Die Erfindung betrifft eine Bandage zur Heilbehandlung von Tierfüßen,
insbesondere von Pferdehufen oder Hundepfoten.
Zur Behandlung von Gelenkerkrankungen, Muskelverhärtungen oder Durchblutungsstörungen
ist es bekannt, Bandagen einzusetzen, die eine Stütz- und Schutzwirkung für die
betroffenen Füße ausüben, insbesondere bei Pferdehufen, Hunde- oder Katzenpfoten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Bandagen so
zu verbessern, daß die Heilwirkung intensiviert und beschleunigt wird, um die Regeneration
in kürzester Zeit abzuschließen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Bandage
mit einer Permanentmagnetschicht zu versehen, die in Weiterbildung der Erfindung
von einer äußeren Schutzummantelung und einer inneren Gewebeschicht eingeschlossen
ist.
Die Permanentmagnetschicht entwickelt dabei ein therapeutisch äußerst
wirksames Magnetfeld, das bei akuten Erkrankungen den Selbstheilungsmechanismus
begünstigt und die Durchblutung sowie den Stoffwechsel fördert, unabhängig davon,
ob das Tier in Bewegung ist, liegt oder steht. Dies ist besonders bei Pferden von
großem Vorteil, weil der Hufmechanismus nur in der Bewegung seine Funktion erfüllen
kann.
Die Bandage gemäß der Erfindung hat sich vor allem bei Pferden hervorragend
bewährt, um beispielsweise die sogenannte Hufrehe zu behandeln, eine Eiweiß-Stoffwechsel-Krankheit,
die auf einem Eiweißüberschuß beruht, beispielsweise aufgrund von Fütterungsfehlern.
Bei dieser Krankheit ist die Bewegung des Pferdes durch starke Schmerzen sehr eingeschränkt
oder sogar unmöglich; die Manschette gemäß der Erfindung trägt hier zu einer raschen
Heilung bei.
Die Permanentmagnetschicht kann dabei Teil einer Hufglocke für Pferde
und/oder einer Sohle für den Huf oder die Pfote sein.
Zum raschen Anlegen der Bandage dient ein Klettverschluß und/oder
ein Hakenverschluß.
In Weiterbildung der Erfindung kann die Permanentmagnetschicht mit
einem Infrarotpolster kombiniert sein, wodurch die Heilung noch weiter beschleunigt
wird. Das Infrarotpolster kann dabei von einer kleinen Spannungsquelle versorgt
werden, die an der Bandage befestigt werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert,
die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:
1 die schematische Ansicht eines Pferdehufes
mit angelegter Bandage, die die Form einer Hufglocke hat,
2 eine abgewickelte Darstellung der Bandage
nach 1,
3 einen schematischen Querschnitt durch
die Bandage in der Ebene III-III der 2 und
4 eine Variante der 1,
bei der die Hufglocke mit einer Sohle kombiniert ist.
1 zeigt schematisch den Mittelfuß
10 und den Huf 12 eines Pferdes, der mit einer als Hufglocke
14 ausgebildeten Bandage 16 gemäß der Erfindung versehen ist.
Die Bandage 14 besteht hierbei, wie vor allem 3
zeigt, aus einer äußeren Schutzummantelung 18, beispielsweise aus Leder,
und einer inneren Gewebeschicht 20, die am Huf 12 anliegt. Zwischen
der Schutzummantelung 18 und der Gewebeschicht 20, die durch Nähte
22 miteinander verbunden sind, ist eine Permanentmagnetschicht
24 eingeschlossen.
Wie die 1 und 2
zeigen, geht die Bandage 16 nach oben in einen Kragen 26 über,
der den unteren Teil des Mittelfußes 10 umschließt.
Zur Befestigung der Bandage 16 am Huf 12 dient ein
Klettverschluß 28. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Hakenverschluß
vorgesehen sein.
Im Ausführungsbeispiel der 4 hat die Hufglocke
14 denselben Aufbau wie die Bandage 16 der 3,
wobei die Bandage 16 im unteren Bereich in eine Sohle 30 übergeht, welche
ebenfalls eine Permanentmagnetschicht 24 aufweist.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Variante der Erfindung ist
die Bandage nur als Sohle 30 ausgebildet, die in geeigneter Weise am Huf
12 oder an einer Pfote befestigt werden kann.
Wie bereits erwähnt, kann die Bandage 16 mit einem Ferninfrarotpolster
kombiniert sein. Die Infrarotstrahlung kann hierbei z. B. durch eine elektrische
Spannungsquelle aktiviert werden, beispielsweise eine Batterie, die an der Bandage
16 oder am Mittelfuß 10 angebracht werden kann.