderrichtung P1
vor der Achse bzw. der Welle des Antriebs 8, mit welcher die Rollen oder
Kettenräder 7 des Zuförderers A gekuppelt sind. Eine Antriebswelle, auf
welcher am Ende des Zwischenförderers B dessen Rollen oder Kettenräder
10 befestigt sind, ist mit einem gesonderten Antrieb 11 gekuppelt.
Man erkennt aus der Darstellung aus den 1
und 2, daß die Förderfinger 4 des
Zwischenförderers B paarweise bestimmten seitlichen Abstand haben, der von dem entsprechenden
seitlichen Abstand der Förderfingerpaare 3 des Zuförderers A verschieden
ist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Spurbreite des Zuförderers A kleiner
gewählt als die Spurbreite des Zwischenförderers B.
Schließlich enthält die Fördereranordnung noch eine Weiterförderungseinrichtung
C, deren umlaufende Förderriemen oder Förderketten die Förderfinger 5 tragen.
Deren paarweiser seitlicher Abstand ist wiederum von dem paarweisen seitlichen Abstand
der Förderfinger 4 des Zwischenförderers B verschieden gewählt und entspricht
beispielsweise wieder dem paarweisen seitlichen Abstand der Förderfinger
3 des Zuförderers.
Die Förderriemen oder Förderketten der Weiterförderungseinrichtung
C sind zu deren Beginn um Rollen oder Kettenräder 12 gelegt, welche drehbar
auf der ihre Laufachse bildenden Antriebswelle der Rollen oder Kettenräder
10 des Zwischenförderers B sitzen. Am Ende der Weiterförderungseinrichtung
C sind die Förderriemen oder Förderketten um Rollen oder Kettenräder 13
gelegt, die auf einer mit einem gesonderten Antrieb 14 gekuppelten Antriebswelle
sitzen.
Die Antriebe 8, 11 und 14, welche beispielsweise
von Schrittmotoren gebildet sein können, sind über Steuerleitungen 15 bzw.
16 bzw. 17 mit einer zentralen Steuereinrichtung 18 gekoppelt
und diese Steuereinrichtung 18 empfängt, was in der Zeichnung nicht im
einzelnen dargestellt ist, Eingangssignale von Detektoren, beispielsweise Beilagenstellungsmeldern,
Lichtschranken, Drehmeldern, welche den Förderern der Fördereranordnung zugeordnet
sind, und dergleichen, und steuert abhängig von diesen Eingangssignalen den Betrieb
der Antriebe 8, 11 und 14 sowie auch den Antrieb
19 für eine Einschubvorrichtung 20.
Bei der Ausführungsform nach 1 befindet
sich die Einschubstation unmittelbar hinter einer quer zur Beilagenförderrichtung
entsprechend Pfeil P1 orientierten, die Antriebswelle der Rollen oder
Kettenräder 10 bzw. die Laufachse der Rollen oder Kettenräder
12 enthaltenden Vertikalebene, innerhalb welcher die Förderfinger
4 des Zwischenförderers B und die Förderfinger 5 der Weiterförderungseinrichtung
C in Querrichtung in eine fluchtende Stellung gelangen können. In diesem dem Beginn
der Weiterförderungseinrichtung C nachfolgenden Abschnitt der Förderbahn
1 werden neben diese geöffnete Kuverts 21 durch eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Kuvenfördereinrichtung bewegt und, falls dies gewünscht wird
und durch die zentrale Steuereinrichtung 18 veranlaßt wird, mittels der
Einschubvorrichtung 20 mit Beilagen 2 gefüllt, wonach die gefüllten
Kuverts 21 einer in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Kuvenschließstrecke
zugeführt und abtransportiert werden.
Gibt jedoch die zentrale Steuereinrichtung 18 den Befehl,
daß die Einschubvorrichtung 20 der Einschubstation nicht in Tätigkeit treten
soll, etwa wegen von der zentralen Steuereinrichtung 18 empfangener Informationen
aufgrund von Marken auf den Beilagen 2 oder von Informationen, die auf
die Beilagenfächer gerichtete Detektoren an die Steuereinrichtung 18 liefern,
etwa die Anzahl der übereinandergestapelten Beilagen eines Beilagensatzes, das Beilagenformat
und dergleichen, dann werden die Beilagen 2 von dem Zuförderer A an den
Zwischenförderer B und von diesem an die Weiterförderungseinrichtung C übergeben
und in Beilagenförderrichtung entsprechend Pfeil P1 weitergefördert,
was jedoch bei der hier beschriebenen Kuvertiereinrichtung in einer
durch die Steuereinrichtung 18 veranlaßten besonderen Art und Weise geschieht.
Im einzelnen sind die gesonderten Antriebe 8, 11
und 14 des Zuförderers A bzw. des Zwischenförderers B bzw. der Weiterförderungseinrichtung
C mittels der Steuereinrichtung 18 derart steuerbar, daß der kontinuierlich
angetriebene Zuförderer A den nachlaufenden Rand einer Beilage 2 über den
Beginn des taktweise angetriebenen Zwischenförderers B hinweg fördert, die Förderfinger
4 des Zwischenförderers B dann den nachlaufenden Rand mit erhöhter Fördergeschwindigkeit
übernehmen und die Beilage 2 gegenüber den Förderfingern 3 des
Zuförderers A so weit vorschieben, daß diese Förderfinger 3 frei am Ende
des Zuförderers A um dessen Rollen oder Kettenräder 7 herumgeführt und
unter die Förderbahn 1 geschwenkt werden können, wonach die Beilage
2 vor der Einschubstation still gesetzt bzw. bis zum Ende des Zwischenförderers
B und damit zum Beginn der Weiterförderungseinrichtung C transportiert wird, wo
diese Beilage 2 unmittelbar von den sodann über die Förderbahn
1 hochgeschwenkten Förderfingern 5 der Zwischenfördrungseinrichtung
C übernommen wird und die Förderfinger 4 des Zwischenförderers B hinter
dem nachlaufenden Rand der von der Weiterförderungseinrichtung C abgeförderten Beilage
2 unter die Förderbahn 1 nach unter abgeschwenkt werden können.,
Man erkennt, daß bei der Ausführungsform nach 1 der
Antrieb 8 für den Zuförderer A nach einmaligem Einschalten über die zentrale
Steuereinrichtung 18 kontinuierlich in Betrieb gehalten werden kann und
mittels seiner durch die Förderfingerpaare 3 definierten Förderfächer eine
Folge von Beilagen 2 in Richtung auf den Zwischenförderer B fördert.
Der Zwischenförderer B, welcher mittels der Steuereinrichtung
18 und mittels des Antriebs 11 intermittierend betrieben wird,
nimmt im Stillstand beispielsweise eine Stellung ein, in der seine Förderfinger
4 von den Förderriemen oder Förderketten im Bereich der Rollen oder Kettenräder
9 radial nach unten wegstehen und wird dann, wenn der nachlaufende Rand
einer Beilage von den Förderfingern 3 des Zuförderers A im wesentlichen
in einen Bereich nahe des Anfanges des Zwischenförderers B gefördert worden ist,
eingeschaltet, so daß die Förderfinger 4 des Zwischenförderers B in der
aus 3 auf der rechten Seite ersichtlichen Weise hinter
den Förderfingern 3 des Zuförderers A über das Niveau der Förderbahn
1 ungehindert aufsteigen und mit erhöhter Fördergeschwindigkeit die Beilage
2 von den Förderfingern 3 übernehmen können, wobei die Förderfinger
4 des Zwischenförderers B aufgrund von deren erhöhter Antriebsgeschwindigkeit
die Förderfinger 3 des Zuförderers A überholen, wie aus dem mittleren Teil
von 3 abzuleiten ist. Die Förderfinger 3 des
Zuförderers A können daher nun ungestört hinter dem nachlaufenden Rand der Beilage
2 unter das Niveau der Förderbahn 1 abgesenkt werden und setzen
bei gleichbleibender Antriebsgeschwindigkeit und kontinuierlich eingeschaltetem
Antrieb 8 des Zuförderers 8 ihren Weg an ihren Förderriemen oder
Förderketten fort.
Die erhöhte Antriebsgeschwindigkeit des Antriebs 11 und damit
die Vorwärtsgeschwindigkeit der Förderfinger 4 mit den Beilagen
2 ist so gewählt, daß die Förderfinger 4 und damit der nachlaufende
Rand der Beilagen 2 über den Bereich des Beginns der Weiterförderungseinrichtung
C hinweggelaufen sind, bevor bei eingeschaltetem Antrieb 14 für die Weiterförderungseinrichtung
deren Förderfinger 5 über das Niveau der Förderbahn 1 aufsteigen,
wie dies im linken Teil von 3 verdeutlicht ist.
Handelt es sich bei der Ausführungsform nach 1
um einen Betriebsfall, bei welchem die Beilagen 2 nicht durch die Einschubsvorrichtung
20 der Einschubstation in Kuverts 21 eingeschoben werden sollen,
dann wird von der hier angegebenen Kuvertiereinrichtung dafür Sorge getragen, daß
die Beilage 2, sobald sie durch die Förderfinger 4 des Zwischenförderers
B in die in 3 auf der linken Seite eingezeichnete Stellung
transportiert worden ist, durch die Förderfinger 5 der mittels des Antriebs
14 kontinuierlich in Bewegung gehaltenen Weiterförderungsvorrichtung C
übernommen und in Beilagenförderrichtung weitergefördert wird. Die Förderfinger
4 werden daher etwa in der in 3 auf der linken
Seite gezeigten Stellung durch Stillsetzen des Antriebs 11 festgehalten,
und die Beilagen 2 werden von den Förderfingern 5 der kontinuierlich
im Einschaltzustand gehaltenen Weiterförderungseinrichtung C übernommen und weitergefördert,
wonach dann der Antrieb 11 wiedereingeschaltet wird und die Förderfinger
4 des Zwischenförderers B dann ungehindert hinter dem nachlaufenden Rand
der Beilage 2 unter das Niveau der Förderbahn 1 heruntergeschwenkt
und in die neue Anfangsstellung unterhalb der Rollen oder Kettenräder
9 gefahren werden können.
Handelt es sich aber bei der Ausführungsform von 1
um einen Betriebsfall, in welchem die Einschubvorrichtung 20 der Einschubstation
den Auftrag hat, eine Beilage in ein Kuvert 21 zu kuvertieren, so wird
wiederum der Zwischenförderer B bei der in 3 links
eingezeichneten Stellung seiner Förderfinger 4 still gesetzt, doch wird
nun auch der Antrieb 14 für die Weiterförderungseinrichtung C abgeschaltet,
sobald deren Förderfinger 5 in eine in Querrichtung fluchtende Stellung
mit Bezug auf die Förderfinger 4 des Zwischenförderers B gelangen, wie
dies in 1 dargestellt ist. Jetzt erfolgt die Kuvertierung
der Beilagen 2 durch die Einschubvorrichtung 20 und nach Rückführung
der Einschubvorrichtung 20 im Rückschub in ihre Ausgangsstellung erfolgt
eine Wiedereinschaltung der Antriebe 11 und 14, wobei mittels
des Antriebs 11 die Rückführung der Förderfinger 4 in die zuvor
erwähnte Ausgangsstellung beispielsweise unterhalb der Rollen oder Kettenräder
9 geschieht.
Zusammenfassend ist zu der Ausführungsform nach 1
zu sagen, daß bei einer Durchförderung von Beilagen 2 längs der Zuförderers
A, des Zwischenförderers B und der Weiterförderungseinrichtung C ohne Tätigwerden
der Einschubvorrichtung 20 der Zuförderer A und die Weiterförderungseinrichtung
C beide mittels der Antriebe 8 bzw. 14 kontinuierlich in Betrieb
gehalten werden können, während der Zwischenförderer B mittels des Antriebs
11 intermittierend so betrieben wird, daß Beilagen 2 von dem Zuförderer
A mit erhöhter Geschwindigkeit abgenommen werden und dann rechtzeitig abgebremst
werden, um störungsfrei wiederum von der kontinuierlich betriebenen Weiterförderungseinrichtung
C übernommen zu werden. Die Antriebsgeschwindigkeiten des Zuförderers A einerseits
und der Weiterförderungseinrichtung C andererseits sind vorzugsweise hierbei gleich,
doch kann bei leicht verschiedenen Antriebsgeschwindigkeiten und Detektierung der
relativen Abstellungen der zugehörigen Förderfinger auch eine leicht unterschiedliche
Antriebsgeschwindigkeit des Zuförderers A und der Weiterförderungseinrichtung C
mittels des Zwischenförderers B überbrückt werden.
Erfolgt eine Kuvertierung von Beilagen 2 durch die Einschubvorrichtung
20, dann bleibt der Zuförderer A kontinuierlich in Betrieb und es erfolgt
ein vorzugsweise zeitgleiche Stillsetzung des Zwischenförderers B und der Weiterförderungseinrichtung
C während des Kuvertiervorganges.
Die Ausführungsform nach 2 ist ganz entsprechend
aufgebaut, wie die Ausführungsform nach 1, unterscheidet
sich jedoch von letzterer dadurch, daß die Einschubstation mit der Einschubvorrichtung
20 und ihrem Antrieb 19 nicht mit Bezug auf die Beilagenförderrichtung
entsprechend dem Pfeil P1 unmittelbar nach dem Ende des Zwischenförderers
B, sondern vor dem Ende des Zwischenförderers B gelegen ist, wie aus 2
ohne weiteres ersichtlich ist. Im übrigen sind in 2
für entsprechende Teile wie in 1 auch jeweils gleiche
Bezugszeichen verwendet. Soweit die Ausführungsform nach 2
gleichen Aufbau hat, wie die Ausführungsform nach 1
erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung, weshalb hier auf die obigen Ausführungen
zur Ausführungsform nach 1 verwiesen sei.
Bei der Ausführungsform nach 2 haben
die Rollen oder Kettenräder 9 und 10 für die Förderriemen oder
Förderketten des Zwischenförderers B solchen Abstand von einander, daß die Einschubvorrichtung
20 der Einschubstation der Kuvertiereinrichtung in dem Abschnitt des Zwischenförderers
B zwischen den Rollen oder Kettenrädern 7 des Zuförderers A und den Rollen
oder Kettenrädern 10 des Zwischenförderers B Platz findet, wie aus
2 ersichtlich ist.
Ist also eine Beilage 2 durch die Förderfinger
3 des Zuförderers A über den Beginn des Zwischenförderers B im Bereich
von dessen Rollen oder Kettenrädern 9 hinweggefördert worden und von den
Förderfingern 4 des Zwischenförderers B dort übernommen und schließlich
über das Ende des Zuförderers A im Bereich von dessen Rollen oder Kettenrädern
7 hinweggefördert worden, derart, daß die Förderfinger 3 des Zuförderers
A ungehindert hinter dem nachlaufenden Rand der Beilage 2 unter das Niveau
der Förderbahn 1 herabgeschwenkt werden konnten, so setzen die Förderfinger
4 die Beilage 2 an dem Beginn des von der Einschubstation eingenommenen
Bereiches still, wie in 2 durch strichpunktierte Linien
und eine strichpunktierte Darstellung der Förderfinger 4 deutlich gemacht
ist.
Die zentrale Steuereinrichtung 18 setzt dann den Antrieb
19 der Einschubvorrichtung 20 der Einschubstation in Betrieb und
bewirkt ein Einschieben der Beilage 2 in das geöffnet bereit gehaltene
Kuvert 21, wonach der Antrieb 11 die zuvor stillgesetzten Förderfinger
4 des Zwischenförderers B wieder in Bewegung setzt und in eine Ausgangsstellung
zur Übernahme der nächsten Beilage 2 transportiert, welche von dem Zuförderer
A zu übernehmen ist.
Bei dieser Ausführungsform bedarf es keiner Stillsetzung des Antriebs
14 und der Weiterförderungseinrichtung C, und deren Förderfinger
5 können in einer mit der Bewegung der Förderfinger 3 des Zuförderers
A synchronen Bewegung ihren Weg an den Förderriemen oder Förderketten der Weiterförderungseinrichtung
C fortsetzten, um dann tätig zu werden, wenn aufgrund entsprechender Eingangssignale
von Detektoren oder Markenlesern die Steuereinrichtung 18 signalisiert,
daß keine Kuvertierung durch die Einschubstation und deren Einschubvorrichtung
20 durchgeführt werden soll, sondern eine Durchförderung von Beilagen
2 von dem Zuförderer A, welcher kontinuierlich betrieben ist, über den
Zwischenförderer B, welcher intermittierend angetrieben ist, zu der kontinuierlich
angetriebenen Weiterförderungseinrichtung C durchzuführen ist.
Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß es selbstverständlich bekannt
ist, von einer kontinuierlich angetriebenen Beilagenzusammentragbahn mittels eines
Zwischenförderers Beilagen 2 zu übernehmen und durch intermittierenden
Betrieb des Zwischenförderers eine Kuvertierung der Beilagen 2, welche
von dem Zwischenförderer vor die Einschubstation bewegt werden, zu ermöglichen.
Bei der hier vorgeschlagenen Kuvertiereinrichtung
aber ermöglicht der intermittierend angetriebene Zwischenförderer B bei wahlweiser
Kuvertierung oder Nicht-Kuvertierung von Beilagen 2 oder Beilagensätzen
eine einfache Steuerung des Antriebs 14 für die Weiterförderungseinrichtung
C entweder im kontinuierlichen Betrieb oder in einem kontinuierlichen und unterbrochenen
Betrieb für die Durchführung einer Kuvertierung (Ausführungsform nach
1) oder eine besonders einfache Steuerung der Antriebe
für die Förderer und die Weiterförderungseinrichtung C, welche dann kontinuierlich
in Betrieb gehalten werden kann, wenn der Zwischenförderer B einen angepaßten intermittierenden
Betrieb durchführen kann, nämlich einmal mit Stillsetzung seiner Förderfinger
4 am Ende des Zwischenförderers im Bereich von dessen Rollen oder Kettenrädern
10, und ein andermal mit Stillsetzung der Förderfinger 4 am Beginn
der Einschubstation zum Kuvertieren der von den Förderfingern 4 gegenüberliegend
der Einschubstation positionierten Beilage 2.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die Ausführungsformen nach
den 1 und 2
in Beilagenförderrichtung entsprechend dem Pfeil P1 vielfach hintereinander
angeordnet werden können, derart, daß ein Zwischenförderer B immer dort angeordnet
wird, wo ein bestimmtes Kuvertierungsgut einer ganz bestimmten Kuvertierung zugeführt
werden soll, im übrigen aber der Strom der Beilagen 2 oder Beilagensätze
von den jeweiligen Zuförderern und der jeweiligen Weiterförderungseinrichtung C
kontinuierlich durch eine Anlage geführt wird, wodurch sich ein stark verminderter
Steuerungsaufwand der zentralen Steuerungseinrichtung 18 ergibt.