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Dokumentenidentifikation DE102004037776A1 10.11.2005
Titel Sensor und eine Verwendung eines Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit
Anmelder Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co KG, 94496 Ortenburg, DE
Erfinder Reindl, Norbert, Dipl.-Ing., 94081 Fürstenzell, DE;
Wißpeintner, Karl, Dipl.-Ing., 94496 Ortenburg, DE
Vertreter Ullrich & Naumann, 69115 Heidelberg
DE-Anmeldedatum 03.08.2004
DE-Aktenzeichen 102004037776
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse G01W 1/14
IPC-Nebenklasse G01N 27/22   
Zusammenfassung Ein Sensor zur Detektion einer Flüssigkeit (1), insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite (2) eines eine Vorderseite (2) und eine Rückseite (3) aufweisenden flächigen Objekts (4) ist im Hinblick auf eine sichere Detektion der Flüssigkeit (1) auf der Vorderseite (2) des flächigen Objekts (4) durch ein kapazitives Sensormodul (5) gekennzeichnet, wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) auf der Vorderseite (2) detektierbar ist. Des Weiteren ist eine Verwendung eines ein kapazitives Sensormodul (5) aufweisenden Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit (1) angegeben.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sensor zur Detektion einer Flüssigkeit, insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite eines eine Vorderseite und eine Rückseite aufweisenden flächigen Objekts. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung eine Verwendung eines Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit, insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite eines eine Vorderseite und eine Rückseite aufweisenden flächigen Objekts.

Sensoren der eingangs genannten Art sind aus der Praxis bekannt und existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen und Größen. Dabei werden derartige Sensoren beispielsweise als Regensensor in Kraftfahrzeugen eingesetzt. Der Sensor wird in dem bekannten Fall auf der Innenseite einer Windschutzscheibe angeordnet, um Regentropfen zu detektieren, die auf die Außenseite der Windschutzscheibe gelangen. In diesem Fall bildet die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs ein flächiges Objekt, auf dessen Vorderseite der Regen auftrifft und auf dessen Rückseite der Sensor angeordnet ist.

Die bekannten Regensensoren arbeiten überwiegend optisch, wobei ein von einem Sender ausgesendeter Lichtstrahl durch Wassertropfen auf der Windschutzscheibe bzw. Glasoberfläche und die entsprechende Brechung an den Kanten umgelenkt wird. Auf der Empfängerseite trifft dann weniger Licht auf.

Das bekannte Arbeitsprinzip ist jedoch vor allem bei gekrümmten Scheiben und bei verschmutzter Oberfläche kritisch. Die Detektion des Wassers ist dann häufig fehlerhaft.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sensor und eine Verwendung eines Sensors der eingangs genannten Art anzugeben, wonach eine sichere Detektion einer Flüssigkeit auf der Vorderseite eines flächigen Objekts mit konstruktiv einfachen Mitteln erreicht ist.

Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch einen Sensor mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist der Sensor derart ausgestaltet und weitergebildet, dass er ein kapazitives Sensormodul aufweist, wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit auf der Vorderseite detektierbar ist.

In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass eine Detektion einer Flüssigkeit auf der Vorderseite eines flächigen Objekts nicht nur auf der Basis optisch arbeitender Sensoren erreichbar ist. Hierzu ist dann in weiter erfindungsgemäßer Weise ein Sensor bereitgestellt, der ein kapazitives Sensormodul aufweist. Der Sensor reagiert dabei auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit ändernde Dielektrizitätskonstante, wodurch die Anwesenheit der Flüssigkeit auf der Vorderseite detektierbar ist. Der erfindungsgemäße Sensor ermöglicht die sichere Detektion einer Flüssigkeit auch bei gekrümmten Scheiben oder flächigen Objekten und verschmutzten Oberflächen.

Folglich ist mit dem erfindungsgemäßen Sensor ein Sensor angegeben, bei dem eine sichere Detektion einer Flüssigkeit auf der Vorderseite eines flächigen Objekts mit konstruktiv einfachen Mitteln erreicht ist.

Im Hinblick auf eine besonders sichere Detektion einer Flüssigkeit könnte das Sensormodul einen Streufeldkondensator aufweisen. Das Streufeld könnte dabei durch das flächige Objekt vorgedämpft werden.

Weiter im Hinblick auf eine sichere und zuverlässige Detektion der Flüssigkeit könnte das Sensormodul auf der Rückseite des Objekts angeordnet sein. Dabei ist es besonders vorteilhaft, das Sensormodul möglichst dicht an der Rückseite anzubringen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Sensormodul und Objekt zu vermeiden. Hierzu könnte das Sensormodul unmittelbar an der Rückseite angeordnet sein. Insbesondere könnte das Sensormodul mit der Rückseite verklebt sein.

In einem bevorzugten Anwendungsfall könnte das Objekt eine Glasscheibe und insbesondere eine Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs sein. In diesem Fall wird das Sensormodul auf der Innenseite des Kraftfahrzeugs auf der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht. Das Objekt könnte jedoch alternativ aus einer Keramik oder aus einem Kunststoff bestehen.

Da die Dielektrizitätskonstante von Wasser – etwa 80 – wesentlich höher als von Glas – etwa 6 – ist, reagiert der Sensor auch bei einer unterschiedlich dicken Glasscheibe auf Wasser, das sich an der Außenseite der Scheibe befindet.

Bei einer besonders vorteilhaften Situation könnte das Objekt eine elektrisch leitende Schicht oder Folie aufweisen. Eine derartige Schicht oder Folie könnte dann als Bestandteil des Sensors ausgenutzt werden.

Im Konkreten könnte die elektrisch leitende Schicht oder Folie aus Metall oder einer Metallbedampfung bestehen oder eine Metallbedampfung oder eine Bedampfung mit einem elektrisch leitenden Material aufweisen. Die elektrisch leitende Schicht oder Folie könnte beispielsweise eine Zwischenschicht zwischen zwei Glasscheiben oder Bestandteil einer Verbundglasscheibe sein, wie sie beispielsweise als Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen verwendet wird.

Die Zwischenschicht könnte auch durch eine Metallbedampfung der Innenfläche einer der beiden Glasscheiben gebildet sein. Eine Folie ist daher nicht zwingend erforderlich.

Die Schicht oder Folie oder Metallbedampfung könnte in Teilbereiche unterteilt sein und die Teilbereiche könnten dann die Flächen des kapazitiven Sensors bilden. Dies könnte insbesondere im Fall der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs realisiert werden, wobei dann beispielsweise eine als Zwischenschicht vorliegende metallbedampfte Folie der Windschutzscheibe als Teil des Sensors genutzt werden könnte.

Die Einkopplung des Sensorsignals könnte dabei insbesondere kontaktbehaftet durchführbar sein. Hierbei könnte die Verbindung zwischen den leitenden Flächen und der zu dem Sensor zugehörigen Elektronik durch eine direkte Kontaktierung der Flächen erfolgen. Hierbei könnte eine elektrische Verbindung jedes Teilbereichs an den Rand geführt und dort kontaktiert werden.

Bei einer besonders eleganten Ausgestaltung könnte die Einkopplung des Sensorsignals kontaktlos im Sinne einer kapazitiven Kopplung durchführbar sein. Hierzu könnte auf der Rückseite des Objekts eine spezielle Ansteuerfläche angeordnet sein.

Insbesondere bei der Anwendung des Sensors als Regensensor im Kraftfahrzeugbereich wäre es für den Betrieb des Sensors lediglich erforderlich, den Sensor einmalig auf die Einbausituation zu kalibrieren. Dies könnte in einfacher Weise manuell erfolgen. Alternativ hierzu könnte dem Sensormodul eine Elektronik zur automatischen Kalibrierung des Sensors zugeordnet sein. In diesem Fall könnte sich der Sensor quasi automatisch an durch das Objekt vorgegebene Randbedingungen anpassen.

Der erfindungsgemäße Sensor ist grundsätzlich auch an Dachfenstern in Kraftfahrzeugen oder ganz allgemein an Fenstern von beispielsweise Häusern einsetzbar. Dabei könnte beispielsweise ein automatisches Schließen der Fenster bei aufkommendem Regen durch den Sensor ausgelöst werden. In jedem Fall ist es zur Gewährleistung einer guten Funktion des Sensors günstig, zwischen Sensormodul und Objekt möglichst keinen Luftspalt zu erzeugen.

Als Besonderheit könnte der Sensor auch eine mit einem leitfähigen Material oder Medium beschichtete Folie aufweisen. Bei Durchsichtigkeit der leitfähigen Schicht könnte in Verbindung mit einer transparenten Trägerfolie ein vollständig durchsichtiger Sensor hergestellt werden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die Folie oder Trägerfolie elektrisch leitfähig ist, so lange nur ein ausreichend leitfähiges Material oder Medium auf die Folie aufgebracht ist.

Die Messung mit kapazitivem Sensormodul ist im Hinblick auf Verschmutzung sehr unempfindlich. Im Allgemeinen weist eine trockene Schmutzschicht eine Dielektrizitätskonstante von 2 bis 7 auf. Salz weist beispielsweise eine Dielektrizitätskonstante von etwa 5,5 und Gummi von etwa 3 auf. Erst bei einer „Befeuchtung" der Schmutzschicht reagiert der Sensor.

Bei Verwendung einer Glasscheibe als flächiges Objekt ist zu bemerken, dass je dicker die Glasscheibe ist, desto geringer die Empfindlichkeit ist bzw. desto größer die Sensorsfläche sein sollte.

Im Besonderen könnte der Sensor bei einer Verwendung an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs im Wischerbereich platziert werden. Der Wischergummi wird dabei aufgrund seiner niedrigen Dielektrizitätskonstanten nicht detektiert und beseitigt aber die Wasserschicht im Bereich des Sensors. Je nach Intensität beispielsweise des Regens könnte die Geschwindigkeit des Scheibenwischers gesteuert werden.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die zum Sensor zugehörige Auswerteelektronik auf unterschiedliche Art und Weise realisiert werden kann und funktionieren kann.

Im Hinblick auf die Verwendung eines Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit ist zur Lösung der obigen Aufgabe gemäß Patentanspruch 16 die Verwendung eines ein kapazitives Sensormodul aufweisenden Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit, insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite eines eine Vorderseite und eine Rückseite aufweisenden flächigen Objekts beansprucht, wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit auf der Vorderseite detektierbar ist.

Hinsichtlich der Vorteile der beanspruchten Verwendung wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die voranstehenden, zur Ausgestaltung des Sensors angegebenen Vorteile verwiesen.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen

1 in einer perspektivischen Darstellung, schematisch, ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sensors, der hinter einer Glasscheibe angeordnet ist, und

2 in einer perspektivischen Darstellung, schematisch, ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sensors, wobei eine elektrisch leitfähige Folie einer Verbundglasscheibe segmentiert zur Messung genutzt ist.

1 zeigt in einer perspektivischen und schematischen Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel eines Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit 1, insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite 2 eines eine Vorderseite 2 und eine Rückseite 3 aufweisenden flächigen Objekts 4. Im Hinblick auf eine sichere Detektion der Flüssigkeit 1 auf der Vorderseite 2 des flächigen Objekts 4 ist der Sensor durch ein kapazitives Sensormodul 5 gekennzeichnet, wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit 1 ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit 1 auf der Vorderseite 2 detektierbar ist.

Im Konkreten ist der Sensor hinter einem Objekt 4 angeordnet, das als Glasscheibe ausgebildet ist. Das Sensormodul 5 weist einen Streufeldkondensator auf und ist unmittelbar auf der Rückseite 3 der Glasscheibe angeordnet, wobei die unmittelbare Anordnung durch eine Verklebung realisiert ist.

2 zeigt in einer perspektivischen und schematischen Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sensors zur Detektion einer Flüssigkeit 1 auf der Vorderseite 2 eines eine Vorderseite 2 und eine Rückseite 3 aufweisenden flächigen Objekts 4. Der Sensor weist ein kapazitives Sensormodul 5 auf. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird eine elektrisch leitfähige Folie 6 in segmentierter Form zur Messung genutzt, wobei sich die Folie 6 zwischen zwei Glasscheiben einer Verbundglasscheibe 7 befindet. Hierdurch ist eine besonders elegante Ausgestaltung des Sensors gezeigt, da bereits vorhandene Bestandteile des Objekts 4, nämlich die elektrisch leitfähige Folie 6 der Verbundglasscheibe 7, genutzt wird. Falls ein Sensor ohne die Nutzung einer elektrisch leitfähigen Folie 6 einer Verbundglasscheibe 7 bei einer Verbundglasscheibe 7 genutzt werden soll, so ist nach Möglichkeit darauf zu achten, die elektrisch leitfähige Folie 6 oder eine andere elektrisch leitfähige Schicht im Bereich des Sensors zu vermeiden, da eine derartige elektrisch leitende Schicht oder Folie 6 die Messung durch den Sensor ansonsten stören könnte.

Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lehre wird zur Vermeidung von Wiederholungen einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschreibung und andererseits auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.

Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, dass die zuvor rein willkürlich gewählten Ausführungsbeispiele lediglich zur Erörterung der erfindungsgemäßen Lehre dienen, diese jedoch nicht auf diese Ausführungsbeispiele einschränken.


Anspruch[de]
  1. Sensor zur Detektion einer Flüssigkeit (1 ), insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite (2) eines eine Vorderseite (2) und eine Rückseite (3) aufweisenden flächigen Objekts (4), gekennzeichnet durch ein kapazitives Sensormodul (5), wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) auf der Vorderseite (2) detektierbar ist.
  2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (5) einen Streufeldkondensator aufweist.
  3. Sensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (5) auf der Rückseite (3) des Objekts (4) angeordnet ist.
  4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (5) unmittelbar an der Rückseite (3) angeordnet ist.
  5. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (5) mit der Rückseite (3) verklebt ist.
  6. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Objekt (4) eine Glasscheibe ist oder aus einer Keramik oder aus einem Kunststoff besteht.
  7. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Objekt (4) eine elektrisch leitende Schicht oder Folie (6) aufweist.
  8. Sensor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitende Schicht oder Folie (6) aus Metall oder einer Metallbedampfung besteht oder eine Metallbedampfung oder eine Bedampfung mit einem elektrisch leitenden Material aufweist.
  9. Sensor nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch leitende Schicht oder Folie (6) eine Zwischenschicht zwischen zwei Glasscheiben oder Bestandteil einer Verbundglasscheibe (7) ist.
  10. Sensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht durch eine Metallbedampfung der Innenfläche einer der beiden Glasscheiben gebildet ist.
  11. Sensor nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht oder Folie (6) oder Metallbedampfung in Teilbereiche unterteilt ist und die Teilbereiche die Flächen des Sensors bilden.
  12. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkopplung des Sensorsignals kontaktbehaftet durchführbar ist.
  13. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkopplung des Sensorsignals kontaktlos im Sinne einer kapazitiven Kopplung durchführbar ist.
  14. Sensor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite (3) des Objekts (4) eine Ansteuerfläche angeordnet ist.
  15. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sensormodul (5) eine Elektronik zur automatischen Kalibrierung des Sensors zugeordnet ist.
  16. Verwendung eines ein kapazitives Sensormodul (5) aufweisenden Sensors, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 15, zur Detektion einer Flüssigkeit (1), insbesondere von Wassertropfen, auf der Vorderseite (2) eines eine Vorderseite (2) und eine Rückseite (3) aufweisenden flächigen Objekts (4), wobei der Sensor auf die sich durch die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) ändernde Dielektrizitätskonstante reagiert und so die Anwesenheit der Flüssigkeit (1) auf der Vorderseite (2) detektierbar ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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