| Dokumentenidentifikation |
DE102004018035A1 10.11.2005 |
| Titel |
Elektrogerät |
| Anmelder |
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, 37603 Holzminden, DE |
| Erfinder |
Warmuth, Wolfgang, 97654 Bastheim, DE |
| DE-Anmeldedatum |
14.04.2004 |
| DE-Aktenzeichen |
102004018035 |
| Offenlegungstag |
10.11.2005 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
10.11.2005 |
| IPC-Hauptklasse |
F24H 9/06
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| Zusammenfassung |
Bei einem Elektrogerät (1), insbesondere Durchlauferhitzer, ist die Montage in vier verschiedenen Lagen - um 90° verdreht - durch auf einer Rückwand (3) angeordnete Einhängetaschen (4) ausgeführt. Die Einhängetaschen (4) befinden sich dazu symmetrisch an der Rückwand (3) an den Ecken eines gedachten Quadrates. Ihr Abstand zueinander ist gleichförmig, und ein Montagebügel (5), der an einer Wand befestigt ist, hintergreift die Einhängetaschen (4). Mittels Rastnasen (7) wird das Gerät hinter einer Sicke oder Kante (8) des Montagebügels (5) fixiert.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Elektrogerät, insbesondere Warmwassergerät,
mit einem Gehäuse, welches an einer Rückwand Einhängetaschen aufweist, mit denen
das Elektrogerät über einen Montagebügel an einer Wand befestigt ist.
Im folgenden ist ein Durchlauferhitzer zur Wandbefestigung beschrieben.
Aus der DE 195 05 053 C2
ist ein Warmwassergerät mit einem Gehäuse bekannt, dessen Rückwand über ein Halterungsteil
an einem an einer Hauswand befestigten Befestigungselement einhängbar ist. Mit einer
Verriegelungsvorrichtung ist das Warmwassergerät gegen unbeabsichtigtes Aushängen
gesichert. Die Verriegelungsvorrichtung untergreift das Wandbefestigungselement,
und zur Ver- bzw. Entriegelung der Aufhängung ist ein Betätigungsgriff frei zugänglich
am Warmwassergerät angeordnet.
Eine Montagevorrichtung für elektrische Geräte ist aus der
DE 200 16 021 U1 bekannt, wobei
ein Haltebügel Anschlüsse für wenigstens zwei unterschiedliche Befestigungstechniken
aufweist. Es werden formschlüssige Verbindungen mit Befestigungsschienen mit einem
hutförmigen Querschnitt sowie bekannte Verschraubungen mit einer Wand verwendet.
Aus der DE 42 19 643 A1
ist eine Anordnung und ein Verfahren zur Montage eines elektrischen Durchlauferhitzers
mit einem kastenförmigen Gehäuse bekannt. Die Position der Heizstrecke des Durchlauferhitzers
ist dabei lagefest. Die Haube des Gehäuses kann in beliebiger Zuordnung zur Warmwasserzapfstelle
angeordnet werden, um ästhetische und ergonomische Bedürfnisse zu befriedigen. Das
Bewegungsspiel zwischen der lagefesten Heizstrecke und Ein- und Auslauf erfolgt
bei deren Verbindung mit dem Wasseranschlußmuster durch flexible Leitungen. Der
Bedienknopf des Gerätes liegt auf einem der Warmwasserzapfstelle möglichst angepaßten
Niveau. Das Unterteil des Durchlauferhitzers ist stationär montiert, und zwei Verbindungsvorrichtungen
sind sowohl an der Haube als auch am Unterteil achssymmetrisch derart angeordnet,
daß die Haube in zwei um 180° um die Achse gedrehten Positionen am Unterteil
montierbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Elektrogerät variabel an einer Montagewand
zu befestigen, um verschiedene Anschlußmöglichkeiten bereitzustellen.
Gelöst ist die Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs 1. Vorteilhafte
Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Auf der Rückwand des Durchlauferhitzers befinden sich vier quadratisch
angeordnete Einhängetaschen, die symmetrisch zueinander angebracht sind und die
Montage des Durchlauferhitzers in vier verschiedenen Positionen ermöglichen, die
90° zueinander versetzt sind. Ein fest an der Wand montierter Montagebügel dient
dabei als Fixierung. Die Einhängetaschen weisen Kontaktbereiche auf, die auf dem
Montagebügel aufliegen. Die Kontaktbereiche der Einhängetaschen, die für die vorgesehene
Lage benutzt werden, liegen in einer Ebene. Der fest an dert Wand montierte Montagebügel
weist wenigstens zwei Abwinklungen auf, die die Eingehängetaschen hintergreifen,
und deren erste Abwinklung als Gegenlager für die Kontaktbereiche der Einhängetaschen
vorgesehen sind. Die Einhängetaschen weisen neben den Kontaktbereichen weiterhin
Hinterschneidungen auf, die der Montagebügel hintergreift.
Zur Sicherung gegen ungewolltes Abheben weist der Montagebügel eine
Sicke oder Kante auf, die hinter Rastnasen, die auf der Rückwand des Durchlauferhitzers
angebracht sind, liegt. Beim Aufsetzen des Gerätes auf die Montagebügel wird dieses
zunächst durch Fügehilfen zum Montagebügel geführt. Dann werden die Einhängetaschen
vom Montagebügel hintergriffen. Die Sicke oder die Kante des Montagebügels rutscht
durch erhöhten Kraftaufwand über die Rastnasen. Dabei wird die Rückwand des Durchlauferhitzers
elastisch verformt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Montagebügel eine Kante
aufweist. Diese ist durch einen Freischnitt etwa in der Mitte des Montagebügels
realisiert. Einseitig am Freischnitt wird eine Kante nach außen gebogen, so daß
sich eine Schräge ergibt, die bei der Montage über die Rastnasen rutscht. Die eine
Kante des Freischnitts liegt dann hinter der Rastnase.
In vorteilhafter Weise sind die Kräfte, die durch die elastische Verformung
entstehen, so groß, daß das Aushängen nur durch das Verformen der Rückwand mit einem
Werkzeug möglich ist. Dazu ist in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ein
Abstand zwischen dem Montagebügel und der Rückwand vorgesehen, der in etwa der Breite
der Spitze eines Schlitzschraubendrehers entspricht, z.B. 3 mm. Zur Demontage ist
der Schraubendreher zwischen Montagebügel und Rückwand zu führen und zu verdrehen,
um die Rastnase von der Kante des Montagebügels abzuheben.
In der Figur ist ein Elektrogerät 1 mit einem Gehäuse
2 und einer Rückwand 3 gezeigt. Die Rückwand 3 weist
vier Einhängetaschen 4 zur Montage mit einem Montagebügel 5 auf.
Kontaktbereiche 6 einer Einhängetasche 4 sind
in vorteilhafter Weise rechtwinklig zueinander angeordnet. Fügehilfen
14 befinden sich im Bereich der Einhängetaschen 4. Weiterhin sind
Rastnasen 7 auf der Rückwand angeordnet. Diese hintergreifen die Sicke
8 des Montagebügels 5. Die Stirnseiten 10 der Rastnasen
weisen eine Abflachung 11 auf, vorzugsweise in einem Winkel von ca. 45°.
Die an einer Rastnase gegenüberliegenden Seiten 12, die nach außen weisen,
weisen ebenfalls eine Abflachung 13 auf, die jedoch kleiner ausgeführt
ist als die Abflachung 11. Die Einhängetaschen 4 weisen weiterhin
Hinterschnitte 9 auf, in die Stege 16 des Montagebügels
5 greifen. Die Stege 16 befinden sich an einer Abwinklung
15 des Montagebügels 5.
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| Anspruch[de] |
- Elektrogerät, insbesondere Warmwassergerät, mit einem Gehäuse, welches
an einer Rückwand Einhängetaschen aufweist, mit denen das Elektrogerät über einen
Montagebügel an einer Wand befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
vier Einhängetaschen (4) an der Rückwand (3) des Gehäuses (2)
angebracht sind, deren Kontaktbereiche (6) zur Positionierung auf dem Montagebügel
(5) vorgesehen sind.
- Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängetaschen
(4) an den Ecken eines gedachten Quadrates im gleichen Abstand zueinander
angeordnet sind.
- Elektrogerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Elektrogerät (1) in vier verschiedenen
Lagen an der Wand montierbar ist.
- Elektrogerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängetaschen
(4) spiegelbildlich auf der Rückwand (3) angebracht sind.
- Elektrogerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückwand (3) mindestens vier Rastnasen
(7) angebracht sind, die hinter einer Sicke oder Kante (8) des
Aufhängebügels (5) liegen, und dass der Aufhängebügel (5) zwischen
wenigstens zwei Kontaktbereichen (6) und wenigstens einer Rastnase (7)
fixiert ist.
- Elektrogerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die
Sicke oder Kante (8) in der Ebene eines Hinterschnitts (9) zweier
Einhängetaschen (4) oder kurz darunter befindet.
- Elektrogerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnasen
(7) an den zueinander weisenden Stirnseiten (10) eine Abflachung
(11) aufweisen.
- Elektrogerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnasen
(7) an den voneinander abgewandten Seiten (12) eine weniger starke
Abflachung (13) aufweisen als an den zueinander weisenden Stirnseiten (10).
- Elektrogerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbereiche (6) einer Einhängetasche
(4) symmetrisch zueinander angeordnet sind.
- Elektrogerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbereiche
(6) einer Einhängetasche (4) rechtwinklig zueinander angeordnet
sind.
- Elektrogerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängetaschen (4) schräg zu den Kontaktbereichen
(6) angeordnete Fügehilfen (14) aufweisen.
- Elektrogerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fügehilfen
(14) einen Winkel zwischen 120° und 150° zu einem Kontaktbereich
(6) aufweisen.
- Elektrogerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagebügel
(5) eine Abwinklung (15) mit einem Steg (16) aufweist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen
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