| Dokumentenidentifikation |
DE102004017375A1 10.11.2005 |
| Titel |
System zum Schutze eines Zieles gegen angreifende Flugkörper |
| Anmelder |
Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG, 88662 Überlingen, DE |
| Erfinder |
Schlüter, Klaus, Dr., 90542 Eckental, DE; Bär, Klaus, 91207 Lauf, DE |
| DE-Anmeldedatum |
08.04.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004017375 |
| Offenlegungstag |
10.11.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.11.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F41F 1/06
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| Zusammenfassung |
Es wird ein System (10) zum Schutze eines mobilen Zieles, wie eines Panzerfahrzeuges, oder eines stationären Zieles, wie eines Bunkers oder dergleichen, gegen einen angreifenden Flugkörper beschrieben, wobei das System (10) einen Werfer (12) aufweist, an den einzelne Abschussrohre (26) für Abwehrgranaten (28) unter einer Teilschutz-Haube (32) applizierbar sind, um minimale Masseträgheitsmomente des Systems (10) und damit eine verbesserte Ausrichtung der Abwehrgranaten (28) gegen den angreifenden Flugkörper zu erreichen.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein System zum Schutze eines mobilen oder stationären
Zieles gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE 44 26 014 A1
ist ein System zum Schutze eines gepanzerten Fahrzeuges, eines Bunkers o. dgl.,
gegen einen angreifenden, schon dicht angenäherten Flugkörper bekannt, das einen
zum Verschuß von Abwehrgranaten ausgelegten massiven Abschussbehälter aufweist.
Der wird von einem Werfer getragen, um ihn in Azimut und Elevation auf den anfliegenden
Flugkörper ausrichten zu können. Eine derartige Kombination aus Abschussbehälter
und Werfer weist apparativ bedingt eine große Trägheitsmasse auf, so dass im Werfer
die Stellmotore für raschen Hochlauf bei großem Drehmoment und für rasches, richtungspräzises
Abbremsen bei großem Haltemoment sehr schwer im Verhältnis zur Masse des Werfers
ausgelegt sein müssen. Bezüglich der Richtpräzision wirkt sich dabei die unvermeidbare
Getriebelose in den Drehmomentenübertragungen von den Stellmotoren zum Werfer desto
kritischer aus. Das Erfordernis, die großen Trägheitsmassen bewegen zu müssen, läuft
der Forderung nach einer raschen und zielsicheren Ausrichtung des Abschussbehälters
zuwider.
Die DE 199 51 915 A1
beschreibt einen optimierten Richtantrieb zum schnellen Ausrichten der Schwenkhalterung
im Werfer mit seinem massiven Abschussbehälter für mehrere parallel geladene Granaten
zur Abwehr des angreifenden Flugkörpers. Ein objektfester Unterbau enthält wenigstens
einen stationär eingebauten Azimut-Stellmotor mit rotatoriischem Abtrieb auf eine
mit ihm drehfest gekoppelte Verdrehhalterung für die Azimutrichtung des Abschussbehälters
und einen konzentrisch zur Drehachse ebenfalls stationär eingebauten Elevations-Stellmotor
mit gegenüber dem Unterbau verdrehbarem Linearabtrieb auf eine Schwenkhalterung
für die Elevationsrichtung des Abschussbehälters. Auch hier bleibt das Trägheitsmoment
der auszurichtenden Massen kritisch in Hinblick auf die geforderte sehr schnelle
und sehr präzise Orientierung am schon dicht angenäherten aber noch abzuwehrenden
Angreifer.
Der Erfindung liegt deshalb die technische Problemstellung zugrunde,
ein System der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei deutlich verminderter
Trägheitsmasse präziser und auch flexibler einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs
1 gelöst. Bevorzugte Aus- bzw. Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Systems sowie
Anwendungen desselben sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße Konzept des Verzichts auf einen integralen, massiven
Behälter zum Abschuss mehrerer parallel bereitgehaltener Granaten erbringt ein volumen-
und masseverringertes Werfersystem, indem nun nur noch nach Bedarf bereits geladene
oder am zu schützenden Objekt nachladbare Einzelrohre an den Werfer appliziert werden,
was über eine Verringerung der Trägheitsmassen zu kleineren Abmessungen und schnellerer
sowie präziserer Ausrichtung des Werfers führt.
Gemäß der DE 1 00 24 320 A1
ist ein derartiger Werfer vorteilhafterweise mit einem in den Abschussbehälter integrierten
Sensor zum unmittelbaren Nachführen auf den auch auf kurzer Restdistanz noch abzuwehrenden
Flugkörper ausgestattet. Die ohnehin vergleichsweise großen apparativen Abmessungen
des dafür erforderlichen, hoch präzisen und schnellen Radargerätes oder dergleichen
Zielverfolgungssensors rechtfertigen die Auslegung des Abschussbehälters als Zweirohrsystem.
Dabei werden zweckmäßigerweise zwei Einzelrohre einzeln oder im Verbund am Werfer
appliziert. Der Sensor wird dann etwa mittig und so längs der Richtachse gegenüber
dem Drehpunkt versetzt über oder unter den beiden nebeneinander gelegenen Rohren
eines Doppelrohrwerfers oder zwischen den beiden Rohren eines doppelten Einzelrohwerfers
positioniert, daß dadurch die resultierenden Massenträgheitsmomente des mit den
Rohren bestückten Werfers minimiert werden.
Zweckmäßigerweise wird der Werfer unter Einschluß der Rohre durch
eine auswechselbare Haube jedenfalls so weit gegen Infanteriebeschuss und Granatsplitter
geschützt, daß eine derartige Fremdeinwirkung möglichst nicht zur Selbstinitiierung
der ins Rohr geladenen Abwehrgranate führt. Um mit gegenüber einer Panzerstahlkonstruktion
geringen Wandstärken auszukommen, weist die Auslegung der Schutzhaube Faserverbundwerkstoff
(insbesondere Aramid) auf, vorzugsweise im Mix mit Keramik wie Aluminiumoxid oder
besser noch Silicium- bzw. Borcarbid unter einer Aramid-Decklage als Oberflächenschutz.
Einer möglichen großflächigen Zerstörung des Schutzes infolge Rissausbildung wird
vorgebeugt, wenn die Keramik-Schicht aus Einzelkacheln auf einer geformten Stahlplatte
als Träger und Biegeschutz appliziert ist.
Indem also bei dem erfindungsgemäßen System am Werfer mit Abwehrgranaten
bestückte Einzelrohre mittels Befestigungseinrichtungen montierbar sind, ergibt
sich der Vorteil, dass das Masseträgheitsmoment infolge des Fehlens eines kompletten
Abschussbehälters durch gegenseitigen Versatz der vom Werfer zu tragenden Funktionselemente
wesentlich reduziert werden kann, wodurch die Positionierbarkeit der munitionierten
Einzelrohre im Azimut und in der Elevation entscheidend verbessert wird. Ein zusätzlicher
Vorteil des erfindungsgemäßen Systems liegt infolge der Nachrüstbarkeit des Werfers
mit munitionierten, also mit Abwehrgranaten bestückten Einzelrohren in der flexibleren
Logistik des Systems.
Ein weiterer ganz wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Systems
im Vergleich zu einem einen integralen Abschussbehälter für Abwehrgranaten aufweisenden
System besteht darin, dass ein ungewolltes Überzünden von einer Abwehrgranate zu
einer anderen, ein sogenannter sympathischer Effekt, und damit auch eine Fehlzündung
durch eine unerwünschte Kettenreaktion, in vorteilhafter Weise vermieden wird.
Eine einfache Nachladbarkeit ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen
System, wenn die Befestigungseinrichtung für das jeweilige munitionierte Einzelrohr
von einer Schnellbefestigungseinrichtung gebildet ist. Derartige Schnellbefestigungseinrichtungen
sind an sich bekannt, so dass es sich erübrigt, hierauf detailliert einzugehen.
Nachdem auf eine Schnellbefestigungseinrichtung der zuletzt genannten
Art keine allzu großen Kräfte einwirken dürfen, ohne ihre Funktionszuverlässigkeit
zu beeinträchtigen, ist es vorteilhaft, wenn jedes Einzelrohr eine Heckdüse aufweist,
um beim Abfeuern der Abwehrgranate aus dem zugehörigen Einzelrohr das Auftreten
einer zu großen, konstruktiv aufzunehmenden Rückstoßkraft zu vermeiden. Durch die
Ausbildung des jeweiligen Einzelrohres mit einer Heckdüse erfolgt praktisch ein
rückstoßfreier Start der Abwehrgranate.
Bei den Abwehrgranaten handelt es sich um Splittergranaten oder um
Blast-Granaten. Bei den angreifenden Flugkörpern handelt es sich dementsprechend
um Lenkflugkörper oder um KE-Stäbe bzw. Pfeilgeschosse.
Ist das erfindungsgemäße System zum Schutze eines Panzerfahrzeuges
vorgesehen, das auf einem Fahrgestellt einen Geschützturm aufweist, so kann der
Werfer am Geschützturm oder auf der Wanne angeordnet sein. Mit zwei relativ dicht
benachbarten Werfern läßt sich das gesamte Umfeld des bedrohten Objektes aus erhobener
Position abdecken und insbesondere sicherstellen, daß die Abwehrkollision mit dem
anfliegenden Angreifer in Einsatzrichtung, also in Blickrichtung des Fahrers und
des Kommandanten voraus stattfindet. Auf dem Geschützturm erfolgt dafür zweckmäßigerweise
der Einbau der Werfer im Heckbereich, beiderseits seitlich oder auf dem Dach. Für
den Fall, daß durch diese exponierte Lage ein vorgegebenes Transportprofil überschritten
werden sollte, wird eine verschwenkbare Halterung vorgesehen, um den unbestückten
Werfer während der Verbringung des Fahrzeuges einfach seitlich wegklappen aber auch
wieder rasch in Funktionsstellung verbringen zu können.
Andererseits ist es im Rahmen dieser Erfindung auch möglich, den Werfer
derart zum Geschützturm benachbart auf der Wanne anzuordnen, daß bei passender Orientierung
des Turmes relativ zur Wanne im Geschützturm eine Nachladeeinrichtung zum Bestücken
des Werfers mit munitionierten Einzelrohren oder des mit Leerrohren bestückten Werfers
mit Abwehrgranaten in Funktion gesetzt werden kann.
Ein besonders agiler Werter ergibt sich bei Ausstattung mit nur einem
Abschussrohr. Wenn es darum geht, nicht ein stationäres oder mobiles Punkziel (Gebäude
der Fahrzeug) rundum mittels Abwehrgranaten gegen einen schon dicht angeflogenen
Angreifer zu schützen, sondern ein größerflächiges Terrain wie ein Aufmarschgelände
oder ein Industrieareal, dann werden zweckmäßigerweise mehrere solcher Einrohrwerfer
längs dessen Umfang installiert und so betrieben, daß ihre Wirkrichtungen einander
wenigstens teilweise überlappen, um dem anfliegenden Angreifer dennoch wieder gleich
mehrere Abwehrgranaten entgegenfeuern zu können.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von in der Zeichnung verdeutlichten bevorzugten Ausführungsbeispielen
des erfindungsgemäßen Systems zum Schutze eines mobilen Zieles wie eines Panzerfahrzeuges
oder eines stationären Zieles wie eines Bunkers oder dergleichen gegen einen angreifenden
Flugkörper. In der Zeichnung zeigt:
1 einen mit zwei Einzelrohren unterhalb
eines Zielverfolgungsradars bestückten Werfer und
2 einen Werfer mit einem optronischen
Zielverfolgungssensor inmitten einer Werferbestückung aus drei gegen Beschuß geschützten
Einzelrohren.
Die Zeichnung zeigt in perspektivischen Darstellungen erfindungsgemäße
Ausbildungen des Systems 10 zum Schutze eines nicht dargestellten mobilen
oder stationären Zieles. Das System 10 weist dafür einen Werfer
12 auf, der gemäß 1 um eine Achse
14 im Azimut und gleichzeitig in der Elevation auf einen (nicht dargestellten)
angreifenden Flugkörper ausrichtbar ist. Die Ausrichtung im Azimut gemäß dem bogenförmigen
Pfeil 16 und die simultane Ausrichtung in der Elevation
gemäß dem bogenförmigen Pfeil 18 erfolgen im wesentlichen um einen gemeinsamen
Drehpunkt 20.
Der Werfer 12 weist zwei Befestigungseinrichtungen
22 auf, von welchen nur eine in 1 sichtbar
ist. Die sind als Schnellbefestigungseinrichtungen 24 ausgebildet, sie
dienen zur zeit- und kraftsparenden Applikation von mit Abwehrgranaten
28 munitionierten oder nachladbaren Einzelrohren 26, von welchen
jedes mit Abwehrgranaten 28 bestückt ist. Die können als Splittergranaten
zum Abwehren eines angreifenden Flugkörpers in Gestalt eines Lenkflugkörpers oder
als Blast-Granaten zum Abwehren beispielsweise eines Pfeilgeschosses ausgelegt sein.
Der Werfer 12 ist außerdem mit einer Sensoreinrichtung
30, in 1 einem Zielverfolgungsradar, zum Erfassen
der Flugbahn des angreifenden und zu bekämpfenden Flugkörpers ausgestattet.
Die mit Abwehrgranaten 28 bestückten Einzelrohre
26 und die Sensorvorrichtung 30 sind derart gegeneinander versetzt
am Werfer 12 befestigt, dass der resultierende Gesamtschwerpunkt der munitionierten
Einzelrohre 26 und der Sensorvorrichtung 30 mindestens näherungsweise
im Azimut-Elevations-Drehpunkt 20 des Systems 10 liegt. Dann ergibt
sich ein minimales Massenträgheitsmoment bezüglich der Richtbewegungen, und hierdurch
werden die erforderlichen mechanischen Verstellmomente zum Ausrichten der munitionierten
Rohre 26 auf den zu bekämpfenden Flugkörper auf ein Minimum reduziert.
Der Werfer 12 für das erfindungsgemäße System 10
ist bevorzugt ein solcher, wie er hinsichtlich seiner Richtantriebe in der eingangs
zitierten DE 199 51 915 A1 beschrieben
ist, der Inhalt jener Offenlegungsschrift gehört insofern zum Offenbarungsgehalt
der vorliegend auf einen Ersatz des integralen Abschussbehälters durch Einzelrohre
26 gerichteten Erfindung.
In 2 ist ein dreifacher Einzelrohr-Werfer
12 mit beim Richt-Drehpunkt (20 in 1)
gelegenem optoelektronischem Zielverfolgungs-Sensor 30 unter einer auswechselbaren
Splitter-Schutzhaube 32 skizziert. Die erstreckt sich nicht über die gesamte
Länge der Rohre 26, weil dann das Trägheitsmoment zu sehr anwachsen würde.
Stattdessen wird dafür gesorgt, daß der Heckbereich der Rohre 26 durch
die Einbauumgebung des Werfers 12 in der Parkposition hinreichend geschützt
ist, während der aus der Haube 32 hervorragende Frontbereich am funktionsunkritischsten
ist. Entscheidend ist der Teilschutz im munitionstechnisch sensitiven Bereich der
im Rohr 26 gehalterten Abwehrgranate 28. Damit kompensiert die
Masse der im vorderen Bereich der Rohre 26 angeordneten Haube
32 bis zu gewissem Grade die Massen der rückwärtig weiter über den Drehpunkt
(20 in 1) hinausragenden Rohre 26
und führt so zu einer wesentlichen Verringerung der Massenträgheitskräfte.
Die Teilschutz-Haube 32 umgibt die Rohre 26 im vorderen
Mittenbereich oben und seitlich, womit zugleich ein Splitterschutz für den Drehpunktsbereich
des Werfers 12 und den dort gelegenen Sensor 30 erzielt ist. Im
Beschädigungsfalle ist die vorzugsweise aus Stahl-Keramik-Komposit in Kunststoffummantelung
erstellte Haube 32 schnell durch Abziehen von den Rohren 26 nach
vorne vom Werfer 12 entfernbar und so gegen eine unbeschädigte auswechselbar.
Jedenfalls zeichnet sich das erfindungsgemäße System 10 zum
Schutze eines mobilen Zieles, wie eines Panzerfahrzeuges, oder eines stationären
Zieles, wie eines Bunkers oder dergleichen, gegen einen angreifenden Flugkörper
dadurch aus, daß es einen Werfer 12 aufweist, an den einzelne Abschussrohre
26 für Abwehrgranaten 28 und eine Teilschutz-Haube 32
so applizierbar sind, daß minimale Masseträgheitsmomente des Systems 10
und damit eine beschleunigte und verbesserte Ausrichtung der Abwehrgranaten
28 gegen den angreifenden Flugkörper zu erreichen sind.
10- System (für 26, 28)
12- Werfer (von 10)
14- Achse (von 12)
16- bogenförmiger Doppelpfeil/Ausrichtung (von 12) im
Azimut
18- bogenförmiger Doppelpfeil/Ausrichtung (von 12) in
der Elevation
20- Azimut-Elevations-Drehpunkt (von 12)
22- Befestigungseinrichtung (an 12 für 26)
24- Schnellbefestigungseinrichtung (von 22)
26- Einzelrohre (für 28)
28- Abwehrgranaten (von 10)
30- Sensorvorrichtung (von 10)
32- Schutzhaube (über 26)
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| Anspruch[de] |
- System zum Schutze eines mobilen oder stationären Zieles, wie eines
Panzerfahrzeuges oder eines Bunkers oder dergleichen, gegen einen angreifenden Flugkörper,
mit einem Werfer (12) für dem Angreifer entgegenzuschießende Abwehrgranaten
(28), dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines integralen Abschussbehälters
am Werfer (12) wenigstens ein mit einer Abwehrgranate (28) bestücktes
oder zu bestückendes Rohr (26) befestigbar ist.
- System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
für das Einzelrohr (26) eine Schnellbefestigungseinrichtung (24)
vorgesehen ist.
- System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzelrohr
(26) eine Heckdüse aufweist.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einzelrohre (26) von einer gemeinsamen Schutzhaube (32) wenigstens
über den vorderen mittleren Teil ihrer Länge überdeckt sind.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einzelrohre (26) am Werfer (12) derartig anbringbar sind,
dass ihr Gesamtschwerpunkt mindestens näherungsweise im Azimut-Elevations-Drehpunkt
(20) des Systems (10) liegt.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß nahe dem Drehpunkt (20) des Werfers (12) ein Zielverfolgungssensor
(30) zwischen Einzelrohren (26) angeordnet ist.
- System nach einem der vorangehenden Ansprüche zum Schutze eines Panzerfahrzeuges,
das auf einer Wanne einen Geschützturm trägt, dadurch gekennzeichnet, dass zwei
Werfer (12) im rückwärtigen Bereich des Geschützturmes in erhöhter Position
angeordnet sind.
- System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Werfer (12)
an den Seitenflächen des Geschützturmes angeordnet sind.
- System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Werfer (12)
auf dem Dach des Geschützturmes angeordnet sind.
- System nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Werfer (12) aus ihren Funktionsstellungen seitlich wegklappbar montiert
sind.
- System nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zum Schutze eines Panzerfahrzeuges,
das auf seiner Wanne einen Geschützturm trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der
Werfer (12) auf der Wanne, zum Geschützturm benachbart, angeordnet ist,
und dass der Geschützturm eine Nachladeeinrichtung zum Bestücken des Werfers (12)
mit Abwehrgranaten (28) oder mit damit schon munitionierten Einzelrohren
(26) aufweist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen
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