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Dokumentenidentifikation DE102004024209A1 10.11.2005
Titel Klaviertastatur und Neuaufteilung der Oktaven, womit alle Töne mit natürliche Intervallen erzeugt werden können
Anmelder Yañez, Gerardo, 10999 Berlin, DE
Erfinder Yañez, Gerardo, 10999 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 10.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004024209
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse G10C 3/12

Beschreibung[de]

Mit Piano Natura ist ein System gemeint, das auf Tasteninstrumente mit Klaviaturen übertragen werden kann.

Erläuterungen:

Das System Piano Natura ist ein neues Verteilungssystem zur Erzeugung natürlicher, reiner Intervalle auf einer Klaviatur innerhalb aller möglichen Oktaven.

Nach diesem System kann jede Musik in allen zwölf Moll-Tonarten in natürlicher Stimmung, auf einer hierfür vorgesehenen Klaviatur. (siehe Plan 1 und 2) gespielt werden, basierend auf der pythagoreischen, reinen Quinte.

Das System ist dadurch gekennzeichnet, dass es in zwei Versionen übertragen werden kann:

A mit 35 Tönen pro Oktave

B mit 49 Tönen pro Oktave

Es wird folgendermaßen erläutert:

  • a) 35 bzw. 49 Töne werden auf 5 bzw. 7 Klaviaturstufen verteilt (siehe beigefügte Pläne)
  • b) Auf jeder Klaviaturstufe ist eine diatonische (ionische) Tonleiter in reiner Stimmung ausführbar; z.B. Version A: C-Dur, Cis-Dur, Cisis-Dur, Ces-Dur, Ceses-Dur

In der Version B entsprechend kommen noch zwei weitere Klaviaturen dazu: C mit 3 Kreuzen bzw. C mit 3 B; mit dieser Option können reine Vierteltonschritten (z.B. Avantgardmusik) erzeugt werden.

  • c) Die zentrale Klaviatur enthält die Töne ohne Alterationen (C-Dur). Die nach obenhinten angeordneten Klaviaturen enthalten die Kreuztonarten; die nach unten-vorne angeordneten die B-Tonarten.
  • d) Jedes akustische sowie elektronische bzw. elektronisches oder digitales Tasteninstrument kann mit jeder Klaviaturversion (AB) eingerichtet werden. Zum Beispiel Klavier, Orgel, Glockenspiel, Celesta als auch perkutive Instrumente mit definierter Tonhöhe z. B. Xylophon, Marimba und Ähnliches.
  • e) Version A umfasst 260 Tasten = entsprechend siebeneinhalb Oktaven. Version B umfasst 364 Tasten = entsprechend siebeneinhalb Oktaven.
  • f) In der Verteilung A wird der Quintenzirkel auf 17 Kreuz- bzw. 17 B-Tonarten erweitert. In der Version B auf entsprechen 24 Kreuz bzw. 24 B-Tonarten. Alle diese Tonarten sind reingestimmt (rein, natürlich gestimmt).

Vorteile:

Mit einem Instrument, das mit dem Piano Natura-System ausgerüstet ist, können – wie bei anderen Saiteninstrumenten (z.B. Geigen) – alle Töne in natürlicher, reiner Stimmung gespielt werden.

Bisher war es nicht möglich zum Beispiel ein temperiertet gestimmtes Klavier mit einem natürlich gestimmten Streichinstrument auf gleichwertige Stimmung zu bringen. Diese Vorteile verdankt man den 35 (Version A) – 49 Tönen (Version B), im Vergleich zu dem aktuellen temperierten System wo die Oktave nur 12 Töne zur Verfügung hat.

In einer elektrisch-elektronischen bzw. digitalen Version, die eine Transponier- bzw. Stimmungsfunktion hat, kann jede Stimmhöhe erreicht werden, ohne dass sich die Gesamtstimmung ändert.

Piano Natura kann für beliebig viele Oktaven (eins bis unendlich) eingerichtet werden

MAASSE: (siehe Plan 1 und 2, Version A und B)
  • 1) 16,5 cm = 1 Oktave
  • 2) 2,3 cm breit
  • 3) 5,7 cm tief (es kann auch zwischen 4,5 bis 7 cm sein)
  • 4) 2,5 cm hoch
  • 5) 1,25 cm hoch
  • 6) Zwischenräume
  • 7) Halterungen für die Tasten können aus Metall, Kunststoff oder anderem Material sein.
  • 8) Korpus des Instruments
  • 9) Tasten aus, Holz oder ähnliches Material
  • 10) O = # # # (drei Kreuze)
  • 11) &Dgr; = b b b (drei B)

    (siehe Plan 3 Version C) Variante für die Tasten die man auch für Plan 1 und 2 verwenden kann.
  • 12) 0,5 cm bis 1 cm
  • 13) Winkel Alpha ungefähr von 40° bis 50°
  • 14) Die erste (I) tiefe Klaviatur hat einen 90° Winkel
  • 15) I – VII = Klaviaturstufen

Anspruch[de]
  1. Klaviertastatur und neue Aufteilung der Oktaven, womit alle Töne mit natürlichen Intervallen erzeugt werden können. Dadurch gekennzeichnet, dass die Oktave hat 35 bzw. 49 Töne, mit denen alle Töne natürliche Intervallen erzeugen (komplette reine Stimmung in allen Tonarten inklusive die Vierteltöne), verteilt im 5 bzw. 7 Klaviaturstufen zur Verwendung für Klavier, Orgel, Synthesizer, Cembalo, Klavichord, Celesta, Xylophon, Marimba u. ä.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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