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Dokumentenidentifikation DE202005011587U1 03.11.2005
Titel Bandage zur Heilbehandlung von Tierfüßen
Anmelder Oswald, Sonja, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg, DE
Vertreter Gustorf, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 84036 Landshut
DE-Aktenzeichen 202005011587
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.11.2005
Registration date 29.09.2005
Application date from patent application 23.07.2005
IPC-Hauptklasse A61D 9/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bandage zur Heilbehandlung von Tierfüßen, insbesondere von Pferdehufen oder Hundepfoten.

Zur Behandlung von Gelenkerkrankungen, Muskelverhärtungen oder Durchblutungsstörungen ist es bekannt, Bandagen einzusetzen, die eine Stütz- und Schutzwirkung für die betroffenen Füße ausüben, insbesondere bei Pferdehufen, Hunde- oder Katzenpfoten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Bandagen so zu verbessern, daß die Heilwirkung intensiviert und beschleunigt wird, um die Regeneration in kürzester Zeit abzuschließen.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Bandage mit einer Permanentmagnetschicht zu versehen, die in Weiterbildung der Erfindung von einer äußeren Schutzummantelung und einer inneren Gewebeschicht eingeschlossen ist.

Die Permanentmagnetschicht entwickelt dabei ein therapeutisch äußerst wirksames Magnetfeld, das bei akuten Erkrankungen den Selbstheilungsmechanismus begünstigt und die Durchblutung sowie den Stoffwechsel fördert, unabhängig davon, ob das Tier in Bewegung ist, liegt oder steht. Dies ist besonders bei Pferden von großem Vorteil, weil der Hufmechanismus nur in der Bewegung seine Funktion erfüllen kann.

Die Bandage gemäß der Erfindung hat sich vor allem bei Pferden hervorragend bewährt, um beispielsweise die sogenannte Hufrehe zu behandeln, eine Eiweiß-Stoffwechsel-Krankheit, die auf einem Eiweißüberschuß beruht, beispielsweise aufgrund von Fütterungsfehlern. Bei dieser Krankheit ist die Bewegung des Pferdes durch starke Schmerzen sehr eingeschränkt oder sogar unmöglich; die Manschette gemäß der Erfindung trägt hier zu einer raschen Heilung bei.

Die Permanentmagnetschicht kann dabei Teil einer Hufglocke für Pferde und/oder einer Sohle für den Huf oder die Pfote sein.

Zum raschen Anlegen der Bandage dient ein Klettverschluß und/oder ein Hakenverschluß.

In Weiterbildung der Erfindung kann die Permanentmagnetschicht mit einem Infrarotpolster kombiniert sein, wodurch die Heilung noch weiter beschleunigt wird. Das Infrarotpolster kann dabei von einer kleinen Spannungsquelle versorgt werden, die an der Bandage befestigt werden kann.

Die Erfindung ist nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen:

1 die schematische Ansicht eines Pferdehufes mit angelegter Bandage, die die Form einer Hufglocke hat,

2 eine abgewickelte Darstellung der Bandage nach 1,

3 einen schematischen Querschnitt durch die Bandage in der Ebene III-III der 2 und

4 eine Variante der 1, bei der die Hufglocke mit einer Sohle kombiniert ist.

1 zeigt schematisch den Mittelfuß 10 und den Huf 12 eines Pferdes, der mit einer als Hufglocke 14 ausgebildeten Bandage 16 gemäß der Erfindung versehen ist.

Die Bandage 14 besteht hierbei, wie vor allem 3 zeigt, aus einer äußeren Schutzummantelung 18, beispielsweise aus Leder, und einer inneren Gewebeschicht 20, die am Huf 12 anliegt. Zwischen der Schutzummantelung 18 und der Gewebeschicht 20, die durch Nähte 22 miteinander verbunden sind, ist eine Permanentmagnetschicht 24 eingeschlossen.

Wie die 1 und 2 zeigen, geht die Bandage 16 nach oben in einen Kragen 26 über, der den unteren Teil des Mittelfußes 10 umschließt.

Zur Befestigung der Bandage 16 am Huf 12 dient ein Klettverschluß 28. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Hakenverschluß vorgesehen sein.

Im Ausführungsbeispiel der 4 hat die Hufglocke 14 denselben Aufbau wie die Bandage 16 der 3, wobei die Bandage 16 im unteren Bereich in eine Sohle 30 übergeht, welche ebenfalls eine Permanentmagnetschicht 24 aufweist.

Bei einer weiteren, nicht dargestellten Variante der Erfindung ist die Bandage nur als Sohle 30 ausgebildet, die in geeigneter Weise am Huf 12 oder an einer Pfote befestigt werden kann.

Wie bereits erwähnt, kann die Bandage 16 mit einem Ferninfrarotpolster kombiniert sein. Die Infrarotstrahlung kann hierbei z. B. durch eine elektrische Spannungsquelle aktiviert werden, beispielsweise eine Batterie, die an der Bandage 16 oder am Mittelfuß 10 angebracht werden kann.


Anspruch[de]
  1. Bandage zur Heilbehandlung von Tierfüßen, insbesondere von Pferdehufen oder Hundepfoten, gekennzeichnet durch eine Permanentmagnetschicht (24).
  2. Bandage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnetschicht (24) von einer äußeren Schutzummantelung (18) und einer inneren Gewebeschicht (20) eingeschlossen ist.
  3. Bandage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnetschicht (24) Teil einer Hufglocke (14) und/oder einer Sohle (30) ist.
  4. Bandage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Klettverschluß (28) und/oder einen Hakenverschluß.
  5. Bandage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnetschicht (24) mit einem Infrarotpolster kombiniert ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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