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Dokumentenidentifikation DE102004007842A1 10.11.2005
Titel Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie
Anmelder Hauni Primary GmbH, 21033 Hamburg, DE
Erfinder Dierken, Hans, 21385 Amelinghausen, DE;
Burfeind, Kai, 21684 Agathenburg, DE;
Langemann, Nils, 21509 Glinde, DE;
Schuster, Frank, 21035 Hamburg, DE;
Höfig, Rolf, 31737 Rinteln, DE;
Benz, Wolfgang, 22885 Barsbüttel, DE
Vertreter Patentanwälte Seemann & Partner, 20095 Hamburg
DE-Anmeldedatum 17.02.2004
DE-Aktenzeichen 102004007842
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse B65G 67/24
IPC-Nebenklasse B65G 47/74   B65G 35/00   B65G 69/22   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie, umfassend wenigstens einen ersten Förderwagen (3), auf dem ein mit einem Material (2) der Tabak verarbeitenden Industrie befüllbarer Behälter (1) aufbringbar ist.
Das erfindungsgemäße Fördersystem zeichnet sich dadurch aus, dass der Förderwagen (3) und der Behälter (1) relativ zueinander in Förderrichtung (5) verschiebbar sind, wobei außerdem das Fördersystem noch eine Materialabgabestation (4) umfasst, auf die der Behälter (1) in Förderrichtung (5) förderbar ist, wobei der Boden (6) des Förderwagens (3) und der Boden (7) der Materialabgabestation (4) wenigstens in einem Bereich, in der der Behälter (1) von dem Förderwagen (3) zu der Materialabgabestation (4) förderbar ist, im Wesentlichen gleich hoch ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie.

Fördersysteme sind in der Tabak verarbeitenden Industrie an sich bekannt. So werden beispielsweise in der Tabakaufbereitung große Tabakmengen von der Tabakanlieferung zu einem Ballenaufschneider gefördert, woraufhin anschließend der Tabak in Behälter verbracht wird, um den verschiedenen Verfahrensschritten der Tabakaufbereitung zugeführt zu werden, zu denen insbesondere die Konditionierung, die Trocknung und die Mischung gehören. Bei der Förderung und Aufbereitung von Tabak ist es insbesondere gewünscht, dass möglichst wenig Staub entsteht.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie anzugeben, mittels dem effizient Tabak gefördert werden kann.

Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie, umfassend wenigstens einen ersten Förderwagen, auf dem ein mit einem Material der Tabak verarbeitenden Industrie befüllbarer Behälter aufbringbar ist, wobei Förderwagen und Behälter relativ zueinander in Förderrichtung verschiebbar sind, und umfassend eine Materialabgabestation, auf die der Behälter in Förderrichtung förderbar ist, wobei der Boden des Förderwagens und der Boden der Materialabgabestation wenigstens in einem Bereich, in dem der Behälter von dem Förderwagen zu der Materialabgabestation förderbar ist, im Wesentlichen gleich hoch sind.

Durch das erfindungsgemäße Fördersystem ist es möglich, effizient einen mit einem Material der Tabak verarbeitenden Industrie, wie beispielsweise Tabak, befüllten Behälter von einem Förderwagen zu einer Materialabgabestation, in der das Material aus dem Behälter abgegeben wird, zu fördern. Hierzu wird vorzugsweise der Behälter von dem Förderwagen auf die Materialabgabestation geschoben. Beim Fördern von dem Förderwagen zu der Materialabgabestation kommt es zu relativ wenigen Erschütterungen aufgrund der im Wesentlichen gleichen Höhe der Böden. Die Höhe des Bodens der Materialabgabestation könnte auch ein klein wenig niedriger sein, als die Höhe des Bodens des Förderwagens. Die Förderung des Behälters von dem Förderwagen zur Materialabgabestation ist dann mit besonders wenig Erschütterung möglich, wenn der Boden des Förderwagens und/oder der Materialabgabestation wenigstens in einem Bereich, in dem ein Kontakt mit dem Behälter ermöglicht ist, eben und glatt ist.

Besonders wenig Energie bzw. Kraft ist zur Förderung des Behälters dann notwendig, wenn die Oberfläche des Bodens des Förderwagens und/oder der Materialabgabestation wenigstens bereichsweise ein Material umfasst, das mit dem Material, aus dem der Kontaktbereich des Behälters besteht, der mit der Oberfläche des entsprechenden Bodens in Kontakt ist, eine niedrige Reibung bzw. einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist. Hierdurch kann der Behälter ohne viel Kraftaufwand bzw. ohne einen großen Energieeinsatz von dem Förderwagen zur Materialabgabestation geschoben werden. Vorzugsweise ist der Boden des Förderwagens und/oder der Materialabgabestation aus Edelstahl. Es könnte auch beispielsweise ein Material wie Polyethylen Verwendung finden. Vorzugsweise ist die Oberfläche des Bodens bzw. der Boden nur wenig abrasiv. Es könnte auch eine Oberflächenbeschichtung, die wenig abrasiv ist und wenig Reibung erzeugt, Verwendung finden.

Vorzugsweise ist der Behälter in einem Entleerbereich der Materialabgabestation entleerbar. Hierzu ist im Boden der Materialabgabestation eine Materialdurchtrittsöffnung zweckmäßig ausgebildet, durch die das Material dann beispielsweise fallen kann. Wenn die Materialdurchtrittsöffnung schräg zur Förderrichtung ausgebildet ist, ist schonende, wenig abrupte Übergabe möglich. Wenn der Behälter von der Materialabgabestation abhebbar ist, wobei das Material wegförderbar ist, ist eine alternative Lösung gegeben. In diesem Fall ist vorzugsweise ein quer zur Förderrichtung des Behälters bewegbares Förderband in der Materialabgabestation integriert. Mittels des Förderbandes kann das Material aus dem Bereich der Materialabgabe weggefördert werden.

Der Behälter ist auf der Unterseite vorzugsweise offen oder umfasst eine zu öffnende Klappe auf der Unterseite. Vorzugsweise ist das Fördern des Behälters von dem Förderwagen auf die Materialabgabestation ein Schieben oder Ziehen. Dieses geschieht vorzugsweise im Wesentlichen horizontal. Es kann auch eine entsprechende Vorrichtung vorgesehen sein, die ein Ziehen oder Schieben ermöglicht. Diese Vorrichtung kann beispielsweise auch der Greifer sein, der den Behälter von der Materialabgabestation abhebt. In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann ein Stoppmechanismus vorgesehen sein, der den Behälter in einer Halteposition stoppt, wenn dieser durch abruptes Abstoppen des Förderwagens in einer Andockstation bzw. an der Materialabgabestation zum Halten kommt, wodurch der Behälter dann aufgrund der Impulserhaltung ohne weiteres sich auf die Materialabgabestation bewegt und von dem Stoppmechanismus, der nach Anhalten des Behälters versenkbar ist, angehalten wird.

Wenn eine Andockstation vorgesehen ist, in der der Förderwagen mit der Materialabgabestation zusammenbringbar ist, ist eine sehr schnelle Förderung des Behälters möglich. Wenn die Vorderfläche des Förderwagens und eine Andockfläche der Materialabgabestation formkomplementär sind, ist es möglich, eine im Wesentlichen spaltfreie Andockung des Förderwagens an der Materialabgabestation vorzusehen, so dass bei einem Fördern des Behälters von dem Förderwagen zur Andockstation im Wesentlichen kein Material zwischen dem Förderwagen und der Andockstation verloren gehen kann. Vorzugsweise sind die Vorderfläche des Förderwagens und eine Andockfläche der Materialabgabestation auch funktionskomplementär. Es sind insbesondere parallele Flächen vorgesehen, deren Winkel zur Horizontalen gleich ist. Vorzugsweise sind Winkel zur Horizontalen gewählt, die zwischen 20° und 70° liegen. Hierdurch ist ein besonders effektives spaltfreies Andocken ermöglicht. Vorzugsweise ist dem Förderwagen eine Führungsvorrichtung zugeordnet, die in einer bevorzugten Ausführungsform konzentrisch zur Materialabgabestation zusammenlaufende Führungsschienen umfasst. Durch die Führungsvorrichtung ist ein exaktes Andocken zu jeder Zeit möglich.

Wenn zum Abtransport des Behälters der Behälter in Förderrichtung auf einen weiteren Förderwagen förderbar ist, insbesondere schiebbar ist, der in Förderrichtung hinter der Materialabgabestation positionierbar ist, ist ein sehr hoher Durchsatz geförderten Materials möglich. Auch in diesem Fall geschieht zweckmäßig ein Andocken, das im Wesentlichen spaltfrei ist, wobei insbesondere parallele Dockflächen gegeben sind. Hierbei sind die Hinterfläche des Förderwagens und eine Andockfläche der Materialabgabestation formkomplementär und/oder funktionskomplementär.

In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist der weitere Förderwagen identisch mit dem ersten Förderwagen. In diesem Fall ist der Förderwagen, der den Behälter mit dem Material anfördert, auch zum Abfördern auf der anderen Seite der Materialabgabestation positionierbar. Hierzu ist vorzugsweise eine Fördervorrichtung für den Förderwagen vorgesehen, die um die Materialabgabestation herum den Förderwagen fördert. Die Fördervorrichtung kann ausgebildet sein wie ein Paketförderband auf einem Flughafen.

Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten wird ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen. Es zeigen:

1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fördersystems,

2 eine schematische Seitenansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Fördersystems, und

3 eine schematische Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Fördersystem, und

4 eine schematische Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Fördersystem.

1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fördersystems. Auf der linken Seite ist ein Wagen 3 mit entsprechenden Rädern dargestellt, der in Förderrichtung 5 bewegbar ist. Auf dem Wagen 3 ist ein Behälter 1 befüllt mit Tabak 2 gelagert. Der Behälter 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen Boden auf. Der Behälter 1 könnte allerdings auch ohne Boden ausgestaltet sein, so dass dieser nach unten hin zu dem Boden 6 des Wagens 3 offen wäre.

Der Behälter 1 und der Boden 6 des Wagens 3 sind relativ zueinander, insbesondere in Förderrichtung 5, verschiebbar. Der Wagen 3 kann in Förderrichtung 5 zur Andockstation 12 der Tabakabgabestation 4 verbracht werden. In der Andockstation 12 kommen die Vorderfläche 13 und die Andockfläche 14 miteinander in Kontakt, dergestalt, dass eine quasi spaltfreie Andockung ermöglicht ist. Es wird eine Art Abdichtung durch die zwei parallelen Flächen in Form der Vorderfläche 13 und der Andockfläche 14 erreicht.

Der Behälter 1 kann an dem Wagen 3 bzw. dem Boden 6 des Wagens 3 lösbar verriegelt sein. Der Boden 6 des Wagens 3 und der Boden 7 der Tabakabgabestation 4 sind auf der gleichen Höhe h angeordnet. Im Folgenden wird nun der Behälter 1 mit dem Tabak auf die Tabakabgabestation 4 geschoben, was durch eine ebene und glatte Oberfläche des Bodens 6 und des Bodens 7 ohne große Erschütterungen ermöglicht ist. Ferner sollten die Böden 6 und 7 zumindest an den Stellen, die in Kontakt mit dem Behälter 1 kommen, reibungsarm ausgebildet sein, wie beispielsweise aus Edelstahl oder Polyethylen oder einem anderen geeigneten Material.

Zum Entleeren des Behälters 1 wird dieser in einen Entleerbereich 8 verbracht, der in 1 durch einen Fallschacht 9 ausgebildet ist. In der Mitte der Zeichnung hat sich die Klappe 11 des Behälters 1 geöffnet, so dass Tabak 2 in den Fallschacht 9 hineinfällt. In einem Ausführungsbeispiel, das in 1 nicht dargestellt ist, bei dem der Behälter keinen Boden aufweist, würde die Klappe 11 entfallen und der Tabak könnte einfach so in den Fallschacht 9 in Förderrichtung 5' fallen.

Das Schieben des Behälters 1 kann über eine nicht dargestellte Vorrichtung beispielsweise über druckluftbetriebene Schwenkarme geschehen. Der Behälter wird entsprechend in diesem Ausführungsbeispiel nach vollständigem Entleeren weiter in Förderrichtung 5 gefördert oder in dem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ohne die Klappe 11 mit einer entsprechend ausreichend langsamen Geschwindigkeit über die Tabakabgabestation und damit den Fallschacht 9 bewegt, um anschließend auf einen weiteren Wagen 3' verbracht zu werden, der auch an einer entsprechenden Andockstation mit der Tabakabgabestation 4 quasi spaltfrei angedockt werden kann. Anschließend fährt der Wagen 3' mit dem Behälter 1 aus dem Bereich der Tabakabgabestation 4 wieder fort. Im Ausführungsbeispiel der 1 kann Tabak ohne Anheben des Behälters ausgegeben werden.

Eine Alternative hierzu ist in 2 dargestellt, bei der mittels eines Greifers 17, der sowohl auf- und abwärts bewegbar ist und beispielsweise auch seitlich bewegbar ist, der Behälter 1 angehoben wird. Der Tabak bleibt dann auf der Fläche des Entleerbereiches liegen. Von dort kann er auf verschiedene Weise weiter transportiert werden. Im Ausführungsbeispiel der 2 ist beispielsweise in dem Entleerbereich 8 ein Transportband 10 vorgesehen, das in Förderrichtung 5'' bewegbar ist.

Der Wagen 3 bzw. die Wagen 3 und 3' können mit Rädern, Kufen, als Kettenförderer, auf Luftkissen und auch als Paletten ausgebildet sein.

In diesem Ausführungsbeispiel sind die Wagen mit Rädern versehen, wobei in dem Andockbereich zum Überführen des mit Tabak 2 versehenen Behälters 1 in den Entleerbereich 8 der Tabakabgabestation 4 ein Paar Führungsschienen 15, von dem nur eine Führungsschiene 15 in 2 dargestellt ist, vorgesehen sind. Hierdurch ist eine exakte Führung beim Andocken ermöglicht. Als Beispiel sind in diesem Ausführungsbeispiel konzentrisch zusammenlaufende am Boden angeordnete Führungsschienen 15 als Ausrichthilfe vorgesehen.

Der Greifer 17 in diesem Ausführungsbeispiel kann auch dazu dienen, den Behälter 1 von links nach rechts zu befördern.

In 3 ist eine schematische Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Fördersystem dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Wagen 3 an der Tabakabgabestation 4 angedockt. Der Behälter 1 ist schon auf halbem Wege auf ein Förderband 10, das in diesem Moment stillsteht. Ferner befindet sich der Wagen 3 auf einem Transportband 16, das entsprechend einem Kofferförderband auf einem Flughafen ausgebildet ist. Das Transportband 16 bewegt sich in Transportrichtung 18. Im Stadium des Transports des Behälters 1 steht das Transportband 16 still.

In dem Moment, in dem der Behälter 1 vollständig auf das Transportband 10 aufgebracht wurde, wird der Wagen 3 ein Stück zurückgefahren, gleichzeitig hebt ein Greifer, der in 3 nicht dargestellt ist, den Behälter 1 an. In dem Moment, in dem der Wagen aus dem Andockbereich durch entsprechendes Zurücksetzen herausgekommen ist, bewegt sich das Transportband 16 soweit, bis der Wagen 3 gegenüber der Andockvorrichtung 12 angekommen ist. In dieser Position, in der der Wagen gestrichelt dargestellt ist, kann der Wagen wieder an die Tabakabgabestation 4 angedockt werden, um den leeren Behälter 1 wieder aufzunehmen.

In dem Moment, in dem der Behälter ausreichend hoch von dem Tabak angehoben wurde, beginnt das Förderband 10 sich in Förderrichtung 5'' zu bewegen. Am Ende des Transportbandes 10 kann eine Übergabestation angeordnet sein, die allerdings in 3 der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt ist.

In 4 ist eine schematische Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Fördersystem dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel wird ein Wagen 3 in 4 von oben kommend zur Tabakabgabestation 4 gefördert und dockt an der Andockfläche 14 an. Das Andocken geschieht hierbei seitlich von der Tabakabgabestation 4 dadurch, dass der Wagen 3 auf einer Schienenbahn 17, die zur Andockstation bzw. zur Tabakabgabestation 4 eine Delle aufweist, gefördert wird. Der Behälter, der in 4 nicht dargestellt ist, wird dann auch in der in den vorherigen Ausführungsbeispielen vorgesehenen Förderrichtung 5 zum Entleerbereich 8 der Tabakabgabestation 4 verbracht.

In dem Entleerbereich 8 ist ein Fallschacht 9 vorgesehen, der schräg zur Förderrichtung 5 des Behälters 1 ausgebildet ist. Hierdurch ist eine weniger abrupte Übergabe des Tabaks aus dem Behälter 1 ermöglicht. Nach Übergabe des Behälters 1 fährt der Wagen 3 in 4 nach unten weg. Ein weiterer Wagen 3' ist in der Zwischenzeit an die in 4 rechts liegende Andockstation 19 der Tabakabgabestation 4 herangefahren. Nach Erhalt des Behälters 1 wird der Wagen 3' nach oben in 4 weg gefördert. Die Weiche 18 dient dazu, auf einem Schienenbahnstrang 17 sowohl entleerte Wagen 3 von der Andockstation 12 aufzunehmen als auch Wagen 3' zur Andockstation 19 zu fördern. Die Schienenbahn 17 der 4 erfordert beispielsweise formkomplementäre Reifen bzw. Räder der Wagen 3 und 3', die beispielsweise senkrecht zu denjenigen ausgerichtet sind, die in der 1 angedeutet sind.

1Behälter 2Tabak 3, 3'Wagen 4Tabakabgabestation 5, 5', 5''Förderrichtung 6Boden des Wagens 7Boden der Tabakabgabestation 8Entleerbereich 9Fallschacht 10Förderband 11Klappe 12Andockstation 13Förderfläche 14Andockfläche 15Führungsschiene 16Transportband 17Schienenbahn 18Weiche 19Andockstation hHöhe

Anspruch[de]
  1. Fördersystem der Tabak verarbeitenden Industrie umfassend wenigstens einen ersten Förderwagen (3), auf dem ein mit einem Material (2) der Tabak verarbeitenden Industrie befüllbarer Behälter (1) aufbringbar ist, wobei Förderwagen (3) und Behälter (1) relativ zueinander in Förderrichtung (5) verschiebbar sind, und umfassend eine Materialabgabenstation (4), auf die der Behälter (1) in Förderrichtung (5) förderbar ist, wobei der Boden (6) des Förderwagens (3) und der Boden (7) der Materialabgabestation (4) wenigstens in einem Bereich, in der der Behälter (1) von dem Förderwagen (3) zu der Materialabgabestation (4) förderbar ist, im Wesentlichen gleich hoch sind.
  2. Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6, 7) des Förderwagens (3) und/oder der Materialabgabestation (4) wenigstens in einem Bereich, in der ein Kontakt mit dem Behälter (1) ermöglicht ist, eben und glatt ist.
  3. Fördersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Bodens (6, 7) des Förderwagens (3) und/oder der Materialabgabestation (4) wenigstens bereichsweise ein Material umfasst, das mit dem Material, aus dem der Kontaktbereich des Behälters (1) besteht, der mit der Oberfläche des entsprechenden Bodens (6, 7) in Kontakt ist, eine niedrige Reibung aufweist.
  4. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) in einem Entleerbereich (8) der Materialabgabestation (4) entleerbar ist.
  5. Fördersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden (7) der Materialabgabestation (4) eine Materialdurchtrittsöffnung (9) ausgebildet ist.
  6. Fördersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialdurchtrittsöffnung (9) schräg zur Förderrichtung (5) ausgebildet ist.
  7. Fördersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) von der Materialabgabestation (4) abhebbar ist, wobei das Material (2) wegförderbar ist.
  8. Fördersystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein quer zur Förderrichtung (5) des Behälters (1) bewegbares Förderband (10) in der Materialabgabestation (4) integriert ist.
  9. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) auf der Unterseite offen ist oder eine zu öffnende Klappe (11) umfasst.
  10. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördern des Behälters (1) von dem Förderwagen (3) auf die Materialabgabestation (4) ein Schieben oder Ziehen ist.
  11. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Andockstation (12) vorgesehen ist, in der der Förderwagen (3) mit der Materialabgabestation (4) zusammenbringbar ist.
  12. Fördersystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche (13) des Förderwagens (3) und eine Andockfläche (14) der Materialabgabestation (4) formkomplementär sind.
  13. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dem Förderwagen (3) eine Führungsvorrichtung (15) zugeordnet ist.
  14. Fördersystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (15) konzentrisch zur Materialabgabestation (4) zusammenlaufende Führungsschienen umfasst.
  15. Fördersystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abtransport des Behälters (1) der Behälter (1) in Förderrichtung (5) auf einen weiteren Förderwagen (3') förderbar, insbesondere schiebbar, ist, der in Förderrichtung (5) hinter der Materialabgabestation (4) positionierbar ist.
  16. Fördersystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Förderwagen (3') identisch mit dem ersten Förderwagen (3) ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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