PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102004016822A1 10.11.2005
Titel Datenübertragungs- und -anzeigesystem, insbesondere von Wetterdaten, unter Nutzung vorhandener Satelitten-, Antennen-, und/oder Kabelanschlüsse im Heimbereich
Anmelder Christian Schwaiger GmbH & Co. KG, 90579 Langenzenn, DE
Erfinder Wischmann, Marc, 91481 Münchsteinach, DE;
Neugebauer, Thomas, 91460 Baudenbach, DE;
Liebel, Werner, 90518 Altdorf, DE
Vertreter Dreykorn-Lindner, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 90571 Schwaig
DE-Anmeldedatum 01.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004016822
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse G01W 1/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft in erster Linie gemäß Patentanspruch 1 ein Datenübertragungs- und -anzeigesystem, insbesondere von Wetterdaten, unter Nutzung vorhandener Satelliten-, Antennen- und/oder Kabelanschlüsse im Heimbereich. Weiterhin betrifft die Erfindung gemäß Patentanspruch 8 einen Datensender und gemäß Patentanspruch 11 einen Datenempfänger hierfür.

Für den Empfang von TV-Programmen gibt es heute im Prinzip drei Möglichkeiten entweder den direkten Empfang über die Satellitenantenne (Parabolantenne; dies wäre das eigentliche Satellitenfernsehen), terrestrisch oder über das Kabelfernsehen. Bodenstationen übertragen zunächst über relativ große Parabolantennen die in Signale umcodierter Fernsehsendungen zum Satelliten (sogenanntes uplink). Dabei müssen die Signale mehrere Schichten der Atmosphäre durchdringen. Das ist nur mit sehr hochfrequenten Wellen (Mikrowellenband) möglich, der Frequenzbereich liegt zwischen zehn und 13 Gigahertz. Noch höhere Frequenzen verwendet man nicht, weil bereits ab 15 Gigahertz der atmosphärische Wasserdampf die Ausbreitung von Wellen oberhalb dieses Bereichs verhindert. Die Signale werden von dem Satelliten in einer Empfangseinheit empfangen und an die Sendeeinheit (Transponder uplink) des Satelliten weitergeleitet. Typische Fernsehsatelliten, z.B. Astra-Satelliten, sind in der Lage, mindestens 16 TV-Programme und den dazugehörigen Ton zu empfangen und zu senden.

Über die Transponder werden die Signale zu den Empfangsstationen auf der Erde gesandt (sogenanntes downlink). Beim Kabelfernsehen sind dies große Bodenstationen, die mit dem Kabelnetz verbunden sind und die entsprechenden Sendungen in dieses Netz einspeisen. Beim Direktempfang werden die jeweiligen privaten Haushalte mit Satellitenempfangsanlage zu kleinen Bodenstationen. Die Empfängsanlage besteht im Wesentlichen aus einer Parabolantenne („Satellitenschüssel") und einem Satellitenempfangsgerät (dem Receiver). Dabei bedient man sich einer Sende- und Empfangstechnik auf der Basis polarisierter Wellen (Wellen breiten sich nur in einer bestimmten Richtung (Schwingungsebene) aus). Der Konverter, welcher auch als LNB (Low Noise Block) oder LNC (Low Noise Converter) bezeichnet wird, verstärkt und konvertiert die Satellitensignale aus einem Bereich hoher Frequenz (in der Regel ca. 10 bis 13 GHz) in einen niedrigeren Zwischenfrequenzbereich von 950 bis 2.150 MHz. Zur besseren Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Frequenzbereichs werden von den Satelliten Abstrahlungen auf verschiedenen Ebenen durchgeführt. Gängig ist hier die Abstrahlung auf einer horizontalen und einer vertikalen Ebene sowie die Aufteilung in ein unteres Frequenzband von 10,7 bis 11,7 GHz und ein oberes Frequenzband von 11,7 bis 12,75 GHz. Sollen mehrere Teilnehmer, d. h. mehrere Receiver an eine Satellitenantenne bzw. an den Konverter angeschlossen werden, so ist ein spezieller Konverter zum gleichzeitigen Empfang mehrerer Empfangsebenen notwendig. Damit die einzelnen Teilnehmer unabhängig voneinander die verschiedenen Ausgänge des Konverters ansteuern bzw. die verschiedenen Empfangsebenen auswählen können, ist in Satelliten-Empfangsanlagen eine Schaltvorrichtung – ein sog. „Multischalter" oder „Multiswitch" oder eine „Abzweigeinrichtung" vorgesehen, welche als Verbindungsknoten dient. Jeder Teilnehmer kann dann durch Umschalten zwischen einem der vorstehend genannten vier Empfangsebenen auswählen. Die Umschaltung erfolgt dabei dadurch, dass vom Teilnehmer (Receiver) eine Schaltspannung (14V/18V), eine Schaltfrequenz (Niederfrequenz-Tonsignal meist 22 kHz) oder ein serieller Steuercode (z.B. DiSEqC-Daten-Telegramm, „DiSEqC" = Digital Satellite Equipment Control, welches ein moduliertes 22 kHz-Signal verwendet) auf den Multischalter gegeben wird. Eine in dem Multischalter ausgebildete Umschaltmatrix verbindet dabei den jeweiligen Teilnehmer entsprechend dem anstehenden Steuerungssignal mit dem entsprechenden Eingang des Multischalters.

In der Praxis ist eine steigende Komplexität der Satelliten-Empfangsanlagen, insbesondere Gemeinschaftsanlagen (Einschleusweiche, Multischalter), Einführung digitaler Radio- und TV-Empfänger und neuer Dienste wie Internet, Kombinationsgeräte wie Multimedia-PC, automatische Drehsysteme u.a. sowie zugehöriger digitaler Fernsteuerungskonzepte zu beobachten. Beispielsweise besteht dabei für den Benutzer die Möglichkeit sich über das Internet Wetterinformationen und Wettervorhersagen zu besorgen.

Beispielsweise ist aus der WO 99/13644 = EP 1 010 322 A1 ein System bekannt, bei dem mit Hilfe eines Satellitenrundfunksystems die Möglichkeit für den Benutzer besteht, selektiv Internetinformation in Benutzerterminals herunter zu laden. Dabei ist empfangsseitig ein digitaler Receiver vorgesehen, an dem als Anzeigegerät ein Computer, insbesondere ein Laptop, angeschlossen ist.

Die Erfassung von aktuellen Wetterdaten kann mit elektronischen Wetterstationen erfolgen, die mit den örtlich erfassten Daten, z.B. Windrichtung, Luftfeuchte, Temperatur, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsmenge, unterstützt von einer entsprechenden Software Wettervorhersagen ermöglichen. Um Wetterdaten bereits professionell bearbeitet als Zahlenwerte dem Nutzer zur Verfügung zu stellen, ist aus der DE 199 44 901 A1 ein Verfahren und Einrichtungen zum Übertragen und Empfang von Wetterinformationen und Wettervorhersagen, insbesondere von regionalen, aktuellen Wetterinformationen und Wettervorhersagen unter Verwendung von LW-RDS bekannt. Das von der LW-Sendeanlage ausgestrahlte Datenpaket bzw. die Informationen können auf einer Personel Weather Station, mit den Modulen Funkempfänger, &mgr;-Prozessor und Display mit vorgefertigten Wettersymbolen und Textzeilenanzeige, zur Anzeige gebracht werden. Parallel zu den Wetter- und Textinformationen kann eine hochgenaue Uhrzeit übertragen werden, die in das RDS-Protokoll eingebettet ist. Über einen integrierten Temperatursensor in der PWS kann die Umgebungstemperatur gemessen und zusätzlich angezeigt werden.

Die telemetrische Übertragung von physikalischen Zustandsdaten von einem Objekt der Modellbautechnik, z. B. der Motordrehzahl, der Akkuspannung, der Flughöhe, der Temperatur eines Modellflugzeuges, mittels einer im Objekt angeordneten HF-Sendeeinrichtung auf eine Empfängerstation zur optischen und/oder akustischen Auswertung der Daten, bei welcher die im Objekt vorgesehene Sendestation entsprechend der zu übertragenden Daten eine Anzahl von analogen Sensoren enthält, die über eine multiplex arbeitende Abfrageeinrichtung mit einem A/D-Wandler verbunden sind, ist aus der DE 43 12 676 C2 bekannt. Im Einzelnen ist der Ausgang des A/D-Wandlers mit einem Micro-Controller mit einem RAM verbunden, in dem die von den Sensoren abgegebenen Spannungswerte als Telegramm gespeichert werden. Ein Datenausgang des Micro-Controllers ist mit einem FFSK-Modem verbunden, dessen Ausgang mit der Steuereinrichtung eines vorzugsweise 433 MHz-HF-Senders verbunden ist, der jeweils ein Telegramm der gemessenen Spannungswerte, welches eine z. B. mittels eines Dip-Schalters festgelegte Geräteadresse aufweist, an die Empfangsstation sendet. Die Empfangsstation weist einen. 433 MHz-HF-Empfänger auf, dessen Ausgang mit einem FFSK-Modem verbunden ist. Das FFSK-Modem ist mit einem Dateneingang eines Micro-Controllers mit einem RAM und einem EPROM für die Abspeicherung von Geräteadresse, Umrechnungsfaktoren, statistische Daten, Belegung der Sendersensoreingänge verbunden. Der Micro-Controller weist einen NF-Ausgang mit Verstärker für einen Kopfhörer, einen Ausgang für ein LC-Display und eine Schnittstelle zum Anschluss eines Computers auf.

Eine sprechende Wetterstation mit einer elektronischen Auswertung aller Messwerte ist aus der DE 43 34 273 A1 bekannt. Dabei werden auf der Basis von integrierten Schaltkreisen, geeigneten Messfühlern (Sensoren) und elektronischen Schaltungen alle Messergebnisse ausgewertet, auf einem Display angezeigt, sowie auf Wunsch nach Tastendruck, oder anders möglichem Abruf, durch Ansprechen mit bestimmten Kommando an das Gerät, phonetisch angesagt. Alle, für eine Wetterstation nötigen Messwerte von Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit (eventuell die Ozonwerte) und die Tendenzen (steigend oder fallend) lassen sich über interne und externe Messfühler auswerten und abrufen. Eine Anschlussmöglichkeit für Auswertungsgeräte (Schreiber, Drucker und Steuergeräte) und deren Programmierbarkeit ist möglich. Die Energieversorgung der sprechenden Wetterstation erfolgt eventuell mittels Solarzellen, Pufferakkus, Über- und Unterladungsschutzschaltungen sowie einer Dämmerungsschaltung zur Energieeinsparung bei Nacht. Somit sind eine Programmierbarkeit, Auswertung der Tendenzen und eine phonetische Messwertansage für den Menschen direkt oder für Steuerungszwecke möglich.

Um ein System zum Erzeugen eines Alarmsignals in einem Gebäude mit großer Höhe zu schaffen, mit dem diverse Typen von Alarmzuständen detektiert werden können und das in der Lage ist, sämtliche Bewohner des Gebäudes zu alarmieren, ist aus dem DE-G 92 15 246.5 ein audiovisuelles Alarmsystem bekannt, welches das gemeinsame TV-Antennen-Netz benutzt, an dem eine Vielzahl von audiovisuellen Alarmeinheiten. Im Einzelnen weist jede der audiovisuellen Alarmeinheiten auf: eine Vielzahl von Sensoreinheiten, die jeweils das Vorhandensein eines entsprechenden Alarmzustandes detektieren; einen an die Sensoreinheiten angeschlossenen Computer, der ein audiovisuelles Alarmsignal erzeugt, das dem von den Sensoreinheiten detektierten Alarmzustand entspricht; einen Umformer für das audiovisuelle Signal, der das audiovisuelle Signal vom Computer empfängt und dieses in ein TV-Signalformat umformt; eine Kanalsteuereinheit, die das umgeformte audiovisuelle Alarmsignal vom Umformer für das audiovisuelle Signal empfängt und das umgeformte audiovisuelle Alarmsignal dem Antennenkabel an einem zur Verfügung stehenden Kanal aus einer Vielzahl von vorher ausgewählten TV-Kanälen zuführt; einen Detektor für das audiovisuelle Signal, der an das Antennenkabel angeschlossen ist und das Vorhandensein eines audiovisuellen Signals an einen der vorher ausgewählten TV-Kanäle detektiert, wobei der Detektor für das audiovisuelle Signal eine Anzeigeeinheit zur Anzeige der Kanalnummern der vorher ausgewählten TV-Kanäle, bei denen ein audiovisuelles Signal anliegt, besitzt; einen Lautsprecher, der durch den Detektor für das audiovisuelle Signal aktiviert wird und ein akustisches Alarmsignal erzeugt, wann immer an einem der vorher ausgewählten TV-Kanäle ein audiovisuelles Signal anliegt: schließlich ein an das Antennenkabel angeschlossenes Fernsehgerät. Die audiovisuellen Alarmsignale werden also nach Verarbeitung in dem an die Sensoreinheiten angeschlossenen Computer, den Wohnungsinhabern des Gebäudes über das gemeinsame TV-Antennenkabel des TV-Antennennetzes zugeführt. Wenn sich der Wohnungsinhaber nicht innerhalb der Wohnung befindet, wenn ein Alarmzustand aufgetreten ist, wird das audiovisuelle Alarmsignal über ein Telekommunikationskabel gesendet, so dass es am Telefongerät einer vorher ausgewählten angerufenen Partei empfangen werden kann. Die Installation ist relativ einfach, da das audiovisuelle Alarmsystem von dem vorhandenen gemeinsamen TV-Antennenkabel und dem gemeinsamen Telekommunikationskabel Gebrauch macht. Im Falle eines Alarmzustandes werden die anderen Wohnungsinhaber des Gebäudes darüber informiert, wo ein Alarmzustand aufgetreten ist und welcher Art dieser Alarmzustand war. Daher wissen die anderen Wohnungsinhaber nach dem Detektieren eines Feuers, wo sich dieses Feuer befindet und sind somit in der Lage, in einer sicheren Richtung zu entkommen. Beim Detektieren eines Einbruches werden das Sicherheitspersonal und die anderen Wohnungsinhaber sofort informiert, wodurch die Chancen erhöht werden, den Einbrecher zu fassen. Schließlich können mehr als ein audiovisuelles. Alarmsignal erzeugt werden, falls mehrere Alarmzustände zum gleichen Zeitpunkt auftreten.

Schließlich ist aus der WO 03/0363394 A1 die Kombination eines Radioweckers mit einer Wetterstation und einem Message Organizer bekannt.

Wie die vorstehende Würdigung des Standes der Technik aufzeigt, sind die Übertragungen von physikalischen Zustandsdaten für verschiedene Anwendungen und Ausgestaltungen bekannt. Der wesentliche Nachteil des oben stehend beschriebenen Standes der Technik liegt darin, dass die Realisierung mittels eigener speziell ausgestalteter Systeme erfolgt. Der jeweilige Kostenaufwand hierfür ist relativ hoch und erfordert regelmäßig bei einer Veränderung oder Einbindung neuer Sensoren eine entsprechende Anpassung. Es fehlt somit ein System, welches die Einbindung in ein vorhandenes System erlaubt. Besonders bedeutsam ist dies, weil die Unterhaltungs-, Computer- oder Telekommunikationsindustrie seit vielen Jahren als äußerst fortschrittliche, entwicklungsfreudige Industrien anzusehen sind, die sehr schnell Verbesserungen und Vereinfachungen aufgreifen und in die Tat umsetzen.

Der Erfindung liegt gegenüber den bekannten Wetterstationen die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Einkopplung, Auskopplung und Anzeige von Daten, insbesondere von Wetterdaten, zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird gemäß Patentanspruch 1, dadurch gelöst, dass das Datenübertragungs- und -anzeigesystem, insbesondere von Wetterdaten, unter Nutzung eines vorhandenen Verteilnetzes mit Satelliten-, Antennen- und/oder Kabelanschlüssen im Heimbereich aufweist:

  • • mindestens einen Sensor zur Erfassung von Messwerten,
  • • einen an den Sensor angeschlossenen Datensender,
  • • das Verteilnetz, welches an den Datensender zur Übertragung eines seriellen Datenstroms angeschlossen ist und
  • • einen an das Verteilnetz angeschlossenen Datenempfänger, welcher zur Anzeige dieser Daten via Bildschirmeinblendung mit einem nutzerseitigen Empfangsgerät verbindbar ist.

Der erfindungsgemäße Datenübertragungs- und -anzeigesystem weist den Vorteil auf, dass auf überraschend einfache Art und Weise durch die Nutzung des vorhandenen Verteilnetzes, dieses einerseits kostengünstig mit genutzt (bzw. falls nicht vorhanden, kostengünstig aufgebaut werden kann), andererseits eine störungsfreie Datenübertragung gewährleistet wird.

In Weiterbildung der Erfindung erzeugt, gemäß Patentanspruch 2, der Datensender Datensignale, welche im Frequenzbereich der terrestrischen Signale liegen,

Diese Weiterbildung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass eine einfache Einkopplung und störungsfreie Durchschleifung der Datensignale ermöglicht wird. In der Praxis liegt die Entkopplung zwischen SAT-Signalen und Datensignalen größer 30 dB.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist, gemäß Patentanspruch 3, der Datenempfänger an eine serielle Schnittstelle, insbesondere RS 232-Schnittstelle, des nutzerseitigen Empfangsgeräts angeschlossen.

Diese Ausgestaltung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass weitgehend alle nutzerseitigen Empfangsgeräte für Softwareupgrade oder Servicezwecke eine RS 232- Schnittstelle aufweisen, welche kostengünstig im rahmen der Erfindung mitgenutzt werden kann.

In Weiterbildung der Erfindung weist, gemäß Patentanspruch 4, das Verteilnetz mindestens eine Schaltvorrichtung mit mindestens zwei Eingangsanschlüssen und mindestens einem Ausgangsanschluss auf, wobei durch ein im nutzerseitigen Endgerät erzeugtes Auswahlsteuersignal ein beliebiger Eingangsanschluss dem Ausgangsanschluss zugeordnet werden kann.

In der Regel liegt an allen Ausgängen der Schaltvorrichtung das terrestrische Signal an (d.h. es wird in der Schaltvorrichtung, welche zwischen den Eingängen umschaltet, auf alle Ausgänge durchgeschleift). Die datenanzeige kann in vorteilhafter Weise über die Software des nutzerseitigen Empfangsgeräts gesteuert werden. Weiterhin weist diese Weiterbildung der Erfindung den Vorteil auf, dass im Rahmen der Erfindung auch ein elektromagnetisches Meßsystem für die Meteorologie, mit dem Spherics-Signale erfasst und analysiert werden, wie dies in der EP 0 990 177 B1 beschrieben ist, an das erfindungsgemäße Datenübertragungs- und -anzeigesystem angekoppelt werden kann. Dabei kann lokal eine Messstation mit einer Verarbeitungseinheit zum Ableiten von Messdaten aus den empfangenen Spherics-Signalen vorgesehen sein. Die Verarbeitungseinheit kann dabei aus einfachen Filtern und/oder analogen oder digitalen Signalbearbeitungsstufen bestehen, mit denen die Signale analogdigital verarbeitet werden, so dass Messdaten in analoger/digitaler Form anstehen. Diese Programmierung kann durch einen handelsüblichen PC oder eine andere, bevorzugt portable Programmiereinheit, welcher dann über gärigige Datenbusse, z.B. USB, mit der erfindungsgemäßen Datenübertragungs- und -anzeigesystem verbunden wird. Eine derartige Programmierschnittstelle weist bevorzugt visuelle bzw. grafische Hilfsmittel und Bedienflächen auf, die es der Bedienperson (dem Konfigurator) ermöglichen, in einfacher und übersichtlicher Weise die für die betreffende Anlage gewünschte Konfiguration einzustellen. Beispielsweise kann von einem angeschlossenen Receiver ein Auswahlsteuersignal erzeugt werden, z.B. ein DISEqC-Steuersignal, Dieses niederfrequente Signal wird mittels eines Tiefpasses von der zur Schaltvorrichtung laufenden Hochfrequenzleitung ausgekoppelt und mittels einer für jeden ausgangsseitigen Kanal separat vorgesehenen Decodiereinheit detektiert und interpretiert, nämlich im Hinblick auf die notwendigen Schaltkriterien. Dieses Signal in Form von Identifikationssignale aus Gleichspannungssignalen, niederfrequenten Wechsel- oder Pulsspannungen oder aus niederfrequenten Datentelegrammen kann auch einer nachgeschalteten Zuordnungseinheit („Mapping-Tabelle") zugeleitet werden. Dadurch kann einerseits eine flexible, universelle Zuordnung und Konfigurierbarkeit der Eingangsanschlüsse auf einen oder mehrere Ausgangsanschlüsse ermöglicht werden, andererseits kann auf einfache und flexible Art und Weise die Anzahl der zur Verfügung gestellten Programme oder Daten an die jeweiligen Wünsche der einzelnen Bewohner eines Hauses angepasst werden.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung werden, gemäß Patentanspruch 5, Datensender und Datenempfänger vom nutzerseitigen Empfangsgerät oder von der Schaltvorrichtung, welche eine eigene Stromversorgung aufweist, aus ferngespeist.

Diese Ausgestaltung der Erfindung weist den Vorteil auf, dass entsprechend der Dämpfung im Verteilnetz die entsprechende Stromversorgung sichergestellt werden kann, so dass ein störungsfreier Betrieb der Datenübertragungskette (Sensor, Datensender, Verteilnetz, Datenempfänger) ermöglicht wird.

Schließlich weist, gemäß Patentanspruch 6, das nutzerseitige Empfangsgerät einen Satellitenreceiver und ein Anzeigesystem auf und durch Tastenbetätigung können die empfangenen Daten alphanumerisch und/oder bildlich dargestellt werden.

Dadurch wird eine benutzerfreundliche Bedienung des erfindungsgemäßen Datenübertragungs- und -anzeigesystems ermöglicht, ohne dass die dem Benutzer bekannte Bedienungsphilosophie abgeändert werden muss.

Weitere Vorteile und Einzelheiten lassen sich der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung entnehmen. In der Zeichnung zeigt:

1 in perspektivischer Darstellung die Komponenten des erfindungsgemäßen Datenübertragungs- und -anzeigesystem für den Anwendungsfall Satellitenempfangsanlage,

2 das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Datensenders und

3 das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Datenempfängers gemäß der Erfindung.

Das in 1 dargestellte Wetterdatenanzeigesystem nutzt einen Digitalreceiver SR zur Anzeige dieser Daten via Bildschirmeinblendung auf einem Fernsehempfangsgerät TV. Durch Betätigung einer entsprechenden Taste auf der Fernbedienung ("Weatherdata") werden diese Wetterinformationen alphanumerisch oder in Kombination mit entsprechenden Grafiken dargestellt.

Das System ist nach Benutzervorgaben ausbaufähig, d.h. die entsprechenden Sensoren S1 bis S5 für z.B. Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Temperatur, rel. Luftfeuchtigkeit usw. werden vom Anwender je nach Bedarf angeschlossen.

Die Datenübertragung zum Satelleiten-Receiver SR erfolgt kabelgebunden über das Verteilnetz V, beispielsweise auf der ISM Frequenz 433,9 MHz oder 868 MHz. Entsprechende Module für diesen Frequenzbereich sind handelsüblich und in der Regel preiswert, da derartige Module auch für drahtlose Thermometer, drahtlose Türglocken und Alarmanlagen verwendet werden.

Die drahtgebundene Übertragung sichert im Gegensatz zu einer drahtlosen Variante eine weitgehend störungsfreie Übertragung (auch in störungsbelastetet Umgebung, beispielsweise Elektrosmog) und erzeugt selbst auch keine störbelastende Umgebung. Weiterhin können nur die Benutzer/Teilnehmer die Daten empfangen, wenn diese einerseits an das Netz angeschlossen sind und andererseits über die entsprechende Software im nutzerseitigen Endgerät verfügen.

Die einzelnen Messgrößen werden über ihre Sensoren S 1 bis S5 und entsprechende Wandler und einer in der Zeichnung nicht dargestellten Kontrolleinheit (insbesondere für die Messdatenzusammenfassung nach Datenprotokoll, Auswertung von Datenbursts u.a.) in einen seriellen Datenstrom umgewandelt und modulieren damit einen Datensender DS. Dieser Datensender DS (wobei die Versorgungsspannung über Multischalter MS und LNB-Versorgung einer Satellitenantenne A oder einem Receiver SR gewonnen wird) schickt sein Signal über den terrestrischen Pfad des Verteilnetzes V (einschließlich von Antennensteckdosen AD) zu einem Datenempfänger DE, der den seriellen Datenstrom in ein RS232 verträgliches Format bringt und an den Receiver SR weitergibt.

Praktisch alle digitalen Satellitenreceiver SR besitzen eine RS232-Schnittstelle (für Softwareupgrade oder Servicezwecke), die jetzt im Rahmen der Erfindung für den Wetterdatenempfang genutzt werden wird.

Die Implementierung entsprechender Dekodiersoftware kann beispielsweise vom jeweiligen Receiver SR aus erfolgen, wobei die dort vorhandene Software im Rahmen der Erfindung mitbenutzt werden kann. Beim erfindungsgemäßen Datenübertragungs- und -anzeigesystem werden vorzugsweise die Daten bereits vor oder im Datensender DS verarbeitet und diese Daten liegen an allen Ausgängen des Verteilnetzes/Eingängen der nutzerseitigen Empfangsgeräten an (in der Regel liegen an allen Ausgängen des Multischalter MS gleichzeitig das terrestrische Signal an), wobei die Wiedergabe/Anzeige von dem nutzerseitigen Empfangsgerät aus gesteuert wird. Das erfindungsgemäße Datenübertragungs- und -anzeigesystem kann in allen Satelliten-, terrestrischen und BK-Anlagen (koaxiale oder Lichtleiterübertragung) eingesetzt/implementiert werden.

2 zeigt das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Datensenders DS gemäß der Erfindung. Der Einspeisepunkt für den seriellen Datenstrom von der Sensoren S1, ... , S5 ist mit S bezeichnet. Eine Anzeigeeinheit AZ1 zeigt Betriebszustände, beispielsweise einen vorhandenen Datenstrom an.

Der Datenstrom gelangt auf einen Eingang Data des LPD ("Low-power-device") -Sendemoduls SM, das je nach Anspruch an die Übertragungssicherheit als AM- (Amplitudenmoduliert) oder auch als FM- (Frequenzmoduliert) Einheit ausgelegt sein kann.

Das auf den Träger aufmodulierte Datensignal gelangt über einen Ausgang RF des Sendemoduls SM zu einem Bandpassfilter BP (hier mit einer Mittenfrequenz von 434 MHz), dann zu einem einstellbaren Dämpfungsglied D (zur Pegelanpassung) und über ein Tiefpassfilter TP (das zur Entkopplung gegenüber dem Satbereich dient) auf einen Ausgang AS des Datensenders DS.

Von diesem Punkt aus kann das Signal auf den terrestrischen Eingang eines Multischalters MS oder wahlweise bei vorhandener Verbindungsleitung LV (strichliniert in 2 dargestellt) direkt auf die Ableitung eines LNBs zu einer Antennensteckdose AD mit angeschlossenem Receiver SR gebracht werden. Schließlich kann mittels eines Tiefpasses T2 die Rückwirkung der Satellitensignale (vom LNB) auf die terrestrischen Signale verhindert werden.

Die Spannungsversorgung für den Datensender DS wird über den Verbindungsweg I (Anschluss Multischaltereingang, oder bei bestehender Verbindung über LV: Anschluss Receiver SR direkt), Hochpassfilter (950 MHz) HP und LNB-Eingang M realisiert, wobei die Betriebsspannung über einen DC-Tiefpass T1 rückwirkungsfrei ausgekoppelt und der restlichen Schaltung zur Verfügung gestellt wird. Ist also keine Schaltvorrichtung MS vorhanden, so erfolgt die Fernspeisung über die Anschlussbuchse AS und ist eine Schaltvorrichtung MS vorhanden, so erfolgt die Fernspeisung über die Anschlussbuchse I.

3 zeigt das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Datenempfängers DE gemäß der Erfindung. Das mit den übrigen HF-Signalen gemultiplexte/überlagerte Datensignal, insbesondere Wetterdatensignal, gelangt wahlweise (je nach Anlagenkonfiguration) über eine Anschlussbuchse H und ein Tiefpassfilter G (Leitung vom LNB direkt auf den Receiver SR) oder über eine Anschlussbuchse AB (Leitung vom terrestrischen Anschluss einer Antennensteckdose AD) über ein Bandpassfilter B (hier Mittenfrequenz 430 MHz) auf einen Eingang RF eines Empfängermoduls C.

Nach der Demodulation wird das Datensignal mittels einer Anzeigeeinheit AZ2 zur Anzeige gebracht (oder z.B. grünes LED "Daten vorhanden") und gleichzeitig auf eine Impulsformerstufe E (zur Signalregeneration) gegeben. Von dort werden die Datensignale die (etwa) im TTL-Format (0V/5V) vorliegen, mittels eines Konverterbausteins F auf ein für die serielle Schnittstelle des nutzerseitigen Empfangsgerät SR, TV geeignetes Pegelformat ( z.B. ± 10V / RS 232) gebracht. Am Ausgang des Konverterbausteins F, d.h. am Anschluss 0 (hier SUB-D-9polig), steht das Datensignal zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Die Betriebsspannung für den Datenempfänger DE wird über den Verbindungsweg mit einer Anschlussbuchse K (Antennen-Anschlussbuchse zum Receiver SR) und einem Tiefpassfilter L gewonnen und der Schaltung zur Verfügung gestellt.

Weiterhin kann über eine zweite Anschlussbuchse M und Entkopplungsdioden N der Datenempfänger DE auch fremdversorgt/ferngespeist werden (weil möglicherweise der Receiver SR bei LNB-Direktversorgung und Betrieb mit Datensender DS und Datenempfänger DE überlastet wird). Die Betriebsspannung für den Datenempfänger DE wird dann mittels einem Tiefpass IB gewonnen und der Schaltung zur Verfügung gestellt.

Den Verbindungsweg für das Satellitensignal stellen von der Anschlussbuchse K aus, das Hochpassfilter J und die Anschlussbuchse H dar.

In Weiterbildung der Erfindung kann die Einspeisung am Hausübergabepunkt, d.h. an der Schnittstelle zwischen einem Breitbandkabelnetz und den daran angeschlossenen Teilnehmereinrichtungen, von der aus gegebenenfalls über Verstärker, Verteiler und/oder Abzweiger die Signalübertragung zu einem oder mehreren Endgeräten des Teilnehmers führt, erfolgen; in der Antennensteckdose AD oder im Datenempfänger DE kann eine Einschleusweiche vorgesehen werden; es kann eine Kombinations-Antennensteckdose benutzt werden mit Trennung der Satelliten- und Kabelanschlüsse von den Anschlüssen für die Amtsleitung gemeinsam, so dass die besonderen Anforderungen für die verschiedenen Systeme, z.B. Störstrahlung und Vermeidung gegenseitiger Beeinflussung, erfüllt werden können, so dass in Hinblick auf neue Anwendungsbereiche, z.B. Teleshopping, Pay per View, Internet, Video on Demand, Telelearning usw. mit kostenmäßig geringem Aufwand, die Infrastruktur für die Verteilung von über Antenne, Satellitenantenne oder Amtsleitung empfangener analoger oder digitaler Signale – einschließlich eines sog. Rückkanals für die Kommunikation mit dem Service-Provider – geschaffen werden kann; ein so genannter intelligenter Multischalter ist (über die Schnittstelle) derart programmierbar, dass bestimmte Satelliten-Zwischenfrequenz-Signale oder Dienste (Wetterdaten, Börsennachrichten, Einstellung von Gebäudeinstallationen, Übermittlung von Alarmsignalen usw.) für bestimmte Teilnehmer gesperrt sind oder dieser ist mit einem externen Modem verbindbar oder in dem Multischalter ist ein Modem integriert, so dass die Programmierung des und Datenübertragung über den Multischalter von einem entfernten Ort über ein Datennetz, insbesondere über das Telekommunikationsnetz oder das Internet, erfolgen kann.(dafür kann die Software im nutzerseitigen Endgerät (Satellitenreceiver) vereinfacht werden); die Kontrolleinheit, an welche die Sensoren angeschlossen sind, kann als elektronischer Schalter, als Mikroprozessor oder auch als &mgr;PC ausgeführt werden; die Kontrolleinheit und/oder der Wandler können im Datensender integriert werden, u.a.


Anspruch[de]
  1. Datenübertragungs- und -anzeigesystem, insbesondere von Wetterdaten, unter Nutzung eines vorhandenen Verteilnetzes (V) mit Satelliten-, Antennen- und/oder Kabelanschlüssen (AD) im Heimbereich

    • mit mindestens einem Sensor (S1, S2, S3, S4, S5) zur Erfassung von Messwerten,

    • mit einem an den Sensor (S1, S2, S3, S4, S5) angeschlossenen Datensender (DS),

    • mit dem Verteilnetz (V), welches an den Datensender (DS) zur Übertragung eines seriellen Datenstroms angeschlossen ist und

    • mit einem an das Verteilnetz (V) angeschlossenen Datenempfänger (DE), welcher zur Anzeige dieser Daten via Bildschirmeinblendung mit einem nutzerseitigen Empfangsgerät (SR, TV) verbindbar ist.
  2. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datensender (DS) Datensignale, welche im Frequenzbereich der terrestrischen Signale liegen, erzeugt.
  3. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenempfänger (DE) an eine serielle Schnittstelle, insbesondere RS 232- Schnittstelle, des nutzerseitigen Empfangsgeräts (SR, TV) angeschlossen ist.
  4. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verteilnetz (V) mindestens eine Schaltvorrichtung (MS) mit mindestens zwei Eingangsanschlüssen (E1, E2, E3) und mindestens einem Ausgangsanschluss (A1, A2, A3, A4) aufweist, wobei durch ein im nutzerseitigen Endgerät (SR) erzeugtes Auswahlsteuersignal ein beliebiger Eingangsanschluss (E1, E2, E3) dem Ausgangsanschluss (A1, A2, A3, A4) zugeordnet werden kann.
  5. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass Datensender (DS) und Datenempfänger (DE) vom nutzerseitigen Empfangsgerät (SR, TV) oder von der Schaltvorrichtung (M5), welche eine eigene Stromversorgung aufweist, aus ferngespeist werden.
  6. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nutzerseitige Empfangsgerät (SR, TV) einen Satellitenreceiver (SR) und ein Anzeigesystem (TV) aufweist und dass durch Tastenbetätigung die empfangenen Daten alphanumerisch und/oder bildlich dargestellt werden.
  7. Datenübertragungs- und -anzeigesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Datensender (DS) und Datenempfänger (DE) jeweils eine Anzeigeeinheit (AZ1, AZ2) zur Anzeige von Betriebszuständen aufweisen.
  8. Datensender (DS) zur Erzeugung eines Sendesignals für ein digitales Datenübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messsignal der Sensoren (S 1, S2, S3, S4, S5) am Eingang (Data) eines Sendemoduls (SM) des Datensenders (DS) anliegt, und dass das am Ausgang (RF) des Sendemoduls (SM) anliegende, auf einem Träger aufmodulierte Datensignal über einen Bandpass (BP), ein Dämpfungsglied (D), einen Tiefpass (TP) und einem Ausgangs-Anschluss (AS) des Datensenders (DS) dem Verteilnetz (V) zugeführt wird.
  9. Datensender (DS) nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass entweder ein Eingang (E1) der Schaltvorrichtung (MS) mit dem Ausgangs-Anschluss (AS) des Datensenders (DS) oder dieser über eine Verbindungsleitung (LV) und dem Verteilnetz (V) mit dem Datenempfänger (DE) verbunden ist.
  10. Datensender (DS) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stromversorgung des Datensenders (DS), an eine Anschlussbuchse (I) entweder die Schaltvorrichtung (MS) oder das nutzerseitige Empfangsgerät (SR, TV) angeschlossen ist und dass ein Betriebsspannungsanschluss (UB) des Sendemoduls (SM) über einen Tiefpass (T1) und einen Hochpass (HP) mit der Anschlussbuchse (I) verbunden ist.
  11. Datenempfänger (DE) für ein digitales Datenübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den übrigen HF-Signalen gemultiplexte Datensignal entweder über eine Anschlussbuchse (H) des Datenempfängers (DE) und einen Tiefpass (G) oder über eine Anschlussbuchse (AB) zugeführt und über ein Bandpassfilter (B) auf einen Eingang (RF) eines Empfängermoduls (C) gelangt und dass das am Ausgang (Data) des Empfängermoduls (C) anliegende, demodulierte Datensignal über eine Impulsformerstufe (E), einem Konvertermodul (F) und einem Anschluss (O) dem Empfangsgerät (SR, TV) zugeführt wird.
  12. Datenempfänger (DE) nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stromversorgung des Datenempfängers (DE), entweder an eine erste Anschlussbuchse (K) das nutzerseitige Empfangsgerät (SR, TV) oder an eine zweite Anschlussbuchse (M) eine Stromversorgungseinrichtung angeschlossen ist und dass ein Betriebsspannungsanschluss (UB) des Empfängermoduls (C) über Entkopplungsdioden (N) entweder mit der zweiten Anschlussbuchse (M) oder über einen Tiefpass (L) mit der ersten Anschlussbuchse (K) verbunden ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com